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ROBIN HOOD

Kino mit Ingo

ROBIN HOOD

Nach dem Tode König Richards lässt der begnadete Bogenschütze Robin (Russell Crowe) den Krieg gegen die Franzosen hinter sich und kehrt nach England zurück, in ein durch Korruption und einen brutalen Sheriff gebeuteltes Nottingham. Schnell verliebt er sich in die willensstarke Witwe Lady Marion (Cate Blanchett), die anfangs allerdings überaus skeptisch ist, was ihn und seine Beweggründe angeht. Als Gejagter, als Gesetzloser und nicht zuletzt um ihre Hand zu gewinnen, versammelt er eine Truppe Gleichgesinnter um sich und macht dem Sheriff einen Strich durch seine gierige Rechnung.


Robin Hood Doch seine in Jahrzehnten des Krieges geschwächte Heimat hält noch eine weitaus größere Aufgabe für Robin parat und so macht sich ausgerechnet dieser unwahrscheinlichste aller Helden mit seinen Leuten auf, blutige Unruhen im Land zu verhindern und ganz England zu retten.

 Bei den Dreharbeiten zu Sir Ridley Scotts „American Gangster” ging Produzent Brian Grazer auf Russell Crowe zu und fragte ihn, ob er sich vorstellen könne, die Hauptrolle in einem neuen „Robin Hood”-Film zu spielen. Für diese neue Interpretation der Jahrhunderte alten Legende wählten die Männer einen einzigartigen Ansatz: eine Ursprungsgeschichte, die erklärt wie aus einem normalen Bogenschützen in König Richards die Legende wurde, die wir als Robin Hood kennen. Vor dem Hintergrund der Kreuzzüge sollte dieses Actionabenteuer ein historisches Grundgerüst für die späteren Heldentaten bauen, die in so vielen anderen Versionen der Sage erzählt wurden.
Grazer kam an Bord, um das Projekt mit Universal Pictures und Imagine Entertainment (die Produktionsfirma, die er sich mit Ron Howard teilt) zu entwickeln und zu produzieren.

„Filme über Helden inspirieren mich. Und die Geschichte von Robin Hood hat einen besonderen Reiz für mich, weil sie von einem Man handelt, der nichts anderes als die gerechte Sache im Sinn hat, und der die Fähigkeiten und die Willenskraft hat, dafür zu kämpfen.
Mit unserem Film erklären wir, wer der Sheriff von Nottingham, Maid Marion und ihr Stiefvater waren, wir erklären die Strukturen des englischen Nordens dieser Zeit, den Einfluss der Freiherren und wie und von wem England damals kontrolliert wurde. Und am Ende unseres Filmes erfährt man, wer Robin ist, wobei dieses Ende im Grunde der Anfang der so vielen anderen Filme ist, die über ihn gemacht wurden.”  (1)

Robin (Crowe) und Marian (Blanchett)Crowes Zusage Robin Hood zu spielen, kam allerdings mit einer Bedingung

„Ich sagte, dass ich Robin Hood spielen würde, aber eben nur mit einem wirklich frischen Ansatz. Seine Heldentaten gehören zu den ältesten englischen Überlieferungen. Das bedeutete aber auch, dass man respektvoll damit umgehen muss und nicht einfach machen kann, was man will.
Wenn man Robin Hood auf eine andere Art und Weise wiederbeleben will, dann nur, in dem man dabei das Gefühl vermittelt, dass alles, was man über die Legende zu wissen glaubte, ein nachvollziehbares Missverständnis war, eine verständliche Fehleinschätzung.
Es muss aber anders sein als das, was man schon kennt. Nehmen wir beispielsweise Robin und Little John, die sich eben nicht sofort gut verstehen, sondern erstmal eine Auseinandersetzung haben. Auch bei uns gibt es diese Auseinandersetzung, aber eben nicht auf einem Baumstamm über einem Bach und ausgetragen mit Stöcken, wie man es nun wirklich schon zur Genüge kennt. Wir haben alles etwas anders erzählt, wir haben neue Wege gewählt, die Geschichte anders definiert und wir haben den zeitlichen Ablauf ein wenig versetzt.
”
  (2)

Robin Hood (Crowe)

Die außergewöhnliche Partnerschaft zwischen Ridley Scott und Russell Crowe reicht bis zu ihrem ersten gemeinsamen Film zurück, dem extrem erfolgreichen, mehrfach Oscar ausgezeichneten „GLADIATOR”, der das Genre des Historienepos neu definierte. Seitdem haben die beiden noch drei weitere Filme gemeinsam gemacht: „Ein gutes Jahr”, „American Gangster” und „Der Mann, der niemals lebte”. Und Ridley Scott war sofort begeistert als Crowe und Grazer ihm die Idee präsentierten.
Mit Ridley Scott an Bord nahm das Projekt ernsthafte Fahrt auf. Die Filmemacher und ihr Star hatten eine gemeinsame Vision, sie wollten in ihrer Version zeigen, wie aus einem normalen, bescheidenen Mann ein Held und ein Symbol der Freiheit werden kann. Sie wollten das innerhalb eines ganz spezifischen historischen Umfelds zeigen.

„Wir wollten die politischen und historischen Fakten dieser Zeit möglichst genau zeigen. England war pleite, im Land drohte der Bürgerkrieg von außerhalb Frankreichs kommend, und an der Spitze stand mit König John ein unfähiger Anführer. Vor diesem Hintergrund konnten wir die Geschichte ausbreiten, wie Robin Hood entstand."  (3)

Für die Ausarbeitung der gemeinsamen Vision von Scott, Grazer und Crowe wandten sich die Männer an Drehbuchautor Brian Helgeland, der für seine frühere Zusammenarbeit mit Crowe (sein Drehbuch zu „L.A. Confidential“) mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Nach dem Anruf von Scott war ihm sofort klar, dass ihn persönlich vor allem die Chance reizen würde, die Legende ‚menschlich' zu zeigen.

„Ridley wollte die ‚Der-Mann-bevor-er-zum-Mythos-wurde’-Version von Robin Hood. Jeder kennt den Mythos und offensichtlich handelt es sich dabei um eine Übertreibung angenommener realer Ereignisse. Der Mythos hat seine Wurzeln darin, dass es in Zeiten der Unterdrückung die Hoffnung gibt, dass ein Mann sich den Mächtigen entgegenstellt und sich um das Wohl des Volkes kümmert.
Insbesondere in der englischen Geschichte ist diese Position eben mit einem Gesetzlosen besetzt. Ridley wollte, dass wir uns vorstellen können, wie die wahren Ereignisse gewesen sein mögen, aus denen die Legende gewachsen ist
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Im Drehbuch nach einer Story von Helgeland, Ethan Reiff & Cyrus Voris lernt man den Bogenschützen Robin Longstride zunächst als Soldaten in König Richards Armee kennen, die gerade aus dem dritten Kreuzzug zurückkehrt. König Richard belagert eine französische Burg, um sich das Geld zurückzuholen, das als Lösegeld für ihn an den französischen König bezahlt wurde, der ihn nach der Rückkehr von seinem Kreuzzug als Geisel festgehalten hatte.
Laut historischen Überlieferungen wurde Richard bei dieser Belagerung von einem Pfeil in seinen Nacken verletzt und verstarb bald darauf. Seine Mutter war am Boden zerstört und sein jüngerer Bruder Prinz John übernahm die Krone Englands und wurde König.
Am Anfang seiner Story steht Richards Tod und Helgeland stellte sich Robin als Mann vor, der seit seinem 5. Lebensjahr nicht mehr in England war, der eine rastlose Kindheit in der Fremde verbracht hatte und ein Leben geführt hat, das vom Kampf und von den Kreuzzügen geprägt war. Endlich hat er die Chance ergreifen können, in seine Heimat zurückzukehren, doch bei seiner Ankunft findet er ein durch Richards rücksichtslose Kreuzzüge verkrüppeltes Land vor, in dem Armut herrscht und es an Männer fehlt. Und während am Horizont schon das Schreckgespenst einer französischen Invasion lauert, lässt Richards inkompetenter Bruder John sein Volk leiden und füllt sich selbst die Taschen.

Es war den Filmemachern wichtig zu zeigen, wie sehr die Wirtschaft Englands am Boden liegt und wie trostlos das Land geworden war. Robins Rückkehr trifft sich mit Johns heftigen Steuergesetzen, die den Bürgern mehr abforderten als sie leisten konnten, sodass ihnen kaum noch etwas für Essen, Kleidung und Unterkunft blieb. Robins Widerstand gegen die Herrschenden bestand nicht nur darin, Korn zu stehlen und es den Menschen Nottinghams zu geben, sondern vielmehr darin, dass er seine Landsleute inspirierte, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

„Es wird immer darüber geredet, dass Robin Hood von den Reichen genommen hat und es den Armen zurück gab, aber wir hatten das Gefühl, dass es wichtig sei, wirklich den Punkt in der mittelalterlichen Geschichte zu treffen, an dem das Land fast verhungert und von seiner eigenen Krone misshandelt wird.
Die herrschende Hierarchie ist der Feind und der Jedermann, der sich ihr entgegenstellt, ist Robin Hood. Innerhalb dieses Rahmens haben wir aber nicht die Erwartungen und den romantischen Charakter der Legende vernachlässigt. Steckt da Witz drin? Ja. Gibt es viel Action? Oh ja
."
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Ein Schlüssel für Helgelands Interpretation war die Geburt der Magna Carta, der entscheidende und wegweisende Vertrag, der 1215 nach der Revolte englischer Barone gegen König John in Runnymede unterzeichnet wurde. In vielfacher Hinsicht markiert dieser Moment die Geburt Englands, und die angelsächsische Bevölkerung wurde von der teilweise grausamen Herrschaft normannischer Könige befreit.
Einen Hintergrund für Robin zu etablieren, war entscheidend, um verstehen zu können, warum gerade er zur Heldenfigur, zum Volkshelden wird. In dieser Geschichte erfährt Robin, dass sein Vater der Steinmetz Thomas Longstride war, ein bekannter öffentlicher Sprecher und der wichtigste Autor der Schriften, aus denen die Carta de Foresta entstand.
Dieser Vorgänger der Magna Carta sicherte den einfachen Leuten bestimmte Privilegien zu und einen bestimmten Schutz vor Übergriffen des Adels. Richards Vorgänger Henry II sah in Longstrides politischem Engagement einen Verrat am Land und ließ ihn vor den Augen seines jungen Sohns ermorden.

Um sich auf die Rolle vorzubereiten, las Crowe mehr als 30 Bücher über Robin Hood und das späte 12. und frühe 13. Jahrhundert. Als wir Robin das erste Mal begegnen, bei Richards Belagerung einer Burg in Frankreich, weiß er nichts von seinen ganz jungen Jahren.

„Er hat die Erinnerung an den Tod seines Vaters unterdrückt. Seine Erklärung ist einfach, dass ihn seine Mutter und sein Vater loswerden wollten, weil sie genug von ihm hatten. Genau dieses Gefühl hat er seit 35 bis 40 Jahren in seinem Kopf.
Aber jetzt ist er wieder ganz in der Nähe von England”, führt Crowe aus. „Wir haben hier einen Mann, der ganz Europa und den Nahen Osten bereist hat und der ziemlich überrascht davon ist, dass England unterjochter und ausgebeuteter wirkt, als die vielen anderen Länder, die er gesehen hat.
Wir folgen einem Mann, der sich selbst entdeckt. Wir sehen, wie er beginnt, sich an seine Vergangenheit zu erinnern, und wie seine Mission immer deutlichere Züge annimmt. Er erkennt, dass er vom Schicksal geführt wird und mit einer viel größeren Aufgabe betraut wurde, als er sich jemals hätte vorstellen können. Und während er herausfindet, wer er selber ist, nimmt er die Arbeit seines Vaters dort wieder auf, wo sie vor Jahrzehnten zurückblieb.
”
(6)

Cate Blanchett Cate Blanchetts Teilnahme an „Robin Hood” ist im Grunde einer bescheidenen Briefmarke zu verdanken. Anfang 2009 nahmen Crowe und Cate Blanchett gemeinsam an einer Veranstaltung teil, bei der die neuen australischen Briefmarken mit ihren Gesichtern als Motiven vorgestellt wurden. Als sie gemeinsam auf der Bühne saßen, schaute Crowe zu Blanchett hinüber und ihm wurde klar, dass sie Robin Hoods Marion sein sollte. Ridley Scott stimmte zu, dass Blanchett eine ideale Marion für ihren Film wäre.
Die klassisch ausgebildete Blanchett hatte keine Bedenken mit einer neuen Interpretation der alten Geschichte und begrüßte den eingeschlagenen Weg, von den Ursprüngen Robin Hoods zu erzähle.

„Die Legende wurde immer wieder neu erfunden. Es gibt keine allein stehende Wahrheit im Robin Hood-Mythos. Er ist selbst in Shakespeares ‚Wie ihr wollt’, wo er kurz erwähnt wird, eine Legende. Robin Hood ist ein Mythos und jedes Zeitalter erzählt diese Art Mythen, weil darin etwas liegt, das eben genau die Zeit widerspiegelt, in der man gerade lebt.
Es gibt feste Archetypen, die zu diesem Mythos um Robin Hood gehören, wie die tapferen Männer, die an seiner Seite kämpfen. Es ist eine zeitlose narrative Konstruktion und jedes Zeitalter prägt eine so archetypische Story auf seine eigene Art.
”
(7)

Mit dem Drehbuch entwickelte sich auch die Rolle von Marion und wurde immer kraftvoller. Im Gegensatz zu früheren Leinwand-Verkörperungen gibt es hier absolut keine schwache Frau, die auf Errettung durch einen starken Mann wartet. Helgeland erklärt wie sich Marion entwickelt.

„Es gab ein Gesetz, das für den Fall des Todes eines Edelmanns besagte, dass sein Besitz an die Krone zurück geht, sollte seine Witwe keinen Sohn haben. Sollte also Marion keinen männlichen Erben hervorzaubern können oder einen neuen Ehemann, würde sie ihr Land verlieren. So ist die Beziehung zwischen Robin und Marion zunächst eine Zweckgemeinschaft und nicht Liebe auf den ersten Blick, wie in so vielen anderen Robin Hood-Geschichten. Dann allerdings wächst die Anziehungskraft zwischen den beiden und sie kommen sich trotz ihres Zweckbündnis-Starts immer näher.”  (8)

Eleonore, die Königsmutter (Eileen Atkins) Die Rolle von Eleanor von Aquitaine, der Witwe von Henry II und alternde Mutter von Richard und John, eine der erbittertsten Frauen der Herrscherhäuser der westlichen Welt, wird von Eileen Atkins gespielt. Die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin hat mit ihren starken Auftritten immer wieder für Begeisterung gesorgt und war beispielsweise in „Gosford Park” und „Unterwegs nach Cold Mountain” zu sehen.

„Es ist traurig, dass Eleanor ihren Sohn John ganz offensichtlich nicht liebt. Er hat zweifellos recht, wenn er sagt, dass sie immer nur seinen Bruder geliebt habe. Nichtsdestotrotz ist ein Thron ein Thron und er gehört auf diesen Thron. Sie ist eine leidenschaftliche Herrscherin und will um keinen Preis all das Land wieder verlieren, für das sie so hart gekämpft hat.
Sie hat Englands Grenzen tief ins Innere Frankreichs ausgeweitet und hat nicht vor, auch nur einen Schritt zurückzuweichen. Mit Blick auf das große Gesamtbild muss man allerdings sagen, dass sie eben nicht daran gedacht hat, wie es der Bevölkerung dabei geht und wie die Bauern über die Runden kommen. Aber sie verfügt sicherlich über eine große Weisheit und hat es immer verstanden, ihre Interessen durchzusetzen
  (9)

Eine der Marionetten auf der Bühne ihrer Machtspiele ist Isabella von Angoulême, die von der jungen französischen Schauspielerin Lea Seydoux aus „Inglourious Basterds” gespielt wird. Isabella, die von Eleanor anfangs verachtet wird, lernen wir als Prinz Johns nicht sonderlich geheime Liebhaberin kennen. Schließlich heiratet sie den zukünftigen Herrscher Englands und muss schnell feststellen, dass ihr für einen festen Platz auf dem Thron keine andere Wahl bleibt, als zum Sprachrohr ihrer Schwiegermutter und zur heimlichen Helferin für ihre strategischen Pläne mit John zu werden.

Marc Addy

Zur Legende von Robin Hood gehören natürlich immer seine tapferen Männer, in diesem Fall eine Truppe desillusionierter Mitstreiter, die unzufrieden mit dem sind, was Prinz John und seine Mutter aus ihrem Land gemacht haben. Ebenfalls in Diensten von Richards Armee, begleiten sie Robin nach England zurück, als sich ihnen durch den Tod Richards die Möglichkeit bietet, dem Krieg den Rücken zu kehren.
Kevin Durand spielt Robins rechte Hand Little John, Scott Grimes spielt Will Scarlet, den jüngsten in der Truppe, und Schauspielneuling Alan Doyle stellt den Minnesänger Allan A’Dayle dar.

„Diese Jungs sind allesamt Athleten, Sie haben alle einen sehr körperlichen Zugang zu ihren Rollen. Scott ist ein unglaublicher Sänger. Kevin hat die Koordination eines Balletttänzers und mit seinen auf gut 2 Meter verteiltem Körpergewicht von 110 Kilogramm die Statur eines Eishockspielers. Er kann ebenfalls toll singen. Und dann ist da noch Alan, der vorher noch nie gespielt hat. Er ist ein Musiker und Sänger aus Neufundland, der weiß, wie man eine Laute spielt.
Ich hatte zu Ridley vorher gesagt, dass wir unbedingt jemanden nehmen sollten, der weiß wie man die Laute spielt, wenn wir den Troubadour besetzen. Denn dann kann man auch vor Ort noch das Eine oder andere am Klang der Musik ändern. Und auch er kann toll singen. Der Gesang ist ein Schlüsselelement für die tapferen Männer Robins.
”
  (10)

Aber keine Robin Hood-Erzählung wäre vollständig ohne den ikonischen Bruder Tuck, einem rundlichen Geistlichen, der den Met und die Damen dem trockenen Job in der Kanzel vorzieht, die eigentlich zu seinem Job als örtlichem Abt gehört. Gespielt wird er von Mark Addy (bekannt aus „Ganz oder gar nicht“).
Tuck trifft auf Robin und seine Männer als sie auf dem Weg nach Peper Harow sind, um dort Sir Walter die Nachricht von Sir Robert Loxleys (gespielt von Douglas Hodge) plötzlichem Tod zu überbringen. Als Bienenzüchter und nur sehr zögerlichem Diener der Krone, nimmt Tuck nur zu gerne die Gelegenheit wahr und schließt sich Robin und seinen Getreuen an.

Neben Robin, Marion und den tapferen Männern gibt es noch eine ganze Reihe anderer aufregender Charaktere, zu denen nicht zuletzt Sir William Marshal, gespielt von William Hurt, und der von Max von Sydow dargestellte Sir Walter Loxley gehören. Diese Herren waren Freunde und Kollegen von Thomas Longstride (Mark Lewis Jones), Verfasser der Carta de Foresta und ermordeter Vater des damals fünf Jahre alten Robin (Jack Downham).
Um ihn zu schützen, brachten Marshal and Loxley den kleinen Sohn von Longstride nach Frankreich und ließen ihn dort in einem Kloster, während sie in den dritten Kreuzzug zogen – mit der festen Absicht, später zu ihm zurück zu kehren. Doch bei ihrer Rückkehr ist er verschwunden. Später ist Marshal führender Minister am Hofe von Richard Löwenherz und Loxley ist zu seinem Anwesen in Nottingham zurückgekehrt und wird Marions Schwiegervater.

„Als sie in den Krieg zogen, haben diese beiden Männer den jungen Robin drei Jahre lang in der Obhut anderer gelassen. Als sie zurück kehren, ist er nicht mehr da. Ihre Vermutung ist natürlich, dass er tot ist. Für die nächsten 35 bis 40 Jahre gibt es also keinen Tag, an dem sie nicht unter dem Stich des Schuldgefühls zu leiden haben. Beide haben eine interessante Reise hinter sich, die nicht zuletzt von dieser Schuld geprägt wurde. Tatsächlich ist es sogar so, dass Sir Walter zuerst an einen Racheakt glaubt, als er den Namen Robin Longstride das erste Mal nach so vielen Jahren wieder hört. Er glaubt, dass irgendjemand ihn für sein Versagen von damals umbringen will.”  (11)

Für Sir Walter Loxley geht die Freude über Robins Rückkehr einher mit der Trauer um seinen Sohn, Marions Mann Robert Loxley, der in Frankreich bei Richards Untergang seinen Tod fand. In der Zeit von Roberts Abwesenheit haben Marion und Sir Walter eine enge Beziehung zueinander aufgebaut.

Meistens wird der Sheriff von Nottingham als Robins wichtigster Feind beschrieben, doch in diesem Fall wird diese Ehre einem anderem zuteil: König Johns ältestem Freund Sir Godfrey, gespielt von Mark Strong. Godfrey ist verantwortlich für den Tod von Robert Loxley und er nutzt seinen Einfluss am neu geordneten Hof von König John dazu, England an König Philip von Frankreich (Jonathan Zaccaï) zu ‚verkaufen’.

Als die königlichen Söhne von Eleanor wurden Danny Huston als König Richard Löwenherz und Oscar Isaac als Richards jüngerer Bruder John besetzt, der nach dem Tode Richards den Thron besteigt.

„Wir lernen ihn als Prinz John kennen, der das Leben in vollen Zügen genießt. Ein Hedonist, ein Wüstling. Es wird nichts von ihm erwartet, also erfüllt er diese Erwartung, gibt eben tatsächlich nichts, und verbringt seine Zeit lieber im Bett mit seiner französischen Geliebten. Nach dem Tod seines Bruders ist er an der Reihe als König und nun will er allen, insbesondere seiner Mutter, beweisen, was in ihm steckt. Er ist voller Ängste und Zweifel, aber er glaubt daran, dass er ein guter König sein kann. Das Problem ist, dass er von seinem Zorn und seinem manischen Ego beherrscht wird. Er glaubt, er könne England allein durch pure Willenskraft und Intellekt zu einer großen Nation machen.”  (12)

Für die Rolle des archetypischen Robin Hood-Schurkens, den Sheriff von Nottingham, wurde Matthew Macfadyen besetzt, der durch seinen Part als Mr. Darcy in „Stolz & Vorurteil“ berühmt wurde.

Ridley Scott mit Crowe und Blanchett

Die Dreharbeiten zu Scotts Epos begannen im April 2009. Produktionsdesigner Arthur Max, der zu Scotts langjährigen Partnern gehört, wurde mit der gigantischen Aufgabe betraut, das mittelalterliche England so akkurat wie möglich auferstehen zu lassen – vom Leben in den Dörfern und Städten bis zur kraftvollen Herrlichkeit der Burgen dieser Ära.
Max und Scott griffen dafür auf Material aus Museen und Büchereien zurück und besuchten rekonstruierte Dörfer und Anwesen in England und in der Dordogne in Frankreich. Außerdem besuchten sie Dörfer in den Pyrenäen, die tatsächlich noch genauso dort stehen wie sie im Mittelalter gebaut wurden.
Scott und Max schauten sich auch die Bilder sowohl des jüngeren als auch des älteren Pieter Bruegel an, in denen der Ton der Härten dieser Zeit zu finden war, nach dem sie für die Ausstattung suchten. Auch wenn diese Bilder nicht genau in die gesuchte Ära gehören, boten sie viele interessante Einsichten in das Leben dieser Zeit und lieferten die Vorlage für den Look von „ROBIN HOOD”.

Einer der wichtigsten Sets war natürlich Nottingham Village, in das Robin zurückkehrt, um das Schwert des toten Sir Loxleys seinem Vater zu überbringen. Aufgebaut wurde dieser Set auf einem privaten Anwesen in der Nähe von Guilford in Surrey. Uralte Eichen, sanfte Hügel, erstaunliche Landschaftszüge, ein Pinienwald, ein kleiner Fluss und ein Sumpf – eine Vielzahl an Optionen also für Scott.

„Wir hatten eigentlich nur nach einer wunderschönen Landschaft gesucht. Dieses Anwesen zu finden, war unglaubliches Glück. Wir haben das gesamte Nottingham Village mit seinen mehr als 50 Gebäuden errichtet. Die meisten Häuser waren strohgedeckte Fachwerkbauten mit einem Lehmflechtwerk als Mauern.” (13)

Diese Gebäude wurden um den Dorfplatz herum angelegt - ein Geschäft, in dem Korn verkauft wurde, eine Taverne, eine Zehntscheuer und eine Kirche, sowie Häuser und Hütten in allen Formen und Größen, die sich um das Dorfzentrum herum erstreckten. Max ließ sein Team außerdem eine funktionierende Wassermühle bauen sowie Tor-Ruinen, die als Continuity-Verbindung zu einem anderen Set dienten, der 20 Minuten entfernt aufgebaut wurde.
Weil die Häuser so leicht entflammbar waren und Flammen kaum unter Kontrolle gebrachten werden konnten, war Feuer eine der schlimmsten Geißeln der Menschen im Mittelalter. Da Godfreys Männer plündernd und brandschatzend durch die Dörfer zogen, mussten die Filmemacher viele kontrollierte Brände auslösen, um das einzufangen, was im Drehbuch stand.
Viele dieser Brände wurden in Bourne Woods, nahe Farnham in Surrey gedreht – einem kommerziellen Forst, der es der Crew erlaubte, die Sets etwas verstreuter und mit größeren Sicherheitsabständen aufzubauen.

Ridley Scott

In „ROBIN HOOD" ist Bourne Woods der Hintergrund für die Szenen im nördlich gelegenen Dorf Barnsdale (das oft als einer der möglichen Ursprungsorte der Robin Hood-Legende genannt wird) sowie für York und Peterborough – eben die drei Dörfer, die die Männer von König John unter der Anführung des verräterischen Godfrey für das ‚Verbrechen nicht bezahlter Steuern’ niederbrennen. Außerdem diente Bourne Woods als Drehort für die Szenen mit der französischen Burg, die dort alleinstehend und teilweise mit CGI-Unterstützung neu errichtet wurde – basierend auf Vorlage einer tatsächlichen Burg aus der Gegend der Chalouse Burg.

In den Shepperton Studios wurden Sets gebaut, die man brauchte, um das London dieser Ära auferstehen zu lassen, nicht zuletzt den Tower of London. Ein überwachsenes, ebenes Feld auf dem Gelände der Shepperton Studios wurde vom Design-Team innerhalb einiger Monate zu einem beeindruckenden Ausschnitt des mittelalterlichen Londons, inklusive des Towers of London.

„Unser Tower-Set basierte auf den letzten noch existierenden Überresten des Towers, dem Barbican Gate, wenn ich mich nicht täusche, das aus der Ära unserer Robin Hood-Geschichte stammt. Das Mauerwerk haben wir aus dem Carnarvon Castle in Wales übernommen, das zu den besterhaltenen Bauwerken dieser Art in England gehört. Es ist nur sehr wenig übrig vom Tower of London, also haben wir uns entschlossen, bestimmte Teile akkurat aufzubauen und den Rest mit CGI zu erschaffen.” (14)

Das Innere des Towers wurde in den Ateliers in Shepperton errichtet und war genauso beeindruckend anzusehen wie das Äußere – mit der gleichen Detailliebe, die man in jeder Szene des Filmes sehen kann. Zu dem zusammengesetzten Set gehörte ein enormer Korridor, der zu einem gigantischen Thronsaal führt und zu den dahinterliegenden Schlafgemächern von Prinz John und seiner Mutter Königin Eleanor.
Die Sets wurden nach Vorlagen von Räumen in immer noch erhaltenen englischen Burgen konstruiert. Ebenfalls wurde in Shepperton das Innere des Loxley-Anwesens Peper Harow aufgebaut, nach Vorlage eines Anwesens aus dem 13t. Jahrhundert, das Scouts in Shropshire entdeckt hatten. Die Filmemacher waren begeistert von der großen Halle des Anwesens, von den vielen beeindruckenden Details und der Patina, die man überall im Anwesen spüren konnte. Aus praktischen Gründen konnte nicht in Shropshire gedreht werden und so baute Scotts Crew das Anwesen in Shepperton nach.
Die Gemächer, die Lady Marion und Sir Walter bewohnen – darunter die große Halle, die Schlafzimmer, die Küchen und Sattelkammern – wurden alle von Grund auf neu errichtet. Das Team verpflanzte dieses Innere in das Äußere des Oxenford Farm-Anwesens in der Nähe von Surrey. Um den Look zu vervollständigen, wurden noch verschiedene Dinge hinzugefügt, darunter ein verstärktes Tor, verschiedene Farmschuppen und Hütten sowie ein weiteres Wasserrad. So wurde Peper Harow geboren.

Robin Hood (Crowe)

Die Welt des späten Mittelalters auferstehen zu lassen, sollte sich als große Herausforderung für alle Beteiligten herausstellen. Für Ridley Scott, der seit Jahrzehnten Filme macht, schien nichts unmöglich, nicht mal – gemeinsam mit dem meisterlichen Kameramann John Mathieson - das Drehen an einem der längsten und ungeschütztesten Strände Englands und unter den härtesten Wetterbedingen, die man sich auf den britischen Inseln vorstellen konnte.
Mit 5 bis 12 Kameras arbeiteten Scott and Mathieson an jedem dieser Tage, um mit möglichst wenigen Takes die Szenen aus allen Winkeln aufzunehmen. Und gerade dieses Vorgehen half Scott dabei, die Energie auf die Leinwand zu bringen, die er sich für diese Szenen vorstellte.
Das gleichzeitige Drehen mit mehreren Kameras hatte außerdem den Nebeneffekt, dass die Schauspieler nicht zu sehr erschöpft wurden - entscheidend bei einem Film, in dem sie sich sowieso ständig großen körperlichen Herausforderungen stellen mussten. Scott wusste, dass seine Schauspieler oft schwere, unbequeme Kostüme tragen würden – draußen in kaltem und feuchtem Wetter – und so wollte er, dass jede Einstellung zählte.

Auf halber Strecke der Dreharbeiten zog die Crew nach Wales und an den Freshwater Beach in West Pembrokeshire, um die gigantischen Schlachtszenen zu drehen, in denen die Franzosen unter König Philips Kommando versuchen, England zu erobern.
Es war ein gigantischer Aufwand für einen der großen Höhepunkte des Filmes, und die Filmemacher hatten für diese Aufnahmen mehr als 1500 Schauspieler, Komparsen und Crewmitglieder versammelt. Um Scotts und Mathiesons Vision zu verwirklichen, gestaltete das Team die ehrgeizigen Drehsequenzen der Schlachtszenen mit neun Standardkameras, einer Steadicam, einer Wescam und einem Hubschrauber mit Kamera.
Natürlich brachte das große Herausforderungen mit sich und die Produktion hatte mit außerordentlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, die ‚französische Armee’ auf ihren Schiffen an der windumtosten Küste von Pembrokeshire landen zu lassen. Die Brandung war so hoch an den ersten Drehtagen, und das Team hatte auf dem Weg raus aufs Wasser mit so enormen Strömungen und Wellengang zu kämpfen, dass selbst erfahrene Seemänner sich vor Seekrankheit krümmten. Aus diesem Grund musste im nahen Pembroke ein bewegliches Dock gebaut werden, um die nötigen Aufnahmen doch noch drehen zu können.
Inmitten von Wetterbedingungen, die von heftigen Sturmböen bis sintflutartigen Regenfällen reichten, hatte die Crew in diesen 2 Wochen außerdem immer wieder mit der Flut zu kämpfen, die die Wasserlinie ungefähr einen Meter pro Minute in Richtung Land verschob. Das bedeutete, dass die 1500 Menschen und 150 Fahrzeuge am Strand ständig auf dem Strand bewegt werden mussten.

Robin Hood (Crowe)Ein vorzüglicher Reiter war Crowe schon vorher und so konnte er sich darauf konzentrieren, sich mit einem extremen Training auf all die körperlichen Herausforderungen vorzubereiten, die die Dreharbeiten für ihn bereit halten würden und sich außerdem zu einem Bogenschützen schulen zu lassen, der am Ende tatsächlich ziemlich gut mit dem schwierigen Langbogen umgehen konnte.
In den Fußstapfen Robin Hoods meisterte er diese schwierige Waffe sogar dann, wenn er ein schweres Kettenhemd trug. Außerdem trainierte er drei Monate lang in Australien und ging mehrfach barfuß auf die Jagd.

„Man muss die Sachen, die zu der Rolle gehören, die man spielt, zu seinen eigenen Sachen machen. Wenn man in seiner Rolle Bogenschießen muss, dann sollte man besser wissen wie das geht, denn die Umstände vor Ort werden nie so perfekt sein, dass man alles vortäuschen kann.”  (15)

Der detailbesessene Schauspieler verbrachte Monate mit dem Training als Bogenschütze und musste feststellen, dass die Handhabung von Robins Bogen und Pfeilen noch schwieriger war, als es anfangs erschien – erst recht am Set, wenn es ‚Action’ hieß.

„Man muss an einer bestimmten Markierung schießen, man rennt dabei und es regnet vielleicht auch noch. Ich habe mich eine gute Zeit lang darauf vorbereitet und ungefähr 200 Pfeile pro Tag verschossen. Das gehört einfach dazu. Das stille Sammeln und die Arbeit, bevor der Film in der Kamera liegt, sind entscheidend für die Gestaltung eines Charakters.”  (16)

Ähnlich große Herausforderungen wie für Produktionsdesigner Max warteten auch auf die Oscar ausgezeichnete Kostümdesignerin Janty Yates, die ebenfalls auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Ridley Scott zurückblicken kann. Yates’ Designs folgten Scotts Anspruch, eine möglichst authentische Robin Hood Story zu erzählen.

„Einfache Roben in T-Form wären zwar authentisch gewesen, wirken aber auf der Leinwand alles andere als schmeichelhaft für den Träger: „Wir mussten also oft schummeln. Wir haben versucht, so akkurat wie möglich zu bleiben, und gleichzeitig dabei die Kostüme an den Schauspieler und den Charakter, den er spielt, anzupassen. Wenn wir uns hier nur an die historischen Vorgaben gehalten hätten, wären die Schauspieler mit besseren Säcken durch die Gegend gelaufen, denn im Grunde war es damals genau so. Aber wir wollten natürlich keine Schauspieler in Säcken.” (17)

Robin Hood

STAB
Regie: RIDLEY SCOTT
Drehbuch: BRIAN HELGELAND
Story: BRIAN HELGELAND, ETHAN REIFF & CYRUS VORIS
Produktion: BRIAN GRAZER, RIDLEY SCOTT & RUSSELL CROWE
Ausführende Produktion: CHARLES J.D. SCHLISSEL, MICHAEL COSTIGAN, JIM WHITAKER, RYAN KAVANAUGH
Kamera: JON MATHIESON BSC
Produktionsdesign: ARTHUR MAX
Schnitt: PIETRO SCALIA ACE
Musik: MARC STREITENFELD
Kostümdesign: JANTY YATES
Casting: JINA YAY


BESETZUNG
Robin Longstride: RUSSELL CROWE
Marion Loxley: CATE BLANCHETT
Sir Walter Loxley: MAX VON SYDOW
William Marshal: WILLIAM HURT
Godfrey: MARK STRONG
Prinz John: OSCAR ISAAC
König Richard Löwenherz:  DANNY HUSTON
Eleanor von Aquitaine: EILEEN ATKINS
Bruder Tuck: MARK ADDY
Sheriff von Nottingham: MATTHEW MACFADYEN
Little John: KEVIN DURAND
Will Scarlet: SCOTT GRIMES
Allan A’Dayle: ALAN DOYLE
Sir Robert Loxley: DOUGLAS HODGE
Isabella von Angoulême: LÉA SEYDOUX
König Philip von Frankreich: JONATHAN ZACCAÏ


KINOSTART: 12. Mai 2010

UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL GERMANY GMBH

(1) Brian Grazer
(2) Russell Crowe
(3) Brian Grazer
(4) Brian Helgeland
(5) Ridley Scott
(6) Russell Crowe
(7) Cate Blanchett
(8) Brian Helgeland
(9) Eileen Atkins
(10) Russell Crowe
(11) Russell Crowe
(12) Oscar Isaac
(13) Arthur Max
(14) Arthur Max
(15) Russell Crowe
(16) Russell Crowe
(17) Janty Yates

 

Kommentare  

#1 paladin 2010-05-11 01:21
Meine Guete, die ersten drei Absaetze reines copy&paste und auch sonst findet man Absaetze und Saetze dieses Artikels wortwoertlich anderswo im Netz.

Ich dachte das Zitieren ohne Quellenangabe sollte eingestellt werden?
#2 Harantor 2010-05-11 01:59
Die hier verwendeten Zitate sind ausdrücklich zur Veröffentlichung vorgesehen. Eine Quellenangabe erübrigt sich daher.
#3 Noir 2010-05-11 09:53
Häh, haben wir jetzt einen Blockwart? Gibt es jetzt eine Forumspolizei? Oder ist hier jemand unter Beobachtung?
Wenn hier einer ein (urheberrechtliches) Problem mit einem Artikel hat, warum wendet er sich dann nicht an die Admin?
#4 Harantor 2010-05-11 10:43
Zitat:
Wenn hier einer ein (urheberrechtliches) Problem mit einem Artikel hat, warum wendet er sich dann nicht an die Admin?
Mit diesem Text gibt es KEIN Urheberrechtsproblem. Das liegt daran, dass das Quellenmaterial von allen benutzt wird und das auch so gedacht ist.
#5 Noir 2010-05-11 13:49
@Harantor: das war mir schon nach Deinem ersten Posting klar.
Mir geht es nur gegen den Strich, dass nach der Copyright-Debate hier direkt wieder eine Anklage erhoben wird. Paladin war sich ja sicher einen Fehler gefunden zu haben. Und ich bin der Meinung, dass wenn jemand denkt einen solchen Fehler (den es ja hier nie gegeben hat) gefunden zu haben es mit der Admin abklärt.
#6 Laurin 2010-05-12 00:07
Wäre schön wenn man hier Kommentare bezüglichst des Inhaltes eines Artikels abgeben würde und den Kindergartenkram (Herr Lehrer, ich weiß was...) unterläßt!
Und damit meine ich nicht Noir!
#7 a3kHH 2010-05-13 10:12
© Movie-Infos - Kopieren oder Verbreiten dieses Specials verboten
community.movie-infos.net/thread.php?threadid=27783

Wäre schön wenn man hier Kommentare bezüglichst des Inhaltes eines Artikels abgeben würde und den Kindergartenkram (Herr Lehrer, ich weiß was?) unterläßt!
Welchen Inhalt ? Die Pressenotiz, die hier als Eigenleistung dargestellt wird ? Oder das unreflektierte Übernehmen der Werbemaßnahme eines Unternehmens, das ein inhaltlich fragwürdiges Produkt pushen will ? Ich hätte vom Zauberspiegel eine kritische Betrachtung erwartet, inwieweit solche ausgelutschten Stories heute noch verfilmbar sind. Stattdessen lese ich hier eine 08/15-Werbung für einen dubiosen (schon mal die Dialoge gehört ?) Film.
#8 Harantor 2010-05-13 11:27
@a3kHH: Auch hier nutzen ALLE die offizielle Pressemappe der Verleihfirma, die zu diesem Film herausgegeben wird. Seit Wochen warte ich darauf. Wichtig ist: Diese Pressemappe ist ausdrücklich freigegeben, um sie nach Gutdünken zu nutzen. Danke sehr.

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