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Versuch macht ›kluch‹ - S. Pomej »Der 4. Versuch«

Der 4. VersuchVersuch macht ›kluch‹
S. Pomej »Der 4. Versuch«

Manchmal bekommt man Bücher unverhofft zugeschickt und grundsätzlich macht der Klappentext neugierig. Dann beginnt man zu lesen und es sind schon handwerkliche Fehler in der Buchherstellung zu finden. Der Text ist (wie in diesem Buch) linksbündig gesetzt und bei einem Szenenwechsel ist auch keine Trennung eingefügt. Da wird man dann schon mal skeptisch was das denn soll. Aber die Geschichte kann das dann schon retten. Man wird sehen?

Der 4. VersuchDer Klappentext zum Buch ...

Astronaut Frank Askin hat alles, was sich ein Mann wünschen kann: Geld, Ruhm, eine schöne Frau - und seit dem letzten Einsatz leider auch PTSD. Seine Frau will die Scheidung, sein Arzt geheime Informationen und sein Vorgesetzter seine Frau, was sein Trauma weiter anheizt. Diesem Teufelskreis will Frank durch den nächsten Raumflug entrinnen, doch es kommt noch schlimmer! Der Landgang auf dem fremden Planeten wird zum Albtraum...

Dieser Klappente4xt ist ja zunächst nicht uninteressant, aber er reißt nur einen Teil der Szenarien an, die der Autor fortan beackert. Immer weitere Nebenschauplätze werden aufgemacht und der Roman verliert sich. Die an sich durch interessante Geschichte um den Astronauten triit in den Hintergrund. Der zwielichtige Psychiater, die Frau des Astronauten  und viele andere Stränge drängen in den Vordergrund und manchmal frage ich mich als Lesen. Warum passiert und warum macht der Autor das so? Und warum verfolgt er nicht konsequent die Geschichte um den fremden Planeten und die Erlebnisse von Frank Askin? Warum muss eine Frau nun versuchen seinen Chef zu erpressen und warum muss der Psychiater Geheimnisse sammeln?

Das Buch verliert dur5ch die Zersplitterung und das Abwenden der Erlebnisse des Astronauten. Zusätzlicht ist der Psychiater noch heiß auf die Frau des Astronauten. Und der oberste Boss des Astronauten und der Besitzer der NSTA (eine Art NASA in privater Hand), der sich von künstlichen Lebensformen lieben lässt. Viele dieser Nebenschauplätze sind ebenso nervtötend wie überflüssig.

Über den Autor heißt es:

S. Pomej hat aus Interesse an der menschlichen Natur Psychologie studiert und lässt die erlernten Störungen plus eigener Erfahrung mit kranken Zeitgenossen, die immer wieder unerwünscht auftauchen, in spannende Bücher und Kurzgeschichten sowie lustige Comics einfließen. Website: pomej.blogspot.com

Quelle: Verlag / vlb

Was diesem Buch fehlt ist ein klar durchdachter und verfolgter Plot, dem der Leser bereitwillig folgen möchte. So ist er ein planloses Durcheinander, das den Leser immer wieder verliert. Man muss schon sehr hartnäckig sein, um das Ding auch zu Ende lesen zu wollen. Das war schwer genug. Mehrfach war ich kurz davor, das Lesen einzustellen.

Nee, das war nix. Schade drum.

 

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