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Du wirst sie begehren - »Sie wird dich töten: Devil's Toy«

Sie wird dich töten - Devil's Toy Du wirst sie begehren
»Sie wird dich töten - Devil's Toy«

Seit je her ist man in Rumänien hinter Mädchen her, die ein höchst seltsames Mal auf ihrer Haut tragen. Das heißt aber nun nicht etwa, dass solche Mädchen heiß begehrt wären. Viel eher sehen die Menschen dieses Mal als einen Beweis dafür, dass diese Mädchen mit dem Teufel selbst im Bunde sein müssen und somit eine stetige Gefahr für ihr Umfeld darstellen. Doch diese Unsitte, solche Mädchen zu entführen und auf dem schnellsten Wege zu töten, gab es nicht nur im Mittelalter.

Sie wird dich töten - Devil's ToyAuch in unserer heutigen Zeit scheint dieser Aberglaube in Rumänien noch nicht in der Bevölkerung ausgeräumt zu sein. Und so finden einige Männer eines okkulten Bündnisses in unserer Gegenwart wieder ein solches Mädchen, welches ein solches besagtes Mal des Bösen am Körper trägt. Also schreitet man zur Tat und enführt eben dieses junge Ding, welches man sogleich nach England schaffen will.

Dort angekommen hält man das Mädchen mittels einer selbst drogensüchtigen Arztin in einer stetigen Bewußtlosigkeit. Dabei ist dieses Mädchen mittlerweile an einige ganz üble Verbrecher übergeben worden, die sie wiederum in einen recht abgelegenen Teil von England bringen sollen, wo man sie für eine hübsche Summe Geld nochmals übergeben soll.

Die Gangster, darunter auch ein junger Bursche, gehen eigentlich davon aus, dass dieses hübsche Mädchen aus Osteuropa Opfer von Mädchenhändlern geworden ist und nun an einen reichen Perversling oder in die Prostitution weitergereicht werden soll. Zwar trifft man bald auch auf schwer bewaffnete Männer mit einer prall gefüllten Geldtasche, doch schon recht bald scheint die eigentliche Übergabe völlig schief zu laufen. Denn ehe sich unsere drei Menschenschmuggler und die Ärztin sich versehen, wurden die anderen Gangster alle auf offener Straße umgebracht. Ihre schwere Bewaffnung schien ihnen hierbei keinen Vorteil verschafft zu haben.

Um den Auftrag jedoch zu erfüllen, begibt man sich auf einen einsam gelegenen Hof, der bereits ziemlich heruntergekommen scheint. Denn dort sollten sie das entführte Mädchen endlich übergeben. Und da man nicht das gleiche Schicksal erleiden will, wie die Gangster auf der Straße, kettet man das Mädchen kurzerhand in einem verdunkelten Raum an ein Bett und wartet auf die oder den Auftraggeber. Doch in den nächsten Tagen lässt sich niemand blicken.

Dafür kommt es zu einigen Spannungen unter den Verbrechern. Denn einer von ihnen würde am liebsten das Mädchen vergewaltigen, während der jüngere der Verbrecher immer mehr Gefühle für das hilflose Mädchen entwickelt. Nur der ältere der Vier behält halbwegs einen kühlen Kopf. Eine große Hilfe ist ihnen dies allerdings auch nicht, denn der jüngere Verbrecher sorgt hinter dem Rücken der anderen dafür, dass das Mädchen immer mehr Freiraum erhält und dann verschwindet auch noch die Tasche mit dem Geld. Aber auch unter den anderen herrscht keine wirkliche Einigkeit. So versucht der Sexbesessene von ihnen einen Übergriff auf die Ärztin, die diesen mit einem Messer schwer verletzt und der ältere der Männer verliert gerade gegenüber dem Jüngeren immer mehr das Vertrauen, was diesem äußerst schlecht bekommen könnte. Aber auch die Drogen gehen ihnen langsam aus, mit denen sie das Mädchen über die Tage weiter ruhig stellen wollen.

Tatsächlich hat der jüngere Verbrecher in einem unbeobachteten Augenblick das Geld in einem Rucksack versteckt und längst den Plan gefasst, gemeinsam mit dem Mädchen die Flucht zu ergreifen.  Als diese dann aber den Hof fluchtartig in Richtung Wald verlässt, weil er sie wieder von den Fesseln befreit hat, muss er ihr auch notgedrungen hinterher eilen.

Im Wald selber stoßen das Mädchen und der junge Gangster allerdings auf eine Art Höhle, die wiederum direkt in eine Art unterirdisches Kellergewölbe mündet. Und dort erfahren sie anhand von Fotos und menschlichen Knochen, dass hier bereits früher Mädchen hin verschleppt und in dem Gewölbekeller im Wald auf grausame Art und Weise kurz darauf ermordet wurden. Doch dort unten in dem finsteren Gewölbe scheint auch noch etwas anderes, sehr böses zu existieren, welches scheinbar nach dem Leben der anderen trachtet.

Schon recht bald sieht sich der jüngere Verbrecher so der Gefahr um Leib und Leben von zwei Seiten ausgesetzt, denn neben einem dämonischen Wesen scheint auch der ältere der Gangster nun zu wissen, was er vorhat und bedroht das Leben von ihm und dem Mädchen. Doch durch das auftauchen des dämonischen Wesens scheint nun auch eine düstere Veränderung mit dem entführten Mädchen vonstatten zu gehen, was bald das Leben aller aufs Spiel setzt.

Sie wird dich töten - Devil's ToyEin Krimi mit einem übernatürlichen Fluch:
Eigentlich, so muss man hier durchaus feststellen, hat man es zuerst einmal mit einem kriminellen Drama zu tun, in dem es scheinbar um Mädchenhandel geht. Nur wird unserem ältesten Gangster bald irgendwie klar, dass es sich hier nicht um eine übliche Tour handelt, in der man osteuropäische junge Mädchen in die Prostitution zwingt. Denn dem unbekannten Auftraggeber scheint dieses Mädchen eine ziemlich hohe Geldsumme wert zu sein, welches die herkömmlichen Aufträge ähnlicher Art finanziell mehr als nur übersteigt.

Aber es könnte sich ja auch bei dem Mädchen um eine ganz besondere Ware handeln. Etwa für einen grausamen Snuff-Porno oder für sonstige extreme Perversionen, die sie wohl eventuell nicht lange überleben dürfte. Jedenfalls scheint jemand hierfür sprichwörtlich auch über Leichen zu gehen, um das Mädchen in seine Gewalt zu bekommen. Nur leider taucht kein Auftraggeber auf, der die (noch) lebende Ware übernehmen und das finstere Geschäft damit für beide Seiten abschließen würde.

Das man es bei dem Film DEVIL'S TOY: DU WIRST SIE BEGEHREN - SIE WIRD DICH TÖTEN (Originaltitel: SEIZURE) allerdings auch mit einem Horrorfilm zu tun hat, bemerkt der Zuschauer bereits aus den ersten einführenden Szenen, in denen man ihm schon mal die Sache mit dem seltsamen Mal auf der Haut nahe bringt. Also wartet man als Zuschauer schon mal gespannt darauf, wann das übernatürliche Böse endlich zuschlägt, oder sich das Mädchen in eine mordende Kreatur der Finsternis verwandelt.

Doch da wartet man erst einmal eine ganze Weile. Zwar taucht eine geheimnisvolle, weibliche Kreatur auch schon mal auf dem heruntergekommenen Hof auf und faucht mit Haifischgebiss auch mal böse in die Kamera, aber damit war es das mit dem Horror auch erst einmal gewesen.

Ist der Film DEVIL'S TOY (wir kürzen hier den Gesamttitel mal etwas ab) damit aber nun eher lanweilig? Nicht unbedingt. Denn auch wenn man dem Film sehr gut anmerkt, dass er mit einem denkbar geringem Budget umgesetzt worden ist, so kann der Film doch mit einigen recht guten Szenen punkten. Da sind z.B. die weiteren schwer bewaffneten Gangster, die plötzlich alle auf einen Schlag von einem (oder mehreren) anderen getötet wurden, welcher sich jedoch auch weiterhin völlig (auch für den Zuschauer) im Hintergrund hält.

Auch die drei Verbrecher samt der drogensüchtigen Ärztin könnten nicht unterschiedlicher sein und wurden in ihrer Charakteristik durchaus recht spannend umgesetzt. Da wäre also die Ärztin, die sich mehr Drogen selbst abzweigt, statt damit das Mädchen dauerhaft ruhig zu stellen. Der mittlere der Gangster scheint hingegen jeden Augenblick aus dem Ruder zu laufen, wobei er sich liebend gerne sexuell an dem Mädchen (und etwas später an der Ärztin) vergehen würde, um sich danach gleich mit dem Geld vom Acker zu machen. Der ältere der drei Gangster wiederum scheint gegenüber dem jüngeren eine Art Vaterfigur zu spielen, lässt aber keine Unklarheiten darüber aufkommen, dass er ein unloyales Verhalten auch von ihm niemals tolerieren würde. Dabei ist er durchaus gewalttätig, scheint allerdings irgendwie trotzdem den kühleren Kopf zu bewahren. Denn er will dieses "Geschäft" abschließen, weil die Auftraggeber scheinbar ohne mit der Wimper zu zucken über Leichen gehen und  damit die Chance sichtbar schwindet, sich einfach so mit dem Geld aus dem Staub machen zu können. Das man es hier nämlich mit den üblichen Kriminellen aus dem Rotlichtmilieu zu tun hat, glaubt selbst er nicht mehr wirklich.

Und das entführte Mädchen? Tja, wenn sie denn bei Bewußtsein ist, was bald ständig der Fall ist, kommt sie eigentlich die meiste Zeit eben als das hilflose Mädchen herüber, welches man eben aus Osteuropa nach England entführt hat. Das passt irgendwie, denn einen weiblichen Rambo erwartet man logischer Weise bei der vorliegenden Handlung nicht und wenn man sich denn hätte entscheiden können, was für eine Art von Film man denn hier drehen will, hätte daraus auch ein richtig guter bis schockierender Film werden können. Die Grundlagen waren jedenfalls in so manche interessante Richtungen gelegt und die rauhe englische Landschaft lieferte gleich auch noch die passenden wie stimmigen Bilder dazu, um eine spannende Atmosphäre aufzubauen. Doch dann entschied man sich dazu, es doch mit dem Horror und den übernatürlichen Elementen zu versuchen.

Irgendwie schien man damit die Spannung noch ein wenig mehr nach oben pushen zu wollen, was allerdings nun leider irgendwie völlig in die Hosen ging. Denn so interessant und spannend die Schiene mit den Verbrechern und dem möglichen Mädchenhandel auch war, so extrem drückte man die Handlung dann mit den übernatürlichen Elementen wieder steil nach unten.

Denn seien wir mal ehrlich, welcher Freund des Genre lässt sich noch von einer gruselig geschminkten Frau mit Haifischzähnen und im Nachthemd erschrecken, die durch den heruntergekommenen Hof irgendwo in der freien Landschaft von England schleicht? Und auch das man mitten im Wald plötzlich eine Höhle findet, welche sich als eine Art Gewölbekeller entpuppt, in dem man bereits vorher rituelle Morde verübt hatte, kommt nicht wirklich so ganz logisch herüber. Und dann wird unser hilfloses, blutjunges Mädchen (wohl durch die andere weibliche, dämonische Kreatur, welche wohl auch ein früheres Opfer darstellen soll) zum teuflischen Seelenfresser, welches als einzige übrig bleiben könnte.

Wie bereits gesagt, durch den Krimi-Anteil hatte man durchaus die besten Voraussetzungen, mit einem geringen Budget einen wirklich spannenden Film umzusetzen. Dabei liegt die Betonung auf "hatte", denn die dann folgenden Horrorelemente wirken innerhalb der Gesamthandlung dann doch mitunter nur übergestülpt und völlig verworren, als wüsste man plötzlich nicht mehr, was man hier eigentlich präsentieren wollte - einen spannenden Krimi oder doch vielleicht eher einen Horrorfilm auf C-Movie-Niveau?

Meine Filmkritik:
Ach, hätten sie sich doch das ganze Drumherum mit dem jahrhundertealten Fluch und dem ganzen, einfach zu minimalen okkulten Beigaben erpart, dann hätte daraus ein richtig spannender Film um Mädchenhandel und dessen Unmenschlichkeit werden können. Doch man wollte einen knalligen Horrorfilm drehen, wobei nur leider der Anteil am Horror eher einem kleinen Knallfrosch gleicht, der vor dem anzünden nur leider auch noch ins Wasser gefallen ist.

Im Grunde baute man sich da so einige Möglichkeiten auf, trotz einem wohl sehr geringen Budget, und dann stellte man sich plötzlich selbst ein Bein. Anders kann man es einfach bei dem Horrorfilm DEVIL'S TOY nicht benennen. Denn hatte man hier durchaus ein Händchen für einen knalligen Thriller und die perfekte Zeichnung passender Charaktere, so zeigte man bald im gleichen Atemzug, dass man in Sachen Horror auf Armenspeisung ging, um es einmal so auszudrücken.

Denn irgendwie wirken die Horrorelemente als hätte man sie der eigentlichen Handlung zwanghaft eben nur übergestülpt und die betreffenden Szenen und Effekte hätte auch eine junge Filmgruppe auf einer Universität locker hinbekommen, denen man einen alten Computer und eine Handkamera in die Hände gedrückt hätte. Nein, verwackelt kommen die Bilder zwar nicht daher, aber ein solches Manko wäre dann wohl auch irgendwie noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen.

Zumindest ist mir bisher ein "offensichtlicher" Horrorfilm noch nicht unter die Augen gekommen, bei dem das Element des Horror sich als so störend und geradezu vernichtend auf eine ansonsten gut durchdachte und eigentlich spannende Handlung auswirken kann. Und jeder weiß, das ich Horrorfilme liebe und eigentlich nicht zu den zimperlichen gehöre, was dieses Genre angeht. Da mögen auch manche Filme nicht immer wirklich so gelungen sein wie erhofft (z.B. bei den Spezialeffekten), aber selbst da drücke ich gerne auch mal ein Auge zu, wenn ich ansonsten zumindest den guten Willen erkennen kann. Hier aber sieht es leider so aus, als hätte man es vielleicht gewollt, aber absolut nicht gekonnt. Schade also, dass man die Grundhandlung damit allerdings, welche durchaus Potential hatte, zu einem Absurdum erklärt.

Und so kann ich diesen Film eigentlich auch nur denen empfehlen, die sich zumindest einmal die gelungenen Szenen der Krimi-Thriller-Seite innerhalb der Handlung ansehen möchten, welche durchaus gelungen erscheinen. Aber den eigentlichen Fan von Horrorfilmen dürfte der Film DEVIL'S TOY eher zum Gähnen animieren. Ich persönlich komme daher nicht über magere 2 von insgesamt 5 Punkten als Höchstbewertung. Es mag aber auch sein, das ich diesen recht seltsamen Stil für einen modernen Horrorfilm hier nicht so recht verstanden haben mag. Allerdings sollten solche Filme auch nicht so gedreht werden, dass man danach Bücher darüber schreiben kann, nur um eventuell die Frage zu klären, was uns hier über Regie und Drehbuch hinaus eigentlich künstlerisch mitgeteilt werden soll. So bleibt dann der Anteil seitens Krimi/Thriller auf hohem Niveau während der Anteil an Horrorelementen mitunter zum fremdschämen ausreicht. Beides aber in einen Film gepackt, kann aber leider nur ein Schuss nach hinten werden.     

Sie wird dich töten - Devil's ToyDevil's Toy: Du wirst sie begehren - Sie wird dich töten
(Seizure)
mit Jimmy Allen, Aiste Gramantaite, Kevin Curtin, Lindsay Bennett-Thompson, Geraden Borthwick, Roxy Bugler, Barrie English, David Galbraith, Mark Robbins, Val Dagger, Ryan Simons, Scott Worsfold, Chris Blackwood u.a.
Regie: Jamie Cymbal, Ryan Simons
Drehbuch: Ryan Simons
Produktion: Jamie Cymbal, Ryan Simons, Simon Denton
Musik: Ben Parsons, JakPoore
Genre: Horror
Laufzeit: 86 Minuten (BD)
DVD/FSK: 18 Jahre
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
Großbritannien 2016        

Kommentare  

#1 Friedhelm 2020-02-26 13:35
Und....den....hast.....du...gekauft? Oder war's ein Geschenk? Frage nur nach, weil ich für meine Person, bei (mir) völlig unbekannten Titeln immer zuerst ein paar Reviews auf einschlägigen Seiten suche. Da reicht manchmal bereits "Amazon" aus. Und wie ich schon einmal (vor langer,langer Zeit) erwähnte, gibt es in unserer letzten, heimischen Videothek einen Spezi, der mir auf Anfrage entweder einen Daumen nach unten zeigt - oder eben vehement zurät. Dieser Film ist mir dort auch noch nicht untergekommen. Und wenn ich diesen Artikel so lese....uuuuiiiiii.. :cry:

Meiner einer fröhnt der Angwohnheit, auch schon mal die 'Schnellauftaste' am Player zu drücken, wenn der Film a) nach mindestens zwanzig Minuten nicht " wenigstens etwas in die Pötte kommt" oder b) wenn das Teil mir lästig wird, weil ich mich "in meinen Sehgewohnheiten beleidigt fühle..". Es gibt wohl auch noch andere Gründe dafür, aber, die jetzt alle aufzuzählen..... :-*

Bei den hier dargelegten Infos wäre ich wohl schon nach kurzer Zeit, dank der Zapperei, bei den End-Credits angelangt. Drum halt meine Frage, wie du in den Besitz "dieser Perle" gelangt bist.
Ich will allerdings hoffen, dass du jetzt nicht beleidigt bist - das wäre unschön, weil nicht gewollt. :-)

Ich kann allerdings auch nicht behaupten, dass mir bei meinen Erwerbungen nicht auch einmal der tiefe "Griff ins Klo" "geglückt ist" - mitnichten. Aber,weil man ja immer wieder dazu lernt, ist mir das in den letzten 20 Jahren so gut wie nie wieder passiert.. :-* ;-) Merkwürdiger Weise habe ich gelegentlich eine Ausnahme gemacht - wie etwas beim "berüchtigten" Spanier Jess Franco. Deshalb befindet sich auch sein Trasher "Die Nacht der offenen Särge" in meinem Archiv. Und das Ding verlangt wirklich einiges an Geduld... :-| :-*

Ich muss bei dieser Gelegenheit mal wieder an den verstorbenen Norbert Aichele denken. :sad: Der hat ja auch so manchen Schrott besprochen - und für sein Ansinnen, selbigen anzuschauen, immer eine nette Erklärung geboten. :-)
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#2 Laurin 2020-02-26 15:07
@ Friedhelm:
Ich sage dir mal einen Grund, warum man sich gerade diesen Film ansehen sollte. Bei dieser Mischung zwischen Horror und Thriller fällt es einem echt leichter, lachend aus dem Fenster zu springen, um zumindest die letzten Sekunden des eigenen Lebens zu genießen. :lol:

Aber mal im Ernst, genau genommen hatte ich mich da vergriffen, denn es gibt noch einen ähnlichen Film, wo ein paar geldgeile Entführer ein Mädchen kidnappen, was sich allerdings als bösartiger Dämon herausstellt (da war sogar der Trailer besser als der ganze Film hier). :sad: Und bei der Handlungs-Info hatte ich glatt gedacht, es wäre genau der Film, weil mir nämlich auch leider der Titel des richtigen Films nicht mehr einfällt. :cry: Allerdings sollte ich wohl das denken manchmal den Pferden überlassen, weil die einen größeren Kopf haben. Aber keine Angst, der Film war noch in einem verschmerzbaren Ausgabenbereich, denn wenn ich mir eine Pizza bestelle, bezahle ich für die echt mehr. Und durch Schaden wird man ja irgendwie klug (hatte mir mal jemand gesagt). Der Spruch ist mir in dem Augenblick wieder eingefallen, nachdem ich dreimal vor Freude über den Film vor die Wand gelaufen bin. :eek:

Der gute Norbert hätte allerdings wohl seine Freude an diesem Film gehabt, denn ehrlich gesagt, es gibt noch schlimmeres, was so auf DVD usw. verewigt wird. :-*

Ich verbuche den Griff ins Klo daher mal unter "praxisbezogenes Handwerk". :P
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#3 Friedhelm 2020-02-26 17:16
Zitat:
denn es gibt noch einen ähnlichen Film, wo ein paar geldgeile Entführer ein Mädchen kidnappen, was sich allerdings als bösartiger Dämon herausstell
Ich weiss, welchen Film du meinst - der Titel ist "Demon Girl". Gesehen habe ich den vor längerer Zeit - gefallen hat er mir auch, obwohl da auch ein paar Längen drin waren. Hat ein paar echt gruselige Momente.. :cry:

Und klar gibt es noch schlimmeres - das habe ich auch früher, im Kino erlebt. Ich erinnere mich da an Shitmovies wie "Die Straße des Bösen/Homebodies, 1974". Das PLakat sollte wohl eine Nähe zu "Die Wiege des Bösen/It's alive", von Larry Cohen suggerieren. Und dann der Teaserspruch auf dem Plakat: " Wenn Sie diesen Film gesehen haben, dann trauen Sie sich in ihre Straße nicht zurück." Absoluter Flachsinn, in dem ein paar Renter ihren Vermieter gekillt haben - und das auch noch total "blutleer". Wenn es um Filme geht, die wirklich, wirklich nur öde sind, dann nenne ich immer mal wieder gerne diesen Titel. Gab aber auch noch viele andere, die mir den Kinobesuch gehörig verhagelt haben :sad: :cry: :-x
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#4 Laurin 2020-02-26 20:28
Zitat Friedhelm:
"Ich weiss, welchen Film du meinst - der Titel ist "Demon Girl". "
Na klasse, habe mit dem Titel gleich mal bei YouTube den Trailer geschaut und ... er ist es! :-)
Klar das ich mir den dann auch gleich mal als Uncut-Version bestellt habe. Den hatte ich nämlich zu dem Zeitpunkt ja im Kopf gehabt (wie oben schon erwähnt). ;-)

Ja so markige Sprüche haben so manche Filme drauf stehen, können aber absolut nix davon halten. Da ärgert man sich schon mal, wenn man bei einem günstigen Kauf danebengreift. Aber wenn man sich auch noch für einen schönen Abend ins Kino bemüht und dann so etwas vorgesetzt bekommt, ärgert man sich irgendwie noch mehr. :sad:
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