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»Schön war die Jugend?« - Ausflüge in die Romanheftvergangenheit: Tag der offenen Tür im Eckhaus Nr.7 (Rote Laterne 561)

Schön war die Jugendzeit? -  Ausflüge in die RomanheftvergangenheitAusflüge in die Romanheftvergangenheit:
»Tag der offenen Tür im Eckhaus Nr.7«
Rote Laterne 561 von Gisela de Fries (Gisela Friebel)

Ganz schön heiß hier – aber das liegt mit Sicherheit nicht an dem schwülen Thema rund um den Rotlichtbezirk und all die kleinen Vögelchen, die da an und auf jeder Latüchte stehen oder sitzen, sondern an dem unerträglichen Sommerwetter, bei dem ich mich jetzt hier auch noch für ein paar Seiten in geschlossene Räume zurückziehen muss.

Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal einen dieser „anzüglichen“ Gassenhauer durchgeackert (ja, die Wortwahl ist beabsichtigt - Das blaublütige Callgirl) und war dabei an ein großes Liebesmelodrama Marke Schmonz geraten, als sich die Tochter aus gutem Hause auf dem Strich verdingen WOLLTE, um dann den kohlehaltigen Firmenchef aus der Taufe zu heben, der sich vor der Hochzeit nochmal die Hörner abstoßen wollte. Am Ende – nach allerlei Tralala in einem türkischen Puff – wurde dann geheiratet, die flotte Biene ihren Chef und die verlebte Verlobte wurde mit dem Zuhälter einig, allerdings auf Ringtauschbasis.

Generell kann und konnte diese Serie ja nie so recht in die dampfenden Niederungen klebriger Details rund um Sex, Dominanz und gute Laune absinken, da sei sogar die verlagsinterne Zensur vor, also bleibt dem Reeperbahnreport Marke Zauberkreis/Pabel gar nichts anderes möglich, als entweder auf Melodrama oder auf Komödie zu setzen oder beides außergewöhnlich deutsch miteinander zu verbinden.

Bei den Eckhaus-Romanen liegt der Fokus eindeutig stärker auf dem Komödienbereich, auch wenn hier im Roman rückblickend einige dramatische Ereignisse (Krebs, Missbrauch, Selbstmord mit Kind) Erwähnung finden. Gisela Friebel, die alle (oder fast alle, ich bin leider nicht ganz sicher) Eckhaus-Romane verfasste, hat das hier ganz gut im Griff, wenn die hier verwursteten Albereien auch etwas bemüht und langgestreckt wirken, schließlich baut sie hier praktisch aus einer Anektdoten und zwei Kleinideen einen – leider eben nicht – geschlossenen Roman.

Der Roman entstammt schon der Spätphase der Serie – 1991 – und möglicherweise waren Friebel damals auch schon so langsam die Ideen für ihre ganz spezielle „Rote Meile“ nach gut 15 Jahren „Rote Laterne“ ausgegangen.

Dass sie ihre Figuren aber immer noch mag, spürt man dennoch, auch wenn das Geschehen hier inzwischen von einer braven Soap nicht mehr weit entfernt scheint.

Es mangelt auch etwas an einem Fokus oder einer Person, die man als Angelpunkt ausmachen kann, stattdessen dreht der Leser hier eine Karussellrunde durch das Panoptikum der Unterserie.

Bombe finde ich allerdings in diesem Fall das Coverbild, dass mir nicht das übliche Schmollmündchen mit lockerem Schulteträger präsentiert, sondern gleich drei aufgebretzelte 80er-Model-Schicksen, die sich mit pinken Fummeln und ultrakrassen Sonnenbrillen praktisch für ein Röllchen in der Late-TV-Show „Elektric Blue“ beworben haben. Das gibt den Ton schon vor.

Also feiern wir jetzt ne Party…

Tag der offenen Tür im Eckhaus Nr.7»Wenn wir zeigen, wie wir leben, dann verliert man vielleicht die Scheu vor uns!«
In the wee small hours – an der Rampe am Eckhaus Nr.7, dem modernsten und fairsten Laufhaus im ganzen Hamburger Rotlichtbezirk. Leider ist es so spät, dass es niemandem mehr steht, weil keiner mehr stehen kann – sie kennen das!
Also stehen die Mädels sich die High Heels eckig, weil ja jeder nicht näher mit der Materie vertraute Leser natürlich die Umstände dieser „Unterserie“ innerhalb der „Roten Laterne“ erst einmal informiert werden muss, wie denn so die Verhältnisse in dieser Nobelherberge sind.

Dorie, Kony, Eva-Maria und Dotti, ihres Zeichens nach das „Schokomädchen“ der Nr. 7 beklagen die mangelnde Kundschaft (Urlaubszeit) und sind verunsichert, weil so viele Veränderungen anstehen: Bordellmutti Deike will nämlich bald halb-bürgerlich werden und den Chef-Luden vom Kiez, namentlich Marek, ehelichen. Nach überstandener Krebserkrankung plus Verstümmelung steht nun das Gelöbnis an und damit verbunden die Adoption von Walter, dem Vierzähnjährigen, der immer noch bei der Köchin im Puff in der Küche nächtigt. Was die Adoptionsbehörde dazu sagt, spart der Roman vorsichtshalber aus.
Auch die ruppige Köchin Ida ist inzwischen soweit in die Jahre gekommen, dass sie mit in der „Villa“ leben soll, nachdem es mit der Gesundheit nicht mehr so läuft. Nun muss es die etwas unerfahrene Hanna richten, den Betrieb zusammen zu halten.

All das spielt aber bald keine Rolle mehr, denn es taucht – auf Empfehlung – doch noch ein schüchterner und sehr höflicher Kunde auf, der auf den schwanzwedelnden Namen „Friedo“ hört und einen Sonderservice wünscht. Dotti denkt natürlich an allerlei Abartigkeiten, doch die – schriftstellerisch komplett detaillos ausgesparte – Nummer ist noch ganz normal, dann aber gehts los.

Friedo zieht Dotti das Laken unter ihrem reizenden Popo weg, reißt es in der Mitte durch und macht auf „Fensterln“ verkehrt: er will sich abseilen, während Schokomaus ihm mit einem Taschentuch als Liebste nachwinkt. Derlei emotionale Verkaterung kann nur schief gehen und so löst sich der Abseilknoten und Friedo plumpst mit doppeltem Knöchelbruch in den Innenhof.

Da der Kunde König ist und auch schon anno 1991 ein Fenstersturz im Nobelpuff eine Zeitungsmeldung wert war, werden Hanna und ein paar andere Mädchen wachgeklingelt, um den Versehrten mittels eines Autos irgendwo an der Straßenecke nach Wunsch abzulegen – wo er dann hoffentlich bald zwecks Klinikaufenthalt gefunden werden möge. Zwischendurch gibt es noch den Schreckmoment mit einer Polizeistreife (mit komplett nüchternen Prostituierten!!!), die aber gut aussieht, denn nur einer der Beamten ist ein Ekel, der Andere kennt die Mädels als prima Kumpels.

Friedo wird abgelegt, die Polizei verständigt, verklinikt und sendet am nächsten Tag rote Rosen!

Bald darauf taucht Ida im Eckhaus zwecks Buchprüfung auf und bemerkt, dass es nicht mehr lange zum fünfjährigen Jubiläum von Deike und ihr im Betrieb ist, wird sogar rührselig dabei.
Was liegt da näher, als zum Jubeltag einfach mal eine richtig große Sause im Eckhaus zu veranstalten – und oho, dafür würde sogar jede „Tülle“ was spenden. Natürlich sollen nicht nur Freunde und Bekannte kommen (das wären ja nur wieder Luden und Nutten), sondern am besten die breite Öffentlichkeit und damit ggf. potentielle Kunden, die sich so überzeugen lassen können, dass man mit käuflichem Sex auch mal einen Abend Spaß mit angelassener Hose haben kann. Praktisch also ein Fest für die ganze Familie.

Alsbald sind die Vorbereitungen im vollen Gange und selbst Kommissar Wegener, der sowieso ein total tolles Verhältnis zu allen Beteiligten hat, lässt sich von dem Enthusiasmus anstecken. Im übrigen hat er sowieso schon sein Herz an Deike verloren, doch die sieht sich den typischen Liebesbeziehungen nicht gewachsen und will lieber Freund und Helfer für alle sein.
Auch Galan Marek lässt sich nach einigen Zweifeln doch noch überzeugen, sieht aber Probleme, dass praktisch jedes andere Mädchen von der Straße die Sause mitmachen will – an diesem Abend wird die Rotlichtszene in Hamburg praktisch brach liegen.

Alsbald geht ein Sturm von Handzetteln über die Reeperbahn darnieder und jedes der Mädchen (immerhin so 25) spenden einen „Braunen“, also einen flotten Tausender für die Hauptpreistombola, die eine Weltreise per Schiff auslobt. Da muss eine gelenkige Frau lange für stricken.

Doch da schlägt das Schicksal quer: ausgerechnet Wegener kommt mit dem Angebot für einen extrem prominenten und geheimen Kunden, der natürlich wiederum ausgerechnet am Abend des Festes bedient werden soll. Geld spielt keine Rolle und das gefällt allen Mädels. Der Termin wiederum gefällt nun so gar nicht, also bleibt am Ende nichts anderes übrig, als das Los entscheiden zu lassen, wer „rüber und drüber“ muss. Man spielt „Bordell verkehrt“.

Das Los fällt auf Peggy, die nicht eben erfreut darüber ist und sich lieber zugebechert hätte.

Dann kommt der Tag des Festes und es wird der erwartete Erfolg, da jeder Geld und Essbares sowieso reichlich Deko beigesteuert hat. Natürlich lockt das auch Kritik an, vorzugsweise von Frauen, die dort ihre Männer erwischen wollen, doch dank des braven Verhaltens aller Bewohner verfängt das nicht.

Während die Party so richtig am Kochen ist, wird die widerstrebende Peggy per Limousine abgeholt und in ein Luxushotel verfrachtet, wo sie ein sehr prominenter Kunde erwartet, der eigentlich erst am nächsten Tag in der Stadt sein soll – offenbar ein Präsident.
Der Betreffende zeigt sich auch sehr freundlich und zugänglich, während für Peggy viel zu viel Zeit vergeht, bis es dann zum eigentlichen „Tatbestand“ kommt.

Peggy gibt sich alle Mühe, doch nach einiger Zeit auf ihm/unter ihm fällt ihr plötzlich auf, wie spät es schon ist und was sie gerade alles versäumt und sie bekommt einen kapitalen Heulkrampf. Nach allerlei fruchtlosen Diskussion um die vielen Tränen kann sie ihre Not endlich erklären, woraufhin der „Präsident“ sich sofort in eine seiner Verkleidungen samt blonder Löckchenperücke schmeißt und mit ihr auf Geheimwegen ein Taxi chartert, um selbst an der Eckhaus-Party teilzunehmen.

Im Gewimmel verliert sie ihren Gast dann auch bald an ein oder zwei andere Mädchen und schon bald die Erinnerung daran, dass sie eigentlich weder vor Ort sein sollte und dass Alkohol eigentlich für sie tabu war.

Am „morning after“ liegen dann alle brach in der Ecke, bis Wegener in seinem Büro die Meldung bekommt, dass der Präsident verschwunden ist. Und nicht nur das, auch Peggy ist wie vom Erdboden verschluckt. Große Hektik bricht aus und alle glauben an eine Entführung, bis endlich ans Tageslicht gespült wird, dass jemand Peggy am Abend noch auf der Party gesehen wurde.

Irgendwo unter einem Haufen dichter Girls wird Peggy schließlich aufgestöbert, die verkatert und generell schmal genug im Kopf ist, um das Verschwinden ihres Kunden mit einem Schulterzucken zu quittieren.
Da darf dann schon mal mit einem möglichen Weltkrieg gedroht werden, wenn der Mann nicht wieder an Land kommt. Nach allerlei Herumgekreische und fruchtlosem Gerede taucht dann noch die bisher schlummernde Renate auf, die den finalen Hinweis liefern kann, warum der Prominente im Sack nicht wieder im Hotel angekommen ist: er liegt noch schlafend in ihrem Bett.

Dank einiger Hausmittelchen bringt man den Volltrunkenen wieder in die Waagerecht und schmuggelt ihn diskret bis in sein Hotel per Auto zurück.
Später am Tag fällt dann noch auf, dass niemand den Hauptpreis gezogen hat, auch als sich praktisch jedes Mädchen des Hauses auf die Suche nach dem Los gemacht hat. Schließlich treffen wieder Rosen des Dankes von der Prominenz ein und dort – im Dankesumschlag – liegt auch der ominöse Losabschnitt. Folglich dürfen Renate und Peggy einmal um die Welt cruisen, denn ein Präsi, der mit einem vom Bordell gestifteten Preis um die Welt dampft, ist dann vielleicht doch ein klein wenig zu gewagt…

»Mein Freund hat mir gesagt, geh zu Dotti, die wird den Spaß mitmachen.« – »Welchen Spaß?« – »Nun, ich seile mich jetzt an dem Bettlaken aus deinem Fenster ab.«
„Mein Freund hat mir gesagt, geh zu Dotti, die wird den Spaß mitmachen.“ – „Welchen Spaß?“ – „Nun, ich seile mich jetzt an dem Bettlaken aus deinem Fenster ab.“

„Orrrr...da lebt der Puff!“ kam mir bei dieser Chose wieder ins Gedächtnis, ein güldener Synchronsatz, den die Mannschaft um Rainer Brandt für den legendären Bud-Spencer-Kracher „Sie nannten ihn Mücke“ ausgerechnet einem Kakadu in den Schnabel legten, als der die Bombenstimmung in einer italienischen Hafenkneipe angesichts des Gewimmels kommentiert.

Naja, ganz so wild wie die im Film folgende Schlägerei ist der Roman dann doch nicht, der eher davon handelt, wie sich ein Haus voller selbstbewusst selbstversorgender Frauen (zufällig Prostituierte) sich wegen eines zu planenden Sommerfests in die Haare bekommt, weil es ja sonst zwar reichlich Geld zu verdienen gibt, aber eben dann doch keinen Spass. Alles nicht so einfach die Scheinselbstständigkeit! Oder war es die Scheinunabhängigkeit?

Ich bin nicht sicher, aber letztendlich sind Männer in diesem Roman mehr oder minder nur Staffage – und dennoch kommen die Mädels eben doch nicht ohne aus. Königslude Marek ist ein funktionsloses Persönchen, dass von den Mädels recht leicht zu allem bewegt werden kann, weil er ja demnächst die Ex-Puffmutti ehelichen möchte. Kommissar Wegener, der nette Bulle vom Revier nebenan ist derweil so zutraulich, dass er eigentlich Mareks Arbeit übernimmt, überprüft, ob alles schön gesund und sauber ist und bringt sogar hochdotierte Aufträge in die heiligen Hallen.

Dieser Teil des Romans ist dann auch der Absurdeste, denn weder holen sich hochgestellte Politiker ein Mädel aus einem Laufhaus ins Luxushotel (da gibt es sicher die bessere Escort-Klasse für), noch folgen sie ihnen ganz einfach mit bereit liegender Billigverkleidung in die große Sauf-und-Braus-Party in der Herbertstraße.
Angesichts der hier mehrfach grassierenden Weltkriegsangst, kann es sich um den freundlichen Stecher mit den guten Manieren ja eigentlich nur um einen der Präsis damals aktueller Supermächte handeln, aber Genaueres umschifft die Autorin geschickt und setzt alles auf die Überpointe mit dem Vollrausch und dem Gewinnerlos. Fehlt nur noch Grethe Weiser in der Küche und Herr Piccolo an der Tür!

Aus der Straßenparty hätte man sicherlich auch etwas mehr machen können, als das unorganisierte Gezänk vorab (die alte Köchin soll nicht helfen, dann doch, dann ist sie sauer, weil andere das Essen machen, dann ist die kommende Schwiegermutti beleidigt, usw.), die dann in einem reinen Harmoniegelage mündet.
Hier und da noch eine Wendung hätte drin sein müssen, denn das erste Viertel geht komplett für die  überflüssige und pointenlose Friedo-Story drauf, dann erst startet der eigentlich Plot des Restromans. Zu viele Figuren verderben hier leider mit zu vielen mäßig interessanten Diskussionen den Brei, wobei das a) Genöle und dann später das b) Geheule von Peggy besonders viel Raum einnimmt.
Bei dem finalen Gewimmel im Bordell, wenn nacheinander die besoffenen Mädels wachgerüttelt werden müssen, um dann doch nichts an der Lage zu checken, wird es sogar etwas seitenschinderisch, denn die Pointe liegt doch schon außergewöhnlich nahe und kann dann auch kaum überraschen. Immerhin macht Friebel aus den Mädels keine Uni-Absolventinnen, insofern passt es dann auch wieder.

Sex gibt es in diesem Roman übrigens auch, wobei ich bei Schoko-Dotti die Stelle dreimal lesen musste, bis ich begriff, dass die „Nummer“ an sich im Text ausgelassen wird, weil sie so freundlich standardisiert ablief; während der Akt mit „Air Force One“ zumindest ausführt, dass Peggy mal oben und mal unten war, sich Mühe gab und ihr Programm abspulte. Dass so etwas nun wirklich keine Probleme mit der deutschen Zensur kriegt, ist erfreulich klar.

Etwas befremdend fand ich die häufige Titulierung der Mädels als „Tüllen“, ein mir bisher noch nicht so geläufiges Synonym, dass bei einem Blick in den Duden doch schon ein Schmunzeln hervor ruft: röhrenartiger Teil eines Werkzeugs o. Ä., in den etwas, z. B. ein Stiel, hineingesteckt wird. Ja, nee, is klar. (Für Backfans: eine Tülle ist da auch ein „Spritzbeutel“…hmtja…lassen wir das…).

Effektiv hab ich hier also in einem Sittenroman ein kleines Lustspiel gefunden, wie es auch zu Zeiten des Schulmädchenreports durchaus seine Fans gefunden hätte – es kam eben nur gut 15 Jahre nach der Mode auf den Markt – doch angesichts des Riesenerfolgs der Serie über die Landesgrenzen hinaus kann man wohl davon sprechen, dass derlei „deutsche Unterhaltungskultur“ wohl immer sein Publikum finden wird.

Und wenn ich ganz böse bin, dann würde ich sagen, man müsste jetzt nur noch das Bordell aus der Story tilgen und sie wäre Ohnesorg-tauglich gewesen. Aber das kann ich den Mädels nicht antun, denn so bemüht, wie hier um Gleichberechtigung und Selbstbestimmung gebuhlt wird, um saubere und ordentliche Arbeitsbedingungen und einen Hauch von Emanzipation, ist das in dem Medium schon aller Ehren wert. Natürlich muss sich hier keiner in die Tasche lügen lassen, aber so eine knuffige Kolportage-Infusion tut wirklich keinem weh, der sonst Lassiter zuschaut, wie er sich wöchentlich durch den aktuellen Saloon durchtackert…ab in den Sonnenuntergang mit mir...

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Kommentare  

#1 Heiko Langhans 2018-08-08 06:49
Kopfschüttelnd komisch. Immerhin hat die schreibende Polizistin Friebel Pionierarbeit bei der Etablierung des Kiez-Roman-Genres geleistet.

Zur Roten Laterne hatte ich mal eine Titelliste zusammengestellt. Wenn man sich die durchliest, fällt immer wieder auf, wie unmusikalisch und gezwungen diese Einzeiler klingen. Zauberkreis war in dieser Richtung führend (und setzte diese Tradition bei VPM fort) - auch die Titel der Serien Larry Brent, Butler Parker oder Macabros sind wenig "lyrisch".
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