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Achim Mehnert in Top Form! - »Schlomos« zwanzigste Kolumne

Ren Dhark & das Weltall Achim Mehnert in Top Form!
»Schlomos« zwanzigste Kolumne

Achtung! Diese Kolumne enthält Spoiler zu Ren Dhark Unitall 32 »Goguls Armee« und (vielleicht!) auch zu Unitall Band 27...

Die Kolumne vom Dezember hab ich ausfallen lassen, weil es einen üblen Krankheitsfall in der Familie gab. Das hat mich ziemlich ausgeknockt, konnte beim besten Willen nichts schreiben.


Goguls ArmeeHab mich dann mit meinem alten Freund Uwe Helmut Grave unterhalten, und der meinte, dass in so einem Fall Schreiben die beste Therapie sei. Also bin ich wieder in den Foren aktiv geworden, hab sogar an meinem Waldperlach SF weiter gearbeitet (ein Regional-Science-Fiction-Roman!) und tatsächlich: Das wirkt.

Da ich erstmals seit längerer Zeit wieder einen Ren Dhark SUB (Stapel ungelesener Bücher) hab, fang ich einfach mal ganz unten an. Die liegt, äh, lag, Goguls Armee – ah, kurze Mampfpause (das fängt ja diesmal früh los)

Rosenkohlkuchen von meiner Schwester. Megalechts!

¼ Stunde später: Börps. Satt.

Tass Kaff, Kippe.

Weiter: Also, Goguls Armee. Hab vorhin kurz rein gelesen, musste aber einen weiteren Teil des Jahresendbackup starten, und fang daher erst jetzt mit der Kolumne an. Im Hintergrund summt eine USB Platte leise vor sich hin, ich bin so richtig schön satt und vollgefressen, von daher kann es jetzt losgehen:

Seite 3: Vorwort von Ben B. Black:
Das Vorwort enthält Bens warnende Worte:“Wer Unitall 27 noch nicht gelesen hat, es aber vor hat, soll das vor Unitall 32 machen. Sonst besteht das Risiko, gespoilert zu werden.” (Sinngemäß frei wiedergegeben.) Hatte ich zu #27 eigentlich eine Kolumne geschrieben? [Trollmode] Im Zweifelsfall nicht, und fies wie ich bekanntlich bin, spoilere ich alle, die den Band verpasst haben, jetzt gnadenlos zu. Har, har, har. (Muss auch mal sein...[/Trollmode]

Bens geheimnisvolle Vorankündigungen (speziell zum alten Feind in der Milchstraße) lassen bei mir schon wieder Vorspannung (“Vorspannung, CC-BY-SA dt. 3.0 Schlomo Gross, ein Kunstwort aus “Spannung” und “Vorfreude”) aufkommen. Nur gut, dass die Bücher auf die Ben gerade einen Megalechts bei mir ausgelöst hat, noch auf dem SUB liegen. YEAH!

Seite 5: Kapitel 1:
Es beginnt mit der üblichen Übung von Rikers Raumflotte, aber dann wird es ernst: Nur 12 Lichtjahre vom Verband entfernt werden die Reste einer Raumschlacht angemessen und Riker befiehlt dem Kommandanten der NARVIK, Lindemann, äh, Linderoth an, mit der Flotte dort hin zu fliegen. (Wieso les ich bei Linderoth eigentlich immer Lindemann? Hm. Muss wohl den Film “Versenkt die Bismark” zu oft gesehen haben.)

Und dann geht wirklich der Punk ab! Dan Riker fliegt mit 3 Flash in das zum Wrack geschossene fremde Raumschiff. Sie durchsuchen es, Ein Flash Pilot findet einen Lagerraum mit tausenden toter Menschen, die er kennt, aber noch nie persönlich getroffen hat. Riker findet in der Zentrale den einzigen Überlebenden: Terence Wallis! Leiber stirbt er, bevor er etwas verraten kann. Die anderen Toten sind ebenfalls Terance Wallisise.

Das Kapitel beginnt langsam, wird dann immer spannender, und auf den letzten Seiten kann man keine Sekunde lang aufhören zu lesen. Ein echter Mehnert! Megastark! Ich mag es, wenn die Spannung so ganz langsam Schritt für Schritt steigt und dann der echte Hammer kommt.

Seite 25: Kapitel 2:
Ein Planet mit Worgunmutanten, die der Raumfahrt abgeschworen haben. Und ein Zitat: “Fünfzig Schattierungen von Blau.” Ich lieg schon wieder fast am Boden vor Lachen. Echt cool.

Ah, jetzt kommt der Schattenlose ins Spiel. Er wandert gerade im Sanktuarium, einer Kugel, an deren Innenseite die Schwerkraft nach Außen wirkt. Hat was von SoW. Gogul, der Schattenlose (bei dem ich mich schon gefragt hab, ob sein Name irgendwie von Google abgeleitet ist?) betrachtet im Sanktuarium schwarze Keilschiffe, die an Bösartigkeit kaum zu übertreffen sind. Das Emblem der Schwarzen Macht prangt an den Schiffen: Drei rote Ringe. Die Schwarze Macht ist bekannt dafür, Worgunmutanten zu jagen.

In Goguls Flugzelle (eine Art Raumschiff) sind neben ihm selbst auch die Kopien von Terance Wallis, Steven Trainor und Barney Redwick, einem Mutanten. Gogul will gegen die in der Milchstraße aufgetauchte Schwarze Macht vorgehen. Was er auch schon in seiner Zeit als Wächter getan hatte.

Die 3 Menschen wissen nicht, dass sie Klone sind, halten sich für die Originale. Gogul züchtet in seiner Flugzelle weiter Klone, staunt über die technischen Möglichkeiten seines Raumschiffs, kennt aber dessen Hersteller nicht. Gogul will mit den Wallis Klonen ein Frühwarnsystem am Rand der Milchstraße aufbauen, um rechtzeitig vor der Schwarzen Macht gewarnt zu werden. Er achtet aber streng darauf, dass die drei ersten Klone nichts von “ihren” Klonen erfahren.

Bei den Worgunmutanten auf Cossar zeigt der raumfahrtbegeisterte Tarstor seinem Freund Rembran (cooler Name! Ob der wohl malt?) den Ringraumer PURNIDOM, mit dem er schon im Weltraum war.

Seite 38: Kapitel 3:
Goguls Vorhut, die Wallise, die das Vorwarnsystem betreiben sollen, melden sich nicht bei ihm. Klar. Das wissen wir bereits aus dem ersten Kapitel. Die haben nicht überlebt. Aber davon weiß Gogul noch nichts, aber er vermutet, dass eine Vorhut der Schwarzen Macht den Transporter zerstört hat.

Mampfpause? Nein, jetzt nicht. Später. Auch keine Kippe und kein Kaff. Ist einfach zu spannend!

Die Flugzelle scheint bei den Passagieren Erinnerungsflashes zu produzieren. Oder werden den Klonen auf diese Art erst Erinnerungen und damit Wissen “eingespielt”? Die Flugzelle scheint noch deutlich mehr zu können: Sie verhält sich wie ein universelles Produktionsmittel, gestaltet Wände und Anlagen nach Goguls Wunsch um. Ah, jetzt kommt das Stichwort: Formenergie. Gab es das nicht mal bei Perry Rhodan? Gogul hat diese Technik in einer weit entfernten Galaxis auf dem Planeten einer untergegangenen Zivilisation gefunden. Er vermutet, dass die Schwarze Macht einen Worgunmutantenspürer besitzt, der über intergalaktische Entfernungen hin funktioniert. Möglicher Weise ist deren Technik sogar seiner Flugzelle überlegen. Nur: Wieso die Typen Worgunmutanten jagen, weiß er auch nicht.

Gogul erklärt den 3 Klonen, worum es eigentlich geht, aber die befürchten, dass sie als Armeeunterführer nicht qualifiziert sind. Daher bekommen sie eine Mentalschulung. Während die Schulung läuft, beginnt Gogul eine Raumflotte zu bauen. Er sucht und findet einen geeigneten Planeten, um dort einen Xe-Flash mit einem Ringraumer Corus abzusetzen.

Nur Barney ist mit seiner Rolle nicht einverstanden, die beiden Anderen akzeptieren es einfach so.

Starkes Kapitel! Da passiert wirklich alles, was ich nicht erwartet hätte, und das in einem Tempo, wie ich es bei RD wirklich mag! Megastark!

So. Jetzt werd ich dann doch schnell was mampfen.

Nudeln mit Käse und Tomatensoße, Feldsalat, Tass Kaff, Kippe.

Seite 54: Kapitel 4:
Jetzt geht es bei den Worgunmutanten weiter. Tarstor unternimmt einen weiteren Flug mit der PURNIDOM, und als er nach Cossar zurück fliegt, kommen dort 12 keilförmige Raumschiffe aus dem Hyperraum. Die Schwarze Macht, die Tarstor aber (noch!) nicht kennt. Sie beschießen den Planeten. Übel, echt übel.

Rembran sieht sich gerade die Ringraumer von außen an, als die Keilraumer angreifen. Er überlebt nicht. Die Fremden zerstören die Stadt auf Cossar und zwei von ihnen greifen die PURNIDOM an. Tarstor kann nur mit einer Nottransition entkommen.

Sagenhaft spannend!

Seite 63: Kapitel 5:
In Goguls Flugzelle. Nach 4 Tagen sind die ersten 2000 Klone für Goguls Armee fertig. Die Klone erinnern mich jetzt ein wenig an die Duplos aus dem 200er Zyklus von Perry Rhodan. Nur gefällt mir die Art ihrer Produktion hier besser. Gut, da liegen rund 50 Realjahre dazwischen...

Auf dem unbewohnten Planeten ohne Namen hat der Corus die Produktion aufgenommen. Gogul stellt Barney einen seiner Klone vor, testet dann weitere Klone auf ihre Parafähigkeit, aber sie haben keine. Anscheinend konnte sich nicht “mitgeklont” werden. Dann beginnt das Training der Klonarmee. (Hat ganz entfernt etwas von Star Wars)

Seite 71: Kapitel 6:
Tarstor ist in einer (ihm) unbekannten Ecke der Milchstraße aus der Transition gekommen. Bemerkenswert ist, dass die Worgunmutanten Sicherheitsgurte in ihren Raumschiffen haben. Tarstor berechnet mit Hilfe des Bordcomputers den Rückflug, da er wissen will, was auf Cossar weiter geschehen ist.

Beim Flug nach Cossar stellt Tarstor fest, dass er die blaue Sonne nicht orten kann, nur ein verwaschenes Objekt, das seltsame Impulse aussendet. Als er nach der letzten Transition das System erreicht, stellt er fest, dass die ehemals blaue Sonne Sonne jetzt schwarz ist. Der Planet ist verwüstet, wird ohne die Sonnenstrahlung bald zum Eisball werden. Tarstor fliegt nahe an die Stadt und entdeckt einen schwarzen Roboter mit drei roten Ringen. Es gelingt ihm, den Robot abzuschießen.

Echt heftig! Tass Kaff, Kippe.

Seite 80: Kapitel 7:
Die Übungen der Armee gehen weiter. Barney zweifelt an seiner Aufgabe, die beiden anderen Klone nicht. Bis Trainor mit Barney spricht, und dessen Überlegungen mitbekommt. Das löst auch bei ihm Zweifel aus. Nach einiger Zeit ist selbst Gogul nicht mehr sicher, ob die Warnung der Wächter mittels der grünen Technologie vor der Schwarzen macht wirklich zutrifft.

Anscheinend hat das Gespräch gewirkt: Trainor beschließt, die Flugzelle zu verlassen. Er will heim nach Bel Air..

Die Armee und die Flotte sind jetzt einsatzbereit, und Gogul erinnert sich daran, dass die Schwarze Macht seit einer Million Jahren aktiv ist, aber niemand weiß, wer dahinter steckt.

Dann kommt der Alarm: Die Schwarze Macht hat in der Milchstraße angegriffen, und sie hat sogar eine Sonnenabschaltung durchgeführt. Eine Waffe, gegen die weder die Wächter noch der Schattenlose ein Gegenmittel besitzen. Gerade als Gogul aufbrechen will, gelingt es Trainor mit einem Beiboot zu fliehen.

Seite 94: Kapitel 8:
Im zerschossenen Transporter. Jetzt tauchen auch hier schwarze Keilschiffe auf. Riker und die beiden anderen schaffen es, mit den Flash den Transporter zu verlassen. Und geraten sofort in eine Raumschlacht.

Die SM setzt tatsächlich einen “Intervallfeldreißer” ein. Ist das cool! Au, und der Flash von Riker hat was abbekommen.Ah, stimmt. Riker kennt ja den Bericht von Dhark aus Orn und damit die schwarzen Keilschiffe. Hatte ich glatt vergessen. Hm.

Boah! War das spannend! Wollte eigentlich ein paar Kommentare schreiben, ging aber nicht. Konnte nicht aufhören zu lesen, um nur ja nichts zu verpassen. (Ich merk gerade, wie sonderbar absurd dieser Gedanke ist. Aber wenn`s so spannend ist, dann...)

Seite 103: Kapitel 9:
Trainor auf der Flucht. Nach der dritten Transition ist Trainor sich sicher, die Flugzelle mit dem Flash abgehängt zu haben. Aber er hat keine Ahnung, wo er gerade ist.

Gogul versteht nicht, was in Trainor vorgegangen ist, und er bekommt Zweifel an der “Funktionsfähigkeit” seiner Klonarmee. Trotzdem fliegt Gogul los, um mit seiner Flotte das System mit der “abgeschalteten” Sonne zu untersuchen.

Nach einigem Suchen und einem schlauen Raster findet Trainor tatsächlich einen von Menschen besiedelten Planeten: Den Hinterwäldlerplanet Bois.

Auf dem Flug misst die Flugzelle die Raumschlacht zwischen Rikers Verband und den Keilschiffen an. Gogul beschließt, einzugreifen. Dort angekommen, finden sie Rikers beschädigten Flash.

Trainor landet auf Bois, schleicht sich ins Verwaltungsgebäude um an einen Computer zu kommen. Er kann die gesuchten Sternkarten kopieren und fliegt wieder ab.

Seite 115: Kapitel 10:
Rikers Verband. Die NARVIK versucht, Rikers Flash zu bergen. Megastark! Und jetzt kommen auch endlich Wuchtkanonen zum Einsatz, was zwei der Keilraumer nicht überstehen. Die NARVIK kann Rikers Flash bergen, aber er ist leer! Hat Gogul ihn da irgendwie heraus geholt?

Die Keilschiffe haben bei ihrer Flucht den Transporter so gründlich abgeschossen, dass nicht einmal Splitter übrig sind. Bei den 2 Keilschiffen sieht es genauso aus,

Von Dan Riker gibt es keine Spur. Er wird damit als vermisst geführt.

Seite 124: Kapitel 11:
Weiter geht es auf Babylon. Die Nachbesprechung mit Appeldoorn bringt auch keine neuen Erkenntnisse.

Riker wacht aus einem traumlosen Schlaf auf. In einem Park in Neu-Alamo auf Babylon! Also steigt er in ein Taxi und lässt sich zum Regierungsgebäude fahren.

Seite 136: Kapitel 12:
Auf Bel Air. Trainor landet auf dem Rasen vor Charles Norris. Es stellt sich heraus, dass sich Trainor nur an Dinge bis Oktober 2069 erinnern kann. Jetzt ist aber Dezember 2070. Der Buttler Biff bemerkt, dass die Beschriftung der Instrumente im Flash in einer unbekannten Schrift gedruckt sind, worauf Norris auf Babylon anruft, mit dem echten Trainor spricht und den Auftrag erhält, den Klon festzusetzen.

Seite 148: Kapitel 13:
Im System der abgeschalteten Sonne. Gogul ist sich sicher, dass die Keilschiffe noch einmal hier auftauchen. Und tatsächlich, sie kommen! Gogul beobachtet, wie sie sich im Ortungsschatten der schwarzen Sonne verstecken, und will das Wissen als taktischen Vorteil nutzen.

Tarstor schießt einen Roboter der Schwarzen Macht nach dem anderen auf dem erkaltenden Planeten ab, kommt dann aber auf die Idee, dass die Roboter Datenspeicher haben... Aber die Roboter zerstören sich lieber selbst, als sich gefangen nehmen zu lassen.

Goguls Flotte erreicht jetzt das System und greift die Keilraumer sofort an. Es entwickelt sich eine gigantische Raumschlacht, bei der die Keilraumer anscheinend technisch im Vorteil sind.

Tarstor ist inzwischen auf Cossar gelandet um nach Überlebenden zu suchen.

Seite 161: Kapitel 14:
Auf Bel Air. Norris nimmt einen Schocker und betäubt den Trainor Klon.

Und dann kommt auf Babylon plötzlich Dan Riker in den Konferenzraum. Megacool! Dann endlich bricht Trainor nach Bel Air auf, um sich um seinen Klon zu kümmern.

Wieder so ein Kapitel, bei dem ich einfach nicht aufhören konnte, immer weiter zu lesen. Hm. Wirklich Astreinmegacool!

Seite 167: Kapitel 15:
Im System der schwarzen Sonne. Und wieder expenplodiert ein Ringraumer, die Keilschiffe sind offensichtlich im Vorteil. Selbst die Kamikaze Angriffe der Ringraumer zerstören zu wenig Keilschiffe. Dann setzen Goguls Schiffe Hy-Kon ein, und schicken damit die Hälfte der Keilschiffe in den Hyperraum. Der Rest der Keilschiffe flieht.

Auf Cossar findet Tarstor keine Überlebenden, trifft aber auf schwarze Roboter. Denen gelingt es, die PURNIDOM zu sprengen. Im letzten Moment schafft es Gogul, den Worgunmutanten zu retten.

Die restlichen Roboter auf dem Planeten zerstören sich selbst, um keine Spuren zu hinterlassen.

Seite 183: Kapitel 16:
Bel Air. Trainor will seinen Klon verhören, aber der wird plötzlich dement und beginnt sich aufzulösen.In Goguls Flugzelle wird Barney mit der Erkenntnis ein Klon zu sein nicht fertig und springt ohne Raumanzug aus einer Schleuse.

Tarstor fliegt jetzt bei Gogul mit. Und der hat ein weiteres neues Besatzungsmitglied: Dan Riker!

Seite 192: Ende
Megastarke Story! Genialer Spannungsaufbau: Es beginnt langsam und gemütlich, steigert sich dann immer mehr und schließlich geht derart der Punk ab, dass ich weder zum Essen, Kaffeetrinken noch Rauchen gekommen bin. Ich konnte einfach nicht aufhören, immer weiter zu lesen, bis ich dann durch war. Und dann das Ende! Stark! Echt stark! Ich hatte schon erwartet, dass Gogul Riker ebenfalls klont (das Original scheint wirklich auf Babylon im Park angekommen zu sein, da dieser Riker nur einen Tag verloren hat, klonen aber mindestens 4 Tage dauert.), und das hat echt Potential für weitere Geschichten.

1Irgendwie erinnert mich das Konzept Gogul ganz entfernt an Tengri Lethos aus den 200er Heften von Perry Rhodan, nur deutlich besser dargestellt. Gogul ist wirklich fremdartig, nichtmenschlich, passt nicht in die Schwarz/Weiß Kategorie von Gut und Böse. Er handelt einfach nicht-menschlich, ist aber kein mieser Typ, sondern verfolgt durchaus unterstützenswerte Ziele. Er will einen Krieg verhindern, aber eben nicht so, wie ein Mensch das vielleicht wollen würde, sondern nach seinen eigenen, eben nicht menschlichen Moralvorstellungen.

Was mir an der Grundidee der Geschichte so ganz besonders gefällt: Die üblen Feinde greifen nicht die Menschen an, sondern jemand ganz anderem, aus Gründen, die niemand kennt, und die Menschen sind nur Zuschauer am Rand. Ich erinnere mich, dass vor Jahren mal ein Leser in einem PR Forum ein vergleichbares Konzept diskutiert hat, da bei PR das Standartverfahren darin besteht, dass ein übermächtiger Feind die Menschheit angreift, nach langen verlustreichen Kämpfen geschlagen wird, worauf kurzzeitig Frieden herrscht, bis ein noch mächtiger, noch üblerer Feind... Aber das kennen wir ja schon. Die Vorstellung, dass sich mal nicht alles um die Terraner drehen könnte, wurde dort jedoch nie aufgegriffen. Hier schon! Und das begeistert mich monstermäßig.

Damit haben wir bei RD jetzt (mindestens) 3 intergalaktische Supermächte, die Balduren, die Grüne Technik und die Schwarze Macht. Sie alle interessieren sich nicht (oder kaum) für die Terraner, sondern “ziehen ihr eigenes Ding durch”. Auf einer Stufe zwischen diesen Supermächten und den Terranern scheinen die Wächter zu stehen. Langsam aber sicher entwickelt sich damit ein RD-Universum, in dem wir als Leser etwas beobachten können, das man auch im Real Life sieht: Es interagieren in erster Linie Leute miteinander, die auf einer vergleichbaren Stufe stehen. Von da her ist eigentlich zu erwarten, dass es auch “Zusammentreffen” etwa von Balduren und der Schwarzen Macht geben könnte. Mal sehen, was zukünftige Geschichten da noch bringen werden.

Ich vermut mal, dass wir von den Keilraumern der Schwarzen Macht noch so einiges erfahren werden. Das klingt für mich wie die Vorbereitung eines Langzeitplans, wie etwas, das vielleicht erst in 20 oder 30 Bänden wirklich akut werden wird. Eine Idee, die mir gefällt...

Schalom, Schlomo

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