Patrick Stewart für aktive Sterbehilfe

Patrick Stewart Nachdem Sir Terry Pratchett sich zur aktiven Sterbehilfe bekannt hat und an einer TV-Dokumentation der BBC teilnimmt, hat nun ein weiterer Prominenter seine Unterstützung zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe bekundet: Sir Patrick Stewart (STAR TREK – THE NEXT GENERATION, X-MEN).

In einem Interview sagte Stewart, dass er während einer vor fünf Jahren diagnostizierten Herzerkrankung (mit OP) zu dem Entschluss gekommen sei, aktive Sterbehilfe zu befürworten und für sich in Betracht zu ziehen. Es solle ›ein Recht‹ sein.

Er sagte weiter: "Should the time come for me ... I would like there to be a choice I might make about how I die."

Sowohl Pratchett als auch Stewart unterstützen die Organisation Dignity in Dying.

Für Bühneninteressierte: Stewart wird in diesem Jahr noch in der 50. Season der Royal Shakespeare Company als Shylock in The Merchant of Venice zu sehen sein.


Bild: Patrick Stewart aus der Wikipedia

Kommentare  

#1 Laurin 2011-04-20 10:51
Da kann ich Stewart nur Recht geben! Mir will es sowieso nicht in den Kopf, dass man geliebten Haustieren ein schmerzfreies Ende angedeihen läßt, während man vom Tode gezeichnete Menschen noch bis zur bitteren Neige medizinisch quält. Hier fehlt für mich der Respekt vor dem Wunsch, in Frieden sterben zu dürfen wenn keine Möglichkeit der Genesung mehr besteht.
#2 c.r.hays 2011-05-02 01:50
Nur zum Redaktionellen:
Im diesem Fall bitte auch SIR Patrick Stewart.
So viel Zeit muß sein...

Harantor sagt: Danke für den Hinweis. Das "Sir" ist im Fließtext nachgetragen.
#3 McEL 2011-07-06 19:04
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Sollte man mich mal gegen meinen Willen am Leben halten und mir nicht helfen wollen, dieses Leben bei (unheilbarer und schmerzhafter Krankheit) zu verlassen, würde ich nicht nur meine letzten Tage damit verbringen, die Folterknechte zu verklagen, die mir diese Schmerzen zumuten, ich würde sie auch mit meinem letzten Atemzug verfluchen und ihnen wünschen, dass sie dereinst dasselbe erleiden müssen, was sie mir angetan haben.
Genau die Diskrepanz stört mich ebenfalls seit langem: Lässt man ein todkrankes Haustier unnötig leiden durch die Weigerung, es einschläfern zu lassen, wird man wegen Tierquälerei belangt. Aber todkranken Menschen darf man ein Ende in Schmerzen und Unwürde zumuten??? Sie vorsätzlich quälen?
Nicht nur hier muss der Gesetzgeber mal dringend was nachbessern.

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