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Bücher ohne Papier - Das eBook als echte Alternative zur Druckerschwärze

In (Multi-)Medias Res - Die Multimedia-KolumneBücher ohne Papier
Das eBook als echte Alternative zur Druckerschwärze

Viele werden denken: Nicht schon wieder einer, der ahnungslos über eBooks schreibt. Irgendwie scheint es nämlich, vielleicht auch nur von mir gefühlt, da mich das Thema sehr interessiert, in letzter Zeit in Mode zu kommen, dass sich eiserne Verfechter, aber auch eingefleischte Gegner der elektronischen Bücher in diversen Foren und Magazinen gegenseitig beschimpfen - als rückständig und ewiggestrig, als Leute, die den Geist des Heftromans nicht verstanden haben, als Technik-Freaks usw.
Solche Diskussionen möchte ich an dieser Stelle aber sicher nicht führen oder lostreten, jeder wird wissen, warum er das eine oder andere Format bevorzugt. Was ich aber will, ist zu zeigen, dass das eBook tatsächlich eine sehr wertvolle Alternative zum gedruckten Papier sein will und kann, ohne dieses (zumindest in naher Zukunft) komplett ersetzen oder gar überflüssig machen zu können.

PR als Heft und eBookBis vor einigen Jahren war ich selbst einer derjenigen, die mit eBooks so gar nichts am Hut hatten. Am Bildschirm zu lesen, war für mich unentspannt, weshalb ich mir, vor allem im Büro, längere Artikel vorzugsweise ausgedruckt habe, um sie in Ruhe lesen zu können. Aber ich muss auch sagen, dass es lange gedauert hat, bis Handy (da war ich wohl so ziemlich der Letzte) und mp3-Player bei mir Einzug hielten. Dann hatte ich aber, mehr oder weniger zufällig, als ich in unserer Thalia-Buchhandlung stöberte, einen eBook-Reader von Sony in der Hand ... und war begeistert, wie gut sich ein elektronisches Buch doch lesen ließ. Die eInk-Technologie macht’s möglich - keine spiegelnden LCD-Displays, lesen, auch bei hellstem Tageslicht - mehr als entspannt. Von da an fing ich an, mich mit dem Thema eBooks konstruktiv auseinanderzusetzen und stellte fest: Das ist genau das, was mir die ganze Zeit gefehlt hat: Ich pendle täglich knapp 3 Stunden mit dem Zug und zähle mich zu den Viellesern, schwere Wälzer oder immer mehrere Heftromane gleichzeitig mitzuschleppen, gehört zum Alltag. Auch mag meine Frau keine Bücher im Wohnzimmer, sodass ich meine doch ziemlich umfangreiche Bibliothek in unseren Partyraum im Keller verbannt habe, wo mittlerweile fünf Billy-Regale komplett überquellen, die Heftromane gar nicht eingerechnet. Diese verstopfen diverse andere Schränke in unserem Keller.

Nun kommen wir zu den für mich entscheidenden Vorteilen der eBooks. Ich erwähne diese hier, wohl wissend, dass ich nichts Neues erzähle. Aber gerade für mich, und wie ich denke für viele andere eBook-Fans, sind eben das die Gründe meiner/ihrer eBook-Affinität. 

  • Erstens: eBooks sind leicht. Gerade, wenn man viel unterwegs ist und viel liest, weiß man das zu schätzen. So habe ich gut und gerne ein paar Dutzend Bücher und Hefte auf meinem ca. 200g schweren eBook-Reader. Wenn ich die alle in Papierform mit mir herumtragen wollte, wär’s das wohl mit meinen Bandscheiben. Gut, man kann argumentieren, ob man denn wirklich jeden Tag so viele Bücher mit sich rumschleppen muss, man wird eh nur eins nach dem andern lesen. Aber ich finde es gut, mir morgens keine Gedanken machen zu müssen, ob ich denn tatsächlich das Buch/Heft dabei habe, das ich heute lesen will. Noch dazu, da ich mir oft mehrere Bücher parallel zu Gemüte führe.
  • Zweitens: Geht einher mit Erstens. Neben Gewicht spart man auch unheimlich viel Platz - Tausende Bücher auf einer kleinen Speicherkarte. Mir gefällt das.
  • Drittens: Such- und Kommentarfunktionen. Nie war es so leicht, eine bestimmte Stelle in einem Buch zu suchen. Wie oft habe ich früher schon hin- und hergeblättert, weil ich eine bestimmte Stelle noch mal lesen wollte. Über Kommentieren kann man sich natürlich streiten, das geht auch auf Papier, allerdings kann man es da nicht so einfach löschen oder ändern wie bei den eBooks.
  • Viertens: Individualisierbarkeit. Ich kann mir (zumindest im ePub-Format) Schriftgröße und -art selbst wählen. Nichts Großes, aber ganz nett.
  • Fünftens: Mit einer kleinen Einschränkung (dazu komme ich später), die Plattformunabhängigkeit. So habe ich die meisten eBooks neben meinem Sony-Reader auch auf meinem Handy gespeichert. Nicht als Hauptlesegerät, dafür ist das Lesen dort zu anstrengend, aber für zwischendurch, wenn ich irgendwo im Wartezimmer sitze, einen Friseurtermin oder sonst einfach mal kurz Zeit habe, zu lesen.

Ich kann allerdings auch die Argumente von Leuten verstehen, die mit eBooks so gar nichts anfangen können. Sammeln zum Beispiel ist im Falle von eBooks ein eher zweifelhaftes Vergnügen, da es sich um ein rein virtuelles Produkt handelt. Gut, man kann natürlich auch Dateien sammeln, aber es ist bestimmt nicht dasselbe, wie wenn man eine komplette EA-Sammlung Z1-2 von Perry Rhodan oder John Sinclair zu Hause stehen hat (allerdings auch, was den Platzbedarf angeht). Auch mir gefällt es übrigens gut, in meinen Regalen den "Herr der Ringe" und andere Fantasy-Epen stehen zu haben.

Problematisch ist auch das Verleihen von eBooks, da man dann schnell in eine rechtliche Grauzone gerät. Darf ich ein eBook überhaupt verleihen? Muss ich das Lesegerät dann mit verleihen? Ganz klar macht es auch Spaß, ein richtiges Buch in der Hand zu halten, einfach mal so ein wenig hin- und herzublättern und vielleicht (was ich ganz gerne tue) quer zu lesen, was bei eBooks doch ungleich schwieriger ist. Auch der Wertverlust von eBooks, die man ja nicht einfach so weiterverkaufen kann, wenn man sie gelesen hat, ist ein valides Argument, warum man auf eBooks verzichten will. Ich selbst habe aber noch nie ein gelesenes (oder auch ungelesenes Buch) weiterverkauft.

Last but not least ist natürlich die Abhängigkeit von elektronischen Lesegeräten ein mögliches Argument gegen eBooks. Wer weiß schon, ob in 30 Jahren allen Datei-Konvertern zum Trotz, seine heute erstandenen Bücher überhaupt noch gelesen werden können? Ich gebe zu, dies ist ein relativ unwahrscheinliches Szenario, aber bei Papierbüchern wird man das Problem sicher nicht haben.


Einen problematischen Aspekt im eBook-Sektor stellt für mich auch und vor allem das DRM (Digital Rights Management) dar. Mir ist klar, dass die Verlage und Autoren mit Recht versuchen, ihre Werke zu schützen. Ob man das allerdings auf elektronischem Wege tun muss und dadurch in Kauf nimmt, dass die ehrlichen Leser und Käufer nicht unerhebliche Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müssen, ist meiner Meinung nach eher zweifelhaft. Ich für mich habe beschlossen, dass ich nur noch DRM-freie Produkte erwerben werde, da ich mit der Umständlichkeit des Erwerbes und der sehr eingeschränkten Nutzbarkeit (nur auf freigeschalteten Geräten, mein Handy fällt da zum Beispiel aus) wesentliche Vorteile des eBooks verloren sehe. Und wer garantiert mir, dass DRM geschützte Bücher auch in ein paar Jahren, wenn ich mir neue Hardware zugelegt habe, noch lesbar sind? DRM ist für mich ein absolutes No-Go und meiner Meinung nach eines der großen Hemmnisse des eBook-Marktes.

Ein weiteres Problem ist, dass der deutsche eBook-Markt leider noch in den Kinderschuhen steckt. Während man bei den angelsächsischen Shops eine riesige Auswahl an Büchern (oft DRM-frei) findet, ist die deutsche Auswahl noch verschwindend klein. Über Gründe lässt sich von meiner Seite nur spekulieren, was ich aber an dieser Stelle lassen will. Einen Vorreiter in Sachen elektronisches Buch, den ich an dieser Stelle besonders lobend erwähnen möchte, sehe ich in vpm. Der Rastatter Verlag bietet seit Jahren seine Perry-Rhodan-Serie (DRM-frei) in einem vorbildlichen Sortiment und mit wirklich preisgünstigen Abos offenbar recht erfolgreich an. Wer wissen will, wie alles begann - kein Problem, die sechste Auflage macht’s möglich. Die Erstauflage inklusive Leserseite und Lexikon elektronisch? Gibt es. Mittlerweile erscheinen auch die Silberbände und Planetenromane als ePub. Auch Bastei-Lübbe will, wie man hört, in den nächsten Wochen sein eBook-Angebot erweitern. Neben John Sinclair und Jerry Cotton soll auch Maddrax als elektronisches Buch erscheinen. Ich freue mich jedenfalls darauf, sofern der Verlag vom DRM absieht, welches meiner Meinung nach bei Heftromanen noch viel weniger Sinn macht, als bei eigenständigen Romanen.

Preislich gesehen wird man als Kunde mit den eBooks nicht viel bis überhaupt kein Geld sparen, da die Reader doch nicht unbedingt günstig sind und man auch bei den Büchern selbst nur bedingt spart. Wenn man sich dann noch überlegt, dass man vielleicht alle zwei, drei Jahre auf eine neue Readergeneration umsteigen will, dann ist das sicher nicht günstig. Allerdings gibt es auch jede Menge Klassiker kosten-, da lizenzfrei. Wer zum Beispiel gerne mal Bram Stoker, H. P. Lovecraft, H. G. Wells, Edgar Allen Poe oder die kompletten Reiseromane von Karl May liest, kann die allesamt völlig legal kostenfrei im Netz beziehen. Und das sind bei Weitem nicht alle.

Ich für mich habe im eBook eine sehr interessante Alternative zum klassischen Buch gefunden. Ich kann diejenigen verstehen, die nichts mit eBooks anfangen können oder wollen, empfehle ihnen aber trotzdem, sich einmal einen eBook-Reader anzuschauen. Einige Vorurteile können sich dadurch vielleicht in Luft auflösen. Ich selbst habe schon bei einigen Leuten erstaunte Gesichter gesehen, als ich ihnen meinen Reader vorgeführt habe. Auf meiner Speicherkarte befinden sich jedenfalls Bücher und Hefte von Perry Rhodan über Larry Brent bis hin zu den oben aufgeführten Klassikern. Ich hoffe, dass sich bald Maddrax und vielleicht gar Professor Zamorra hinzugesellen.

Aber bitte DRM-frei!
 
Besten Dank für die Abb. mit Rhodan auf Reader und als Heft an Hakan Tandogan und seinen Blog 

Kommentare  

#31 localhorst 2011-11-25 18:42
Hallo ihr Lieben,

netter Threat, schon 1 Jahr alt und plötzlich brennt die Diskussion. Wirklich, spricht für den Artikel, diese Langzeitaktualität.
Vieles erinnert mich an die Zeit als CD-Player sich anschickten die gute alte Vinyl-Platte abzulösen.
Ich versprech euch allen mal: Das Buch aus Papier wird sicher nicht aussterben. Argumente dafür wurden in der Diskussion wiederholt genannt. Aber E-Books, in was weiß ich für einer Form werden wird das primäre Medium für Text werden.
Günstiger, leichter zu vertreiben, Resourcenschonder usw.
Das darunter die Haltbarkeit der Texte leidet ist für den Normalverbraucher unerheblich. Der ist heute schon zu faul seine Daten ordentlich zu pflegen. Es besteht da eine "Quasi-Nicht-Kultur".
Bücher werden halt teuer werden, ein Luxusgut.

Ach und zu guter letzt. Dildo-Kerstin, sag deiner Freundin, wenn sie sich schon kommentarlos verkrümelt, dann hätte ich gerne den lilanen Anal-Plug wieder. :D
Aber im Ernst, ob du nen Hörbuch genießen kannst, ist kein Problem des Mediums. Es hat eher mit Übung zu tun. Du bist es einfach nicht gewohnt. Zu Goethes Zeiten konnten Leute die Lesen konnten den "Faust" problemlos und mit Muße lesen. Heute haben die Meisten Schwierigkeiten Gedichte über längere Abschnitte ohne Gedanklich abzuschweifen zu lesen.

...auch sehe ich im E-Book-Reader keine Gefahr für Analphabetismus. Humbuck. *gg
#32 Jonas Hoffmann 2011-11-25 19:01
zitiere Kerstin:

Früher hatten die Männer Muskeln. Heute haben sie für alles und jedes Technik. Aber wenn die Frau sich einen Vibrator kauft, spielt Männe die beleidigte Leberwurst.

:D :D :D :D
und früher waren die Frauen schweigsam und durften noch nicht an den Computer.

:-* :-* :-*
#33 Monster Hunter 2011-11-26 19:14
So ein E-Book kommt mir nicht ins Haus, auch wenn man mich deswegen für rückständig hält. Ich bin desweiteren der Meinung, dass die meisten Leute sich nur deshalb einen Kindle angeschafft haben, weil sie damit angeben wollen... :o
#34 Alfred Wallon 2011-11-28 12:49
Ich habe letzte Woche mal einen Kindle in der Hand gehalten und darauf ein paar Seiten gelesen. Ein Bekannter von mir schwärmte davon und sagte, ich müsse das unbedingt mal testen.

Mein Testergebnis: ich habe einen Text auf einem Bildschirm gelesen, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein "Buchfeeling" oder einen "Lesegenuss". Lesen ist bei mir was anderes.
#35 karl 2011-11-29 16:56
Ich habe mir jetzt gestern meinen ersten E-Reader bestellt. Damit ich dann später damit angeben kann.

Ein bißchen auch, damit ich ab Januar die Heftromane gleich downloaden kann und nach Erscheinungstermin nicht erst noch ein paar Tage warten muß und in Österreich im Ausgleich für die längere Wartezeit noch ein wenig mehr berappen darf.

Und diverse andere Lesewerke kann ich auch kostengünstiger und gratis erstehen.

Das sind aber alles keine Argumente. Denn den E-Reader kann ich ja nicht in die Badewanne mitnehmen und wunderbaren Modergeruch aus vergilbten Seiten verströmt genießen. Noch nicht.
Aber das ist es mir schon wert, damit ich endlich angeben kann...
#36 Lefti 2011-11-30 20:31
@karl:
Also, irgendwie verstehe ich nicht, wie man mit einem eReader angeben kann/soll...? :-?
Ich meine... also, wenn man eine kleine Bibliothek mit 2.000 bis 3.000 Büchern sein Eigen nennen kann, dann kann man damit schon angeben, aber mit so'n eReader? :-? Ich weiß nicht...?! :sigh:
Ich meine, wie tief muß man sinken, daß man auf virtuelle Bücher zurückgreift? :sad:
Das ist ja noch derber als virtueller Sex, bzw. virtuelle Pornographie! :oops: :eek:
Echt derbe! :P
:lol: ;-)
#37 karl 2011-12-01 08:03
Schwierige filosofische Gegenfrage, die mich seit diesem Thread ein wenig beschäftigt: Bietet ein Vibrator nun physischen oder virtuellen Sex???

Entsteht eine Geschichte hinter vielen Buchstaben durch das physische Erscheinungsformat, also aufgrund vieler Papierseiten zwischen zwei Buchdeckeln, durch ein elektronisches Lesegerät oder erst durch meine virtuelle Gedankenwelt???
#38 Jonas Hoffmann 2011-12-01 08:36
ach Leute. Ich habe eine ganz neue Theorie bezüglich des eBook-Hypes. Meiner Meinung nach ist es ein Lobby Projekt der Tierschützer. Sie wollen damit das ganze Fliegen-, Insektengedöns vor dem Erschlagen retten. Denn bei einem eReader überlegt man sicherlich zweimal ob die Fliege lässtig ist, die einem gerade um den Kopf schwirrt 8) 8) 8) Da gibt man dem Drang nach ihr zu schlagen eher mal nicht nach.
#39 Harantor 2011-12-01 10:52
Ach bitte, haltet Euch mit Schwachsinn zurück. Heftromanleser sind zwar auf gefährdet, aber nicht auf der roten Liste.

Nee im Ernst. Ein bisschen Substanz sollten Äußerungen schon haben.
#40 Larandil 2011-12-01 13:39
Was mich tatsächlich zum E-Leser konvertieren könnte, das wäre die Möglichkeit, Inhalte von Zeitungen und Zeitschriften - und ja, warum nicht auch von Heftromanen? - quasi am Kiosk bar zu bezahlen und auf das Gerät aufzuspielen. Schnell mal eben für zwischendurch, ohne daß ich mich vorher beim x-ten Anbieter mit allen meinen Daten bis runter zur Kreditkarte registrieren muss.

Denn vielleicht will ich ja gar nicht wirklich in Zukunft wöchentlich an kurzen Umfragen teilnehmen, wie mir das Produkt gefallen hat, was daran verbessert werden kann und ob mir denn eventuell auch dieses und jenes aus dem gleichen Verlagshaus gefallen könnte ... gleich mit kostenlosem Probeheftinhalt als Anhang etc. pp. ...

Aber hier geht's ja um eBooks. Sorry. Falsche Baustelle.
#41 Jonas Hoffmann 2011-12-01 14:47
zitiere Larandil:
Was mich tatsächlich zum E-Leser konvertieren könnte, das wäre die Möglichkeit, Inhalte von Zeitungen und Zeitschriften - und ja, warum nicht auch von Heftromanen? - quasi am Kiosk bar zu bezahlen und auf das Gerät aufzuspielen.

Naja, eine Ladestation würde da ja schon quasi reichen. Das Personal des ursprünglichen Ladens
wäre auf der Strasse. Des Weiteren ist hier zu beachten, dass die meisten Teile eh schon WLAN fähig sind, womit z.B. die Bahn einen guten Nebenverdienst an ihren großen Bahnhöfen anbieten könnte. Zumal sich hier sogar noch der Vorteil ergeben würde, dass man die WLAN-Teile nichtmal in den öffentlichen Bereich stellen müsste und damit vor Randalen per se schützen würde.... :-)

Vielleicht sollte man mit dieser IDee mal an die DB herantreten.

Die Idee ist nicht schlecht, scheitert aber wahrscheinlich an den Zeitungsverlagen selbst, denn die sagen dann natürlich, dass sie mit anderen Verlagen in dieser Beziehung nicht in Konkurrenz treten wollen. Weil wer solche Reader hat der kann sich auch einen Onlinezugang generieren und den Zwischenhändler sparen....

Alles nicht so einfach wie man zunächst annimmt.

Und dann noch was subjektives. Ich hab ein Touchpad. Da bin ich aktueller als mit meiner Tageszeitung. Aber ganz ehrlich, am Frühstückstisch brauch ich dieses A2 (? 4xA4 ist eine tageszeitung groß, oder?) Teil, wo ich reinkrümeln kann und wo kaffeeflecken kein Problem sind. Da kann ein 10 Zoll gerät einfach nicht gegen anstinken.
#42 localhorst 2011-12-01 15:10
@larandil: Ich gehör auch zu den Menschen, die gerne Woche für Woche zum Zeitschriftenhändler gehen. Werde das nach Möglichkeit auch nicht ändern, egal welches Format.

@Jonas: Aus sicht des Konsumenten finde ich die Idee der WLAN-Terminals an Orten wie Bahnhöfen verdammt gut. Daumen hoch dafür, ich ünterstütze das.
Sonntag Morgens am Frühstückstisch hab ich es auch manchmal ganz gerne mittels einer groß aufgeschlagenen Zeitung Distanz zu schaffen zu meinem Umfeld um das Zeitunglesen zu genießen. Böse Zungen behaupten ich wolle mich meiner besseren Hälfte entziehen. Das geht nun wirklich nicht so gut mit einem eBook-Reader.

Ich bleib dabei weiterhin so zu lesen wie mir der Schnabel gewachsen ist, Nämlich mal so, mal so.

Ich gehör zwar auch zu denen die schonmal gesagt bekommen: Und das hat du alles gelesen? Aber ich lege es nicht drauf an. Was ich lese soll nicht für mich sprechen durch Bücherrücken in Regalen oder extratollen e-Readern, sondern durch meine eigenen Worte im Ausstauch mit anderen Menschen. Bildung ist halt Trumph. Auch hier kann ich nur sagen, egal welches Medium zum Lesen benutzt wird. Hauptsache man ließt.

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