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Die ruhmreichen Fünf - Neue Superhelden halten die Welt in Atem: FIMBUL-WINTER (Teil 3)

StoryDie ruhmreichen Fünf
Superhelden halten die Welt in Atem!
FIMBUL-WINTER (Teil 3)

EISMANN glitt auf seinem eisigen Weg über die Stadt. Buh-Rufe tönten vereinzelt zu ihm herauf und Schneebälle, die ihn aber auf Grund der Höhe seiner Eisbahn nicht erreichten, flogen auf ihn zu.

Er konnte die Leute verstehen. Sie schoben ihm die Schuld für das Wetter zu. Doch so viel Schnee und Eis konnte selbst er nicht erzeugen.


Das Chaos herrschte. Schnee und Eis wohin man sah. Jetzt mitten im Sommer so ein plötzlicher Wintereinbruch ohne eine Vorwarnung des Wetteramtes, das war nicht normal.

War da nicht ein Schrei, der von Wind, der langsam aber sicher Orkanstärke annahm, an sein Ohr klang? Ja, es war ein Schrei. Eine Gestalt kam auf ihn zugewirbelt. Sie trug ein grümes Kostüm und hatte Flügel.

Die MOTTE.

EISMANN grif zu, „Hab ich dich.“ Vorsichtig zog er den Geflügelten auf seinen EIspfad hinauf.

Die Motte sah auf. „Danke, Frosty.“

Eine Weile schwiegen die Beiden.

„So ein Mistwetter.“ maulte die MOTTE. „Weißt du wo das herkommt?“

„Nein, ich suche auch nach dem Grund dafür. Es ist nicht natürlichen Ursprungs. Jemand muss da kräftig maninpuliert haben.“

„Oh ha,“ die MOTTE hielt sich mit beiden Händen an EISMANNs Schultern fest, „der muss aber ganz schön was rauf haben!“

EISMANN stimmte wortlos zu. Er hatte einen Lichtblitz gesehen, dem eine gigantische Explosion gefolgt war. Was zum Henker war das?

Schnell glitten die beiden Helden auf den Ort der Explosion zu. Von Weitem schon sahen sie die weiße Gestalt die um einen riesigen Eiskoloß kreißte und unermüdlich Strahlen auf diesen abschoss.

SUNBEAM.

*

Sabine Siewert hatte sich von Anja Gebrber schnell verabschiedet und sich hinter einer Häuserecke verkrochen. Bei diesem Schneegestöber würde keiner ihre Verwandlung bemerken.

Sie konzierte sich. Ein Gühen hüllte sie ein, ein kurzer Lichtblitz und schon war es vorbei. Aus Sabine Siewert war SUNBEAM geworden, die sich sogleich in die luft erhob.

Der Wind wurde stärker und wehte den Schnee mit wahnsinniger Geschwindigkeit durch die Stadt. Es war schon fast ein Orkan dem sie sich entgegenstemmen musste.

SUNBEAM schoß einen Lichtblitz in den Himmel der für wenige Sekunden das Grua erellte.

War da nicht etwas Riesiges außerhalb der Stadt?

Wieder schoss sie einen Blitz ab.

Ja, da war etwas. Nur was?

SUNBEAM musste es herausfinden. Vielleicht hing es ja mit dem Unwetter zusammen.

Schneller als ein Tornardi flog sie darauf zu. Je näher sie darauf zuflog, desto größer wurde die Gestalt.

Sie schluckte. Das Wesen war ein zirka dreißig Meter hoher Gigant. Das war unmöglich, denn bei dieser Größe musste die Schwerkraft ihn doch zu Boden reißen.

Das Wesen sah sie. Ein lautes Grollen rollte auf sie zu. Dann schoss ein EIsstrahl auf SUNBEAM zu.

Sie hob die Hände. Ein grelles Leuchten enstand und ein Lichtstrahl schoss dem Eis entgegen.

Mit einem lauten Knall trafen die Strahlen aufeinander. Die Explosion war meilenweit zu hören und zu sehen.

*

„Mist.“ Willi Lüders schlug auf das Lenkrad. Es gab kein Duchkommen mehr. Er kurbelte das Fenster etwas herunter.

In kürztester Zeit war die Schnöhöhe abrupt angestiegen. Jetzt saß er in einer Schneewehe fest und musste wohl oder übel auf Magie zurückgreifen. Auch wenn er dadurch den Überraschungseffekkt verlor.

„Kann ich Ihnen helfen?“ schrie Jemand durch das Tosen des Windes.

„Willi wandt seinen Kopf. Ein Mann in einem schwarzen Kostüm, da nur Augen und Mund freiließ und auf dem hin und wieder tausende silberne Lichtpünktchen aufleuchteten, stand neben der Fahrertür.

„Ja. Ich muss zu dieser Energiequelle die das Chaos augelöst hat.“

„Welche Energiequelle?“ wunderte sich der Mann in Schwarz.

„Keine Ahnung. Aber sie ist Magisch.“

„Ok. Aber was können Sie tun?“ Der Maskierte schien sich nicht über das Wort Magie zu wundern und bedeutet ihm auszusteigen.

„Vielleicht nicht, vielleicht aber auch alles. Ich bin Magier. In diesem Leben heiße ich Willi Lüders, aber man nannte mich schon immer WILLI THE WUZ!“

*

Der Mann wandt mir sein Gesicht zu. Irgendwo hatte ich ihn schon einmal gesehen. Nur wo?

„Ja. Ich muss zu der Energiequelle die das Chaos ausgelöst hat.“

Energiequelle? wunderte ich mich und fragte welcher Art diese Quelle wäre. Sie wäre magischer Art, antwortete der Mann.

Ich nickte und bedeutete ihm auszusteigen. Seitdem ich den Kristall gefunden hatte wunderte mich sowieso rein gar nicht mehr.

„Was können Sie denn dagegen tun?“ fragte ich. Die Antwort hob mich fast von den Füßen.

„Alles oder nicht!“ antwortete er locke. „Ich bin Magier. In diesem Leben heiße ich Willi Lüders, aber man nannte mich schon immer WILLI THE WUZ!“

Ich schlug mir an den Kopf. Willi Lüders, der Millionärserbe der nicht unweit meines Hauses wohnte. Fachmann für das Okkulte, alte Kulturen und magische Phänomene. Jetzt wusste ich wieder woher er mir so bekannt vorkam.

„Ich fliege Sie hin Herr Lüders.“

„Sag Willi zu mir.“

„Ok. Ich bin VARIO. Aber nicht erschrecken!“

Ich konzentrierte mich auf die Verwandlung. Was würde dem Sturm trotzen können und geleichzeitig einen Menschen tragen können?

Genau. Ein Drache.

Die Verwandlung setzte ein. Meine Gestalt drehte und veränderte sich. Ich würde größer und muskulöser. Ein große schwarzer Drache nahm meinen Platz ein.

„Auftsteigen.“ sagte ich zu WILLI THE WUZ der zu meinem Kopf hochsah und legte mich in den Schnee.

Trotz seines Erstaunens hatte er sich schnell gefasst. Er stieg auf und klammerte sich an meinem Hals fest.

„Es kann losgehen.“ murmelte er.

„In welche Richtung?“ Ich erhob mich mit kräftigen Flügelschlägen.

„Doch die Antwort kam von alleine. Ein gigantischer Litzblitz und eine ebenso gewaltige Explosion wies uns den Weg.

Ich schoss los. Irgend jemand schien den Kampf schon aufgenommen zu haben.

„Bonsai...“ hörte ich WILL THE WUZ noch schreien. dann war nur noch das Brausen des Flugwindes zu hören.

*

Immer wieder war sie den EIsstrahlen des Giganten ausgewichen. Ihre Strahlen macht ihm nichts aus.

Trotzdem SUNBEAM noch einen Strahl ab. Wieder ohne Erfolg. Der EIskoloß war unbesiegbar.

„He, SUNBEAM.“

Zwei Gestalten kamen auf sie zu. Es waren EISMANN und die MOTTE, die sich auf einem Eispfad bewegten.

Sie flog ihnen entgegen und landete auf dem eisigen Weg.

Mit kurzen schnellen Worten erklärte sie den beiden Superhelden die Situation.

EISMANN schüttelte den Kopf. Es war bedenklich. Mit seiner EISKRAFT konnte er hier nicht viel anfangen.

Auch die MOTTE sah schwarz. Ihre MOTTENSTRAHLEN würde nicht viel nutzen wenn schon SUNBEAMs bioenergetischen Strahlen versagten.

Plötzlich lage ein lautes pfeifendes Geräusch in der Luft das sogar den Eisgiganten zum Uschauen bewegte.

Ein riesiger schwarzer Drache kam auf sie zu. Auf seinem Rücken sag ein Mann der einen Strahl auf den Riesen abschoss.

*

Mit meinen Drachenaugen erkannte ich schon von Weitem die drei Gestalten auf der Eisrampe, die in der Luft hing.

EISMANN, SUNBEAM und die MOTTE.

Auch sie waren schon hier. Doch wie es schien konnten sie nicht tun.

Ein Strahl weißen Lichts schoss an meinem Kopf vorbei und brachte den Eisdämon zum Wanken.

„Bring mich nahe an die Eisrampe.“ verlangte WILLI THE WUZ.

Ich nickte knapp mit dem Drachenkopf und schwebte vorsichtig an die Rampe heran.

Die drei Superhelden standen in Angriffsposition und warteten. Ich an ihrer Stelle hätte nichts anderes getan,

WILLI winkte und schrie etwas das ich nicht  verstand, denn ich passte auf das ich den Eisweg nicht zerstörte. Dann war der Magier auf das Eis gesprungen.

Ein Grollen schallte uns entgegen. Dem Eisriesen sie unsere Anwesenheit gar nicht zu behagen.

Ein Eisstrahl kam auf mich zu. Ich dachte nicht nach sondern öffnete im Reflex das Maul. Ein Feuerstrahl lie das Eis schmelzen, bevor es mich erreichte.

Ich war verblüfft. Nicht das ich nur die Gestalt von allem annehmen konnte, nein ich hatte auch wirklich all die Fähigkeiten.

WILLI THE WUZ hob die Hände, ließ sie seltsame Kreise vollführen. Ein großer Lichtball bildete sich über seinem Kopf. Kreischend riss der Gigant die Hand vor Augen.

Irgendwie war mir das klar. Er war ein Wesen von Eis und Schnee, ein Geschöpf der Dunkelheit und der Kälte.

„Das ist ja der reinste Endzeitwinter.“ sagte ich zu WILLI gewandt, wobei meine Drachenstimme rasselte.

Er zuckte zusammen.

„Hab ich was Falsches gesagt?“ entschuldigte ich mich sofort.

„Nei, überhaupt nicht. Das ist die Lösung. Es ist der FIMBUL-WINTER!“

Fimbul-Winter. Wo hatte ich das Wort schon einmal gehört. Plötzlich durchfuhr es mich eiskalt. Der Fimbul-Winter war der Endzeitwinter der Edda, der Germanischen Mythologie. Odin, Thor und die anderen Asen kämpften gegen die Frostriesen, die Midgardschlange, den Fenriswolf und anderen Gestalten. Das Ende aller Dinge.

War das wirklich das Ende? Nein, das durfte nicht sein!

EISMANN Hatte die Hände gehoben und ließ einen gewaltigen Eisstrahl auf den Riesen los. Eis bildete sich auf dem gewaltigen Körper, hüllte ihn ein und fesselte ihn. Doch wie hatten keine Zeit uns zu freuen. Das Eis splitterte mit Urgewalt. Einem Eisgiganten kam man auf diesem Weg nicht bei.

„Unter uns,“ WILLI war an uns herangetreten „liegt eine Truhe im Schnee. Sie ist magisch. Sein Gefängnis!“

„Ich hole sie.“ SUNBEAM schoss senkrecht nach unten. Sie sah nicht das ein Eisstrahl irh folgte.

Ich flog dem Strahl engegen. Feuer stob aus meinem Rachen, hielt das Eis auf. Heißer Wasserdampf kondensiert ind er Luft zu Schnee der nacht unten fiel.

Schon war SUNBEAM zurück. In den Händen eine metallische Kiste.

Darin musste wir die Gestalt fangen. Doch wie nur. Das war ein Dreißigmetermann.

Das sagte ich auch WILLI THE WUZ.

Der Meister der mystischen Kräfte überlegte kurz. In dieser Zeit verwandelte ich mich in Vario zurück und landete auf der Eisbahn neben ihm.

Mir war eine, zugegeben verrückte, Idee gekommen. Ich flüsteter sie WILLI ins Ohr.

„Du bist verrückt, VARIO!“ sagte er und sah mich entsetzt an.

„Kann sein.“ antwortete ich. „Aber weißt du was Besseres?“

Sein Schweigen war mir Antwort genug.

Ich berührte die Truhe kurz, dann erhob ich mich in die Luft und flog im Zickzackkurz auf den Eistitan zu.

Ich hoffte nur das ich meine Kräfte im Griff hatte. Wenn ich versagte wäre das nicht nur mein Ende gewesen.

*

WILLI THE WUZ sah fassungslos wie VARIO auf den Eisriesen zuflog. Er wich geschickt den Straheln aus die ihm dieser entgegensandte.

SUNBEAM flog über ihnen, vernichtete einige Eisstrahlen und lenkte den TITAN von VARIO ab.

Jetzt hatte der Superheld den Eisriesen erreicht. Ohne Übergang wurde aus VARIO eine gigantische Nebelwolke die den Giganten einhgüllte.

Ein lautes Brüllen erklang aus der WOlke. Der Eisriese hatte die Orientierung verloren.

Alle, außer WILLI,  hielten den Atem an. Was hatte VARIO vor?

Die Wolke begann zu glühen. Metallischer Glanz bildete sich auf ihr und verdichtete sich. Die Nebelwolke wurde zu einer gigantischen Truhe. Und sie glich aufs Haar der die WILLI THE WUZ hielt.

Der EISRIESE war gefangen.

Wütende Schreie drangen dumpf aus der Truhe. Der Riese versuchte aus dem Gefängnis zu entkommen. Doch die Truhe hielt.

Die Frage war: wie lange noch?

*

Ich hatte ihn. Der Gigant war in der riesigen Truhe gefangen. Und diese Truhe war ich.

Ich spürte die Schläge des Wesens gegen die Innenwände donnern. Doch es tat mir nicht weh. Jetzt müsste ich ihn nur noch in die Originaltruhe befördern, schießlich wollte ich nicht bis in alle Ewigkeit ein Truhe sein.

Langsam veränderte ich meine Form. Ich behielt jedoch das unbekannte Metall der Truhe bei. Vorsichtig schrumpfte ich ich. Wurde kleine und immer kleiner bis ich die Form eine handgroßen Kugel hatte.

Ich lachte innerlich. Wie immer ich mich auch veränderte, der Riese musste es mir gleich tun um nicht zerquetscht zu werden. Jetzt war er nur noch Nebel.

Mir wurde langsam kalt. Das Wesen ströhmte eine Kälte aus die selbst eine Sonne gefrieren lassten würde wenn man diese lange genug in seiner Nähe lassen würde.

Ich war zu Boden gesunken, denn als Kugel konnte ich ha nicht fliegen. Jetzt waren die anderen dran.

Plötzlich wurde ich empor gehoben, dann hörte ich es klacken.

Wir waren in der Originaltruhe gelandet und der Deckel war geschlossen.

„Jetzt!“ hörte ich eine Stimme dunkel durch die Wand der Truhe die langsam angehoben wurde.

*

Gefesselt sahen sie wie sich die Truhe veränderte und langsam immer kleiner wurde. Sie nahm die From eine Kugel an.

EISMANN verlängerte seinen Eisweg bis zur Kugel, die nun im Schnee auf dem Boden lag.

WILLI THE WUZ hatte SUNBEAM die Truhe in die Hand gedrückt Aus dem Augenwinkeln heraus sah er wie die MOTTE die Kugel anfassen wollte.

„Nein! Du frierst dir nur die Finger ab.“ Er hielt ihn zurück.

„Aber ich nicht.“ EISMANN nahm die Kugel in die Hand.

„In die Truhe.“ sagte WILLI und der frostige Held war sie in die offnene Truhe die SUNBEAM sofort schloss.

„Jetzt!“ rief der Magier der Truhe zu.

*

Jetzt hatte ich ein Problem. Wie kam ich aus der Truhe raus und dieses Ding nicht?

Ich grübelte. Aber mir wollte nichts einfallen. Diese Kälte ging mir tierisch auf den Geist.

GEIST! Das war es. Geister konnten Wände durchdringen. Und der magische Schutz war nur für den Eisgiganten gedacht.

Ich formte mich um. Das Wesen kam frei und fand sich in der Truhe wieder. Ein erboster Wutschrei klang an meine Ohren.

Ich störte mich nicht daran und schwebte auf die Wand der Truhe zu - und hindurch.Schnell nahm ich meine Gestalt wieder an.

WILLI THE WUZ wirkte noch schnell einen magischen Bann. Nun war niemand mehr in der Lage die Truhe zu öffnen. Niemand!

Wir schlugen uns gegenseitig auf die Schultern. Wir Fünf hatten es geschafft und den Frostgiganten bediegt.

„Ich nehme die Truhe mit!“ sagte der Magier. „Sie passt ganz gut in meine Sammlung.“

Wir waren einverstanden. Bei WILLI THE WUZ war sie sicher.

Ich verwandelte mich wieder in einen Drachen. Schließlich musste ich den Meister der Mystik wieder zu seinem Land Rover bringen. Die anderen Superhelden begleiteten uns.

„Was haltet ihr davon ein Team zu gründen?“ fragte auf einmal die MOTTE. „Wir haben dich toll zusammen gearbeitet!“

EISMANN und SUNBEAM nichten. Auch sie waren für diese Gründung.

Ich überlegte kurz. Es war vorteilhaft als Gruppe zu agieren.

„Was meinst du WILLI?“ fragte ich den Magier.

„Ja, warum eigentlich nicht. Ich mache mit. Wie nennen wir uns denn eigentlich?“

Ich hatte schon eine Idee. „Wie wärs mit DIE RUHMREICHEN FÜNF?!“

„Oder MOTTE UND SEINE FREUNDE!“

„Nein, EISMANN UND TEAM!“

„Ich bin für VARIOs Vorschlag!“ meinte WILLI THE WUZ.

„Ich auch.“ stimmte SUNBEAM zu.

EISMANN und die MOTTE stimmte zu und wir besiegelten es mit einem Handschlag.

Ein neues Superhelden Team war geboren. Trotzdem würden wir auch Solo unterwegs sein. Außerdem hatte wir vereinbart unsere Geheimidentitäten einander noch nicht aufzudecken. Das würden wir tun wenn wir ein eingespieltes Team waren das keine Geheimnisse mehr voreinander hatte.

Dann trennte wir uns und. Jeder wollte nur noch nach Hause.

*

Willi Lüders alias WILLI THE WUZ parkte den Land Rover vor der Garage. James konnte ihn nachher richtig einparken.

In seinen Händen hielt er ein metallisches Kästchen. Die Göttertruhe.

Will betrat das Haus. Kein Dämon der dämische beeinflusstes Wesen konnte es betreten. Er ging lagsam den Flur bis zum Ende entlang und betrat das Arbeitszimmer.

In diesem hatte er nicht nur seine Waffensammlung untergebracht, sondern auch seine Bücher und Artefakte.

Vorsichtig stellte er die Truhe in die leere Vitrine die unter dem roten Schwert stamd. Dann versiegelte er die Vitrine magisch. Jetzt konnte wirklich niemand mehr an den Kasten heran.

Aufseufzend setzte er sich in seinen Sessel. Jetzt hatte er sich aber eine Ruhepause verdient.

*

SUNBEAM flog über die Stadt. EISMANN und die MOTTE hatten sie schon verlassen.

Der Schnee und das Eis tauten schneller als das Zeugs gekommen war. Das magische Unwetter verlor schnell seine Kraft. Hin und wieder half sie ein wenig nach und taute die Straße frei.

Dann war sie zu Hause.

Wenig später war aus SUNBEAM wieder Sabine Siewert geworden. Müde aber zurfrieden ließ sie sich ins Bett fallen. Morgen würde sie wieer über den Comics sitzen um sie zu übersetzen.

Es war ganz schön Superheld zu sein, aber vierundzwanzig Stunden wollte sie diesen ‚Job‘ nicht machen.

Dann fielen ihr die Augen zu.

*

Uwe Schnabel drehte die Heizung seiner Wohnung ab. Jetzt wurde es draußen wieder normal. Der Schnee war fast ganz verschwunden.

Endlich!

So etwas als Comic war doch ein Renner! dachte er und goß sich ein Glas Milch ein. Er würde mal mit Michael Müller, seinem Topzeichner, reden müssen. Da ließ sich bestimmt was machen.

Dann schalte er seinen Fernseher an. Er wollte unbedingt noch die zweite Halbzeit des Fußballspiels sehen das gerade lief.

*

Die MOTTE  verwandelte sich zurück in Ralf Radzuweit. Schnell drehte er den Regler der Heizung ab.

Jetzt da wieder Sommer war brauchte er sein Haus nicht mehr zu heizen.

Er sah aus dem Fenster. In der Ferne sah er die Villa von Willi Lüders, der ja WILLI THE WUZ war.

Ralf grinste. „Wenn der wüsste das ich die MOTTE bin.“

Er setzte sich an seinen Schreibtisch. Jetzt musste er die gesamte Arbeit nachholen die er während des Kampfes versäumt hatte. Schließlich wollten seine Kunden auch Ergebnisse sehen.

*

Endlich war ich zu Hause.

Ich landete vor der Terassentür hinter meinem Haus. Ich hatte mich geleichzeitig wieder in Michael Müller zurück verwandelt.

Niemand konnte mich sehen. Selbst mein nächster Nachbar war durch dichte meterhohe Hecken von mir getrennt und etwa zweihundert Meter weit weg. Denn ich hatte das letzte Haus in der Straße die aus Bremen hinaus führte.

Ich öffnete die Tür und betragt mein geräumiges Wohn-Arbeitszimmer. Auf meinem Zeichentisch erwarte mich ein weißes Blatt Papier,

Ich grinste dümmlich vor mich hin, was Gott sei Dank ja niemand sehen konnt. Ich wusste genau was ich als Nächstes zeichnen würde.

Es sollte die Nummer 1 der neuen Superhelden-Serie werden. Und warum sollte ich nicht mal was zeichnen was ich selbst erlebt hatte.

Meine Hand griff nach einem Stift. Mit kunstvollen Bewegungen ließ ich ihn über das Blatt gleiten. Langsam kristallisierte sich der Titel heraus.

DIE RUHMREICHEN FÜNF
Neue Superhelden halten die Welt in Atem
FIMBUL-WINTER

Ja, genauso sollte das erste Comic heißen. Uwe Schnabel würden Augen machen wenn ich es ihm zeigte.
Dann begann ich micht den Zeichnungen. Es würde eine Menge Arbeit werden. Aber ich hatte ja noch zwei Wochen Urlaub.

Copyright (c) 1991 by Michael Müller

Die Story, Charakter und Begebenheit sind Fiktion. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig. (Ganz, ganz ehrlich!)

DIE RUHMREICHEN FÜNF
sind Charaktere der
MiRaWi ENTERTAINMENT GROUP, INC.
All rights reserved

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