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Unser Michel im All - Rezension (PR 2614 Navigator Quistus)

Unser Michel im AllUnser Michel im All
»Perry Rhodan«-Rezension(en)
Diesmal unter der Lupe: PR 2614 Navigator Quistus

Jede Woche...
...rezensiere ich Erzeugnisse, die dem ›Perryversum‹ entstammen. Das sind die Hefte der Erstauflage und Bücher, die bei Lizenzpartnern der Perry Rhodan-Redaktion erscheinen.

Mir macht Perry Rhodan großen Spaß und ich möchte die Zauberspiegel-Leser daran teilhaben lassen. Nicht alles ist Gold, aber alles zusammen ergibt einen faszinierenden Kosmos!


Navigator QuistusNavigator Quistus
Perry Rhodan 2614
von Christian Montillon

Aus der Sicht der Scharlach-Roten erfährt der Leser mehr von der kleinen Gruppe um Konteradmiral Erik Theonta und dem Ertruser Trasur Sargon. Die Jugendlichen bringen Leben ins Team, aber auch Gefahren an die eingesperrten Galaktiker heran.

Die zerlegte BASIS macht selbst die Angreifer, die Dosanthi, zu Eingeschlossenen. Die gefangengenommenen Echsenwesen verlieren immer mehr von ihrer Angststrahlung. Sie werden aber auch schwächer.

Alles scheint für die Galaktiker in gewohnten und vertrauten Bahnen zu laufen, als sie in neue Gefahr geraten: die BASIS-Fragmente teilen sich weiter auf.

Währenddessen haben Ennerhahl und Perry Rhodana auf der RADONJU ein Versteck gefunden, welches sie vor einer Entdeckung durch Protektor Kaowens Truppen bewahrt. Die überlegene Technik Ennerhahls gibt ihnen die Chance, in einem stillgelegten Ersatzteillager und in aller Ruhe die Datenkanäle des Schiffes anzuzapfen. Sie stellen fest, dass der Herr über das Schiff immer wieder in einen Teil verschwindet, zu dem niemand außer ihm Zugang hat. Was ist sein Geheimnis?

Perry Rhodan und Ennerhahl beschließen herauszufinden, was der Protektor zu verbergen hat. Dabei stoßen sie auf den Navigator Quistus.

Bis zur Flucht dauert es danach auch nicht mehr lange. Nur geht sie nicht ganz so vonstatten, wie sie geplant war.

Fazit: Schöner und interessanter Roman. Und eine tolle Vorlage, die im Gastroman von nächster Woche gipfelt. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass ein Doppelroman für Christian Montillon geplant war, und erst durch Markus Heitz Zusage diese Geschichte aufgeteilt wurde. Aber wie gesagt: ist bloß eine Annahme und mir durchaus auch egal, da mir der Roman gefallen hat.

Zugesagt haben mir unter anderem die Tagebucheinträge der Scharlach-Roten. Im Zusammenspiel mit den anderen Jugendlichen wurde das beinahe ein Jugendroman. -Ein Gebiet, das für den Autor auf jeden Fall kein Neuland ist! 
Laughing
 
Die Historie des Navigators waren zu den oben erwähnten Passagen ein geradezu stimmiger Ausgleich. Eine interessante Figur, dieser Quistus. Bin gespannt, was im nächsten Band zwischen Perry und dem tentakelbewehrten Fremden noch alles geschehen wird.
Auf jeden Fall werden an dieser Stelle schon ganz interessante Spuren gelegt.

Neben den actionhaften Szenen, Befreiung von Quistus und Serume und anschließende Flucht zu einem Beiboot auf der RADONJU, zeigt Christian Montillon, dass er auch anders kann, als atemlose Spannung zu beschreiben. Er lässt die Leser viele Ereignisse sowohl durch die Scharlach-Roten, wie auch durch die vielen Augen – im wahrsten Sinn des Wortes – des Navigators erleben. Dadurch kommt man näher an die Personen und an die Handlung heran, und fiebert mit, wenn etwas Unerwartetes geschieht. -Und es passiert einiges!

Auf jeden Fall bleibt man bis zur letzten Seite gespannt an der Geschichte dran.

Cover: Auch wenn ich beim ersten Blick das Gefühl hatte, das Cover passe eher in eine Publikation, die im Titel den Namen „Tauchen“ trägt, strahlt das Bild eine gewisse Faszination aus. Ob es an den Augen des Navigators liegen mag?

Innenillustration: Konnte mich dieses Mal nicht in Begeisterung versetzen. Wirkt aber immer noch als schöner Unterbruch zum Roman.
 
STELLARIS, die 25. Ausgabe: ich mag die Romane von Andreas Eschbach. Damit meine ich nicht nur jene, die in PR veröffentlicht wurden. Die vorliegende Geschichte ist gut geschrieben, auch wenn ich vom Inhalt der Story mehr erwartet habe, wie ich gestehen muss. Was ich damit ausdrücken will, ist folgendes: die Aussage am Schluss und die Gedanken, ob die handelnde Person denn nun eine Romanfigur ist oder nicht, hat mich nicht vom Hocker gehauen.

Das heißt dann wohl, dass man der Figur Fachion Far Faledi zum 50. Jubiläum wieder begegnen könnte. -Mir soll es recht sein.

Soviel von meiner Seite. Ich verabschiede mich bis zum nächsten Mal. Und wer den Weg nach Mannheim findet: bis am Freitag im Rosengarten!

AD ASTRA!
 
Es grüsst

Michel

Kommentare  

#1 Cartwing 2011-09-28 18:42
etwas vorhersehbar, aber gut!

Was liest du diese Woche zuerst, EA oder PR NEO?
Schwierige Entscheidung, aber ich werde wohl erstmal den NEO verschlingen.. :-)
#2 Michel 2011-09-29 01:46
Ich werde das lesen, was mir zuerst in die Hände fällt.
:-*
Fahre bereits am Donnerstag nach Mannheim. Da sollte 2615 eigentlich schon erhältlich sein.
Lassen wir uns überraschen ...
#3 Jonas Hoffmann 2011-09-29 08:46
Michel, kommst du zum Vorcon-Stammtisch?
siehe:

www.roman-piechullek.de/html/pr-stammtisch.html

Nette Truppe dort.
#4 Michel 2011-09-30 01:47
@Jonas: war ich gerade. Leider mit einer kleinen Verspätung, aber immerhin. :-*
Wenigstens hatte ich eine gute Entschuldigung, wegen dem Radiointerview.
:P
Wirklich eine nette Truppe! Und so viele Gleichgesinnte. Man(n) könnte neidisch werden. ;-)

Aber jetzt gehe ich auch :zzz
#5 Jonas Hoffmann 2011-09-30 02:17
@Michel, ja nett wars wieder. Deine Frisur ist allerdings etwas fortgeschritten ;) Fast hätte ich dich nicht erkannt :sigh:
Bin jetzt auch noch mal daheim. Bis später dann :)

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