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Ein Katalysator für politische Kritiken - »Shin Godzilla«

Shin GodzillaEin Katalysator für politische Kritiken
»Shin Godzilla«

Eigentlich fängt auch SHIN GODZILLA an, wie es der Fan dieser Monsterfilme es erwarten kann. Godzilla bewegt sich immer noch, als stecke jemand in einem Monster-Gummianzug, doch dieser Eindruck täuscht gewaltig auch wenn man noch den typischen Schrei des Godzilla geboten bekommt. Abgerundet wird das dann recht nostalgisch mit der ebenso typischen Godzilla-Musik, die Akira Ifukube (1914-2006) bereits für den ersten Godzilla-Film von 1954 komponiert hatte.

Shin GodzillaShin Godzilla (Shin Gojira)
Dabei spielt man in dieser Toho-Produktion sogar mit allerlei Klischees aus den 28 Vorgängerfilmen. So wird z.B. im Film ein Porträtfoto des verschwundenen Forschers Goro Maki gezeigt, welches tatsächlich aber den Regisseur, Produzenten und Drehbuchautoren Kihachi Okamoto (1923 bis 2005) zeigt, welcher auch über das japanische Kino hinaus verehrt wurde. Interessant hierbei ist auch, dass die Toho-Filmproduktion in diesen Godzilla-Film mehr Geld reinsteckte, als man es je für einen anderen Film dieser erfolgreichen Kaiju-Reihe getan hatte.

Da konnte man dann auch auf die besten Spezialeffekte per Computer setzen und benötigte weder fußballfeldgroße Miniaturstädte und Landschaften, noch musste man einen Darsteller in einen Gummianzug stecken, damit dieser als Monster dann durch die liebevoll gestalteten Miniwelten stampfte.

So startete SHIN GODZILLA in Japan im Juli 2016 auch an erster Stelle der dortigen Kino-Charts und schaffte es, insgesamt ca. 40 Millionen US-Dollar einzuspielen.

Shin GodzillaDie Zeiten ändern sich (scheinbar):
Trotzdem durften bei SHIN GODZILLA die Fans außerhalb von Japan bald etwas irritiert aus der Wäsche schauen. Denn Hideaki Anno (Hauptregisseur, Drehbuchautor und Produzent) sowie Shinji Higuchi (ebenfalls Regie) setzen das Godzilla-Universum nicht nur wieder völlig auf Null, sondern produzierten eigentlich sogar einen Kaiju-Film, bei dem Godzilla eher zu einer Randfigur wird. Godzilla ist hier nämlich nur der Katalysator für eine Geschichte, in der es um politische Machenschaften in Japan und darüber hinaus geht. So besteht die alte Garde der Politik auf die Wahrung des Protokoll während andere Politiker angesichts der erhofften US-Aufbauhilfe bereits ein neues Japan ohne Tokio planen (welches unter Führung der USA mit den anderen Nationen per Atomschlag samt Godzilla vernichtet werden soll). Wieder andere wollen das zwar durch Godzilla angeschlagene, aber nicht zerstörte Tokio retten, indem sie fieberhaft eine andere Lösung vorantreiben um die Gefahr durch das Monster zu beenden. Auch Kritik gegenüber den USA ist hierbei durchaus enthalten, die im Film Japan selbst über die lange Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hinweg, immer noch als besiegten Kriegsgegner betrachten und dementsprechend auch behandeln wollen, statt diese endlich als gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe zu sehen.

Gut, die letztere Kritik mag durchaus richtig und erwähnenswert erscheinen, denn die US-Regierungen sahen ihre internationalen Partner durchaus nie wirklich als gleichberechtigt, also als Partner auf Augenhöhe an. Dies ist nun einmal blanke Realität die heute, unter einem Präsidenten Trump nur zu offensichtlich in Erscheinung tritt, während man diese Kritik Jahrzehnte zuvor eher sorgsam überdecken konnte. Dieses Problem besteht also nicht erst seit Trump, sondern unter Trump ist dieser Zustand nun nur für alle offensichtlich zutage getreten.

Shin GodzillaGodzilla wiederum zeigt sich zuerst als eher auf dem Bauch kriechendes Ungetüm, welches mit ulkig großen Augen noch nicht einmal wie Godzilla aussieht. Dabei durchlebt es im Film sozusagen vier Stadien seiner eigenen Evolution.  Aus diesem Grund richtet man auch international das Augenmerk auf Japan und setzt es spätestens nachdem die halbe Regierung dem Monster zum Opfer gefallen ist, auch außenpolitisch unter einen extremen Druck. Schließlich schein Godzilla sogar in der Lage zu sein, seine Evolution weiter zu führen und Flügel bekommen zu können, womit es dann jede Nation der Erde bedrohen würde. Auch wäre Godzilla in der Lage, aus sich selbst heraus Unmengen an Nachwuchs zu reproduzieren, was ebenfalls das Ende der Menschheit einläuten würde. Damit wird in diesem Film zum erstenmal auch aufgezeigt, dass ein Monstrum wie Godzilla kein "privates" Problem seitens Japan bleiben würde, wie es in früheren Produktionen seitens Toho gehandelt wurde.

Natürlich schimmert bei allem auch die Kritik an der Atompolitik durch, die man auch hier seit der Katastrophe (Super-GAU) von Fukushima im Jahre 2011 allgemein in Japan nicht unkritisch sehen dürfte.

Doch kommen wir jetzt erst einmal zu einem kleinen Einblick in die Handlung von SHIN GODZILLA, den ich hier aber eher recht kurz gestalten werde, um nicht zu viel für die Fans der Kaiju-Filme zu spoilern, die sich diesen Film erst noch ansehen wollen.

Shin GodzillaShin Godzilla oder alles wieder auf Anfang:
Die Küstenwache findet eine scheinbar völlig verlassene Yacht in der Bucht von Tokio, doch bald tauchen im Fernsehen und im Internet Filme und Fotos auf, bei der scheinbar die Aktivität eines Vulkan in der Bucht festgehalten ist.

Auch die japanische Regierung ist in heller Aufregung, auch wenn man glaubt, diese Situation bald in den Griff zu bekommen. Doch es gibt auch Stimmen, die davor warnen, dass das ganze auch von einer gigantischen Lebensform unter Wasser ausgelöst worden sein könnte. Jedoch schenkt man dieser phantastisch anmutenden Warnung zuerst wenig Glauben.

Doch genau diese Warnung trifft den Kern der Situation und bald wälzt sich ein Monstrum im Wasser auf Tokio zu, während die Regierung auf Katastrophenpläne zurückgreift, ohne wirklich zu wissen, womit man es hier nun wirklich zu tun hat. Zwar glaubt man nicht, dass dieses Wesen sein eigenes Körpergewicht an Land tragen könnte und geht deshalb davon aus, dass es sterben würde, wenn es Land betritt. Trotzdem wird erst einmal alles getan, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Doch dann steigt dieses Wesen aus dem Wasser und stellt verheerende Schäden in Tokio an, während es die Stadt quasi durchpflügt, um an anderer Stelle wieder im Wasser zu verschwinden.

Während man nun auch das Militär auf alle möglichen Szenarien einstellt, entwickelt das Monstrum eine eigene Evolution und verändert sich von einem Wasser- in ein Landlebewesen, wobei es sogar insgesamt vier evolutionäre Entwicklungen durchläuft, bis das es seine saurierartige Form erreicht. So greift es erneut Tokio mit vernichtender Wirkung an und erhält bald dank eines Eintrages auf einigen Forschungsunterlagen des verschollenen Forschers Goro Maki den Namen "Godzilla".

Während die halbe Regierung bei den Zerstörungen ums Leben kommt, mischt auch die hübsche Kayoko Ann Patterson seitens der US-Regierung kräftig bei den Aktivitäten der restlichen Regierungspolitiker mit. Godzilla scheint nach einem Angriff jedoch bald recht ausgepowert zu sein, so das er quasi in eine Art tagelangen Schlaf verfällt um sein inneres, organisches Atomkraftwerk wieder aufzuladen. Dabei wächst der Druck der internationalen Gemeinschaft, welche unter der Führung der USA Godzilla samt Tokio mit einem Atomschlag vernichten will. Hierzu lässt man den Politikern nur ein geringes Zeitfenster um die Bewohner der Stadt zu evakuieren. Doch eine andere Gruppe versucht unter Zeitdruck eine Lösung zu finden, wie man Godzilla quasi von innen heraus einfriert und so unschädlich machen kann. Auch Kayoko Ann Patterson (gespielt von Satomi Ishihara), die von der US-Regierung aufgefordert wurde, schnellstmöglich Japan wieder zu verlassen, stellt sich auf die Seite derer, die einen weiteren Atombombeneinsatz der USA auf Japan (in diesem Fall explizit Tokio) seit dem Zweiten Weltkrieg noch verhindern wollen, während andere Politiker bereits den Aufbau eines neuen Japans ohne Tokio unter ihrer Führung planen.

Shin GodzillaAuch Godzilla hat sich verändert:
Belassen wir es dabei mal mit der recht groben Übersicht zur Handlung. Demjenigen, der diesen Toho-Film aus dem Jahre 2016 noch nicht gesehen haben sollte, sei aber auch verraten, dass es einige Szenen mit der besagten japanischen Regierung gibt, die einem westlichen Zuschauer schon das eine oder andere Schmunzeln abringen kann.

Einen wirklich hübschen Blickfang wird dem Zuschauer zudem in der Schauspielerin Satomi Ishihara geboten, welche die Rolle der Kayoko Ann Patterson (fiktiver Charakter) spielt, welche hier im Auftrag der US-Regierung auftritt. Nicht wenige Drasteller im Film wirken jedoch auch durch die japanischen Eigenheiten in ihrer Rolle als Politiker usw. eher flach und etwas farblos und stechen so nur recht schwer aus der Masse wirklich heraus. Dies macht es dem Zuschauer diesesmal auch wegen der Menge verschiedener Charaktere sichtlich schwer, hier immer den nötigen Überblick zu behalten, wer nun wo und auf welcher Seite steht. Und genau diese Handlungsebenen füllen sehr stark den gesamten Film mit seinen 120 Minuten Laufzeit (BD) aus, während Godzilla weder weit und breit zu sehen ist, oder eben gerade im stehen schlafend regeneriert. Da sind die wenigen Szenen seiner Zerstörungswut schon fasst richtige Highleihts, auch wenn er in den ersten Szenen eher mit diesen großen Telleraugen sogar durchaus etwas lächerlich wirkt, während er dabei eher auf dem Bauch durch Tokio rutscht und Häuser plättet.

Dafür hat man allerdings sein Arsenal an körpereigenen Waffen vergrößert, indem er jetzt sogar in der Lage ist, durch seine Rückenplatten wie ein Igel (zwar keine Stacheln aber) Killerstrahlen zu verschießen, wobei mir irgendwo im Hinterkopf schmunzelnd eine Discokugel in den Sinn kam. Auch kann er aus der Schwanzspitze Strahlen abschießen und nebenbei auch noch seinen Unterkiefer am Kopf seitlich ausklappen (wozu auch immer).

Neue Ideen hatte man bei Godzilla also genug - wobei man sich allerdings die Frage stellt, ob sie auch unbedingt nötig waren - und die scheinen auch bei den japanischen Fans recht gut angekommen zu sein. Ob die jedoch das Herz der Godzilla-Fans z.B. in Deutschland wirklich höher schlagen lassen, sei mal im Einzelfall dahingestellt. Denn wer sich hier mit den japanischen Kaiju-Filmen und insbesondere mit denen von Godzilla auskennt, der dürfte die Gesamthandlung von SHIN GODZILLA eventuell mit eher gemischten Gefühlen, oder zumindest doch recht irritiert verfolgen.

Ich kann für mich persönlich daher durchaus sagen, dass diese eher für mich seltsame Art des Handlungsaufbau und dessen Strukturen  für einen Filmbeitrag durchaus zuerst einmal interessant war. Doch wenn Toho sich wieder einmal eigenständig ohne Hollywood an ihr Supermonster machen sollte, dann hoffe ich doch schon, dass sie sich wieder etwas mehr der alten Traditionen erinnern, was den eigentlichen Handlungsablauf betrifft. Denn im Grunde ist mir Godzilla lieber im Mittelpunkt der Handlung, statt nur als Katalysator für eine recht politisch-kritische Geschichte, die fasst alles etwas zu sehr überlagert.

Shin GodzillaMeine Filmkritik:
Ja, interessant hat der Film durchaus begonnen und interessant war auch durchaus der weitere Verlauf der Handlung, was die politische Seite und deren Auswirkungen betraf. Doch hätte man diese eventuell auch besser und eindringlicher in einer anderen Form aufarbeiten können.

Godzilla jedenfalls wird hier eher mitunter zu einem Statisten, an dem sich die eigentliche Handlung nur hochzieht. Dies mag für einen filmischen Beitrag durchaus modern und eben interessant sein, nutzt sich aber bei einer Laufzeit von 120 Minuten bereits ab dem letzten Drittel merklich ab und dürfte für einen möglichen, noch folgenden filmischen Beitrag im Bereich des Kaiju kaum noch in Sachen Erfolg wiederholbar sein.

Man hat sich bei SHIN GODZILLA dabei wirklich Mühe gegeben, auch wenn ich als Fan hier eher etwas irritiert wirkte aufgrund des gesamten Handlungsaufbau. Wirklich aus den Socken hat mich der Film daher wahrlich nicht gehauen und am Ende griff ich dann doch lieber nochmals zu einem der klassischen Godzilla-Filme, um dann doch etwas Abstand von diesem Beitrag zu bekommen, der für meine Begriffe dann doch etwas wenig vom typischen Flair der seit der Jugend geliebten Kaiju-Filme versprühte.

Darstellerisch gibt es bei diesem Streifen eigentlich auch nichts zu meckern, denn trotz der etwas unüberschaubaren Masse an recht verschiedenen Charakteren gab hier jeder der Darsteller sein bestes. Auch lobend muss man erwähnen, dass im Film keine Kinder (oder zumindest eines) eine tragende Rolle spielten, um nicht in den Stallgeruch zu kommen, hier eher (wieder) einen Monsterfilm eher für das Jugendprogramm des Kino geschaffen zu haben. Dafür wirkte dann allerdings das erste auftauchen von Godzilla eher lächerlich, was alleinigst dessen Form und Aussehen betraf. Auf mich persönlich machte diese "erste evolutionäre Form" den Eindruck, als hätte ich es hier mit dem "Urmel aus dem Eis" von der Augsburger Puppenkiste zu tun, nur ohne die Fäden an der Puppe aber dafür in einem sehr realistischen Umfeld. Aber auch die anderen Neuerungen an Godzilla hätte es meiner Meinung nach nicht bedurft, denn sie lassen Godzilla nun nicht wirklich gefährlicher erscheinen.

Und genau an der Gefährlichkeit haperte es dann auch in Sachen Spannung während der Handlung. Zu flott ist das Monster ausgepowert und bleibt einfach stehen um in einen tiefen Schlaf zu verfallen. Da macht auch der Hinweis auf die Regenerierung die Sache nicht besser. Und dann die Art, wie man dieses Mittel Godzilla zuführen will, um ihn von innen heraus einzufrieren, löste dann bei mir eher nur ein Schmunzeln aus.

Grob gesehen, und weil ich den durchaus hohen schauspielerischen Einzatz der vielen Darsteller und der zugegeben wenigen Darstellerinnen nicht schmälern möchte, kann ich SHIN GODZILLA so gerade noch drei von insgesamt fünf Punkte als Bewertung zugestehen. Dabei kann ich persönlich zumindest für mich sagen, dass ich einen weiteren Godzilla-Film in dieser Form und Handlungsstruktur nicht unbedingt nochmals brauche, zumal ich auch bei diesem Film bereits ab der Hälfte etwas mit der Müdigkeit mangels Spannung zu kämpfen hatte.

Shin GodzillaShin Godzilla
(Shin Godzilla)
mit  Hiroki Hasegawa, Satomi Ishihara, Kengo Kora, Yutaka Takenouchi, Shin'ya Tsukamoto, Ken Mitsuishi, Akira Emoto, Pierre Taki, Kimiko Yo, Ren Osugi, Jun Kunimura, Takashi Fujiki u.a.
Regie: Hideaki Anno, Shinji Higuchi
Drehbuch: Hideaki Anno
Produktion: Hideaki Anno, Minami Ichikawa, Taichi Ueda u.a.
Musik: Shiro Sagisu
Genre: Fantasy
Spielzeit: 120 Minuten (BD)
DVD/FSK: 12 Jahre
Extras: Pre-Visuals/Making off/Trailer u.m.
Vertrieb: Splendid Film
Japan 2016



Kommentare  

#1 Friedhelm 2019-01-09 13:25
Zitat:
Godzilla bewegt sich immer noch, als stecke jemand in einem Monster-Gummianzug, doch dieser Eindruck täuscht gewaltig auch wenn man noch den typischen Schrei des Godzilla geboten bekommt
Zusammen mit mit der Soundtrack-Referenz an Akira Ifukube, hat man tatsächlich ein bisserl Deja Vu - von wegen der alten Zeiten in den Jugendvorstellungen. "Big G" wird dabei immer noch durch einem Actor/Stuntman gegeben. Nur haben die Japaner das veraltete "Man in Suit-Konzept" "einfach" durch das neuzeitlichere "Performance Capture" ersetzt, bei dem die Bewegungen einen Schauspielers gescannt werden. Wenn man so will, nicht mehr als ein digitales Kostüm..

Der Nostalgie-Faktor bleibt also erhalten (auch bei Toho musste man wohl umdenken..), aber das ist auch schon alles.

"Shin Godzilla" ist mindestens 30 Minuten zu lang. Okay, gegen eine politische Message ist nicht unbedingt etwas einzuwenden - aber dadurch wird der Streifen hauptsächlich "zerredet". Gozilla ist praktisch kaum vorhanden - und wenn er dann in Aktion tritt hat man das Interesse schon fast verloren (ging mir jedenfalls so...). Überhaupt ist der neue "Gojira" mehr als gewöhnungsbedürftig - das betrifft auch seine (unnötige)Evolutionsphase. Als "auf dem Bauch kriechendes Ungetüm, mit ulkigen Augen" (sorry, habe mal von dir übernommen..) sieht Tohos Vorzeige-Echse hier eher aus wie ein Fundus vom Karneval.

Zitat:
Auf mich persönlich machte diese "erste evolutionäre Form" den Eindruck, als hätte ich es hier mit dem "Urmel aus dem Eis" von der Augsburger Puppenkiste zu tun,
Das sagt meine Frau immer, wenn sie doch mal gewillt ist, einen alten "Gamera-Film" mit mir zu schauen ( kommt aber kaum vor..) ;-)

Alles in allem: der neue Godzilla hat mich streckenweise nur gelangweilt. Die Japaner sind übrigens dabei, ein neues "Kaju-Versum" auf die Beine zu stellen. Das soll dann ähnlich wie das "MCU" der Amis funktionieren. "Shin Godzilla" wird jedoch (thanks God..) kein Teil davon sein..(warum wohl?)..
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#2 Laurin 2019-01-09 15:51
Zitat Friedhelm:
"Nur haben die Japaner das veraltete "Man in Suit-Konzept" "einfach" durch das neuzeitlichere "Performance Capture" ersetzt, bei dem die Bewegungen einen Schauspielers gescannt werden. Wenn man so will, nicht mehr als ein digitales Kostüm.."
Zumindest muss die betreffende Person nicht mehr in diesem Gummianzug schwitzen. ;-)

Na, dann hätte deine Frau bei SHIN GODZILLA ihre wahre Freude gehabt. :D Aber stimmt schon, dieser Kaiju-Film ist "gewöhnungsbedürftig" und effektiv zu lang geraten. Wäre nur mehr Godzilla-Action drin. :sigh:

Zitat:
"Alles in allem: der neue Godzilla hat mich streckenweise nur gelangweilt. Die Japaner sind übrigens dabei, ein neues "Kaju-Versum" auf die Beine zu stellen. Das soll dann ähnlich wie das "MCU" der Amis funktionieren. "
Da bin ich ja mal gespannt. Solange sie dabei nicht wieder in die Schiene von SHIN GODZILLA verfallen, könnte das recht interessant werden. :-)
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#3 Friedhelm 2019-01-09 16:23
Zitat:
Da bin ich ja mal gespannt. Solange sie dabei nicht wieder in die Schiene von SHIN GODZILLA verfallen, könnte das recht interessant werden.
Da kann ich dich -meines Wissens- zur Zeit beruhigen. Die Japaner haben wohl selber erkannt, dass Godzilla in dieser Form keinen Platz in ihrem Projekt hat. Was ich mir vorstellen (und auch wünschen) würde, das ist die Einbindung alter "Kaju-Kämpen" (wenn sie denn noch leben..) Ich denke da, z.B., an Akira Takarada, dessen Auftritt im amerikanischen Godzilla leider geschnitten wurde. So, als kleinen "Aha-Effekt", könnte mir auch vorstellen, dass Godzis Sohn wieder auftaucht - allerdings nicht in diesem grässlichen Desgin aus den letzten Filmen.

Akira Ifukubes Leitmotiv waäre dann, zum Beispiel, auch als wiederkehrendes Hauptthema vorstellbar, um die einzelnen Filme kontinuierlich zu verbinden..


Zum Thema gibt es heute auch immer etwas neues - das war früher anders. Infos waren da kaum zu kriegen. Demnächst werde ich ja mit meinem Artikel "Monster aus dem All" nochmal ins frühere "Kaju-Versum" eintauchen. Da bringe ich dann auch so ziemlich alles unter, was mir in den letzten Jahren noch so untergekommen ist.
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#4 Laurin 2019-01-09 17:25
Zitat Friedhelm:
"Zum Thema gibt es heute auch immer etwas neues - das war früher anders. Infos waren da kaum zu kriegen. Demnächst werde ich ja mit meinem Artikel "Monster aus dem All" nochmal ins frühere "Kaju-Versum" eintauchen. Da bringe ich dann auch so ziemlich alles unter, was mir in den letzten Jahren noch so untergekommen ist."
Na, da freue ich mich jetzt schon drauf, so als alter Fan des Kaiju-Versum. :-)

Ja, und so ein paar alte Kaiju-Kämpen könnte ich mir da auch gut vorstellen, sofern sie noch leben. Und bei Godzillas Sohn fand ich eigentlich den einen knuffig aus der auch im Film FRANKENSTEINS MONSTER JAGEN GODZILLAS SOHN oder GODZILLA - ATTACK ALL MONSTERS (letzteres ist, glaube ich, nur der DVD-Titel). Also der, der immer so hübsche Rauchringe spuckt.
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