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Vorab gelesen! - Heliosphere 2265 # 24 ENDSPIEL von Andreas Suchanek

0Vorab gelesen!
Heliosphere 2265 # 24 ENDSPIEL

Achtung Spoiler!
Es ist das Jahr 2267 und die Menschheit wird von einem Diktator unterdrückt.

Björn Sjöberg hat mit fremder Hilfe diese Position erlangt, er ist aber dennoch nur ein Bauer in einem groß angelegten Spiel. Hier geht es um einen Jahrhunderte alten Plan.


Eine Gruppe Zeitreisender ist in der Vergangenheit der Erde gelandet und versucht unter Einbeziehung von Körpertauschmaschinen und ähnlicher Technik aus der Zukunft, sich die Erde technologisch zu formen. Es wird in die Zeitlinie eingegriffen um sie umzuformen. Einer dieser Zeitreisenden ist Richard Meridian, der in der Jetztzeit einen Plan umzusetzen droht, durch den eine fürchterliche außerirdische Macht - es sind die Ash'Gul'Kon - ihr Tachyonengefängnis verlassen können soll. Jeder der Zeitreisenden hat andere Motive für sein Eingreifen in Geschichtsabläufe. Aber alle anderen - es sind nur noch ein paar - bemühen sich, Meridians Plan zu vereiteln. Fünf Menschen werden für das Öffnen des Gefängnisses benötigt. In ihren Genen liegt der Schlüssel. Der letzte wird in diesem Band entdeckt.


Ein Teil der Menschheit konnte bei diesem Machtwechsel fliehen und sich in einem abgelegenen System etablieren. Zu ihnen gehören Jayden Cross und die Mannschaft des Interlink-Kreuzer HYPERION. Diese Raumschiffe bilden das technische NonPlusUltra dieser Zeit. Viele der Besatzungsmitglieder sind unwissentlich (manche auch wissentlich) Opfer dieser Zeitmanipulation. Auf der Jagd nach Artefakten gelangen Cross und Co. in der Zukunft und bringen ebensolche Technologie mit in die Jetztzeit zurück.

Die HYPERION ist mit einem Auftrag unterwegs und das Alzir-System, in dem sich die Rebellen angesiedelt haben, wird von einer Flotte angegriffen. Die eigene Raumflotte stellt sich den Angreifern entgegen und wird in Kampfhandlungen gebunden. Ein getarntes Schiff fliegt währenddessen die NOVA-Station an. Die NOVA-Station ist der militärische Machtfaktor im System der Rebellen. Selbst ein Schlachtschiff aus der zukünftigen Zeitlinie unterliegt dem getarnten Schiff. Die Angreifer stellen der Kommandantin von NOVA ein Ultimatum ...

So genug gespoilert!

Ich bin eine von 3 Personen (außer dem Team natürlich), die diesen Band schon lesen, ich sag mal verschlingen laughing, durften.

HELIOSPHERE 2265, ist in meinen Augen eine rasante S.F.-Serie. Bis jetzt ganz allein von Andreas Suchanek geschrieben und von einem tollen kreativen Team ( Lektorat: Daniela Höhne, Susanne Picard, Andreas Böhm / Innenillus: Anja Dyck / Logodesign: Daniel Szentes ) unterstützt. Die Covergestaltung ist von Arndt Drechsler. Dieser Mann war schon auffällig bei Sternenfaust! Ja ... er ist der Coverillustrator von fast allen Titelbildern bei StF.

Wer tolle Space-Opera ala Starship Troopers und Babylon 5 sucht, der wird hier fündig. Alles ist flott geschrieben und am Ende eines Bandes läuft es immer auf einen Cliffhanger hinaus. Ich setze die Meßlatte mit dem Vergleich zu Babylon 5 sehr hoch, aber gewollt. Bei HELIOSPHERE 2265 ist ein sehr komplexer Handlungsrahmen mit vielen einzelnen Strängen vorhanden. Auch Politik ist hier ein Faktor, die ja in vielen SciFi-Serien nur eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Ein Zahnrad greift ins nächste - auch die kleinen - und treibt eine Maschinerie voran. Auf der einen Seite, allen voran, Sjöberg und seine Spießgesellen, die trotzdem nur Marionetten von Meridian sind. Auf der anderen Seite Cross und seine Gefährten. Und mittendrin diese unglaubliche Macht im Hintergrund, die entfesselt werden will. Hier sehe ich die Parallelität zu Babylon 5 mit ihren 'Schatten'.

Dieser epische groß angelegte Handlungsbogen scheint Andreas sehr zu liegen. Denn die Sehne ist immer bis zum Anschlag gespannt ...

Ich mag solche miteinander verwobenen Storys, in denen einfach viel passiert und man (oder Frau) nie weiß was als nächstes folgt. Für mich ist Cross ein wenig der John Sheridan aus Babylon 5 und vielleicht ist HELIOSPHERE 2265 sogar eine Verneigung vor Joseph Michael Straczynskis Lebenswerk.
 
Diese eBook Serie kann ich nur empfehlen. Und wer's gedruckt mag, kann alle 2 Monate (einen Doppelband) beim eBook-Händler seiner Wahl kaufen.

Mittlerweile gibt es auch was auf die Ohren. Aber nur akustisch. HELIOSPHERE 2265 # 1 gibt es nun auch als Hörspiel.

Die Greenlight Press ist ein aufstrebender junger Verlag und verdient Beachtung. Also, schaut einfach mal vorbei ...

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