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Der John Carter- Flop - Die kalkulierte »Katastrophe«

In (Multi-)Medias ResDer John Carter-Flop
Die kalkulierte »Katastrophe«

Der Disney-Film „JOHN CARTER“ avanciert zum Flop. Der Film spielte bisher gerade mal $ 54.317.332 in den USA ein. In dem Rest der Welt sieht es mit Einspielergebnissen von insgesamt $126.100.000 weitaus besser aus.

Doch das reichte bisher nicht, um die Produktionskosten in Höhe von 250 Millionen US-Dollar wieder einzuspielen.


Man muss sich diese Summe mal auf der Zunge zergehen lassen. 250 Millionen US-Dollar für einen einzigen Film.

John CarterDer Flop ist allerdings kein Wunder. Denn wie ich bereits am 20. September 2011 in dem Artikel "Das Kinojahr 2012 - Eine kleine Vorschau: JOHN CARTER" geschrieben hatte, konnten bereits die Teaser und Trailer des Films nicht wirklich überzeugen. Das ganze sah im Großen und Ganzen wie eine Kreuzung zwischen einem SF- und einem Conan-Film aus.

Und auch der fertige Film war eher mau. Vom blassen Hauptdarsteller wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst sprechen. Nur so viel. Einen nackten Oberkörper zu zeigen, hat wenig mit Schauspielerei zu tun. Das musste auch schon Jason Momoa mit seinem Conan-Flop feststellen.

Doch zu den 250 Millionen US-Dollar Produktionskosten des Films, kommen noch einmal 100 Millionen US-Dollar hinzu, die Disney Studios für Werbung für „JOHN CARTER“ ausgegeben haben.

So könnte es durchaus dazu kommen, dass die Disney-Studios, die sich bereits mit dem Flop abgefunden haben, bis zu 200 Millionen US-Dollar verlieren werden.

Damit sieht es für die geplante „JOHN CARTER“-Fortsetzung düster aus. Es ist zu bezweifeln, das sie je gedreht wird. Jedenfalls nicht von Disney.

Insgesamt muss man sich sowieso wundern. In Hollywood werden die Filme trotz Verwendung der neuesten Technik immer teurer. Summen zwischen 200 und 250 Millionen sind bei Großproduktionen keine Seltenheit mehr.

Dadurch steigt natürlich auch das Risiko immens, überhaupt die Produktionskosten eines Films wieder einzuspielen.

Sieht man mal davon ab, dass auch die Abspänne bei den Filmen immer länger und länger werden.

Zudem scheinen viele US-amerikanische Filme auch nicht mehr in der Lage zu sein, wenigstens ihre Produktionskosten im eigenen Land wieder einzuspielen. Sehen wir uns mal drei unterschiedliche Beispiele aus dem Jahr 2011 an.

Mit Produktionskosten in Höhe von 200 Millionen US-Dollar spielte „GREEN LANTERN“  im eigenen Land gerade mal $116.601.172  ein. Glücklicherweise kamen noch $103.250.000 aus der übrigen Welt hinzu, so dass “GREEN LANTERN” insgesamt $219.851.172  einspielte, also knapp 19 Millionen US-Dollar ‚Gewinn‘ einbrachte.

Ähnlich erging es „COWBOYS & ALIENS“. Die Produktionskosten des Films betrugen 163 Millionen US-Dollar. Aber auch dieser Film  spielte im eigenen Land mit $100.240.551  noch nicht einmal die Kosten wieder ein.

Nachdem „COWBOYS & ALIENS“ allerdings im Rest der Welt noch $74.581.774 einspielte, lagen die Gesamteinspielergebnisse bei  $174.822.325, so dass sich ein knapper Gewinn von rund 11 Millionen US-Dollar ergab.

Wie hoch jedoch die Werbekosten für diese beiden Filme betragen haben mögen, darüber kann man nur schätzen. Rechnet man auch nur geringe hinzu, ergibt sich bei  beiden Filme kein Gewinn mehr.

Einer der Flops des Jahres 2011 war der Film „CONAN“. Was allerdings auch kein Wunder war. Eine lahme Handlung, die allein durch Computereffekte etc. aufgepeppt wurde.

Die Kosten des Filmes betrugen 90 Millionen US-Dollar. Nachdem der Film in den USA ($21.295.021) und in der übrigen Welt ($27.500.000)   gelaufen war,  spielte er insgesamt $48.795.021  ein. Also gerade einmal knapp über die Hälfte der Produktionskosten.

So sieht es unter dem Strich für Fantasy- und SF-Produktionen etwas düster aus. Schauen wir mal, wie sich der Film „DER ZORN DER TITANEN“ ab Ende März an den Kinokassen schlagen wird.

Aber glücklicherweise haben wir am Ende des Jahres mit dem ersten Teil des HOBBITS endlich mal wieder ein Highlight, also ein Licht am Ende des Kino-Tunnels, in Sicht.

Eine Tendenz, dass die Hollywood-Film im eigenen Land immer weniger einspielen als in der übrigen Welt, zeigte sich im ersten Quartal 2012 aber nicht nur bei „JOHN CARTER, sondern auch bei dem Blockbuster „DIE REISE ZUR GEHEIMNISVOLLEN INSEL“  (siehe Top Ten) oder bei „GHOST RIDER – SPIRIT OF VENGEANCE“, der bei Produktionskosten in Höhe von 57 Millionenen US-Dollar bisher insgesamt über das Doppelte wieder einspielt hat (USA: $49.892.452, Übrige Welt:  $72.487.860).

Aber auch bei „GHOST RIDER 2“ zeigte sich, dass die Gewinne der Filme immer stärker von den Einspielergebnissen in Europa, Asien und dem übrigen Ausland abhängen.

Blicken wir zum Schluss noch auf die Top Ten der USA Kino-Charts für den Monat März 2012. Hierin sind neben „JOHN CARTER“ keinerlei Filme enthalten, die ein Budget von über 100 Millionen US-Dollar überschreiten, so dass sich hieraus vermutlich ein Trend in Hollywood ableiten lässt, auf niedrigere Produktionskosten zu setzen.

TOP TEN USA, Stand: März 2012  '
(Leider  - oder vielleicht auch glücklicherweise - sind viele dieser Filme in Deutschland noch nicht angelaufen)

  • 1. 21 Jump Street
    Budget: $42 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA:  $39.910.176 , 2) Übrige Welt: $7.000.000    = Gesamteinspielergebnis $46.910.176 
  • 2. Dr. Seuss' The Lorax
    Budget: $70 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $159.838.840,  2) Übrige Welt: $14.100.000  = Gesamteinspielergebnis: $173.938.840   
  • 3. John Carter
    Budget: $250 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $54.317.332,  2) Übrige Welt: $126.100.000 = Gesamteinspielergebnis: $180.417.332  
  • 4. Project X
    Budget: $12 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $48.587.318,  2) Übrige Welt: = $14.300.000    Gesamteinspielergebnis:   $62.887.318  
  • 5. Act of Valor
    Budget: $12 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $62.811.909, 2) Übrige Welt: $2.404.708    = Gesamteinspielergebnis:   $65.216.617  
  • 6. Safe House
    Budget: $85 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $120.449.735, 2) Übrige Welt: $67.000.000    = Gesamteinspielergebnis:  $187.449.735   
  • 7. A Thousand Words
    Budget: $40 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $12.225.482, 2) Übrige Welt: = Gesamteinspielergebnis: $12.225.482
  • 8. Journey 2: The Mysterious Island
    Budget: $79 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $95.176.112,     2) Übrige Welt: $207.200.000  =  Gesamteinspielergebnis: $302.376.112  
  • 9. The Vow
    Budget: $30 Millionen, Einspielergebnisse: 1) USA: $121.335.196,     2) Übrige Welt: $43.895.537 = Gesamteinspielergebnis: $165.230.733
  • 10. Silent House
    Budget: ? Einspielergebnisse: 1) USA: $10.781.613, 2) Übrige Welt: ? = Gesamteinspielergebnis: $10.781.613

© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Markus 2012-03-23 01:21
"In Hollywood werden die Filme trotz Verwendung der neuesten Technik immer teurer."

Was heißt denn hier trotz? Das werden sie doch gerade deswegen.
#2 Markus 2012-03-23 01:27
"Mit Produktionskosten in Höhe von 200 Millionen US-Dollar spielte ?GREEN LANTERN? im eigenen Land gerade mal $116.601.172 ein. Glücklicherweise kamen noch $103.250.000 aus der übrigen Welt hinzu, so dass ?GREEN LANTERN? insgesamt $219.851.172 einspielte, also knapp 19 Millionen US-Dollar ?Gewinn? einbrachte. "

Das ist natürlich völliger Humbug. Weil ein Film so viel "einspielt" (also an den Kassen erlöst), landet das Geld noch lange nicht beim Studio. (Weil ein Tachenbuch 9,90 EUR kostet, hat die der Verlag noch längst nicht als Gewinn.) Eine Faustformel wäre, dass das Studio im Schnitt ein Drittel der Erlöse bekommt. Also etwa 73 Mio. in dem Fall. In der Kinoauswertung als ungefähr 127 Mio. Miese. Ja, natürlich gibt es auch noch mal Geld für DVDs, Blu-rays, TV-Auswertung etc. Das aber teilweise Monate oder Jahre später. In der Zwischenzeit haben sich also noch mehr Miese durch die Kapitalverzinsung angesammelt ...
#3 Edi 2012-03-23 01:38
Eigentlich gilt die Faustformel: Spielt der Film die doppelten Produktionskosten ein, beginnt er Gewinn zu machen
#4 Thomas Langes 2012-03-23 10:09
In Deutschland wird das Einspielergebnis zwischen Verleih und Kinobesitzer prozentual aufgeteilt. Als ich noch in der Kinobranche aktiv war hatte der Kinobesitzer 51 % vom Umsatz des Kartenverkaufs an den Filmverleih abzuführen. Inzwischen sind es glaube ich 53%. In anderen europäischen Ländern gelten vergleichbare Sätze. In den Vereinigten Staaten sollen sogar 90% an den Filmverleih gehen (Quelle ein Artikel des Filmecho vor einigen Jahren) und nur 10 % beim Kinobesitzer hängenbleiben. Trotzdem werden diese Filme meiner Meinung nach über die Jahre Gewinn abwerfen. Nach der Kino Auswertung eines Filmes in den verschiedene Ländern kommt die DVD Auswertung, dann die Verkäufe an die Fernsehsender vieler Länder. Der deutsche Filmproduzent Franz Seitz berichtete in einem Fernsehinterview einmal das er in einem Fall mit einem Film den er produziert hatte erst nach 30 Jahren Gewinn gemacht habe, durch die Fernsehaustrahlungen. Das allerdings ist ein Extremfall, da dieser Film nur für das deutsche Publikum ausgewertet wurde. Den amerikanischen Produktionen steht natürlich ein ungleich grösserer Markt zur Verfügung.
#5 Andreas Decker 2012-03-23 11:28
Es ist ganz witzig, dass HEAVEN´S GATE, der berühmte Flop von Cimino, der das Studio in den Bankrott trieb, heute nur noch auf Platz 10 der größten Reinfälle steht.

Laut der Daily Mail hat im Moment John Carter die Nr.1 übernommen, dananch kommt immer noch Cutthroat Island.

Aber John Carter eignet sich nicht als exemplarisches Beispiel. Der Blick auf die Liste zeigt doch, dass "preiswerte" Actionthriller wie "Act of Valor" oder die nicht totzukriegenden Collegekomödien mit Saufen und ein paar Möpsen wie "Project X" locker im eigenen Land durchaus Gewinn erzielen können. Es ist die Flut von Genrefilmen, wo das Budget außer Kontrolle ist, weil es ja heute auch noch unbedingt in 3D sein muss, die spektakuläre Verluste einfahren.

Natürlich ist das Budget von JC grotesk aufgebläht - das konnte der Film nicht stemmen. Kein Fantasyfilm nach einem 100 Jahre alten Buch, das Ottonormalverbraucher nix sagt, hätte das geschafft. Wer außer einer Handvoll Fans kennt denn noch Burroughs? Fragt mal den Durchschnittsteen an der Kinokasse, ob er weiß, wer Tarzan erfunden und was der Mann noch gemacht hat. Irrsinn, soviel Geld in so ein Projekt zu stecken.

Und Disney hat den Film nach einem Machtkampf im Management schon lange abgeschrieben gehabt; man las, dass nicht einmal das Merchandising funktionierte. Dann hat die Hollywood-Presse den Film Wochen vor seiner Veröffentlichung schon zur Katastrophe erklärt.

180 Mio Einspielergebnis nach einer (!) Woche, da wäre selbst der maue Conan-Film ein solider Erfolg gewesen. Schlimmerweise ist das Filmbusiness im öffentlichen amerikanischen Bewusstsein zu einer reinen Sportveranstaltung degenriert. Da geht es nicht mehr darum, ob der Film gut oder schlecht ist. Wenn du da am ersten Wochenende keine gigantische Summe erwirtschaftest, wirst du öffentlich von Presse und Industrie zum Versager gestempelt. Das hat sich längst verselbstständigt und ist nur noch irreal.

Wenn The Avengers und Batman 3 nicht auch am ersten Wochenende Rekorderlöse einfahren, werden die auch zu Flops erklärt werden.
#6 Larandil 2012-03-23 12:16
Ich glaube mich zu erinnern, dass Ridley Scotts "Blade Runner" im ersten Lauf durch die Kinos auch eher enttäuschende Ergebnisse eingefahren hatte.
#7 Thomas Langes 2012-03-23 12:33
Ich glaube Kinofilme sind heute genauso langfristige Investitionen wie beispielsweise Bürohäuser. Wenn jemand in München für 20 Millionen ein Bürohaus hochzieht erwartet er auch nicht das er sein investiertes Kapital innerhalb von 4 Wochen wieder sieht. Ein Einspielergebnis von 126.100.000 MIO nur durch die bisherige Kinoauswertung für John Carter erscheint mir keineswegs so schlecht, wenn man bedenkt, dass John Carter erst seit wenigen Wochen läuft. Wahrscheinlich haben sich die Produzenten mehr versprochen, sonst hätten sie kein solch hohes Budget zur Verfügung gestellt aber ich bin mir sicher das der Film am Ende einen Gewinn ausweisen wird.
#8 Postman 2012-03-23 15:23
Wenn ich das Schmalspur Helden schon auf dem Plakat sehe wundert es mich nicht, dass der Film floppt.
Zudem ist der Film für Erwachsene zu seicht an Dialogen bzw. mit zu wenig Action aufbereitet, Kinder hingegen können damit wenig anfangen.

Selbst die schmachtende Twilight Fraktion fühlt sich vmtl. von der künstlichen Liebesgeschichte nicht mal etwas angezogen. Selbst der 3D Hype konnte es nicht herumreißen.
Ich würde sagen komplett an den Zielgruppen vorbei, recht so dann bleiben uns schon weitere seichte Disney Filme wenigstens erpart :zzz
#9 Pisanelli 2012-03-23 16:57
Leider wird Disney es überleben... :-*
#10 Thomas Rippert 2012-03-23 18:45
Versteh ich nicht. Jeder von meinen Kumpels aus den USA, die den schon gesehen haben - selbst ein sehr kritischer Mensch wie Walter Simonson, waren angetan von dem Streifen. Vllt. sind die Europänaner nur mal wieder zu kritisch?
#11 Wolfgang Trubshaw 2012-03-23 19:03
Ich bin der festen Überzeugung, dass uns jegliche ernsthafte Einsicht in die Kalkulation unterm Strich fehlt.
Nur weil ein Film seine Produktionskosten nicht im Kino wieder einspielt, ist noch lange nichts gesagt.

Außerdem fehlt uns die Einsicht, was mit den Produktionskosten tatsächlich alles abgedeckt ist. Es mag bereits "prototyping" für weitere und abseitigere Verwendungsmöglichkeiten bezahlt sein.

Ich würde Filme schlicht nach deren Einspielergebnis vergleichen und die Produktionskosten (deren Angabe oftmals auch Marketing ist) vollkommen außen vor lassen.

Und bei John Carter (ich finde die Trailer vollkommen abartig schlecht und werde ihn mir persönlich nicht ansehen) würde ich ebenfalls noch nicht von einem Flop sprechen.

Wie sollte man dann denn das hier titulieren, wenn es mal (je?) ins Kino kommt:
www.youtube.com/watch_popup?v=Ac9thyvbWho&vq=large
#12 Lefti 2012-03-23 22:01
Zitat:
Kein Fantasyfilm nach einem 100 Jahre alten Buch, das Ottonormalverbraucher nix sagt, hätte das geschafft. Wer außer einer Handvoll Fans kennt denn noch Burroughs? Fragt mal den Durchschnittsteen an der Kinokasse, ob er weiß, wer Tarzan erfunden und was der Mann noch gemacht hat. Irrsinn, soviel Geld in so ein Projekt zu stecken.
Ich weiß nicht, ob es in dem Falle relevant ist, ob der Film nach einer Buchvorlage gedreht wurde, wie alt das Buch ist, noch ob der Schriftsteller bekannt ist. Das spielt alles keine Rolle, ob ein Film Erfolg hat oder nicht. - Wenn man jedoch "die Spiele von Panem(?)" als Vergleich heranzieht, ist das natürlich was ganz anderes, da bei diesem Film mit dem Erfolg und Bekanntheitsgrad des Buches spekuliert wird, da das Buch ja noch geradezu aktuell ist und der Film quasi nachgeschoben wurde.
John Carter läuft in Europa wesendlich besser als in den VSA.
Auch Journey 2 läuft in Europa besser als in den VSA.
Auch Cutthroat Island ist ein richtiger, schöner, guter Piraten-Abenteuer-Film. Nur leider waren zu seiner Zeit Piraten überhaupt nicht angesagt und Gina Davis spielte die Hauptrolle... :cry:

#10 Thomas Rippert
Zitat:
Versteh ich nicht. Jeder von meinen Kumpels aus den USA, die den schon gesehen haben - selbst ein sehr kritischer Mensch wie Walter Simonson, waren angetan von dem Streifen. Vllt. sind die Europänaner nur mal wieder zu kritisch?
Der Film ist auch gut. Nur weil er seine Produktionskosten nicht einspielt, heißt das ja nicht, dass er schlecht ist, sondern nur, dass die Produzenten mehr erwartet, bzw. falsch kalkuliert haben. Wie gesagt, läuft der Film in Europa besser, als in den VSA. So gesehen sind die Amis kritischer, als die Europäer. - Vielleicht sind auch nur die Interessen der Kinogänger anders. - Desweiteren spielt auch eine gewisse jüdische "Fraktion" in den VSA eine Rolle, die gewisse Filme von gewissen (nicht jüdischen) Produzenten niedermacht. U.a. auch Filme von Disney. :eek:

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