In brightest day, in blackest night - Teil 149: Bethel
Die Green Lantern Chronik:
In brightest day, in blackest night
Teil 149: Bethel
Green Lantern trifft auf seinem Rückweg zur Erde auf ein unbekanntes Raumschiff, das sich als ein heiliger Schrein entpuppt. In dem Schrein befindet sich ein Wesen, das den Schrein reparieren will. Es ist seine heilige Pflicht, dies mit seinen eigenen Händen zu tun. Green Lantern leitet den Schrein in die Wälder Nord-Kaliforniens. Dort soll das Wesen die Möglichkeit bekommen, die Arbeiten in Ruhe vorzunehmen.
Das Wesen imitiert das Aussehen Green Lanterns und sucht eine Raststätte in der Nähe auf. Dort sieht es in einem Fernseher eine Sendung mit einer Kriegsberichterstattung. Es kommt zu einem Missverständnis, denn das Wesen missinterpretiert dieses als ein feindliches Verhalten und jagt die Raststätte in die Luft.
Die Ereignisse rufen Captain Atom auf den Plan, der sich daran macht, das Wesen zu bekämpfen. Green Lantern versucht vergebens, den Captain davon zu überzeugen, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Die beiden geraten daraufhin in einen heftigen Streit.
Das Wesen schafft den Schrein in die nächste Stadt und setzt seine Reparaturarbeiten im Keller eines Gebäudes fort. Das Haus droht einzustürzen und lockt damit die beiden Helden in die Stadt.
Green Lantern wird von einigen Straßenschlägern aufgehalten und Captain Atom liefert sich eine weitere Auseinandersetzung mit dem Außerirdischen. Schließlich schafft der Fremde es, den Schrein zu reparieren und er fliegt in den Weltraum auf seinen alten Kurs. Green Lantern nimmt die Verfolgung auf.
James Owsley schreibt eine weitere Episode und lässt Hal Jordan einen Schrein auf die Erde bringen. An Bord des Schreins ist ein Wesen, das es als seine religiöse Pflicht ansieht, den Schrein mit seinen eigenen Händen zu reparieren. Zum Ende der Geschichte entkommt das Wesen und es wird deutlich, dass es in den folgenden Ausgaben noch eine Rolle spielen wird. Thematisch arbeitet der Autor ein, dass es zwischen Kulturen zu Missverständnissen kommen kann. Das ist gut gemeint, kommt aber ein wenig plakativ daher. Der gute Ansatz hätte weiter vertieft werden können, Owsley aber führt mit Captain Atom eine weitere thematische Ebene ein, die sehr viel Raum einnimmt. Die folgt den Mustern eines typischen Crossovers, in dem zwei Helden aufeinandertreffen, um zunächst zu streiten und sich dann wieder zusammenzutun und die Mission zu beenden.
Im Finale prügelt sich Green Lantern allerdings lieber mit ein paar Rowdys rum, anstatt der Gefahr zu begegnen, die durch das Wesen verursacht wird. Das Ende wirkt daher etwas abgehackt und schlecht durchdacht.
Die Zeichnungen von M.D. Bright sind wieder ein wahrer Hingucker. Obwohl die meisten Szenen auf der Erde spielen, gelingen ihm wieder einige gut gezeichnete Sequenzen, die vor Dynamik nur so sprühen. Für die Tuschezeichnungen ist dieses Mal Romeo Tanghal verantwortlich, der ein versierte Arbeit abliefert und Green Lantern noch lange als Künstler erhalten bleiben wird.
08/2026



