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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Kürzungen in der DK-Neuauflage - 93. Teil - Da lacht der Satan

   Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Kürzungen der Neuauflage
Da lacht der Satan

Als am 12. April 1983 die Neuauflage der Dämonenkiller-Serie startete, war ich hocherfreut, denn es bestand für mich die Chance, daß ich endlich das Ende des Baphomet-Zyklus (Dämonenkiller 130 – 149) in Heftformat erhalten könnte. Leider wurde nichts daraus und das lag unter anderem daran, dass der Erich Pabel-Verlag auf eine glorreiche Idee kam.


Im Sinne des Jugendschutzes begann man damit, sämtliche (möglicherweise) jugendgefährdenden Stellen in den Dämonenkiller-Romanen zu entfernen.
Schauen wir uns mal an, was in Dämonenkiller-Roman Nr. 92 Da lacht der Satan gekürzt wurde:

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 13, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 14, 1. Spalte, 1. Absatz

Luguri verlor nun keine Zeit mehr. Die Schüsse waren gehört worden, der Todessturz von Ritchie Miller aus dem dreizehnten Stock hatte Aufmerksamkeit erregt. Der Dämon beugte sich über Shirley La Motte und ergriff ihre nackte linke Brust. Seine rechte Klauenhand drang durch Fleisch und Rippen in ihren Körper ein, ohne daß ein Tropfen Blut geflossen wäre. Luguri entfernte die linke Brust der ohnmächtigen Frau und legte das pulsierende Herz frei. Dann massierte er es mit seinen magisch aufgeladenen Händen und murmelte finstere Beschwörungen. Das Herz wurde eiskalt und kristallin. Wie rotes Kristallglas sah nun aus, und es war spröde und glashart. Aber es pulsierte weiter und pumpte Blut durch Shirley La Mottes Körper.

 

Der Dämonenkiller erscheint "Im Zeichen des Bösen" (Vampir Horror Bd. 23)Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 16, 2. Spalte, 7. Absatz – Seite 17, 1. Spalte, 1. Absatz

Luguri verlor nun keine Zeit mehr. Die Schüsse waren gehört worden, der Todessturz von Ritchie Miller aus dem dreizehnten Stock hatte Aufmerksamkeit erregt. Der Dämon beugte sich über Shirley La Motte und ergriff ihre linke Brust. Seine rechte Klauenhand drang in ihren Körper ein, ohne daß ein Tropfen Blut geflossen wäre. Luguri legte das pulsierende Herz frei. Dann massierte er es mit seinen magisch aufgeladenen Händen und murmelte finstere Beschwörungen. Das Herz wurde eiskalt und kristallin. Wie rotes Kristallglas sah nun aus, und es war spröde und glashart. Aber es pulsierte weiter und pumpte Blut durch Shirley La Mottes Körper.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 15, 1. Spalte, 3. – 9. Absatz

„Na, dann gehen Sie doch mal rein, wenn Sie können!“ meinte ein baumlanger junger Mann, der die Aufschrift New York Soccers auf der Jacke trug.
Striker nickte freundlich und schritt auf das Hotel zu.
Es war zehn Uhr dreizehn.
Das Hotel war im gleichen Augenblick zum grauen Schemen geworden, als Luguris eiskalte Pranken Shirley La Mottes Herz erfaßten. Die neugierige Zuschauermenge stand ein Stück von dem unerklärlichen grauen Schemen entfernt. Sie waren mißtrauisch. Und zu Recht.
Maxwell Striker, der junge Immobilienmakler mit dem dunkelblauen Kamelhaarmantel und dem modischen schwarzen Hut, lief gegen eine unsichtbare Barriere. Plötzlich lief er auf der Stelle, etwa dort, wo das Baldachindach vor dem Hoteleingang begann. Es sah grotesk aus. Er ruckte und zuckte und brüllte aus Leibeskräften. Seine Tasche mit den Geschäftspapieren und seine Kleidung lösten sich auf.
Maxwell Strikers Schreie verstummten. Er fiel rücklings zu Boden und blieb liegen.
Ein Aufschrei ging durch die Menge. Maxwell Striker war tot, sein Körper blutleer und formlos in seinen Konturen wie ein Sack. Der Immobilienmakler hatte auch kein Gesicht mehr. Man sah noch eine glatte, ovale Fläche.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 18, 1. Spalte, 3. – 9. Absatz

„Na, dann gehen Sie doch mal rein, wenn Sie können!“ meinte ein baumlanger junger Mann.
Striker nickte freundlich und schritt auf das Hotel zu.
Es war zehn Uhr dreizehn.
Das Hotel war im gleichen Augenblick zum grauen Schemen geworden, als Luguris eiskalte Pranken Shirley La Mottes Herz erfaßten. Die neugierige Zuschauermenge stand ein Stück von dem unerklärlichen grauen Schemen entfernt. Sie waren mißtrauisch. Und zu Recht.
Maxwell Striker, der junge Immobilienmakler mit dem dunkelblauen Kamelhaarmantel und dem modischen schwarzen Hut, lief gegen eine unsichtbare Barriere. Plötzlich lief er auf der Stelle, etwa dort, wo das Baldachindach vor dem Hoteleingang begann. Es sah grotesk aus. Er ruckte und zuckte und brüllte aus Leibeskräften. Seine Tasche mit den Geschäftspapieren und seine Kleidung lösten sich auf.
Maxwell Strikers Schreie verstummten. Er fiel rücklings zu Boden und blieb liegen.
Ein Aufschrei ging durch die Menge. Maxwell Striker war tot, sein Körper blutleer und formlos. Der Immobilienmakler hatte auch kein Gesicht mehr. Man sah noch eine glatte, ovale Fläche.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 19, 1. Spalte, 5. Absatz

Der Dämon keilte mit dem Pferdehuf aus. Shrubman brachte nur noch einen kurzen Schrei hervor, als der glühende Huf ihn ins Gesicht traf. Er krachte rücklings gegen die Wand und rutschte daran zu Boden, tot, eine riesige Brandwunde im Gesicht.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 22, 1. Spalte, 8. Absatz

Der Dämon keilte mit dem Pferdehuf aus. Shrubman brachte nur noch einen kurzen Schrei hervor, als der glühende Huf ihn traf. Er krachte rücklings gegen die Wand und rutschte daran zu Boden.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 20, 2. Spalte, 6. + 7. Absatz

Pattern sah auf die Uhr. Eine Viertelstunde nach zehn. Sie standen nun vor dem grauen Gebilde, das das Hotel sein mußte, und vor dem Leichnam von Maxwell Striker. Pattern musterte den Toten ohne Gesicht und befühlte den formlosen Körper.
„Mann!“ sagte er erschüttert, als er wieder aufstand, und schob sich die Mütze in den Nacken. „Der Bursche hat keinen heilen Knochen mehr im Leib. Mehr noch, seine Knochen sind nicht nur gebrochen, sondern in kleinste Teilchen zersplittert. Sein Gesicht fehlt, und er hat kein Blut in den Adern. Wie ist das passiert?“

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 23, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 24, 1. Spalte, 2. Absatz

Pattern sah auf die Uhr. Eine Viertelstunde nach zehn. Sie standen nun vor dem grauen Gebilde, das das Hotel sein mußte, und vor dem Leichnam von Maxwell Striker.
„Mann!“ sagte er erschüttert, als er wieder aufstand, und schob sich die Mütze in den Nacken. „Der Bursche hat keinen heilen Knochen mehr im Leib. Sein Gesicht fehlt, und er hat kein Blut in den Adern. Wie ist das passiert?“

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 20, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 21, 1. Spalte, 1. Absatz

„Er ging auf das Hotel zu“, antwortete ein baumlanger junger Mann mit dem Aufdruck New York Soccers vorn und hinten auf der Jacke. „Dann schrie er, und es sah so aus, als rüttele ihn etwas durch. Danach fiel er um und seitdem liegt er hier. Niemand hat ihn angefaßt.“

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 24, 1. Spalte, 4. Absatz

„Er ging auf das Hotel zu“, antwortete ein baumlanger junger Mann. „Dann schrie er, und es sah so aus, als rüttele ihn etwas durch. Danach fiel er um und seitdem liegt er hier. Niemand hat ihn angefaßt.“

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 21, 1. Spalte, 10. Absatz – Seite 21, 2. Spalte, 1. Absatz

Patrolman O'Rourke stieß einen gellenden Schrei aus und taumelte zurück. Seine rechte Hand war nur noch eine Masse aus Fleisch, Knochensplittern und gerissenen Sehnen. Er stöhnte.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 24, 2. Spalte, 3. Absatz

Patrolman O'Rourke stieß einen gellenden Schrei aus und taumelte zurück. Seine rechte Hand war plötzlich blutüberströmt. Er stöhnte.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 32, 1. Spalte, 2. Absatz

Im ersten Moment fühlte die dunkelhaarige Frau sich nicht unwohl. Sie hatte keine Schmerzen, keine Beschwerden. Es war, als wäre sie aus einem langen Schlaf erwacht. Aber dann merkte sie, daß ihr Oberkörper nackt war. Ihr Blick fiel auf ihre Brust, und sie stieß einen furchtbaren Schrei des Entsetzens aus. Ihre linke Brust fehlte; und es war ein Loch an der Stelle; und in diesem Loch sah sie ihr Herz schlagen. Aber es war nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern es bestand aus einer glasartigen Kristallmasse.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 35, 2. Spalte, 2. Absatz

Im ersten Moment fühlte die dunkelhaarige Frau sich nicht unwohl. Sie hatte keine Schmerzen, keine Beschwerden. Es war, als wäre sie aus einem langen Schlaf erwacht. Aber dann merkte sie, daß ihr Oberkörper nackt war. Ihr Blick fiel auf ihre Brust, und sie stieß einen furchtbaren Schrei des Entsetzens aus. In einem Loch sah sie ihr Herz schlagen. Aber es war nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern es bestand aus einer glasartigen Kristallmasse.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 40, 1. Spalte, 2. – 5. Absatz

Lacoll warf sich zur Seite. Eine Feuerlohe schoß aus dem Heizkessel und erfaßte den schwarzen Dämonenhund und das Spinnenmonster. Furchtbar gellten ihre Schreie durch den Keller, und zuckend und brennend wanden sie sich auf dem Boden.
Sam Bowedin saß noch auf dem Boden. Seine Augen waren weit aufgerissen. Während die beiden Dämonen verendeten, griff der Schreckliche mit dem Haifischmaul Lacoll an. Auch dieses Monster hatte Verbrennungen erlitten. Die aus der Heizkesselklappe züngelten Flammen beleuchteten die Szene gespenstisch.
Lacoll zog einen silbernen Dolch unter seiner unförmigen Jacke hervor. Er stieß ihn dem Haifischmäuligen unterhalb des aufgerissenen Rachens in den aufgeblähten Körper und machte einen raschen Kreuzschnitt. Dazu schrie er eine Beschwörung. Lacoll hatte keine magischen Kräfte mehr, aber sein Wissen besaß er noch.
Blaues Feuer umzüngelte den Dämon, der röchelnd zu Boden ging, die Krallenhände mit den Schwimmhäuten zwischen den Fingern auf den Kreuzschnitt pressend. Er starb qualvoll innerhalb der nächsten Minuten. Die beiden anderen Dämonen waren verbrannt.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 41, 2. Spalte, 4. Absatz – Seite 42, 1. Spalte, 1. Absatz

Lacoll warf sich zur Seite. Eine Feuerlohe schoß aus dem Heizkessel und erfaßte den schwarzen Dämonenhund und das Spinnenmonster. Furchtbar gellten ihre Schreie durch den Keller.
Sam Bowedin saß noch auf dem Boden. Seine Augen waren weit aufgerissen. Während die beiden Dämonen verendeten, griff der Schreckliche mit dem Haifischmaul Lacoll an. Auch dieses Monster hatte Verbrennungen erlitten. Die aus der Heizkesselklappe züngelten Flam-men beleuchteten die Szene gespenstisch.
Lacoll zog einen silbernen Dolch unter seiner unförmigen Jacke hervor. Er stieß ihn dem Haifischmäuligen in den Körper. Dazu schrie er eine Beschwörung. Lacoll hatte keine magischen Kräfte mehr, aber sein Wissen besaß er noch.
Blaues Feuer umzüngelte den Dämon, der röchelnd zu Boden ging. Er starb innerhalb der nächsten Minuten. Die beiden anderen Dämonen waren verbrannt.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 42, 2. Spalte, 8. Absatz – Seite 43, 1. Spalte, 2. Absatz

Sam Bowedin war von den Abwässern so besudelt, daß man seine Gesichtszüge nicht mehr erkennen konnte. Das Gesicht des Managers aber, der auf dem Rücken lag, war grauenhaft verzerrt. Seine Augen waren schwarz, und schwarz hing ihm die Zunge aus dem Mund.
Lacoll untersuchte die beiden Toten. Sie fühlten sich so an, als hätten sie Sägemehl unter der Haut. Ihr Blut war gestockt.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 44, 2. Spalte, 4.  +  5.. Absatz

Sam Bowedin war von den Abwässern so besudelt, daß man seine Gesichtszüge nicht mehr erkennen konnte. Das Gesicht des Managers aber, der auf dem Rücken lag, war verzerrt.
Lacoll untersuchte die beiden Toten. Sie fühlten sich so an, als hätten sie Sägemehl unter der Haut.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 55, 1. Spalte, 6. Absatz

In unmittelbarer Nähe der schwarzen Wand lagen zwei nackte Tote mit unförmigen Körpern. Wahnsinniges Gekreische und Gelächter gellte aus dem Hotel. Schaurige dämonische Laute ertönten. Das Baldachinvordach wies einen langen Riß auf, und ein zerschmetterter Leichnam lag auf den schwarzen Fliesen in einer Blutlache. Es war Ritchie Miller.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 55, 1. Spalte, 6. Absatz

In unmittelbarer Nähe der schwarzen Wand lagen zwei Tote. Wahnsinniges Gekreische und Gelächter gellte aus dem Hotel. Schaurige dämonische Laute ertönten. Das Baldachinvordach wies einen langen Riß auf, und ein zerschmetterter Leichnam lag auf den schwarzen Fliesen in einer Blutlache.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 55, 2. Spalte, 5. Absatz – Seite 56, 1. Spalte, 4. Absatz

Dorian war erschüttert. Er ging mit Unga die Treppe hinten links in der Halle hoch. An der rechten Seite gab es eine weitere Treppe. In der ersten Etage befand sich die Hotelküche. In ihren Räumen waren grauenhafte Verwüstungen angerichtet. Leichen und Leichenteile lagen zwischen umhergestreuten Nahrungsmitteln und Speisezutaten. Herde, Tische und Anrichteplatten waren umgestürzt, Gewürzborde von den Wänden gerissen. Zischend strömte Gas aus einer Leitung.
Durch alle Etagen hallten dämonische Laute und die Schreckensschreie verängstigter und gepeinigter Menschen. Es stank bestialisch in dem Hotel. Dorian wollte vom Büro des Küchenchefs aus nach draußen anrufen. Er nahm den Hörer ab. Die Leitung war tot.
Das Büro war ein Trümmerhaufen, das Telefon aber noch heil. Der Küchenchef lag zwischen den umgestürzten Aktenschränken mit Belegen - ohne Kopf.
„Grauenhaft!“ sagte Unga.
Da hörten er und der Dämonenkiller ein Geräusch an der Tür. Ein dämonisches Wesen stand dort, anzusehen wie ein Vogel. Es hatte die Größe eines Straußes, einen langen Hals und drei Köpfe mit spitzen Krummschnäbeln und je einem roten funkelnden Auge. Zischend ging es auf Dorian Hunter und Unga los.
Der Cro-Magnon packte es, brüllte eine uralte Beschwörung der Weißen Magie und schmetterte das scheußliche Wesen mit dem schwarz-grauen Federflaum immer wieder gegen die Wand, bis es sich nicht mehr regte. Schwarzes Blut troff aus seinen Schnäbeln.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 55, 2. Spalte, 6. Absatz – Seite 56, 1. Spalte, 6. Absatz

Dorian war erschüttert. Er ging mit Unga die Treppe hinten links in der Halle hoch. An der rechten Seite gab es eine weitere Treppe. In der ersten Etage befand sich die Hotelküche. In ihren Räumen waren grauenhafte Verwüstungen angerichtet. Herde, Tische und Anrichteplatten waren umgestürzt, Gewürzborde von den Wänden gerissen. Zischend strömte Gas aus einer Leitung.
Durch alle Etagen hallten dämonische Laute und die Schreckensschreie verängstigter und gepeinigter Menschen. Es stank bestialisch in dem Hotel. Dorian wollte vom Büro des Küchenchefs aus nach draußen anrufen. Er nahm den Hörer ab. Die Leitung war tot.
Das Büro war ein Trümmerhaufen, das Telefon aber noch heil. Der Küchenchef lag zwischen den umgestürzten Aktenschränken.
„Grauenhaft!“ sagte Unga.
Da hörten er und der Dämonenkiller ein Geräusch an der Tür. Ein dämonisches Wesen stand dort, anzusehen wie ein Vogel. Es hatte die Größe eines Straußes, einen langen Hals und drei Köpfe mit spitzen Krummschnäbeln und je einem roten funkelnden Auge. Zischend ging es auf Dorian Hunter und Unga los.
Der Cro-Magnon packte es, brüllte eine uralte Beschwörung der Weißen Magie und schmetterte das scheußliche Wesen mit dem schwarz-grauen Federflaum immer wieder gegen die Wand, bis es sich nicht mehr regte.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 56, 2. Spalte, 9. Absatz – Seite 57, 1. Spalte, 1. Absatz

Die Dämonen waren fort. Ihre entsetzten Schreie hallten durchs Hochhaus. Sechs Dämonen aber lagen tot oder sterbend in dem verwüsteten Hotelkorridor; und von jenen, die hatten flüchten können, besaßen drei kein Gesicht mehr. Der Blick in den Ys-Spiegel hatte ihre Gesichter zerstört und nur eine fleisch- und knochenlose, schwarze Masse zurückgelassen. Die so Gezeichneten heulten unbeschreiblich grauenvoll.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 57, 1. Spalte, 2. Absatz

Die Dämonen waren fort. Ihre entsetzten Schreie hallten durchs Hochhaus. Sechs Dämonen aber lagen tot oder sterbend in dem verwüsteten Hotelkorridor.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 58, 2. Spalte, 3. + 4. Absatz

Dorian und Unga schauten in die Richtung, aus der sie kam. Vorn bei der Treppe stand Hekate, die Herrin der Finsternis, bleich, rothaarig, mit glühenden Augen. Ihre langen, roten Haare standen vom Kopf ab und ringelten sich wie Schlangen. Sie trug ein langes, weißes Gewand, das mit Blutflecken besudelt war. Ihre Finger waren wie Krallen gekrümmt.
Unga stürmte mit einem Wutschrei auf Hekate los. Er hatte sie in ihrem Reich in der Unterwelt von Kreta kennen- und hassengelernt, als sie ihn, den Dämonenkiller und Coco Zamis hatte vernichten wollen. Unga war an einen Menhir gekettet und sehr traktiert worden (Band 87).

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 58, 1. Spalte, 4. + 5. Absatz

Dorian und Unga schauten in die Richtung, aus der sie kam. Vorn bei der Treppe stand Hekate, die Herrin der Finsternis, bleich, rothaarig, mit glühenden Augen. Ihre langen, roten Haare standen vom Kopf ab und ringelten sich wie Schlangen. Sie trug ein langes, weißes Gewand, das mit Flecken besudelt war. Ihre Finger waren wie Krallen gekrümmt.
Unga stürmte mit einem Wutschrei auf Hekate los. Er hatte sie in ihrem Reich in der Unterwelt von Kreta kennen- und hassengelernt, als sie ihn, den Dämonenkiller und Coco Zamis hatte vernichten wollen.

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Da lacht der Satan
Dämonenkiller Nr. 92
Seite 62, 2. Spalte, 8. Absatz – Seite 63, 1. Spalte, 2. Absatz

Es war ein Todessprung, aber Unga schaffte ihn. Er flog durch die schwarze Wolke hindurch, die Luguri darstellte, und traf La Papesse wie ein Geschoß. Mit ungeheurer Wucht schmetterte sie der Körper des herabstürzenden Cro-Magnons auf den Boden.
Shirley La Motte brach sich das Genick und schlug sich den Schädel ein. Viel wichtiger aber war, daß ihr kristallines Herz in unzählige kleine Fragmente zerbarst. Ungas Schrei verhallte, als er aufprallte.

Da lacht der Satan
Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 92
Seite 61, 2. Spalte, 2. + 3. Absatz

Es war ein Todessprung, aber Unga schaffte ihn. Er flog durch die schwarze Wolke hindurch, die Luguri darstellte, und traf La Papesse wie ein Geschoß. Der Körper des herabstürzenden Cro-Magnons schmetterte sie auf den Boden.
Shirley La Motte war auf der Stelle tot. Ihr kristallines Herz zerbarst in unzählige kleine Fragmente. Ungas Schrei verhallte, als er aufprallte.

Das waren in der DK-Neuauflage Nr. 92. In der nächsten Folge kommen die Kürzungen in der Dämonenkiller-Neuauflage Nr. 93 "Die Toten stehen auf" von Ernst Vlcek alias Paul Wolf dran.

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