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Marcel's Zamorra-Lesereise: Der Tod aus der Urne

Marcels Der Tod aus der Urne

Abel Rooster verkauft seine Seele dem Teufel und wird zu einem menschlichen Teufel. Nahezu jeder, der ihn kennt, beginnt ihn zu hassen. Einige Jahre später stirbt er und hofft zur Hölle zu fahren.

David Wagner benötigt Zamorras Hilfe. Daher reist dieser nach London - alleine. Denn in Frankreich weilt Bill Fleming zu Besuch, also blieb Nicole dort. Sie fahren zu einem Anwesen in dem es spuken soll.

Der Tod aus der UrneDort findet er ein böses Artefakt vor, dass er mit dem Amulett untersucht. Er kann es vernichten. Ist damit auch der Spuk im Haus zerstört ...?

Eve Avery ist Krankenschwester und arbeitet im Krankenhaus, in dem Abel Rooster liegt. SIe hört ihn nach dem Teufel schreien und alamiert den Arzt. Hat der Patient den Verstand verloren? Der stellt nur noch den Tod des Mannes fest. Einige Zeit später erscheint Jill, die Tochter Abels, im Krankenhaus. Sie ist genervt, als der Arzt ihr den Tod ihres Vaters mitteilt. Denn... sie weiß es und betet ebenfalls Asmodis an.

Zwei Tage später wird Abel eingeäschert und Jill kocht vor Wut, denn in ihren Augen war ihr Vater ein Feigling, der sie allein gelassen hat. Sie sieht dennoch zu, wie ihr Vater verbrannt wird. Es scheint so, als würde ihr die Hölle dabei eine Botschaft übermitteln. Sie nimmt Abels Asche in der Urne mit sich. Im Park nimmt er Kontakt auf. Jill macht ihm Vorwürfe. Doch er lacht nur und erklärt, dass er nun auf die Hölle zurückgreifen könne, wann immer er will.

Zuhause stellt sie die Urne im Wohnzimmer auf und ruft Abel. Auf einer Art "Familientreffen" hat sie der Hund Robert Newman fast angefallen - Abel soll ihn töten. Er macht es gerne. Der Hund stirbt vor Roberts Augen

Wagner ruft Zamorra erneut an - Ron Samuel gibt eine Party - und er würde Zamorra gerne mitnehmen. Zamorra ahnt, dass er gehen sollte. Später holt David ihn ab und sie fahren zu Ron. Dieser plant eine neue Wohnsiedlung, die alten Häuser sollen alle weg, die Mieter in neue Häuser. Auch die Betreiber einer Pension sind betroffen, die sich aber darüber freuen. Aber ...

Dort wohnt auch Rick Jarmyn, ein Grafiker, der drogensüchtig ist. Doch durch die Sucht wird er schlechter und die Aufträge somit weniger, und damit auch das Geld. Er gibt sich einen neuen Schuss - und hört ein böses Lachen. War der Stoff schlecht? Jemand steht im Zimmer, im Toter - Abel Rooster. Rick schreit um Hilfe. Dies hören auch die Vermieter der Pension und die Mieter. Einer von ihnen ist Randolph Sorenen, ein Magier. Er spürt etwas böses. Er hat ein Amulett dabei, mit dem er den jungen Mann beruhigen will. Es gelingt. Was hat ihn nur in Panik versetzt?

Jill hat alles mitbekommen und weiß was geschehen ist. Die Vermieterin hingegen kennt keine Gnade und will Rick rauswerfen, da sein Ruf bekannt ist - doch jetzt will er freiwillig gehen. Er zieht direkt aus. Jill macht ihrem Vater Vorwürfe, aber dieser warnt sie, dass er bestimmt. Die Frau ahnt, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht hat. Später in der Nacht beobachtet ein Obdachloser zufällig in einem leerstehenden Haus Abel. Dieser lähmt Rex Atlan auf Ewig - zumindest bis dieser verhungert oder verdurstet ist.

Zamorra erhält einen Anruf. Der Antiquitätenhändler Toi Gene, der etwas für den Professor hat. Er fährt hin und bekommt einen Spiegel geschenkt. Er soll magisch sein und bei Vollmond zu einer tödlichen Falle werden. Zamorra schlägt auf den Spiegel ein um ihn zu zerstören, aber er bleibt intakt.

Ron Samuels bekommt einen Drohanruf - er soll die Pension stehen lassen. Doch er nimmt den Anruf nicht ernst und lässt dem Mieterehepaar die Kündigung zukommen. Dies ist die Aufgabe von Herb Gordon. Doch scheinbar sind die Goldstones nicht zu Hause. Auch sonst niemand. Er sieht sich um, auch im Zimmer von Jill wo er die Urne sieht. Abel Rooster greift ihn an und wirft ihn kurzerhand aus dem Fenster.

David Wagner berichtet Zamorra von seltsamen Vorkommnissen in der Pension, dieser will sich darum kümmern. Er begibt sich zu Ron Williams und erfährt einiges. Zamorra ahnt, dass etwas Böses vor sich geht. Er will bei den Goldstones einziehen.

Joanne Goldstone nimmt ihn herzlich auf. Die anderen Mieter begrüßen ihn ebenfalls herzlich. Nur nicht Jill. Diese scheint ihn zu hassen. Am Abend erzählt man ihm von selbst vom Mord der kürzlich geschah, ebenso von Abel Rooster. In der Nacht schreckt Zamorra hoch, hört Geräusche aus dem leerstehenden Nachbarhaus, und schaut nach. Dort sieht er einen erstarrten Mann. Er will helfen doch dieses Mal versagt das Amulett. Er informiert die Polizei, damit der Mann ins Krankenhaus kommt.

Am nächsten Tag spricht er mit Newman, der den Magier Randolph Sorensen in Verdacht hat. Später erscheint ein Yard-Inspektor in der Pension. Zamorra offenbart sich Inspektor Harr.

Am Abend geht Sorenson zu Jill - er will sie regelrecht besitzen. Dazu will er sie erpressen, denn er kennt ihr Geheimnis. Zudem behauptet er mühelos ihren Vater vernichten zu können. Doch ein Abel Rooster lässt sich nicht erpressen und kommt aus seiner Urne und versetzt den Störenfried örtlich. Mitten auf ein Zuggleis und lässt auch Sorensen erstarren. Durch Zufall bekommt Zamorra dies mit und dann den Magier retten. Am nächsten Tag ermordet der Untote den Bauleiter des neuen Wohnblocks. Abends geht Zamorra zu Jill und konfrontiert sie mit seinem Wissen - Abel greift an.

Er folgt Zamorra in dessen Zimmer wo der Spiegel hängt ... und den Untoten vernichtet. Jill wird verhaftet und die beiden Erstarrten sind geheilt.

Das Haus der VerdammtenWieder einmal hat A.F. Morland ein Meisterwerk geschrieben, oder?

Oder. Denn hierbei handelt es sich leider ein weiteres Mal um einen umgeschrieben Tony Ballard - dadurch dass Morland ein guter Autor ist, sind ihm die Umarbeitungen 1A gelungen, aber es nervt. Zumal ein Autor wie Morland so einen Schmuh nicht nötig hat.

Das Cover ist sehr gelungen und gefällt mir auch besser als das Ballard-Gegenstück (Das Haus der Verdammten - Gespenster-Krimi 178).

Sehr gut war auch, dass dieses Mal das Amulett Zamorras keine Hilfe war. So etwas sollte es häufiger geben.

Der Tod aus der Urne
Professor Zamorra 152
von Robert Lamont (= Friedrich Tenkrat
)
25. März 1980
Bastei Ver
lag 

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