Slaughterhouse of the Rising Sun

Slaughterhouse of the Rising SunSlaughterhouse of the Rising Sun
(Slaughterhouse of the Rising Sun)
mit  Cheryl Dent, Vin Crease, Michele Morrow, Heather Justin Thomas, Ryan Rogoff, J. Scott Shonka, Michael Schuster, Thomas Wheatley, Todd Duffey, Chris Garnant, Karl Anderson
Regie : Vin Crease
Drehbuch : Vin Crease / Jonathan A. Stein
Kamera : Stuart T. Lilas
Musik : Eric Stevens
Keine Jugendfreigabe
USA / 2003

Pornodarstellerin Jennifer wird aus einer Nervenklinik entlassen und unternimmt eine Reise in die kalifornische Wüste. Dort trifft sie eine Gruppe nomadischer Slacker, die ihre Zeit vorwiegend mit Drogen und Gewalt ausfüllt. Das gemeinsame Ziel ist das "Slaughterhouse of the Rising Sun", der einstige Schauplatz eines brutalen Massakers. Nach der Ankunft scheinen die Alpträume Jennifers Wirklichkeit zu werden. Der faulige Geruch verwesender Leichen hängt immer noch in der Luft, nacheinander werden die Mitglieder der Gruppe grausam ermordet...

Das DVD-Cover lockt den Zuschauer mit Texten wie "kompromißloser Horror a la The Texas Chainsaw Massacre" oder "The Hills have Eyes", weiterhin wird einem suggeriert, das es sich angeblich um einen seit 30 Jahren verschollenen Klassiker handeln würde, was übrigens auch, ähnlich wie bei TCM im Vorspann des Films noch einmal erwähnt wird. Nun, beides trifft wohl nicht so ganz zu, auch wenn man zugeben muß, das dieser Film die genannten Klassiker sicherlich etwas streift. Vielmehr handelt es sich hier aber um eine Homage dieser Genre-Filme, auch wenn diese nicht zu 100 % überzeugen kann.

Denn dafür nimmt der Film leider etwas zu spät an Fahrt auf und vermittelt dem Zuschauer in der ersten Stunde doch eher einen Teil des Lebensgefühls der 70 er Jahre. Erst in den letzten knapp 20 Minuten geht es dann auch etwas zur Sache, ohne dabei jedoch sinnlos brutal zu wirken. Aber trotzdem ist der Film auch in seiner Gesamtheit recht unterhaltsam, wirkt er doch teilweise allein schon durch die dargestellten Hippie-Charaktere etwas skuril.

Der Titel des Films, der wohl an den Musiktitel "House of the Rising Sun" angelehnt ist, den man übrigens auch noch im Abspann hört, klingt wahrscheinlich etwas vielversprechender, als er im Endeffekt wirklich ist, Aber auch, wenn hier nicht soviel passiert, wie der Zuschauer eventuell annimmt, so wird man doch recht kurzweilig unterhalten, auch wenn es keine größeren Höhepunkte zu verzeichnen gibt. Dafür bekommt man aber eine annehmbare Atmosphäre und eine tolle Wüsten-Location geboten.

Alles in allem ist "Slaughterhouse of the Rising Sun" vor allem für Fans der alten Terrorfilme, und zu denen zähle ich mich persönlich, auf jeden Fall einen Blick wert, man sollte seine Ansprüche nur nicht zu hoch setzen.


Die DVD:

Vertrieb: Ascot Elite
Sprache / Ton: Deutsch 5.1 / Englisch 2.0
Untertitel: Deutsch
Bild: 1.78:1 / 16:9
Lauflänge: 78 Minuten  ungekürzte Version
Extras: Losing the Light-Featurette, Trailer, Deleted Scenes

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