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Monster, Piraten sowie Krieg und Frieden - »Schlomos« elfte Kolumne

Ren Dhark & das Weltall Monster, Piraten sowie Krieg und Frieden 
»Schlomos« elfte Kolumne

Achtung! Diese Kolumne enthält Spoiler zu Unitall 30, Ewiger Winter von Andreas Zwengel.

Die Ren Dhark Bücher sind gekommen! Yeah! Und ich hab keine Zeit, sie zu lesen. Arrrggghhh! Und das bei unbezwingbarem Leselechts... Bei uns herrscht gerade wieder den ganzen Tag lang Radau, wegen der Baustelle nebenan.


Und der setzt sich als Körperschall durch den Boden fort, auf der Kellertreppe zum Labor ist es am lautesten – da spürt man den Lärm körperlich – aber hier unten geht es eigentlich. Vor einer halben Stunde – ich acht schon kaum mehr auf den Sound – hab ich dann unsere Alarmamsel durch den Lichtschacht gehört. Wieder mit ihrem Amselalarmruf. Seit ihr Wohngebüsch im Nachbargarten weggebaggert worden ist, hör ich sie am Morgen (so um 5 bis ½6) nicht mehr, aber: Wenn die Arbeiter im Nachbargrundstück aufhören, schreit sie. Das macht sie bei mir auch. So lange ich im Garten bin und irgend etwas mache, sieht sie ganz ruhig zu, aber wenn ich eine Pause einlege, dann tobt sie. Und ich hab keine Ahnung, wieso sie das macht...

25.2.2016:
Hm, soll ich? Soll ich? Müsste eigentlich ein anderes Projekt fertigstellen (aber der Termin ist erst nächste Woche. Das kann noch klappen. Hm.)...

Egal, jetzt les ich erst man den neuen Roman von Andreas Zwengel. Wenn ich es schaffe, dazwischen mitzuschreiben, dann wird das vermutlich eine längere Angelegenheit...

Passend zum Roman schneit es draußen, teilweise liegen 5 cm Schnee, die Straßen sind aber schon wieder abgetaut. Und: Ich hab ein paar Tage Zeit zum Lesen und um darüber zu schreiben! Doppel-Yeah!

Ewiger WinterUnitall 30, Ewiger Winter von Andreas Zwengel
Hey, was sofort auffällt: Kleinere Schrift und 192 Seiten. Also mehr Text! YEAH! So mag ich das!

Seite 3/4 Im Vorwort meint Ben B. Black, dass (vorerst) kein dritter Band mit den Zandts geplant ist. Du traust dich was, Ben! Ha! Aber wie du so schön schreibst: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wäre ja noch schöner, wenn das nicht weitergehen würde. Aaarrrggh! Ich trau mir wetten, dass spätestens der übernächste Unitall Band...

Lesen, lesen, lesen, LECHTS!

Kapitel 1: Seite 5 .. 18: Ui! Es beginnt mit einer Raumschlacht zwischen den “Traditionalisten” und den “Reformisten”. Kunkell, der Meister der KASTELL, dem Flagschiff der Traditionalisten, scheint ein echt übler Finger zu sein, der seine Männchen offensichtlich zu Höchstleistungen anspornt, gerne mit der Zunge schnalzt (und irgend wann finde ich auch noch heraus, was das eigentlich ist), und es liebt, wenn ein Plan funktioniert.

Ah, er scheint zumindest kein psychopatischer Massenmörder zu sein, denn er lässt eine Katastrophe durch den Abschuss eines feinlichen Raumschiffs auf eine feindliche Stadt verhindern.

Mist! Es gibt Mampf, aber ich würd viel lieber weiter lesen.

Lachs, Baigels mit Sonnenblumenkernen, Zarziky, Blauschimmelkäse. Börps – aber mega Lechts.

Kippe, Tass Kaff. Weiter:

2 Raumschiffe hauen ab, 3 bleiben als “Rückendeckung” vor Ort. Kunkell lässt seinen “Nummer 2” die Situation analysieren – als Prüfungsdauertest für den Neuen. Sie finden heraus, dass die TANGOO frisch aus dem Hyperraum zur Schlacht gestoßen ist und vermutlich etwas wertvolles transportiert, deshalb flieht.

Übrigens: Der Planet der Streithähne heißt Tothalis! Ist das cool!

Es gibt ein kurzes Gefecht zwischen der KASTELL und der TANGOO, die aber sofort in den Hyperraum flieht. Kunkkell beschließt, sie zu verfolgen. Der Krieg zwischen den beiden Parteien kann noch nicht allzu lange dauern, da diese beiden Schiffe vor dem Krieg auf der selben Werft gebaut wurden. (Oder die Schiffe sind tierisch alt?) Kunkell muss mit seinen Äußerungen an Bord sehr vorsichtig sein, da er Spitzel vermutet, die sofort alles an die Obrigkeit weiter leiten. Und wenn er in den Verdacht gerät, zu zimperlich mit dem “Feind” umzugehen, könnte er im Knast landen. Anscheinend ist der Name des Planeten Programm.

Szenenwechsel: Die TANGOO ist nicht ganz richtig gesprungen und knapp über einem Eisplaneten aus dem Hyperraum gekommen und ist heftig mit Abstürzen beschäftigt. Der KASTELL, die ihr möglichst genau gefolgt ist, geht es nicht besser. Trotzdem bekämpfen sich beide immer noch. Schließlich gelingt es der TANGOO, die KASTELL so schwer zu beschädigen, dass sie auch sicher abstürzt.

Wir erfahren von Remoo, dem supercoolen Meister der TANGOO, dass sie eine streng geheime Ladung transportieren, die den Krieg beenden kann, die deshalb auf keinen Fall dem “Feind” in die sechsfingerigen Hände (mit zwei Daumen) fallen darf. Die Männchen (bin mir nicht sicher, ob das die Artbezeichnung ist – wie bei den Ferrengi, die bezeichnen die Menschen ja auch als Männchen) haben übrigens neben Armen und Beinen auch Greifschwänze. In meinem Kopfkino sehen sie daher aus wie die Lemuren aus “Madagaskar”...

Andreas ZwengelDie Informationen zum Aussehen der Männchen, ebenso zu ihrer Gesellschaft beschreibt Andreas Zwengel nicht in Form eines Infodumps, sondern sie sind (wirklich perfekt!) eingebettet in die Geschichte. Wirklich große Klasse! So gefällt mir das! Hab vorhin beim Essen meiner Schwester vom vorigen Unitall Band mit dem Piratenkäptn erzählt, der ein Pappagei ist und auf der Schulter einen kleinen Humanoiden sitzen hat. Ihre Reaktion klang irgendwie nach “Au-weia”. Aber was soll man auf die Kommentare von jemand geben, der gerade einen Leberknödelkrimi , äh Leberkäskrimi liest? (Hm, und den hab ich ihr geschenkt...) Also ich fahr auf solche Stories total ab! Das ist einfach Funny Fiktion vom Feinsten. (F hoch 4, zumindest für Leute, die wie ich nicht an “V”s glauben...)

Kippe. Kaff ist aus.

Kapitel 2: Seite 19 .. 31: Die KASTELL legt eine filmreife Bruchlandung mit laaaanger Rutschpartie hin, aber es gibt Überlebende. Unter anderem den Meister Kunkell, der gewohnt supercoll reagiert. Die Männchen werden mir immer sympathischer. Ah, Männchen scheint nicht die Artbezeichnung zu sein, denn es gibt auch Weibchen. Beide Geschlechter sind wenig behaart und etwa 1,70 m groß und grauhäutig. Hatte sie mir deutlich kleiner vorgestellt...

Jetzt erfahren wir etwas mehr über das Gesellschaftssystem auf Tothalis: Aber das ist zu gut, das müsst ihr selber lesen! Ich sag nur: Der Zitateschatz aus dem kalten Krieg... (und ich lieg fast am Boden vor Lachen)

Moment, Telefon...

Gefühlte 10 Stunden später: (real waren`s vielleicht 15 Minuten) Der XXX, ein alter Mitschüler von mir, der nicht namentlich genannt werden will (nur einer von vielen Ticks. Wenn ihr mich fragt, der besteht nur aus Ticks), hat angerufen. Wobei mir wie üblich wirklich nicht klar ist, was er eigentlich wollte. Hm. Nur ich bild mir ein, dass er behauptet hat, bei Perry Rhodan würden sie im September die Milchstraße abfackeln???

Kippe, Tass Kaff, noch eine Kippe. Ein wenig ausschlackern. Kippe.

So langsam geht`s wieder.

Weiter:

Wo war ich? Hab gerade den Eindruck, den Faden verloren zu haben. Der Freak kann einen wirklich ganz schön aus dem Konzept bringen. So. Bei den Reformisten...

Denen geht es noch mieser als den Traditionalisten, ihr Schiff ist genauso geschrottet, wie das von denen. Aber sie können den Spähtrupp abwehren (hab ich den eigentlich schon erwähnt? Irgendwie hat mich der XXX total aus dem Konzept gebracht. Kann jedem nur empfehlen, das 2. Kapitel gründlich selbst zu lesen, es ist saucool und megastark. Eins von den Settings, auf die ich echt abfahre!)

Ah, ja: Und was die Bezeichnung “Männchen” und “Weibchen” angeht (weshalb ich anfangs dachte, es seien Lemuren oder Hörnchen): Das zeigt die Selbstwahrnehmung der Bewohner von Tothalis. Da Männchen und Weibchen fast gleich aussehen (womöglich unterscheiden sie sich nur im Geruch?) scheint die ganze Genderthematik bei denen keine so besondere Rolle zu spielen. Mal sehen, was da noch kommt.

Jedenfalls scheint die Trennung der Gesellschaft in Traditionalisten und Reformisten alles andere als unblutig abgelaufen zu sein. Eher ganz im Gegenteil. Nur: Worin genau sich die beiden Gruppen unterscheiden, wissen wir noch nicht. Ist möglicher weise auch bedeutungslos. Wie im Ost-West Konflikt auf der Erde.

Kapitel 3: Seite 32 .. 45: Jetzt stapfen 30 von den Traditionalisten (die Hälfte der überlebenden der Mannschaft der KASTELL) durch den Schnee, um die TANGOO in einem Überraschungsangriff einzunehmen.

Übrigens: Man kann die Leute sehr leicht an den Namen einer Gruppe zuordnen: Die Namen der Traditionalisten enden auf “ll”, die der Reformisten auf “oo”. Irgend etwas in meinem Hinterkopf behauptet, dass da eine Überlegung dahinter steckt, aber ich komm nicht drauf, was das sein könnte. Hab nur dauernd das nervige Gefühl: “Daiswas, daiswas!”

Ah, bei den Doppelbuchstaben: Ich denk, ich hab`s: Ich hab mal in einer Firma gearbeitet, da enthielten die Namen aller Produkte “qq”. - Nein. Das ist es auch nicht. Mein Hinterkopf behauptet: “Fast” So in der Bedeutung von: “Knapp vorbei ist auch daneben.”

“Darf ich dir noch ein Instrument zu deiner Parade reichen?” Kommentar von Morrell zu Bell, der darauf die Gurte seiner Ausrüstung fest zieht. Megastark! Das kenn ich aus meiner Zeit als Mitglied im lokalen Katzenrudel: Wenn wir in der Nacht durch die Gärten gestreift sind, und ich versehentlich laut knackend auf einen Ast getreten bin, ist Anton, der Alphakater immer stehen geblieben und hat mich strafend angesehen. Was in etwa bedeutet hat: “Der Trottel lernt es auch nicht mehr...” Seitdem bemühe ich mich, wirklich lautlos zu schleichen. Was bei 100kg Lebendgewicht gar nicht so einfach ist...

Weiter im Text: Die Traditionalisten schleichen sich an die TANGOO an, töten den Ausguck, sprengen ein paar Luken und dringen in das Schiff ein. Dort veranstalten beide Parteien ein tierisches Gemätzel. Wenn ich mich nicht verzählt hab, bleiben von den 30 Angreifern nur 11 übrig. Einer (mindestens einer) davon schwer verletzt.

Bei den Reformisten gab es 23 Tote. Deren Meister Remoo bedauert die Kämpfe, sinniert über die Zeit nach, in der alle Bewohner Tothalis noch ein Volk war, das in Frieden gelebt hatte. Aber der Grund des Konflikts bleibt weiter im Dunklen, was bei mir die Spannung stetig steigert.

Die Siedlung, die die Reformisten beim Absturz gesehen haben, ist für sie wegen der niedrigen Temperaturen – zu dem Teil des Wracks, in dem die Raumanzüge lagern, haben sie keinen Zugang mehr – unerreichbar. Die Traditionalisten scheinen von der Siedlung nichts zu wissen, halten den Planeten für unbewohnt. Und ich vermute, dass da vielleicht die Fischköpfe wohnen? Bin mir aber noch nicht sicher. Auf dem Titelbild laufen jedenfalls einige von ihnen durch den Schnee.

JETZT erfahren wir etwas zur Geschichte Tothalianer: Rybooll (man beachte die Doppelbuchstaben!) Tothalis hatte in ferner Vergangenheit den Planeten entdeckt. Die Reformisten hatten dessen Lebensgeschichte untersucht, einige wenig schmeichelhafte Daten gefunden, was wohl den Konflikt mit den Traditionalisten ausgelöst hatte, die nur ihre eigene geschönte Version der Lebensgeschichte ihres “Großen Führers” akzeptieren wollten.

Meister Remoo führt eine heftige Diskussion mit Carloo, seinem Ersten über “Das Buch” und die Bedeutung von Rybooll. Bei mir steigt der Verdacht hoch, dass Carloo in Wirklichkeit ein Agent der Traditionalisten ist...

Im unteren Teil der TANGOO sind 8 Männchen eingeschlossen, Schmelzwasser dringt ein und es sind keine Werkzeuge erreichbar, um die verklemmte Luke auf zu bekommen. Remoo versucht mit allen Mitteln, den Leuten helfen. Etwa, indem er ein Loch in eine Wand schießen will, damit das Schmelzwasser ablaufen kann. Schafft er es? Ein Cliffhänger!

Megaspannend! Erinnert irgendwie an “Das Boot”

Kapitel 4: Seite 46 .. 57: In der KASTELL tobt Meister Kunkell, weil der Angriff schief gegangen ist, und beschließt, einen der Geschütztürme zu reparieren, um damit die TANGOO zu beschießen. Inzwischen machen sich wieder 5 Traditionalisten auf den Weg, um die TANGOO erneut anzugreifen. Die Beschreibung der Typen müsst ihr selbst lesen. Ist einfach zu cool!

Inzwischen hat Remoo einen Jäger ausladen lassen, um damit ein Loch in die Hülle der TANGOO zu schießen, um die Eingeschlossenen zu retten. Sie wollen das Triebwerk des Jägers benutzen, um ein Loch in die Hülle zu brennen. Heißer Plan...

Ha! Der Schrauber der TANGUU zitiert unseren Murphy:: “Alles, was schiefgehen kann, wird schiefgehen.” Reaktion eines anderen Schraubers: “Hört nicht auf Murphoo.”

Kippe. Muss mich erst wieder vom Lachkrampf einkriegen. Mann, ist das stark!

Und dann wollen sie Murphoo auch noch davon überzeugen, dass seine Ansicht nicht für ein Gesetz reicht...

Halsweh. Bloß gut, dass ich alleine im Labor bin, sonst würde garantiert wieder irgend jemand vermuten, dass ich jetzt endgültig durchgeknallt bin. Aber so eine sagenhaft starke Geschichte auch. Besser als Asterix. Und ich mag die Stilelemente davon!

Planänderung: Auf Murphoos Vorschlag befestigen sie den Jäger mit seinen Magnetankern an einer Luke, wollen ihn starten, damit er die Luke herausreißt. Klingt auch für mich deutlich sicherer als der erste Vorschlag. Könnte sogar klappen. Mitfiber!

Wow! Das hat geklappt. Wenn auch mit einer winzigen Verzögerung.

Nur von den Eingeschlossenen hat keiner überlebt.

An Bord der TANGOO ist immer noch die geheimnisvolle Fracht. Sie hat anscheinend echt ein Vermögen gekostet, und da sie sie nicht aus dem halb zerstörten Lagerraum bringen können, wollen sie sie möglicht gut tarenen, damit die Traditionalisten – wenn sie wieder ins Schiff eindringen – sie nicht finden. Carloo übernimmt das – aber ich vermut, dass er ganz andere Pläne verfolgt...

Ah! Die haben die geheime Fracht auf Danlechraa gekauft! Wo sonst? Hm, auf dem neuen Markt des Verbrechens vielleicht. Aber auf Danlechraa gibt es ja bekanntlich auch Allem, einschließlich dem Dativ...

Carloo will einen der beiden Behälter öffnen, um herauszufinden, was das eigentlich für eine Geheimwaffe ist. Und es ist – ein weiterer Cliffhänger! Arrrgghh! Ist das spannend! Ich platz fast! Wahnsinn, ist das stark!

Kapitel 5: Seite 58 .. 69: Keine Zeit für eine Kippe. Sofort weiter: Die 5 von der KASTELL, der “Sprengtrupp” erreicht die TANGOO, dringt durch einen Spalt in der Hülle ein und plaziert Sprengladungen. Dann werden sie von einem unbekannten riesigen Wesen angegriffen, einer stirbt, und sie versuchen, aus dem Schiff heraus zu kommen. Wow! Sieht so aus, als würden sie von einem Ninja angegriffen. Hm? Vielleicht waren in den Geheimbehältern von Danlechraa ein paar instant Ninjas? Vergleichbar mit den Rifles in Carl Amerys “An den Feuern der Leyermark”?

Das Wesen – vermutlich sind es sogar zwei – hat zuerst die Traditionalisten, das Sprengkommandos getötet, und ist jetzt damit beschäftigt, die Reformisten abzumurksen. Carloo schafft es noch in die Zentrale, um zu berichten, und dann hören sie Geräusche im Gang zur Zentrale – und wieder ein Cliffhänger!

Das ist spannend zum Zerreißen! Wie beim “Ding aus dem Eis, äh, einer anderen Welt” (Version von 1951 natürlich! Die neue gefällt mir nicht.). Hyperstark! Sagenhaft genial!

Kapitel 6: Seite 70 .. 74: Leute, wundert euch nicht, wenn ich immer wortkarger werde, aber das ist so spannend, dass es mich echt Überwindung kostet, zwischendurch kurz zu unterbrechen, um etwas in die Tastatur zu hacken.

Irgend etwas kommt auf die KASTELL zu. Kunkell lässt die Einstiegsluke umstellen, öffnet sie, umd Bell kommt herein. Mit tödlichen Erfrierungen. Hinter ihm kommen weitere Leute, alle total vereist. Als das Eis ein wenig abbröckelt, wird klar: Es sind Reformisten! (Eine meiner Lieblingsszenen aus The Good, the Bad and the Ugly. Ihr wisst schon, die staubigen Nordstaatler...)

Kapitel 7: Seite 75 .. 87: Ha! Jetzt geht es mit der NAUTILUS weiter. Und unseren Freunden aus dem vorigen Band. Und sie transportieren “Stinker”, massenhaft. Das ganze Schiff ist voll davon.

WOW! Die NAUTILUS ist ja tatsächlich ihrer literarischen Vorlage nachempfunden. Coole Sache!

Allerdings frag ich mich gerade ernsthaft, ob die Stinker wohl koscher sind? Hm. Egal. Ich bleib Vegetarier. Da muss ich nur aufpassen, dass keine Insekten im Salat sind – weil: die sind definitiv nicht koscher. Hm, jetzt bekomm ich schon wieder Hunger. Aber es ist 0330. Da fang ich bestimmt nicht an, mir was zu kochen. Hm. Wird also eine kurze Nacht – bis zum Frühstück.

Van Zandt taucht auf und erzählt von einem Bergungsauftrag. Ein Fracht in zwei schwarzen Containern auf zwei abgestürzten Raumschiffen von Tothalis auf dem Planeten Everwinter. Seeeehr dubios.

Und dann kommt noch weiterer Besuch: Ein Cliffhänger! Wer, äh, was sonst?

Kapitel 8: Seite 88 .. 101: Aber nur ein ganz kurzer: Die Besucher hat Van Zandt eingeladen, zur Unterstützung auf Everwinter: Es sind 12 mittelgroße Wesen mit Fischköpfen, die Thermoanzüge tragen! Hab doch GEWUSST, dass die auch noch auftauchen! Megacool! (Sogar im wahrsten Sinn des Wortes.)

Dafür, dass der Auftrag “total ungefährlich” ist, spricht die Ausrüstung der Riiin: Multikarabiner, mehrere Faustfeuerwaffen, Messer, Säbel, u.s.w. Hat natürlich jeder der 12. Zusammen mit Van erkläre ich sie daher zur Wilden 13.

Van Zandt erzählt, was er in den letzten 13 Jahren gemacht hat (so lange war er verschwunden). Klingt irgendwie nach den Abenteuern von – wie heißt der Kaptn aus dem Fluch der Karibik gleich wieder? - und von ein paar andern Galgenvögeln. Und wie es aussieht sind die Fischköpfe gar nicht Vans Mitarbeiter, sondern es dürfte sich eher genau umgekehrt verhalte.

Nachtrag beim Korrekturlesen: Jack Sparrow heißt er natürlich. Und jetzt wisst ihr, wie Van Zandt in meinem Kopfkino aussieht.

Ja, und dann wird die NAUTILUS plötzlich von Piraten per Traktorstrahl gestoppt! Cool! Darauf wart ich schon die ganze Zeit!

Es ist latürnich die ENTERHAKEN II. Au, Wahnsinn! Fahr ich darauf ab! Das ist wieder so sagenhaft stark, dass ich inzwischen schon wieder total heißer bin vor Lachen...

Mein Lieblingspiratenkäptn, der zwei Meter große Pappageienartige hat jetzt einen neuen kleinen Humanoiden auf der Schulter: Eine Beraterin.

“Nicht, dass ich euch nicht vertrauen würde, aber ich vertraue euch nicht.” DAS sind die Dialoge, die ich mag! Mehr!

Die armen Piraten werden schon wieder besiegt. Aber das müsst ihr selber lesen, das spoilere ich jetzt nicht. (Ist absolut megasaugut!)

Kippe. Ausschlackern. So, noch schnell unter die Dusche, dann eine Runde pennen.

0430: Das darf doch nicht war sein! Wassereinbruch! Komme aus der Dusche raus, geh vor in Richtung Labor – und steh im Wasser!

Fehlersuche: Pumpensumpf ist übergelaufen. Da hätten ca, 0,5 m^3 drin sein sollen, es geht insgesamt 1 m^3 rein. Einmal im Monat pump ich das Wasser ab, immer am 2., 3., 4. oder 5.., da sind dann so etwa 0,75 m^3 drin. Nur diesmal ist erheblich mehr reingelaufen als es sollte. Also hab ich sofort 1m^3 nach draußen gepumpt. Weiter nach der Ursache gesucht: Das Überdruckventil für den Warmwasserkreislauf tropft, und nicht zu wenig. Geschätzt 0,5 m^3 in 3 Wochen. Also hab ich stolze 7,88 Teuronen investiert und ein neues Ventil bestellt. Wird in zwei oder drei Tagen da sein. Dann darf ich mal wieder eine Reparaturpause einlegen. Ha! Und ich bau einen Niveauschalter ein.

So. Und jetzt hör ich mir nochmal “Die Platte” an. (Rina Ketty, J'attendrai) Damit ist das U-Boot Feeling perfekt.

Nachtrag - 27.2.2016:
DPD war da: Neues Überdruckventil. Getauscht (15 Minuten). Dicht. (Memo an mich: Teflonband wird knapp. Neues kaufen.) Hab mir das alte Ventil angeschaut: Da hat sich Kalk abgelagert, was bei einer Gh von 16 ja auch kein Wunder ist. (2. Memo an mich: Filterkerze vom Kalkfilter tauschen.)

Kapitel 9: Seite 102 .. 113: Die NAUTILUS ist jetzt bei Everwinter angekommen und fliegt durch den andauernden Sturm zur Absturzstelle der TANGOO. Die Fischköpfe können endlich ihre Thermoanzüge ausziehen und auf Everwinter herumlaufen, um die TANGOO zu untersuchen. Van Zandt verbietet Cyza, ebenfalls das Schiff zu verlassen. Wegen zu gefährlich. Anscheinend weiß er etwas, das die anderen nicht wissen (sollen)...

Was Cyza natürlich nicht davon abhält, ein Seil aus der NAUTILUS zu werfen und sich zur TANGOO abzuseilen. Als Sie in der TANGOO verschwindet, reißt ihr Seil – das Ende sieht angekokelt aus.

Ganz schnell eine frische Tass Kaff und ein Stück Kuchen geholt. Weiter:

(Nachtrag: Heute ist der 26. 2. Sollte ich vielleicht dazu sagen, weil ich vorhin gerade einen Nachtrag vom 27.2. ergänzt hatte. Also den Nachtrag hier hab ich natürlich auch heute, am 27. geschrieben, aber an die Stelle eingesetzt, an der ich am 26. weiter gelesen hab. Hm.)

Cyza untersucht jetzt die aufgebrochenen schwarzen Container, in denen 10 leere übergroße Särge stehen. Was ihren Onkel Van in der NAUTILUS zu diversen Verzweiflungsgesten treibt. Er rät ihr zwingend, sich ein Versteck zu suchen, bis die Riiin bei ihr sind. Denn: In den 10 “Särgen” waren Superkillermaschinen, und da hätte sie nicht einmal gegen eine eine Chanze. Dann reißt die Funkverbindung ab...

...aber nur, weil Cyza ihr Vipho abgeschaltet hat, als sie etwas hörte. Pfuh! Erleichterung.

Auf der Suche nach einem Versteck entdeckt Cyza schließlich einen Sprengsatz. Den sie sofort als solchen erkennt, weil sie jeden Sprengsatz erkennt, wenn sie ihn sieht. Dann versteckt sie sich in einem dunklen Container, bemerkt aber bald, dass sie nicht alleine ist. Also beschließt sie, ihn mit Krav Maga anzugreifen. Angriff ist bekanntlich immer die beste Verteidigung, nur frag ich mich, wie sie im Dunklen seine Eier treffen will??? (Nachtrag: Kann sein, dass es bei Krav Maga auch ein paar Tritte und/oder Schläge gibt, die nicht auf die Eier zielen. Nur hat man mir die nicht beigebracht.)

Es gibt einen brutalen Kampf, ihr Gegner lernt schnell, und als mindestens drei weitere auftauchen, startet Cyza den Zeitzünder einer Bombe und versucht aus dem Frachtraum zu entkommen. Dabei verletzt sie einer der Angreifer am Arm, der sofort taub wird. Dann gehen die Bomben hoch, Cyza gelangt ins Freie und rennt weiter zur NAUTILUS, die inzwischen neben der TANGOO gelandet ist und die Fischköpfe angesetzt hat.

Pfuh! Heftig! Kippe. Kaff. Und ein paar Bissen Kuchen (ein Gugelhupf, mega lechts!)

Kapitel 10: Seite 114 .. 119: Horace Zandt streitet mit seinem Sohn Van Zandt, weil der nichts von der tatsächlichen Gefahr in der TANGOO berichtet hat und damit Cyza in Lebensgefahr gebracht hat. Als dann die Riiin dazu kommen und Van befehlen, zur Untersuchung der TANGOO mitzukommen, ist klar, wer das eigentliche Kommando über die Expedition hat.

Inzwischen wird Cyza von Oktavius verarztet, und anschließend sehen sie sich den Gegenstand an, den Cyza aus der TANGOO mitgebracht hat: Es ist eine Hand! Aber keine menschliche. Per Software versucht Voss und Oktavius einen digitalen “Klon” aus der DNA des unbekannten Angreifers, oder vielmehr aus der Hand zu erstellen. Erinnert irgendwie an das kalte Händchen, den einzigen Überlebenden aus dem 5. Element. Megastark!

Die Riiin kommen erfolglos zurück, haben nichts entdeckt. Deshalb beschließen sie, zur KASTELL weiter zu fliegen, da die Monster vermutlich dort hin laufen werden, weil es da etwas zu mampfen gibt. Und die Viecher wurden früher mit ganzen Kühen gefüttert. Jetzt wird allen klar, wieso es auf der TANGOO keine Leichen zu finden gab...

Boah, die Viecher haben was von Alien... Echt heftig!

Kapitel 11: Seite 120 .. 134: Die NAUTILUS landet neben der KASTELL, die Fischköpfe – schwer bewaffnet wie üblich – Horace und Van steigen aus und gehen zum Schiff der Traditionalisten. Dort treffen sie auf Remoo und Kunkell sowie weitere ebenfalls schwer bewaffnete Tothalianer. An Bord herrscht ein kalter Waffenstillstand. Die Tothalianer werden öfters mal von den Monstern angegriffen, konnten sie aber bisher abwehren. Carloo erzählt, dass sie die Monster von Van gekauft haben, und will, dass ihnen die Terraner helfen, sie wieder einzufangen. Was Horace ablehnt. Aber die Fischköpfe sind da ganz anderer Meinung...

An Bord der NAUTILUS erklingt das “Bing” einer Mikrowelle: Die Berechnung, wie die Aliens aussehen, ist fertig. Das Ergebnis: Die Monster sind eine gentechnische Mischung aus Rateken und Utaren. Sowie einigen anderen Arten. Und sie sind als perfekte, praktisch unbesiegbare Krieger entwickelt worden, die extrem schnell lernen, kein Mitgefühl kennen und sich perfekt regenerieren können.

Das Gespräch zwischen Horace, Van und den beiden Meistern über die Gründe für Krieg und Frieden solltet ihr selber lesen. Die Analyse hat was. Sehr durchdacht. Sehr ernsthaft. Kann ich nur dringend weiter empfehlen.

Kippe. Das muss ich nochmal im Hinterkopf ablaufen lassen.

Ist wirklich stark! Hat mich beeindruckt.

Kapitel 12: Seite 135 .. 153: An Bord der NAUTILUS erkennen Voss, Oktavius und Cyza, dass der Angriff der Monster nur ein Ablenkungsmanöver ist. Weitere Monster schleichen sich von der anderen Seite an, um von dort unbemerkt in die KASTELL eindringen zu können.

Cyza und Voss wollen ihnen den Weg abschneiden, deshalb fliegt Oktavius die NAUTILUS in Bodennähe vor die Monster, die beiden steigen aus, aber die Monster sind plötzlich verschwunden. Nach einigen Überlegungen wird ihnen klar, dass das tatsächlich ein Ablenkungsmanöver war: Um die NAUTILUS in Bodennähe zu locken!

Dort hört Oktavius Geräusche aus dem Unterdeck...

Die eingedrungenen Monster zerstören zuerst die Funkanlage, locken dann Oktavius aus der Zentrale. Es kommt zum Kampf, bei dem das Elbogengelenk von Oktavius Körper beschädigt wird. Aber die Monster haben nicht damit gerechnet, es mit einem Androiden zu tun zu bekommen.

Oktavius kann zwar die Mutanten besiegen, aber die haben nicht nur den Funk, sondern auch den Autopiloten zerstört. Er beschließt, die NAUTILUS weit ab zu landen, um die nötigen Reparaturen durchzuführen. Die drei Zandts und Voss am Boden bemerken natürlich, dass die NAUTILUS torkelnd weg fliegt. Die Fischköpfe ebenso. Und die beschließen sofort, dem Schiff zu flogen, da sie vermuten, dass sie dort auch die Monster finden werden. Da alle davon ausgehen, dass die Riiin sie zurücklassen würden, wenn ihr Plan gelingt, folgen ihnen Cyza und ihr Onkel Van.

Van und Cyza können kaum mit den Eisläufern mithalten, aber als Van einen gewissen Pin Chen erwähnt, seilen die Fischköpfe die beiden an und ziehen sie mit. Bis irgendwann in einem Schneestrurm das Seil vor Van zu Boden fällt. Am abgerissenen Ende klebt Riiinblut!

Pfuh! Die Monster greifen tatsächlich die Fischköpfe an. Sehr erfolgreich.

Den Kampf im Schneesturm solltet ihr besser selber lesen. Da geht echt die Post ab! Wirklich heftig! Cyza und Van können letztlich fliehen, kühlen aber schnell so stark aus, dass sie das Bewusstsein verlieren...

Kapitel 13: Seite 154 .. 161: In der KASTELL: Zwei Fischköpfe kommen mit einem gefangenen und besinnungslosen Monster zurück. Schließlich meldet sich der verschollene Van per Funk, labert aber nur wirres Zeug. “Sein Gehirn scheint einzufrieren.” “Das sollte ihn auch nicht allzusehr einschränken.”

Als das Monster in der Krankenstation der KASTELL festgeschnallt werden soll, gibt es Streit, das Monster befreit sich und ein neuer blutiger Kampf beginnt. Schließlich kann Voss das Monster töten.

Bald darauf landet die NAUTILUS neben der KASTELL, und Cyza und Van steigen etwas angeschlagen aus. Uff. Erleichterung! Gerade noch rechtzeitig gefunden...

Kapitel 14: Seite 162 .. 174: Inzwischen treffen sich alle an Bord der TANGOO zu einer Besprechung. Wobei ich aber vermute, dass das in der KASTELL geschieht? Bin da sogar ziemlich sicher. Hm. Die Diskussion geb ich jetzt nicht wieder, die ist zu lang zum Beschreiben. Das solltet ihr besser selbst lesen. Ist eh sehr cool. Jedenfalls entwickeln Horace und Voss einen Plan, wie sie die restlichen 5 Monster unschädlich machen können...

Voss hat jetzt tatsächlich Stinker gebraten. Hm. Ich frag mich nur, wie die Fischköpfe so etwas mampfen sollen. Das dürfte mindestens 100K zu heiß für sie sein. Vielleicht eingelegt in flüssigen Stickstoff? Hm. Dadurch wird das auch nicht koscherer...

Aha! Als die Reformisten ein paar große Töpfe mit Sinkergulasch in die KASTELL bringen lassen, springen plötzlich die 5 restlichen Monster aus ihren Schneelöchern, rennen über die Rampe in die NAUTILUS und sind an Bord – in der Falle. Der geplanten Falle.

Hat geklappt! Wie? Verrat ich nicht! Selber lesen macht schlau!

Es bleibt nur ein Rätsel übrig: Wie um alles in der Welt konnten die Fischköpfe so tierisch heißes Stinkergulasch mit Schlafmittel essen??? Fragen über Fragen...

Kapitel 15: Seite 175 .. 179: Die Traditionalisten und die Reformisten werden recht geschickt auf Tothalis abgesetzt, und als Horace von den Fischköpfen wissen will, wo er sie hinbringen soll, halten sie ihm ein Kanone an den Kopf: Sie wollen Van Zandt mitnehmen und an Pin Chen ausliefern! Was sie auch machen. Hat was von Han Solo, Jabba the Hutt und dem Kopfgeldjäger. Nur eben in cool!

Kapitel 16: Seite 180 .. 191: Pin Chen. Der Ren Dhark Jabba! G-E-N-I-A-L ! Eine solche Figur hat wirklich in der Serie gefehlt!

Und jetzt kommt tatsächlich auch noch eine StarWars inspirierte Befreiungsszene! Cool! Ich lieg schon wieder fast am Boden vor Lachen. Tja, der Üble Typ hätte eben öfter ins Kino gehen sollen...

Also was mit Pin Chen passiert, spoilere ich jetzt auch nicht. Das ist einfach zu cool!

Na ja, vermutlich heißt die Firma ab jetzt Zandt, Zandt & Zandt....

Epilog: Seite 192: Ein Kurier bringt Jahre später einen Videomitschnitt aus dem Fernsehen von Tothalis. Eben Ente gut, alles gut.

WOW! Megahyper geniale Story! Alleine schon der Aufbau, das “langsame” herantasten. Immer wieder kleine Hinweise, und dann plötzlich wird einem klar, was Sache ist. Man kommt nicht per Infodump hinter die Geheimnisse, sondern sie fliesen einfach in die Erzählung ein. Das mag ich! Dazu der wirklich gekonnte Spannungsaufbau, mit den manchmal kleinen, manchmal größeren Cliffhängern (und irgendwann seh ich doch mal nach, wie man das eigentlich schreibt. Versprochen.). Das Ganze ist dadurch so spannend, dass ich kaum unterbrechen konnte, um mal schnell was zu mampfen. Und das will was heißen, bei meinen 100kg Lebendgewicht, die ja auch irgendwie gehalten werden wollen. Vom Abspecken halt ich nicht so viel.

Und: Neben meinen Lieblingspiraten gibt es jetzt auch noch einen echten maskierten Mießnick. Megastark! Mir ist das bisher noch gar nicht aufgefallen, aber das ist eine Figur, die bei Ren Dhark bisher echt gefehlt hat. Gut, es gab Rokko und Norman Dewitt, aber die waren eigentlich langweilige Biedermänner im Vergleich zu Pin Chen. Der hat das Potential zum echten galaktischen Bösewicht. Einfach, weil er wirklich übel ist. Nicht wie ein Nomade, der einen Markt betreibt, in dem “illegales” Zeug verkauft wird, sondern der ist so ein richtig unsympathischer Widerling. YEAH!

Was mich am “Ewigen Winter” aber so ganz besonders begeistert: Es ist nicht reiner Klamauk (auf den ich so stehe), sondern die Geschichte hat einen philosophischen Hintergrund: Es geht um die Wirkung von Ideologie, Propaganda, Beratungsresistenz, Selbstverleugnung und Anbiederung an die Mächtigen. Und auch um die Ohnmacht der nicht Mächtigen. Ich hab den Eindruck, Andreas hat seinen Hegel gelesen. Und verstanden. Ich hab dazu absichtlich wenig gespoilert, weil ich finde, das sollte jeder selbst lesen. Und keine Panik: Da gibt es keinen erhobenen Zeigefinger oder so, das kommt alles ganz klar und natürlich in den Gesprächen und kurzen Innenansichten der Protagonisten rüber. Wenn man nicht darauf achtet, merkt man es gar nicht. Das macht die Geschichte für mich zu einem der besten Unitall Bände, die ich in den letzten Monaten gelesen hab.

@Ben: Bitte bitte bitte überred Andreas dazu, weite Zandt Geschichten zu schreiben. Muss ja nur jeder zweite Unitall Band sein. Gut, zwei Zandt Romane, dann eine andere Story wär natürlich noch besser...

@Andreas: Perfekt! 100% Volltreffer! Das ist GENAU die Art von Story, auf die ich abfahre! Überred doch Ben, dass er deutlich mehr Zandt Geschichten bei den Unitall Bänden bringt. So ab 4 pro Jahr aufwärts wär gut. Mehr wären natürlich besser.

Ich glaub, das ist ein Suchtmittel...

Schalom, Schlomo, der Megabegeisterte!

P.S.: Den Baloo Gag fand ich stark! So, und jetzt les ich den Band noch einmal. (Der ist einfach zu gut!)


Kommentare  

#1 Schlomo 2016-03-03 00:25
Au, jetzt hab ich glatt den Link zum Ren Dhark Fanboard verschusselt. Hier ist er:

board.rendhark-universe.net/index.php
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