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Das Böse liebt diese Party - »House on Haunted Hill«

House on Haunted HillDas Böse liebt diese Party
»House on Haunted Hill«

Der exzentrische wie superreiche Stephen Price liebt es, seine Mitmenschen förmlich zu Tode zu erschrecken, was er auch mit seinem Freizeitpark ausgiebig auslebt. Und dann hat da noch seine untreue Ehegattin Evelyn auch noch Geburtstag, für den sich Price auch gleich etwas ganz besonderes einfallen lässt. Und so lädt er sie und einige weitere, eher ihm nicht wirklich bekannte Personen in die berüchigte Irrenanstalt des früheren Dr. Vannacutt, der zu Lebzeiten recht gerne folterte und mordete.

House on Haunted HillZwar weiß Price nicht, wie die besagten Gäste überhaupt ausgesucht wurden, aber er verspricht trotzdem allen beteiligten eine Million Dollar, wenn sie die Nacht in der Irrenanstalt Hillhouse nicht nur verbleiben, sondern diese Zeit auch überleben. Dafür hat Price die Irrenanstalt allerdings auch mit einigen speziellen wie fiesen Spielereien ausgestattet, um seine ahnungslosen Gäste möglichst nach allen Regeln der Kunst, wie in seinem Freizeitpark "Terror Incognita", in Panik und Schrecken zu versetzen. Dabei will er aber auch so ganz nebenbei seiner ungeliebten Evelyn einen derben Schock versetzen, um der toxischen Beziehung eben nach seinem Geschmack noch die richtige Würze zu verpassen.

Das Sanatorium Hillhouse des Dr. Vannacutt liefert dabei auch nur zu gerne die nötige, schaurige Hintergrundgeschichte. Denn der besagte Arzt hatte vor 60 Jahren mit seinem Personal hier seine Patienten auf bestialische Art gefoltert und mit ihnen unmenschliche Experimente betrieben. Dies ging jedoch nur so lange gut, bis das die gepeinigten armen Seelen den Widerstand aufnahmen und ihrerseits Vannacutt und sein sadistisches Personal grausam abschlachteten.

Als dann plötzlich das Sanatorium alle Fenster und Ausgänge mit dicken Stahlplatten verriegelt, glaubt Price auch fest daran, dass dies alles noch auf seine kleinen Tricks zurückzuführen ist, bis das er dann aber seinen geheimen Mitarbeiter in einem abgelegenen Raum grausam ermordet vorfindet. Und ab diesem Augenblick rutscht auch Price das Herz ein wenig in die sprichwörtlichen Hosen. Doch auch eine weitere Teilnehmerin, die hier um einen der Millionenschecks kämpft, verschwindet in den gewaltigen Kellergewölben plötzlich spurlos. Alles was man noch vorfindet ist dafür eine recht bedrohlich große Blutspur.

Aber auch Evelyn scheint man bald im Keller zu finden, wo sie offenbar durch intensive Elektroschocks auf grausame Art und Weise ermordet wurde. In der Ziwschenzeit kommen die anderen immer mehr dahinter, dass sie offensichtlich hier nicht zufällig gemeinsam eingeladen wurden. Denn sie sind alle Nachkommen von Pflegern und Ärzten, die damals im Santatorium mit Dr. Vannacutt die Patienten bis aufs Blut gepeinigt hatten. Und da man Price nun wegen seinem seltsamen Verhalten für den Mörder hält, sperrt man ihn in eine alte Vorrichtung von Dr. Vannacutt. Doch hier will nun auch der heimliche Liebhaber von Evelyn ihn in den Wahnsinn treiben, indem er die seltsame Vorrichtung wieder in Gang setzt. Ein eher Böser Plan, da Evelyn selbst mit ihrem Liebhaber ihren eigenen Tod ja nur vorgetäuscht hatte.

Doch das macht die Sache für die anderen auch nicht besser, denn die Sicherheitsvorkehrungen des Sanatoriums scheinen sie nicht für eine Flucht irgendwie aufheben zu können und so ganz nebenbei bemerken sie auch immer eindringlicher, dass in Hillhouse auch die rachsüchtigen Geister der Toten unablässig und auf grausame Weise nach ihrem Leben trachten. Und die werden angeführt vom Geist des ehemals wahnsinnigen Dr. Vannacutt, der niemanden wieder lebend aus Hillhouse herauskommen lassen will. Doch sind wirklich alle ohne eine Chance auf Hilfe bereits verloren?

House on Haunted HillEine Achterbahnfahrt des Schreckens wird ...
... nicht nur im Freizeitpark des Stephen Price hier den Zuschauern serviert. Dabei hat der Filmname "Price" beim Schauspieler Geoffrey Rush (LES MISERABLES/1998, FLUCH DER KARIBIK/2003 oder GREEN LANTERN/2011) durchaus seinen tieferen Sinn. Ist doch der Film HOUSE ON HAUNTED HILL von 1999 eigentlich eine Neuverfilmung des US-Horror-Klassikers DAS HAUS AUF DEM GEISTERHÜGEL (US-Originaltitel ebenfalls HOUSE ON HAUNTED HILL) von 1959, in dem der Schauspieler Vincent Price in der Hauptrolle die Figur Frederick Loren spielte. Allerdings muss sich Geoffrey Rush hier sicherlich nicht hinter Vincent Price verstecken, denn mit seiner ganz besonders verschlagenen Art, sieht und hört man ihn im Film HOUSE ON HAUNTED HILL immer wieder gerne.

Recht gut werden hier aber auch die Zuschauer in den Horrorfilm eingeführt, indem man erst einmal einige Szenen aus dem Freizeitpark "Terror Incognita" und damit ebenso von dessem Besitzer Stephen Price selbst geboten bekommt, dessen morbide Attraktionen z.B. in Sachen Achterbahn offensichtlich mehr als nur bizarrer Natur sind. Man könnte diesen Einstieg daher als durchaus sehr gelungen und perfekt ausgeführt bezeichnen, was man auch wiederum als ein dickes Lob für William Castle (Regie) wie auch Robb White und Dick Beebe (Drehbuch) ansehen darf.

Was die Darstellerinnen und Darsteller betrifft, muss man hier aber einfach auch gleich mit Jeffrey Combs anfangen, der hier (eigentlich nur) als böser Geist des Dr. Vannacutt mächtig am Blutverlust der Lebenden mitdreht. Man dürfte ihn natürlich auch aus vielen weiteren Filmen des Genre kennen wie etwa aus RE-ANIMATOR von 1985, FROM BEYOND - ALIENS DES GRAUENS (1986), H.P. LOVECRAFT'S NECRONOMICON (1994) oder, um mal einen Blick auf seine späteren schauspielerischen Leistungen zu werfen, aus THE WIZARD OF GORE (2007) oder NIGHT OF THE LIVING DEAD 3D: RE-ANIMATION von 2011.

Auch einfach mal erwähnen muss ich hier den Schauspieler James Marsters, den man wohl eher aus der sehr erfolgreichen Serie BUFFY - IM BANN DER DÄMONEN (1997 - 2003) kennen dürfte, in der er in rund 97 Episoden den markanten blonden Vampir Spike spielte, der mit der Zeit irgendwie eine gewisse toxische Verbindung zur taffen Vampirjägerin Buffy aufbaute. In HOUSE ON HAUNTED HILL (seinem erst zweiten Spielfilm nach WINDING ROADS von 1998) sieht man ihn nur zu Beginn eher in einer kleinen Nebenrolle als Kameramann im Freizeitpark von Stephen Price, wo er sich aber nicht nur einmal z.B. im Fahrstuhl fasst in die Hosen macht.

Aber auch in weiteren Haupt- und Nebenrollen findet man hier einige recht bekannte Gesichter. So spielt hier auch Chris Kattan (SANTA'S SLAY - BLUTIGE WEIHNACHTEN/2005 oder GUNS AND GIRLS/2012) einen recht nervösen Menschen, der im Auftrag von Stephen Price die seltsame Party im Sanatorium organisiert. Kattan dürfte man in Deutschland besonders durch seine komischen Rollen in den Sitcoms HOW I MET YOUR MOTHER (zwei Episoden) oder THE MIDDLE (in insgesamt 56 Episoden) her kennen.

House on Haunted HillEbenfalls nicht unbekannt ist der US-Schauspieler Peter Gallagher, der mir z.B. schon in Filmen wie WÄHREND DU SCHLIEFST (1995 neben Sandra Bullock) AMERICAN BEAUTY (1999 neben Kevin Spacey) oder in BURLESQUE (2010 neben Christina Aquilera und Cher) aufgefallen war. Hier spielt er den heimlichen Geliebten von Stephen Prices Ex-Frau Evelyn, der offenbar auch ein ganz böses Spiel zu treiben gedenkt, am Ende aber durch eben Evelyn mehr von seiner eigenen verschlagenen Medizin schlucken muss, als ihm lieb sein kann.

Und die eben nicht gerade treue, dafür aber reichlich verschlagene Evelyn Stockard-Price wird wiederum von der US-Schauspielerin Famke Janssen gespielt, die man wohl sicherlich als Mutantin Dr. Jean Grey der X-MEN aus dem gleichnamigen Blockbuster (2000) her kennen dürfte. Und diese Rolle hatte sie dann auch noch in den zwei folgenden Fortsetzungen (2003 und 2006) der X-MEN Filme recht interessant ausgefüllt. Aber sie spielte auch in durchaus anderen bekannten Filmen mit wie etwa JAMES BOND 007 -GOLDENEYE (1995), oder in den ebenfalls insgesamt drei Action-Krachern 96 HOURS (2008, 2012 sowie 2014) als Ex-Frau Lenore neben dem Schauspieler Liam Neeson. Eine weitere herausragende Rolle spielte sie aber auch in der Horror/Mystery-Serie HEMLOCK GROVE (2013 - 2015 in insgesamt 33 Episoden).

Aber auch gerade durch Filme des Genre dürfte die Schauspielerin Ali Larter ebenfalls keine unbekannte Größe mehr sein. Spielte sie doch auch nach HOUSE ON HAUNTED HILL in Filmen wie FINAL DESTINATION (2000 sowie 2003), oder in insgesamt drei der RESIDENT EVIL Filme (2007, 2010 und 2016) mit. Man konnte sie aber auch abseits des Genre in AMERICAN OUTLAWS (2001) sehen, oder in Fernsehserien wie DAWSON'S CREEK (1998/ 2 Episoden), HEROES (2006 bis 2010 in 53 Episoden) oder in LEGENDS (2014 in insgesamt 10 Episoden).

Und in einer weiteren ganz kleinen Rolle spielte auch der Schauspieler Peter Graves faktisch sich selbst. Ihn dürfte man wiederum aus Filmen wie WICHITA (1955), DIE UNGLAUBLICHE REISE IN EINEM VERRÜCKTEN RAUMSCHIFF (1982) oder aus MEN IN BLACK II. (2002) her kennen. Wirklich bekannt wurde er in Deutschland allerdings durch die Fernsehserie KOBRA, ÜBERNEHMEN SIE (1967 bis 1973 in insgesamt 143 Episoden) oder späterhin in der Serie IN GEHEIMER MISSION (1988 bis 1990 in insgesamt 35 Episoden).

Damit will ich es hier aber auch mal gut sein lassen, mit den Vorstellungen bekannter Darstellerinnen und Darsteller aus HOUSE ON HAUNTED HILL und mich nun eher auf mein Fazit konzentrieren. Denn was war alles gut am Film und was eventuell weniger. Dies dürfte ja auch noch aus meinem Blickwinkel betrachtet, irgendwie noch interessant sein.

House on Haunted HillMein Fazit:
Der Film selbst beginnt eigentlich mit einem Rückblick auf die entscheidenden Vorkommnisse im besagten Sanatorium Hillhouse selbst. Dann aber geht es sofort in die Gegenwart und zum Freizeitpark des Stephen Price, der gerade eine Reporterin samt ihrem Kameramann einige mörderische Schrecken verpasst. Schließlich wollen diese eine Reportage über die angeblich nicht sicheren Attraktionen des Park drehen. Und wo könnte Price diese Störenfriede besser in Angst und Schrecken versetzen, als auf seiner ganz speziellen Achterbahn des Park "Terror Incognita".

Schon hier nimmt der Film bereits ordentlich Fahrt auf, auch wenn es sich noch nicht um die eigentlichen Ereignisse in dem gewaltigen wie düsteren Hillhouse dreht. Denn hier haben sich die Macher gleich ein paar fiese kleine Ideen ausgedacht, die dem Film gleich eine bizarre Würze verleihen. Hinzu kommen dann noch zum Teil recht derbe, aber auch witzige Dialoge, die ebenfalls die Handlung selbst nochmals auf ein sehr interessantes Niveau heben.

Man kann also sagen, dass sich die Macher hier redlich Mühe gegeben haben, um einen richtig bösen kleinen Horrorfilm zu schaffen, der sich sicherlich nicht hinter ähnlichen Filmen zu verstecken braucht. Wie nahe oder wie weit diese Neuverfilmung allerdings an den damaligen Originalfilm DAS HAUS AUF DEM GEISTERHÜGEL mit Vincent Price herankommt, kann ich hier nicht sagen, da ich den betreffenden Film von 1959 bisher noch nicht gesehen habe. Aber vielleicht versuche ich mal an eine DVD oder wenn möglich eine Blu-ray des Originalfilm heranzukommen. Interessant wäre der Vergleich ja eventuell schon.

Die Version des Film HOUSE ON HAUNTED HILL von 1999 kann aber auch nicht nur durch seine recht interessanten Rollenbesetzungen punkten, sondern weiß auch durchaus recht gruselige Akzente zu setzen durch  viele auch handgemachte Effekte, interessante wie leicht bizarre Bildschnitte und recht morbide Aktivitäten durch die Geister und damit auch dem wahnsinnigen Arzt Vannacutt selbst. Wobei der Übergang in manchen Szenen zwischen den grausamen Ereignissen der Vergangenheit und denen der Gegenwart förmlich fließend vonstatten gehen.

Interessant ist hierbei auch, dass man mit der Zeit auch irgendwie merkt, dass das Böse nicht nur von den Geister des Sanatoriums ausgeht, sondern die eigentliche Triebfeder des Grauens vielleicht sogar das Haus selbst, ist, oder von etwas sehr Bösem in ihm ausgeht, welches auch erst den Geistern ermöglicht, gegen die Lebenden vorzugehen. Damit hatte man aber auch schlauer Weise den Grundstein bereits gelegt, der in einigen Jahren (genauer gesagt 2007) eine Fortsetzung von HOUSE ON HAUNTED HILL noch nach sich ziehen sollte. Aber das ist eine weitere Filmrezension wert, die in kürze ebenfalls hier von mir zu lesen sein wird.

Eigentlich kann ich hier also durchaus sagen, dass diese Neuverfilmung so ziemlich alles besitzt, was ich von einem recht gut aufgebauten und spannenden Horrorfilm eben erwarte. So kann ich daher auch kaum wirklich einen Kritikpunkt finden, bei dem man hätte noch etwas verbessern können. Und deshalb ist es sicherlich auch keine Frage, dass ich hier für HOUSE ON HAUNTED HILL von 1999 natürlich eine klare und eindeutig positive Empfehlung abgeben kann.

House on Haunted HillHouse on Haunted Hill
(House on Haunted Hill)
Deutscher Alternativtitel: Haunted Hill
mit Geoffrey Russ, Famke Janssen, Jeffrey Combs, Ali Larter, Taye Diggs, Peter Gallagher, Chris Kattan, Janet Tracy Keijeser, Brigtte Wilson, Slavitza Jovan, Lisa Loeb, James Marsters, Debi Mazar, Peter Graves u.a.
Regie: William Malone
Drehbuch: Dick Beebe, Robb White
Produktion: Joel Silver, Gilbert Adler, Robert Zemeckis
Musik: Don Davis
Genre: Horror
Laufzeit: 89 Minuten (DVD)
DVD/FSK: 16 Jahre
Extras: Trailer, Audiokommentar, Deleted Scenes, Soundhighlights, Dokumentation: Original & Remake u.m.
Vertreib: EuroVideo Medien GmbH
USA 1999

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2022-07-27 10:10
Das Original ist ein ganz nettes Schwarzweiß-Filmchen, dessen Budget vermutlich kleiner als die Catererechnung des Remakes war.

Das Remake - eigentlich ist nur ein Remake im weitesten Sinn, dazu sind die Filme zu unterschiedlich - war ja damals nur eines einer ganzen Reihe von Horrorfilmen mit hohem Budget, das die Produzenten von Tales from the Crypt in die Kinos gebracht haben. Ghost Ship und 13 Ghosts z.b.

Ich fand Haunted Hill auch gelungen. Bei solchen Spektakelfilmen muss man ja immer den Kopf ausschalten, aber hier war das sauber gemacht. Ich fand das Ende nicht so prickelnd, ich kann wallenden Schatten nichts viel abgewinnen. Aber das ist reine Geschmacksache.

Die Fortsetzung ist ein reines B-Movie und in jeder Hinsicht anders.
#2 Laurin 2022-07-27 11:04
Nun ja, dieses Schattengebilde des Bösen war zwar am Ende auch nicht so meins, aber da mich der Film immer wieder sehr gut unterhält, wenn ich ihn aus dem Regal fische, sehe ich da mal netter Weise drüber hinweg, @Andreas Decker.

Klar kommt die Fortsetzung da nicht mehr wirklich ran, aber dazu mehr beim nächsten Artikel. Generell fand ich ihn aber auch nicht unbedingt so schlecht trotz des B-Movie-Charakters.
#3 Friedhelm 2022-07-27 14:07
Im "vorbeigehen", "schnell" mal einen Kommi dalassen. Soviel ich noch weiss, war der deutsche Titel schlicht "Haunted Hill" - aber das nur "am Rande.." :-*

Ich stimme Andreas Decker zu - "Haunted Hill" kann man irgendwie nicht als echtes Remake bezeichnen. Wie ich bereits in einem Kommentar zu deinem "Nightmare..."-Artikel erwähnt habe, sind einige Neuverfilmungen eigentlich eher "Neu-Interpretationen" . Und ich denke, das trifft in diesem Fall ebenfalls zu. ;-) Warum, werden wir noch "sehen."

Na gut, und dann kann die Diskussion über Sinnfragen zum Thema "Neuverfilmung" munter weitergehen...., :-* :cry:

Also, dazu wäre zu sagen, dass ....-...nee, Konrad, dreh jetzt nicht am Rad, ich wollte dich jetzt nur ein bisserl veräppeln. :P :-* Worum es mir wirklich geht...

Meiner einer hat das Original auch gesehen - das war eine DVD vom Grabbeltisch, mit drei alten Movies (darunter eben " House ofHaunted Hill", mit Vincent Price) drauf - wenn mir mein Gedächtnis jetzt keinen Streich spielt. Jedenfalls geht es da gar nicht um rächende Geister, sondern um einen perfiden (wenn auch ziemlich dösigen) Mordplan gegen Vincent Price, den seine Gattin zusammen mit ihrem Lover ausheckt. (Logik-Ansprüche sind hier einmal mehr Fehl am Platze - ist ja immer so...,gelle..). Einfach mal reinschauen, ist ein netter, kleiner s/w B-Gruseler vom "Gimmick-Master William Castle.

Und auch, wenn ich hier erneut für "Köpfeschütteler" sorgen werde: Castle's Filmchen hat mir schon gefallen - ich mag halt s/w Atmo, wie man hier ja bereits weiss. Womit ich jetzt aber nichts gegen die Qualität des "Malone-Movies" sagen möchte. Geoffrey Rush ist zwar nicht unbedingt ein Vincent Price, kommt ihm aber schon ein bisserl nahe. Rush hatte natürlich auch schon "bessere Tage" - da muss man nur einmal seine Rolle in "Shine - der Weg ins Licht,1996" betrachten, die ja nun in eine völlig andere Richtung geht; Kunststück, der Mann ist eher weniger im horriblen Genere unterwegs. An Famke Janssen haben ich jetzt für diesen Film keine wirklich Erinnerung mehr - aber mir gefiel die niederländische Actrice als fiese, sadistische Killerin im Bondfilm "GoldEye,1995" ganz gut.

Die "DVD"-Fortsetzung kenne ich ebenfalls - aber da halte ich mich jetzt zurück.

Und dann noch dieses:

Zitat:
Wirklich bekannt wurde er in Deutschland allerdings durch die Fernsehserie KOBRA, ÜBERNEHMEN SIE (1967 bis 1973 in insgesamt 143 Episoden) oder späterhin in der Serie IN GEHEIMER MISSION (1988 bis 1990 in insgesamt 35 Episoden).
Konrad, da haust du aber wieder "einen" raus...

Man sollte doch immer bedenken, dass hier evtl. auch jene lesen könnten, die weniger "bewandert" sind - also, vielleicht gar nicht wissen, dass zum Beispiel "Kobra, übernehmen Sie" eigentlich "Mission Impossible/1966-1973" ist - und "In geheimer Mission,1988-1990, der sinngemäss übersetzte Titel einer Neuauflage.

Naja, und einigen, "unbeleckten" Lesern /Filmfans dürfte evtl . auch entgangen sein, dass "Kobra.." im Original eben gar nicht auftaucht - und reine, deutsche Titelerfindung ist. :-* :-?

Ähnlich verhält es sich vielleicht damit, dass daraus halt das bisherige, sechsteilige "Tom Cruise-Franchise" wurde. ;-)

Ich weiss natürlich, dass du meine Meinung in dieser Hinsicht nich teilen wirst (oder doch??) :-* Aber man sollte manchmal alle Eventualitäten berücksichtigen - und für diese Info wäre dann sicherlich auch noch Platz gewesen. Und ja, mir ist klar, dass sich dieser Artikel eigentlich um "Haunted Hill" "dreht".. ;-).

Nimm diesen kleinen Hinweis nicht persönlich, Konrad - sollte nur ein kleiner, hilfreicher Hinweis sein. :-)
#4 Laurin 2022-07-28 09:53
Zitat @Friedhelm:
"Man sollte doch immer bedenken, dass hier evtl. auch jene lesen könnten, die weniger "bewandert" sind - also, vielleicht gar nicht wissen, dass zum Beispiel "Kobra, übernehmen Sie" eigentlich "Mission Imposisible/1966-1973" ist - und "In geheimer Mission,1988-1990, der sinngemäss übersetzte Titel einer Neuauflage."

Im Grunde hast du ja recht, nicht alle Leser mögen so alt sein wie wir und die Serien noch unter mit den deutschen Titeln aus dem Fernsehen kennen. Aber wie du schon sagst, geht es eigentlich nicht um diese Serien und wer da mehr wissen möchte, der kann da locker mal googeln. ;-)

Und, na ja ... mit der betreffenden Schlange hatte die Serie auch nichts zu tun. Allerdings, ich kenne hier im Umkreis eine Sicherheitsfirma und auf deren Autos steht auch "Kobra". Allerdings würde es mich jetzt doch wundern, wenn da so eine Schlange aus dem Auto gekrochen käme, wenn denn mal die Wagentür aufgeht. :-* :D

Und was dieses Tom Cruise-Franchise angeht, da reden wir mal nicht drüber, denn zwischen der damaligen Fernsehserie und den Filmen von Cruise sehe ich keine wirklichen Gemeinsamkeiten. :-| :sigh:
#5 Friedhelm 2022-07-28 14:13
Zitat:
Und, na ja ... mit der betreffenden Schlange hatte die Serie auch nichts zu tun. Allerdings, ich kenne hier im Umkreis eine Sicherheitsfirma und auf deren Autos steht auch "Kobra". Allerdings würde es mich jetzt doch wundern, wenn da so eine Schlange aus dem Auto gekrochen käme, wenn denn mal die Wagentür aufgeht.
Was du auch immer raushaust... :oops:

Okay, Konrad, bemühte Scherzchen fand ich ja noch nie zielführend. Ist ein "bisserl" aus dem Zusammenhang raus, gelle - und bringt als Reaktion auf meinen ursprünglichen Text auch nicht wirklich viel..(sorry, aber das musste dann doch mal sein..). :-? :-? :-? :P

Zitat:
Und was dieses Tom Cruise-Franchise angeht, da reden wir mal nicht drüber, denn zwischen der damaligen Fernsehserie und den Filmen von Cruise sehe ich keine wirklichen Gemeinsamkeiten
Immer richtig lesen, Konrad - von evtl. Gemeinsamkeiten habe ich ja auch nichts erwähnt. Dennoch ist es eine Tatsache, dass dieses Franchise aus der Serie hervorging und sich gewisse "Grundtöne" des Originals dennoch erkennen lassen. :P . Und nein, Peter Graves und seine Mannen mussten keine waghalsigen Stunts ala Tom Cruise erledigen - und die Fälle waren auch nie persönlicher Natur. :P

Ich will daraus jetzt keine endlose Diskussion machen - da würden wir uns nur wieder verzetteln. Ich denke mal, dass es bei uns wohl nie einen gemeinsamen Nenner geben wird - oder jedenfalls nicht oft. Macht aber auch nix, denn so etwas kann (oder könnte) ja doch für eine gewisse Spannung sorgen. :-*

Na gut, jedem seine Sichtweise - und das war dann mal wieder die meine... ;-)
#6 Laurin 2022-07-29 09:48
Zitat @Friedhelm:
"Okay, Konrad, bemühte Scherzchen fand ich ja noch nie zielführend. Ist ein "bisserl" aus dem Zusammenhang raus, gelle"

Nun ja, das kommt aber, wenn man "bemüht" mal wieder vom eigentlichen Thema weiträumig abschweift und so leicht belehrend wirken möchte. Was ich ... sorry ... auch hier mal anmerken will.

Und so ganz nebenbei, die Sicherheitsfirma "Kobra" gibts hier im Großraum wirklich, was den bemühten Scherz angeht.
#7 Friedhelm 2022-07-29 12:33
Kann ich irgendwie so nicht stehen lassen - drum, kurz vor dem Wochenende.... :-*

Du wirst doch jetzt nicht ernsthaft "eingeschnappt sein", oder? Ich wollte gar nicht belehren, sondern einfach nur einen Hinweis liefern, weil mir beim Lesen dementsprechend etwas auffiel. Okay war halt, abweichend vom eigentlichen Tenor des Artikels, ein "kleiner Exkurs". Meinetwegen, sollte auch nichts anders sein, denn in solchen Fällen muss so etwas einfach mal drin sein - erstrecht wenn es darum geht, Erklärungen zu liefern, die für einen Leser, der sich nicht unbedingt auskennt, hilfreich sein könnte. Und jaaaa, die könnten auch bei "Wikipedia" reinschauen - aber warum dieser "Umstand", wenn der "ZS-Autor" derartige Infos gleich mitliefern kann. ;-)

Ja, und dass es die von dir erwähnte Sicherheitsfirma mit Kobra-Aufschrift tatsächlich gibt, habe ich doch gar nicht bestritten, gelle. Nur würden sich Leser mit eher wenig Hintergrundwissen , durch diese "verscherzte Einlage" nicht unbedingt besser informiert sehen. Vielleicht möchten die viel lieber erfahren, wer denn, zum Geyer, dieser Peter Graves ist..und...und...und. Klar gehört das nicht unbedingt zum eigentlichen Artikel und ist für dich eher belanglos,....aber..... ;-) :-*

Nun gut, ich bekomme einmal mehr den Eindruck,dass es mal wieder ein "dickes Problem in der Verständigung gibt. Aber, damit soll es dann auch endlich gut sein.

Eine weitere Antwort auf meinen jetzigen Kommentar lasse ich unkommentiert, denn wir drehen uns zu sehr im Kreis. Sollte ich demnächst Kommentare zu deinen Artikeln hinterlassen, werde ich mich darum bemühen, weniger belehrend zu wirken. ;-) :-? Künftig halte ich mich stur an "Schema F".

Auf alle Fälle ein schönes Wochenende.... :-* ;-)
#8 Laurin 2022-07-30 12:05
Zitat Friedhelm:
"Du wirst doch jetzt nicht ernsthaft "eingeschnappt sein", oder?"

Nö, nicht eingeschnappt, aber langsam etwas genervt wegen den ständigen "Nebenschauplätzen" zum eigentlichen Artikel. Da können aber auch die warmen Temperaturen eine Rolle mitspielen, die ich immer weniger wirklich vertrage und so auch mitunter an meinem Nervenkostüm zupfen. :sigh:
#9 Friedhelm 2022-07-30 16:54
Wollte ich zwar nicht mehr kommentieren ( was bin ich aber auch inkonsequent, ne wahr... :-* ), aber klar, Konrad, die Hitze schafft uns doch irgendwie alle. Da kann es in solchen Diskussionen gelegentlich eben auch etwas "hitzig werden", deshalb wollen wir uns einfach m al sinnbildlich "die Hand reichen". Vielleicht solltest du dir -hinsichtlich der "Nebenschauplätze"- ein "dickeres Fell" anschaffen. Und ich müsste da evlt. etwas "zurückschrauben".

Nur "juckt's" mich manchmal in den Fingern, wenn ich der Meinung bin, das in einem Artikel "Klärungsbedarf herrscht". Okay, kann halt nicht unbedingt jeder damit "umgehen, deshalb will ich doch Besserung geloben..." :-* ;-) :-)

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