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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Dämonenkiller-Chronik 118

Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Dämonenkiller-Chronik (118. Teil)

Aus Anlass des vierzigjährigen Jubiläums der Dämonenkiller-Serie habe ich eine Chronik erstellt, die sich mit der Geschichte der Serie beschäftigt.

Ernst Vlcek schrieb das DK-Exposé 142 für seinen Autorenkollegen Walter Appel alias Earl Warren, der den dreizehnten Teil des Baphomet-Zyklus verfassen durfte. - Viel Spaß beim Lesen...


130DER DRACHENHAI
SCHRECKEN DER BERMUDAS
LAGUNE DER FISCHMENSCHEN (-MONSTER)
DIE FISCHMONSTER
Dämonenkiller 142
Schauplatz: Bermuda-Dreieck
Zeit: 1. Junihälfte
Autor: Appel-Warren
Termin: 02.02.1977

Titelbild: AK 6516
Es ist ein Titelbild der Sonderklasse, irgendwie erinnert es an René Magritte.
Blick vom Wasser auf einen Uferstreifen. Nebel über dem Wasser. Im Hintergrund heben sich die Silhouetten von Bäumen und einem Haus hervor. Darin zwei Fenster erhellt. Es scheint sich um ein eher kleineres, einstöckiges Landhaus zu handeln.
Im Vordergrund, halb im Wasser, taucht ein eindrucksvolles Fischmonster aus dem Nebel auf. Es hält ein halbnacktes, ohnmächtiges, braunhaariges Mädchen mit entblößter Brust in den Flossen.
In voller Größe müßte es an die zweieinhalb Meter messen. Es geht aufrecht, hat den glatten Körper eines Delphins, jedoch menschlicher proportioniert. Zwei dicke, kurze Arme wachsen aus der nach unten gerundeten Schulter, enden in Flossen. Der Schädel ist doppelt so groß wie der eines Menschen. Das große Maul aufgerissen, darin schrecklich anzusehendes Haigebiß.
Seitlich, statt der Ohren, ausgezackte, drachenflügelartige Kiemen. Die großen, gelben, starren Augen liegen etwas seitlich.
Dazwischen nasenartiger Vorsprung (fast wie eine Schnauze) mit zwei Nasenlöchern.
Das Scheusal ist schon eine seltsame Mischung/Kreuzung/Synthese zwischen Raubfisch und Landbewohner ('aufrechter Gang'). Aber es sieht nicht so aus, wie wir mal das 'Grüne Phantom' geschildert haben. Es ist sozusagen weder Fisch noch Fleisch.

Situation:
Die DK-Familie hat New York verlassen und ist einer Einladung Jeff Parkers gefolgt, auf seiner Sacheen Urlaub zu machen und sich von den vergangenen Strapazen zu erholen. Coco und Dorian sind entschlossen, alles Dämonische links liegen zu lassen und sich eine Weile nur um ihren Sohn zu kümmern.

Martin ist noch immer von den Erlebnissen gezeichnet. Er, der aufgeweckte Junge, noch nicht vier Jahre alt, aber seinen Altersgenossen haushoch überlegen, wirkt sehr introvertiert, schweigsam, verschlossen.
Es ist, als habe er einen Schock erlitten.
Niemand hat ihm gesagt, was für ein furchtbarer Dämon sein 'Freund' Baphomet, den er Theo nannte, in Wirklichkeit war/ist.
(Achtung: Man ist nicht sicher, ob es Trevor Sullivan in Band 141 wirklich gelang, dem Kinddämon endgültig den Garaus zu machen)
Martin jedenfalls trauert um Theo. Auch Cocos Sohn nimmt nicht an, daß Theo tot ist, aber für ihn ist es schlimm genug, von ihm getrennt zu sein.
Coco und Dorian hoffen, daß sie ihrem Sohn bei einer Kreuzfahrt auf andere Gedanken bringen können.
Bitte beachten, daß Martin vor seinem Vater eine besondere Scheu hat, denn er hat ihn mal mit dem Gesichtsstigma gesehen - und das war kein schöner Anblick (Band 135).
Trevor Sullivan ist mit den Unterlagen über die 'Pickford-Astrologie' nach London zurückgehrt. Er wird sich diesem Fachgebiet in verstärktem Maße widmen, sozusagen 'Magic Martha' Lebenswerk, das auf einem uralten Schinken aus Dorians Bibliothek basiert, weiterführen.
Dorian hat davon nichts wissen wollen, er kümmert sich um seinen Sohn.
Unga ist nach Island zurückgekehrt. Er hat Dorian aber die beiden 'Bücher' aus dem HT-Tempel zurückgelassen. Aus diesen war und ist zu ersehen, daß die Phänomene von Sizilien und New York auf magische Einflüsse der Januswelt Malkuth zurückzuführen sind. Das heißt, daß der magielose Zustand vielmehr davon gekommen ist, weil die Verbindung zwischen Malkuth und der Erde an diesen Schnittpunkten abgerissen ist.
Dazu wird es noch an manchen Orten der Erde kommen. Aber dem DK sein Problem soll es nicht sein.
Bitte daran denken, daß die Vorkommnisse von New York durch ein Zeitparadoxon scheinbar nur wenige Sekunden gedauert haben. Es ist, als hätte jemand sie Geschehnisse im schnelleren Zeitablauf abrollen lassen. Dazu die Schlußbemerkungen des vorangegangenen Bandes beachten.

Handlung:
Irgendwo bei den Bermudas. Eine Gruppe von Sportfischern kreuzen mit ihren Jachten. Einige Boote haben schon ganz schöne Brocken eingeholt. Der Wettkampf scheint entschieden.

Drei Sportfischer in einem Boot haben längst resigniert. Die Frist ist bald um, und sie haben noch keinen nennenswerten Fang gemacht.
Da scheint etwas nach dem Köder. Der Fischer erkennt, daß er einen riesigen Brocken an der Angel hat. Ein erbarmungsloser Kampf spielt sich ab. Der Riesenfisch, der gelegentlich schemenhaft an der Oberfläche aufgetaucht und bei dem es sich um einen Hai zu handeln scheint, zieht das Boot förmlich mit sich.
Den Kampf der drei Männer mit der Kreatur schildern. Es scheint unmöglich, das Biest an Bord zu holen. Da gibt der Fisch anscheinend den Kampf auf - aber nur scheinbar.
Die Männer holen ihn ein. Als sie ihn an Bord holen wollen, springt der Raubfisch - ein Exemplar des Fischmonsters vom Titelbild - sie an. Durch den Angelhaken hat er eine riesige Kiemenwunde. Das scheint ihn rasend zu machen. Jedenfalls zerreißt er die drei Sportfischer mit seinem Haigebiß förmlich, bevor er in sein nasses Element zurückkehrt.
Dorian, Coco und Martin sind auf einer Bermuda-Insel eingetroffen, wo Jeff Parker, der nun glatzköpfige Playboy, sie mit seiner 30-Meter-Jacht Sacheen erwartet.
Dorian hat wieder seinen Schnurrbart. Bitte aussagen, daß die drei, nachdem sie New York verließen, mit Hilfe des Kommandostabes zur Insel gesprungen sind. Coco hat der magielose Zustand in New York ganz schön zugesetzt. Aber jetzt hat sie sich wieder erholt. Dennoch herrscht in der DK-Familie gedrückte Stimmung. Martins Lethargie/Apathie bereitet Kummer.
Andererseits ist Martin nicht immer so. Zu manchen Zeiten benimmt er sich ganz normal, kann sich für verschiedene Dinge sogar begeistern. Er zeigt Symptome ähnlich wie bei einem manisch-depressiven Zustand.
Parker ist guter Dinge. Er ist sicher, daß der Junge auftauen wird, wenn er auf der Sacheen erst einige Abenteuer erlebt hat.
Um Überschneidungen mit Band 139 zu vermeiden, soll ausgesagt werden, daß Parker die Mannschaft gewechselt hat.
Bei seiner Begleiterin handelt es sich um eine 'alte' Bekannte.
Jennifer Simon, 22 Jahre, tolle Figur, kastanienbraunes Haar trägt sie lang. Sie ist die Tochter von Edgar Brian Simon, einem der reichsten Männer der USA mit dem Image eines Howard Hughes. E.B.S. führt irgendwo auf den Bermudas ein Einsiedlerleben, umgibt sich mit einer ganzen Armee von Bewachern, hält sein Versteck geheim.
Nicht einmal seine Tochter kennt seinen Aufenthaltsort. Sie hat nur vor einiger Zeit eine Nachricht von ihm bekommen, die sie beunruhigt. Nun sucht sie nach ihm. Dabei hat sie an ihren Freund Parker gewandt, von dem sie ja weiß, daß er hier kreuzt, um dem Geheimnis des Bermuda-Dreiecks auf die Spur zu kommen.
Jennifer hat gleich eine komplette Mannschaft mitgebracht, vom Steuermann über den Steward bis zum Maschinisten. Es sind alles jüngere Männer mit untadeligen Manieren, dennoch ist Parker über sie nicht ganz glücklich.
Denn sie behandeln sie etwas von oben herab, nehmen ihre Befehle am liebsten von Jennifer entgegen, scheinen aber ihrem obersten Boß E.B.S. noch mehr ergeben sein.
Irgendwie ist das eine zwielichtige Bande.
Nach Wahl des Autors können sich noch Adabeis an Bord befinden. Unter diesen befindet sich auch ein Spezialist für Tätowierungen. Er ist ein Chino (sprich tschino), was spanisch ist und womit man einen Mischling zwischen Indianer und Negerin oder Indianerin und Neger bezeichnet. Seinen richtigen Namen kennt niemand, er läßt sich schlicht und einfach 'King Tattoo' nennen.
King Tattoo hat an allen erreichbaren Körperstellen Tätowierungen, die er sich selbst zugefügt hat. Die Motive kann der Autor selbst erfinden. Es sind unter anderem auch makabere Szenen.
Bitte eine Szene schildern, wo Dorian Parker seine Not klagt. Sein Sohn Martin scheint sich vor ihm wegen seiner gelegentlich sichtbar werdenden Gesichtstätowierung zu ängstigen.
King Tattoo hört das zufällig mit an. Ohne lange zu Überlegen, stellt er den völlig überraschten DK auf die Probe: Und zwar bringt er ihn durch einen eindrucksvollen Trick (Tattoo macht einen magisch anmutenden Hokuspokus und bedroht dabei scheinbar Dorians Leben) dazu, sein Gesichtsstigma zu zeigen. In seiner Panik glaubt Dorian, sich seiner Haut erwehren zu müssen.
Aber King Tattoo bedroht ihn nicht weiter, sagt, daß er ihn nur reizen wollte, und betrachtet interessiert seine Gesichtstätowierung. Aha, meint er, interessant - und sagt dem verblüffenden DK, daß er ihn von diesem Stigma befreien könnte.
Dorian will sich das Angebot überlegen.
Zwischendurch kann in Gesprächen mit Jeff Parker auf das Rätsel des Bermuda-Dreiecks eingegangen werden. Jeff Parker hat sich in den letzten Monaten intensiv mit den geheimnisvollen Vorkommnissen in diesem Gebiet beschäftigt und glaubt, dem Geheimnis auf der Spur zu sein.
Parker ist davon überzeugt, daß im Bermuda-Dreieck der Einfluß der Januswelt Malkuth besonders stark ist. Er glaubt daß das Meer noch viele Geheimnisse birgt, die mit Malkuth zusammenhängen - vieleicht besteht sogar noch ein Tunnel zur Januswelt am Meeresgrund, ähnlich wie sie im Padma-Kloster im Himalaya bestanden hat.
Jedenfalls ist Parker überzeugt, daß das Verschwinden viele Schiffe und Flugzeuge auf eine Strahlung von Malkuth zurückzuführen ist. Dadurch werden Kompaß und Fluginstrumente unbrauchbar etc.
Dorian will davon nichts wissen, und Parker verspricht, daß diese Reise eine Erholungsfahrt für die DK-Familie werden soll.
Immer wieder schildern, daß King Tattoo Dorian bedrängt, sich von ihm die Tätowierung aus dem Gesicht 'stechen' zu lassen. Der Chino ist von dieser Idee geradezu besessen.
Bevor man in See sticht, hat man auf der Insel in einem recht komfortablen Landhaus (Titelbild) Quartier bezogen, von wo man einen herrlichen Ausblick in eine Lagune hat.
Coco und Martin haben ein eigenes Zimmer. Dorian wurde ausgeschlossen. In Dialogen zwischen Mutter und Kind aufzeigen, daß Coco vom Verhalten ihres Sohnes etwas befremdet ist. Nicht nur, daß er klipp und klar Dorian als Vater ablehnt - er fürchtet sich vor diesem 'Dämonischen'. Coco merkt, daß mit Martin eine Veränderung vor sich gegangen ist. Das heißt er ist immer noch in der Art verändert, wie er es war, seit Baphomet sich seiner angenommen hat.
Darauf aber nur am Rand eingehen. Coco äußert sich Dorian gegenüber besorgt - sie hat fast das Empfinden, daß das nicht ihr Sohn ist.
Man sieht, mit der DK-Familie steht es trotz des scheinbaren Happy-Ends nicht zum Besten.
Wie gesagt, man will diese eine Nacht noch im Haus verbringen und am nächsten Tag in See stechen. Beim abendlichen Gespräch äußert Dorian gegenüber Parker auch, daß in beiden 'Büchern' des HT das Gebiet im Bermuda-Dreieck als 'sehr malkuth abhängig' bezeichnet wird, was Parkers Theorie bestätigen könnte.
Plötzlich Schreie aus der Lagune.
Unsere Helden stürzen hinaus. Sie sehen einen von der Mannschaft verwundet und vor Schreck zitternd am Ufer stehen. Er trägt nur eine Badehose. Er deutet aufs Wasser hinaus, das schäumt und sich blutig verfärbt. Dort ringt sein Kamerad mit irgendeinem nicht deutlich zu erkennenden Seemonster. Der Kampf ist schnell vorbei. Eine zerfetzte Leiche treibt an der Oberfläche.
Der Mann sagt, daß er und sein Kamerad in der Bucht einen Hai auftauchen sahen und das neue Mittel versuchen wollten, ein Pulver, das eine abschreckende Wirkung auf Haie haben soll (die Amerikaner haben solche Mittel schon im 2. Weltkrieg erprobt). Doch statt den Raubfisch zu vertreiben, wurde er von dem Mittel anscheinend in Ekstase und Blutrausch versetzt. Der Mann sagt zudem noch, das Fischmonster sei halb aus dem Wasser gekommen und aufrecht 'gegangen'. Er gibt eine Beschreibung des Titelbildmonsters.
Man ist skeptisch, aber auf der Hut.
Prompt kommt es bald zum nächsten Zwischenfall. Um das Haus sieht man Abdrücken von großen Flossen.
Ein Schrei aus Jennifers Zimmer. Als man hinkommt, ist alles naß, es riecht nach Seetang. Jennifer ist fort. Man nimmt die Verfolgung auf, sieht, wie ein Fischmonster mit dem halbnackten Mädchen gerade in den Fluten verschwindet.
Das Mädchen scheint verloren. Selbst wenn es noch lebt, wie soll man das Unterwassernest des Monsters finden.
Da macht der Funker eine Entdeckung, die unsere Helden hoffen läßt. Zur Ausrüstung von Parkers Tauchermannschaft gehören auch sogenannten 'Pips'-Geräte, oder wie man sie sonst nennen will. Diese kleinen Funkgeräte schicken Peilsignale aus, so daß man immer feststellen kann, wo die einzelnen Mitglieder der Tauchmannschaft gerade unter Wasser sind.
Jennifer hat ein solches Signalgerät bei sich, so daß man über den Empfänger den Weg verfolgen kann, den das Fischmonster zurücklegt.
Es ist bereits weit aus der Lagune hinausgeschwommen - und schließlich gerät es aus dem Bereich des Empfängers. Nun scheint Jennifer endgültig verloren.
Dennoch will man am nächsten Tag auf große Fahrt gehen und wenn möglich Jennifers Leiche bergen und das Monster erlegen.
Am nächsten Morgen sticht die Sacheen in See. Dorian geht mit an Bord. Coco und Martin bleibt im Schutz der bewaffneten Bediensteten zurück.
Martin geht es schlecht. Er klagt über Schmerzen, obwohl ihm selbst nicht zu fehlen scheint. Coco befürchtet, daß zwischen ihm Baphomet noch eine magische Verbindung besteht, so daß Martin die Schmerzen des schwerverwundeten Kinddämons spüren muß.
Sie nimmt eine Beschwörung vor, die vorübergehend eine Linderung bewirkt. Martin ist für einige Stunden quicklebendig, ist auch Feuer und Flamme, als Coco mit ihm in die Lagune baden geht.
Coco ist zwar etwas in Sorge wegen des Drachenhais, doch sie paßt auf. Sie will Martin etwas Lebensfreude gönnen.
Immer noch kommt es ihr aber vor, als sein Martin nicht ihr Kind. Dieses seltsame Gefühl wird sie nicht los.
Die Sacheen kreuzt.
Da empfängt man wieder die Signale. Sie kommen von zehn Kilometer östlich. Sofort wird darauf Kurs genommen.
Man kommt zu einer Inselgruppe. King Tattoo warnt: Der Hauptinsel darf man nicht zu nahe kommen. Sie ist geheimnisumwittert.
King Tattoo ist damit beschäftigt, sich an einer freien Stelle seiner Brust eine faszinierende Tätowierung zu stechen.
Zwischendurch fordert er Dorian auf, sich von ihm 'behandeln' zu lassen.
Man empfängt wieder Peilsignale und macht sich zum Tauchen bereit. Dorian und Jeff bilden eine Gruppe. In der zweiten Gruppe sind King Tattoo und ein beliebig zu wählendes Mannschaftsmitglied.
Zuerst tauchen Dorian und Jeff. Sie folgen den Funksignalen. Man kommt dabei unter Wasser der Hauptinsel sehr nahe, vor der King Tattoo gewarnt hat.
Jeff entdeckt eine Unterwasserhöhle aus der die Peilsignale kommen. Mit schußbereiter Harpune dringt man ein.
Tatsächlich taucht auf einmal der Drachenhai auf. Dorian schießt und trifft ihn. Das verwundete Monster stellt sich zum Kampf, kann jedoch durch den zu Hilfe kommenden Jeff Parker vertrieben werden.
Plötzlich taucht man in einer Grotte auf, die über dem Meeresspiegel liegen muß. Hier finden sich Anzeichen dafür, daß von hier aus einmal eine Verbindung nach Malkuth bestanden hat.
Vielleicht wurde diese schon vor Jahrhunderten unterbrochen. Doch der Drachenhai könnte ein Relikt aus dieser Zeit sein.
Die Funksignale kommen aber von woanders.
Man muß wieder auftauchen.
Dorian stellt plötzlich eine Trübung des Wassers fest. Er erkennt zweifelsfrei, daß jemand das Hai-Abschreckmittels gestreut hat, das auf den Drachenhai eine so animierende Wirkung ausübt.
Dorian ist sicher, daß King Tattoos Begleiter dies getan hat, um die Bestie auf sie zu hetzen.
Tatsächlich taucht gleich darauf ein Drachenhai auf. Dorian kann ihm mit dem Kommandostab erlegen. Es scheint aber mehrere Exemplare dieser Monster zu geben. Zumindest zwei, denn der Drachenhai, der Jennifer entführt hat, hatte ja den Funksender verschluckt, außerdem wies er eine Kiemenverletzung auf (aus der Anfangsepisode). Die Funksignale kommen aber aus der Tiefe der Unterwassergrotte.
Vorerst muß man aber auftauchen.

Umblenden zu Coco:
Sie merkt, daß in ihrer Umgebung plötzlich einiges nicht stimmt.
Die Bediensteten im Landhaus, die sie und Martin beschützen sollten, benehmen sich seltsam. Auch Martin scheint das nicht entgangen zu sein, denn er zittert förmlich bei ihrem Anblick.
Coco weiß, daß sich etwas zusammenbraut.
Sie richtet sich auf die Verteidigung ein.
Dorian und Parker tauchen erneut. Dabei stellt sich heraus, daß King Tattoos Begleiter wieder jenes Pulver ins Meer streuen will, das Drachenhaie anlockt. Doch King Tattoo selbst rettet die Situation, indem er den Verräter harpuniert.
Dorian muß sich fragen, für wen der Verräter gearbeitet hat. Der DK hat eine Vermutung gegenüber Jeff geäußert - oder er tut es bei späterer Gelegenheit.
Jedenfalls glaubt Dorian, daß das Bermuda-Dreieck unbedingt die sechs überlebenden Janusköpfe (oder zumindest einen von ihnen) anlocken müßte. Denn sie wollen ja einen Weg zurück in ihre Welt finden, und hier, im Bermuda-Dreieck, wo die Verbindung noch relativ stark ist, könnten sie das am ehesten.
Endlich dringt man zu dritt in die Grotte ein. Von hier aus kommen die Peilsignale. Hier muß das Versteck des amphibischen Drachenhais sein.
Man nähert sich der Funksignalquelle besonders vorsichtig.
Aber man findet nicht den Drachenhai, sondern Jennifer. Sie trägt den Sender um den Hals, ist ohne Bewußtsein.
Nun muß man erkennen, daß der Drachenhai zweifellos ein vernunftbegabtes Wesen ist, zweifellos auch ein dämonisches. Denn er hat sie in die Irre gelockt, indem er sie in dem Glauben ließ, daß er den Sender verschluckte, in Wirklichkeit jedoch längst ausgespuckt hat.
Warum wollte der Drachenhai sie auf die falsche Spur führen?
Dorian kombiniert und findet eine mögliche Erklärung, die ihn in Panik versetzt: Der Drachenhai, möglicherweise sogar das Werkzeug eine Januskopfes, könnte sie hiergelockt haben, um ungestört in das Landhaus in der Lagune eindringen zu können.
Dort aber befinden sich Coco und Martin.
Jennifer und Jeff Parker bleiben in der Grotte zurück. Man wird später einen Weg suchen, um das Mädel herauszuholen. Möglicherweise gibt es sogar einen Weg zur Oberfläche, der nicht durch das Meer führt.
Dorian und King Tattoo kehren zur Sacheen zurück.
Inzwischen ist genau das eingetreten, was Dorian befürchtete. Es kann aus der Warte des Drachenhais geschildert werden, daß er die Befehle des Januskopfes Pyko empfängt. Der Drachenhai stammt von Malkuth, wurde schon vor langer Zeit durch magische Überlagerungen zur Erde geschwemmt. Atlantis?
Nun ist er der letzte seiner Art. Ein selbstloser Diener seines Herrn und Meisters Pyko. Die Entführung Jennifers war nur ein Ablenkungsmanöver. In Wirklichkeit soll er Coco Zamis und ihren Sohn entführen.
Endlich erreicht der Drachenhai die Lagune. Er hat nicht nur die Kiemenverletzung, sondern wurde auch von Dorians Harpune verletzt. Aber das hindert ihn nicht an der Ausführung seines Auftrages.
Immerhin hat er unter den Bewohnern des Hauses Helfers - das zumindest hat ihm sein Herr und Meister Pyko signalisiert.
Coco ist auf der Hut, dennoch wird sie etwas überrascht, als die Gefahr über sie und ihren Sohn hereinbricht.
Sie hat sich auf eine rasche Flucht eingestellt, doch rechnete sie nicht damit, daß sie gegen die Diener eines Januskopf würde kämpfen müssen. Doch als der Drachenhai in der Lagune eintrifft, verwandeln sich die im Haus zurückgebliebenen Bediensteten in wahre Besessene.
Sie veranstalten auf Coco und ihren Sohn eine regelrechte Treibjagd, versuchen, die beiden in die Flossen des Drachenhais zu treiben.
Coco und Martin haben keine andere Wahl, als sich in ein Motorboot zu flüchten. Damit scheinen sie rettungslos verloren, denn Wasser ist das Element der Bestie.
Coco kann das Boot nicht steuern, denn der Drachenhai hat es in Schlepptau genommen. Den Außenborder hat er kurzerhand aus der Verankerung gerissen. Es würde Coco auch nichts nützen, sich in schnelleren Zeitablauf zu versetzen, denn sie hat keine Waffe, um den Drachenhai zu erlegen.
Sie treibt mit ihrem Sohn hilflos auf dem Meer.
Da taucht die Sacheen auf, kommt näher. Das scheint die Rettung zu sein. Der Drachenhai erkennt aber die Gefahr, denn er ist mit dem Boot im Schlepptau nicht so schnell wie die Jacht.
Deshalb bringt er das Boot zum Kentern, um seine Beute wenigstens zu töten, wenn er sie schon nicht entführen kann.
Coco und Martin stürzen sich in Wasser. Wir haben gesagt, daß Martin ein außergewöhnlich begabtes Kind ist. Er hat zuvor schon beim Baden in der Lagune schwimmen gelernt.
Coco bringt sich mit ihm in einen schnelleren Zeitablauf, um so vor dem Drachenhai einen Vorsprung herauszuholen. So kommt man der Sacheen näher, wo sich Dorian und King Tattoo inzwischen zum Kampf gerüstet haben.
Die beiden springen ins Wasser und stellen sich dem Drachenhai. Derweil sich die völlig ausgepumpte Coco mit ihrem Sohn an Bord der Sacheen retten, entspinnt sich zwischen Dorian und Tattoo auf einen und dem Drachenhai auf der Gegenseite ein Kampf auf Leben und Tod.
Tattoo kann der Bestie mit seiner Harpune nicht viel anhaben. Doch schließlich gelingt es Dorian mit dem Kommandostab dem Untier den Garaus zu machen. Das ist die Rettung.
Den Übergang zum Folgeband kann der Autor frei gestalten.

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