Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

... und eine mehr als sehr düstere Atmosphäre - »Dagon«

Dagon ... und eine mehr als sehr düstere Atmosphäre
»Dagon«

Paul Marsh und seine Freundin Barbara machen zusammen mit dem befreundeten Ehepaar Vicki und Howard eine Segeltour endlang der Küste von Spanien. Allerdings wird Paul in den Nächten bereits von recht düsteren Albträumen geplagt, in der eine ebenso geheimnisvolle wie schöne Meerjungfrau ihn mit ihren wundervollen hypnotisierenden Augen in ihren Bann schlägt. Gemeinsam mit ihr taucht er im Traum in die dunklen Tiefen um niemals mehr nach oben ins Sonnenlicht zu gelangen.

DagonAls sie allerdings kurz darauf mit ihrem Segelschiff ganz in der Nähe der kleinen Küstenstadt Imboca vor Anker gegangen sind, fällt ihnen zuerst ein recht seltsamer Gesang auf, der zweifellos aus der Richtung von Imboca stammt. Und als wäre dies nicht schon irgendwie schauerlich genug, braut sich über der kleinen Küste auch noch plötzlich ein kurzer wie aber auch zerstörerischer Sturm auf, der das Segelboot direkt gegen einen Felsen im Meer schleudert. Dabei dringt nun nicht nur Meerwasser durch ein Leck ins Segelboot ein, sondern auch Vickis Bein wird unter Deck von dem herabstürzenden Inventar schmerzhaft eingeklemmt.

Da man Vicki nicht befreien kann und ihr Bein auch verletzt scheint, machen sich Paul und Barbara mit dem Ruderboot auf, um aus dem kleinen Küstendorf Hilfe zu holen. Denn auch das Segelschiff selbst läuft immer schneller mit Wasser voll, so das man für Vicki dringend Hilfe benötigt, damit sie nicht in der Kabine durch das rasch eindringende Meerwasser ertrinkt. Einzig ihr Ehemann Howard steht in dieser Zeit zumindest moralisch seiner Frau zur Seite. Doch befreien kann er ihr Bein auch nicht.

Während Paul und Barbara in dem kleinen Hafen von Imboca an Land gehen um Hilfe zu suchen, dringt im Segelschiff allerdings eine seltsame schwarze Flüssigkeit mit dem Meerwasser ein, welches zusätzlich bei Vicki und bald auch bei Howard für Panik sorgt. Schließlich wissen beide nicht, was es mit dieser dunklen Flüssigkeit auf sich hat und ob diese nicht sogar gefährlicher Natur sein könnte.

Aber auch Paul und Barbara haben es bei ihrer Suche nach Hilfe nicht gerade einfach, denn das ganze Küstendorf Imboca scheint plötzlich wie von allen Lebenden verlassen. So dauert es etwas, bis man auf einen recht seltsamen Priester trifft, der nun endlich für Hilfe sorgt. Gemeinsam mit zwei ebenso seltsamen Fischern fährt Paul wieder hinaus zum Segelschiff um Vicki und Howard zu retten. Doch das Segelschiff ist leer und von Howard und Vicki kann Paul seltsamer Weise keine Spur mehr entdecken.

Dem nicht genug, ist auch Barbara plötzlich spurlos verschwunden, als er mit den Fischern zurückkehrt. Zwar versichert man ihm, Barbara sei unterwegs in die nächst größere Stadt um von dort Hilfe zu organisieren und bietet Paul solange an, im einzigen  Hotel des Küstendorf zu übernachten, da sie vor dem nächsten Tag nicht zurück sein dürfte, doch entpuppt sich sein Hotelzimmer eher als ein seit Jahrzehnten wohl nicht mehr genutztes Drecksloch. Trotzdem richtet sich Paul so gut es geht darin ein und fällt sogar in der Nacht bald in den Schlaf. Doch plötzlich wird er wach, denn mehrere Personen dringen in der Nacht plötzlich in das Hotel ein, stoßen animalische Laute aus und scheinen kaum noch wirklich menschlich zu sein. Bevor sie jedoch in sein Zimmer eindringen können, gelingt Paul die Flucht durch das Fenster.

So gelangt Paul auch bald in eine Art Gerberei, in der die schaurigen Dorfbewohner scheinbar sogar Menschenhaut verarbeiten. Doch auch dort kann er sich nicht lange verstecken und trifft so in einer dunklen Gasse auf den alten Fischer Ezequiel, der Paul in aller Eile die Geschichte von den Menschen aus Imboca berichtet.

Da die dortigen Fischer wegen Überfischung der Küste kaum noch Erfolg hatten, wenn sie aufs Meer fuhren, beteten sie zu Gott, er möge ihnen wieder Fische an die Küste treiben. Doch ihre Gebete wurden nicht erhört. Doch dann fand einer der Fischer mit Namen Cambarro ein goldenes Artefakt in seinen Netzen, mit dessen Hilfe man den dunklen Gott Dagon nach Imboca holen konnte. Als sie Dagon anlockten kamen auch die Fische zurück, aber auch weiterer seltsamer Goldschmuck, womit das Dorf zu einem großen Reichtum gelangte. Darauf zerstörten die Bewohner alles christliche im Dorf, vertrieben den alten Pfarrer und Cambarro wurde zum Hohepriester des Gottes Dagon. Doch schon bald wurden die Männer dem dunklen Gott geopfert und die Frauen ihm dargeboten, damit er mit ihnen Kinder zeugen konnte. Die daraus hervorgegangenen Nachkommen waren von nun an unsterblich und konnten auch in den dunklen Tiefen des Wassers leben. Doch sie waren grausam entstellte Wesen und um weitere Menschenopfer für Dagon anlocken zu können, benutzen sie gegerbte Menschenhaut um sich zu tarnen. Nur Ezequiel ist der letzte überlebende Mensch aus Imboca, da diese Monster ihn wegen seines übermäßigen Alkoholkonsum eher meiden.

Zwar versucht Paul nun verzweifelt, irgendwo Barbara ausfindig zu machen, bevor auch sie ein Opfer Dagons wird. Doch selbst seine eigenen Möglichkeiten zur Flucht scheinen eher denkbar gering zu sein. Und dann trifft er plötzlich auf die wunderschöne Meerjungfrau aus seinen Albträumen, die ihn sogar zu begehren scheint. Doch sie ist weder eine junge Frau, noch das, was man sich unter einer Meerjungfrau eigentlich vorstellt. Denn statt über den Unterleib eines Fisches, so wie in Pauls Träumen, verfügt sie über gruselige Tentakel und scheint auch die unmittelbare Priesterin des grausamen Gottes Dagon zu sein.

DagonFreie Interpretation mit klarer Punktlandung:
Nun sind Stuart Gordon (Regie) und Brian Yuzna (Produzent) bei der Produktion des Horrorfilm DAGON schon ein recht eingespieltes Team, besonders was Verfilmungen von Stoffen seitens Howard Phillips Lovecraft angeht. Und nach den Lovecraft-Verfilmungen RE-ANIMATOR (1985) und FROM BEYOND - ALIENS DES GRAUENS (1986) schlugen sie gemeinsam mit der spanischen Produktion DAGON aus dem Jahre 2001 nochmals bei Lovecraft zu. Dabei bildet unzweifelhaft die Lovecraft-Novelle SCHATTEN ÜBER INNSMOUTH die eigentliche Grundhandlung zum Film DAGON.

Die Geschichte SCHATTEN ÜBER INNSMOUTH hatte Lovecraft bereits im Jahre 1931 fertiggestellt, aber erst 1936 auch erstmaligst veröffentlicht. Lovecraft erzählte hier aus der Perspektive eines jungen Mannes den Schrecken der fiktiven Hafenstadt Innsmouth, in der dieser auf eine schauerliches Hypridrasse stößt, die scheinbar halb Mensch und halb Fisch sind und auch Merkmale von Fröschen aufweisen. Und diese entstellten Wesen huldigen der dunklen Gottheit Dagon, welche wiederum eng mit dem Cthulhu-Mythos verbunden ist.

Nun läuft man immer irgendwie große Gefahr, an einer Vorlage von H.P. Lovecraft zu scheitern. Besonders wohl dann, wenn man sich recht eng eben an dessen literarische Vorlage hält. Diesen Fehler hatten Yuzna und Gordon allerdings schon in ihren früheren Lovecraft Verfilmungen galant durch eine recht freie filmische Interpretation umschifft. Literarisch mag da Lovecraft durchaus gekonnt den eigentlichen Schrecken eher wie hinter einer Nebelwand versteckt transportieren zu können, doch dies geht leider in einer filmischen Umsetzung, welche immer auch auf starke optische Reize ausgelegt ist, zumeist aber völlig in die Hose.

Gleiches taten sie denn auch in ihrer hier vorliegenden spanischen Filmproduktion, wo z.B. am auffälligsten das fiktive Innsmouth kurzerhand durch das ebenso fiktive Imboca an der spanischen Küste ausgetauscht wurde.

Feststellen lässt sich hierbei aber auch, dass dieser Horrorfilm wohl mit einem denkbar geringen Budget umgesetzt wurde, was man auch insbesondere so einigen CGI-Effekten ansehen kann, wenn man mal genau darauf achtet. Dabei sollten gerade die CGI-Effekte hier recht eindringlich die Wesenheiten des Cthulhu-Mythos in Szene setzen. In diesem Punkt hätte sich natürlich mit mehr Geld auch noch wesentlich mehr herausholen lassen. Doch ist der Film DAGON deshalb eher als eine gescheiterte Verfilmung einer Lovecraft-Kurzgeschichte anzusehen?

DagonNein! Denn schon in den ersten Minuten gelingt es den Machern hier eine düstere Atmosphäre zu schaffen, die einer Geschichte von H.P. Lovecraft durchaus mehr als würdig ist. Und das nörgeln hinsichtlich so mancher schwachen CGI-Effekte findet hierbei zugegeben auch zumeist auf einem sehr hohen Niveau statt. Um nämlich wirklich perfekte digitale Effekte einbringen zu können, muss man eben auch über das nötige Kleingeld verfügen und da schwächelt es eben gerade innerhalb des Genre Horror häufig. Und geht man schlicht von einem geringen Budget aus, so dürften die Macher hier durchaus das Beste aus der finanziellen Situation herausgeholt haben. Denn wenn sich ein Budget von geschätzen vier Millionen Euro erst einmal nach einer Menge Geld anhören, so sollte man hier durchaus auch realistisch bedenken, mit was für finanzielle Summen sogenannte Blockbuster in Hollywood um sich schmeißen können, um in Sachen Spezialeffekte aus dem Computer das Beste vom Besten herauszuholen.

Gordon gelingt es jedenfalls über die ganze Handlung hinweg  eine finstere wie auch  bedrohliche Atmosphäre nicht nur aufzubauen, sondern auch konsequent wie stabil über den ganze Verlauf der Handlung zu halten. Da kommt dann auch ein recht interessantes wie schauriges Lovecraft-Gefühl auf, trotz der etwas recht freien Interpretation der literarischen Vorlage. Einen nicht unbedeutenden Anteil hat hierbei allerdings auch der musikalische Score seitens Carles Cases, der recht interessant entsprechende Emotionen transportiert, welche sich perfekt in die finstere Handlung einfügen.

DagonMeine Filmkritik:
DAGON gehört unzweifelhaft zu den Lovecraft-Verfilmungen, die es wert sind, nicht nur gesehen zu werden, sondern auch eigentlich in keiner guten Filmsammlung des Genre fehlen sollten.

Dieser positive Aspekt fängt im Film bereits mit dem britischen Darsteller Ezra Godden an, der alles, nur nicht dem typischen Heldenmuster entspricht. Dies ist auch gut so, denn auch Lovecrafts Figuren entsprechen in seinen Geschichten nie diesem eher zu hoch idealisierten Typ eines Übermenschen in Kraft, Moral und Durchsetzungsvermögen, wie man es seit vielen Jahrzehnten z.B. in dieversen Heftromanen vorgeführt bekommt.

Des weiteren hat die spanische Schauspielerin Macarena Gomez hier über die gesamte Spielzeit des Films nicht so viele Auftritte wie Ezra Godden, jedoch als direkte Verbindung zum finsteren Meeresgott Dagon wirkt sie trotz ihres gruseligen Unterleib (eben halb Tintenfisch) trotzdem jederzeit immer unterschwellig anziehend und manchmal auch etwas traumhaft entrückt. In jedem Fall mussten sich wohl die anderen Darstellerinnen und Darsteller schon wegen ihr mächtig ins Zeug legen, um nicht durch die darstellerische Leistung seitens Gomez völlig an die Wand gespielt zu werden. Ihre optische wie schauspielerische Präsenz innerhalb der Handlung ist jedenfalls beachtlich, so das man diese Verfilmung durchaus auch später immer wieder direkt mit ihr in Verbindung setzt. In diesem Punkt muss ich hier daher durchaus gestehen, dass die Schauspielerin Raquel Merono in ihrer Rolle als Barbara hinsichtlich Macarena Gomez wirklich eher blass wirkt. Wirklich bekannt ist Macarena Gomez in unseren Breitengraden, was die Kinoleinwand angeht, allerdings nicht wirklich, auch wenn sie seit DAGON als Debütfilm nun schon einige Jahre im Filmgeschäft tätig ist. Nennen könnte man hier z.B. Filme wie SEXYKILLER aus dem Jahre 2008 oder den spanischen Horrorfilm HELL'S RESIDENT aus dem Jahre 2006. Das sie mir persönlich direkt aufgefallen ist, liegt allerdings eher an ihrer perfekt gespielten Rolle einer drogensüchtigen Prostituierten aus dem spanischen Thriller NEON FLESH (CARNE DE NEON, Regie und Drehbuch seitens Paco Cabezas) aus dem Jahre 2010, der sich ebenfalls in meiner Filmsammlung befindet und international für aufsehen sorgte. Den entsprechenden Artikel von mir zum Film NEON FLESH findet man auch hier im Zauberspiegel.

Ansonsten, was soll ich hier noch groß über den Film DAGON berichten. Man kann wie gesagt bei Verfilmungen von Novellen seitens H.P.Lovecraft schnell einiges verkehrt machen. Das fängt damit an, wenn man sich möglichst genau an der literarischen Vorlage hält, ohne zu bedenken, dass das optisch geprägte Kino die Geschichten eben anders transportieren muss. Denn literarisch spielt hier das Kopfkino des Lesers bei den Geschichten von Lovecraft eine nicht zu unterschätzende Rolle, wobei man aber bei einer visuellen Umsetzung anders an die Umsetzung herangehen muss. Und dann muss man im Film den Schrecken eben auch als Schrecken transportieren können. Hier scheitert es oft am Budget, weshalb man mit dem Geld (mal übertrieben gesagt) aus einem Sparschwein sich sicherlich nicht an die filmische Umsetzung einer Geschichte von Lovecraft heranwagen sollte. Denn dann wird das mit der finsteren Atmosphäre und dem Schrecken nicht wirklich etwas, wie etwa der Film THE DUNWICH HORROR (Originaltitel VOODOO CHILD) aus dem Jahre 1970 recht anschaulich zeigt. Hier sind dann eher Lovecraft-Komplettisten und filmische Nostalgiker gefragt, denn als atmosphärisch dichter Horrorfilm würde dieser Streifen heute bei den jüngeren Generationen wohl kaum noch wirklich durchgehen.

In diesem Sinne gehört der Film DAGON also sicherlich zur gehobenen Klasse der Lovecraft-Verfilmungen. Doch Vorsicht,  denn der atmosphärisch wie thematisch sehr dichte Horrorfilm DAGON pflegt nicht nur die Gänsehaut für die etwas zarter besaiteten Zuschauern mit einem Hang zum klassischen Horror, der eher mit dem versteckten Schrecken spielt. Er verfügt nämlich auch mitunter über eine recht konsequent harte Gangart ohne viele Kompromisse zu machen und weist auch ab und an die eine oder andere Ekelszene auf, die nicht jedermanns (oder Frau) Sache sein dürfte, allerdings das Gesamtbild des Schreckens erst wirklich rund und stimmig zusammenfügt. Daher gibt es von mir auch für den Film DAGON die vollen fünf von insgesamt fünf Fischhäuten zwischen den Fingern als Höchstbewertung mit einer glasklaren Empfehlung, sich diese Lovecraft-Verfilmung nicht durch die Lappen (oder eventuell Kiemen) gehen zu lassen.

DagonDagon
(Dagon, la secta del mar)
mit Ezra Godden, Macarena Gomez, Raquel Merono, Uxia Blanco, Francisco Rabal, Brendan Price, Birgit Bofarull, Ferran Lahoz, Javier Sandoval, Jose Lifante, Alfredo Filla u.a.
Regie: Stuart Gordon
Drehbuch: Dennis Paoli
Produktion: Brian Yuzna
Musik: Carles Cases
Genre: Horror
Laufzeit: 97 Minuten (BD)
DVD/FSK: 18 Jahre
Extras: Interviews mit Cast & Crew, Bildergalerie, Trailer, Spots und Teaser u.a.
Vertrieb: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
Spanien 2001

Kommentar schreiben

Probehalber öffnen wir wieder den Gästezugang für Kommentare. Wir werden sehen, wie lang es dauert. Da diese nicht automatisch publiziert werden, kann es eine Weile dauern, bis diese freigeschaltet werden

Please notice: If you are not a registered user, your comments have to de moderated. It may be last some time till it appears ...

- Bitte nehmt Rücksicht auf andere und kommentiert zum Thema und bleibt sachlich...
- Rassistische und diskriminierende Kommentare werden nicht zugelassen
- Kommentare werden begutachtet und dann - unverändert - frei geschaltet.


- Nur noch Administratoren [SuperUsern] ist es gestattet Kommentare zu editieren - bitte den Zusatz mit einem geeigneten Wort wie "Edit" kennzeichnen - oder zu löschen

- Wer Kommentare entfernt haben möchte, wende sich bitte via Kontaktformular oder Mail an den Administrator. Dann wird darüber entschieden.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.