Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

MAX PAYNE

Kino mit Ingo

Max Payne

Max Payne Nach dem der Videospiele – Held „HITMAN“ ein interessantes Kinodebüt hinter sich gebracht hatte, folgt nun  mit „MAX PAYNE“ ein weiterer Videospiel – Held auf die Kinoleinwand.

Das Videospiel „Max Payne“ sorgte im Jahr 2001 weltweit für Furore. Zwei Jahre später folgte mit „Max Payne 2: The Fall of Max Payne“ die Fortsetzung des erfolgreichen Spiels.
Kritiker und Fans waren von der Choreographie und den cineastischen Elementen des Spiels begeistert.

Die dunkle, gruselige Szenerie faszinierte ebenso wie die Zeitlupenschießereien und weckten Erinnerungen an den „Film Noir“ bzw. die populären „Graphic Novels“.

Wenige Computerspiele lassen sich wirklich gut auf die große Leinwand übertragen, aber diese Story um einen hartgesottenen Cop, der sich auf Rachefeldzug begibt, drängte sich für eine Kinoadaption geradezu auf.

„Das ’Max Payne’-Videospiel wurde von Leuten entwickelt, die sich fürs Kino begeistern. Ob nun die noir-Elemente, die Art der Kameraführung, die Charaktere oder die Dialoge, dieses Spiel spiegelt einfach eine gewisse Art von Film wider, das noir-Genre, und war damals bei seinem Erscheinen eine Revolution auf dem Spielemarkt.“ (1)

Trotzdem stellte es eine riesige Herausforderung an die Filmemacher dar, MAX PAYNE auf der Leinwand auferstehen zu lassen.

 „Man glaubt, dass eine Adaption einfach ist, wenn die Story und die Charaktere schon so genau ausgearbeitet sind. Weit gefehlt.
Denn sobald man mit der Umsetzung beginnt, erkennt man, dass man die Unterschiede zwischen dem Spiel und dem Film herausarbeiten muss. Die beiden Spielarten müssen sich voneinander absetzen.“ (2)

Plakat des Films In den dunkelsten und gefährlichsten Ecken New Yorks ist ein Außenseiter unterwegs, ein Cop des Drogendezernats auf der Suche nach den Mördern seiner Familie.
Auf der Suche nach Rache wird Max Payne (Mark Wahlberg) zum Haupt-verdächtigen am Mord seines Partner und einer unschuldigen Frau.
Um sich selbst zu entlasten, muss er nicht nur das Geheimnis hinter den brutalen Morden herausfinden, er muss sich auch Mächten zum Kampf stellen, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Ihm zur Seite steht Mona (Mila Kunis), die ihrerseits den Mörder ihrer Schwester sucht.
Max' Nachforschungen führen ihn immer tiefer in eine Welt aus Drogen, Korruption und Verschwörung bis er erkennt, dass dieselbe Bedrohung die nun die Straßen von New York heimsucht auch für den Tod seiner Familie verantwortlich ist.

Max’ Welt ist ein dunkles, stilisiertes New York, Lichtjahre von dem big apple entfernt, den man sonst vom Kino her kennt. Die Filmemacher entschlossen sich schon früh im Zuge der Vorbereitungsarbeiten wie „ihr“ New York auszusehen hatte. Die Skyline von New York sollte brüchig und rissig aussehen. Heruntergekommen, zerstört.

„John sah sein, unser New York als Geisterstadt. In Max’ Welt haben Verbrechen und Drogenbarone New York zu Grunde gerichtet, die Stadt liegt im Sterben.“  (3) 
Mark Wahlberg als Max Payne„Der Film setzt extrem stark auf seine Optik. Es gab viel zu entscheiden. Es handelt sich hier schließlich um Paynes Manhattan, eine sehr einsame Welt. Max ist ein Einzelgänger, den Chaos und Verschwörung umgeben.“ (4)

Um dem Film die nötige Würze und Glaubwürdigkeit zu geben musste für die Hauptrolle der richtige Schauspieler gefunden werden.
Er musste hart und unbeirrbar sein, gleichzeitig aber auch von jemandem gespielt werden, mit dem sich das Publikum identifizieren könnte.

Die Wahl viel auf MARK WAHLBERG, der schon in Filmen wie „THE ITALIEN JOB – JAGD AUF MILLIONEN“ (2003), „DEPARTED – UNTER FEINDEN“ (2006) oder „SHOOTER“ (2007) brillierte.

„Mark konnte sich in die Rolle auf Anhieb hineinversetzen. Er ist ein unglaublicher Schauspieler mit großem Einfühlungsvermögen – und er hat zudem eine Familie, die er liebt. Dies prädestinierte ihn geradezu für die Rolle des Max. Er versteht es einfach, was es heißt, Angst um die Liebsten zu haben.“ (5)
„Dies ist eine der Rollen, für die man sich keinen anderen Schauspieler vorstellen kann. Mark gleicht unserem Helden Max unglaublich. Wie er sich bewegt, wie er aussieht – eine perfektere Besetzung hätten wir nicht finden können.“ (6)
Mark Wahlberg und Mila Kunis „Max ist eine der vielschichtigsten Rollen, in die ich je geschlüpft bin. Er ist eine erwachsene, komplexe Figur. Er handelt aus dem Bauch heraus. Max, heute ein Schatten seiner selbst, ein ausgebranntes Wrack, besaß früher ein richtig gutes Leben. Er hatte eine wunderhübsche Frau, ein liebes, tolles Kind – und beide wurden ihm weggenommen. Plötzlich gibt es nichts mehr, was ihn wirklich interessiert. Er hat alle Hoffnung aufgegeben, alle Menschlichkeit verloren.Natürlich gäbe es die Möglichkeit, diesen Mann ganz eindimensional zu spielen. Aber bei genauerer Betrachtung besitzt er zahlreiche Facetten, die ich alle darzustellen versuchte.
Ich glaube auch, dass mir das gelungen ist. Max wird von seinen Emotionen getrieben und ich glaube, die Zuseher werden das sehr genau verstehen.“  (7)

Mona Sax, die weibliche Hauptrolle in „MAYXPAYNE“,  eine attraktive russische Ganovin, die sich mit Max Payne zusammentut, um den Tod ihrer Schwester zu rächen, übernahm die Schauspielerin MILA KUNIS, die man bislang eher aus Komödien her kennt.

„Mila hat uns einfach umgehauen. Sie war keine offensichtliche Wahl, aber die Mona steht ihr gut. Die Chemie zwischen Mark und ihr stimmt und das war für unseren Film essenziell.
Wir brauchten nicht nur ein Gesicht neben Max, sondern eine starke Frau, die sozusagen ihren Mann steht, ihren eigen Kopf hat und ihre eigene Geschichte lebt. Mila ist dies vorzüglich gelungen. Sie hat uns alle förmlich aus den Socken gehauen.“   (8)
Mila Kunis „Ich wollte immer schon mal in einem Actionfilm mitmachen. Es gibt diese wilde Seite in mir, die sich gerne prügelt. Mona ist taff und mutig, ordnet sich nicht unter und lässt sich auch nicht herumschubsen. Ich würde sogar sagen, dass sie und Max weitgehend ebenbürtige Partner sind.“ (9)


Um die Mona glaubwürdig darstellen zu können absolvierte Mila Kunis ein umfangreiches Trainingsprogramm.
Am Ende dieser Ausbildung war sie so gut, dass es schien, als hätte sie ihr ganzes Leben nichts anderes gemacht als zu kämpfen.

„Es ist wirklich verrückt. Ich habe bis dato nie eine Waffe in der Hand gehabt und nun spiele ich eine Auftragskillerin. Und ich kann ihnen nur sagen, jetzt bin ich diesbezüglich spitze! Der physische Teil des Films hat echt Spaß gemacht, das ganze Boxen und die Martial Arts.“ (10)


Natasha, die Schwester von Mona Sarx mimt OLGA KURYLENKO, bekannt aus dem Film „HITMAN“.
Die Schauspielerin wird demnächst auch an der Seite von Daniel Craig in dem neuen James Bond – Film „EIN QUANTUM TROST“ zu sehen sein, in dem sie die weibliche Hauptrolle spielt.

Kurylenkos Part der Natasha steht in der Tradition der klassischen femme fatale. Sie wird Max auf einer Party vorgestellt und fühlt sich augenblicklich zu ihm hingezogen.
Aber all ihr Charme, ihr Sexappeal und ihr gutes Aussehen machen auf Max keinen Eindruck. Ihn interessiert nur die Information, die sie ihm bezüglich seines Falles liefern kann. Als Natasha nach einem Besuch in Max’ Wohnung ermordet wird, wird er zum Hauptverdächtigten. Und der Fall spitzt sich noch weiter zu. Denn nun kommt Mona, Natashas Schwester, ins Spiel, mit der Max mehr Ärger bekommt als ihm lieb sein kann. 

Ein Mann, der Max bei seiner gefahrvollen, intrigenreichen, gewalttätigen und manchmal übersinnlichen Reise eisern zur Seite steht, ist B.B. Hensley, gespielt von BEAU BRIDGES.
 Der Ex-Cop und Mentor von Max leitet inzwischen den Sicherheitsdienst des Pharmazieunternehmens Aesir. Diesen vielschichtigen Part hat Beau Bridges übernommen, seit über vier Dekaden eine Fixgröße in Hollywood und erfahren in den unterschiedlichsten Parts, die er stets höchst glaubhaft zum Leben erweckte.

„B.B. Hensley ist für unsere Story höchst wichtig und Beau war genau der richtige Mann, um dieser Figur Ausdruckskraft zu verleihen. Er hat seit Jahren in den verschiedensten Rollen geglänzt, dabei oft gute Männer gespielt, Männer mit Gewissen, die man mochte, denen man vertraute.
Schon, dass wir Beau dazu bekamen, Hensley zu spielen, ist ein gewisser Kniff. Ganz abgesehen davon, dass man so eine Figur schon lange nicht mehr im Kino gesehen hat.“ (11)

 

(1) Julie Yorn
(2) Julie Yorn
(3) Everett Burrell
(4) Chris Rosewarne
(5) Julie Yorn
(6) John Moore
(7) Mark Wahlberg
(8) John Moore
(9) Mila Kunis
(10) Mila Kunis
(11) John Moore

 

Besetzung

MARK WAHLBERG
MILA KUNIS
BEAU BRIDGES
CHRIS “LUDACRIS” BRIDGES
CHRIS O’DONNELL
DONAL LOGUE
AMAURY NOLASCO
KATE BURTON
OLGA KURYLENKO


Stab

Regisseur : John Moore
Produzenten: Scott Faye, Julie Yorn
Drehbuch: Beau Thorne


Verleih: Twentieth Century Fox

Kinostart: 20.11.2008

Kommentar schreiben

Probehalber öffnen wir wieder den Gästezugang für Kommentare. Wir werden sehen, wie lang es dauert. Da diese nicht automatisch publiziert werden, kann es eine Weile dauern, bis diese freigeschaltet werden

Please notice: If you are not a registered user, your comments have to de moderated. It may be last some time till it appears ...

- Bitte nehmt Rücksicht auf andere und kommentiert zum Thema und bleibt sachlich...
- Rassistische und diskriminierende Kommentare werden nicht zugelassen
- Kommentare werden begutachtet und dann - unverändert - frei geschaltet.


- Nur noch Administratoren [SuperUsern] ist es gestattet Kommentare zu editieren - bitte den Zusatz mit einem geeigneten Wort wie "Edit" kennzeichnen - oder zu löschen

- Wer Kommentare entfernt haben möchte, wende sich bitte via Kontaktformular oder Mail an den Administrator. Dann wird darüber entschieden.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.