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IRON MAN 2

Kino mit Ingo

IRON MAN 2

Weltweit schlägt die öffentliche Bekanntmachung von Tony Stark (ROBERT DOWNEY JR.), er sei „Iron Man“, ein wie eine Bombe. Auch in einer heruntergekommenen Wohnung in einem wenig Vertrauen erweckenden Viertel von Moskau flimmern die Bilder der Pressekonferenz über den Fernseher. Ein alter Mann liegt im Sterben. Mit letzter Kraft überreicht er seinem Sohn, Ivan Vanko (MICKEY ROURKE), eine geheime Blaupause, auf der sich eine Technologie findet, die er einst mit Howard Stark (JOHN SLATTERY), dem bereits in den Siebziger Jahren verstorbenen Vater von Tony Stark, entwickelte und die ihn seine Gesundheit gekostet hat. Ivan zögert nicht. Er macht sich an die Arbeit.


Iron Man 2 Sechs Monate später. Die Welt hat sich verändert, seitdem „Iron Man“ ins Rampenlicht der Öffentlichkeit getreten ist. Durch sein Eingreifen in Krisenherden ist der Planet sicherer geworden, die Regierungen der einzelnen Länder sahen sich genötigt, näher aneinander zu rücken und an ihren Problemen zu arbeiten.
Tony Stark wacht von seinem Anwesen in Malibu aus über die Geschicke des Planeten. Und er hat ein neues Spielzeug, seitdem sich sein Konzern Stark Industries von der Herstellung von Waffen zurückgezogen hat. Er hat die Stark Expo, einst das Steckenpferd seines Vaters, auf dem Gelände der Weltausstellung von New York in Flushing Meadows wieder neu aufleben lassen – ein irres Spektakel, wie es nur ein exaltierter Selbstdarsteller wie Tony aus dem Boden stampfen kann. Im Mittelpunkt: Sein eigener Auftritt inmitten tanzender Chorus Girls, bei dem er sich von den begeisterten Massen umjubeln und feiern lässt.
Als er die Expo mit seinem getreuen Fahrer und Bodyguard Happy Hogan (JON FAVREAU) wieder verlässt, wird ihm eine Vorladung zu einer Senatsanhörung überreicht. Zuletzt war seine einst gute Beziehung zur amerikanischen Regierung empfindlich abgekühlt: Ungern sieht man eine Technologie wie die von
„Iron Man“ in den Händen einer Privatperson – noch dazu eines Milliardärs, dessen erratisches Verhalten in der Vergangenheit dafür gesorgt hat, ihn nicht gerade als hundertprozentig vertrauenswürdig auszuweisen. Als besonders unangenehm erweist sich bei der Anhörung Senator Stern (GARRY SHANDLING), der mit Hilfe des als Experten aufgerufenen Waffenmagnaten Justin Hammer (SAM ROCKWELL) von Hammer Industries nachzuweisen versucht, dass längst andere Länder wie der Iran oder China an ihren eigenen „Iron-Man“-Modellen arbeiten und die amerikanische Regierung deshalb gerüstet sein muss.
Natürlich denkt Tony nicht daran, dem Drängen nachzugeben. Belustigt legt er Videobeweise vor, dass die Versuche in anderen Ländern bestenfalls in den Kinderschuhen stecken. Und er hat als besonderes Bonmot noch eine Aufnahme vom Gelände der Hammer Industries, wo man sich ebenfalls die Zähne daran ausbeißt, die von Tony entwickelte Technologie nachzuempfinden. Hammer, der trotz seines Reichtums wie ein billiger Handelsvertreter wirkt, ist nicht amüsiert: Stets stand er im Schatten von Tony Stark, dem alles immer wie beiläufig zu gelingen scheint. Nun versucht er sich beim Militär beliebt zu machen, um die Waffenaufträge zu bekommen, die einst bei Stark Industries landeten. In der Öffentlichkeit bloß gestellt zu werden, erhöht nur seinen maßlosen Hass auf Tony.
Senator Stern versucht, einen letzten Trumpf aus dem Ärmel zu ziehen: Er lässt Lt. Col. James Rhodes (DON CHEADLE), genannt „Rhodey“ und seines Zeichens bester Freund von Tony Stark, in den Zeugenstand rufen und aus einem Untersuchungsbericht zitieren, der eigentlich in voller Länge die friedlichen und positiven Absichten von Tonys „Iron Man“ unterstreicht und zu dem Schluss kommt, es gehe keine Gefahr für die USA von ihm aus. In dem Stern Rhodey allerdings nur einzelne Passagen erwähnen lässt, entsteht ein anderer Eindruck – und Rhodey fällt seinem Freund damit unwillentlich in den Rücken: „Potenziell gefährlich“ sei „Iron Man“. Tony will nicht länger zuhören und verlässt den Saal: „Iron Man“ gehöre ihm – und nur ihm – und kein Land der Welt sei in den nächsten fünf bis zehn Jahren in der Lage, die Technologie zu reproduzieren. Er weiß nicht, dass Ivan Vanko im fernen Moskau seine Arbeit fast beendet hat und plant, Tony Stark schnellstmöglich unter die Augen zu treten.
Tatsächlich hat Tony ganz andere Probleme. Mit wachsender Beunruhigung stellt er fest, dass der Elektrotransmitter in seiner Brust, der sein Weiterleben garantiert, nicht ewig halten wird. Vor wenigen Tagen hatte er bereits 18 Prozent seiner Leistung aufgebraucht, nun sind es bereits 24 Prozent. Alle Versuche, den Transmitter mit einer anderen Energiequelle zu ersetzen, sind bislang fehlgeschlagen. Nicht einmal seiner getreuen Assistentin und Weggefährtin Pepper Potts (GWYNETH PALTROW) kann er sich anvertrauen.
Als sie ihn darauf anspricht, dass er sich nur noch in seinem Versuchskeller verschanze und nicht mehr richtig um Stark Industries kümmere, reagiert er, indem er Pepper zum CEO macht und selbst von allen Ämtern zurückzutritt. Für Pepper ist es die Erfüllung ihrer Träume, aber die Arbeitslast und Verantwortung ist so groß, dass die Distanz zwischen ihr und Tony noch größer wird.
Während Tony sich mit Happy beim Sparring übt, kommt Pepper dazu, um mit Tony über einige wichtige Entscheidungen zu sprechen. Er aber ist abgelenkt von einer jungen Frau, die auftaucht, um Pepper ein paar Papiere unterzeichnen zu lassen: Natasha Romanoff (SCARLETT JOHANSSON) arbeitet seit neuestem in der Rechtsabteilung von Stark Industries und fällt Tony sofort auf. Auf der Stelle bietet er ihr einen neuen Job an: Sie soll Peppers Platz ausfüllen und künftig seine persönliche Assistentin sein.
Was das bedeuten kann, bekommt Natasha kurz darauf zu spüren, als sie mit Tony und seiner Entourage nach Monaco reist, wo Tony beim alljährlichen Grand Prix im Gedenken an seinen Vater stets zwei von dessen Rennwagen auf die Rennstrecke schickt. In den edlen Clubs tummeln sich die Milliardäre und wollen sich alle im Licht Tonys sonnen.
Auch Justin Hammer ist da, er hat die Tony bereits bestens bekannte Vanity-Fair-Reporterin Christine Everhart (LESLIE BIBB) im Schlepptau, die ein Porträt über ihn schreiben soll, aber doch etwas gelangweilt wirkt. Justin hofft ebenfalls, im Fahrwasser von Tony punkten zu können. Der überrascht alle Anwesenden mit seiner spontanen Entscheidung, selbst am Steuer eines seiner Wagen Platz zu nehmen und beim Rennen mitzumachen. Der Rausch der Geschwindigkeit soll ihn von seinen Problemen und Sorgen ablenken.
Doch der Rausch währt nicht lange. Auch Ivan Vanko hat die Reise nach Monaco angetreten. Unbemerkt hat er sich unter die Mechaniker gemischt, um einen geeigneten Moment abzuwarten, seinen Overall abzulegen und auf die Rennstrecke zu treten. Es ist die Geburtsstunde von „Whiplash“ – ein beeindruckendes Ungetüm, das mit zwei riesigen elektronisch verstärkten Peitschen alle Blicke auf zieht und gleich die ersten Formel-1-Wagen in Stücke schlägt und explodieren lässt.
Kurz darauf ist auch Tony dran, der sich gerade noch retten kann, aber sofort panisch das Unfassbare erkennt: Dieser beeindruckende Gegner nutzt die gleiche Technologie wie „Iron Man“! In letzter Sekunde kann Happy seinem Chef einen neuen, portablen „Iron-Man“-Anzug zuspielen, doch selbst damit dauert es eine Weile, bis Tony Herr der Lage ist und „Whiplash“ vorerst ausschalten kann. Der Schaden ist bereits angerichtet: Die ganze Welt hat gesehen, dass „Iron Man“ seine Technologie nicht mehr exklusiv für sich hat.
Am schnellsten reagiert Justin Hammer, der den Moment kommen sieht, an dem er sich endlich an Tony Stark rächen kann. In einem tollkühn geplanten Akt lässt er Ivan Vanko aus seinem südfranzösischen Gefängnis befreien und erweckt den Anschein, als sei er ums Leben gekommen.
Nun bietet er Ivan alle erdenklichen materiellen Ressourcen an, wenn er ihm dabei hilft, die „Iron-Man“-Technologie zu nutzen und dem US-Militär die gewünschten Prototypen zu liefern. Ivan macht zunächst bei diesem Handel mit. Was den Russen aber wirklich bei seiner einsamen Arbeit antreibt, ahnt niemand.
Bei Tony stehen alle Zeichen auf Alarm. Ihm ist bewusst, dass „Whiplash“ ihn bloßgestellt hat, dass seine Argumentation, warum nur er im Besitz seiner Technologie sein darf, zusammengefallen ist wie ein Kartenhaus. Nun stellt sich auch Rhodey gegen ihn und konfisziert einen der alten „Iron-Man“-Anzüge – Tony fehlt die Kraft, sich zu wehren. Er weiß: Seine Zeit läuft ab, es gibt kein Mittel, weitere Energie aus seiner Lebensquelle zu quetschen.
Tony Stark (Robert Downey jr.) und Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) Da taucht ein Mann auf, den er bereits kennengelernt hat: Nick Fury (SAMUEL L. JACKSON), Anführer von S.H.I.E.L.D. Er hat zu Tonys Überraschung eine attraktive Kollegin dabei und weiß genau, welches die unlösbaren Aufgaben sind, vor denen Tony steht. Er kennt sogar Tonys Vater aus vergangenen Tagen. Und er hat eine Lösung. Tony muss sich nur entscheiden, was er sein will und was aus „Iron Man“ werden soll...

„Von Anfang an war es uns immens wichtig, den Charakteren, wie sie in den Comics dargestellt werden, gerecht zu werden. Gleichzeitig scheuten wir aber auch nicht davor zurück, uns mit der einen oder anderen Figur ein paar Überraschungen zu erlauben. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Geschichten und Figuren so stark sind, dass man durchaus ein paar Risiken eingehen kann. Es war damals auch ein Risiko, einen milliardenschweren Playboy zu nehmen und in einen Eisenanzug zu stecken, ihn herumfliegen und die Erde retten zu lassen. Das war im Jahr 1962 ganz gewiss keine typische Geschichte, und das ist es auch heute nicht.“  (1)

Angesichts des gewaltigen, weltweiten Kassenerfolgs von "IRON MAN" sah sich Regisseur  JOHN FAVREAU  schnell mit der unvermeidlichen Herausforderung konfrontiert, ein weiteres Kapitel der Saga folgen zu lassen. Für Favreau und seine Mitstreiter begann die Entwicklung der Geschichte von IRON MAN 2 schon lange, bevor überhaupt die erste Seite des Drehbuchs zu Papier gebracht wurde.

Für IRON MAN 2 fiel die Wahl des Drehbuchautors auf JUSTIN THEROUX, ein bekennender Fan von Comic-Superhelden seit Kindestagen. Er hatte gerade erst gemeinsam mit Ben Stiller das Drehbuch zu der Actionkomödie TROPIC THUNDER („Tropic Thunder“, 2008) geschrieben, der Robert Downey Jr. eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller bescherte.

Der Schauspieler Robert Downey Jr. hatte sich für Theroux als Drehbuchautor von IRON MAN 2 vor allem wegen der guten Erfahrung bei TROPIC THUNDER stark gemacht.

„Zunächst ist festzuhalten, dass Theroux ein Künstler und Renaissancemann ist. Bei TROPIC THUNDER wusste ich ab dem Zeitpunkt, an dem wir den dritten Akt drehten, dass sich alles, was er bis dahin vorbereitet hatte, auch auszahlen würde. Außerdem gefällt mir seine Stimme, sein Sinn für Humor, seine Sicht der Dinge. Er ist im Fluss. Ich wusste einfach, dass er unser Mann war. Zum Glück sahen meine Mitstreiter das genauso.“  (2)

Beim Ausarbeiten der Geschichte von "IRON MAN 2" mussten sich die Filmemacher entscheiden, welche Elemente und Figuren sie aus den mehr als 600 Bänden des Comics herauspicken wollten, die Marvel in den letzten 42 Jahren von Iron Man veröffentlicht hat. Für Favreau war die Gelegenheit, sich frei aus dem gewaltigen Angebot bedienen zu können, durchaus auch mit Risiken verbunden.

„Wenn man mehrere Hauptfiguren in einem Film hat, wird es immer etwas kompliziert. Ich glaube, dass viele Fortsetzungen scheitern, weil die Macher ihre Filme zu kompliziert machen, sowohl was die Handlung als auch die Figuren anbelangt. Plot ist etwas, das ich nicht zu meinen Stärken zähle. Ich habe keinen Kopf für verdrehte, verworrene, labyrinthartige Plots. Ich mag Geschichten. Früher dachte ich, das wäre dasselbe wie der Plot, aber tatsächlich ist es ein ganz anderes Element des Filmemachens.
Geschichte hat mehr mit dem Handlungsbogen einer Figur zu tun, wo beginnt sie, wohin geht sie, welche Herausforderungen muss sie bewältigen, wie verändert sie sich auf ihrem Weg. Die Entwicklung der Selbstverwandlung hat für gewöhnlich etwas mit einem Moment der Klarheit zu tun, in dem man realisiert, dass man sich verändern muss, und sich dann diesem Ziel verschreibt.
Weil wir menschlich sind, müssen wir unweigerlich stolpern und im Angesicht einer schweren Probe vom Pfad abkommen, was meistens bedeutet, dass man sich wieder in einen Zustand zurückfallen lässt, den man längst hinter sich gelassen glaubt. Im Fall von Tony Stark haben wir einen Menschen, der ähnliche und doch ganz andere Prüfungen wie beim ersten Mal erfährt.
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Iron Man

Der überwältigende Erfolg von IRON MAN machte auch seinen Star, ROBERT DOWNEY JR., wieder zu einem Filmstar von Weltruf.

„Ich glaube, dass die Menschen, für die „Iron Man“ davor ein Fremdwort war, fasziniert davon waren, dass Robert Downey die Figur spielte. Er ist ein überwältigend talentierter Schauspieler, und ich denke, dass die Menschen einfach nur darauf warteten, dass er mit dem richtigen Filmprojekt zurückkehrte. Es war eine jener Situationen, in denen das Material und der Schauspieler wie geschaffen füreinander waren.
Wenn ich etwas zum Gelingen von IRON MAN beigetragen habe, dann war es, dass ich diese Verbindung hergestellt und mich dafür eingesetzt habe, dass sie umgesetzt wird. Robert wuchs über sich selbst hinaus und brachte all die zum Schweigen, die Zweifel daran hatten, wie ernst es ihm war, ein richtiger Filmstar und ein entscheidender Player in Hollywood zu werden.
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Pepper Potts (Paltropw) Die Aufgabe, Tony in der Spur zu halten, sowie die Stimme der Vernunft und Stabilität in seiner Firma Stark Industries zu sein, fällt seiner vertrauenswürdigen und unentbehrlichen Assistentin Virginia „Pepper“ Potts zu. Sie hat sich auch unter widrigsten Umständen nie von ihrem exzentrischen Chef abgewendet und wird nun für ihre loyalen Dienste für Stark Industries belohnt, indem Tony sie zur Vorstandsvorsitzenden der Firma befördert und deren Geschicke in ihre Hände legt. Pepper wird erneut von Oscar-Gewinnerin GWYNETH PALTROW gespielt.

„Zu Beginn des Films ist die Dynamik und die Stimmung der Beziehung zwischen Pepper und Tony genauso, wie wir es im ersten Film erlebt haben. Sie kabbeln unentwegt miteinander, ihre gemeinsame Chemie ist gut, aber er ist immer noch ihr Boss.
Im Verlauf des Films erhält Pepper mehr Verantwortung und wird zur Vorstandsvorsitzenden von Stark Industries befördert. Es ist schön, sie wachsen zu sehen. Ich denke, dass ihre neue Aufgabe gut zu ihr passt. Schon lange verantwortet sie das Tagesgeschäft der Firma. Sie ist ein gutes Mädchen und eine sehr zuverlässige Person, deshalb wird sie auch von all den Überraschungen, die Tony laufend in petto hat, nicht aus dem Gleichgewicht gebracht.
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Ein weiterer Bekannter aus dem ersten Film ist Tonys guter Freund Lieutenant Colonel James „Rhodey“ Rhodes gespielt von DON CHEADLE. Zwar haben die beiden eine fast symbiotische Freundschaft, aber die neue Richtung, die Stark Industries eingeschlagen hat, und Tonys Weigerung, die „Iron-Man“-Anzüge an die Regierung zu übergeben, belastet ihr Verhältnis.

„In diesem Film rückt Rhodey viel mehr in den Vordergrund, und nicht nur, weil er Tony seine Anzüge abnehmen will, sondern auch das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein beweist, das man braucht, wenn man soviel Macht in Händen hält. Tony ist mehr ein Playboy und nimmt die Dinge nicht immer ernst genug. Rhodeys Zankapfel ist: ,Du hast diese unglaubliche Technologie entwickelt, also was stellst du damit an?’“ (6)

Weil Pepper Potts zur Vorstandsvorsitzenden von Stark Industries befördert wurde, muss natürlich ein Ersatz für sie gefunden werden. Das ist der Auftritt für Natasha Romanoff, eine attraktive neue Angestellte von Stark Industries, die eigentlich in der Rechtsabteilung angestellt ist, aber von Tony sofort zu seiner persönlichen Assistentin ernannt wird, als sie in eine Sparringrunde Tonys mit Happy Hogan platzt.
Die Aufgabe, Natasha zu spielen und später in den sinnlichen Lycra-Anzug der „Black Widow“ zu schlüpfen, fiel SCARLETT JOHANSSON  zu.

Natascha (Scarlett Johansson)

Während der Vorproduktion durchlief Johansson ein rigoroses Trainingprogramm unter der Aufsicht von Stuntkoordinator Tommy Harper.

„Scarlett hat ein ungemein aufwendiges Training absolviert, um sich auf den Film vorzubereiten. Sie hatte noch nie etwas gemacht, was auch nur im Entferntesten dem gleichkam, was wir für diesen Film brauchten. Wir mussten also bei Null anfangen. Wir absolvierten Windsprints, Stretching und Kick-Übungen. Sie kniete sich richtig rein. Ich habe schon mit vielen tollen Schauspielerinnen gearbeitet, die sich prächtig geschlagen haben, aber die Zeit, die Scarlett während der Vorproduktion reinsteckte, und ihr unermüdlicher Einsatz waren beispiellos  (7)

Einer von Tony Starks neuen Gegnern in IRON MAN 2 ist ein mysteriöser russischer Technologie-Experte namens Ivan Vanko, auch bekannt als „Whiplash“. Den Filmemachern war es wichtig, diese Figur so real wie möglich anzulegen. Für diese Rolle fiel die Wahl auf MICKEY ROURKE, der gerade erst für seine Leistung in THE WRESTLER („The Wrestler“, 2008) für einen Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert gewesen war und durchaus Erfahrung mit russischer Kultur besaß.

„Nun, Ivan ist Russe, also flog ich nach Russland und drückte mich dort eine Weile rum. Ich verbrachte Zeit in einem Gefängnis, weil ich verstehen wollte, wie dieses ganze Untergrundsystem funktioniert. Außerdem studierte ich die Kunst der Gefängnistätowierungen, und wir fügten noch ein paar Szenen hinzu, in denen man Ivan in seiner Zelle sieht, mit all den Tattoos, die seinen ganzen Körper bedecken. Man findet heraus, dass jede einzelne eine bestimmte Bedeutung hat, wodurch man viel über Ivan lernen kann.“  (8)

Als Tony Stark sich weigert, seine Technologie der Regierung auszuhändigen und ankündigt, Stark Industries werde nicht länger Waffen herstellen und das Militär damit versorgen, öffnet das die Tür für den wortgewandten Justin Hammer (SAM ROCKWELL), dessen Firma, Hammer Industries, sich gerne als neuer Partner für das Militär in Stellung bringen würde.

„An einem frühen Zeitpunkt in der Entwicklungsphase des Drehbuchs waren Ivan Vanko und Justin Hammer eine Figur, ein Waffenhersteller, das russische Gegenstück zu Tony. Wir stellten schnell fest, dass das etwas zu viel gewesen wäre und wir das Atom teilen mussten, um aus einer zwei Figuren zu machen. Wir gingen zur Ausgangsquelle zurück.
Justin Hammer war ein älterer Typ, also beschlossen wir, ihn etwas nahbarer zu machen, weil wir so etwas wie das Yang zu Tonys Yin erschaffen wollten. Justin Hammer lässt sich als billige Polyester-Variante von Tony beschreiben – ein Typ, der den Platz ausfüllen kann, als Tony sich aus dem Waffengeschäft zurück zieht, aber der mehr so rüberkommt wie einer dieser billigen Anwälte, die aus Lappalien große Schmerzensgeldgeschichten machen und sich nur bereichern wollen.
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Nach einem Cameo-Auftritt am Ende von „IRON MAN“ ist SAMUEL L. JACKSON auch diesmal wieder als Nick Fury zu sehen, Anführer der S.H.I.E.L.D.-Organisation, der stets über Tony wacht, als dieser sich mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert sieht.

„Sam Jacksons Präsenz auf der Leinwand ist einfach unschlagbar. Die Idee, ihn im ersten Film auftreten zu lassen, kam eher aus einer Laune heraus, es war unser kleiner Witz am Schluss. Aber nun stellt sich heraus, dass einige von Tonys damaligen achtlosen Entscheidungen den ganzen Weg der Handlung in IRON MAN 2 bestimmen  (10)

Whipflash (Mikey Rourke) Die Produktion von IRON MAN 2 begann im südkalifornischen Pasadena. Dort sagt Tony Stark bei einer Kongressanhörung vor dem Senat aus. Die Filmemacher waren aufgeregt, als Robert Downey Jr. wieder mit dem für die Figur des Tony Stark typischen anmaßenden Auftreten und bissigen Witz vor die Kamera trat.
Die Senatsanhörung erhält einen zusätzlichen Kick durch den Komödianten Garry Shandling, dessen Gastauftritt als Senator Stern einem hinreißenden verbalen Schlagabtausch mit Tony Stark Vorschub leistete.

„Ich ermutige zu Improvisationen am Set. Robert ist blitzschnell, unberechenbar und man muss jemandem zu ihm in den Käfig stecken, der wirklich in der Lage ist, ihm das Wasser zu reichen. Garry ist ein persönlicher Freund, und ich wusste, dass er sich nicht von Robert unterbuttern lassen würde und etwas Explosives entstehen würde, wenn man ihnen eine gemeinsame Bühne überlässt. Am ersten Film habe ich besonders genossen, dass viele Szenen, die in anderen Filmen etwas konventioneller gelaufen wären, bei uns eine absolut unberechenbare Qualität hatten. Ich wusste, dass sie sich austoben und erst einmal ein bisschen übers Ziel hinausschießen würden, aber ich wusste eben auch, dass sie schließlich die Latte hoch legen würden, ohne den Boden der Realität zu verlassen.“  (11)

Einer der wichtigsten Originaldrehplätze des ersten Teils, der auch in IRON MAN 2 wieder zum Einsatz kommt, ist die Edwards Air Force Base in Rosamund, Kalifornien. Seit mehr als 50 Jahren ist die Edwards Air Force Base als Zuhause des Air Force Flight Test Center, Tatort von mehr großen Meilensteinen der Fluggeschichte gewesen, als irgendein anderer Ort auf der Erde.
Mehr als 120.000 Hektar umfasst das in der Mojave Desert gelegene Areal, das sich unmittelbar neben dem größten trockenen Seebett Nordamerikas, dem Rogers Dry Lakebed, befindet. Der aktuelle und künftige Fokus von Edwards findet sich zusammengefasst im Motto des Air Force Flight Test Center: „Ad inexplorata“ – „Auf zum Unentdeckten“.
Als Bedingung für die DOD-Erlaubnis wurde der Produktion mit Air Force Captain Brian McGarry ein Offizier zur Seite gestellt, der die Dreharbeiten als Vertreter des Ministeriums begleitete.

„In meiner Position beim Air Force Entertainment Office arbeiten wir sehr eng mit der Industrie, um festzustellen, was wir dazu beitragen können, kreative Ideen ein kleines bisschen glaubwürdiger zu machen, ein kleines bisschen plausibler. Ich muss nicht betonen, dass wir mit den Ergebnissen hochzufrieden sind. . „Hier auf der Edwards Air Force Base leben und atmen die Jungs dafür, die Vögel in die Luft zu schicken. Der Produktionswert für den Film ist gewaltig. Und für uns ist es gut, in diesem Umfeld zu zeigen, was wir auf der operativen Seite alles machen. Natürlich gefällt es unseren Leuten zu sehen, wie das bei einer Hollywood-Produktion abläuft  (12)

Nach Beendigung des Drehs auf der Edwards Air Force Base kehrte die Produktion in die Marvel Studios zurück, wo die Arbeit an den neuen Rüstungen für IRON MAN begann. Die Filmemacher empfanden die überwältigende Popularität der IRON-MAN-Rüstungen als bittersüßen Segen, weil sie ständig an die jüngst verstorbene Special-Effects-Makeup-Legende Stan Winston erinnert wurden, der die ursprünglichen Modelle entworfen hatte.

„Ich habe zweimal mit Stan gearbeitet und stand ihm sehr nahe. Es war unendlich traurig, als er starb. Wenn man gesehen hat, wie viele Hollywood-Größen bei seiner Beerdigung sprachen, wird einem erst so richtig bewusst, welch eine integrale Rolle er für die technologische Revolution spielte, die es dem Medium Film überhaupt erst ermöglichte, in Hinsicht auf Größe und Ambition regelrecht zu explodieren.
Stan war nicht einfach ein Puppenspieler, er verband die praktische Arbeit nahtlos mit CGI. Ich finde, JURASSIC PARK („Jurassic Park“, 1993) hat bis heute Bestand als einer der Meilensteine, in Hinblick darauf, was mit dem Einsatz von CGI möglich ist und wie man diese Technologie am wirkungsvollsten verwendet. Viel davon hat mit Handarbeit und Designarbeit zu tun und gar nicht einmal mit der Computeranimation als solcher.
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Für IRON MAN 2 sicherten sicherte sich die Macher des Films wieder die Zusammenarbeit mit Shane Mahan, der Stans Erbe unter dem neuen Firmennamen Legacy Effects weiterführt. Shane und sein Team von Technikern hatten bereits bei den ersten Treffen hervorragende Ideen, wie die Anzüge von „Iron Man“ sein sollten.“

„Für Shane galt es das große Puzzle zu lösen, einerseits die richtigen Proportionen für den Anzug hinzubekommen, den Schauspielern und Stuntleuten aber trotzdem ein Maximum an Tragekomfort zu gewährleisten. Wir steckten die Köpfe mit Shane und dem Legacy-Tream zusammen und entwickelten die Idee für eine Variation einer Football-Uniform.
Das Anlegen der Rüstung sollte vergleichbar damit sein, wenn ein Footballspieler in seinen Schulterschutz schlüpft. So stimmten nicht nur die Proportionen, es war auch bequem, sich darin zu bewegen. Es gab einen einfachen Grund, dass wir diesmal die Beine abnahmen: In einem Anzug ist es sehr schwierig, die richtigen Bewegungen zu erhalten und den Fotorealismus sicherzustellen, der uns so wichtig war.
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Eine der neuen Herausforderungen bei IRON MAN 2 war Konzeptualisierung, Design und Herstellung des Anzugs von Tony Starks neuem Erzfeind „Whiplash“. Koproduzent Latcham berichtet von der Entwicklung des Looks dieser Figur.

„Wir alle waren wirklich begeistert von „Whiplash“, aber im Comic sieht er aus wie ein S&M-Kerl in Schwarz mit all diesen Schnallen und einem Reißverschluss schräg über seinen Mund. Das war nicht, was wir im Sinn hatten. Stattdessen nahmen wir uns vor, die Figur noch einmal auf den Prüfstand zu stellen und zu überlegen, was man neu machen könnte, um ihn zu einem unverkennbaren Teil der Welt von IRON MAN werden zu lassen.
Ryan Meinerding ist einer der begabtesten Konzeptkünstler der gesamten Industrie, und wir fanden, dass es wirklich cool sein würde, ihn ein „Whiplash“-Kostüm entwerfen zu lassen, das man in einer Höhle bauen könnte, mit einer Kiste Altmetall – so wie Tony Stark seinen ersten „Iron Man“ baute, als er in Gefangenschaft war.
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Nachdem das Konzeptdesign stand, mussten sich wieder Shane Mahan und sein Team an die Arbeit machen. Sie mussten den praktischen Anzug anfertigen, den Mickey Rourke am Set tragen würde.

„Ryan gab uns seine Designs von „Whiplash“, wir unterhielten uns daraufhin mit Jon und interpretierten ihn dann in einem älteren Stil und russischem Look, mit einem Ledergürtel, wie er von Elektrikern getragen wird, nur ein bisschen derber von der Machart her. Außerdem statteten wir das Outfit mit ein paar Modellteilen aus, um es futuristischer aussehen zu lassen.“ (16)

Tony Stark (Robert Downey jr.) Der Grand Prix von Monaco war nicht nur eine interessante internationale Kulisse für eine der größten Actionsequenzen des gesamten Films, sondern spiegelt auch einen wichtigen Aspekt der Evolution von Tony Stark wider, den die ganze Welt mittlerweile als „Iron Man“ kennt.

„In IRON MAN 2 fährt Tony einen originalen Stark-Rennwagen, als er in Monaco an den Start geht. Howard Stark sponserte damals in den Siebzigerjahren Rennwagen, und nun erweist Tony dem Erbe seines Vaters einen Tribut, indem er alle zwei Jahre eines der klassischen Autos in den Grand Prix schickt.
Die Leute versuchen Tony klar zu machen, dass die eigene Mitwirkung an dem Rennen verantwortungslos wäre für einen Mann, der sich in der Vergangenheit bei den verschlagenen Elementen in dieser Welt nicht gerade beliebt gemacht hat. Er lebt kein besonders verantwortungsbewusstes Leben und spürt den Druck, was es heißt, ein Superheld zu sein.
Er will einfach etwas Dampf ablassen, also steigt er in der letzten Minute in das Rennen ein. Das bringt ihm nichts als Ärger ein. Diese Actionsequenz inmitten eines solchen Autorennens zu absolvieren, ist ein ziemliches Spektakel. Etwas in dieser Größe hat man in einem IRON MAN-Film noch nicht gesehen.“
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Für diese Action-Szene war Special Effects Supervisor Dan Sudick verantwortlich, wohl einer  der besten Spezialeffektjungs im Geschäft und ein Meister, wenn es darum geht, Autos in Stücke zu fetzen und durch die Luft zu schleudern

„Für die Monaco-Crashsequenz bauten wir tatsächlich 17 Autos – ein Vorgang, der sich über fünf Monate erstreckte, da wir die Kameraeinstellungen zu überlegen hatten, das Schienensystem entwerfen mussten und die ganzen Berechnungen für unsere Gags durchführen mussten“, sagt er. „Um „Whiplash“ ablichten zu können, wie er die Autos zerstört, mussten wir die Kameras neben dem Auto mitführen. Also bauten wir im Grunde ein Auto, das die Kamera auf einer Schiene zieht und mit dem anderen Auto synchronisiert ist, während sie auf der Strecke fahren. Auf diese Weise befindet sich die Kamera immer im gewünschten Verhältnis zu dem Auto.“ (18)

Black Widow (Johansson) Als man die Monaco-Sequenz im Kasten hatte, kehrte die Produktion in die Marvel Studios zurück. Jetzt wurde die gesamte Aufmerksamkeit auf eine weitere Actionsequenz gerichtet, in der „Black Widow“ und Happy Hogan bei Hammer Industries eindringen und sich in einem Gang der Fabrik durch eine nicht enden wollende Abfolge von Sicherheitsbeamten kämpfen.

„Black Widow“ und Happy Hogan kommen durch die Eingangstür von Hammer Industries und treffen auf den ersten Sicherheitsbeamten, der sofort einen Boxkampf mit Hogan beginnt. Während dieser Kampf andauert, arbeitet sich „Black Widow“ den Gang entlang und schaltet dabei einen Wächter nach dem anderen aus. Sie fesselt sie, hängt sie an einen Haken und lässt insgesamt zwölf Typen zusammenfallen wie Kartenhäuser, während Hogan sich im Hintergrund immer noch mit dem Sicherheitsbeamten abmüht.
Die Sequenz ist zu Ende, und ein paar Wächter hängen alle schön verpackt von der Decke, während die anderen, die „Black Widow“ ausgeschaltet hat, am Boden verstreut herumliegen. Für Happy, der gerade einmal einen Typen fertiggemacht hat, ist es ein demütigender Moment. Aber es ist auch einfach eine tolle Kampfsequenz.
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Noch einen weiteren Neuling hat IRON MAN 2 parat: Es gibt den mit Spannung erwarteten ersten Auftritt von WAR MACHINE zu sehen, die im Film von Rhodey getragen wird.

„Wir wussten, dass Rhodey in diesem Film erstmals den Mark-II-Anzug anprobieren wird, der schließlich die Basis für die „War-Machine“-Rüstung bildet. Die Spannung zwischen Rhodey und Tony baut sich immer weiter auf. Schließlich erkennt Rhodey, dass er all die Zeit ein zu guter Freund war und seinem Land nicht entsprechend gedient hat.
Tony ist unverantwortlich, und das ist gefährlich. Rhodey befürchtet, dass sich jemand wehtun wird. Das ist der Zeitpunkt, an dem er Tony den Mark-II-Anzug abnimmt. Diese Aktion gab uns die Gelegenheit, erstmals die waffenstrotzende Version des „Iron-Man“-Anzugs zu zeigen, auch bekannt als „War Machine“.
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War Machine

Bei WAR MACHINE verhält es sich wie bei den anderen Anzügen und Rüstungen in IRON MAN 2. Ausgangspunkt sind stets reale, praktische Aufnahmen, die eine kreative Leinwand für die extrem talentierten Visuelle-Effekte-Techniker und ihre digitale Arbeit bieten.

„Es war Jon und uns immer sehr wichtig, dass CGI-Animationen nicht die Antwort auf jedes Problem sein sollten. Es gibt da diesen klassischen Witz, dass man während der Dreharbeiten sagt: Egal, das richten wir in der Postproduktion. Es stimmt, dass sich heute tatsächlich viele Dinge in der Postproduktion richten lassen. Aber einer der Gründe, warum wir uns beispielsweise bei dem „Whiplash“-Kostüm so lange den Kopf zerbrochen haben und es schließlich so gemacht haben, wie wir es gemacht haben, ist einfach der, dass wir Mickey Rourke tatsächlich in diesem Outfit sehen wollten. Wir haben echte Rennwägen, echtes Feuer, echte Explosionen und echte choreographierte Kämpfe.
Es ist viel einfacher geworden, komplette Sequenzen digital zu realisieren – und nicht nur das: sie verblüffend überzeugend digital zu realisieren. Es gibt ein paar Szenen auch bei uns, bei denen wir auf diese Lösung zurückgreifen. Aber wir fanden immer, dass es sich auszahlt, einen Weg zu finden, wie man praktische und digitale Aufnahmen vermischt und zusammenfügt. Man hat dann gewonnen, wenn das Publikum nicht sagen kann, was real ist und was nicht. Wenn man seine Arbeit gut gemacht hat, wird sich niemand diese Frage stellen, sondern den gesamten Film als real akzeptieren.
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(21)

Die Dreharbeiten an IRON MAN 2 wurden in der Studiohalle der Marvel Studios in Manhattan Beach abgeschlossen. Für die Filmemacher, Besetzung und Crew war es eine besondere Erfahrung. Alle Beteiligten fühlten sich, als hätten sie sich gemeinsam auf eine signifikante kreative Reise begeben.

„Ich habe großes Glück, dass ich bei diesem Film mit dieser unfassbar talentierten Truppe von Schauspielern zu tun hatte. Sie sind allesamt ganz unterschiedliche Schauspieler und haben alle grundverschiedene Ansätze. Aber ich muss sagen, dass ich noch nie mit so hochkalibrigen Darstellern gearbeitet habe wie hier. Und das gilt für die Hauptdarsteller wie für die kleinsten Nebenrollen.
Mit dem ersten Film haben wir die Menschen überrascht. Die Latte liegt jetzt viel höher. Diesmal werden wir es nicht so leicht haben, dass die Menschen sagen, das sei jetzt besser gewesen, als sie es erwartet hätten. Aber wir haben hart gearbeitet. Deshalb hoffe ich, dass sie aus dem Kino kommen und sagen werden: ,Das war genauso gut wie der erste Film, vielleicht sogar noch besser.
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Iron Man 2

BESETZUNG
Tony Stark/Iron Man: Robert Downey Jr.
Pepper Potts: Gwyneth Paltrow
Rhodey: Don Cheadle
Natasha Romanoff/Black Widow: Scarlett Johansson
Justin Hammer: Sam Rockwell
Ivan Vanko/Whipflash: Mickey Rourke
Nick Fury: Samuel L. Jackson

STAB
Regie:  Jon Favreau
Drehbuch: Justin Theroux
Produzenten: Kevin Feige, Jeremy Latcham, Victoria Alonso
Ausführende Produzenten: Jon Favreau, Alan Fine, Stan Lee, David Maisel, Denis L. Stewart, Louis D’Esposito, Susan Downey
Kamera: Matthew Libatique
Produktionsdesign:  J. Michael Riva
Schnitt: Richard Pearson,  Dan Lebental
Kostüme: Mary Zophres
Make-up & Haar-Design: Jeremy Woodhead
Stuntkoordinator: Tommy Harper
Special Effects Supervisor: Dan Sudick
Musik: John Debney

Kinostart: 6. Mai 2010
CONCORCE Filmverleih

(1) Kevin Feige
(2) Robert Downey Jr.
(3) Jon Favreau
(4) Jon Favreau
(5) Gwyneth Paltrow
(6) Don Cheadle
(7) Tommy Harper
(8) Mickey Rourke
(9) Justin Theroux
(10) Jon Favreau
(11) Jon Favreau
(12) Brian McGarry
(13) Jon Favreau
(14) Louis D’Esposito
(15) Jeremy Latcham
(16) Dave Merritt, Effektkoordinator bei Legacy
(17) Kevin Feige
(18) Dan Sudick
(19) Tommy Harper
(20) Jon Favreau
(21) Kevin Feige
(22) Jon Favreau

 

Kommentare  

#1 Laurin 2010-05-08 18:32
Also ehrlich gesagt, ich habe mich was Verfilmungen aus dem Hause MARVEL angeht gerade auf IRON MAN 2 besonders gefreud. Ist doch gerade er einer meiner Lieblingscharaktere aus dem MARVEL-Universum und mit Robert Downey Jr. geradezu perfekt besetzt! Und dann noch eine Schauspielerin wie Scarlett Johansson als BLACK WIDOW, daß ist wie Weihnachten und Ostern zusammen :-) . Da darf es ruhig weitere Folgen von geben!
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#2 Pisanelli 2010-05-08 20:31
Also, ich bin da ganz anderer Ansicht. Ein Typ, der mit Hilfe von stylischer Technik zum Helden wird - das kann einfach nur was sein, was Männer begeistert. So nach dem Motto, wer hat den schärfsten Ferrari. Ich konnte Teil 1 überhaupt nichts abgewinnen und Teil 2 werde ich gar nicht erst besuchen. Und der Schauspieler ist mir auch noch unsympathisch.
Dabei bin ich MARVEL-Fan. Aber die Faszination an diesem Superhelden kann ich nicht verstehen. Aber ich konnte auch nichts mit Transformers anfangen.
Naja, ich bin ja auch kein Mann 8)
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#3 Laurin 2010-05-09 16:43
:lol: Pisanelli,
mit einem Ferrari kann ich nun nichts anfangen (außer teuer verkaufen wenn ich einen hätte) und mit Transformers konnte ich auch nichts anfangen!
Die Sache liegt eher darin begründet, daß IRON MAN eben kein Typ mit allerlei Superkräften ist, dieses aber mit seiner Rüstung erledigt. Wenn man seine Comics kennt, dann kommt er recht normal rüber, oder hatte Superman schon mal Herzprobleme während einer Auseinandersetzung oder ging ihm die Energie mal eben flöten? Kann aber auch aus meiner Jugend her rühren, denn beim Heft Nr.1 der Rächer (Williams Verlag) war er für mich die absolute Nummero Eins, dann kam gleich Ameisenmann/Gigant und die Wespe. Thor, Hulk oder Cap. Amerika waren für mich damals stets dritte Wahl.....irgendwie.
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