Larry Brent (3) Nachts, wenn die Toten kommen - Hörbuch

Larry Brent Hörbuch 3Nachts, wenn die Toten kommen
Larry Brent Hörbuch Nr. 3
nach Dan Shocker
Gelesen von Rainer Schmitt
Produktion und Musik: Lausch - Phantastische Hörspiele
Musik: Günter Merlau
Audioengineer: Frederik Bolte
Aufnahme/ Schnitt/ Mischung und Sprachregie: Janet Sunjic
Illustrationen von R.S. Lonati
Dauer: ca. 212 Minuten
VÖ: 14.03.2008
Europa / Sonny BMG

 In makabrer Umgebung treffen sie sich, um mit den Toten zu sprechen. Sie rufen sie, und die Toten kommen. Als Mister Boddingham, der verstorbene Mann einer Anwesenden, aus dem Reich der Toten zurückkehrt, wagen die Teilnehmer der Geisterbeschwörung kaum zu atmen. Doch da geschieht das Entsetzliche.

Der schwebende Geisterkörper wird von dem anwesenden George Hunter angefallen, der ihm die "Maske" vom Gesicht reißen will, um somit einen Schwindel aufzudecken. Doch er trägt keine! Boddingham wird unter Hunters Händen zu einem Skelett aus bleich schimmernden Knochen. Die schwarze Wand hinter Hunter teilt sich, und Boddingham reißt ihn in eine unauslotbare Tiefe. Als Larry Brent nur wenig später aus einem brennenden Unfallfahrzeug einen Mann zieht, und erkennt, daß es sich um George Hunter handelt, beginnen nicht nur für ihn die schlaflosen Nächte.

 

Nachts, wenn die Toten kommen ist eine typische Geschichte aus der Frühphase der Heftromanserie. Man merkt hier immer noch deutlich den Krimicharakter, den die Serie inne hatte. Es geht selten übersinnlich zu, die Geschichte bewegt sich eher in einer Art Grauzone zwischen Krimi und Horror, und ist am Ende mit der rationalen Aufklärung des Falles, wieder ein Krimi. Wenn auch ein ungewöhnlicher Krimi.

Zunächst gestaltet sich die Handlung recht kompliziert, und die vielen Personen und Wendungen der Geschichte, vermögen den Hörer auch mal zu verwirren. Kein Meisterwerk, dieser frühe Larry Brent-Roman, aber auch kein schlechter – und noch ein Besonderer dazu, denn es ist der Roman indem Larry Brent seine aparte Kollegin Morna Ulbrandson kennen lernt. Ein kleines Stück Larry Brent-Geschichte also, die hier erzählt wird.

Rainer Schmitt liest das ganze wieder sehr routiniert, und stellenweise sogar zu routiniert wie ich finde. Beachtlich ist jedoch wie er es schafft in mehreren unterschiedlichen Stimmlagen und Tönen, jeder Person in der Handlung eine eigene Note zu geben. Bei einigen gelingt ihm das sehr gut, bei anderen weniger.

Dennoch ist diese Leistung beachtlich und macht aus dem Hörbuch ein ganz besonderes Hörbuch – obwohl mir Hörspiele immer noch lieber gewesen wären.

Die Musik ist genial, und ich mag einfach diese Titelmelodie. Zudem ist die Musikuntermalung etwas vielfältiger geworden, dennoch wünscht man sich hier noch ein bisschen mehr Abwechslung.

Die Aufmachung der CD-Box ist eine Augenweide, trotz des einfachen Pappschubers. Aber im Regal machen sich die mittlerweile 4 Folgen glänzend.

Alles in allem, gelungene Hörbücher in attraktiver Aufmachung. Bitte mehr davon.

 

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