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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 119. Teil - Der Diamantendolch

  Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Der Diamantendolch

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149) in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.

Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 119 Der Diamentendolch gekürzt wurde:

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 8, 1. Spalte, 5. Absatz – Seite 8, 2. Spalte, 2. Absatz

Der hünenhafte Cro-Magnon antwortete nicht. Zu frisch waren die Traumbilder noch.
Unga und Don Chapman waren von Dorian Hunter, dem Dämonenkiller, nach Indien geschickt worden, weil auch in diesem Teil der Welt die Janusköpfe wirkten. Dorian und Coco Zamis hatten in Irland zu tun und konnten sich nicht darum kümmern. Unga und Don Chapman waren sofort nach ihrer Ankunft in Bombay in den Kampf zweier Sekten geraten, der Padmas und der Chakras. Als dritte Partei mischten die Dämonen der Schwarzen Familie unter ihrem Anführer, dem Affendämonen Hanuman, mit. Die parapsychisch begabten Padmas standen auf der Seite des Guten; das wußten Unga und Don jetzt; die Chakras aber waren Diener der Janusköpfe.
Beim Kailasanath-Tempel in Ellora war es zu dramatischen Zwischenfällen gekommen, in deren Verlauf Unga den Affendämonen Hanuman tötete und ein magisches Tor zur Welt der Janusköpfe zusammenbrach. Furchtbare Dinge waren geschehen. Ungas Geliebte, die schöne Inderin Manjushri, die Tochter des Maharadscha von Jaipur, war ums Leben gekommen (siehe DK 115).
Unga, der Cro-Magnon, der Diener des Hermes Trismegistos, war zehntausend Jahre alt. Er hatte viel gesehen und erlebt in verschiedenen Zeitaltern der Weltgeschichte. Aber der Tod Manjushris schmerzte ihn sehr.

 

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 10, 2. Spalte, 4. + 5. Absatz

Der hünenhafte Cro-Magnon antwortete nicht. Zu frisch waren die Traumbilder noch.
Unga, der Cro-Magnon, der Diener des Hermes Trismegistos, war zehntausend Jahre alt. Er hatte viel gesehen und erlebt in verschiedenen Zeitaltern der Weltgeschichte. Aber der Tod Manjushris schmerzte ihn sehr.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 11, 2. Spalte, 5. Absatz – Seite 12, 1. Spalte, 1. Absatz

Um die Strecke nach Ajanta in drei Tagen zu schaffen, mußten die Pilger tüchtig marschieren. Es gab bald Fußkranke und Ausfälle. Zwei ältere Frauen mußten auf Bahren getragen, andere Pilger gestützt werden. Padmas waren nicht unter den zusammenbrechenden Leuten, die es fertigbrachten, auf glühenden Kohlen zu laufen oder sich mit Messern und Nadeln zu durchbohren, ohne Wunden davonzutragen, konnten die Strapazen eines solchen Marsches nichts anhaben. Unga und Don Chapman hatten gesehen, wie die Padmas mit ihren geistigen Kräften Menschen in der Luft schweben und Felsblöcke hatten fliegen lassen. Die parapsychische Kraft des trainierten Geistes eines fortgeschrittenen Padma-Sadhu war eine starke Macht.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 14, 1. Spalte, 1. Absatz

Um die Strecke nach Ajanta in drei Tagen zu schaffen, mußten die Pilger tüchtig marschieren. Es gab bald Fußkranke und Ausfälle. Zwei ältere Frauen mußten auf Bahren getragen, andere Pilger gestützt werden. Padmas waren nicht unter den zusammenbrechenden Leuten, die es fertigbrachten, auf glühenden Kohlen zu laufen, konnten die Strapazen eines solchen Marsches nichts anhaben. Unga und Don Chapman hatten gesehen, wie die Padmas mit ihren geistigen Kräften Menschen in der Luft schweben und Felsblöcke hatten fliegen lassen. Die parapsychische Kraft des trainierten Geistes eines fortgeschrittenen Padma-Sadhu war eine starke Macht.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 13, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 14, 1. Spalte, 3. Absatz

Der große Königstiger konnte seinen Blutdurst kaum noch bezähmen. Aber nicht nur, um ihn zu stillen, hatte er das Lager umschlichen. Ein Instinkt leitete die Bestie, ein Instinkt, der nicht nur tierischer Natur war.
Als ein junger Wächter in seine Nähe kam, sprang der Tiger los. Der Wächter schrie auf, als der schwere Körper ihn niederriß. Er ließ den Karabiner fallen. Das zweihundert Pfund schwere Raubtier lag über ihm, und er hatte keine Chance, sich zu wehren.
Der Tiger durchbiß seine Kehle und trank das ausströmende Blut.
Schüsse krachten, und Schreie weckten die anderen im Lager. Aber die Schüsse wurden ziellos in die Luft abgefeuert. Niemand wagte sich an den Tiger heran. Er hatte Blut getrunken, es gab nichts Schlimmeres als einen Tiger im Blutrausch.
Die beiden Männer, die an dem Feuer lagen, bei dem der Tiger den Wächter getötet hatte, rollten schreiend weg. Jetzt, da man schießen konnte, ohne Menschen zu gefährden, wurden gezielte Schüsse abgegeben.
Eine Kugel schlug in die rechte Flanke des Tigers. Er brüllte auf. Sein erster Blutdurst war gestillt; jetzt kam das andere an die Reihe. Schnell wie ein Schatten bewegte sich der Tiger. Er packte eine aufschreiende Frau. Seine Reißzähne schnappten nach ihrer Kehle, aber er biß nicht fest zu. Bevor die Pilger im Lager recht begriffen, was vorging, schleifte der Tiger die vor Schreck und Todesangst Gelähmte weg.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 15, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 16, 1. Spalte, 2. Absatz

Der große Königstiger konnte sich kaum noch bezähmen. Aber nicht nur, um seinen Hunger zu stillen, hatte er das Lager umschlichen. Ein Instinkt leitete die Bestie, ein Instinkt, der nicht nur tierischer Natur war.
Als ein junger Wächter in seine Nähe kam, sprang der Tiger los. Der Wächter schrie auf, als der schwere Körper ihn niederriß. Er ließ den Karabiner fallen. Das zweihundert Pfund schwere Raubtier lag über ihm, und er hatte keine Chance, sich zu wehren.
Schüsse krachten, und Schreie weckten die anderen im Lager. Aber die Schüsse wurden ziellos in die Luft abgefeuert. Niemand wagte sich an den Tiger heran.
Die beiden Männer, die an dem Feuer lagen, bei dem der Tiger den Wächter getötet hatte, rollten schreiend weg. Jetzt, da man schießen konnte, ohne Menschen zu gefährden, wurden gezielte Schüsse abgegeben.
Eine Kugel schlug in die rechte Flanke des Tigers. Er brüllte auf. Schnell wie ein Schatten bewegte sich der Tiger. Er packte eine aufschreiende Frau. Seine Reißzähne schnappten nach ihrer Kehle, aber er biß nicht fest zu. Bevor die Pilger im Lager recht begriffen, was vorging, schleifte der Tiger die vor Schreck und Todesangst Gelähmte weg.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 15, 2. Spalte, 2. Absatz

Unga seufzte. Er hatte die dämonische Ausstrahlung des Tigers gespürt. Ein normaler Tiger war schon schlimm genug; aber einer, in dem sich ein Dämon verkörperte, mußte die furchtbarste Bestie der Welt sein. Unga hatte Geschichten von Man-Eatern gehört, von Tigern, die sich an Menschenfleisch gewöhnt hatten und sich nur davon ernährten. Manche dieser Bestien hatten Dutzende von Menschen getötet, bevor sie endlich zur Strecke gebracht werden konnten; und diese Bestien hatten keinen Dämon im Leib gehabt.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 17, 1. Spalte, 13. Absatz – Seite 17, 2. Spalte, 1. Absatz

Unga seufzte. Er hatte die dämonische Ausstrahlung des Tigers gespürt. Ein normaler Tiger war schon schlimm genug; aber einer, in dem sich ein Dämon verkörperte, mußte die furchtbarste Bestie der Welt sein.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 16, 2. Spalte, 3. Absatz

Unga hatte gesehen, wie das Heil des Chakravartin aussah, als im Kailasanath-Tempel grünlich phosphoreszierende und scheußlich entstellte Menschen mit explodierenden Gehirnen starben.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 18, 2. Spalte, 2. Absatz

Unga hatte gesehen, wie das Heil des Chakravartin aussah, als im Kailasanath-Tempel grünlich phosphoreszierende und scheußlich entstellte Menschen starben.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 16, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 17, 1. Spalte, 1. Absatz

Das Lager erwachte gerade. Die Morgenkühle konnte dem zwei Meter großen, muskelstrotzenden Körper des Cro-Magnon nichts anhaben. Er zog die blaßgelbe Robe über und legte den Gürtel um, an dem ein Beutel mit magischen Mitteln, eine Geldtasche und die Scheide mit dem langen Messer hingen. Die Erinnerung an Manjushri - wörtlich übersetzt bedeutete der Name Die lieblich Schöne - verdrängte Unga aus seinen Gedanken. Tagsüber wollte Unga nicht an Manjushri denken. Er hatte Manjushri in einer Kulthöhle in Ellora bestattet, weit hinten in einer Nische, wo niemand sie finden würde. Der Cro-Magnon hatte die Totengesänge seiner Jugend gesungen und die magischen Riten des Stammes vollführt, dem er vor langer, langer Zeit einmal angehört hatte. Er hatte den Kopf gegen Steine geschlagen, so daß er jetzt noch Beulen unter dem dichten, blauschwarzen Haar davon hatte, und sich blutende Verletzungen an den Unterarmen und der Brust beigebracht; die verschorften Kratzer waren noch zu sehen.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 18, 2. Spalte, 5. Absatz

Das Lager erwachte gerade. Die Morgenkühle konnte dem zwei Meter großen, muskelstrotzenden Körper des Cro-Magnon nichts anhaben. Er zog die blaßgelbe Robe über und legte den Gürtel um, an dem ein Beutel mit magischen Mitteln, eine Geldtasche und die Scheide mit dem langen Messer hingen. Die Erinnerung an Manjushri - wörtlich übersetzt bedeutete der Name Die lieblich Schöne - verdrängte Unga aus seinen Gedanken. Tagsüber wollte Unga nicht an Manjushri denken. Er hatte Manjushri in einer Kulthöhle in Ellora bestattet, weit hinten in einer Nische, wo niemand sie finden würde. Der Cro-Magnon hatte die Totengesänge seiner Jugend gesungen und die magischen Riten des Stammes vollführt, dem er vor langer, langer Zeit einmal angehört hatte. Er hatte den Kopf gegen Steine geschlagen, so daß er jetzt noch Beulen unter dem dichten, blauschwarzen Haar davon hatte.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 24, 1. Spalte, 5. Absatz – Seite 24, 2. Spalte, 1. Absatz

Ravana forderte und erhielt jede Woche eine Jungfrau als Opfer. Die Greuel, die er beging, waren so schlimm, daß selbst die Götter aufmerksam wurden. Da Ravana unter dem persönlichen Schutz Shivas stand, konnte sie ihn nicht einfach vernichten.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 25, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 26, 1. Spalte, 1. Absatz

Die Greuel, die er beging, waren so schlimm, daß selbst die Götter aufmerksam wurden. Da Ravana unter dem persönlichen Schutz Shivas stand, konnte sie ihn nicht einfach vernichten.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 24, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 25, 1. Spalte, 1. Absatz

Er forderte Ravana heraus. Drei Tage und drei Nächte kämpfte er mit dem Dämon, dann hatte er ihn besiegt. Er schlug ihm den Kopf ab und steckte den Dolch mit dem Edelstein am Knauf in seine Brust. Dann sprach er einen Fluch über dem Dämonentempel, daß niemand ihn mehr je betreten sollte.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 26, 1. Spalte, 6. Absatz – Seite 26, 2. Spalte, 1. Absatz

Er forderte Ravana heraus. Drei Tage und drei Nächte kämpfte er mit dem Dämon, dann hatte er ihn besiegt. Er steckte den Dolch mit dem Edelstein am Knauf in seine Brust. Dann sprach er einen Fluch über dem Dämonentempel, daß niemand ihn mehr je betreten sollte.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 25, 1. Spalte, 8. Absatz – Seite 25, 2. Spalte, 1. Absatz

„Es ist doch faszinierend, welch ein Netz aus Sagen und Legenden um einen wahren Kern von Tatsachen im Laufe der Jahrhunderte gewoben wird“, sagte der Cro-Magnon. „Der Goldene Fremde war kein anderer als ich. Ich habe damals mit dem Dämon Ravana gekämpft, aber es ist nicht wahr, daß ich ihm den Kopf abgeschlagen habe. Es hat mich auch keine strahlende Wolke vom Hochland von Dekan hergebracht, sondern ich bin den ganzen weiten Weg mit meinen Füßen gelaufen. Es war die Regenzeit, und ich wurde oft durchnäßt und fror jämmerlich. Zu allem Unglück hatte ich mir auch noch an der Koromandelküste eine Malaria geholt, so daß ich oft Schüttelfröste und hohes Fieber hatte und meine Haut manchmal quittegelb war. Der Beiname ,Der Goldene Fremde’ rührte also von dieser Krankheit her. Ich war damals alles andere als ein strahlender Held und pfiff so ziemlich auf dem letzten Loch.“ Unga lachte und schüttelte wieder den Kopf, als könnte er es nicht glauben. „Die Erde zitterte bestimmt nicht unter meinem Tritt. Wenn etwas zitterte, dann waren es meine Knie, weil ich mich so schwach und elend fühlte. Daß die Sonne in ihrem Lauf angehalten hätte, ist mir nicht aufgefallen. Und daß ich drei Tage und drei Nächte mit Ravana gefochten habe, stimmt auch nicht. In meiner damaligen Verfassung wäre ich nicht einmal fähig gewesen, auch nur fünf Minuten gegen ihn durchzuhalten.“

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 26, 2. Spalte, 8. Absatz – Seite 28, 1. Spalte, 1. Absatz

„Es ist doch faszinierend, welch ein Netz aus Sagen und Legenden um einen wahren Kern von Tatsachen im Laufe der Jahrhunderte gewoben wird“, sagte der Cro-Magnon. „Der Goldene Fremde war kein anderer als ich. Es hat mich auch keine strahlende Wolke vom Hochland von Dekan hergebracht, sondern ich bin den ganzen weiten Weg mit meinen Füßen gelaufen. Es war die Regenzeit, und ich wurde oft durchnäßt und fror jämmerlich. Zu allem Unglück hatte ich mir auch noch an der Koromandelküste eine Malaria geholt, so daß ich oft Schüttelfröste und hohes Fieber hatte und meine Haut manchmal quittegelb war. Der Beiname ,Der Goldene Fremde’ rührte also von dieser Krankheit her. Ich war damals alles andere als ein strahlender Held und pfiff so ziemlich auf dem letzten Loch.“ Unga lachte und schüttelte wieder den Kopf, als könnte er es nicht glauben. „Die Erde zitterte bestimmt nicht unter meinem Tritt. Wenn etwas zitterte, dann waren es meine Knie, weil ich mich so schwach und elend fühlte. Daß die Sonne in ihrem Lauf angehalten hätte, ist mir nicht aufgefallen. Und daß ich drei Tage und drei Nächte mit Ravana gefochten habe, stimmt auch nicht. In meiner damaligen Verfassung wäre ich nicht einmal fähig gewesen, auch nur fünf Minuten gegen ihn durchzuhalten.“

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 30, 1. Spalte, 11 Absatz – Seite 30, 2. Spalte, 1. Absatz

Er trat auf Unga zu. Trotz seines geschwächten Zustands schlug der Cro-Magnon ihm die Faust so auf den Mund, daß das Blut hervorschoß.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 32, 2. Spalte, 4. Absatz

Er trat auf Unga zu. Trotz seines geschwächten Zustands schlug der Cro-Magnon ihm die Faust auf den Mund.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 33, 1. Spalte, 7. Absatz – Seite 33, 2. Spalte, 1. Absatz

Der Dämon Ravana stammte aus den Hängen des Transhimalaja, wie Unga erfuhr. Vor einem Dutzend von Jahren war er in diesem Landstrich aufgetaucht und hatte erst im geheimen sein Unwesen getrieben. Dann war er immer dreister geworden, und niemand konnte ihm Einhalt gebieten. Krieger und Helden, die es versuchten, waren gräßlich zugerichtet und all ihrer Körpersäfte beraubt in der Nähe von Ajanta aufgefunden worden. Jetzt war es so weit, daß Ravana den ganzen Landstrich unterjocht hatte. Erst hatte er als Opfer eine Jungfrau im Jahr gefordert, dann eine im Monat, jetzt schließlich eine in der Woche. Daß er nun die Tochter des Rajah haben wollte, setzte seiner Frechheit die Krone auf.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 35, 1. Spalte, 8. Absatz – Seite 35, 2. Spalte, 1. Absatz

Der Dämon Ravana stammte aus den Hängen des Transhimalaja, wie Unga erfuhr. Vor einem Dutzend von Jahren war er in diesem Landstrich aufgetaucht und hatte erst im geheimen sein Unwesen getrieben. Dann war er immer dreister geworden, und niemand konnte ihm Einhalt gebieten. Krieger und Helden, die es versuchten, waren gräßlich zugerichtet in der Nähe von Ajanta aufgefunden worden. Jetzt war es so weit, daß Ravana den ganzen Landstrich unterjocht hatte. Erst hatte er als Opfer eine Jungfrau im Jahr gefordert, dann eine im Monat, jetzt schließlich eine in der Woche. Daß er nun die Tochter des Rajah haben wollte, setzte seiner Frechheit die Krone auf.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 36, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 37, 1. Spalte, 5. Absatz

Sita weinte leise, und Amritsar machte ein immer bedenklicheres Gesicht.
„Ravana hat einen Hahnenkamm und einen runden, schwarzen Mund, mit dem er seinen Opfern die Körpersäfte aussaugt“, stieß er hervor. „Es bleiben nur Knochen, Haut, Haare und völlig vertrocknetes Fleisch übrig. Ich habe ein paar solcher Leichname gesehen. Sie hatten auch fürchterliche Wunden, denn Ravana hatte sie grausam gequält, bevor er ihre Körpersäfte trank.“
Amritsars Stimme klang immer jämmerlicher.
„Hau doch ab, wenn du Angst hast!“ sagte Unga verächtlich. „Was bist du bloß für ein Krieger, Amritsar? Ein altes Weib wäre tapferer.“
Amritsar trug ein Panzerhemd, einen schweren, mit Eisen verstärkten Lederschutz und Beinschienen. Mit zwei Säbeln und zwei Dolchen, einem kurzen und einem langen Speer und Pfeil und Bogen war er bis an die Zähne bewaffnet.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 37, 1. Spalte, 1. + 2. Absatz

Sita weinte leise, und Amritsar machte ein immer bedenklicheres Gesicht.
Amritsar trug ein Panzerhemd, einen schweren, mit Eisen verstärkten Lederschutz und Beinschienen. Mit zwei Säbeln und zwei Dolchen, einem kurzen und einem langen Speer und Pfeil und Bogen war er bis an die Zähne bewaffnet.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 37, 2. Spalte, 8. Absatz

Die Dämonendiener stachen ihn ab. Einer enthauptete den aus vielen Wunden blutenden Leichnam mit dem Schwert und steckte den Kopf des Amritsar auf seinen Speer.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 37, 2. Spalte, 6. Absatz

Die Dämonendiener stachen ihn ab.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 38, 1. Spalte, 4. Absatz

„Die Tochter des Rajah hätten wir sowieso bekommen“, sagte der Dämonendiener. „Du lügst. Ravana wird deine Körpersäfte trinken. Wirf deine Waffen weg und geh voran!“

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 37, 2. Spalte, 11. Absatz

„Die Tochter des Rajah hätten wir sowieso bekommen“, sagte der Dämonendiener. „Du lügst. Wirf deine Waffen weg und geh voran!“

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 38, 2. Spalte, 2. Absatz

Dann sah Unga die Lichtung mit dem Tempel des Ravana vor sich. Schwarz waren die Steine, und sie hatten einen seltsamen Glanz. Eine unheimliche und böse Aura, die man fast körperlich spüren konnte, umgab den Tempel. Statuen standen auf dem Mauersockel und dem stufenförmigen Dach mit der Kuppel an der Spitze. Auf Pfählen steckten Menschenköpfe von Männern und Frauen. Manche waren noch ziemlich frisch, andere nur noch gebleichte Totenschädel.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 38, 1. Spalte, 6. Absatz

Dann sah Unga die Lichtung mit dem Tempel des Ravana vor sich. Schwarz waren die Steine, und sie hatten einen seltsamen Glanz. Eine unheimliche und böse Aura, die man fast körperlich spüren konnte, umgab den Tempel. Statuen standen auf dem Mauersockel und dem stufenförmigen Dach mit der Kuppel an der Spitze.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 38, 2. Spalte, 7. Absatz

„Das neue Opfer“, sagte der Dämon mit seiner rauhen, kratzigen Stimme. „Die Körpersäfte eines jungen Mädchens, besonders die einer Jungfrau, sind eine Delikatesse für mich. Bald werde ich dich aussaugen, schöne Sita.“

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 38, 2. Spalte, 4. Absatz

„Das neue Opfer“, sagte der Dämon mit seiner rauhen, kratzigen Stimme.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 39, 1. Spalte, 6. Absatz

„Dein Blutmahl kannst du später abhalten“, sagte Unga. „Wir sollten uns jetzt erst einmal unterhalten. Ich bin nämlich kein normaler Mensch, sondern habe Kenntnisse und Fähigkeiten der Magie, die selbst dir sehr nützen könnten.“

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 38, 2. Spalte, 10. Absatz – Seite 39, 1. Spalte, 1. Absatz

„Dein Mahl kannst du später abhalten“, sagte Unga. „Wir sollten uns jetzt erst einmal unterhalten. Ich bin nämlich kein normaler Mensch, sondern habe Kenntnisse und Fähigkeiten der Magie, die selbst dir sehr nützen könnten.“

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 45, 1. Spalte, 5. Absatz

Vom Hof unten klangen Schreie herauf. Der Chakra, den Unga vom zweiten Stock aus dem Fenster geworfen hatte, lag mit gebrochenen Knochen auf dem Pflaster. Leute liefen herbei, von dem Lärm alarmiert. Auch Hotelgäste erschienen.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 45, 1. Spalte, 6. Absatz

Vom Hof unten klangen Schreie herauf. Der Chakra, den Unga vom zweiten Stock aus dem Fenster geworfen hatte, lag auf dem Pflaster. Leute liefen herbei, von dem Lärm alarmiert. Auch Hotelgäste erschienen.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 46, 1. Spalte, 8. Absatz

Mit einem kurzen Ruck zog Unga den Kommandostab aus dem Herzen des Chakras, den er damit erstochen hatte. Er wischte den blutigen Knochenstab am Bettlaken ab.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 46, 1. Spalte, 4. Absatz

Mit einem kurzen Ruck zog Unga den Kommandostab aus dem Chakra, den er damit erstochen hatte.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 46, 2. Spalte, 5. Absatz

Unga und Reena beendeten ihr Frühstück und gingen mit ihnen in das Zimmer, wo noch alles unberührt war. Das Blut des mit dem Kommandostab erstochenen Chakras war auf dem Boden eingetrocknet.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 46, 2. Spalte, 4. Absatz

Unga und Reena beendeten ihr Frühstück und gingen mit ihnen in das Zimmer, wo noch alles unberührt war.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 49, 2. Spalte, 6. Absatz

Der Angriff der Chakras brach zusammen. Zwei von ihnen wurden in die Luft gehoben und mit ungeheurer Wucht gegen Baumstämme geschleudert. Tot oder sterbend blieben sie liegen.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 50, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 50, 2. Spalte, 1. Absatz

Der Angriff der Chakras brach zusammen. Zwei von ihnen wurden in die Luft gehoben. Tot oder sterbend blieben sie liegen.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 49, 2. Spalte, 9. Absatz

Der Tiger kauerte über der gräßlich zugerichteten Leiche des Mannes, den er gerissen hatte, und fauchte und knurrte.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 50, 2. Spalte, 4. Absatz

Der Tiger fauchte und knurrte.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 50, 1. Spalte, 5. Absatz

Die von den giftigen Kobras und Brillenschlangen gebissenen Chakras-Anhänger starben unter Qualen. Das gebissene Glied wurde schwarz und schwoll so schnell an, als würde es mit Luft aufgepumpt. Die Sterbenden röchelten nach Luft, bis dann der Herzschlag aussetzte.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 50, 2. Spalte, 10. Absatz

Die von den giftigen Kobras und Brillenschlangen gebissenen Chakras-Anhänger starben.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 51, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 52, 1. Spalte, 1. Absatz

Unga und Don Chapman wußten nicht, wohin sie zuerst schauen sollten. Die Wandmalereien mit Götter-, Tier- oder Blumendarstellungen zu betrachten, hatten sie keine Zeit. Sie sahen Asketen, die auf Nagelbrettern lagen, und Männer und Frauen, die barfuß über glühende Kohlen gingen. Ein paar Padma-Sadhu hatten sich mit Dolchen und Schwertern durchbohrt, ohne daß sie bluteten oder Schmerz empfanden. Vier schwebten in der Luft, nur mit einem Lendenschurz bekleidet, die Augen geschlossen, das Gesicht entspannt, die Hände über der Brust gefaltet.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 52, 1. Spalte, 7. Absatz – Seite 52, 2. Spalte, 1. Absatz

Unga und Don Chapman wußten nicht, wohin sie zuerst schauen sollten. Die Wandmalereien mit Götter-, Tier- oder Blumendarstellungen zu betrachten, hatten sie keine Zeit. Sie sahen Asketen, die auf Nagelbrettern lagen, und Männer und Frauen, die barfuß über glühende Kohlen gingen. Vier Padma-Sadhu schwebten in der Luft, nur mit einem Lendenschurz bekleidet, die Augen geschlossen, das Gesicht entspannt, die Hände über der Brust gefaltet.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 53, 2. Spalte, 3. Absatz

Der Mann brüllte, bis sein Körper auf dem Boden aufschlug. Und wieder jagte der Schattenvogel herunter.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 54, 1. Spalte, 4. Absatz

Und wieder jagte der Schattenvogel herunter.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 54, 2. Spalte, 8. + 9. Absatz

Der Cro-Magnon hechtete vorwärts und warf sich zu Boden. Die Kugel streifte seine rechte Schulter und nahm einen Fetzen Haut mit. Seine blitzschnelle Reaktion hatte ihn vor dem Tod bewahrt.
Uri Lüthi hatte sich ein anderes Gewehr besorgt, denn das, mit dem er vorhin geschossen hatte, hatten die Padmas mit ihren parapsychischen Kräften unbrauchbar gemacht. Die Kugel des Großwildjägers traf einen hinter Unga stehenden Padma in die Brust und tötete ihn.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 55, 1. Spalte, 1. + 2. Absatz

Der Cro-Magnon hechtete vorwärts und warf sich zu Boden. Die Kugel streifte seine rechte Schulter. Seine blitzschnelle Reaktion hatte ihn vor dem Tod bewahrt.
Uri Lüthi hatte sich ein anderes Gewehr besorgt, denn das, mit dem er vorhin geschossen hatte, hatten die Padmas mit ihren parapsychischen Kräften unbrauchbar gemacht. Die Kugel des Großwildjägers traf einen hinter Unga stehenden Padma und tötete ihn.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 56, 1. Spalte, 8. Absatz – Seite 56, 2. Spalte, 4. Absatz

Furchtbar sah er aus. Er hatte jedoch nur kleinere Wunden und Schrammen am Körper. An ein paar Stellen hing die Haut in Fetzen herab. Sein Gesicht, gerötet von der mörderischen Anstrengung, war wie mit Blut übergossen.
Unga setzte den Fuß auf den Nacken der getöteten Bestie und reckte den blutigen Kommandostab gen Himmel. Der Siegesschrei des Kämpfers aus der Steinzeit ließ Uri Lüthi und die Chakras erzittern.
Sie wollten ihren Augen nicht trauen, als sie sahen, daß Unga den Tiger besiegt hatte, nun mit seinem Kommandostab bewaffnet. Kein anderer Mensch auf der Welt hätte das vermocht.
„Uri Lüthi!“ schrie Unga. „Jetzt zu dir! Ich breche dir das Genick mit bloßen Händen!“

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 56, 2. Spalte, 2. – 5. Absatz

Furchtbar sah er aus. Er hatte jedoch nur kleinere Wunden und Schrammen am Körper. Sein Gesicht war gerötet von der mörderischen Anstrengung.
Unga setzte den Fuß auf den Nacken der getöteten Bestie und reckte den blutigen Kommandostab gen Himmel. Der Siegesschrei des Kämpfers aus der Steinzeit ließ Uri Lüthi und die Chakras erzittern.
Sie wollten ihren Augen nicht trauen, als sie sahen, daß Unga den Tiger besiegt hatte, nun mit seinem Kommandostab bewaffnet. Kein anderer Mensch auf der Welt hätte das vermocht.
„Uri Lüthi!“ schrie Unga. „Jetzt zu dir!“

* * *

Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 57, 1. Spalte, 7. Absatz

Unga, Don Chapman und die mit ihnen laufenden Padma-Sadhu kamen an ein paar toten Chakra-Anhängern vorbei. Sie lagen im Unterholz oder neben dem Weg. Zwei waren grünlich verfärbt, ihre Gesichter scheußlich verquollen, die Schädeldecken aufgebrochen, die Gehirne zerstört.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 57, 1. Spalte, 9. Absatz

Unga, Don Chapman und die mit ihnen laufenden Padma-Sadhu kamen an ein paar toten Chakra-Anhängern vorbei. Sie lagen im Unterholz oder neben dem Weg. Zwei waren grünlich verfärbt, ihre Gesichter scheußlich verquollen.

* * *

Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 62, 2. Spalte, 4.  + 5. Absatz

Er wollte Bixby an der Schulter packen. Der Colonel brüllte unmenschlich auf. Es war ein dämonischer Laut, wie ihn der Mensch Bixby nie hätte von sich geben können. Er schlug Uri Lüthi die Faust wie einen Hammer gegen den Kopf. Es krachte. Ein grelles Licht blitzte auf und erlosch sofort wieder.
Uri Lüthi sank tot zu Boden. Er hatte keinen Kopf mehr. Der Halsstumpf war verkohlt. Kein Tropfen Blut quoll hervor.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 60, 2. Spalte, 4.  + 5. Absatz

Er wollte Bixby an der Schulter packen. Der Colonel brüllte unmenschlich auf. Es war ein dämonischer Laut, wie ihn der Mensch Bixby nie hätte von sich geben können. Er schlug Uri Lüthi die Faust gegen den Kopf. Es krachte. Ein grelles Licht blitzte auf und erlosch sofort wieder.
Uri Lüthi sank tot zu Boden.

* * *

Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 63, 1. Spalte, 2. Absatz

Ravanas dämonisches Karma war in ihn gefahren. Don Chapman wunderte sich nur flüchtig, weshalb Colonel Bixby nicht die Gestalt angenommen hatte, die der Dämon Ravana damals im 8. Jahrhundert gehabt hatte. Dann begriff er auch das. Das Karma hatte nichts mit dem Äußeren zu tun. Bixby würde seine derzeitige Gestalt behalten, falls er nicht durch magische, von ihm absichtlich angewandte Mittel eine andere annahm. Er würde auch keine Körperflüssigkeiten trinken wie der ursprüngliche Dämon Ravana. Entscheidend für die Wiedererweckung war allein, daß Ravanas dämonisches Karma auf den Colonel Bixby übergegangen war.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 61, 1. Spalte, 2. Absatz

Ravanas dämonisches Karma war in ihn gefahren. Don Chapman wunderte sich nur flüchtig, weshalb Colonel Bixby nicht die Gestalt angenommen hatte, die der Dämon Ravana damals im 8. Jahrhundert gehabt hatte. Dann begriff er auch das. Das Karma hatte nichts mit dem Äußeren zu tun. Bixby würde seine derzeitige Gestalt behalten, falls er nicht durch magische, von ihm absichtlich angewandte Mittel eine andere annahm. Entscheidend für die Wiedererweckung war allein, daß Ravanas dämonisches Karma auf den Colonel Bixby übergegangen war.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 65, 1. Spalte, 6. Absatz

Er sah die Gruft mit den Säulen bei der Tür und dem Steinpodest ziemlich im Hintergrund. Ein kopfloser Leichnam, den er als den Uri Lüthi erkannte, lag in der Nähe des Podestes. Von dem Skelett des Dämons Ravana, dem Dolch mit dem Karma-Diamanten und dem Zwergmann Don Chapman entdeckte Unga keine Spur.

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 62, 2. Spalte, 9. Absatz

Er sah die Gruft mit den Säulen bei der Tür und dem Steinpodest ziemlich im Hintergrund. Ein Leichnam, den er als den Uri Lüthi erkannte, lag in der Nähe des Podestes. Von dem Skelett des Dämons Ravana, dem Dolch mit dem Karma-Diamanten und dem Zwergmann Don Chapman entdeckte Unga keine Spur.

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Der Diamantendolch
Dämonenkiller Nr. 119
Seite 65, 2. Spalte, 2. Absatz

Unga trat in die Gruft, in der es ein wenig nach verschmortem Fleisch roch. Lüthis Halsstumpf war schwarz verkohlt. Wer konnte der Träger von Ravanas Karma sein, seine Reinkarnation?

Der Diamantendolch
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 119
Seite 62, 2. Spalte, 11. Absatz – Seite 63, 1. Spalte, 1. Absatz

Unga trat in die Gruft. Wer konnte der Träger von Ravanas Karma sein, seine Reinkarnation?

Das waren die Kürzungen der DK-Neuauflage Nr. 119. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 120 "Schwur in der Opferhalle" von Kurt Luif alias Neal Davenport dran.

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