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Lassiter – Erbarmungslos und gefährlich

Lassiter – Erbarmungslos und gefährlichLassiter – Erbarmungslos und gefährlich

Lassiter ist ein geheimnisumwitterter, einsamer Fremder, der just in dem Augenblick auf der Ranch der patenten Jane auftaucht, als ihr junger Freund von üblen Gesellen übel zugerichtet wird.

Lassiter verjagt das Pack und steht Jane von da an mit Rat und vor allem Tat zur Seite. Das hat sie auch nötig, denn Großrancher, Banditen und erzreligiöse Fanatiker wollen sie von ihrem Grund und Boden vertreiben.


Lassiter und Jane verbindet darüberhinaus ein tragisches Ereignis ihrer Vergangenheit, das aber erst ganz zum Schluss offenbar wird.

Mit LASSITER präsentiert der Regisseur Charles Haid einen etwas anderen TV-Western, der bisweilen jenseits der üblichen und bekannten Klischees des Genres agiert.
Ein Manko des Fernsehfilms ist allerdings, dass er etwas langatmig inszeniert wurde, so dass einige Längen im Film überwunden werden müssen. So hätte dem Streifen eine Kürzung um mindestens zehn Minuten durchaus gut getan.
Dafür geben ED HARRIS und AMY MADIGAN überzeugende und glaubhafte Leistungen ab, die das Manko des Films, besonders wenn Lassiter durchgreift und  es gegen Ende des Westerns zur Abrechnung mit den Bösewichten kommt, wieder vergessen lassen.

Lassiter – Erbarmungslos und gefährlich
(Riders of the Purple Sage)
USA 1996

Regie: Charles Haid
Darsteller: Ed Harris, Amy Madigan, Henry Thomas, Robin Tunney, G.D. Spradlin

FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 93 Minuten

© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Feldese 2016-03-13 09:25
Dieser Lassiter ist, wie der Originaltitel sagt, eine Verfilmung des Zane Grey Klassikers, der bei uns u.a. unter dem deutschen Romantitel Das Gesetz der Mormonen erschienen ist und als eines der genrebegründenden Romane gilt. Ich kann nicht finden, dass der Verfilmung eine Kürzung gut getan hätte. Vor Jahrzehnten haben die Amerikaner mal Spiel mir das Lied vom Tod um ca. 1 Stunde gekürzt in die Kinos gebracht, ich glaube, solche - ich sage jetzt mal hart - geschmackliche Verirrung ist heute noch stärker unserem Zeitgeist geschuldet, der dem Western entgegensteht. Alles muss schnell sein, die Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Atmosphäre, epische Ruhe, das Geniessen der Langsamkeit, das Schwelgen in Optik und Stille - aus und vorbei, zu sehr dem Zeitgeist widersprechend. Schade! Ich mochte diese Riders-Verfilmung sehr, so wie sie ist. Und kann eines bestätigen: Die Darsteller sind auch wirklich klasse!
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