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KOMMISSAR X - Die Heftromanserierie, Teil 12: Kurt Luif

Kommissar XDie Heftroman-Serie
Teil 12
Kurt Luif - Ein Kommissar X-Spätstarter

Erst 1984 mit KX-Band 1342 „Die Totenkopfbande“ gab Kurt Luif sein Debüt als KX-Autor.

Zu dieser Zeit erschien die Dämonenkiller-Zweitausgabe und das Manuskript wurde natürlich gern veröffentlicht.

 
Kurt LuifEs dauerte weitere zwei Jahre – also bis 1986 – und es erschien wieder ein Luif-Roman in der Serie Kommissar X, diesmal aber unter seinem zweiten Pseudonym James R. Burcette und zwar als Nummer 1446.

Diesen Roman kann man als Abschiedsgeschenk ansehen, denn im August 1986 wurde ja die DK-Zweitausgabe eingestellt.


Erst 1990 tauchte das Pseudonym Neal Davenport wieder bei KX auf. Ich kann mich noch erinnern, dass mir damals Kurt erzählte, er würde mal gern wieder einen Krimi schreiben. „Warum keinen KX?“, war meine Frage. „Dort hat gerade Horst Hoffman die Redaktion und den kennst du doch von PR her?“

Die Totenkopfbande und Die Todesengel von ManhattanNun, Kurt schrieb ein Exposé und bekam den Auftrag, und als KX-Band 1644 Heiße Scheiben erschien dann sein dritter KX-Roman, diesmal wieder unter seinem Pseudonym Neal Davenport.

Heiße Scheiben und Galopp in den TodAuch sein nächstes Exposé wurde angenommen und als KX-Band 1661 Galopp in den Tod unter dem Pseudonym Neal Davenport veröffentlicht.

Weitere KX-Romane schrieb Kurt Luif nicht mehr, denn sein nächstes Exposé wurde abgelehnt und Kurt sah von einer weiteren Zusammenarbeit ab.

Fast ein Vierjahrhundert war er als Profi tätig. Wenn man die Neuauflagen dazurechnet, kann er auf eine über 40-jährige Laufbahn zurückblicken. Aber die letzten neuen Romane waren die KX-Romane von 1990.

Werfen wir einen Blick zurück in Kurt Luifs Vergangenheit. Wie fing eigentlich seine Profi-Laufbahn an?

Kurt Luifs SF-RomaneKurt Luif erster Roman im Jahr 1967 war sein SF-Roman, der unter dem Pseudonym Claus Hartmann in der Utopia-Kleinband-Reihe als Band 537 Menschheit in Ketten erschien.

In der Zauberkreis-SF-Reihe erschienen 1971/1972 zwei SF-Romane unter dem Pseudonym Jörg Spielmans, nämlich die Nrn. 113 und 124 Das Spürauge und Planet der falschen Hoffnungen.

Kommissar Wilton 862 und 864Ab 1971 erschienen bei Heyne-Verlag die Taschenbücher Nr. 832, 922 und 985, in denen Kurt Luif Horror-Storys von amerikanischen und auch deutschen Autoren herausgab. Die Titel der Anthologien waren: Eine Braut fürs Jenseits, Wölfe der Finsternis und Das Haus des Schreckens.

1972 tauchte das Pseudonym Neal Davenport zum ersten Mal auf, nämlich auf den Kommissar Wilton-Heften Nr. 864 Von Haß getrieben, 872 Galopp in den Tod, 879 Tod eines Stars und 882 Eine Hand wäscht die andere.


Der Wiener Hiro-Verlag hatte einen neuen Verleger und dem half Kurt Luif aus, denn der Verleger war gleichzeitig auch als Autor tätig und brauchte Unterstützung.

Drei der acht Fledermaus-Romane von Kurt Luif Seinen Krimi-Hauptspielplatz aber hatte Kurt Luif unter seinem Pseudonym James R. Burcette in der Fledermaus-Krimi-Reihe des Pabel-Verlages. Zwischen Mai 1973 und Oktober 1974 erschienen acht Fledermaus-Krimis (Nr. 719 Die Nacht der Teuflischen, 723 Ein Millionär im Fadenkreuz, 729 Um drei sind Sie ein toter Mann, 738 Dreimal umsonst zur Hölle, 747 Herzliches Beileid zum Geburtstag, 771 Sie sind perfekt gestorben, Mr. Fisher, 790 So echt starb Mr. James noch nie und 798 Goldfische für Mexiko) von Kurt Luif. Seine Mitarbeit endet mit dem Start der eigenständigen Dämonenkiller-Serie im Jahr 1974.

1973 gab es noch einen weiteren Kurt Luif-Kriminalroman. Er erschien als Kelter Krimi Nr. 204 BLAULICHT. Er hatte den Titel „Ehevertrag mit dem Tod“ und erschien unter dem Pseudonym Dick Howard.

Kurt Luifs Zeit als Gruselroman-Autor werde ich demnächst schildern ...

 

© by Uwe Schnabel 2009

 

Kommentare  

#1 Max 2009-08-26 21:15
Sehr verdienstvolle Arbeit. :-)

Um es zu ergänzen: wenn meine Informationen richtig sind, gab es insgesamt vier "Davenport"-Wilton-Krimis. Neben den beiden erwähnten wären das noch:

872 - Galopp in den Tod
879 - Tod eines Stars

:-)
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