Team Undercover (1) Der Fluch des Anubis

Team Undercover 1 - Der Fluch des AnubisDer Fluch des Anubis
Team Undercover (1)
Mit Christoph Piasecki, Tatjana Auster, Tobias Diakow, Martin Sabel, Claudia Urbschat-Mingues sowie Patrick Bach, Robert Missler, Juliane Ahlemeier, Ulrike Stürzbecher, Michael Deffert, Karen Schulz-Vobach, Heribert Gietz, Florian Seigerschmidt, Daniel Wandelt, Thomas Hover, Kirsten Schuhmann, Corinna Brendel, Peter, Reibel, Bastian Sesiak, Astrid Schulz, Sven Matthias, Tilmann Rademacher, Harry Heib, Daniel Faust, Ela Paul, Anne-Marie Lux
Idee und Effekte: Contendo Media
Buch und Regie: Tatjana Auster, Christoph Piasecki
Aufnahmeleitung: Studio Contendo (Neuss), Michael Auster
Mastering: Drissen Musikproduktion
Illustration und Design: Sandberg
Laufzeit: ca. 66 Minuten
Veröffentlicht: 14.11.2009
Contendo Media 2009

Zwei Dutzend geladene Gäste im Archäologischen Museum von Rheinburg, unter ihnen die drei Freunde Freddy, Anne und Nick, das Team Undercover. Plötzlich ein Diebstahl… und die feierliche Eröffnung endet im Chaos. Im Pyramidenlabyrinth erscheint Anubis, der ägyptische Totengott, der alle Anwesenden mit einem Fluch belegt. Durch das Sicherheitssystem im Museum eingesperrt gibt es kein Entkommen! Als immer mehr Museumsgäste verschwinden wird ihnen klar: Sie sind in größter Gefahr. Ist der echte Anubis wirklich im Museum? Oder ist Anubis einer von ihnen?


Etwas skeptisch ging ich an die erste Folge dieser neuen Jugend-Detektiv-Reihe. Vieles schien mir bereits vorweg an den Drei Fragezeichen angelehnt. Gleichzeitig aber war ich gespannt. Gespannt darauf wie man den Bogen schafft etwas ähnliches zu schaffen wie eben die drei Detektive aus Rocky Beach, und doch ganz anders zu sein.

Vorweg gesagt: Ich war echt positiv überrascht und die vielen neuen Eindrücke dieses Hörspiels haben mich überzeugt. Doch nicht alles war gut, aber der Reihe nach. Zunächst wurde ich gleich zu Anfang in eine Szene geschmissen, die mich sehr an die drei Fragezeichen erinnerte. Drei Detektive stecken ihre Spürnasen überall rein und ein Miesmacher kommt daher um sich über sie lustig zu machen. Das erinnert an wenig an Skinny Norris. Hier heisst er Torben Brunner und wird von Patrick Bach gesprochen. Übrigens sehr souverän und gekonnt. Von den drei Detektiven ist jedoch eines ein Mädchen, und die drei Freunde sind Deutsche und ermitteln in Deutschland. Das sind die Hauptunterschiede. Sie ermitteln auch im weiteren Verlauf der Serie an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Das finde ich wiederum sehr reizvoll, da regionale Bezüge zu Mythen und Legenden beleuchtet werden können.

Im großen und ganzen sind die Fälle mystisch. Folge 1 zumindest hat einen mystischen Hintergrund. Tatsächlich aber wird ein Rubin geklaut. Und das ist das eigentliche Verbrechen. Die Szenen im Museum sind sehr spannend, manchmal witzig und erzeugen eine gewisse Beklemmung, da die Menschen zunächst im Museum eingeschlossen sind. Auch das Aufbauen von Figuren und falschen Verdächtigen macht die Story sehr abwechslungreich und fordert zum Mitraten auf. Die Atmosphäre ist nicht immer perfekt getroffen. Viele Szenen klingen einfach zu steril. Aber das fällt kaum ins Gewicht.

Die Hauptsprecher würde ich heher als gewöhnungsbedürftig bezeichnen. Christoph Piasecki ist als Freddy am ehesten gelungen. Tatjana Auster wirkt abgelesen und emotionslos. Dennoch handelt es sich auch bei Ihr um eine professionelle Schauspielerin, was mich dann doch überraschte. Auch Tobias Diakow kann zu Beginn wenig Akzente setzen, spielt sich aber immer mehr in die Rolle ein, so dass man hier Besserung erhoffen kann. Die Stimmunterscheidlichkeit zwischen Diakow und Piasecki ist übrigens nicht sehr groß. Claudia Urbschat-Mingues spricht die Polizistin, die die Detektive unterstützt. Das gibt es übrigens auch bei den drei Fragezeichen. Doch dort ist ein männlicher Kommissar.

Der restliche Cast liefert Routinedarbietungen und die Namen sprechen für sich. Viele der Nebenrollen wirken allerdings auch nicht ganz professionell.

Die Musik ist passend und ist auf jeden Fall als Pluspunkt zu verbuchen.
Das Design und das Cover sind gelungen und bieten allerhand Reize für das Sammlerauge.

Fazit:
Trotz Ähnlichkeiten zu einem Hörspielklassiker dennoch eine klare Unterscheidung. Gelungene und spannende Einstiegsfolge mit kleinen Fehlern.
 

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