Der Shakespeare-Dieb

1Der Shakespeare-Dieb
von Gary Blackwood

England, 1587: Der Weg unseres Helden zum Lehrjungen ist noch weit. Erst einmal wird er als winziges Bündel im Waisenhaus abgegeben, wo er neben Gerstenbrei und einer gelegentlichen Tracht Prügel auch seinen Namen erhält: »Als Mistress MacGregor sah, wie zerbrechlich ich war, rief sie aus: ›Ach, was für ein armes Hottemäxchen!‹ Von diesem unglücklichen Ausruf stammt der Name Hotte, der jahrelang wie Pech an mir klebte.


1Es hätte natürlich schlimmer kommen können. Sie hätten mich auch Klepper rufen können.« 

Sieben Jahre wartet Hottie vergeblich auf eine Adoptivfamilie - Zeit genug, um das Leben zu durchschauen: Recht ist das, was einem Vorteil bringt, Unrecht das, was einem schadet - und das Wichtigste ist, sich nicht erwischen zu lassen!

Mit DER SHAKESPEARE-DIEB präsentiert GARY BLACKWOOD einen wunderschön und abwechslungsreich geschriebenen Jugendroman, in dem es dem Autor sehr gut gelingt, den Lesern die Zeit und die Welt des William Shakespeare näher zu bringen.

Hinzu kommt, dass sich der Leser durch den etwas tollpatschigen Helden Hottie mitten im Geschehen befindet und dadurch auch eine Menge über die damalige Welt des Theaters erfährt, in der Frauen oder Mädchen keine Rollen übernehmen durften, da diese alle von Männern gespielt wurden.  

Zudem wird fast spielerisch beim Lesen der Abenteuer von Hottie historisches Wissen vermittelt, und dass ohne langweilig und öde  zu wirken.

Der Shakespeare-Dieb
von Gary Blackwood
Aus dem Amerikanischen von Bettina Münch
288 Seiten
ISBN 978-3-423-71595-9
7,95 Euro

dtv

 

© by Ingo Löchel

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