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Der Dämonenkiller - Ingo Kirchhofs Lesereise - Im Zeichen des Bösen

0Der Dämonenkiller - Ingo Kirchhofs Lesereise
Im Zeichen des Bösen

Uwe Schnabel führt uns durch die Fakten rund um den Dämonenkiller … Er zeigt uns Exposés, stellt uns diesen oder jenen rund um diese einmalige Horrorserie vor. Was fehlt ist eine Würdigung der einzelnen Romane. Diese Aufgabe habe nun ich, Ingo Kirchhof, übernommen.

Folgt mir auf meiner Lesereise durch die Schöpfung von Ernst »Paul Wolf« Vlcek und Kurt Luif aka Neal Davenport …


Ingo Kirchofs LesereiseIm Zeichen des Bösen
Vampir Horror Roman # 23 [Dämonenkiller 1]
von Ernst Vlcek

Neun Männer - alle am 14. Juli geboren und einer Botschaft folgend - sind in einem Autobus zu ihrem Ziel unterwegs. Es sind Edward Belial, Frederic de Buer, Roberto Copello, Jörg Eklund, Robert Fuller, Bruno Gouzzi, Jerome Hewitt, Elmar Landrop und Dorian Hunter. Das Ziel ist eine Burg in Asmoda. Nur einer, Dorian Hunter, wird von seiner Frau Lilian begleitet. Was aber er schon auf der Fahrt bereut. Sie hat an allem zu nörgeln und ihre Ängste sind kaum auszuhalten. Diese Ängste werden von den Mitreisenden noch geschürt. Kaum in Asmoda angekommen, macht sich der Busfahrer davon. Ihm waren die Leute, sowie das Ziel nicht ganz geheuer. Sie werden von Vukujev, ein geisteskranken Diener der Gräfin Anastasia, abgeholt und zum Schloss herauf geleitet.

Das Schloss steht abseits von Asmoda und hat einen üblen Ruf. Des Nachts werden die Bewohner von unheimlichen Erscheinungen heimgesucht und leben deshalb in abergläubischen Furcht vor dieser Gräfin. Sie soll eine Hexe sein, dessen ist sich jedenfalls jeder Bewohner Asmodas sicher. Auf dem Weg zur Burg herauf unterhält sich Dorian mit den anderen, und muss verwundert feststellen, welch aussergewöhnliche Ansichten diese Herrschaften vertreten. Lilian weicht Dorian nicht mehr von der Seite. Ihr sind die Anderen mehr als unheimlich. Von den irren Diener ganz zu schweigen. Lilian will einfach wieder nach Hause, aber Dorian gibt ihrem drängen nicht nach.

Am Schloss angekommen, werden sie von der Gräfin empfangen. Sie ist eine außerordentliche Schönheit. Sie werden hereingebeten und Lilian wird es immer unheimlicher und drängt erneut den Ort zu verlassen. Wie durch Zauberei wird Lilian ohnmächtig und muss von Dorian auf ein Zimmer gebracht werden. Die Gräfin teilte ihm mit das er sich, nachdem er seine Frau aufs Zimmer gebracht hat, im Salon einfinden soll. Dorian legt seine Frau ins Bett und macht sich auf den Weg zur Gräfin. Der Weg dorthin war ein sehr beschwerlich, unheimliche Schatten und Geräusche, begleiteten Dorian dorthin. Im Speisesaal angekommen setzte sich Dorian zu den anderen.

Nun war der Augenblick da an dem er endlich erfahren würde, warum es ihm - und auch die anderen - nach Asmoda gezogen hatte. Der drang war unwiederstehlich gewesen. Mit allem hätte er gerechnet, aber nicht mit dieser Nachricht. Er und die anderen sind Brüder, von Asmodi dem Oberhaupt der Dämonen und der dämonischen Gräfin, gezeugt und sterblichen Müttern untergeschoben worden. Jetzt würde man nur noch auf den Ehrengast warten. Es soll Asmodi höchstpersönlich sein. Lilian wäre dazu noch die geeignete Opfer-Gabe für dieses Familientreffen. Dorian fällt es schwer zu zeigen, das er ganz und gar nicht dämonischer Natur ist und denkt an Lilian, die ab jetzt in großer Gefahr ist. Unter fadenscheinigen Gründen verläßt er die Tafel und hetzt zum Zimmer in welchen Lilian liegt. Er kommt gerade rechtzeitig um dämonische Gestalten von ihr zu verjagen.

Mit der noch schlafenden, dieser Schlaf ist nicht natürlich, läuft Dorian durch entdeckte Geheimgänge und kann Lilian schließlich in einer leeren Gruft verbergen. Nun kommt Dorian zugute das er sich mit Okkultismus und anderen übersinnlichen Dingen beschäftigt hatte. Kreuze und Feuer fürchten die Geschöpfe der Nacht. Dorian mit einem Feuerzeug bewaffnet kann sich so der angreifenden Dämonen erwehren. Auf seiner Flucht durchs Schloss entdeckt er den irren Vukujev mit einem Mädchen bei sich, sie ist ohnmächtig. Dorian erfährt das Vukujev, im glauben für die Gräfin etwas gutes zu tun, für frische Opfer sorgt. Und Dorian geht auf das die Dämonischen Vukujev fürchten. Sie meiden ihn regelrecht. Es liegt an einer nicht näher bezeichnenden ausstrahlung des verrückten Vukujev. Dies macht sich Dorian zueigen und benutzt ihn als Schild gegen die Dämonen. Er muss es schaffen bis zum Morgengrauen, den Tageslicht ist für die Geschöpfe der Finsternis tödlich.

Asmodi, das Oberhaupt der schwarzen Familie, ist mittlerweile erschienen und Dorian muss von seiner dämonischen Mutter erfahren, das er bis jetzt unter ihrem Schutz stand, und da er aber nicht der dunklen Seite sich zugehörig zeigt, sie deshalb sterben wird. Die Gräfin zeigt Dorian eine Vision in der die Gruft -in welcher Lilian liegt - von Vampiren gestürmt wird. Kurz darauf ist die Gräfin vergangen, sie hauchte ihr dämonisches Leben aus.

Lilian erwacht und ist von dunklen Kreaturen umringt die sie in den wahnsinn treiben. Sie zerren an ihr und weichen plötzlich zurück. Lilians Geist hielt den Horror nicht aus und sie wurde irre. Wie schon bei Vukujev, weichen die Dämonen vor ihr zurück, sie nehmen richtig reißaus vor ihr.

Mittlerweile fällt das von Vukujev zur Burg verschleppten Mädchen dem Höllenfürsten und seine Schergen in die Hände. Sie machen grausame Spielchen mit ihr. Dorian kämpft mit allem was ihm in die Hände fällt um sein leben. Feuer, ist das einzig wahre um sich die Brut vom Hals zu halten. Aber Dorian ist auch flexibel und schnappt sich Stuhlbeine von zerschmetterten Stühlen, und treibt sie den vampirischen Untoten in den Leib. Lilian ist seit ihrer geistigen Umnachtung hinter ihren "neuen" Freunden her, aber die Dämonen flüchten vor ihr. Dorian trifft Lilian im kampf mit einem Vampir an. Dorian macht kurzen Prozess mit der Kreatur und wird von Lilian dafür verachtet. Er hat aus ihrer sicht einen Freund brutal und grausam getötet. In ihrer geistigen Umnachtung kann sie keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dorian ist am Boden, seine Frau ist irre, und wofür lohnt es noch zu kämpfen. Er trifft eine Entscheidung, wenn er schon geht, dann aber mit dieser Höllenbrut die seine Frau auf dem Gewissen haben. Wild entschlossen will er den anstehenden Sabbat stören.

Dorian legt überall in der Burg Feuer. Anja und Vukujev sterben durch Asmodis Hand. Eigentlich sollte Dorian dran glauben, aber Vukujev reagierte schneller auf Anjas schrei und ging in eine tödliche Falle, die Hunter galt. Sich aus dem brennenden Schloss mit Lilian rettend sieht Dorian die Burg lichterloh brennend untergehen. Seine verrückte Frau in den Armen haltend schwört er: Tod den Dämonen!

Fazit:
Es ist das Jahr 1973 und die Grusel-Welle boomt. Der Silber Grusel-Krimi, neben dem Vampir Horror-Roman, ist schon etabliert und der Gespenster-Krimi kommt an den Start. Die drei großen Heft-Verlage - Zauberkreis, Pabel & Bastei - haben jetzt jeder eine Grusel-Reihe im Sortiment. Desweiteren setzt Zauberkreis auf eine Serie; Macabros. Bei Pabel erscheint die erste Horror-Serie bzw. Sub-Serie in einer Reihe. Dämonenkiller heißt diese martialisch klingende Serie. Der Serien-Name sollte auch bald Programm sein ...

Dorian Hunter ist der Held. Er ist nicht der typische blonde Recke wie seine Kollegen aus der dämonenjagenden Zunft namens John Sinclair, Larry Brent, Björn Hellmark, und wie sie alle heißen. Im ersten Roman sind leider alle Beteiligten noch ziemlich Gesichtslos. Die Charakterisierung beschränkt sich auf wenige Details. Dorian ziert ein dichter Schnurrbart und ein dämonischer Blick ist ihm zu eigen. Lilian ist blond und hat ein Puppengesicht. Alle mitspielenden Akteuren sind sehr flach gezeichnet. Selbst das Oberhaupt der Dämonen, Asmodi, kommt hier sehr blass rüber. Eben 70er Grusel.

Diese Geschichte ist meiner Meinung nach sogar austauschbar. Wäre da nicht ... hoppla ... jetzt kommt's! Hier ist von einer Familie die Rede. Der schwarzen Familie ..., und das ist schon ein gelungener Schachzug von Ernst. Darauf werde ich im 2te Dämonenkiller noch näher eingehen. Hinzu kommt der Dreh mit den Irren und Dorian als missratenen Sproß der Dämonen darzustellen. Die dämonische Brut flüchtet geradezu vor der Ausstrahlung geistig Verwirrter und erleidet schmerzen in ihrer Gegenwart.

Mir geht es mit vielen tollen Serien so, das der erste Band mich nicht fesseln konnte, aber als Einstieg in Dorians düstere Welt, ist "Im Zeichen des Bösen" ganz okay. Im Dämonen-Land # 21 wurde der erste Dämonenkiller nachgedruckt.

Alles was den Dämonenkiller ausmachen wird, ist hier noch nicht im Ansatz erkennbar. Aber Kurt Luif wird mit dem Nachfolgeband ein Meilenstein hinlegen. Und das wirklich gekonnt. Ab diesem Roman verdient Hunter wirklich die Bezeichnung Dämonenkiller ...

Zu guter letzt, wer kennt "Tanz der Vampire"? Für mich ist der erste DK eine Hommage an Polanski's Film.
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Kommentare  

#1 Schnabel 2014-11-05 11:30
Meine Dämonenkiller-Lesezeit begann erst 1974 mit Band 12, als mir mein Bruder Willi diverse Gruselromane zum Lesen gab. Die DK-Nummer gefiel mir und dann habe ich mir die ersten DK-Ausgaben über die Romantauschgeschäfte in Bremen mit der Zeit besorgt.
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#2 Andreas Decker 2014-11-05 12:32
Zitat:
Er ist nicht der typische blonde Recke wie seine Kollegen aus der dämonenjagenden Zunft namens John Sinclair, Larry Brent, Björn Hellmark, und wie sie alle heißen. Im ersten Roman sind leider alle Beteiligten noch ziemlich Gesichtslos. Die Charakterisierung beschränkt sich auf wenige Details. Dorian ziert ein dichter Schnurrbart und ein dämonischer Blick ist ihm zu eigen. Lilian ist blond und hat ein Puppengesicht. Alle mitspielenden Akteuren sind sehr flach gezeichnet. Selbst das Oberhaupt der Dämonen, Asmodi, kommt hier sehr blass rüber. Eben 70er Grusel.
Von der historischen Perspektive sollte man da schon etwas mehr differenzieren, finde ich. Als Vlcek seinen Hunter entwarf, gab es am Kiosk nur den Larry Brent als Helden. Den ersten GK und damit den ersten Sinclair gab es zeitgleich mit dem ersten DK, angeblich sogar in derselben Woche, und Macabros kam erst einen Monat später.

Insofern wundert es einen nicht, dass Vlcek seinen Helden als Gegenstück zum Geheimagenten/FBI-Agenten/Privatdetektiv anlegte. Aber konzeptionell gesehen betrat er da schon Neuland. Zwischen dem ersten DK und dem ersten Sinclair liegen zb Welten. Hunter wirkt in der Tat etwas blass, andererseits darf man auch nicht vergessen, dass das so etwas wie eine Miniserie sein sollte.

Mit okkulten Elementen hatte Rellergard nicht viel im Sinn, er hat sich bei den Filmvorbildern wie Wallace und Hammer orientiert. Vlcek war da vielschichtiger interessiert; man erkennt beim frühen DK neben den historischen auch viele Elemente des italienischen Horrorfilms.

Mit Polanski hast du 100% recht. Der Plot ist im Grunde eins zu eins übernommen. Und Der Pate war der Film des Jahres 72 gewesen, darf man auch nicht vergessen.

Ich kam relativ spät zu der Serie. Ich glaube, 43 war das erste Heft.
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#3 Harantor 2014-11-05 12:51
Für mich ist der erste Band immer der schwerste. Das Setting der Serie muss gesetzt werden, die Figuren vorgestellt werden und dann auch noch eine gute Geschichte her. Vlcek ist das ziemlich gut gelungen.
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#4 Ingo Kirchhof 2014-11-05 19:51
@ Andreas Decker

Du hast recht, hätte das differenzierter schreiben müssen ;-). Das war rückblickend und allgemeingültig gemeint. Dorian ist halt nicht der strahlende unantastbare Saubermann, nein, eher das Gegenteil; Rauhbeinig, Kettenrauchend und trinkt gerne.

@ Harantor

Sehe ich nur bedingt so. Ernst hatte bei dem nicht ganz so angesehenen "Hexenhammer" ein tollen Einstiegsband geschrieben. Fand ich persönlich wesentlich besser als den 1ten DK. Desweiteren hat Ernst den Dorian erst im "Der Puppenmacher" sehr gut beschrieben.

Ich war schon als Schüler hin und weg, und heute bin ich immer noch ein Riesen-Fan des DK. Mein erster gekaufter und gesammelter Roman war "Der Opferdolch". Alle anderen hatte ich schon, waren von Oma abgegriffen, sie hatte wegen einer schweren Krankheit sehr viel im Bett gelegen und dementsprechend viel gelesen. Fast nur Horror. Ich war fasziniert von den TiBi's und voll auf Horror gekommen. Naja, ich glaube vielen ist es so ergangen.

Was die Charakterisierung anbelangt, war Kurt einfach bombe, was er später im Zamis-Zyklus eindrucksvoll rüberbrachte. Man könnte glatt auf die Idee kommen, über Leute aus seinem persönlichen Umfeld zu lesen.

Da weiß Uwe bestimmt mehr ...!
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#5 Thomas Mühlbauer 2014-11-05 20:02
Im zarten Alter von neun Jahren hatte ich keine Zeit, auf die womöglich fehlende Charakterisierung der Hauptperson zu achten: Ich war viel zu sehr damit beschäftigt, mich wegen der unheimlichen Geschehnisse auf Schloss Lethian zu gruseln. Zu diesem Zeitpunkt war man nicht der erfahrene, kritische Leser, sondern ein furchtsames Knäblein, das den (ebenfalls vom Bruder gesponserten Lesestoff) Szene für Szene delektiert hat, und gerade dieser Roman war so voll von unheimlichen Schilderungen und Vorgängen, dass er bis heute noch mit Genuss gelesen wird - ein Evergreen eben...
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#6 Harantor 2014-11-05 20:40
Ich unterstütze Thomas. Habe den DK zwar erst 74/75 für mich entdeckt, aber auch der 10 oder 11jährige liebte diesen Roman. Hingegen bei Hexenhammer 1 bekam er das kalte Grausen, weil er den nur eingeschränkt für brauchbar hielt ...
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#7 G. Walt 2014-11-05 22:15
Erstmal ein Riesenlob, eine größere Dämonenkiller-ANthologie als im Zauberspiegel gibt es wohl nicht.
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#8 Remis Blanchard 2014-11-06 13:47
Ich habe Dämonenkiller erst mit der 2. Auflage angefangen zu lesen. Ich kannte die Serie schon vorher von der Werbung auf älteren Perry Rhodan Heften, wusste aber nichts damit anzufangen. Als die 2. Auflage startete kaufte ich mir den ersten Roman und las ihn. Ich fand ihn sehr gut geshrieben und war schon gespannt auf die Fortsetzung. So fing es bei mir mit den Gruselheften an. Zuerst kam Dämonenkiller dann interessierte ich mich für die Bastei Gruselhefte und schlussendlich stiess ich dann zu Macabros und Larry Brent.
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