In brightest day, in blackest night - Teil 97: Tales of the Green Lantern Corps: Progress
In brightest day, in blackest night
Teil 97: Tales of the Green Lantern Corps: Progress
Im Weltraum liefert sich eine Green Lantern eine Schlacht mit einer Armada Raumschiffen der Spider-Guild. Sie wird tödlich getroffen und stürzt auf dem nächst gelegenen Planeten ab.
Dort existiert ein urzeitliche Zivilisation und ein Bewohner des Planeten findet den toten Ringträger. Er nimmt den Kraftring an sich und streift ihn über den Finger.
Schnell erkennt er, dass er mit dem Ring Gedankenkonstrukte erschaffen kann und setzt die Fähigkeit zum Wohle seines Volkes ein. Er wird zur Green Lantern und setzt damit eine technologische Entwicklung seines Volkes in Gang, die aus dem urzeitlichen Volk in kurzer Zeit eine hoch entwickelte Zivilisation macht.
Die Planetenbewohner beginnen in den Weltraum vorzudringen und so erkennen sie sich nähernde Schiffe der Spider-Guilt. Green Lantern stellt sich den Invasoren entgegen und wird im Kampf tödlich verletzt. Er stürzt, wie sein Vorgänger, auf einem Planeten ab, auf dem ein urzeitliches Volk lebt.
Autor Joey Cavalieri erzählt eine Geschichte aus der Sub-Serie Tales of the Green Lantern Corps, die eine Besonderheit aufweist. Die Geschichte wird durch den Fortgang der Panels erzählt und enthält nicht ein einziges Wort. Der Leser wird nicht über den Namen der Green Lantern in Kenntnis gesetzt oder darüber, in welchen Raumsektor die Ereignisse ablaufen.
So kann sich der Leser vollends auf den Twist der Geschichte fokussieren. Es wird ein ewiger Kreislauf beschrieben, in dem ein schwach entwickeltes Volk durch den Besitz eines Green Lantern Ringes einen erheblichen zivilisatorischen Schub bekommt. Schließlich ist die Entwicklung so weit vorangegangen, das ein Kontakt zu fremden Spezies zustande kommt. Es kommt zu einem intergalaktischen Konflikt, in dem die Green Lantern unterliegt und stirbt. Der Ring sucht sich daraufhin einen neuen Träger und der Zyklus beginnt von.
Dave Gibbons schöpft mit seinen Zeichnungen aus den Vollen, denn er muss mit seinen Bildern die Geschichte erzählen. Da keine erklärenden Wörter vorhanden sind, muss er die Details einfangen, die für den Fortgang der Story von Bedeutung sind, und diese Aufgabe gelingt ihm ziemlich gut. Die enormen Perspektivwechsel und die Stärke der ausdruckreichen Charaktere lassen die Geschichte in einem angenehmen Rhythmus dahingleiten.
04/2025