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... Martin Baresch über John Sinclair, die Arbeit an Romanen/Drehbüchern zu Roland Emmerich- und anderen Filmen, Cotton und KX

Martin Baresch... Martin Baresch ...
... über John Sinclair, die Arbeit an Romanen/Drehbüchern zu Roland Emmerich- und anderen Filmen, Cotton und KX

Martin Baresch war bis 1995 Martin Eisele (warum? - das klären wir noch). Er schrieb Heftromane, Bücher zu Filmen von Roland Emmerich und anderen, übersetzte ... und ... und.  Im zweiten Teil - der Interviewtrilogie wenden wir uns seinem weiteren Schaffen im Heft und der Arbeit mit Roland Emmerich zu ...


Der TraumdämonZauberspiegel: Vier Romane hast Du zu »Geisterjäger John Sinclair« beigetragen. Mit Nummer 116 »Der Traumdämon«  erschien dein Debutroman in der Serie. Damit konntest Du einen kleinen Teil zur wohl erfolgreichsten Horrorheftserie beitragen. Wie ist es Dir gelungen, dazu zu stoßen? Planung, Zufall, Glück?
Martin Baresch: Ach, ich war halt zum richtigen Zeitpunkt von den richtigen Leuten in den richtigen Verlag eingeladen. Und meine bis dahin abgelieferten Arbeiten hatten diese richtigen Leute offenbar auf gewisse Ideen gebracht.
Alles weitere war Glück.
Dass das Gespräch mit dem „Damona King“-Redakteur abbog zum buchstäblich ungeheuerlichen Erfolg vom „Sinclair“, zum Beispiel. Und ich dann so, sinngemäß, ohne den Herrn uns gegenüber weiter zu beachten, der da auf einer manuellen Schreibmaschine hackte: „Jaaa, ich bin ja auch einer von diesen „Sinclair“-Fans. Obwohl ich fast noch mehr „Dämonenkiller“-Fan bin. Jedenfalls gönn ich gerade diesem Jason Dark den Erfolg sowas von Herzen, weil, wenn der alle diese Romane tatsächlich selber geschrieben hat, dann aber hallo!?“ Vermutlich hab ich als Fan damals auch noch einiges vom Pabel-Konkurrenten „Dorian Hunter“ geplappert, und dass „Sinclair“ geschrieben sei, als würde einem ein Kumpel die Geschichte in irgendeinem Pub bei einem Bier (keinem Kölsch!) erzählen und das meiner Ansicht nach der entscheidende Punkt ist. – Zum ersten Mal in den Verlag eingeladen, man sitzt im Paradies. Man ist nicht mehr cool, ich jedenfalls war`s nicht. Theoretisch hätte ich mich  also mit dem Bekenntnis zum „Dämonenkiller“ um Kopf und Job labern können. Weil, klar: derjenige, der gegenüber auf seiner vorsintflutlichen Schreibmaschine gerattert hat, war natürlich nicht „nur“ ein weiterer Redakteur … sondern DER Jason Dark.
Sehr witzig, so eine Schnappatmung. Aber als DER Jason Dark dann meinte, dass es Zeit sei, zusammen was essen zu gehen, und dass ich das sehr gut erkannt hätte mit dem Pub, normalisierte sich schon Vieles wieder.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen war ich dann per Handschlag „Sinclair“-Autor, und der leider früh verstorbene „Sinclair“-Redakteur Hans-Ullrich Steffan was not amused. 

Der SeelenwaldZauberspiegel: Die Nummer 128 (»Der Seelenwald«) der Serie brachte mich auf den Gedanken, es gäbe Co-Autoren im Rahmen der Serie. Denn da benutzte der Geisterjäger wieder seinen silbernen Bumerang, den er gar nicht mehr in Besitz hatte. Du hast den Roman ›verbrochen‹.
Wie kam es dazu? Gab es keine Exposés, keine Faktensammlung für die Autoren? Oder hast Du schlicht und ergreifend gepennt?
Martin Baresch: Schuldig, die # 128 habe ich geschrieben.  Aber: gepennt hab ich dabei definitiv nicht. 1980 zumindest gab es kein Serien-Exposé für „Sinclair“, und keine Faktensammlung. Ich erhielt Woche für Woche das neue Heft und hinkte somit der Rellergerd`schen Handlung und Einplanung mindestens drei Monate hinterher, eher mehr.
Eingeplant wurde nach Titelbildern und Titelnennung plus Kurzexposé an den Redakteur Hans-Ullrich Steffan. Daraufhin  folgte entweder eine Besprechung wegen Änderungswünschen oder das OK und der Vertrag. Bei der # 128 kam das OK. Also habe ich den Roman geschrieben, abgeliefert und mein schwindelerregend hohes Salär (Kleiner Scherz!) erhalten.
Dass mit dem „Seelenwald“-Roman ein silberner Bumerang in die laufende Serienhandlung zurück schwirrte, den der Rellergerd eigentlich aus der Handlung rausgeschrieben hatte, merkte im Verlag niemand, und auch mir schwante erst Monate später Böses. Dann schwappte auch schon die Leserbrieflawine in die „Sinclair“-Redaktion. H. U., der mir zwischen „Sinclair“ # 116 und # 128 zu einem echten Freund wurde, war so fair, die Panne in einem der folgenden Hefte wahrheitsgemäß auf seine Kappe zu nehmen. Rellergerd meinte damals zu mir: „Auch nicht schlimm, ich hatte mit dem Ding eh noch was vor.“ Tiefenentspannt, der Mann. Ich glaube, der hätte einen komisch über den Tisch kullernden Weinkorken angegucken können und zwei Sekunden später eine passende Sinclair-Story parat gehabt.

Friedrich Tenkrat aka A. F. Morland und andereZauberspiegel: Wie war denn überhaupt und generell die Mitarbeit an der Serie organisiert? Haben die Autoren sich beim Verlag oder der Verlag sich bei den Autoren gemeldet? Musstest du Exposés schreiben? Hatten die Co-Autoren auch Kontakt untereinander?
Martin Baresch: Lässig. Freundschaftlich. Siehe  oben. Wie das mit der Autoren-Akquise normalerweise gehandhabt wurde … kann ich nicht sagen.
Ich jedenfalls wurde vom Meister höchstselbst gefragt, ob ich mitschreiben will. Das wollte ich, ohne Bedenkzeit. Das Begreifen, wie schwer es ist, dieses Schreiben, als würde man in einem Pub einem Kumpel eine Gruselgeschichte erzählen, kam erst später.
Kontakt zu den Co-Autoren hatte ich nicht.  Irgendwann mal meinte ich A.F. Morlands Schreibe zu erkennen, aber nachgehakt habe ich diesbezüglich nie. „Sinclair“ war Rellergerds Baby und Punkt.

Zauberspiegel: Wie läuft so ein Tag weiter? Junger Autor erstmals im Verlag und dann die Mitarbeit bei „Sinclair“. Plauder doch mal zum Thema „Autorenakquise“ ’nen bisschen aus dem Nähkästchen?
Martin Baresch: Also … ob Verlag und Autor heutzutage noch so entspannt zusammenkommen – wage ich zu bezweifeln. Wir reden hier ja von einer Zeit, als Bastei noch in Bergisch Gladbach residierte und keine AG war. Ich glaub ja selbst, meinem Opa bei der Märchenstunde zuzuhören, wenn ich an den Tag denke und daran, wie es nach dem Mittagessen weiterging.
Da schwebte mir in einem der Verlagskorridore noch Tom Schlück entgegen, blieb stehen, fragte, ob ich „Ronald Hahn“ sei, und als ich mit „Noi, wohromm?!“ (Übers.: = Nein, warum?!“) antwortete, nickte der bedächtig. „Schon klar, man hört`s … Obwohl Sie dem irgendwie schon ähnlich sehen … Hmm, der Bart, vielleicht!“ Und trabte weiter. Dann: Auftritt des damaligen Western-Redakteurs, mit dem Angebot, bei Lassiter mitzuschreiben. Auch der „Cotton“-Redakteur Reineke  kam noch dazu und wollte mich für „Cotton“ haben.
Konnte ich damals aber leider nicht mehr annehmen, weil ich für einen Freund ab und an als „Cotton“ –Autor einsprang und auch für andere Verlage und Zeitschriften schrieb. Und für die Bastei-Fantasy-Reihe und Moewig-SF übersetzte.
Ernst Vlcek1984, bei Pabel-Moewig, als Müller-Reymann mich nach der Veröffentlichung vom „Arche Noah Prinzip“ bei Heyne nach Rastatt einlud und für Rhodan, Atlan, Mythor haben wollte, lief alles schon viel „Behördlicher“. Da fielen dann so Sprüche wie: „Sie müssen mit Haut und Haaren für den Verlag und seine Serien da sein!“ Der legendäre Günther M. Schelwokat veranlasste dann noch, dass Ernst Vlcek mir ein Exposé für den Mythor-# 167, Arbeitstitel: „Ruethan, der Eroberer“ schickte und als Termin setzte: „Vier Wochen nach Erhalt“. Weil es darüber genau NULL Rücksprache mit mir gab und ich - bei allem Verständnis für Serien-Terminplanung  - „Camelon“ und die Arbeit mit Emmerich damals aber dickköpfig nicht sausen lassen wollte, kamen Pabel und ich dann halt nicht zusammen. Aber ich schätze mal, spätestens mit Klaus N. Frick übernahm dann wieder einer Verantwortung, der nicht mehr nur auf Befehl und Gehorsam setzte.

Der Engel, der ein Teufel warZauberspiegel: Wegen der ›inoffiziellen‹ Cotton wirst Du mit Nachfragen unserer Leser und Cotton-Sammler rechnen müssen ...
Der puren Neugier halber: Warum hast du nicht mehr Romane zu »Geisterjäger John Sinclair« beigetragen? Der letzte war die Nummer 159 »Der Engel, der ein Teufel war« Ging dir die Figur auf den Senkel? Oder waren gänzlich andere Gründe dafür verantwortlich?

Martin Baresch: Es gab mehrere Gründe, Ärger mit dem „Ritter Roland“-Redakteur, dass ich im „Sinclair“ zu wenige Entwicklungsmöglichkeiten für mich als Autor sah usw. - Ausschlaggebend aber war, reden wir nicht drum herum: ich hatte einfach zu viele andere, besser bezahlte Angebote vorliegen. Für ein TATORT-Drehbuch mit rund 100 Seiten bekam ich als Ghostwriter damals knapp 20.000,-- DM, abzüglich gewisser Provisionen. Das Schöne dabei war: bei jeder wiederholten Ausstrahlung einer Folge gab`s dasselbe Salär noch einmal. Das ist lange her und wurde von den hochqualifizierten Herrschaften, die die ARD-Gremien besetzt halten, natürlich alsbald drastisch zu Ungunsten der Autoren abgeändert. Deshalb können TATORT-Folgen heutzutage seitens der Sender so bedenkenlos inflationär ausgestrahlt werden. Kost` ja nicht mehr sooo viel. Vielleicht erklärt sich so auch, weshalb  Drehbuch und Regie mittlerweile häufig ein und derselbe macht. Und warum Til Schweiger „seine“ TATORTE gleich komplett mit der eigenen Produktionsgesellschaft durchzieht.

Zauberspiegel: Aber Damona King hast du doch weiterhin geschrieben?!
Martin Baresch: Das hab ich, nur zu gerne. Und der Anständigkeit halber: Der „Ritter Roland“-Redakteur  hat sich entschuldigt, es war alles wieder ok. Nur ich war zu stolz oder zu dämlich, mir meine „Ab-und-zu-Sinclair“-Mitarbeit zurück zu erbitten. Und heutzutage, wo`s nun ganz offiziell Co-Autoren gibt, sogar mit Namensnennung, wollte ich damit auch nicht mehr ankommen. Die warten bei Bastei ja auch nicht gerade auf den Herrn Baresch.

Todesgrüße aus BagdadZauberspiegel: Du hast noch eine ganze Reihe von Heftromanen geschrieben. Unter anderem warst Du dann ja doch noch für Deutschlands bekanntesten FBI-Agenten, Jerry Cotton, aktiv, ebenso hast du Abenteuer von Jo Walker (alias Kommissar X) geschrieben.
Da interessiert mich doch glatt, welcher der beiden Ermittler dich mehr gereizt hat: Cotton oder Walker? Und vor allen Dingen – bitte mit Begründung?
Martin Baresch: Für „Cotton“ habe ich offiziell ja nur einen Roman geschrieben, die # 1841: „Todesgrüße aus Bagdad“. Für „KX“ habe ich unter eigenem Pseudonym und offiziell zwölf oder dreizehn Romane geschrieben.
Trotz dieses Ungleichgewichts fand ich „Cotton“ damals reizvoller, weil dort die Rollenklischees so eingependelt waren im Lauf der Jahrzehnte, dass es eine Herausforderung war, die ein bisschen aufzubrechen zu versuchen. Oder liebevoll zu verulken. „Phil Decker kam wieder einmal von hinten …“, haha. Außerdem bin ich mit dieser Serie aufgewachsen und konnte als Autor darin so schön „viele“ sein.
„KX“ mochte ich v.a. wegen der Freiheiten, die mir später der leider völlig unerwartet verstorbene Redakteur Gerald Kraft eingeräumt hat, und weil es in den KX-Romanen, was Sex betraf, ein klitzekleines bisschen realistischer zugehen durfte.

Der Miami-JobZauberspiegel: Gibt es einen Unterschied zwischen Pabel und Bastei, den man anhand der Arbeit an Cotton und Kommissar X festmachen kann? Wie waren die Rahmenexposés beider Serien? Gab es Vorgaben? Wenn ja, wie umfangreich waren die?
Martin Baresch: Nein. Auch die Arbeitsabläufe waren weitgehend identisch und die Vorgabe klar: Schreib den verdammt besten Spannungsroman Deines Lebens für die Serie, Mann!
Die Unterschiede mache ich an den jeweiligen Verlags-Menschen fest. Dem Bastei-Verlagsleiter Rolf Schmitz bin ich noch heute dankbar für ein paar wirklich gute Gespräche im Verlag oder bei mir zuhause; aber auch für seine Hilfe, als es mir wirklich dreckig ging. Rellergerd, Kubiak - und selbst Michael Schönenbröcher, damals noch Volontär und neben oder anstelle Kubiaks irgendwann mal „irgendwie“ auch für „Damona King“ zuständig - waren prägend für meine Entwicklung als Schreiberling und Mensch. Jeder auf seine Art und Weise. Unvergesslich, dass der Schönenbröcher im kompletten „Damona King“-Manuskript „Zarangars Todeshöhle“ den Namen des seit langem eingeführten Gegenspielers von „Zarangar“ auf „Zaranga“ (ohne „r“) abänderte. Was für ein Fleiß! Könnte ich heute noch Tränen lachen drüber! Mad Mike halt. Was wären wir ohne ihn? Ich sag nur: Maddrax, Dämonenland und-und-und. Gäb`s mehr solche positiv kreativ Verrückten in den Verlagen, sähe Vieles anders aus heute, denk ich oft.
Bei Pabel war das Gerald Kraft. Der war ein eher knurriger Typ, aber wir verstanden uns als Kreativ-Team und waren befreundet, ohne dass das mit großem Tamtam ausgesprochen werden musste, wir konnten Klartext miteinander reden und hatten dieselben Vorstellungen von „KX“ im Speziellen und Spannungsromanen (auch im Western) im Allgemeinen. Ich bedaure heute noch, dass wir die nicht mehr gemeinsam umsetzen konnten.
Schön auch,  als „KX“-Autor im Verlag dem SF-Fan Klaus N. Frick wieder zu begegnen … Plötzlich betreute der meine KX-Romane. Denke ich noch heute gerne daran, wie der mal in Punker-Stiefeln bei mir zuhause aufschlug - und dann seh ich den als Schlipsträger im Verlag wieder. Seine Peter Punk-Geschichten liebe ich, gibt`s die mittlerweile eigentlich als eBooks?

Breaking Bad, Season 1Zauberspiegel: Wenn Du mal den (inzwischen ehemaligen G-man aus New York) mit dem weltgewandten  Kommissar X miteinander vergleichst. Wer von beiden war dir warum lieber?
Martin Baresch: Was?! „Cotton“ ist mittlerweile ein ehemaliger New Yorker G-man?! – Aber die Frage habe ich oben schon beantwortet. Heute würde ich wohl am liebsten einen weiter entwickelten Jo Walker schreiben. Die Welt hat sich nun mal weitergedreht, auch in Sachen Spannung und Action. Es gibt TV-Epen wie „Breaking Bad“, „Dexter“, „Boardwald Empire“, „Sons of Anarchy“, „Homeland“, die mit riesigem Erfolg laufen. Die Guten sind nicht mehr nur gut, und das Publikum liebt sie trotzdem. Das muss vielleicht noch ein bisschen in den Köpfen gewisser Verlags-Manager und auch gewisser Autoren ankommen.
Redakteure/Lektoren wie Michael Schönenbröcher und/oder Klaus N. Frick haben diesbezüglich längst upgedatet.
Der seit Jahrzehnten schon beschworene Niedergang des Heftromans, der momentan wohl auch durch den Siegeszug der eBooks ein wenig Fahrt aufnimmt, wird nicht aufzuhalten sein, wenn Autoren nicht so zeitgemäß schreiben können wie sie sollten, oder nicht den Mut dazu haben. Oder wenn an und für sich fähige Autoren von Verlags-Betriebswirtschaftlern ausgebremst und/oder gezwungen werden, nach genau dem Schema F weiter zu schreiben, das gefühlte hundert Jahre lang mal erfolgreich war.
Dirk van den BoomHeute palavern Herrschaften vom Vertrieb die Kreativen an die Wand und immer weniger Redakteure/Lektoren haben immer mehr Serien-/Reihentitel und Autoren zu verwalten.
Weil es ähnlich auch bei nicht wenigen Jugend- und Kinderbuchverlagen abläuft, für die ich geschrieben habe oder schreibe, gefällt mir die Herangehensweise und Flexibilität einiger kleinerer Verlage umso besser – daher auch meine Sympathie für die (noch) Kleinen.
Guido Latz mit seinem Atlantis Verlag. Oder den Wurdack-Verleger.  Dirk van den Boom mit seinen Aktivitäten bei Atlantis – Kaiserkrieger, Tentakel oder mit der bei Wurdack erscheinende Reihe D9E, die der „SF-Boom“ ja auch mitentwickelt hat. Da wird überall ausprobiert.
Bastei gründet einen Dependance-Verlag in Hongkong, um den China-Markt mit eBook-Serienromanen zu erobern.
Und  was fällt ihnen zu „Cotton“ ein?
„Cotton-reloadet“  im eBook. Mit einem Phil Decker, der plötzlich eine Frau ist. Say no more. (PS: Und ich bin ein Fan von Uwe Voehls „Henker“-Serie, nur, damit das klar ist!)
Oje. Abgeschweift. Da war wohl das Fan-Gen grad ein bisschen in der Übermacht.

Morgen küsst euch derTodZauberspiegel: Soll sein. Gerade so als junger Autor, konntest du mit den Heldenbildern der Fünfziger noch was anfangen oder haste dich geärgert?
Martin Baresch: Nö, konnte ich nicht. Aber geärgert hab ich mich auch nicht. Ich fand „Mister Dynamit“ und C.H. Guenthers „KX“-Romane klasse, weil mitreißend, geschrieben – bei allen Vorbehalten gegenüber gewissen politischen Schwarz-Weiß-Klischees. Ich dachte so bei mir: Versuch Du erst mal, das besser geschrieben mit moderneren Gedanken hinzukriegen. Daran arbeite ich bis heute, glaube ich.
 
Zauberspiegel: Wenn Du heute noch mal Heftromane (oder ein Nachfolgeformat) schreiben müsstest, welche Wünsche und Ansprüche würdest Du damit verbinden wollen?
Martin Baresch: Bitte, bitte mit einem Redakteur, der genauso konzentriert und mit Begeisterung bei der Sache ist wie ich und voll und ganz hinter dem Projekt steht. Und mit einem Verlag, der auch mal ein ausprobieren ermöglicht. Der (auch) neue, auf den ersten Blick (auch) abgedrehte Ideen vorgelegt bekommen will. Der nicht (nur) in Genre-Schubladen denkt, und das auch von mir nicht verlangt. Der für das gemeinsame Projekt Risiken eingeht und kämpft und das genauso wie der Autor zu einem Riesenerfolg machen will.

Roland EmmerichZauberspiegel: Ok. Lassen wir das mal sacken. Schnitt. Du hast ja auch diverse Bücher zu Filmen geschrieben. Wie geht das? Hat man die Drehbücher vorliegen, oder bekommt man den Film im Rohschnitt bzw. ein umfangreiches Treatment?
Martin Baresch: In der Zusammenarbeit mit Emmerich war ich immer von Anfang an in das jeweilige Projekt involviert. Wenn ich mich schließlich an die Arbeit gemacht hab, hatte ich meine Notizen/Überlegungen und Ideen neben dem PC liegen, die evtl. aus Kostengründen  im Film nicht realisiert werden konnten, das Treatment und eine erste Drehbuchfassung auf Englisch. Bei „Arche Noah“ und „Joey“ gab`s sogar den Rohschnitt des Films, was man beim erstgenannten bestimmt noch merkt … damals tippte ich noch die Countdown-Zahlen von den im Film immer wieder eingeblendeten Bildschirmen ab, weil ich dachte, oookay, das muss so sein. Aber schon bei „Joey“ habe ich Emmerich beim Wort genommen. Der hatte mir von Anfang an sein ausdrückliches OK dafür gegeben, mein Ding schreiben zu können, weil ihm sehr klar war, dass Film und Roman auf unterschiedliche Art und Weise funktionieren.
Bei der Novelisation zu „Karate Kid“ lief das anders: Bastei lieferte das Manuskript des Filmromans „Karate Kid II: Entscheidung in Okinawa“ von B.B. Hiller. Das sollte ich übersetzen und zusätzlich einen Roman zum ersten Film der Serie schreiben. Den besorgte ich mir dann, hab den ein paarmal angeguckt und parallel dazu den Roman geschrieben. Ein schönes Vor- und Zurückgespule. Damals noch mit einem sogenannten VHS-Videorecorder. Kennen die Jüngeren wahrscheinlich gar nicht mehr. Auch dabei hatte ich seitens des Redakteurs Görden alle Freiheiten. Das veröffentlichte TB mag ich noch heute, weil es so ein aberwitziger Hybrid ist. Ich bin sozusagen eines der B`s von B.B. Hiller auf dem Cover. Mein einziges Pseudonym mit nur einem Buchstaben.
Die TATORT-Bücher sind wieder ein anderes Thema.
 
Zauberspiegel: Zu diesem anderen Thema (Tatort-Bücher) werden wir ein andern Mal noch Fragen stellen.
Aber weiter im Text: Wie läuft das technisch ab? Wie also arbeitet der Filmbuchautor? Was macht er mit den Dialogen? Musstest du bei den Dialogen des Drehbuchs hier und da mal das Gesicht verziehen? Hau rein und erzähl mal was dazu?

Martin Baresch: Grundsätzlich habe ich mich an die Arbeit an einem „Roman zum Film“ immer ähnlich angenähert wie an die Arbeit an einer Buch-Übersetzung. Soll heißen: So, wie es bei einer Übersetzung gilt, textgetreu zu arbeiten  (aber nicht sklavisch Wort für Wort zu übertragen!), habe ich mir bei einem „Roman zum Film“ die Prämisse gesetzt: Das wird kein Roman, den ich alleine erdacht, skizziert, strukturiert habe, sondern ein Roman zu einem Film von – Doppelpunkt, Name des Regisseurs/Drehbuchautors. Das Ganze mit meinen Worten, in meinem Stil geschrieben, mit Ergänzungen, die ich für nötig halte – und das waren beispielsweise bei „Eye oft he Storm“  (bei dem Emmerich allerdings nur als Produzent im Boot war) einige.

Richy MüllerZauberspiegel: »Das Arche Noah Prinzip« war ja – soweit ich das weiß – Emmerichs Abschlussfilm auf der Filmhochschule. Er konnte mit Richy Müller einen damals schon bekannten Schauspieler dafür gewinnen. Wie bist Du da ins Spiel gekommen? Und weißt Du wie das Buch im damaligen Non-Plus-Ultra der deutschen SF, nämlich in Heynes SF-Reihe landete?
Martin Baresch: Ja, genau. Der Richy war damals dank der TV-Serie „Die große Flatter“ schon wahnsinnig bekannt. Seinen Part in dieser Serie liebe ich noch heute; Stuttgart-TATORT hin oder her. 1984 überlagerte der „Flatter-Richy“ immer noch  alles, sogar, dass der Schauspieler Richy (aka Hans-Jürgen)  Müller 1982 schon einmal in einem SF-Film zu sehen war. -  In Wolf Gremms „Kamikaze 1989“  spielte er an der Seite von Rainer Werner Fassbinder (seine letzte Rolle vor seinem Tod im Juni desselben Jahres). Ich denke, der Herr Müller wollte sein Image um ein paar Facetten ergänzen, und der Herr Emmerich hatte schon damals den richtigen Instinkt für Darsteller, die exakt in seinen Film passen. Ins Spiel gekommen bin ich, weil ich Emmerich über gemeinsame Bekannte kannte und damals auch Vorträge hielt zu Spannungsaufbau und Dialoggestaltung usw. Irgendwann kam dann die Einladung, neben „Camelon“ auch mal einen Roman zum Film zu schreiben. Diesen Roman wollte Wolfgang Jeschke von Heyne dann unbedingt für die Heyne SF-Reihe haben.

Das Arche Noah PrinzipZauberspiegel: In den Achtzigern hast Du zu vier Roland Emmerich-Filmen die Novelisations geschrieben (war wohl Einstieg ins Filmbuchschreiben). Als da wären  (zu dem erwähnten)  »Das Arche Noah Prinzip«, »Joey«, »Hollywood Monster« und »Moon44«. Wie biste da denn dran gekommen? Kanntet ihr (der Emmerich und du) Euch aus der Sandkiste?
Martin Baresch: Ja, klar, haha, jetzt fällt`s mir wieder ein: laughing es war die Sandkiste, aus der kannten wir uns, da drin haben wir schon Frank Herberts „Dune“-Romane nachgespielt.

Zauberspiegel: »Joey« erschien mir als Film kaum mehr als eine uninspirierte Kopie von Hollywoods Horror zu sein. Wie hast Du den Stoff empfunden und umgesetzt?
Martin Baresch: Anfangs habe ich den Stoff viel zu ernst genommen. Michael Görden, bei diesem Projekt zum ersten Mal für ein Buch von mir selbst zuständiger Redakteur/Lektor , rief dann nach Lektüre der ersten 50 Seiten an, sehr bestimmt: „Werd mal locker!“ Das wurde ich, dann kam mir noch die schräge Idee mit dem Weihwasser … und plötzlich schrieb sich der Roman fast wie von selbst. Michael war dann so entzückt, dass er noch auf der Premieren-Party in der ihm eigenen Art jubilierte und später dann „Karate Kid“ unbedingt „genauso geschrieben“ haben wollte, was wiederum mich sehr entzückte.

Moon 44Zauberspiegel: »Das Arche Noah Prinzip« und (insbesondere) »Moon 44« sind meine persönlichen Lieblingsfilme von Emmerich. Ich lese sonst eher wenige Bücher zum Film (bei literarischen Vorlagen ist das oft anders), aber genau diese beiden Bücher habe ich – vor langer Zeit - gelesen. Ich fand die Umsetzung hinreichend gelungen. Wie hast du diese beiden Bücher empfunden? Warst Du auch von dem Material begeistert?
Martin Baresch: Die Grundidee vom „Arche Noah Prinzip“ fand ich begeisternd. Enttäuschend war für mich, zu sehen, wie viele grandiose Ideen aus Gründen der Finanzierbarkeit wegfallen mussten. Das war ernüchternd.
Bei „Moon 44“ fiel die Ernüchterung noch einen Tick gigantischer aus: Wahnsinnsideen. Stundenlange begeisterte Telefonate. Allein die Bagger- und Abbau-Roboter und wie man die für aberwitzige Action-Szenen hätte verwenden können …
Und dann die Nachricht: Nö, weil in Amerika der und der Spielwarenkonzern mitfinanziert, will der das und das. Dann noch viele, viele Probleme bei der Produktion des Films. Wenn man sich den Hauptdarsteller Michael Paré zu Beginn des Films ansieht und im Verlauf des Films und dann beim Finale nochmal ein bisschen genauer hinschaut, dann fällt auf, dass der sich ein klitzekleines bisschen verändert hat – schlicht, weil einige Nachdrehs nötig wurden, und der Gute für andere Projekte längst schon verändert aussehen musste. Tja.
Dass das Manuskript dann wegen des plötzlich von heute auf morgen angesetzten Filmstarts innerhalb einer Woche fertig werden musste, wenn es bis zum Filmstart noch im Buch- und Bahnhofsbuchhandel liegen sollte, war nur die letzte altbekannte Pointe. Deshalb ist im Roman – eigentlich – auch nur meine relativ kurze und ziemlich actionlastige Fassung des Films enthalten und u.a. das, was nach meinem Treatment eigentlich Anfang des Films hätte sein sollen.

Horst Hermann von Allwörden



Die Fragen für den Zauberspiegel stellte: Horst Hermann von Allwörden

Kommentare  

#1 Ganthet 2015-09-07 18:50
Tolles Interview. Als Leser besagter Serien bekommt man ja solche Hintergründe immer nicht mit. Von daher ist es klasse, hier mal darüber estwas zu erfahren.
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#2 Toni 2015-09-07 19:37
Schöner zweiter Teil.
Für mich als Interview-Fan eine tolle Sache.
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#3 Zakum 2015-09-09 12:31
Na, wenn sonst keiner fragt:
Es wäre schön/interessant, mehr über die erwähnten "inoffiziellen" Cottons zu erfahren.
Sowohl die Hintergründe als auch die Details (die betroffenen Nummern) würden mich interessieren.

Auch wenn das Ganze dann nicht mehr "inoffiziell" wäre ... ;-)
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#4 dor 2015-09-13 19:56
Habe gerade nach dem 3. Teil des Interviews gesucht und festgestellt, der wird ja erst morgen veröffentlicht. Warum denn das? Aber egal! Auch mit dem 2. Teil wurden wieder tolle Informationen mit gut abgehangener Gelassenheit von beiden Interviewpartnern geliefert. Man merkt, da sind alte Hasen am Werk, wobei "alt" und "Hasen" bitte nicht abwertend verstanden werden sollen.
Übrigens, wusstet ihr, dass es neben unserem deutsch-"englischen" Lieblingsgeisterjäger auch einen Dichter und Anarchisten namens John Sinclair gibt? Der wurde 1969 in den USA mit zwei Joints erwischt und zu zehn Jahren Haft abgeurteilt. 1971 spielten John Lennon und Yoko Ono ein Benefitzkonzert für den. Na jedenfalls ich wusste es auch nicht. Auch eine der Geschichten, die mir der Baresch damals erzählte, als wir uns zufällig auf dieser Motorradtour durch das Tramuntana-Gebirge trafen und abends ins Gespräch kamen. Ich habe sie nicht geglaubt, bis ich die Geschichte via Lennons Geschichte recherchiert hatte. Schon damals fand ich die Belesenheit dieses Autors verblüffend. Sie bestätigte aber auch meine Grundüberzeugung, dass das Vorurteil Heftromanschreiber gleich dämliche Schundschreiber eben nur das ist, ein Vorurteil.
@Zakum: Guter Schlusssatz übrigens, den du oben zu den "inoffiziellen" Cottons bringst.
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#5 dor 2015-09-13 20:05
Ganz vergessen: Gut, dass nicht über Michael Schönenbröcher hergezogen wurde, sondern im Gegenteil Riesensympathie förmlich greifbar ist. Mad Mike ist spätestens seit Dämonenland und Maddrax mein Lieblingsredakteur. Bei der Vorstellung, wie der Arme Hunderte von "r"`s mit Tipp-Ex aus einem Romanmanuskript tilgt, das damals ja wohl noch nicht am PC geschrieben wurde, musste ich allerdings schon mal kurz auflachen. Komisch, warum habe ich mir den genau so vorgestellt?
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#6 Harantor 2015-09-13 21:10
zitiere dor:
Habe gerade nach dem 3. Teil des Interviews gesucht und festgestellt, der wird ja erst morgen veröffentlicht. Warum denn das?


Das hat einen ganz einfachen Grund, der ab Mitternacht auch sofort ersichtlich ist.
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#7 Zakum 2015-09-14 20:18
"Guter Schlusssatz übrigens, den du oben zu den "inoffiziellen" Cottons bringst."

Ja, das beißt sich zugegebenermassen ;-)
Vielleicht kann man das ja "allgemein" ohne Details oder Namen behandeln.
H.W.Höber hat ja seine Romane auch unter dem Deckmantel einer anderen Person(Autors verkauft. Aber der war damals ja bei Bastei in Ungnade gefallen ... was ich mir von Martin Eisele(damals)/Baresch nicht vorstellen könnte.
Also warum daher für einen Anderen was schreiben (was offiziell ja ohnehin ohne Autorenangabe erscheint)?
Auch wenn der zB Terminprobleme hätte, könnte man ja offiziell einspringen.
(philosophier ...)
;-)

Apropos (ich bin neugierig):
Wer alro ist, ist mir ja klar, aber wer ist eigentlich dor? ;-)
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#8 dor 2015-09-15 14:09
@Zakum: Wer alro ist, da kann ich z.B. nur raten: drei Damona-Romane geschrieben? Einzelromane? Dreiteiler? Es gab doch einige Mike Shadow-Romane ...
Ich selber schreibe keine Romanhefte. Was das betrifft, bin ich Fan, nichts sonst. Manche Serien interessieren mich mehr, manche weniger. Aber Infos darüber und über die Macher liebe ich sehr. Auch deshalb schmökere ich gerne im Zauberspiegel, bisher nur als Leser der schweigsamen Mehrheit. Zu Wort gemeldet habe ich mich schließlich, weil ich dem "Herrn Delgado" mal auf die Zehen treten wollte. Immerhin hatte der öffentlichkeitsscheue Herr mir vor langer Zeit auch einmal ein Interview versprochen (für den Geisterspiegel). Diesen Racheakt findet der Interessierte unter dem 1. Teil der Interviews :-). Beruflich schreibe ich ausschließlich Zeitschriftenromane und Zeitschriftenkurzromane. Mehr ist da eigentlich nicht.
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#9 Sarkana 2015-09-16 13:18
Alro ist jetzt nicht so schwierig - eigentlich ein verkürztes Anagramm des Realnamens - ein Dreiteilier für Damona und ein Einzelheft. Das aufzulösen ist ne Sache von zwei Minuten (zumindest wenn man mal in den Geisterwaldkataog schaut ^^).
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#10 dor 2015-09-21 19:52
@Sarkana: Ah, alles klar. Bin leicht abgedriftet, weil "Alro" auch ein Synonym für "Alraune" ist. Die Trilogie! Vielen Dank. Nur, wo kann man denn in den Geisterwaldkatalog schauen? Ich hab auf gruselromane.de recherchiert. Zu schade, dass sich da nichts mehr tut.
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#11 Uwe Lammers 2016-02-03 19:23
Ich schließe mich meinen Vorrednern an, was die schöne Gelassenheit angeht, die dieses Interview ausstrahlt. Man merkt deutlich, dass beide Seiten ein enormes Vergnügen empfinden, in den alten Zeiten zu wühlen... faszinierende, tiefgründige Interna auf beiden Seiten, wie ich finde, und ja, eine Riesensympathie, die da in Martins Zeilen für die Akteure durchschimmert. Wenn auch, verständlicherweise, vermischt mit einem gewissen wehmütigen Anflug über vertane Chancen... das gibt es schätzungsweise immer wieder.
Unfreiwillige Komik findet sich bei genauer Lektüre natürlich auch wieder. Da verirrt sich "Boardwalk Empire" im Wald ("Boardwald"), oder ein verschwundener Buchstabe lässt "Eye of the Storm" in die Nähe zu Castle Greyskull geraten ("Eye of he Storm"). Einerlei, das sollte man nicht zu hoch hängen, Tippfehler kommen halt immer vor, selbst in den besten Buchpublikationen. Martin weiß, dass ich das als sein alter Freund nie bös meine, wenn ich über solche Details stolpere.
Alles in allem bin ich nach dem zweiten Teil des Interviews mächtig gespannt auf den letzten Teil. Großartige Leistung, ihr beiden!!!
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#12 martin baresch 2016-02-04 12:05
@Uwe: Bewundernswert, dass Du, als mein "alter Freund" aus Zeiten des "Science Fiction Clubs Baden-Württemberg" die beiden Tippfehler aufgespürt hast, die HHvA und ich extra für Dich eingebaut hatten, hihi. Wie wär`s mit einem Job als Rechtschreibprüfer-Coach? Eye of *he* Storm. TsTsTs. Geht ja gar nicht, in einem 10seitigen Interview :-)
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