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Das Grauen vom Meeresgrund: Underwater - Es ist erwacht

Underwater - Es ist erwacht Das Grauen vom Meeresgrund
»Underwater - Es ist erwacht«

Die umfangreiche Forschungsstation Kepler 822, eine Forschungs- und Bohreinrichtung seitens Titan Industries wird rund sieben Meilen tief auf dem Grund des Marianengrabens betrieben. Hier, in der ewigen Dunkelheit des Meeres verliert man jegliches Zeitgefühl, wie die Maschinenbauingenieurin Norah Price (gleich zu Beginn des Films) feststellt. also erst einmal Zähne putzen, bevor es wieder an die Arbeit geht. Doch dann beginnt plötzlich ein recht heftiges Seebeben.

Underwater - Es ist erwachtNun ist allerdings auch gleich höchste Eisenbahn geboten, bevor das Meerwasser mit aller Kraft in den entsprechenden Komplex der Forschungsstation eindringt. Mit letzter Kraft kann Norah dabei nicht nur die Mitarbeiter Paul Abel und Rodrigo Nagenda noch einsammeln, bzw. befreien, sondern auch noch im letzten Augenblick das Sicherheitsschott schließen, bevor die Wassermassen brachial eindringen und alles zu überfluten drohen.

Nun heißt es so schnell wie möglichst das Rettungskapsel-Dock zu erreichen, wobei sie auch noch auf Captain Lucien treffen. Doch mit den Rettungskapseln ist es essig, denn der gesamte Rest der Besatzung hat alle Rettungskapseln zur Flucht bereits benutzt, so das für die Überlebenden keine Kapseln mehr übrig sind. Um zu überleben, müssen sie sich also weiter am Meeresgrund durchschlagen, wobei sie dann auch noch im Kontrollraum auf die Biologin Emily Haversham und dem Ingenieur Liam Smith treffen.

Da auch jeder andere Kontaktversuch zur Oberfläche scheitert, schlägt Lucien vor, mit Druckanzügen auf dem Meeresgrund eine Meile bis zur Roebuck Station 641 zu überbrücken. Dabei stirbt Rodrigo wegen einem defekten Helm, so das sein Körper unter dem Wasserdruck faktisch im Druckanzug implodiert.

In der ebenfalls noch intakten Zwischenstation angekommen, empfangen sie ein Notsignal aus einer defekten Rettungskapsel, finden allerdings darin nur noch eine Leiche wieder, bei der allerdings plötzlich aus dem Rücken eine kleine Kreatur herausspringt und sie direkt angreift. Zwar gelingt es Smith, diese Kreatur zu töten, doch bei der anschließenden Untersuchung müssen sie feststellen, dass dieses Wesen einer noch völlig neuen Spezies angehört und sich zweitens eventuell noch im Stadium vergleichbar eines Babys befand.

Wirklich lange aufhalten können sie sich allerdings auch hier nicht in der Zwischenstation, so das sie den so schon gefährlichen Weg am Meeresgrund in den schweren Druckanzügen fortsetzen müssen. Denn nur in der Roebuck Station dürften sich noch Rettungskapseln befinden, welche sie nutzen können. Doch die Gefahr geht nun nicht nur vom extremen Meeresdruck oder einem möglichen Defekt eines Druckanzug aus, denn immer wieder nehmen sie schnelle, düstere und fasst sogar humanoide Schatten wahr, die sie zu verfolgen oder gar zu jagen scheinen. Und das ist faktisch erst der Anfang, denn diese Kreaturen sehen in den Überlebenden in erster Linie eine willkommene Nahrung, die sie auch bald listenreich anzugreifen versuchen. So sind auch bald weitere Verluste zu verzeichnen, bis das am Ende nur noch Norah, Emily und der völlig entkräftete Liam die Roebuck Station erreichen.

Doch dort befindet sich auch eine Unzahl weiterer, scheinbar ruhender Kreaturen, die jedoch jederzeit erwachen und zur akuten Gefahr werden können. Und als wäre dies nicht schon genug an Gefahren (denn wie viele Rettungskapseln nun von der Station wirklich noch vorhanden sind oder überhaupt funktionieren, weiß man im Vorfeld schließlich auch noch nicht), stellt sich bald heraus, dass diese Kreaturen nicht alleine sind, sondern ähnlich wie beispielsweise Parasiten scheinbar Teil einer geradezu gigantischen Kreatur sind, die alles Bekannte schlicht in den Schatten stellt und vor der auch diese Station keine Sicherheit mehr bieten würde.

Underwater - Es ist erwachtLovecrafts Cthulhu-Mythos lässt grüßen:
Die weltweiten Einspielergebnisse des Kinofilm unter der Regie von William Eubank beliefen sich auf rund 37,4 Millionen US-Dollar, wobei man allerdings sagen muss, dass auch hier der Corona-Virus zum tragen kam, indem er so manche Kinobesuche schlicht verhagelte.

Des weiteren stieß der Film UNDERWATER allerdings auch auf ein geteiltes Echo hinsichtlich der Filmkritiken. Der Film selbst kann allerdings auch nur mit zwei wirklich großen wie bekannten Namen in der Besetzungsliste aufwarten wie Kristen Stewart in der Hauptrolle als Norah Price (TWILIGHT-SAGA von 2008 bis 2012, MESSENGERS/2007 oder AMERICAN ULTRA/2015) und Vincent Cassel ( DIE PURPURNEN FLÜSSE/2000, IRREVERSIBEL/2002 oder BLACK SWAN/2010) als Captain Lucien. Was allerdings die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten angeht, so gibt es hier eigentlich nichts zu meckern, da alle auf einem sehr hohen wie glaubwürdigen Level agieren.

Es dürfte auch bei Filmen in Deutschland nicht wirklich ein gutes Zeichen sein, wenn der entsprechende Verleih diesen nicht vorher der Presse präsentiert. Das Problem ist jedoch hierbei wohl ein etwas anderes. Denn das für UNDERWATER kein großartiges Marketing eingeläutet wurde, lag auch etwas an Disney, wo man mit dem Fox-Film nicht wirklich warm wurde und deshalb mit dieser Mischung aus SciFi und Horror im minimalen Modus verfuhr um ihn nun ohne größere Werbung möglichst flott in die Kinos zu bringen. Denn die Dreharbeiten für UNDERWATER wurden 2017 bereits abgeschlossen, doch die nun folgende und dann eher auch recht lieblos verzögerte Veröffentlichung lag zum nicht geringen Teil auch am Aufkauf von 20th Century Fox durch eben Disney. Ob sich Disney damit auch selbst einen Gefallen getan hat, dürfte mal dahingestellt bleiben, zumal deren Veröffentlichungspolitik auch nicht unbedingt unkritisch zu betrachten ist.

Rechnet man diese nicht unwesentlichen Punkte hinzu, so komme ich persönlich zu dem Schluss, dass der Film eher weit unter seinem tatsächlichen Wert in die Kinos geschleust wurde. Denn die Handlung an sich ist durchaus recht spannend umgesetzt worden, so das sich auch das klaustrophobische Gefühl innerhalb des gesamten Film durchaus auf den Zuschauer überträgt. Dabei wird UNDERWATER auch gerne seitens anderen Filmkritiken mit dem Filmklassiker ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT (1979) von Ridley Scott verglichen, wobei dieser in den Tiefen des Weltraum spielt, während man sich bei UNDERWATER in den Untiefen des Meeres tummelt, der bekanntlich bisher sogar weit weniger erforscht wurde als eben der Weltraum. So bietet also eine Handlung z.B. auf dem Marianengraben durchaus sehr viel Raum für noch unbekannte Lebensformen und erschreckende Kreaturen. Auch kommt der Film UNDERWATER insgesamt trotz so mancher SciFi-Elemente durchaus recht realistisch herüber, so das die Handlung nicht als stark überzogen wahrgenommen werden kann.

Doch in gewisser Weise hinkt der Vergleich zwischen UNDERWATER und dem SF-Klassiker ALIEN und dürfte sich wohl zu einem Großteil eher auf die Szenen konzentirieren, wo diese kleine Version der Kreaturen plötzlich aus dem Körper einer Leiche springt. In ALIEN kroch ja die Baby-Version aus einer aufplatzenden Wunde seines menschlichen Wirtskörper hervor und suchte erst einmal im Raumschiff das Weite. Das William Eubank allerdings auch in Sachen Regie sich durchaus selbstständig in der Science Fiction bewegen kann, zeigte er bereits 2011 in dem SciFi-Film LOVE oder 2014 in THE SIGNAL, einem weiteren SciFi-Film.

Was allerdings die sehr gut und ebenso sehr schaurig umgesetzten Kreaturen in UNDERWATER angeht, so dürften hier eher Parallelen zu den schriftstellerischen Werken von H.P. Lovecraft und seinem Universum zu den "Großen Alten" wie auch seinen Kreaturen aus dem Meer gezogen werden können. So erinnert die gewaltig an Größe erscheinende Mutter-Kreatur im finalen Berich des Films mit ihren Tentakeln  durchaus an Lovecrafts Figur des Cthulhu zu erinnern, welcher laut Lovecraft in den Untiefen des Meeres schläft und dessen Erwachen das Ende der Menschheit einläuten würde. Und schon diese finalen Szenen von UNDERWATER machen den Film bereits schon sehr sehenswert.

Underwater - Es ist erwachtMeine Filmkritik:
Nun kann man wegen der Veröffentlichungspolitik schon seitens Disney (und das setzt sich ja dann leider wie im Schneeball-Effekt fort) bei UNDERWATER nachträglich nicht von einem Blockbuster reden, auch wenn der Film durchaus das Zeug dafür hätte. Andererseits sollte man auch die Bezeichnung "Blockbuster" nicht zu sehr auf die Goldwaage legen, denn so mancher sogenannte Blockbuster wurde ja spätestens durch die Zuschauer an den Kinokassen gleich förmlich in den Sand gesetzt. Da kann auch Disney durchaus ein Lied von singen.

Andererseits ist es auch mal recht schön, einen Film mal ohne die typischen auffallenden Fußspuren seitens Disney zu sehen, welcher dann doch etwas anders wirkt, aber in Sachen Spezialeffekte usw. sich wahrlich auch nicht verstecken muss.

Wenn man aber ehrlich ist, dann kann man aber auch hier eben nicht nur Lob verteilen. Denn das der Film mit Kristen Stewart und Vincent Cassel nur mit zwei wirklich bekannten Gesichtern aufwartet, die dann leider nach dem Film eben auch nur im Gedächtnis des Zuschauers haften bleiben, könnte man nachträglich als ein gewisses Manko betrachten. In diesem Punkt wäre also vielleicht etwas mehr drin gewesen, was sich unter dem Strich dann wohl auch durchaus gelohnt hätte.

Wesentlich kritischer sehe ich allerdings den Anfang des Films. Denn der Zuschauer erhält hier im Film nicht wirklich die Chance, sich zum Beispiel mit einer der Figuren wirklich zu identifizieren. Gut, wenn man eh ein Fan von Stewart und/oder auch Cassel ist, fällt dies vielleicht nicht direkt auf, weil man dann zumindest mit dem jeweiligen Schauspieler oder der Schauspielerin mitfiebern kann. Ist dies aber nicht der Fall, dann kann es schon ziemlich eng werden bei UNDERWATER, da die weiteren Darsteller eben eher unter dem Level "durchaus gut, aber eher recht unbekannt" laufen.

Ein wesentlich gößeres Manko liegt daher am Tempo der Handlung selbst, denn dummer Weise geht es William Eubank hier nicht gerade ruhig an, um z.B. die jeweiligen Figuren erst einmal aufzubauen und dem Zuschauer so quasi etwas ans Herz zu legen. Da hätten also so einige Minuten mehr dem Gesamtfilm durchaus noch recht gut getan. Denn die einzige Ruhephase vor dem Sturm ist zu Beginn Kristen Stewart, die als Norah das Gemeinschaftsbad aufsucht, um sich die Zähne zu putzen.  Doch auch dazu kommt Norah nicht wirklich, denn schon flackert das Licht und das Grollen des Bebens nimmt bedrohlich zu, bis das die ersten Tropfen Meerwasser plötzlich durch Risse gerade in diesem Bereich der Station herunterfallen und der Außendruck nun jede Sekunde den Bereich der Station zerbersten lassen kann. Und dann wird es auch schon richtig rasant, denn der enorme Außendruck lässt da für den Zuschauer eben keine Zeit mehr zum wirklichen kennenlernen des Charakters von Norah, was sich dann auch bei den anderen Charakteren munter so fortsetzt. Der Kern der Handlung dürfte in diesem Punkt daher durchaus erkennbar sein, denn man sollte seine Lebensgeschichte als Teil der Handlung schlicht für sich behalten, weil das quasi direkt eingeleitete Chaos keine Zeit mehr zum warm werden mit den Charakteren oder dessen Überleben lässt. Und ehe man sich als Zuschauer dann richtig auf das rasante Tempo der Handlung eingelassen hat, implodiert auch schon der erste Charakter blutig in seinem defekten Druckanzug.

Underwater - Es ist erwachtNun muss ich zugeben, ich fiebere auch locker mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin mit und muss mich nun nicht unbedingt in den gespielten Charakter quasi einkuscheln können, weshalb mir das Tempo zu Beginn also recht wenig ausmachte. Allerdings bin ich leider als Zuschauer auch nicht das Maß aller Dinge und es ist eben so, dass viele erst einmal die einzelnen Charaktere näher gebracht haben möchten, um wirklich mit ihnen mitfiebern zu können. Passiert das dann aber nicht, bleiben die Figuren an sich zumeist für den Zuschauer eher farblos und blass. En Manko also, dass man wohl besser bei einem Film zu umgehen versucht. Doch das vorliegende Drehbuch von Brian Duffield und die Regieanweisungen von William Eubank sahen dies wohl scheinbar etwas anders. Dabei war bei einer Gesamtspielzeit von schlappen 95 Minuten durchaus Luft hierzu gewesen, so das man auch locker auf 120 oder 130 Minuten hätte gehen können, um dieses Manko in den Griff zu bekommen und trotzdem nichts an Spannung, Faszination und Nervenkitzel zu verschenken. Was Naaman Marshall als Produzent nun von der vorliegenden Entscheidung in diesem Punkt gehalten haben mag, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis als auch Vorstellungskraft anhand der nun einmal vorliegenden Faktenlage.

Das man innerhalb des Films nicht noch mehr bizarre Lebensformen geboten bekommt (denn wie bereits gesagt, da unten ist kaum wirklich etwas ausreichend bis heute erforscht), bzw. die gebotenen Kreaturen zumeist nicht wirklich sehr detailreich in Szene gesetzt bekommt, hat allerdings schon seine Gründe. Zum einen hätte ein noch mehr an bizarren Lebensformen der tiefsten Tiefsee die Handlung an sich wohl ziemlich überladen, was dann wohl auch nicht so gut gekommen wäre, und zum anderen wollte man bei den hier erschaffenen Kreaturen den Aspekt der stetigen aber eben unbekannten Bedrohung so lange wie möglichst aufrecht erhalten. Und Monster sind eben nur so lange eine recht unkalkulierbare Bedrohung auch für den Zuschauer, solange man sie eben nicht wirklich bis ins Detail kennt. Und was so ein richtiges Element des Horrors ist, da sollten eben auch die Nerven des Zuschauers möglichst lange gekitzelt werden. Das wusste schon H.P. Lovecraft, weshalb auch in seinem literarisch selbsterschaffenem Universum des Schreckens so manches undefinierbar wie unbeschreibbar blieb und trotzdem schaurige Präsenz zeigte.

Gesamt betrachtet, gibt es von mir durchaus eine klare Empfehlung, sich den Film UNDERWATER - ES IST ERWACHT nicht entgehen zu lassen, denn Grundsätzlich wurde hier nicht wirklich viel falsch gemacht und die schauspielerischen Leistungen auch der eher unbekannteren Darsteller liegt auf einem recht ansprechend hohem Niveau, so das sie auch neben Kristen Stewart und Vincent Cassel durchaus bestehen können und die Handlung entsprechend aufwerten. Ziehe ich dann noch die durchgängig durchaus beängstigende bis klaustrophobische Atmosphäre und die zwar nur eher kurzzeitig aber dann geradezu perfekt in Szene gesetzten Kreaturen des Schreckens hinzu, so komme ich locker vom hocker noch auf satte vier von insgesamt fünf Seepferdchen als Höchstbewertung. Da waren frühere, etwas ähnlich gelagerte Filme mit einem Mix aus Horror und SciFi in der Tiefsee wie etwa SPHERE - DIE MACHT AUS DEM ALL (1998) mit Dustin Hoffmann, Sharon Stone und Samuel L. Jackson in den Hauptrollen mit einem UFO auf dem Meeresgrund trotz zum Teil geradezu märchenhafter Elemente eher schon schnarchiger gewesen (wobei man sich hier nicht scheute, die Bezeichnung "Blockbuster" zu verwenden).

Underwater - Es ist erwachtUnderwater - Es ist erwacht
(Underwater)
mit Kristen Stewart, Vincent Cassel, T. J. Miller, Jessica Henwick, Mamoudou Athie, John Gallagher Jr., Gunner Wright, Amanda Troop, Fiona Rene u.a.
Regie: William Eubank
Drehbuch: Brian Duffield
Produktion: Naaman Marshall
Musik: Marco Beltrami, Brandon Roberts
Genre: Action/Horror/Science Fiction
Laufzeit: 95 Minuten (BD)
DVD/FSK: 16 Jahre
Extras: Erweiterte/Enfallene Szenen, Häschen Montage, Making-of, Audiokommentare, Original Kinotrailer u.m.
Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment
USA 2020

Kommentare  

#1 Friedhelm 2020-05-27 12:27
Den Streifen habe ich noch gar nicht gesehen - die Inhaltsangabe (auch in anderen Publikationen) und der eine oder andere Teaser-Ausschnitt lassen allerdings böses ahnen. Schon wieder so ein Film, der nur für ein Publikum funktioneren kann, das "Alien" o.a. noch nie gesehen hat? Und muss man jetzt weitere "Underwater-Alien"-Ableger befürchten? Kurzfristig war das ja in den 1980ern auch schon einmal der Fall. Ich erinnere an Sean S. Cunnighams mittelmäßigen "Deepstar Six,1988", auf den George P. Cosmatos flugs seinen Heuler "Leviathan" folgen liess. Ja, und um nicht zu vegessen - ....from the Maker of "Terminator", James Cameron, kam dann ja auch noch "Abyss" - dem ich allerdings doch viel mehr abgewinnen konnte, als den beiden anderen Machwerken.

Was den hier von dir vorgestellten Film betrifft, sind meine Erwartungen eigentlich so ziemlich auf Null reduziert. Ja, und das liegt nun wohl doch daran, dass ich eben auch ein Oldie-Filmfan bin, der in 50 Jahren bereits alles gesehen hat. Okay, in dieser Hinsicht gibt es wahrscheinlich ordenlichen Einspruch: "na und - dafür können die Youngster doch nix..." - und daran wäre natürlich auch etwas wahres,,,gelle? :-*

Die Schauspiel-Riege betreffend, würde mich gerade noch Vincent Cassel zur Sichtung des Films bringen. Kristen Stewart bleibt für meiner einen einfach nur die blasse Bella aus den "Glitzer-Vampir-Plotten" - zumal die offensichtlich auch nur zwei Gesichtsausdrücke drauf hat. Will sagen, das Mädel überzeugt mich einfach nicht, da hilft es auch wenig, wenn sie sich ihre Haare färbt... ;-) Klar, ich werde hier wohl kaum jemanden finden, der das genauso (oder zumindest ähnlich ) sieht.
Naja, okay - wie heisst es so schön: "Millionen Fliegen können sich nicht irren" - aber manchmal eben schon.

In der Frühzeit des Films hätte ein Minimaltalent wie Kirsten Stewart wahrscheinlich jeden geflasht, weil weibliche Darsteller in jenen Zeiten halt eh nur gut aussehen mussten. Aber heute sollte man vor allem von einer Darstellerin, die zu den "leading Ladies" der Leinwand zählen möchte, auch ein gewisses Potential erwarten, dass ihr (mal wieder...meiner bescheidenen Meinung nach..) einfach fehlt.Da reicht nicht mehr aus, einfach nur "lecker auszusehen..." - und mich wundert es tatsächlich, dass man sie immer noch besetzt. Was sagst du, Konrad dazu? Ich wette, das bei dir ein Poster von der Stewart an die Wand klebt., (Kleiner Scherz, nicht übelnehmen.... :-* )

Was Disney betrifft: der "Micky-Maus-Konzern" hat ja bereits dem "Star Wars-Franchise" mit typischen disneyesken Beigaben (u.a.Kugelrobi "BB8") seinen unsäglichen Stempel aufgedrückt - da kann man sich bereits vorstellen, dass auch hier verniedlichte Charakter auftreten. Wenn nicht, na dann is ja jut... :-*
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#2 Laurin 2020-05-27 16:56
@ Friedhelm:
Also Vincent Cassel ist schon einer der französischen Schauspieler, die ich durchaus schätze. Was Kristen Stewart angeht, so dürfte ich hier so ca. 20 Filme von ihr stehen haben (ohne die Twilight-Reihe dazugezählt) und ich halte sie für eine der zur Zeit besten Darstellerinnen aus den USA. Aber um das mal überhaupt einschätzen zu können, muss man sich auch mal die Filme (außer eben nur die Twilight-Reihe) angesehen haben. Ein Poster hängt allerdings noch nicht bei mir, wäre aber ein Gedanke zur Verschönerung durchaus mal wert. ;-)

Der Teaser zu UNDERWATER gibt ehrlich gesagt nicht einmal viel her um "böses erahnen" zu lassen. Und auch hier kann ich nur ein weises Wort meines Vaters von früher mal weitergeben. Der hätte gesagt: Erst muss man es gesehen haben, bevor man überhaupt ein Urteil fällen kann. :P Nun kenne ich mit ähnlichem Thema eben nur SPHERE - DIE MACHT AUS DEM ALL, ABYSS und DEEPSTAR SIX, die meiner bescheidenen Meinung nach (weil gesehen) nicht an UNDERWATER herankommen, weil sie sehr stark auf den damals typischen Mainstream der 1980er Jahre in dieser Sparte setzten. LEVIATHAN kenne ich nicht, kann ich also auch nichts zu sagen. Und entsprechend zu den ALIEN Filmen hatte ich im Artikel ja schon meinen Senf abgegeben. :-*

Ein Oldie-Filmfan bin ich im phantastischen Genre ja auch, nur verstelle ich mir ehrlich gesagt deshalb aber nicht die Sichtweise für modernere Filme, weil mir dann doch einiges, sehr ansprechendes entgehen würde. :-*
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#3 Friedhelm 2020-05-27 20:16
Zitat:
und ich halte sie für eine der zur Zeit besten Darstellerinnen aus den USA. Aber um das mal überhaupt einschätzen zu können, muss man sich auch mal die Filme (außer eben nur die Twilight-Reihe) angesehen haben.
Naja, eine der zur Zeit besten...-...da würde ich mal behaupten, dass so etwas einfach nur Ansichtssache ist. Ein paar Movies habe ich nach den "Twighlight-Dingern" auch gesehen, aber ich kann dem Mädel einfach nix abgewinnen. :-*

Zitat:
Und auch hier kann ich nur ein weises Wort meines Vaters von früher mal weitergeben. Der hätte gesagt: Erst muss man es gesehen haben, bevor man überhaupt ein Urteil fällen kann.
Nun denn, ich habe doch gar kein abschliessendes Urteil abgegeben- sondern mich vielmehr gefragt, ob meine Befürchtungen hinsichtlich abgegriffener Plotideen tatächlich zutreffen werden... (drum...Fragezeichen.... :P ). Dementsprechend habe ich dabei einfach nur meine Erwartungshaltung dargelegt, die sich zumindest auf die letzten 40 Jahre stützt. :P

Zitat:
Ein Oldie-Filmfan bin ich im phantastischen Genre ja auch, nur verstelle ich mir ehrlich gesagt deshalb aber nicht die Sichtweise für modernere Filme, weil mir dann doch einiges, sehr ansprechendes entgehen würde.
Ich enge meine Sichtweise auf neuzeitliches Genrekino ja nicht unbedingt ein - ansonsten hätte ich unsere KInos hier wahrscheinlich in den letzten 30 Jahren gar nicht mehr von Innen gesehen. Oder ich würde in meiner Silberscheiben-Sammlung nur alte Klassike hortenr; dem ist aber gar nicht so. :-)

Fest steht allerdings, dass viele alte Plotlines einfach nur auf "modern getrimmt werden." Manchmal kann das gelingen, aber bisweilen wirken die meisten Streifen einfach nur belanglos und ideenarm. Na, und dann schiebe ich mir tatsächlich lieber einen "alten Schinken" rein. :-*

Ich ahne eventuell wie dein nächster Kommi aussehen wird. Mal sehen, ob ich richtig liege.. ;-)
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#4 Laurin 2020-05-28 12:54
Zitat Friedhelm:
"Naja, eine der zur Zeit besten...-...da würde ich mal behaupten, dass so etwas einfach nur Ansichtssache ist."
Ich sagte in meinem Satz ja "ich", so das hier nicht gleich Millionen von Kinogängern mit eingeschlossen sind. :lol: Und natürlich gibt's da auch noch andere wie Emma Roberts, Scarlett Johansson, Kiernan Shipka, Margot Robbie oder Ana de Armas usw., die Liste würde also noch entsprechen lang genug werden. :P
Von daher wirst du auch von Kristen Stewart von meiner Seite aus noch so einiges hören, da noch weitere zwei Filme von ihr erst noch bei mir ankommen müssen. ;-)

Zitat:
Nun denn, ich habe doch gar kein abschliessendes Urteil abgegeben- sondern mich vielmehr gefragt, ob meine Befürchtungen hinsichtlich abgegriffener Plotideen tatächlich zutreffen werden... "
Ich glaube da drehen wir uns eh immer was im Kreis, denn was die Ideen und Plots angeht, werden wir beide wohl bahnbrechende Überraschungen nicht mehr lebendig erleben. Alles ist schon mal erzählt und/oder gezeigt worden. Mit dieser "Erwartungshaltung" stellt man sich also nur immer wieder selbst ein Bein. Ich halte mich da schlicht lieber an die Umsetzung und der Präsentation und ob sie mich anspricht, fesseln kann und die nötige Spannung erzeugt um nicht vorzeitig zur Fernbedienung zu greifen. :-)

Zitat:
"Manchmal kann das gelingen, aber bisweilen wirken die meisten Streifen einfach nur belanglos und ideenarm. "
Und warum schiebt man sich dann statt dessen lieber wieder (zum gefühlt 100sten mal) einen "alten Schinken" rein? Der ändert sich nämlich auch nicht und streichelt so auch nicht die "Erwartungshaltung". Vielmehr reden wir hier bei den "alten Schinken" (die ich mir ja auch immer mal wieder gerne ansehe) von unserem Nostalgieempfinden, wo wir auch immer hoffen, wieder etwas aus unserer Jugendzeit zurück zu holen, wo wir noch mit Spannung, Vorfreude und offenem Mund vor staunen im Kino saßen. :P
Wenn wir da aber mal ehrlich zu uns selbst sind, ist es da mit der "Spannung" und dem "offenen Mund" und auch mit der "Vorfreude" nicht immer weit her, denn wir kennen unsere kleinen Schätzchen ja irgendwie doch schon in- und auswendig (Filmfreunde mit Alzheimer seien hiervon natürlich ausgenommen :D ).
Wir sehen sie uns an, weil wir sie einfach auch lieben, so wie jeder Münzensammler sich immer wieder gerne seine besten Stücke innerhalb der Sammlung ansieht. Das heißt aber nun nicht, dass man sie auch in den direkten Vergleich mit den neuen Filmen heranziehen könnte oder sollte. Denn eigentlich ... und Hand aufs Herz ... nichts ist so gut wie die kleinen Schätzchen, die wir nostalgisch hegen und pflegen. :-*
Und da schließt sich natürlich wieder der Kreis zur eigenen "Erwartungshaltung", wo man dann die Messlatte gleich mal so hoch legt, dass man selber schon nicht mehr drüber schauen kann. Oder um mal etwas abgewandelt ein Filmzitat aus dem Film DIE KLASSE VON 1984 zu verwenden: "Die alten Klassiker des Films sind wie alte Rennpferde ... die kommen auch nicht wieder." :-*
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#5 Friedhelm 2020-05-28 14:22
Gut gekontert, aber "einen habe ich noch.." :-*

Zitat:
Ich sagte in meinem Satz ja "ich", so das hier nicht gleich Millionen von Kinogängern mit eingeschlossen sind.
Eben, das wollte ich damit sagen. Es ist deine Sicht auf Stewart - da würden dir viele andere (so auch ich...) wahrscheinlich gnadenlos widersprechen..
Okay, andere Frage, wie stehst du denn zu Emma Watson..?

Zitat:
Alles ist schon mal erzählt und/oder gezeigt worden. Mit dieser "Erwartungshaltung" stellt man sich also nur immer wieder selbst ein Bein.
sicherlich werden wir in unserem hohen Alter cineastisch keine großen Überraschungen mehr erwarten können. Umkehrt stelle sich allerdings die Frage, warum ich für einen neuzeitlichen Plot, der seit Jahrzehnten einen langen Bart trägt, im Kino teures Geld zahlen. Der Genrefilm "lebt" heute ohnehin fast nur noch vom digitalen Overkill -d,h. "höher, schneller...weiter."

Inzwischen pfeife ich immer öfter auf einen Kinobesuch und warte auf die Silberscheibe, aber schafft es auch nicht jeder gehypte Streifen in meinen Player. Und wenn (seltener Weise) doch,, nutze ich die berüchtige "Rewindtaste (hiess jedenfalls früer so..) falls notwendig.. Klar steht man sich mit gewissen Erwartungshaltungen auch selber im Wege - aber das spart evtl. monetär ungemein, gelle ;-)

Man könnte sogar gleich den Silberling außen vor lassen, noch später in die TV-Auswertung reinschauen und bei aufkommender Langeweile durch die restlichen Programm zappen. Dann würde mein rechter Zeigefinger wahrscheinlich gar nicht mehr zur Ruhe kommen.. :zzz

Zitat:
Und warum schiebt man sich dann statt dessen lieber wieder (zum gefühlt 100sten mal) einen "alten Schinken" rein? Der ändert sich nämlich auch nicht und streichelt so auch nicht die "Erwartungshaltung".
Nun denn, dabei wählt man ja auch einen "alten Schinken" aus, der schon länger nicht im Player lag. Dann geht die Erwartung schon einmal dahin, ob er bei mir immer noch Wirkung erzielen. kann. In dieser Hinsicht bin ich eigentlich immer auf einem guten Weg. Und auch in meinem Archiv befinden sich cineastische Schätze (jedenfalls für mich..), die mich tatsächlich immer wieder zum Staunen bringen. :D

Zitat:
Wir sehen sie uns an, weil wir sie einfach auch lieben, so wie jeder Münzensammler sich immer wieder gerne seine besten Stücke innerhalb der Sammlung ansieht. Das heißt aber nun nicht, dass man sie auch in den direkten Vergleich mit den neuen Filmen heranziehen könnte oder sollte. Denn eigentlich ... und Hand aufs Herz ... nichts ist so gut wie die kleinen Schätzchen, die wir nostalgisch hegen und pflegen.
Da sagst du es ja schon selber - und beschreibst damit etwas, dass mir eben kein neuzeitlich, digitaltechnischer Blockbuster bieten kann. Denn Nostalgie bedeutet für uns eben auch eine "kleine", persönliche Zeitreise - und die wird zumindest mir immer wichtig bleiben..
Sorry, aber ich bin hier wohl tatsächlich der gnadenloseste aller Nostalgie-Menschen

Letztendlich sind wir einfach nur Filmfans, die gut unterhalten werden möchten. Und genau dieses ist "in diesen Tagen" ein echt "hartes Brett..." :-|

Dabei will ich es jetzt aber belassen und wünsche dir noch viel Spaß mit deinen Cine-Schätzen, Konrad.. :D
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#6 Laurin 2020-05-28 15:35
Zitat Friedhelm:
"Eben, das wollte ich damit sagen. Es ist deine Sicht auf Stewart - da würden dir viele andere (so auch ich...) wahrscheinlich gnadenlos widersprechen.."
Och ... dafür würden mir auch viele andere durchaus beipflichten. Die Sache bleibt also ausgewogen. :-*

Zitat:
"Okay, andere Frage, wie stehst du denn zu Emma Watson..?"
Zähle ich mal locker auch zu den Highlights an Darstellerinnen. :lol:

Zitat:
"Und diese Dinger werden zum großen Teil nur noch für Youngster gedreht, denen die Story eh latte ist."
Also da würde ich mal locker widersprechen, denn diese "Youngster" nehmen auch nicht alles und ohne Story fliegen da auch die Becher mit Popcorn in Richtung Leinwand. Allerdings wollen die (genau wie wir früher) nicht nur mit nostalgischem gefüttert werden. Wäre das anders, würden wir uns heute noch Luis Trenker an der Wand vom Matterhorn ansehen ... und wer von uns will das schon. Und wären wir heute 20 oder 30 Jahre alt, würden wir uns auch nicht mehr mit den minimalen Spezialeffekten der 1960er bis 1990er Jahre abspeisen lassen. :-*

Zitat:
"Und klar steht man sich mit gewissen Erwartungshaltungen auch selber im Wege "
In "gewisser Weise"? Ich würde gar behaupten ... fasst völlig. :-*

Zitat:
"Man könnte sogar gleich den Silberling außen vor lassen, noch später in die TV-Auswertung reinschauen und bei aufkommender Langeweile durch die restlichen Programm zappen."
Oha ... dann aber gute Nacht. Bei einer TV-Auswertung schalte ich eher sogar ab wegen den permanenten Werbeeinblendungen und was das Fernsehen selbst zu bieten hat ist fasst zu 80 bis 90 Prozent Billig-Shows, seichte Unterhaltung für Leute mit Schnabeltasse und Haferbrei sowie jeder Menge Hartz-4-TV usw. Da sehe ich mir lieber auf WELT, PHOENIX oder so ein paar brauchbare Dokumentationen an. Sorry, aber die Fernsehprogramme sind die eigentlichen Aktiven, wenn es darum geht, aus Müll noch Geld zu machen. :-x

Zitat:
"Und auch in meinem Archiv befinden sich cineastische Schätze (jedenfalls für mich..), die mich immer wieder zum Staunen bringen. "
Also was ich kenne und was mich trotzdem immer noch zum staunen bringt ist ein Orgasmus ... aber sonst? :P

Zitat:
"Da sagst du es ja schon selber - und beschreibst damit etwas, dass mir eben kein neuzeitlich, digitaltechnischer Blockbuster bieten kann. Denn Nostalgie bedeutet für uns eben auch eine "kleine", persönliche Zeitreise - und die wird zumindest mir immer wichtig bleiben.. "
Dagegen war und ist ja auch nichts zu sagen. Nur sollte man sich damit den Blick auf moderneres in ansprechender Umsetzung nicht selbst verbauen. :sigh:

Zitat:
"Sorry, aber ich bin hier wohl tatsächlich der gnadenloseste Nostalgie-Mensch von allen."
Da will ich dir mal wirklich nicht widersprechen. :lol:

Zitat:
"Aber letztendlich sind wir einfach nur Filmfans, die gut unterhalten werden möchten. Und genau dieses ist "in diesen Tagen" ein echt "hartes Brett..." "
Nun ja, es kommt auch darauf an, welche harten Bretter du dir da selbst in den Weg legst. Aber Heimwerken kann auch Freude und Frohsinn verschaffen. :D :P
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#7 Friedhelm 2020-05-28 20:24
Okay, "einen" noch zu Ausklang des Tages...

Zitat:
Zähle ich mal locker auch zu den Highlights an Darstellerinnen.
Also, Watson hatte bereits in den "Harry Potter-Dingern" so etwas wie eine Austrahlung. Die sucht sich evtl gelegentlich die falschen Filme aus..

Zitat:
Also da würde ich mal locker widersprechen, denn diese "Youngster" nehmen auch nicht alles und ohne Story fliegen da auch die Becher mit Popcorn in Richtung Leinwand.
Okay, das sehe ich -aufgrund eigener Erkenntnisse- doch ein bisserl anders - bei den meisten cineatischen "Frischlingen heisst es dann eher: "Boah, haste das gerade gesehen..." Von denen referiert keiner über einen nachvollziehbaren PLot. Nun gut. soll ja sein - das war wohl auch schon immer so. Aber ich wollt es halt nur mal "gesagt haben" gelle?

Zitat:
Zitat:
Oha ... dann aber gute Nacht. Bei einer TV-Auswertung schalte ich eher sogar ab wegen den permanenten Werbeeinblendungen und was das Fernsehen selbst zu bieten hat ist fasst zu 80 bis 90 Prozent Billig-Shows, seichte Unterhaltung für Leute mit Schnabeltasse und Haferbrei sowie jeder Menge Hartz-4-TV usw.
Eigentlich war dieser "TV-Einwand" mehr als "leichte Überspitzung" gemeint aber: wenn man Programme wie RTL 2 , Vox oder ähnliche Sender nimmt, klar, stimme ich zu. Aber - so als Beispiel- ...ein Sender wie ARTE erfüllt bisweilen nicht nur "Programmkino-Qualitäten", (die ich auch sehr schätzen gelernt habe...) sondern liefert gelegentlich auch schon einmal den einen oder anderen Beitrag aus der Genrekiste. Und da gibt es während des Films bekanntlich gar keine Werbung. Ich weiss, ich weiss, wir reden hier eigentlich jetzt nur über Pocorn-Movies ansich, aber dieses nur einmal "dazu..." ;-)

Zitat:
Also was ich kenne und was mich trotzdem immer noch zum staunen bringt ist ein Orgasmus ... aber sonst?
Na, wenn's denn schon soooo weit ist, gelle? :sad: "Späßken beiseite.."- viele meiner alten Cine-Kamellen unterhalten mich immer noch glänzend - du hast dann wahrscheinlich nur die
falschen Filme im Schrank, gelle? :P

Zitat:
Nur sollte man sich damit den Blick auf moderneres in ansprechender Umsetzung nicht selbst verbauen.
Mache eigentlich auch nicht, aber es ist wie es eben ist - die meisten neuzeitlichen "Aufgüsse" überraschen mich einfach mal gar nicht.. :-*
Zitat:
Nun ja, es kommt auch darauf an, welche harten Bretter du dir da selbst in den Weg legst.
Solche Bretter legen sich die Studios selber in den Weg - aufgrund mangelnder Originalideen sieht man auf der Leinwand immer häufiger Endlos-Sequels, Remakes oder sogenannte Reboots. Und wenn gar nüscht mehr geht, dann muss mal wieder ein Prequel ran, dass irgendeine abgelutschte Vorgeschichte fabriziert. Bestes Beispiel dürfte da wohl "Star Wars" sein - aber wenn ich jetzt genug Zeit dafür aufbringen wollte, könnten mir viele andere Titel einfallen.. :lol:

Aber, es sei...wie es eben sei..,.-...irgendwie steckt in fast jeder persönlichen Ansicht ein bisserl Wahrheit... ;-) :-*
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