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Michael's Historisches - Der Stern von Sachsen - Historisch (1. Die Vorrede)

miCHAEL#S aBENTEUERDer Stern von Sachsen

1. Die Vorrede
Der historische Roman. Das Gebiet hätte ich gern als literarischen Tummelplatz gehabt. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, warum ich mich seit meiner Kindheit mit der Geschichte der Menschheit teilweise in kleinsten Details beschäftige. Im Lauf der Zeit habe ich sehr viele Konzepte für historische Romane geschrieben - für die Jugend wie für das Alter lesbar und ganz sicher auch mit einer spannenden Handlung. 


Als ich sie bei Verlagen vorgelegt habe, bestand jedoch kein Interesse - vermutlich auch deshalb, weil manche Themen eben von einer großen Leserschaft nicht so gefragt sind.

Aber lest und urteilt einfach selbst ...

Der Stern von Sachsen
Als in der ersten Hälfte der 80er der TV-Film "Fackeln im Sturm" lief, waren weder meine Ex-Frau noch ich selbst vom Fernseher weg zu bringen - und die Video-Aufzeichnung lief gleich mit. Wir waren beide begeistert von der FamilienGeschichte zwischen Nord- und Süd in den USA, die wirklich sehr Eng an die Geschichte und die Realität angelegt war.

John Jakes, den Fantasy-Fans durch "Brak, den Barbaren" auf seinem Weg ins "Goldene Khurdisan" bekannt (TERRA-Fantasy brachte die Stories damals) hatte die Bücher geschrieben und auch an den Drehbüchern von "Fackeln im Sturm" mitgearbeitet. Den Original-Titel "North and South" hatte man hier ersetzt - unter dem Titel hätte das Opus in Deutschland kaum Interesse gefunden.

Die ersten Folgen waren noch nicht alle gelaufen, als meine damalige Angetraute fragte: "Kannst du so was nicht auch schreiben. So eine Familiengeschichte - nur eben aus der deutschen Geschichte?" Sicher konnte ich - denn hier hätte es im Verlauf der verschiedenen Epochen viele Ansatzpunkte für eine Familien-Saga gegeben.  

Am Besten eigneten sich jedoch meiner Meinung nach die Sachsen-Kriege, die Karl der Große geführt hat. Hier hatte man nicht nur "Nord und Süd", sondern mit einer hessisch-fränkischen und einer sächsischen Familie in mehreren Generationen konnte man verschiedene Charaktere entwickeln - vom verbohrten Hass bis zur alles überwindenden Liebe und der dazwischen liegenden Toleranz von Religion und Weltanschauung.

Hätte ein deutscher Autor die Bücher, wie sie John Jakes geschrieben hat, bei einem deutschen Verlag vorgelegt, hätte man im einen Vogel gezeigt. Wer die TV-Filme gesehen und die Bücher gelesen hat, weiß was ich meine. Niemals vorher habe ich sagen können, dass die Verfilmung besser und spannender war als das Original-Buch. Hier ist es der Fall.

Hätte nun ein amerikanischer Autor das Konzept für eine Familien-Sage zur Zeit der Sachsen-Kriege vorgelegt, wäre es vermutlich akzeptiert worden. Aber das war eben nicht der Fall. Und so kamen denn die übliche Ablehnungen wie: "Wer weiß denn was über die Sachsen-Kriege? Wen interessiert den das?" bis zu: "Die heidnischen Sachsen? Wir produzieren kein Nazi-Zeug!" Also kam der "Stern von Sachsen" mal wieder in die Ablage.

Vor ein paar Jahren fand ein Kleinverleger die Sache schon interessanter. Aber keine drei Bände. Und - ob man da keinen Fantasy-Hintergrund schaffen könnte. Dann würde er sich die Sache mal überlegen.

Ach, jetzt höre ich die ganzen Jung-Autoren wieder aufschreien. Von ihnen würden Verlage so was nicht verlangen. Sie könnten sich ganz frei entwickeln. Klar, hätte das geklappt, würde ich hier auch nicht so frei und offen reden. Nur ich bin heute aus der Sache raus und kann es mir darum leisten, was mich betrifft und betroffen hat die Wahrheit zu sagen. Ich nenne nur keine Namen, weder von den jeweiligen Verlagen noch von den Mitarbeitern.

Nun ja, aus dem "Stern von Sachsen" eine Fantasy-Story um "Wotans letzte Schlacht" zu machen, das war kein Problem. Allerdings hätte sich die Handlung geändert - denn das große Konzept hätte sich nicht in ein Buch unterbringen lassen. Ich schrieb also ein neues Konzept, wobei ich erst einmal in einem Vorwort, das vom Original übernommen wurde, die historischen Hintergründe der Sachsen-Kriege brachte.

Und weil das ein ziemlich reichhaltiges Konzept ist - fast schon ein kleines Sachbuch - sollt ihr das hier am kommenden Mittwoch zu lesen bekommen ...
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