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Michael's Historisches - Ceterum Censeo

miCHAEL#S aBENTEUERCeterum censeo

Der historische Roman. Das Gebiet hätte ich gern als literarischen Tummelplatz gehabt. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, warum ich seit meiner Kindheit mit mit der Geschichte der Menschheit teilweise in kleinsten Details beschäftige.

Im Lauf der Zeit habe ich sehr viele Konzepte für historische Romane geschrieben - für die Jugend wie für das Alter lesbar und ganz sicher auch mit einer spannenden Handlung.


Als ich sie bei Verlagen vorgelegt habe, bestand jedoch kein Interesse - vermutlich auch deshalb, weil manche Thematiken eben nicht von einer großen Leserschaft so gefragt sind.

Aber lest und urteilt einfach selbst ... 


Wobei das eben nur ein reißerischer Titel war ... Nicht ein Sputnik ist explodiert, weil sie in der Atmosphäre verglüht sind. Und mit ihnen die Hündin Laika, die am 3. November 1957 mit ›Sputnik 2‹ hoch geschossen wurde und die dann zur echten Heldin der Sowjetunion wurde. Laikas Schicksal war von Anfang an klar - aber die Russen wollten eben nicht nur den ersten Satellit, sondern auch das erste Lebewesen im All haben. Die Amis haben mit ihren Affen wenigstens so lange gewartet, bis gesichert war, dass die Schimpansen auch wieder zurück kamen.

Zum Start einen Roman, der bereits in der Vorrede angedeutet wurde. Es geht um den Konflikt Rom gegen Kathargo ...

Ceterum censeo

Vorbemerkungen
Die Belagerung Karthagos, die mit der vollständigen Zerstörung der alten Handelsmetropole endete, zog sich über drei Jahre hin. Die spärlichen schriftlichen Zeugnisse lassen viel Freiraum für eine Romanhandlung, die sich weitgehend mit dem tatsächlichen Ablauf der historischen Ereignisse deckt und für Jugendliche wie für erwachsene Leser gleichermaßen interessant ist.

In Dialogen werden historische und erfundene Personen den Leser über vorangegangene Ereignisse wie die Punischen Kriege aufklären. So wird neben den Anfängen römisch-karthagischer Rivalität auch über den Krieg Hannibals berichtet, der ca. 50 Jahre zurück liegt. Doch genau Hannibals Krieg und noch mehr sein Andenken stellt auch den Schlüssel zur Vernichtung der Stadt dar. Politisch und wirtschaftlich hatte Rom keine andere Möglichkeit, als Karthago zu zerstören. Karthago ist mit seinem weltweiten handel im Frieden stärker als Rom.

Die historische Schlüsselfigur des Romans ist Marcus Portius Cato, von dem das berühmte „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ (Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden müsse) stammt.
 
Da Karthagos Stadtmauern ca. 34 Kilometer lang waren, werden einige Römer als Agenten Scipios auch in der Stadt agieren und so dem Leser ein Bild geben, wie es in der Stadt aussah, wie die Menschen lebten und welche Sitten herrschten. Dass auch einige Kapitel die Stimmung in Rom wiedergeben, ist selbstverständlich.

Die Ereignisse werden soweit bekannt zeitlich und historisch getreu wiedergegeben. Die Zeit sind die letzten Wochen vor der Zerstörung Karthagos.

Die Hauptpersonen
Marcus Portius Atticus - (20 Jahre) Adoptivsohn Catos, römischer Kriegstribun, kühn und gewandt, ein echter Kämpfer

Flavius - (35 Jahre) eigentlich Hermiwiomär, germanischer Diener des Marcus Portius, aber eigentlich mehr Freund und Kampfgefährte. Flavius ist aus Abenteuerlust von Germanien nach Süden gezogen und war lange Zeit freier Gladiator.

Marcus Portius Cato Censorius (hist. Person, ber 7O Jahre) alter, gestrenger Senator, Kriegshetzer gegen Karthago, politisches Gegenstück zu Aristo.

Publius Cornelius Scipio Aemilianus - hist. Figur, von den Scipionen adoptiert, der Zerstörer Karthagos. in seinem Gefolge als histl. Randfiguren der Historiker Polybios, der die Geschichte des Feldzuges schrieb, die dem Roman zugrunde liegt und Panaithios, Scipios stoischer Philosoph.

Hasdrubal - hist. Figur, Söldnerführer und militärischer Verteidiger von Karthago

Himilko Phameas, hist. Figur, Reiterführer Hasdrubals und Verräter.

Aristo - Führer der Kriegspartei der Barkiden in Karthago. Sein Traum es ist, Hannibals werk zu vollenden und Rom zu vernichten.

Hermon - Führer der Kaufmannspartei, die den Frieden, jedoch nicht die Zerstörung Karthagos will, die Rom als Preis für den Frieden will.

Bakhpat - Erzpriester des Baal-Moloch und Kriegshetzer

Mago - Priester des Eschmun (Heilkunst) und Führer der religiösen Verständigungspartei.

Serena - sechzehnjährige Tochter Aristos, die lebendige Göttin Tanit. Serena und Marcus bilden als das "Liebespaar" die Zentralgestalten des Romans.

Ceta - ein zwölfjähriger Hirtenjunge, der eine Münze mit dem Bild Hannibals trägt (er ist ein illegitimer Urenkel Hannibals). Ceta steht in Aristos Dienst und begleitet Serena bei der Flucht mit der Galeere. Für Marcus empfindet er die Bewunderung eines Jungen für große Krieger. Ceta wird für Marcus und Serena eine Art Amor, der ihnen in der Handlung immer wieder hilft.

Romanhandlung
Marcus Portius Atticus segelt mit Scipios Flotte nach Afrika, um dem dreijährigen Kampf um Karthago ein Ende bereitet wird. Marcus ist Im Rang eines Kriegstribunen und Scipios persönlicher Adjudant.

Scipio kommt von Rom, wo er dem Senat Rechenschaft über disziplinarische Maßnahmen zur Maßreglung der Legionen ablegen musste, da man ihn unnötiger Härte zur Wiederherstellung soldatischer Manneszucht anklagte. Marcus ist durch persönlichen Einfluss Catos in Scipios Nähe gekommen, was den Feldherrn argwöhnen lässt, dass Marcus ein heimlicher Spion der Senatspartei des Censors ist. Nur langsam baut sich ein Vertrauensverhältnis der beiden Römer auf.
 
Marcus war bereits als Kind in Karthago und hat durch afrikanische Sklaven die Sprache der Punier gelernt. Das bringt Scipio auf die Idee, Marcus insgeheim in die Stadt zu schleusen, damit er dort die Schwachstellen in der Mauer auskundschaften kann.

Die Galeeren sind mit neuen Truppen bemannt und Scipio drängt zur Eile. Er hat den Bau eines Dammes zur Abschottung des Kriegshafens von Karthago befohlen, weil es wagemutigen Händlern immer wieder gelingt, die Stadt durch kühne Blockadebrecher mit Lebensmitteln zu versorgen. Außerdem ist ein verzweifelter Ausbruch der karthagischen Kriegsflotte zu befürchten.

Als sich Scipios Flotte nähert (und hier setzt der Roman ein), versuchen karthagische Kriegsschiffe das offene Meer zu erreichen. Sie werden jedoch von den Römern vernichtet.

Auf dem Flaggschiff befinden sich die Priesterinnen der Tanit. Da im Heiligtum dieser Göttin Tempel-Prostitution herrschte, will Scipio die Priesterinnen unter seine Soldaten verteilen. Für die Priesterinnen ist das nicht sonderlich tragisch - sie hatten ein schlimmeres Schicksal erwartet. Doch die Oberpriesterin weist auf Serena hin, der als die lebendige Tanit nichts geschehen darf. Für ein Jahr stellt sie die Göttin dar und muss daher unberührt bleiben.

Das reizt die Legionäre und jeder versucht, gerade Serena zu bekommen. Marcus versucht, das Mädchen zu beschützen. Doch erst der Germane Flavius vermag, die Soldaten auf Abstand zu halten. Scipio, der wie die meisten Römer abergläubisch ist, will die Götter nicht herausfordern, jedoch auch seinen Befehl, der für alle Frauen galt, nicht zurück nehmen.

Der Feldherr empfiehlt den Legionären, mit Marcus um Serena zu würfeln, weiss jedoch, dass dieser alle Tricks mit falschen Würfeln beherrscht. Den letzten Wurf gewinnt Marcus auch gegen seinen Diener und Freund, den Germanen Flavius. Als Marcus Serena in seine Kabine gebracht hat, dringt Flavius mit gezogenem Schwert ein. Er will Serena beschützen, die für ihn die lebendige Göttin Freya ist. Aber Marcus respektiert Serenas Unberührtheit und Flavius tritt für Marcus nicht als Konkurrent auf. Auch der kleine Ceta, der mit auf der aufgebrachten Galeere war, spielt sich als Serenas Beschützer auf.

Zuerst ist die Situation zwischen Serena und Marcus frostig. Doch mit der Zeit entdecken sie Gemeinsamkeiten und beginnen, etwas für einander zu empfinden. Das will sich Serena jedoch nicht zugeben - sie hofft, Marcus für ihre Pläne ausnutzen zu können.

So spielt sie ihm Liebe vor und fleht ihn an, sie nach Karthago zu bringen. Damit geht Scipios Plan auf und als Marcus ihm heimlich Serenas Wunsch meldet, stimmt der Feldherr der Еntführung zu. Allerdings bekommt Marcus von ihm besondere Aufträge, die er als "Überläufer nach Karthago" durchführen kann. Er soll versuchen, im Inneren der Stadt Verräter zu finden, die für Gold die Tore öffnen. Die Wachen werden so eingeteilt, dass Marcus und Serena entkommen können.

Durch einen geheimen Gang unterhalb des Wassers im Hafenbecken, den einst Hannibal als Fluchtweg anlegen ließ, gelangen sie in die Stadt. Serena sorgt dafür, dass Marcus sie heimlich in ihr Zimmer im Hause Aristos, ihres Vaters, begleitet. Sie hat versprochen, dass er hier für seinen Verrat den Liebeslohn erhalten soll. In ihrem Zimmer aber beginnt Serena zu schreien, Sklaven kommen hinzu und nehmen Marcus fest.
 
Serena hatte gehofft, mit Marcus als Geisel für ihre Familie und das Vermögen von Scipio freien Abzug gewährt zu bekommen. Doch nun lernt sie ihren Vater richtig kennen. Er will nicht nur Marcus dem Baal-Moloch opfern lassen, sondern hatte dem Kapitän der Galeere den geheimen Auftrag gegeben, Serena zum Hof des Numidierkönigs zu bringen. Dort sollte sie die Frau eines Stammesfürsten werden, damit die numidischen Krieger zum Entsatz der von den Römern bedrängten Stadt anrückten.

Marcus wird vor die Gerusia, den Senat von Karthago, geführt. Hier versuchen Mago und Hermon zum letzten Mal, Frieden zu stiften. Marcus, der vorher alle Karthager als Kriegshetzer angesehen hat, erkennt, dass Rom mit einer friedlichen Koexistenz zwischen den beiden Städten eigentlich nur profitieren kann. Karthago soll den Reichtum durch Handel mehren, Rom die Schutzmacht sein.

Bevor jedoch die Gerusia sich zum Frieden entschließen kann, nutzt Aristo, unterstützt von der Baal-Priesterschaft, die Situation zu einem gewaltsamen Staatsstreich und reißt die Macht an sich. Die Suffeten werden abgesetzt, Aristo errichtet eine Diktatur. Hermon und Mago werden mit Marcus in den Kerker geworfen.

Marcus ist der Ansicht, dass man Karthagos Zerstörung noch verhindern kann, wenn Hermon und Mago vor dem römischen Senat reden. Doch alle drei sind zum Opfer für Baal-Moloch bestimmt worden.

Ceta und Serena dringen in den Kerker ein und befreien die drei Gefangenen. Doch auf der Flucht werden erst Hermon und Mago, dann Serena, von den Wachen gefangen. Marcus entkommt mit Cetas Hilfe.

Aristo weiß, daß er seine Tochter für seine politischen Pläne opfern muss und liefert Serena den Priesterinnen der Tanit aus. Doch die lassen sich Zeit mit dem Urteilsspruch, da Serena aus Liebe gehandelt hat - und Tanit ist auch die Göttin der Liebe. In den Augen der Göttin scheint Serenas Tat gerechtfertigt, denn die Frau soll Heim und Familie verlassen (was somit auch den Verrat an der Heimatstadt einschließt) um dem Mann, den sie liebt, zu folgen.

Marcus erkennt, dass er Aristo stürzen muss, um die Stadt zu retten. Das geht nur mit Hilfe der Römer, wenn sie diszipliniert in die Stadt eindringen. Ceta versteht das und will ihm helfen, auf diese Art die Stadt vor der Zerstörung zu bewahren. Da Hasdrubal, der militärische Befehlshaber, in Aristos Haus wohnt, schleicht sich Marcus ins Haus des numidischen Reiterführers Himilko Phameas. Der Söldner verspricht, für viel Geld die Stadttore von seinen Leuten öffnen zu lassen. Dass Marcus dadurch die Legionen diszipliniert einmarschieren lassen will, um die Stadt zu besetzen, aber zu schonen, interessiert Himilko nicht. Er kennt kein Vaterland und will nur Gold.

Ceta soll zu Scipio gehen. Doch obwohl er den römischen Lagerwachen das geheime Losungswort sagt, wird er nicht zum Feldherrn vorgelassen. Und so nimmt das Geschick seinen Lauf.

Ceta findet Flavius und überredet ihn, mit sieben Legionären der Hilfstruppen (man nennt sie "Fortunas Höllenhorde", ein sauf- und rauffreudiger Freundeskreis verschiedener antiker Nationalitäten, der zwischendurch immer wieder in der Handlung auftaucht und an geeigneten Stellen für etwas Humor sorgt) durch eine geheime Ausfallpforte in die Stadt einzudringen, um Marcus notfalls heraus zuhauen.

Marcus, der Serena sucht, wird trotz Verkleidung von einigen Karthagern als Römer erkannt und im letzten Moment von Flavius und der Höllenhorde gerettet. In Windeseile verbreitet sich Panik in der Stadt. Man hat römische Rüstungen und Waffen gesehen und jeder glaubt, der Feind sei bereits in die Stadt eingedrungen.

Gongschläge vom Baals-Tempel zeigen die Opferung von Hermon und Mago an. Marcus, Flavius und Fortunas Höllenhorde stürmen den Tempel, retten die beiden Senatoren vor dem Feuertod und fliehen durch die Stadt in Richtung Meer.

Scipio hat vom eigenmächtigen Kommando-Unternehmen des Flavius gehört und wittert seine Chance, weil er weiß, was Flavius und seine wilde Meute anzurichten vermag. Er hat seine Truppen zum Generalangriff formiert und lässt die Legionen vor rücken.

Die Flüchtlinge haben den Marktplatz in der Unterstadt erreicht und fliehen in Richtung auf das große Tor. Von den Zinnen der Byrsa (die karthagische Akropolis) befiehlt Aristo Himilko mit einigen Reitern die Verfolgung aufzunehmen. Doch der Verräter lässt im entscheidenden Moment seine eigenen Leute gegen die Karthager Front machen und das Tor öffnen. Marcus und seine Freunde sind gerettet. Hermon und Mago werden vor Scipio geführt, der seinen Leuten voran in die Stadt eindringt.

Aber die Römer haben keine besonderen Befehle Scipios, die Stadt zu schonen. Sie dringen wie ein Rudel Wölfe ein und beginnen zu plündern. Ihre Beutegier und die Verwirrung bei den Karthagern wird noch gesteigert, als Hasdrubal von den eigenen Leuten die Häuser um den Marktplatz anzünden lässt, um den Römern den Weg zu versperren und sich dann zur Byrsa zurück zieht.

Fassungslos sehen Hermon und Mago den Brand, den ihr eigener Feldherr gelegt hat und der sich immer weiter ausbreitet. Himilko wird für seinen Verrat von den Römern mit Goldklumpen zu Tode gesteinigt.

Polybios und Scipios Philosoph beschwören den Feldherrn, den Brand zu löschen und die Stadt unter römische Verwaltung zu stellen. Schon ist Scipio geneigt, die Stadt zu schonen als eine Abordnung des römischen Senats auftaucht. An der Spitze ist der alte Cato.

Marcus muss erkennen, dass sein Adoptiv-Vater Cato, dem er väterlich-göttliche Verehrung zukommen ließ und in dem er die römischen Ideale als höchste Tugenden kennenlernte, in Wirklichkeit ein Kriegshetzer übelster Sorte ist. Als einer der letzten Überlebenden auf dem Schlachtfeld von Cannae hat ihn Hannibal als jungen Mann persönlich gedemütigt. Und seit diesem Tag hat er glühenden Hass gegen Karthago im Herzen.

Doch im Fall der Stadt weiß er den Vorteil seiner Patrizier-Freunde und die Herrschaft Roms über das Mittelmeer. Stirbt Karthago als wirtschaftliche Konkurrenz, hat nicht das römische Volk, aber das römische Großkapital die Weltmacht. So lange es dem Senat gelingt, jeden Krieg auf religiös-ethische Art zu legalisieren, marschieren die Legionen willig.

Obwohl Marcus als einer der Erben Catos ein reicher Mann werden könnte, sagt er sich von Cato los, als er erkennt, dass er und alle Legionäre nur für die Sache des römischen Großkapitals ausgenutzt werden. Er verlangt von Scipio auf der Stelle die Entlassung aus der Legion. In rasender Wut enterbt ihn der alte Cato. Und am Schluss des Romans stirbt der alte Cato im Angesicht der Flammen über der Byrsa. Das ist nicht ganz historisch, aber im Roman sehr dramatisch. Außerdem ist über Catos Todesstunde nichts bekannt.

Scipio nimmt den militärischen Abschied von Marcus an, lässt ihm jedoch seine Waffen, damit er Serena retten kann. Flavius und Fortunas Höllenhorde schließen sich an - jetzt ebenfalls in Zivil - aber mit ihren Waffen.

Doch die Tore zur Byrsa sind verschlossen und ein Eindringen ist unmöglich. Von einer Frau, die aus der Burg fliehen konnte, erfährt Marcus, dass Serena in die Hände der Göttin Tanit gegeben wurde. In einem eisernen Käfig im Tempel eingeschlossen soll sie verschmachten. In der Nacht gelingt es Marcus und der Horde, heimlich die hohen Mauern der Byrsa zu erklimmen.

Aristo ist im Tanit-Tempel und will seiner Tochter Gift zuspielen, um ihre Qualen abzukürzen. Doch Serena hofft, dass ihr die Göttin Marcus zu Hilfe schickt und sagt sich von ihrem Vater endgültig los.

Im gleichen Moment stürmt Marcus an der Spitze seiner Leute in den Tempel. In rasendem Zorn wirft Aristo seinen Speer, den der treue Flavius mit seinem Körper auffängt. Während Serenas Käfig unter großen Kraftanstrengungen gewaltsam geöffnet wird, hat der flüchtende Aristo die Wachen herbei geschrien. Doch schlau läuft die Horde auseinander und schreit überall umher, dass die Römer in der Byrsa eingedrungen wären. Das stiftet Verwirrung unter den letzten Verteidigern.

Aristo ist es gelungen, Serena an sich zu reißen und vor die ewige Flamme der Tanit zu zerren, um sie als Verräterin an Karthago hinein zustürzen. Marcus gelingt es, Serena zu retten und Aristo im Zweikampf tödlich zu verwunden. Aristo stürzt sich nun selbst als Sühneopfer in die Flamme der Göttin.

Vor dem Tempel tritt Hasdrubal an der Spitze der letzten Verteidiger Marcus entgegen. Doch anstatt ihn zu töten sendet er Marcus und seine Freunde mit Serena als Parlamentäre zu Scipio, um freien Abzug zu erbitten. So verlassen Marcus und die Freunde die brennende Stadt.

Scipio sagt die Schonung der Überlebenden zu. Nur die vierhundert römische Überläufer sollen gekreuzigt werden. Der Abzug Hasdrubals beginnt. Doch die Überläufer, den qualvollen Tod am Kreuz vor Augen und einige fanatische karthagische Patrioten zünden alle Gebäude der Byrsa an. Dann geben sie sich im Tempel des Baal gegenseitig den Tod. Auch Hasdrubals Frau stürzt sich mit ihren Kindern in die Flammen, nachdem sie vor ihrem Mann ausgespien hat (historische Tatsache).

Unter den zusammenbrechenden Tempeln kämpft sich Ceta hervor, der den mächtigen Körper des Germanen auf einem Schild hinter sich her zerrt. Flavius ist zwar verwundet und in Ohnmacht gefallen, aber nicht tot. Er will zurück nach Germanien gehen und seinem Volk, den Kimbern, von seinen Abenteuern erzählen.
 
Während Scipio in die Flammen Karthagos starrt, sieht er darin den beginnenden Niedergang Roms. Marcus und Serena aber führen die Überlebenden an, die sich nach dem Willen des römischen Senats zehn Meilen von der Küste entfernt ansiedeln sollen. Durch ihre Heirat wollen sie ein Zeichen der Aussöhnung geben ...

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