Mimi Rutherfurt und die Fälle... (16) Galgenfrist

Mimi Rutherfurt und die Fälle... (Folgen 16 bis 18)Galgenfrist
Mimi Rutherfurt und die Fälle ... (16)
mit Gisela Fritsch, Viola Sauer, Johannes Berenz, Melanie Fouché, Jürgen Kluckert, Anita Hopt, Walter von Hauff
Regie: Studio Maritim
Musik: Wolfgang Seifert-Marx
Abmischung/Bearbeitung: Marc Chainiaux
Buch: Maureen Butcher
Laufzeit: ca 71 Minuten
Empfohlen ab: 12 Jahren
ISBN:978-3-86714-310-3 als 3 CD-Box (Folgen 16-18)
Maritim 2011

Selten zuvor war das öffentliche Interesse an einer Hinrichtung so groß wie im Falle des jungen Shawn Mayfield, schließlich legt man ihm die kaltblütige Ermordung seiner gesamten Familie zur Last. Die Beweise für seine Schuld sind erdrückend und niemand bezweifelt, dass er den Strang verdient hat. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass es Mimi schwer fällt, der Bitte ihrer Freundin Audrey Montgomery nachzukommen, den fast ein Jahrzehnt zurückliegenden Fall erneut unter die Lupe zu nehmen. Doch schon bald treten erste Unstimmigkeiten zu Tage, die die Schuld des jungen Mannes fragwürdig erscheinen lassen.

Kaum fängt Mimi an irgendwo zu ermitteln, da tauchen auch schon einige Verdachtsmomente auf, die die Schuld des jungen Mayfield in ein eigenartiges Licht rückt. Jetzt ist auch Mimi recht schnell von der Unschuld des Mannes überzeugt. Wurde er das Opfer einer Inrige? Ist er nur verurteilt worden, weil der Mob sein Opfer brauchte? Der medienwirksame Prozess jedenfalls hat die Gemüter erregt. Da jetzt die Hinrichtung kurz bevor steht, beginnt für Mimi Rutherfurt ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit.

Die Handlung ist sehr schön chronologisch erzählt. Auf schnelle Szenenwechsel wird wie fast immer bei Mimi verzichtet. Das Tempo wird durch die Handlung bestimmt. Das Wechseln der Szenen und Orte sorgen für entsprechende Atmosphäre. Die Dialoge treten in den Hintergrund. Das Hörspiel lebt von seinem Ganzen. Dialoge, Geräusche und Handlung. Spannung entsteht allein durch das Thema.

Die Sprecher stehen für sich. Typische Maritim-Wertarbeit eben. Gisela Fritsch ist die ideale Mimi, die mit ihrem berühmt-trockenen Humor ermittelt.

Die Musik ist eher untypisch für einen Krimi, aber eben doch sehr typisch für die Mimi-Serie. Heitere Töne, die eine interessante Geschichte versprechen, die sich selbst nicht ganz so ernst nimmt.

Fazit: Die neue Box beginnt mit einer sehr spannenden und abwechslungreichen Folge.


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