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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 69. Teil - Haus des Schreckens

  Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Haus des Schreckens

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149) in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.

Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 68 Haus des Schreckens gekürzt wurde:

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 15, 2. Spalte, 6. – 9. Absatz

„Das ist doch Ihre Handschrift, Mr. Lelouch?“
Felix gab keine Antwort. Er preßte die Lippen zusammen.
„Antworten Sie!“
„Woher haben Sie diesen Brief?“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 16, 1. Spalte, 20. Absatz – Seite 16, 2. Spalte, 1. Absatz

„Das ist doch Ihre Handschrift, Mr. Lelouch?“
„Woher haben Sie diesen Brief?“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 16, 2. Spalte, 6. Absatz

Dorian Hunter und Coco Zamis waren vor drei Tagen aus Rußland zurückgekehrt. Das Abenteuer mit den Übermenschen, die aus dem Kältetiefschlaf erwacht waren, steckte dem Dämonenkiller noch immer schwer in den Knochen. Oft dachte er noch an Sonja, und er war froh, daß Coco dieses Thema nicht zur Sprache brachte; aber dazu war die ehemalige Hexe der Schwarzen Familie zu zartfühlend. Sie konnte sich gut vorstellen, was in Dorian vorging.

1Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 17, 2. Spalte, 4. Absatz

Dorian Hunter und Coco Zamis waren vor drei Tagen aus Rußland zurückgekehrt. Das Abenteuer mit den Übermenschen, die aus dem Kältetiefschlaf erwacht waren, steckte dem Dämonenkiller noch immer schwer in den Knochen. Oft dachte er noch an Tamara, und er war froh, daß Coco dieses Thema nicht zur Sprache brachte; aber dazu war die ehemalige Hexe der Schwarzen Familie zu zartfühlend. Sie konnte sich gut vorstellen, was in Dorian vorging.

 * * *


Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 18, 1. Spalte, 11. Absatz – Seite 18, 2. Spalte, 2. Absatz

„Gut“, sagte Dorian und schlug die Akte auf. „Diese Sekten sind eine Seuche. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der Satanskult erschreckend ausgebreitet. Die meisten Mitglieder haben keinerlei Ahnung von magischen Praktiken. Hauptsächlich sind halbverrückte Fanatiker und sexuell Pervertierte die Mitglieder. Und die Bruderschaft der Ziege ist eine der widerlichsten Satanssekten. Allein in London gibt es mehr als hundert Zweiggruppen. Ich finde es höchst seltsam, daß die Leiterin eines bekannten Colleges bei dieser Bruderschaft Mitglied ist. Sie feiern eklige Schwarze Messen, geben sich den perversesten Ausschweifungen hin und beten den Teufel an. Vielleicht brauchte Madame Lelouch für eine Schwarze Messe ein junges unschuldiges Mädchen und ihre Wahl fiel auf Nora Russel?“
„Das glaube ich nicht“, sagte Coco. „Bei der Bruderschaft der Ziege gibt es keine Menschenopfer. Sie töten Vögel und Katzen und trinken das körperwarme Blut.“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 19, 1. Spalte, 8. Absatz – Seite 19, 2. Spalte, 2. Absatz

„Gut“, sagte Dorian und schlug die Akte auf. „Diese Sekten sind eine Seuche. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der Satanskult erschreckend ausgebreitet. Die meisten Mitglieder haben keinerlei Ahnung von magischen Praktiken. Hauptsächlich sind halbverrückte Fanatiker die Mitglieder. Und die Bruderschaft der Ziege ist eine der widerlichsten Satanssekten. Allein in London gibt es mehr als hundert Zweiggruppen. Ich finde es höchst seltsam, daß die Leiterin eines bekannten Colleges bei dieser Bruderschaft Mitglied ist. Sie feiern eklige Schwarze Messen und beten den Teufel an. Vielleicht brauchte Madame Lelouch für eine Schwarze Messe ein junges unschuldiges Mädchen und ihre Wahl fiel auf Nora Russel?“
„Das glaube ich nicht“, sagte Coco. „Bei der Bruderschaft der Ziege gibt es keine Menschenopfer. Sie töten Vögel und Katzen.“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 18, 2. Spalte, 11. Absatz – Seite 19, 1. Spalte, 1. Absatz

Madame Lelouch war wie die anderen zwölf Mitglieder, die an der Schwarzen Messe teilnahmen, gekleidet. Sie trug ein bodenlanges Meßgewand, das aus schwarzer Seide bestand. Auf dem Rücken zeigte es die Darstellung einer nackten Frau, die in der rechten Hand einen bluttriefenden Schädel hielt. Die Umhänge der anderen Mitglieder wiesen andere Darstellungen auf. Ihr Haar trug Madame Lelouch offen; es fiel glatt auf ihre schmalen Schultern herab. Gemeinsam mit den anderen stieg sie die Stufen hinunter, die in ein Kellergewölbe führten. Die Wände des Raumes waren mit schwarzen und scharlachroten Vorhängen bedeckt. An der Stirnseite des großen Raumes stand ein niedriger Altar, der von einer schwarzen, bestickten Samtdecke verhüllt war. über dem Altar hing eine mannsgroße schaurige Gestalt, die halb Ziegenbock, halb Mensch war. An der Decke war ein riesiges, rot-schillerndes Auge angebracht, das den Raum in flackerndes Licht tauchte. Neben dem Altar brannten einige armdicke Kerzen. Vor der rechten Längswand stand eine schwarz-schimmernde Satansgestalt, während die gegenüberliegende Wand mit einem gewaltigen Gobelin bedeckt war, der den Teufel zeigte, wie er sich an einer vollbusigen Schönheit erfreute.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 19, 2. Spalte, 11. Absatz – Seite 20, 1. Spalte, 1. Absatz

Madame Lelouch war wie die anderen zwölf Mitglieder, die an der Schwarzen Messe teilnahmen, gekleidet. Sie trug ein bodenlanges Meßgewand, das aus schwarzer Seide bestand. Auf dem Rücken zeigte es die Darstellung einer nackten Frau, die in der rechten Hand einen Schädel hielt. Die Umhänge der anderen Mitglieder wiesen andere Darstellungen auf. Ihr Haar trug Madame Lelouch offen; es fiel glatt auf ihre schmalen Schultern herab. Gemeinsam mit den anderen stieg sie die Stufen hinunter, die in ein Kellergewölbe führten. Die Wände des Raumes waren mit schwarzen und scharlachroten Vorhängen bedeckt. An der Stirnseite des großen Raumes stand ein niedriger Altar, der von einer schwarzen, bestickten Samtdecke verhüllt war. über dem Altar hing eine mannsgroße schaurige Gestalt, die halb Ziegenbock, halb Mensch war. An der Decke war ein riesiges, rot-schillerndes Auge angebracht, das den Raum in flackerndes Licht tauchte. Neben dem Altar brannten einige armdicke Kerzen. Vor der rechten Längswand stand eine schwarz-schimmernde Satansgestalt, während die gegenüberliegende Wand mit einem gewaltigen Gobelin bedeckt war, der den Teufel zeigte, wie er sich an einer vollbusigen Schönheit erfreute.

* * *



Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 19, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 20, 2. Spalte, 2. Absatz

Elsa schlüpfte aus ihrem Umhang. Sie ließ ihn einfach zu Boden fallen. Der Mann mit der Ziegenbockmaske trat auf sie zu, umarmte sie, und seine knochigen Hände glitten über ihren Leib. Die junge Frau seufzte verzückt. Sie schloß die Augen und gab sich ganz den Händen hin, die alles andere als zärtlich über ihren Körper fuhren.
Der Maskierte ließ nach einigen Minuten von Elsa ab. Er verbeugte sich tief vor der Satansstatue, kniete vor ihr nieder, küßte ihre Füße, murmelte einige unverständliche Sätze und bewegte dabei ziemlich heftig den Kopf. Dann stand er langsam auf und schritt auf eine Holztruhe zu, die mit unheimlichen Zeichen bemalt war. Er hob den Deckel hoch und holte eine Schüssel heraus.
„Satan, der du unser Herr bist“, flüsterte er, „erhöre unser Flehen!“
Elsa setzte sich mit weit geöffneten Schenkeln auf den Altar. Der Maskierte blieb vor ihr stehen und stellte die Schüssel zwischen ihre Beine. Die Schüssel war mit Blut gefüllt, in dem eine klumpige Masse schwamm. Er tauchte die Finger ins Blut und bestrich damit Elsas Schenkel, den Bauch, die Hüften, die Brüste und ihre Wangen. Danach griff er in eine der Taschen seines Umhangs, holte eine schwarze, dreieckige Hostie hervor, die er ins Blut tauchte und dann Elsa reichte, die die Hostie langsam auf ihrer Zunge zergehen ließ.
„Das Böse ist die lebendige Kraft“, sagte der Maskierte. „Wir haben geschworen, Böses zu tun. Alles Gute ist uns fremd. Du siehst, Satan, wir sind treue Diener. Erhöre unser Flehen, Satan!“
Elsa legte sich rücklings auf den Altar. Die Hände verschränkte sie über ihren blutverschmierten Brüsten, während sie die Schenkel anzog und sich obszön bewegte.
Der Maskierte ging wieder zur Truhe. Diesmal holte er eine bauchige Karaffe heraus, die mit dunkelrotem Wein gefüllt war. Er ging gemessenen Schrittes zu Elsa, hielt die Karaffe über ihren Kopf und ließ den Wein auf ihre Lippen tröpfeln. Die junge Frau leckte den Wein von ihren Lippen.
Die Satansanbeter knieten nieder und schlossen die Augen. Sie sangen leise. Der Maskierte stellte nach einigen Minuten die Karaffe vor den Al-tar und kniete ebenfalls nieder. Er ließ Elsa nicht aus den Augen.
Die junge Frau rührte sich nicht. Nach einigen Sekunden streckte sie die Beine aus, und ihre Arme bewegten sich ruckartig. Ihre volle Brust hob sich rascher. Sie keuchte leise, dann stieß sie einen schrillen Schrei aus. Ihr Gesicht verzerrte sich. Sie wimmerte, und ihr Kopf fiel zur Seite. Innerhalb von wenigen Augenblicken war ihr Körper schweißbedeckt. Ihr Atem kam rasselnd. Der Wein, der mit starken Aphrodisiaka versetzt war, tat seine Wirkung. Elsa bäumte sich auf. Ihre Nägel verkrallten sich in ihren Brüsten und ihren Hüften und rissen ihren Leib blutig. Jetzt schrie sie. Ihr Gesicht wurde rot, die Augen hatte sie weit aufgerissen.
Der Gesang der anderen war immer lauter geworden. Das Gewölbe schien zu beben.
Der Mann mit der Ziegenbockmaske stieß einen tierischen Schrei aus, stand schwankend auf, öffnete seinen Umhang, warf sich auf die schreiende Elsa und verging sich an ihr. Die anderen Männer folgten seinem Beispiel.
Der Gesang brach ab. Nur das Keuchen Elsas war zu hören, das immer leiser wurde. Schließlich fiel die junge Frau in einen tranceartigen Zustand.
„Wir haben dir geopfert, Satan“, schrie der Maskierte. „Wir haben den Leib deiner Tochter Elsa geweiht, ihn mit unseren Säften genetzt. Erhöre unser Flehen und melde dich! Erlöse uns, Satan!“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 20, 2. Spalte, 2. Absatz – Seite 21, 1. Spalte, 5. Absatz

Elsa schlüpfte aus ihrem Umhang. Sie ließ ihn einfach zu Boden fallen. Der Mann mit der Ziegenbockmaske trat auf sie zu, umarmte sie, und seine knochigen Hände glitten über ihren Leib. Die junge Frau seufzte verzückt. Sie schloß die Augen und gab sich ganz den Händen hin, die über ihren Körper fuhren.
Der Maskierte ließ nach einigen Minuten von Elsa ab. Er verbeugte sich tief vor der Satansstatue, kniete vor ihr nieder, küßte ihre Füße, murmelte einige unverständliche Sätze und bewegte dabei ziemlich heftig den Kopf.
„Satan, der du unser Herr bist“, flüsterte er, „erhöre unser Flehen!“
Elsa setzte sich auf den Altar.
„Das Böse ist die lebendige Kraft“, sagte der Maskierte. „Wir haben geschworen, Böses zu tun. Alles Gute ist uns fremd. Du siehst, Satan, wir sind treue Diener. Erhöre unser Flehen, Satan!“
Elsa legte sich rücklings auf den Altar. Die Hände verschränkte sie über ihren Brüsten, während sie die Schenkel anzog.
Der Maskierte ging zu einer Holztruhe. Diesmal holte er eine bauchige Karaffe heraus, die mit dunkelrotem Wein gefüllt war. Er ging gemessenen Schrittes zu Elsa, hielt die Karaffe über ihren Kopf und ließ den Wein auf ihre Lippen tröpfeln. Die junge Frau leckte den Wein von ihren Lippen.
Die Satansanbeter knieten nieder und schlossen die Augen. Sie sangen leise. Der Maskierte stellte nach einigen Minuten die Karaffe vor den Altar und kniete ebenfalls nieder. Er ließ Elsa nicht aus den Augen.
Die junge Frau rührte sich nicht. Nach einigen Sekunden streckte sie die Beine aus, und ihre Arme bewegten sich ruckartig. Ihre volle Brust hob sich rascher. Sie keuchte leise, dann stieß sie einen schrillen Schrei aus. Ihr Gesicht verzerrte sich. Sie wimmerte, und ihr Kopf fiel zur Seite. Innerhalb von wenigen Augenblicken war ihr Körper schweißbedeckt. Ihr Atem kam rasselnd. Der Wein, der mit starken Aphrodisiaka versetzt war, tat seine Wirkung. Elsa bäumte sich auf. Ihre Nägel verkrallten sich in ihren Brüsten und ihren Hüften. Jetzt schrie sie. Ihr Gesicht wurde rot, die Augen hatte sie weit aufgerissen.
Der Gesang der anderen war immer lauter geworden. Das Gewölbe schien zu beben.
Der Mann mit der Ziegenbockmaske stieß einen tierischen Schrei aus, stand schwankend auf, öffnete seinen Umhang, warf sich auf die schreiende Elsa.
Der Gesang brach ab. Nur das Keuchen Elsas war zu hören, das immer leiser wurde. Schließlich fiel die junge Frau in einen tranceartigen Zustand.
„Wir haben dir geopfert, Satan“, schrie der Maskierte. „Wir haben den Leib deiner Tochter Elsa geweiht. Erhöre unser Flehen und melde dich! Erlöse uns, Satan!“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 23, 2. Spalte, 6. Absatz

Kichernd stieg Marsha die Stufen hoch. Der Abend war ganz nach ihrem Geschmack verlaufen. Sie hatte sich eine Stunde in der Diskothek unterhalten, getanzt und viel gelacht. Danach war sie mit Ted mitgegangen. Sie lächelte, als sie an Ted dachte. Er war ein Mann ganz nach ihrem Geschmack, nicht so ein fader Bursche wie Felix.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 24, 2. Spalte, 4. Absatz

Kichernd stieg Marsha die Stufen hoch. Der Abend war ganz nach ihrem Geschmack verlaufen. Sie hatte sich eine Stunde in der Diskothek unterhalten, getanzt und viel gelacht. Danach war sie mit Ted mitgegangen. Sie lächelte, als sie an Ted dachte. Er war ein Mann ganz nach ihrem Geschmack, nicht so ein Vaterbursche wie Felix.

 * * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 26, 2. Spalte, 5. Absatz

Das Bett war blutbesudelt. Marsha lag inmitten der Blutlache. Sie war tot. Ihr hübscher Körper war mit unzähligen Messerstichen verwüstet worden.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 27, 2. Spalte, 4. Absatz

Marsha war tot. Ihr hübscher Körper war mit unzähligen Messerstichen verwüstet worden.

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 27, 2. Spalte, 4. Absatz

„Das kann ich mir nicht vorstellen“, meinte Dorian. „Die Bruderschaft der Ziege beschäftigt sich nicht mit Magie. Ihre Zusammenkünfte sind doch nur dazu da, daß sie ihren perversen Neigungen nachgehen können.“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 28, 2. Spalte, 4. Absatz

„Das kann ich mir nicht vorstellen“, meinte Dorian. „Die Bruderschaft der Ziege beschäftigt sich nicht mit Magie. Ihre Zusammenkünfte sind doch nur dazu da, daß sie ihren abartigen Neigungen nachgehen können.“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 28, 1. Spalte, 8. Absatz

Der Dämonenkiller nickte angewidert. „Man muß allem abschwören, was normale Menschen als gut bezeichnen. Man muß sich ganz dem Bösen verschwören, die Kirche und alle anderen Religionen verhöhnen. Das ist der erste Schritt. Die letzte Prüfung vor der endgültigen Aufnahme ist ekelhafter. Der Kandidat muß eine Katze töten und das Blut trinken. Dann wird ihm eine Frau zugeteilt, meist die älteste und häßlichste. Und mit dieser muß er... Davor werde ich mich drücken.“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 29, 1. Spalte, 8. Absatz

Der Dämonenkiller nickte angewidert. „Man muß allem abschwören, was normale Menschen als gut bezeichnen. Man muß sich ganz dem Bösen verschwören, die Kirche und alle anderen Religionen verhöhnen. Das ist der erste Schritt. Die letzte Prüfung vor der endgültigen Aufnahme ist ekelhafter. Ihm wird eine Frau zugeteilt, meist die älteste und häßlichste. Und mit dieser muß er... Davor werde ich mich drücken.“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 34, 2. Spalte, 3. Absatz

Ein blutbesudeltes Leintuch war zu sehen. Archer zögerte einen Augenblick und blickte Dorian an, der schweigend nickte. Daraufhin zog er das Leintuch zur Seite. Entsetzt preßte er die Lippen zusammen und stand auf.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 35, 2. Spalte, 7. Absatz

Ein Leintuch war zu sehen. Archer zögerte einen Augenblick und blickte Dorian an, der schweigend nickte. Daraufhin zog er das Leintuch zur Seite. Entsetzt preßte er die Lippen zusammen und stand auf.

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 34, 2. Spalte, 13. Absatz – Seite 35, 1. Spalte, 1. Absatz

In der Kiste lag der halb verweste Körper eines jungen Mädchens. Eine anthrazitfarbene Bluse und ein grüner Rock waren zu erkennen. Das Gesicht der Toten war zerfressen. Es war von rostbraunen Haaren umrahmt.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 36, 1. Spalte, 8. Absatz

In der Kiste lag der Körper eines jungen Mädchens. Eine anthrazitfarbene Bluse und ein grüner Rock waren zu erkennen. Das Gesicht der Toten war zerfressen. Es war von rostbraunen Haaren umrahmt.

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 42, 1. Spalte, 6. Absatz

Vor der rechten Wand standen einige Gestalten, die dunkle Umhänge trugen. Die Gesichter waren hinter roten Masken verborgen. An der Stirnseite stand ein gewöhnlicher Altar, auf dem ein Totenschädel und ein umgekehrtes Kreuz lagen. Über dem Altar hing eine Ziegenbockmaske. Die gekrümmten Hörner waren mit Blut bestrichen.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 43, 2. Spalte, 7. Absatz

Vor der rechten Wand standen einige Gestalten, die dunkle Umhänge trugen. Die Gesichter waren hinter roten Masken verborgen. An der Stirnseite stand ein gewöhnlicher Altar, auf dem ein Totenschädel und ein umgekehrtes Kreuz lagen. Über dem Altar hing eine Ziegenbockmaske.

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 43, 1. Spalte, 5. Absatz

Lynn kroch auf den Altar: Murphy bestrich ihren Körper mit Blut, und die Mitglieder sangen. Der Zeremonienmeister holte eine Karaffe Wein und tropfte ihn auf Lynns Lippen, die nach wenigen Minuten stöhnte und sich wild auf dem Altar hin und her wand.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 44, 2. Spalte, 7. Absatz

Lynn kroch auf den Altar, Murphy bestrich ihren Körper, und die Mitglieder sangen. Der Zeremonienmeister holte eine Karaffe Wein und tropfte ihn auf Lynns Lippen, die nach wenigen Minuten stöhnte und sich wild auf dem Altar hin und her wand.

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 43, 2. Spalte, 2. + 3. Absatz

Als sich alle Männer mit Lynn beschäftigt hatten, stand Murphy auf.
„Wir haben dir geopfert, Satan“, brüllte er. „Erhöre unser Flehen! Melde dich! Erlöse uns, Satan!“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 45, 1. Spalte, 2. Absatz

„Wir haben dir geopfert, Satan“, brüllte er. „Erhöre unser Flehen! Melde dich! Erlöse uns, Satan!“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 56, 1. Spalte, 3. Absatz

„Es war eine hübsche Blondine“, sagte er fast unhörbar. „Sie war recht nett. Ich trank einen Drink, dann übersiedelten wir ins Schlafzimmer. Sie zog sich aus. Ich griff nach ihr, und mir wurde übel. Alles drehte sich vor meinen Augen. Ich stürzte ins Badezimmer und brach halb bewußtlos zusammen. Da hörte ich eine Stimme. Hekates Stimme. Sie flüsterte mir zu, das ist nicht die richtige Frau. Sie ist eine Hure. Sie ist kein Ersatz für mich. Der Fluch - der Fluch wird wahr. Ich hatte das Gefühl, als würde sich mein Körper auflösen. Er schien zu platzen. Ich weiß nicht, wie lange ich bewußtlos gewesen war. Schließlich verließ ich das Badezimmer und betrat das Schlafzimmer. Da lag das Mädchen auf dem Bett. Überall war Blut. Das Mädchen war erstochen worden. Ich kleidete mich an und verließ panikartig das Haus. Niemand außer dem Mädchen hatte mich gesehen. Die Polizei kam nicht weiter. Sie wissen nicht, wer der Mörder ist.“

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 56, 2. Spalte, 5. Absatz – Seite 57, 1. Spalte, 1. Absatz

„Es war eine hübsche Blondine“, sagte er fast unhörbar. „Sie war recht nett. Ich trank einen Drink, dann übersiedelten wir ins Schlafzimmer. Sie zog sich aus. Ich griff nach ihr, und mir wurde übel. Alles drehte sich vor meinen Augen. Ich stürzte ins Badezimmer und brach halb bewußtlos zusammen. Da hörte ich eine Stimme. Hekates Stimme. Sie flüsterte mir zu, das ist nicht die richtige Frau. Sie ist eine Hure. Sie ist kein Ersatz für mich. Der Fluch - der Fluch wird wahr. Ich hatte das Gefühl, als würde sich mein Körper auflösen. Er schien zu platzen. Ich weiß nicht, wie lange ich bewußtlos gewesen war. Schließlich verließ ich das Badezimmer und betrat das Schlafzimmer. Da lag das Mädchen auf dem Bett. Das Mädchen war erstochen worden. Ich kleidete mich an und verließ panikartig das Haus. Niemand außer dem Mädchen hatte mich gesehen. Die Polizei kam nicht weiter. Sie wissen nicht, wer der Mörder ist.“

* * *

Haus des Schreckens
Dämonenkiller Nr. 68
Seite 57, 2. Spalte, 2. Absatz

Coco durchquerte das Zimmer und blieb überrascht stehen. Madame Lelouch lag neben der Badewanne. In der rechten Hand hielt sie eine Pistole, aus der rechten Schläfe floß ein dünner Blutfaden. Sie hatte sich erschossen.

Haus des Schreckens
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 68
Seite 58, 1. Spalte, 7. Absatz

Coco durchquerte das Zimmer und blieb überrascht stehen. Madame Lelouch lag neben der Badewanne. In der rechten Hand hielt sie eine Pistole. Sie hatte sich erschossen.

 

Das waren die Kürzungen in der DK-Neuauflage Nr. 68. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen in der DK-Neuauflage Nr. 69 "Der Vampir von Venedig" von Günter Dönges alias Gay D. Carson.

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2016-08-27 13:26
Zitat:
nicht so ein Vaterbursche wie Felix
:lol: :lol: Steht das wirklich da?
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#2 Schnabel 2016-08-27 13:51
zitiere Andreas Decker:
Zitat:
nicht so ein Vaterbursche wie Felix


:lol: :lol: Steht das wirklich da?
Es stand so im Heft.
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#3 Thomas Mühlbauer 2016-08-27 14:52
Interessant auch, dass Neigungen "abartig" sein dürfen (2. Auflage), nicht jedoch "pervers" (1. Auflage). Wieder etwas gelernt - man fragt sich nur, was... :-?
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