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Interview mit Georg Pagitz über Francis Durbridge, die Geheimnisse seines Erfolges und Melissa

Interview mit Georg Pagitz über Francis Durbridge, die Geheimnisse seines Erfolges und Melissa

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal ein Gespräch mit Georg Pagitz über Francis Durbridge geführt. Damals ging es unter anderem um Paul Temple, eine der berühmtesten Figuren des britischen Autoren - wenn nicht sogar die bekannteste seiner Schöpfungen . 

Heute geht es um den Erfolg von Durbridge und was diesen befeuert hat. 



Zauberspiegel: Hallo Georg, alles Gute zum neuen Jahr. Wir möchten mit dir ein weiteres Interview über Francis Durbridge führen. Das letzte Interview https://www.zauberspiegel-online.de/index.php/frage-antwort/im-gesprch-mit-mainmenu-179/43166-interview-mit-georg-pagitz-ueber-francis-durbridge-paul-temple-und-einen-multimedialen-helden handelte ja zwar von Francis Durbridge, aber auch stark von Paul Temple.
Was ist deiner Meinung nach der Grund, dass Francis Durbridge so immens erfolgreich war zu seiner Zeit?
Georg Pagitz: Ich glaube, der Erfolg von Francis Durbridge ist vor allem durch die zeitgeschichtlichen Umstände zu erklären, in denen er wirkte. Es war eine Epoche, in der Radio und Fernsehen eine immense Rolle spielten, und sein großer Erfolg beruhte meines Erachtens auf seiner besonderen Begabung, Geschichten in „Häppchen“ zu erzählen: mit spannenden Wendungen, unerwarteten Drehungen und einem atemberaubenden Cliffhanger am Ende jeder Episode, über Wochen hinweg. So wurde das Publikum gewissermaßen „gezwungen“, jede neue Folge zu hören oder zu sehen, weil alle wissen wollten, wie es weitergeht.

Heute würde man sagen: Ein Durbridge-Krimi war ein Radio- oder TV-Event. Darüber hinaus gab es eine ausgeprägte soziale Komponente, denn man sprach über das Gehörte oder Gesehene im Familien- und Freundeskreis oder am Arbeitsplatz. Man diskutierte darüber, wer der Mörder sein könnte und welche Bedeutung ein bestimmter Gegenstand, ein Anruf oder eine mysteriöse Nachricht haben mochte. Auch das trug erheblich zu seinem Erfolg bei.

Die Romane, die sämtlich auf seinen Manuskripten für Hörspiel, Film oder Fernsehen beruhten, waren für ihn eher zweitrangig. Dennoch fanden sie selbstverständlich Eingang in die Bibliotheken und Buchhandlungen und wurden zu Bestsellern, weil sein Name durch Radio und Fernsehen bereits so bekannt und beliebt war.


Zauberspiegel: Kann man sagen, wie viele Bücher, Radiohörspiele, Filmscripte etc. Francis Durbridge geschrieben hat? Wenn ich es richtig verstanden habe, tauchen ja immer noch Texte in seinem Nachlass auf.
Georg Pagitz: Bei Francis Durbridge kommt es immer darauf an, wie man zählt. Das liegt daran, dass er Stoffe häufig recycelte und wiederverwendete, teils nur mit geänderten Figuren- und Ortsnamen, teils aber auch mit entscheidenden Eingriffen in die Handlung und sogar in die Identität des Täters. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass er 41 Romane, 20 mehrteilige Fernsehspiele und 22 Paul-Temple-Hörspiele verfasst hat. Hinzu kommen an die 20 Kurzgeschichten, Drehbücher für Kinofilme, zwölf Theaterstücke und viele weitere Hörspiele ohne die Temples.

Vor Kurzem habe ich für Band 49 der Durbridge-Edition bei Williams & Whiting eine Liste erstellt, die alle 248 Radioarbeiten von Francis Durbridge verzeichnet. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass zwischen seinen frühesten Arbeiten von 1933 und den letzten Radioarbeiten von 1968 äußerst unterschiedliche Formate liegen: von sehr kurzen Sketchen bis hin zu zehnteiligen Hörspielen mit einer Gesamtlaufzeit von über fünf Stunden.

Bei der Zählung der Werke stellt sich zudem stets die Frage, ob man bestimmte Wiederverwertungen mitzählt oder nicht. So ist etwa sein letztes sechsteiliges Fernsehspiel "Die Handschuhe" (Breakaway: The Local Affair) ein Remake von "Das Halstuch", mit anderen Figurennamen und einer leichten Modernisierung. Das letzte Paul-Temple-Hörspiel, "Paul Temple und der Fall Alex", aus dem Jahr 1968 ist ein Remake des fünften Paul-Temple-Abenteuers "Send for Paul Temple Again!" aus dem Jahr 1945. Ähnlich verhält es sich bei den Romanen: "Vorsicht vor Johnny Washington!" ist ein Remake von "Paul Temple und der Fall Max Lorraine". Der bislang unübersetzte Roman "One Man to Another" ist wiederum, unter anderen Figurennamen, eine nahezu wortgleiche Kopie von Johnny Washington.

Hinzu kommen schließlich Werke, die nie verfilmt wurden, darunter mehrere Kinodrehbücher ("Schritt ins Dunkel", "Zakary", "Tim Frazer und die Melvin-Affäre") sowie mehrere Manuskripte für 90-minütige Fernsehspiele ("Julian", "Zwanzig Minuten von Rom"). Die Texte all dieser Arbeiten sind jedoch bei Williams & Whiting in deutscher Übersetzung erschienen.

Letztlich kann man sich nicht einmal sicher sein, wie viel Francis Durbridge tatsächlich geschrieben hat. Denn erst vor wenigen Wochen tauchte in seinem Nachlass ein bislang unbekanntes Werk auf: das Drehbuch zum Pilotfilm einer geplanten TV-Serie mit dem Titel "Barry London". Das Skript ist undatiert, lässt sich inhaltlich jedoch auf die späten siebziger oder frühen achtziger Jahre datieren. Es wurde bereits übersetzt und erscheint demnächst bei Williams & Whiting. Die Hauptfigur ist ein erfolgreicher Londoner Privatdetektiv um die 40, ehemaliger Scotland-Yard-Beamter, der nun die schwierigsten Fälle löst. Unterstützt wird er von seiner an den Rollstuhl gefesselten Frau und einem jungen Assistenten …


Zauberspiegel: Du sagtest ja im vorherigen Interview, dass es Durbridge war, der den seriellen TV-Krimi erfand, als die BBC 1952 auch Spannung im Fernsehen haben wollte. Kannst du uns etwas über diese Krimis erzählen?
Georg Pagitz: Nach dem großen Erfolg der mehrteiligen Paul-Temple-Hörspiele im Radio war für die BBC klar, dass Durbridge auch derjenige sein musste, der als Erster eine mehrteilige Krimiserie fürs Fernsehen schrieb. Umso größer war die Überraschung, als der Autor nicht Paul Temple auf die Bildschirme brachte, sondern einen Londoner Facharzt namens Mark Fenton, der in "The Broken Horseshoe" (als dt. Text unter dem Titel "Das zerbrochene Hufeisen" erschienen) in eine geheimnisvolle Affäre um Wettbetrug und – wie bei Durbridge kaum anders zu erwarten – um Mord gerät.

Die sechsteilige Serie war ein solcher Erfolg, dass der Arzt bereits wenige Monate später in einen weiteren Fall verwickelt wurde, die Krimimehrteiler hieß "Operation Diplomat".

Man muss sich allerdings vor Augen halten, dass Fernsehen in jenen Jahren noch live war. Woche für Woche wurde geprobt, und die Darsteller erhielten jeweils nur das Drehbuch für die aktuelle Folge. Die Proben erstreckten sich über mehrere Tage; am Tag der Ausstrahlung gab es eine Generalprobe, und am Abend ging das Stück dann live auf Sendung. Das hatte zur Folge, dass es nur sehr wenige oder gar keine Außenaufnahmen gab. Wenn solche Szenen nötig waren, wurden sie vorab auf Film gedreht und später eingespielt. Ansonsten arbeitete man mit wenigen festen Kulissen, und die Handlung musste so angelegt sein, dass sich alles Entscheidende innerhalb dieser Sets abspielen konnte. Da jede Episode Woche für Woche separat geprobt und ausgestrahlt wurde, wussten selbst die Mitglieder des Produktionsteams und die Schauspieler lange Zeit nicht, wer der Mörder war. Das letzte Skript erhielten sie ja erst, wenn die finale Folge geprobt wurde. In der Regel kannten daher nur Durbridge selbst sowie der Produzent und Regisseur Martyn C. Webster die Auflösung – was durchaus von Vorteil war, denn so konnte niemand vorab verraten, wie die Geschichte endete.

Zugleich war dies ein wichtiger Faktor für die Publicity: In der Presse wurde gezielt betont, dass nicht einmal die Schauspieler wussten, wie die Serie ausgeht. Das steigerte die Spannung zusätzlich und trug erheblich zum öffentlichen Interesse an der Serie bei.


Zauberspiegel: In dem Buch mit dem Titel "Das zerbrochene Hufeisen" *******LINK*******, das bei Williams & Whiting Books erschienen ist, geht es ja genau um diesen ersten Fernsehkrimi. Weiß man etwas darüber, was für die Zuschauer damals den Erfolg der TV-Krimis ausgemacht hat? Sicherlich war es die Tatsache, dass es die ersten seriellen Krimis überhaupt waren und das Fernsehprogramm äußerst überschaubar war, aber es muss aufgrund des anhaltenden Erfolgs von Durbridges Krimiserien auch noch andere Punkte geben/gegeben haben ... was machte deiner Meinung nach den Erfolg der TV-Produktionen aus?
Georg Pagitz: Das meiste habe ich im Grunde schon gesagt. Zum einen waren es Geschichten, die mit einer Fülle von Überraschungen und permanenten Wendungen aufwarteten, sodass dem Publikum kaum Zeit blieb, selbst nachzudenken, warum etwas geschah. Die Handlung wurde in einem so hohen Tempo vorangetrieben, dass man kaum innehalten konnte, um eigene Theorien zu entwickeln.

Hinzu kamen natürlich die Cliffhanger und der Umstand, dass man sich tatsächlich vor dem Fernsehgerät versammelte – anfangs waren das vor allem wohlhabendere Haushalte, aber auch Gaststätten oder das Pfarrhaus. Insofern hatte das Ganze auch eine ausgeprägte soziale Komponente – ein Durbridge wurde zum Gemeinschaftserlebnis. Und danach folgten die Diskussionen über Tage und Wochen hinweg: Wie könnte es weitergehen? Was steckt dahinter? Wer ist der Mörder? Ich glaube, auch das hat erheblich zum Erfolg beigetragen.

Ich denke zudem, dass Durbridge ohne seine Spezialisierung auf mehrteilige Formate niemals diesen großen Erfolg gehabt hätte. Darin war er wirklich ein Meister, und genau das liebte das Publikum an ihm.

Auffällig ist außerdem, dass es bei Durbridge praktisch keine explizite Gewalt gibt. Man sieht keinen Mord; von Todesfällen wird sogar oft nur in den Dialogen berichtet. Die Darstellung des Todes an sich interessierte ihn überhaupt nicht, ebenso wenig wie grausame Details. Er selbst konnte kein Blut sehen. Es ging ihm darum, sein Publikum zu unterhalten und es im besten Sinne mit möglichst vielen sogenannten Red Herrings – also falschen Spuren –a in die Irre zu führen.

Zauberspiegel: Du sagtest in dem ersten Interview: "Durbridge ist heute lesenswert, weil er uns in eine klassische Märchenkrimiwelt entführt. Es gibt klare Linien zwischen Gut und Böse, die Figuren werden nicht zu tief gezeichnet, wirken aber glaubhaft und zeitlos. Das Publikum bekommt von Anfang bis Ende einen reinen Krimi geboten. Die Handlung wird nicht durch soziale Probleme oder andere gesellschaftsrelevante Themen unterbrochen". Ist dies aber nicht genau das, was die Leute heute von Krimis im Fernsehen erwarten? Die Realität, die nicht nur schwarz und weiß ist, die Tatsache, dass soziale und gesellschaftliche Brüche sich auch im Leben der Ermittler abbilden?
Georg Pagitz: Ehrlich gesagt: Ich schaue nur sehr selten aktuelle Fernsehkrimis, weil es in diesem Einheitsbrei – gefühlt laufen ja hundert Krimis am Tag – oft extrem schwer ist, überhaupt noch etwas wirklich Gutes zu finden. Ein Krimi muss heute entweder lustig sein oder unbedingt eine gesellschaftliche Botschaft transportieren. Außerdem gibt es kaum noch „normale“ Kommissare oder Kommissarinnen. Häufig spielen familiäre Probleme eine Rolle. Das hat alles seine Berechtigung, und es gibt sicherlich auch ein Publikum dafür. Aber jemand, der gezielt einen reinen Krimi ohne „Schnickschnack“ sehen will, der im Stile der Klassiker einfach ein Krimi ist, tut sich heute schwer.

Ich glaube, Durbridge hatte – wie auch viele andere klassische Kriminalautoren – seinen Erfolg gerade deshalb, weil er nichts anderes wollte, als Spannung zu erzeugen. Von ihm kann ich sagen, dass er niemals eine Botschaft vermitteln wollte, außer der, sein Publikum zu unterhalten. Und ich glaube, genau das schätzen die Menschen auch heute noch, wenn sie einen klassischen Krimi sehen, hören oder lesen: dass es einfach „nur“ ein Krimi ist. Die Handlung wird vorangetrieben durch Überraschungen, Wendungen, Cliffhanger und spannende Situationen – nicht dadurch, dass nebenbei „die Welt gerettet“ werden muss oder die Geschichte ständig durch private Probleme des Ermittlers, gesellschaftsrelevante Themen oder tiefenpsychologische Figurenstudien unterbrochen wird. Ich denke, genau darin liegt auch die Zeitlosigkeit der Durbridge-Texte. Die Figuren sind zeitlos, und gerade weil sie nicht psychologisch ausgeleuchtet werden, sind sie auch heute noch für jedermann unmittelbar verständlich.

Zauberspiegel: Du sagtest im vorherigen Interview, "die Popularität, die er allerdings in Deutschland hatte, war ihm unheimlich. Die deutsche Sprache verdankt ihm sogar ein Wort: den Begriff „Straßenfeger“, der Anfang der 60er-Jahre entstand, als alle Straßen leer waren, weil man vor dem TV-Gerät saß und mitfieberte, wie es im Durbridge-Krimi weitergeht. Die Einschaltquote von 93%, die beim letzten Teil von „Tim Frazer“ erzielt wurde, ist bis heute unerreicht." Die damaligen Sehgewohnheiten und -möglichkeiten waren in der Zeit komplett anders. Denkst du, dass Durbridges Arbeiten heute auch noch eine ähnliche Popularität erreichen könnten? Würde es klappen, die Stoffe heute in modernisierter Form zu verfilmen und wenn ja, wie müsste das aussehen?
Georg Pagitz: Was heute sicher nicht mehr in derselben Form funktioniert, ist der Event-Charakter. Heutzutage wollen die Leute möglichst viel Inhalt und am liebsten alles hintereinander, am besten in einem Zug. Da ich an den neuen Paul-Temple-Hörspielen von Pidax und HNYWOOD beteiligt war, habe ich selbst erlebt, dass Durbridge auch heute noch erfolgreich sein kann. Das Publikum mag diese klassischen Krimis weiterhin.

Obwohl wir die Stoffe leicht modernisiert haben, haben wir gemerkt, dass die acht Folgen von Paul Temple und der Fall Valentine häufig am Stück gehört wurden. Eine der häufigsten Kritiken war sogar, dass am Anfang jeder Episode eine Zusammenfassung kam, in der erzählt wurde, was zuvor geschehen war. Die Leute fanden das überflüssig, und aufhaltend. Das zeigt deutlich, wie sehr sich die Rezeptionsgewohnheiten verändert haben.

Ich glaube dennoch, dass einige Durbridge-Stücke auch heute noch erfolgreich sein könnten. Natürlich verlieren viele klassische Krimis in einer Welt mit Telefon und Internet an Spannung, weil sich dadurch vieles sehr schnell klären ließe. Aber es gibt durchaus Stoffe, die man auch heute noch überzeugend umsetzen könnte. "Melissa" zum Beispiel würde meiner Meinung nach auch ohne Handy funktionieren.

Eine Besonderheit bei Durbridge ist ja, dass er kaum Inspektoren als Hauptfiguren einsetzt. In fast all seinen bekannten Radiohörspielen und auch in den meisten Fernsehkrimis steht nicht der Ermittler im Mittelpunkt, sondern meist entweder ein Privatdetektiv – was viele unorthodoxe Ermittlungen ermöglicht – oder eine ganz gewöhnliche Person, die plötzlich aus dem Alltag in eine Kriminalgeschichte hineingezogen wird. Diese Figur gerät in einen Teufelskreis, ist eigentlich unschuldig, doch alle Indizien sprechen gegen sie, und auch für die Polizei ist sie der Hauptverdächtige. Genau diese Person muss dann selbst den Täter finden oder zumindest alles daransetzen, ihn zu entlarven, gerade weil sie unter Verdacht steht.

Unter veränderten Vorzeichen und unter Anpassung an gewisse Sehgewohnheiten könnte Durbridge also durchaus wieder ein Erfolg sein. Ich weiß auch, dass seit Jahren im Hintergrund daran gearbeitet wird, Paul Temple wieder auf den Bildschirm zu bringen – und zwar als sogenanntes "Period Piece", also als Serie, die tatsächlich in den 1940er-Jahren spielt. Das treibt die Produktionskosten natürlich erheblich in die Höhe. Aber die BBC hat mit Serien wie "George Gently", die in den 1960ern angesiedelt sind, bereits bewiesen, dass so etwas funktionieren kann. Auch Produktionen wie "Vienna Blood", eine Koproduktion des österreichischen Fernsehens mit der BBC, zeigen, dass Krimis sehr erfolgreich sein können, wenn sie nicht in der Gegenwart spielen.

Um auf die Frage zurückzukommen: Ich glaube durchaus, dass man Durbridge heute noch machen könnte. Wenn man die Geschichten in die moderne Zeit verlegt, müsste man Stoffe wählen, die nicht sofort durch Handys und Internet aufgelöst werden. Aber es gibt einige Storys, die man so modernisieren könnte, dass sie auch heute noch funktionieren – etwa Es ist so weit, darin geht es um die Entführung eines Kindes, oder, wie eben schon erwähnt, "Melissa".

 

 

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