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Bekker, Alfred - Das Reich der Elben (Hörspiel)

Bekker, Alfred - Das Reich der Elben (Hörspiel)Das Reich der Elben
Hörspiel nach Alfred Bekker
mit Bodo Primus, Michael-Che Koch, Thandiwe Braun, Jens-Peter Fiedler u.a.
Hörspielfassung: Karl-Heinz March
Regie und Musik: Andy Muhlack
Gesamtleitung: Marcell Gödde
4 CD´s , ca. 250 Minuten
Cococmico Records 2008

Das weise Volk der Elben verließ die Welt der Sterblichen auf der Suche nach einer neuen Heimat. Nach langer Reise, gelangen sie an die Küste eines Kontinents, auf dem sie ihr eigenes Reich errichten wollen. Doch grausame Feinde erheben sich, und vor Machtgier und Verrat sind selbst die Elben nicht gefeit.


Der erste Teil der Elben-Trilogie, die schon als Buch viele Fantasy-Fans begeistert hat, liegt seit einiger Zeit als Hörspiel vor.
Ein Fantasy-Hörspiel, und damit eines der wenigen ihres Genres.
 
Es geht um Romantik, Krieg, Geschichte, Moral und Verderben. Kurzum, alles was eine Fantasygeschichte bieten sollte. Dabei ist leider ein wenig schwarz-weiß-Malerei nicht zu vermeiden. Gut und böse kann man in dieser Story nur allzu gut von einander trennen.
Doch wer sich dieses Mammut-Hörspiel von über vier Stunden Länge antut, der muss mit allen Hörspielwassern gewaschen sein. Es erwartet den Hörer ein wundervolles Klangerlebnis mit gut aufgelegten Sprechern, einer bis in Detail gut durchdachten Story, und ein Hörspiel vom Produktionstechnisch hohen Anspruch.
 
Die Sprecher sind allesamt relativ unbekannt. Mit Relativ meine ich eine Einschränkung, die sich auf die Kenner der Kölner Schauspielszene bezieht. Aber der von großen Sprechernamen verwöhnte Hörer braucht davor nicht zurück zu schrecken. Alle Akteure wirken sehr Hörspiel- Erfahren, und scheinen mit Freude bei der Sache mitgemacht zu haben. Das hört man deutlich heraus. Schon in diesem Punkt muss sich diese Produktion nicht verstecken, vor den Presswerken anderer Labels.
 
Von der Produktion her rangiert das Hörspiel eindeutig auf der Höhe anderer bekannter Produktionshäuser, höchstens aber nur eine Nuance darunter. Denn musikalisch ist man etwas einfältig. Zumindest in diesem Hörspiel sind die Musikstücke wenig abwechslungsreich, aber durchaus hörenswert und lobenswert.
Bodo Primus sticht als Erzähler besonders hervor. Ein routinierter und angenehmer Erzähler, der selbst bei langen Erzählpassagen nicht langweilig wird. Dies liegt aber auch an den Hintergrundgeräuschen der jeweiligen Szene, die Bodo Primus beschreibt. Dadurch behält der Hörer zugleich die aktive Handlung „im Auge“ (z. B. bei Kampfszenen).
 
Somit kann „Das Reich der Elben“ in allen Bereichen überzeugen. Auch wenn die Story typisch Fantasy ist, so hat sie doch in der Erzählweise viele Besonderheiten, die den Stoff nicht allzu schwer verdaulich machen.
Die originalgetreue Umsetzung ist hierbei besonders zu loben.
 
Fazit: Spannender und abwechslungsreicher kann ein Fantasyhörspiel nicht sein. Eine gelungene Produktion, die nicht nur Fantasyfans überzeugen wird.

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