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Sonderdezernat K1 - Die Folge nach der Serie: Tod eines Schaustellers

Das SK1-TeamTod eines Schaustellers
(Die Folge nach der Serie)

"Mach deinen Laden dicht - oder wir machen dich fertig!" so oder so ähnlich sind Drohbriefe formuliert, die der Schausteller van Schuuten seit nunmehr acht Wochen erhält. In Verdacht hat der griesgrämige alte Mann und Familientyrann seinen ewigen Konkurrenten Kurt Münch, dessen Tochter Christa ein Verhältnis mit van Schuutens Sohn Peer hat. Münch beteuert aber seine Unschuld.


Das SK1-TeamDie Hamburger Kriminalpolizei wird eingeschaltet, nachdem es bei einer Testfahrt der Achterbahn zu einem Unfall ohne Verletzte kommt.

Kommissar Hartmann findet heraus, dass ein gewisser Schuster einen Grund für die Drohbriefe hätte: er wurde vor genau acht Wochen von van Schuuten entlassen und arbeitet seither bei dessen Konkurrent Münch.

In der Nacht vor dem Start des Hamburger Rummelplatzes beschließt van Schuuten schließlich, seinen jüngeren Sohn Peer anstelle seines älteren Sohnes Johann als Erben einzusetzen. Er will sich komplett aus dem Geschäft zurückziehen, macht aber am Tag darauf noch eine Probefahrt mit einem Achterbahnwagen vor seiner Familie und dem zuständigen Kontrolleur. Ein tödlicher Fehler, denn der Wagen gerät aus der Wahn und van Schuuten stürzt aus großer Höhe ab. Der Wagen explodiert, der Schausteller ist sofort tot. Kommissar Hartmann und sein Kollege Dressler müssen nun den Täter finden... (1)

Eigentlich war diese Folge als 24. Folge des "Sonderdezernat K1" geplant gewesen. Es scheiterte jedoch aus unbekannten Gründen. Fest steht nur, dass ab 1983 keine neuen Folgen mehr gedreht wurden. Diese Folge war für 1983 noch mit im Produktionplan wurde dann aber 1984 gedreht und zwar als Einzelfilm mit ganz neuen Ermittlern.

Die Kommissare spielten Hans-Helmuth Dickow und Karl-Heinz Vosgerau nebst zwei Assistenten, die Michael Schottenberg und Michael Boettge spielten. Zwei unbekannte Darsteller. Hauptpersonen in diesem Fall sind aber die Verdächtigen und die Ermittler haben nur eine Nebenrolle zumal sie erst ab der 60. Minute in Erscheinung treten. Bis dahin geschieht nämlich kein Mord. Das macht aber gar nichts, denn Harald Vock und Regisseur Dietrich Haugk verstehen es trotzdem spannend zu sein. Somit kommt hier kaum eine langweilige Minute auf.

Interessant ist das Millieu indem ermittelt wird und sich die Geschichten zutragen. Die Familienfehde spielte schon in "Mord um zwei Ecken" eine Rolle. Hier greift man das Thema erneut auf. Wieder es geht um einen Familientyrannen, den Heinz Moog spielt. Jedoch geht es hier nicht um Armut und Alkoholismus, sondern dafür um viel Geld.

Auch hier sorgen bekannte Darsteller für das "Salz in der Suppe": Karin Baal, Wilfried Bassner und Hans Korte gehören dazu. Ebenso wie Joachim Richert, dessen Stimme vor allem Hörspielfans bekannt sein dürfte.

1988 startete Harld Vock mit "Die Männer vom K3" eine ganz neue Krimiserie mit frischen Ermittlern. Diese Serie galt als offizieller Nachfolger des "Sonderdezernat K1". 38 Folgen wurden gedreht. Es gab jedoch 2001 einen Ermittlerwechsel, nachdem einer Hauptdarsteller, nämlich Hartmut Reck, verstarb.

Darsteller: Hans-Helmuth Dickow, Karl-Heinz Vosgerau, Michael Boettge, Michael Schottenberg, Karin Baal, Klaus Barner, Wilfried Bassner, Heinz Moog, Hans Korte, Sigmar Solbach, Joachim Richert, Herbert Staas und andere
Stab: Musik: Herrmann Thieme, Kamera:  Hans-Joachim Theuerkauf, Produktion: Harald Vock, Regie: Dietrich Hagk
Erstausstrahlung: 15.12.1984 (98'18'') © Norddeutscher Rundfunk 1984

(1)= Krimiserien.heimat.eu/

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