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Bericht über die Signierstunden von Dan Shocker auf Burg Frankenstein aus dem Jahr 1983

Dan Shocker's Fantastik Club - Eine Fanzine - ChronikBericht über die Signierstunden von Dan Shocker ...
... auf Burg Frankenstein aus dem Jahr 1983

Jürgen Grasmück alias Dan Shocker nahm sich 22.10, 23.10. und 05.11.1983 Zeit und signierte auf Burg Frankenstein in Darmstadt-Eberstadt seine Dan Shocker's Frankenstein-Taschenbücher.

Für den Clubletter Nr.  32 verfasste ich einen kleinen Bericht über die Signierstunden von Dan Shocker.

Schon gegen 15 Uhr tauchten die ersten Marlos-Bürger am Samstag, den 22.10.1983 auf der Burg auf. Als eine der ersten war Mechthild Weichel, MB-Nr. 51, da. Kurz danach tauchte W.K. Giesa in Begleitung von Rolf und Peter Michael mit drei Damen aus seiner Film-Crew auf. Na ja, im Laufe der Zeit tauchten dann noch folgende Marlos-Bürger mit Anhang auf: Nicky Pressburger + Siliva und deren Schwester, Helmut Kirchmaier, Rolf Mahler, Martin Berghaus, Jörn Drögemüller, Stefan Bayerl, Manfred Weinland + Heike und noch einige an­dere Leute, deren Namen mir derzeit nicht einfallen. Nun ja, die Zeit bis 16 Uhr wurde mit Plaudern und Bummeln durch die Burg Frankenstein verbracht. Und gegen 16 Uhr war es endlich soweit: Dan Shocker tauchte in Begleitung seiner Frau Karin und mir in der Burg auf. Das große Hallo begann und kurze Zeit später saß dann Dan Shocker am Signiertisch und für über neunzig Minuten nicht mehr zu sehen, denn der Tisch war andauernd umlagert und er dürfte sehr viele Autogramme geben, nicht nur an die Marlos-Bürger, denn diese hatten sich nach dem Begrüßen ins Restaurant verzogen und führten doch ausgiebige Tisch­gespräche, sondern meisten an Besucher von der Burg Frankenstein. Einige kannten auch seine andere Serien, und so kam Dan Shocker mit Lesern ins Gespräch (diese waren natür­lich nicht allzulang), die sich für das Fandom nicht interessieren und diese neugewon­nene Kontakte bereiteten ihm sehr viel Freude. Nach dem Signieren fand dann Dan Shocker noch Zeit sich ein wenig mit dem Marlos-Bürgern zu unterhalten und so gegen 19.15 ver­ließ Dan Shocker die Burg wieder. Die Marlos-Bürger blieben da und so gegen 22.00 Uhr herrschte dann auch bei ihnen die Aufbruchstimmung.

Am Sonntag, dem 23.10.1983 kam Dan Shocker so gegen 16 Uhr auf der Burg Frankenstein an. Er ließ dann von einem Fotografen mehrere Fotos für seine neue Autogrammkarte machen. Und um 17 Uhr durfte er dann wieder seine rechte Hand strapazieren. Waren diesmal nur zwei Marlos-Bürger aus Rastatt anwesend, so war die Besucherzahl auf der Burg bei sehr schönen klaren Wetter noch größer als am Samstag. Dan Shocker kam wieder zu sehr vie­len neuen Kontakten mit Lesern seiner Serien.

Am Samstag dem 5.11.1983 kam der Stammvater der deutschen Grusel-Literatur um 17 Uhr wieder in Begleitung seiner Frau und mir auf der Burg an. Dort wurden wir ganz herz­lichst von den Schweizer-Marlos-Bürgern begrüßt. Christof Künzel, Harry Pfister und Roland Moeck hatten neun Freunde und Bekannte um sich versammelt und hatten den für sie langen Weg von der Schweiz, zur Burg angetreten. Auch Frank Bruns war mit seiner Frau und Kind auf der Burg gekommen. Er stellte zusammen mit Dan Shocker den ersten Monster-Frankenstein-Comic vor. Dieser fand allgemeines Interesse. Nach etwa 75 Minuten kam dann für Dan Shocker der angenehme Teil, er konnte sich in Ruhe mit den Schweizer Gästen unterhalten. Nach den ausführlichen Gesprächen fuhr er dann gegen 19.30 wieder von der Burg ab.

Wenn man also diese drei Tage zusammenfaßt, so kann man zum Schluß kommen, daß die Le­ser seiner Romane wieder mal, wie kann es anders sein, hellaufbegeistert sind von sei­nem neuesten Monster-Frankenstein-Spannungsroman. Die meisten fragten schon danach, wann dann nun endlich das 4. Taschbuch erschiene und das ist ja wirklich ein gutes Zeichen...

(c) by Uwe Schnabel

Kommentare  

#1 Toni 2021-12-15 17:14
Ich war auch mal auf der Burg, so 85-87. Muss Halloween gewesen sein, ich kann mich noch an maskierte Menschen erinnern und an den langen Weg zur Burg. Wir wollten unbedingt laufen... danach nicht mehr. :-) Schöner Bericht.
#2 Nickodemus 2021-12-16 09:51
Oh ja! Der Weg da hinauf war eine Tortur, anfangs. Später dann gab es ja einen Shuttle-Service als die Burg zu Halloween überrannt wurde. Zu Anfang gemütlich klein und später kamst dir dann vor wie in einer Sardinenbüchse. Sind aber trotzdem schöne Erinnerungen.
#3 Mikail_the_Bard 2021-12-16 19:02
Naja, beim Hochlaufen, auch wenn man Querfeldein ging, konnte man schon so ein paar Kalorien verbrauchen. :D
Aber viel toller ist, wenn der Shuttle-Servie all deine Freunde und Kollegen mit runter nimmt und du auf den Nächsten vertröstet wirst. Auf den Nächsten. Auf den... dann der letzte Bus weg ist und du mutterseelen allein, mit Cowboystiefeln den Berg runter gehst - ohne den Shortcut durch den Wald, alle auf dich warten und du erst mal ne eine Zeit ohne Schuhe hockst, bevor du ins Auto steigst.
Ja, waren schon geile Zeiten. Heute würd ich wahrscheinlich auf dem Weg tot umfallen und für ewig durch den Wald um Burg Frankenstein geistern. :lol:

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