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Derrick und seine Fälle: Folge 219 - Ein sehr trauriger Vorgang

Derrick und seine FälleFolge 219
Ein sehr trauriger Vorgang

Sechs Schüler einer Oberstufenklasse suchen gemeinsam ein Bordell auf. Ihr Freund Horst Wiegand soll endlich seine ersten Erfahrungen machen. Anschliessend begeben sie sich auf einen Umtrunk zu Albert Krumme, dem Anführer ihrer Clique. Albert ruft im Übermut Inge Waldstein an, eine Mitschülerin, die für Horst schwärmt. Ihr gegenüber brüstet sich Albert mit den Erlebnissen im Bordell. Inge reagiert mit Bestürzung.

Kurze Zeit später klingelt es an der Haustür. Als Albert sie öffnet, fallen plötzlich Schüsse.

Bevor er vor den Augen seiner Schulkameraden stirbt, bringt er noch die Kraft auf, zu sagen: "Ich hätte es nie für möglich gehalten, es ist - echt irre." Nicht nur seine Freunde rätseln über den Sinn seiner letzten Worte. Auch Oberinspektor Derrick weiss damit zunächst nichts anzufangen, bis er einen entscheidenden Hinweis aus dem Kreis der Mitschüler des Ermordeten erhält. (1)

Nach einigen recht durchwachsenen Folgen ist mit Folge 219 wieder mal eine sehr ansehnliche und spannende Episode entstanden, auch wenn sich nach etwa der Hälfte der Folge erraten lässt wer der Mörder war. Doch alles andere stimmt. Ein rätselhafter Mord und eine Reihe sehr merkwürdiger Leute, die dennoch über jeden Zweifel erhaben scheinen.
Allerdings leidet die Folge etwas unter der behäbigen Regie eines Theodor Grädler. In den Händen von Ashley oder Brynych wäre die Story sicher besser aufgehoben gewesen.

Auch die Schauspieler scheinen mit Elan bei der Sache. Mit Christiane Hörbiger als dunkle Eminenz unter all den Verdächtigen, tat man den österreicherischen Derrick-Fans wieder ein Gefallen. Sie ist nach "Fliegender Vogel" zum zweiten Mal in der Reihe vertreten.

Darsteller: Horst Tappert (Stephan Derrick), Fritz Wepper (Inspektor Klein), Christiane Hörbiger, Holger Handtke, Robinson Reichel, Wilfried Hochholdinger, Manou Lubowski und andere
Stab: Musik: Max Greger jr. Titelmusik: Les Humphries, Regie: Theodor Grädler, Produzent: Helmut Ringelmann. Eine Produktion der Telenova Film- und Fernsehproduktion im Auftrag von ZDF, ORF, SRG. Erstsendung: 22.01.1993

(1) ZDF

Kommentare  

#1 Ralph Lehmkühler 2017-05-15 20:13
"...unter all den Verdächtigen"- wer denn bitteschön außer der "Frau Dr." wird denn als potentieller Mörder vorgestellt ?
"spannend"-nicht eine Minute, der Zuschauer erfährt kurz nach dem Mord, wer in Frage kommt- und zwar eine unter sonst keinen.
Positiv bewerten muss man aber mal den Vortrag von der Philosophie von Gut und Böse, die bei
Reinecker aber nichts Neues ist. Der Selbstmord am Ende stimmt nachdenklich, wertet aber auch
damit die Folge auf, da die Story ja selbst ziemlich
dürftig ist.

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