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... Johannes Steck über »Zwerge live«, Lampenfieber, Miteinander und Herausforderungen

Johannes Steck ... Johannes Steck über »Zwerge live«, Lampenfieber, Miteinander und Herausforderungen

Noch wenige Stunden, dann wird es für Johannes Steck und Corvus Corax ernst. Die Zeit der Proben ist vorbei und »Die Zwerge live« feiert Premiere im Theaterzelt "Das Schloss".  Steck und die Band werden versuchen, den Heitz'schen Roman zum Leben zu erwecken und dem Zuschauer ein Mordsspektakel zu bieten.

Kurz vor der Premiere nun haben wir noch ein Interview mit Johannes Steck bekommen und ihn kurz über Lampenfieber und ähnliche Dinge befragt...


Die Zwerge Live

 Die Zwerge Live
in  Das Schloss
Das Schloss
Premiere Heute am 9.2.
Weitere Aufführungen

10. - 14. Februar
17. - 21. Februar

Noch Restkarten vorhanden


Zauberspiegel: Was reizt einen Sprecher, sich der Herausforderung hinzugeben, einen Fantasyroman mit Band auf die Bühne zu bringen?
Johannes Steck:  Andersherum, ich wollte  nach Jahren Fernsehgeschäft mal wieder etwas live machen und da kam ich, weil ich »Die Zwerge« als Hörbuch eingesprochen hatte, auf die Idee, das zu machen. Zufällig sah ich Corvus Corax bei einem Ritterturnier und da fiel der Groschen. Als mir Markus Heitz dann noch sagte, dass er beim Schreiben der Zwerge oft CC gehört hat, war alles klar-

Zauberspiegel: Besteht nicht die Gefahr, allein mit seiner Stimme gegen die Band und die Kulisse unterzugehen?
Johannes Steck:  Dafür gibt es ja die Erfindung des Mikrofons. Außerdem besteche ich den Toningenieur und der dreht mich auf und CC total weg. Nein im Ernst wir spielen ja nicht gegeneinander sondern zusammen und gemeinsam erzählen wir Tungdils Geschichte

Zauberspiegel: Wie bereitet man sich mental auf ein derartiges Event vor?
Johannes Steck:   Ich musste zweieinhalb Stunden Text auswendig lernen, nachdem ich zusammen mit Alexander May die Fassung für die Bühne erstellt habe. Ich musste als Produzent, der auch finanziell für das Ding gerade steht, kompetente Leute  wie Jimmy Gerum engagieren. Jimmy ist unser Produktionsleiter, der mir den Rücken frei hält und sich um so langweilige Sachen wie Zahlen kümmert. Alexander May, der Regisseur, holte dann die Kostümbildnerin ins Boot. Das ist Monika Staycova von der Staatsoper Bayern.  Alexander holte auch  seinen Freund Thomas Limpinsel, eigentlich Schauspieler und ziemlich bekannt, der uns die Projektionen macht. Landschaften aus Lebensmitteln, Höhlen aus riesigen ausgehöhlten Broten. Niemand kommt darauf, dass das Brot ist. Es schaut irre aus, bizzar, märchenhaft, ist aber ein profanes Brot. Wälder aus glimmenden 1500 Räucherkerzen

Zauberspiegel: Wie anstrengend wird diese Aufführung werden?
Johannes Steck:  Ich hoffe, sie wird ein Spaß für die Zuschauer und für uns. Und danach soll man ruhig gut schlafen können.

Zauberspiegel: Was tun Sie gegen Lampenfieber oder haben Sie keines?
Johannes Steck:  Ich kiffe mir die Rübe zu. Nein im Ernst, ich mach ein paar Atemübungen und vertraue darauf, dass es sich nach den ersten Sätzen gibt. Ich bin seit fast zwanzig Jahren Schauspieler. Mal hab ich Lampenfieber, mal bleibe ich cool. Ich kann es dummerweise nicht kontrollieren.

Zauberspiegel: Wie werden die letzten Stunden vor der Premiere sein? Haben Sie Rituale?
Johannes Steck:  Ich glaube, ich gehe bei uns auf dem Dorf spazieren, dann fahr ich in die Stadt, esse im Schlosszelt und ziehe mich langsam um

Proben in BerlinZauberspiegel: Ist "Die Zwerge - Live" eine besondere Herausforderung oder für einen Sprecher/Schauspieler wie Sie "Business as usual"?
Johannes Steck:  Nein, das ist für mich das größte und anstrengendste Ding, das ich je gemacht habe. Klar ist das für mich was ganz Besonderes

Zauberspiegel: Was erwartet den Besucher, wenn er das Theater betritt? Worauf muss er sich einstellen?
Johannes Steck:  Auf beste Unterhaltung. Wir entführen ihn in fremde Welten und werden ihn immer wieder, wenn er es sich gerade gemütlich gemacht hat, aufrütteln und überraschen

Zauberspiegel: Besten Dank für das Interview. Und: Toi -- toi -- toi...
Johannes Steck:  Wird schon schief gehen
 

Zur Bildergalerie  Die Zwerge Live - Vorschau mit Fotos von der Generalprobe


 
Wer ist ...?
Johannes Steck ist 1966 in Würzburg geboren. Nachdem er eine Ausbildung als Theatermaler in Braunschweig gemacht hatte, trat er 1988 selbst in die Schauspielschule in Wien ein. Seitdem spielt er regelmäßig Theater, spielt aber auch öfter im Fernsehen Serienrollen.

Als Sprecher hat er unter anderem für Werbung (McDonald´s, Hohes C), aber auch für Trailer seine Stimme hergegeben.

Seit einigen Jahren hat er sich auch als Hörbuchsprecher einen Namen gemacht. Unter anderem für Wolfgang Holbeins Nemesis, und die Lesungen der Edgar Wallace-Bücher bei Lagato.

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