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Tote soll man besser ruhen lassen - »Wake Wood«

Wake WoodTote soll man besser ruhen lassen
»Wake Wood«

Der Tierarzt Patrick und seine Frau Louise, eine Apothekerin, leben ein recht beschauliches und glückliches Leben. Dazu trägt auch ihre kleine Tochter Alice bei, die dem typisch irischen Alltag der Familie den nötigen Sonnenschein gibt.

Dies soll sich jedoch an ihrem Geburtstag ändern, als Alice in kindlicher Unbedachtheit sich einem gefährlichen Schäferhund nähert.

Die Folgen sind grausam, denn noch ehe das kleine Mädchen entkommen könnte, fällt der Schäferhund wie eine Bestie über das Kind her und tötet es auf schreckliche Weise.

Wake Wood (Wake Wood)Wake Wood (Wake Wood)
Patrick und Louise haben sich viele Monate nach dem Tod ihrer kleinen Tochter Alice zu einem radikalen Schritt entschlossen und sind in das kleine Städtchen WAKE WOOD gezogen. Hier wollen sie eigentlich ein völlig neues Leben beginnen.

Dabei läuft scheinbar auch alles recht positiv. Das Paar wird durchaus freundlich in der Gemeinde aufgenommen, zumal man eh einen guten Tierarzt benötigt. Selbst Arthur, der Bürgermeister der kleinen irischen Gemeinde überzeugt sich selbst von Patricks Fähigkeiten in seinem Beruf und ist sichtlich angetan von seinen neuen Gemeindemitgliedern.

Louise indessen eröffnet in WAKE WOOD ebenfalls eine eigene Apotheke. Doch bei einer Kundin kommt ihr dann etwas recht seltsam vor. Dabei geht dieses Gefühl eher von deren Tochter aus, welche ein etwas seltsames Verhalten an den Tag legt, ohne jedoch bedrohlich zu wirken. Einige Zeit später zieht eine seltsame wie unheimliche Prozession von Bewohnern durch die Straße in Richtung Wald, wobei auch dieses Mädchen wieder eine erkennbare wenn auch seltsame Rolle zu spielen scheint.

Aber auch privat läuft bei Patrick und Louise nicht wirklich alles rund. Die verstorbene Alice ist für Louise immer noch ein festes Element in ihrem Leben und auch Patrick scheint den Tod seiner kleinen Tochter nicht wirklich überwunden zu haben, auch wenn er sich gefasster gibt als seine Frau. Erschwerend kommt hinzu, dass seit Alices Geburt das junge Paar keine Hoffnungen auf weiteren Nachwuchs hegt, weil laut ärztlichem Befund Louise keine Kinder mehr bekommen kann.

Hin und hergerissen mit ihren Gefühlen und der unaufgearbeiteten Trauer um Alice, suchen sie eines Abends das Haus des Bürgermeisters auf. Doch Arthur scheint nicht da zu sein. Als Louise jedoch um das Haus in Richtung Hinterhof nachsehen will, wird sie Zeugin eines recht erschreckenden Rituals einiger Gemeindemitglieder samt Arthur. Zwar treten sie hiernach scheinbar unentdeckt die Heimfahrt an, doch dort werden sie in ihrer eigenen Wohnung bereits von Arthur erwartet. Arthur will sich hierbei des Stillschweigen von Patrick und Louise versichern, über das, was Louise bei ihm in dieser Nacht gesehen hat. Für das junge Paar und besonders für Louise wirkt jedoch diese Situation durchaus etwas bedrohlich. Daher fassen sie auch bald den Entschluss, WAKE WOOD wieder den Rücken kehren zu wollen.

Wake Wood (Wake Wood)Doch Arthur, der auf seine neuen und recht nützlichen Mitglieder der Gemeinde nicht verzichten möchte, unterbreitet ihnen ein recht seltsames Angebot. Er bietet ihnen an, ihre verstorbene Tochter Alice wieder für drei Tage ins Leben zurückzuholen, damit sie in ihrer Trauer wirklich Abschied von ihrer kleinen Tochter nehmen können. Danach muss sie jedoch in den nahen Wald und wird für immer ins Jenseits zurückkehren.

Die Sache ist nur an einige feste Regeln gebunden, die niemals gebrochen werden dürfen. So dürfen Patrick und Louise mit ihrem Wissen danach WAKE WOOD nie wieder verlassen. Auch bedarf es eines frischen Leichnam um Alice wieder in die Welt der Lebenden zu holen und Patrick und Louise müssen ein Stück von Alices Leiche für das Ritual aus ihrem Grab besorgen. Das wichtigste jedoch ist, dass der Tod von Alice den Zeitraum von einem Jahr nicht überschritten haben darf.

Für Patrick und Louise ist dieses Angebot zu verlockend und so gehen sie auf das Angebot von Arthur ein. Als ein Landwirt des Ortes dann auch noch durch einen unruhigen Bullen bei einer Untersuchung getötet wird, bittet das Paar mit Unterstützung von Arthur die Ehefrau, dessen Leiche nun für das nötige Ritual zur Verfügung zu stellen.

Wake Wood (Wake Wood)Alles scheint glatt zu laufen und in der Nacht des Ritual wird die verstorbene Alice quasi aus der Hülle des Leichnam wiedergeboren. Vor Glück, ihre Tochter wieder bei sich zu haben, schlafen Patrick und Louise in der Nacht auch wieder miteinander. Die nächsten drei Tage gehören so nur ihnen und ihrer kleinen Tochter Alice. Doch in ihrem Glück beginnt Louise zu zweifeln, ob sie Alice nach den drei Tagen wieder gehen lassen kann. Auch Alice scheint wie ein ganz normales Kind zu sein, doch woher weiß sie, dass Louise plötzlich Schwanger ist, was sich nach einem Schwangerschaftstest sogar bestätigt und den damaligen ärztliche Befund bei ihr als Absurdum führt?

Aber auch die anderen Gemeindemitglieder bemerken, dass etwas mit der kleinen Alice nicht wirklich zu stimmen scheint. Dabei ahnen sie noch nicht das Patrick sie belogen hatte, denn Alices Tod liegt bereits über einem Jahr zurück. Auch Patrick und Louise bekommen nun ihre Zweifel, ob diese Alice nun wirklich die ist, die sie zu ihren Lebzeiten kannten, zumal auch ihre Augenfarbe eine andere als damals ist. Arthur und die anderen drängen das junge Paar nun, Alice nach den drei Tagen in den Wald zu führen um sie für immer ins Jenseits ziehen zu lassen, was üblicherweise die bisher zurückgeholten Verstorbenen ja auch stets selber wollten, um mit ihrem bisherigen Leben glücklich abschließen zu können.

Doch Alice scheint nicht im mindesten daran zu denken, ihr neues, wenn auch recht kurzes Leben wieder aufgeben zu wollen und bald pflastern nicht nur getötete Tiere ihren Weg. Die einzige Chance, Alice vom morden abzuhalten scheint nun darin zu liegen, sie über die Stadtgrenze der Gemeinde zu locken, denn nur innerhalb dieser magischen Grenze ist es ihr möglich, überhaupt ein Leben zu führen.

Wake Wood (Wake Wood)Die Logik in der Unlogik:
Der Film WAKE WOOD beginnt eher beschaulich mit einer recht netten Familienidylle und ich muss zugeben, zuerst entwickelt sich die Geschichte auch etwas zähflüssig. Auch hat man zu Beginn das Gefühl, es hier eher mit einem Fernsehfilm als mit einem Horrorfilm aus dem Kino zu tun zu haben und man fragt sich, warum man nun diesem Film eine Altersfreigabe von 18 Jahren verpasst hatte. Doch beides täuscht den Zuschauer zu Beginn gewaltig.

Doch reden wir hier erst einmal von der Logik im Film, oder sollte ich sagen Unlogik? Denn seien wir mal ehrlich, selbst wenn wir mit einem recht seltsamen wie vielleicht auch gruseligem Ritual konfrontiert werden, so zweifeln wir dennoch an dem Wahrheitsgehalt dessen, was uns da gerade vor Augen geführt wurde.  So ist es auch bei dem Ritual, welches Louise heimlich in der Nacht mit ansieht. Denn es wäre auch nicht wirklich von der Hand zu weisen, dass man durch einige gut gemachte Tricks seitens einiger seltsamer Gemeindemitglieder an der Nase herumgeführt wird. Ebenfalls unlogisch erscheint darüber hinaus dann erst recht, das Patrick, der dieses Ritual selbst nicht zu Gesicht bekommen hatte, nur zu gerne den Ausführungen seitens Arthur Glauben schenken will. Rationales denken scheint hier also auf den ersten Blick in der Handlung des Film wenig Raum geboten zu werden.

Doch hier rate ich zur Vorsicht, denn gerade in dieser scheinbaren Unlogik steckt die eigentliche Logik recht offen versteckt. Denn Louise scheint alles, nur nicht wirklich über den Verlust ihrer Tochter hinweggekommen zu sein und auch Patrick, der auf den ersten Blick scheinbar erst einmal etwas abgeklärter wirkt, befindet sich tatsächlich in seiner Trauer wie in einem Hamsterrad, auch wenn er dies zu überspielen versucht. Das Paar hat nämlich nie auch nur versucht, den Verlust ihrer einzigen Tochter zu verarbeiten. Vielmehr haben sie sich zu einem radikalen Schritt entschlossen, indem sie diesem Verlust zu entfliehen versuchten und so gleich ihren gesamten Wohnort wechselten.

Wake Wood (Wake Wood)Wir haben es hier also mit einem jungen Ehepaar zu tun, welches psychisch durch den Verlust ihres Kindes hochgradig verstört ist und eigentlich nur hoffte, ihren schmerzhaften Gefühlen so entfliehen zu können. Das ihnen dies aber nicht gelingt, ja auf diese Weise nie gelingen konnte, bemerken sie in ihrem neuen Umfeld dann nur noch intensiver. Und darin liegt die eigentliche Logik, denn nur zu offensichtlich sind Louise und Patrick bereit, sofort nach jedem Strohhalm zu greifen, um ihren schrecklichen Verlust ungeschehen zu machen, mögen die Mittel hierzu auch noch so phantastisch wie auch verrückt erscheinen. Dieser scheinbare innere Zwang lässt dann auch die Schlussszene des Film in einem anderen, erschreckenden Licht erscheinen, weil man auch hier nicht bereit scheint, das unvermeintliche zu akzeptieren und damit auch zu verarbeiten. Akzeptiert man diese durchaus dargebotene und auch recht gut gespielte innere psychische Zerrissenheit der beiden, dann merkt man schnell, dass hinter dieser scheinbaren Unlogik durchaus eine tiefere Logik in der nun gebotenen Handlungsweise liegt. Dass das Paar eigentlich durch ihre Berufe bereits eher auf einer nüchternen und wissenschaftlich fundierten Weltsicht stehen müsste, lässt hier sogar ihre psychische Labilität, ausgelöst durch den Tod ihrer geliebten Tochter noch um so intensiver erscheinen.

Was übrigens die Schlussszene angeht und ihren Aussagegehalt, so werde ich hier natürlich nicht darauf eingehen, um hier die Spannung nicht vorweg zu nehmen. Die Chance auf eine abschließende Gänsehaut beim Zuschauer ist in diesem Fall allerdings durchaus gegeben.

Auch von der zu Beginn scheinbar etwas zähfließenden Handlung sollte man sich hier nun nicht täuschen lassen, denn der Film spielt im weiteren Verlauf recht gekonnt mit einigen recht schaurigen, aber mitunter auch blutigen Szenen und weiß so bald recht gut den betreffenden Zuschauer mit einem spannenden wie mystischen Verlauf zu fesseln.

Wake Wood (Wake Wood)Man muss es einfach gesehen haben:
Der Horrorfilm WAKE WOOD ist aber auch an anderen Stellen durchaus als recht interessanter Beitrag des Genre zu betrachten. Denn man bedient sich hier an manchen Stellen nicht der typischen Klischees, die man eigentlich aus ähnlichen Filmen her bereits zu genüge kennt. In dem Sinne ist ihr Verhalten rational betrachtet eher absurd und unlogisch, von dem gezeigten psychologischen Aspekt her betrachtet jedoch wiederum durchaus logisch.

Denn weder die Einheimischen noch deren Oberhaupt der Gemeinde (Bürgermeister Arthur) zeigen sich gegenüber den eigentlich (fremden) Zugezogenen in ihrem Spuk-Ort feindselig, wie man es von ähnlichen Konstellationen im Genre nur zu gut kennen dürfte. Die Gemeinschaft wirkt dabei durchaus eingeschworen, ist aber andererseits eben durchaus auch offen und bereit, bisher noch Außenstehende freundschaftlich einzubeziehen und in ihre Geheimnisse einzuweihen, auch wenn dies wie hier zur Konsequenz hat, dass man diese Gemeinschaft und ihr gehütetes Geheimnis nicht mehr verlassen bzw. verraten darf. Ja, man warnt sie geradezu im Vorfeld über diese Konsequenz, so das es jedem selbst überlassen ist, sich dieser Verpflichtung zu stellen oder eben auch nicht.

Auch überreden sie eigentlich Patrick und Louise nicht zwanghaft dazu, die Totenerweckung vorzunehmen, sondern fürchten sich eher selbst vor den dunklen Kräften des Waldes in dem Wissen, was schief gehen könnte, wenn man sich nicht genau an die Regeln hält. Sie offenbaren  dem Paar also eher eine, wenn auch höchst unorthodoxe Methode, sich von ihrer Tochter zu verabschieden und so auch mit ihrer tief sitzenden Trauer endlich abschließen zu können.

Wake Wood (Wake Wood)Nüchtern betrachtet, mag man hier aber auch bei dem jungen Paar von einem gewissen Masochismus sprechen, denn im Vorfeld zu wissen, dass auch dann einem nur eine sehr begrenzte Zeit mit der verstorbenen Tochter bleibt, stellt die Frage offen in den Raum, ob diese Lösung wirklich die beste aller Welten darstellt.

Der oben teilweise gebotene Einblick in die Handlung verrät natürlich nur die Rahmenhandlung des Film WAKE WOOD, was übersetzt so viel wie "Holz aufwecken" bedeutet. Und hier sei verraten, dass Holz aus dem besagten Wald ebenfalls eine gewisse mystische Rolle spielt. Sei es nun in Form eines geheimnisvollen Abakus, mit dem man in der Filmhandlung die Verbindung zwischen der realen wie mystischen Welt herstellt, als auch in den Utensilien, welche angewandt werden, wenn ein Verstorbener nach drei Tagen wieder ins Jenseits übergeht.

Um die Intensität und den dahinter liegenden Schrecken als Zuschauer auf sich wirken zu lassen, muss man jedoch den Film wahrlich selbst sehen. Denn der Film verfügt sehr wohl über einige recht schaurige wie blutige Szenen, welche man hier so nicht einfach in einem Handlungsüberblick herüberbringen kann.

Die Darstellerinnen und Darsteller sind bis auf Timothy Spall als Bürgermeister Arthur in der Regel eher unbekannter Natur, was dem Film und der Handlung an sich nicht schadet. Darstellerisch gibt es hierbei jedenfalls bei niemandem etwas auszusetzen, so dass das gebotene Schauspiel aller auf recht hohem Niveau zu betrachten ist. Es mag jedoch dem Betrachter etwas schwer fallen, sich nun gleich in die jeweiligen Hauptfiguren hineinversetzen zu können, denn die jeweiligen Figuren werfen nicht gerade mit vollen Händen mit Sympathiepunkten um sich. Doch hier rate ich eher dazu, dem Film und der Handlung Zeit zu geben um zum Beispiel die psychische Zerrissenheit und damit das handeln von Louise und Patrick besser verstehen zu können. Zum anderen mag dies aber auch daran liegen, dass man den Iren ein gewisses distanziertes Naturell nachsagt, was hier durchaus recht schön und nachvollziebar dargestellt wird.

Wake Wood (Wake Wood)Meine Filmkritik:
WAKE WOOD macht es dem Zuschauer nicht gerade mit der ersten Szene leicht, sich gleich positiv in die Handlung hineinzuversetzen und wirkt so zuerst vielleicht zäh in der Handlung. Doch davon sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen.

Auch wirkt hier so manches erst einmal unlogisch, da man eigentlich rational denkenden Menschen es eher abnehmen würde, wenn sie in der Handlung zuerst einmal das Übernatürliche als Blödsinn abtun würden. Aber auch hier sollte man ein wachsames Auge auf die Figuren und die dargestellten Signale hinsichtlich ihrer psychischen Verfassung haben, um hier die eigentliche innere Logik ihres handeln erfassen zu können. Der Film setzt also in diesen Punkten ein gewisses mitdenken voraus um das Verhalten des Paares und deren gefühlsmäßiger Verfassung Rechnung tragen zu können. In der Not frisst der Teufel bekanntlich ja Fliegen und der Ertrinkende greift zum letzten Strohhalm, je unsicherer dieser sich auch darstellen mag.

Der Film selbst beleuchtet das Thema, welches durchaus auch Parallelen hinsichtlich der Stephen King Verfilmung FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE von 1989 in Erinnerung ruft, durchaus von einer recht interessanten und zum anderen auch recht düsterern Sichtweise. Was die Spannung betrifft, so kann sich der Film WAKE WOOD durchaus mit FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE messen lassen. In Sachen Handlungsverlauf und gewissen recht intensiven Szenen ist WAKE WOOD jedoch in Sachen Gruselfaktor meiner persönlichen Meinung nach sogar der Stephen King Verfilmung überlegen. Denn FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE tendiert eher in Richtung Popcornkino und funktioniert auf einem perfekt aufgebauten Handlungsverlauf, bei dem man nun nicht unbedingt die grauen Gehirnzellen strapazieren müsste. Dies sieht bei WAKE WOOD hingegen anders aus, was diesem Film allerdings nicht zum Nachteil gereicht, sondern ihm durchaus im weiteren Verlauf der Handlung auch einen intensiveren und gruseligeren Anstrich verleiht.

Man mag mir da meine persönliche Sichtweise verzeihen, aber ich vergleiche hier mal den Film WAKE WOOD mit einem Essen, wo man sich dem Spiel der Geschmacksnerven hingeben sollte um neues zu entdecken, während FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE doch eher in Richtung Fast Food des Genre tendiert. In dem Sinne gebe ich auch dem Film WAKE WOOD hier gerne die vollen fünf von insgesamt fünf Punkte als Bewertung.

Als wissenswerte Information sei hier nur noch erwähnt, dass der Horrorfilm WAKE WOOD (2009) nach dem Horrorfilm BEYOND THE RAVE (2008) der zweite Film seitens der reaktivierten britischen Hammer Film Productions war, welcher nach Jahrzehnten die Tradition der legendären Hammer-Studios wieder aufgenommen hatte. Oftmals wird er auf gerade deutschen Filmportalen fehlerhaft als erster Film der Hammer Film Productions bezeichnet. Ein kleiner Blick bei IMDb hilft jedoch bereits hier perfekter Weise, das Jahresdatum auf 2009 (Wikipedia gibt bei beiden hier genannten Filmen z.B. 2008 an) festzulegen. Der Film selbst hatte seine Weltpremiere auf dem Lund International Fantastic Film Festival in Schweden. Der Kinostart in Großbritannien und Irland erfolgte am 25. März 2011, wobei bereits drei Tage danach die Veröffentlichung auf DVD erfolgte. Ins deutsche Kino kam WAKE WOOD indessen nie, sondern wurde hier gleich ab 27. Mai 2011 direkt auf DVD und BD auf den Markt gebracht.

Wake Wood (Wake Wood)Wake Wood
(Wake Wood))
mit Eva Birthistle, Adian Gillen, Timothy Spall, Ella Connolly, Brian Gleeson, Ruth McCabe, Amelia Crowley, Dan Cordon, John McArtle, Alice McCrea, Aoife Meagher, Tommy McArtle, Johnny Fortune, Steven McDonnell u.a.
Regie: David Keating
Drehbuch: David Keating, Brendan McCarthy
Produktion: Brendan McCarthy, John McDonnell, Magnus Paulsson
Musik: Michael Convertino
Produktionsjahr: 2009
Abweichendes Erscheinungsdatum: 2011
Genre: Horror
Laufzeit: 91 Minuten (BD)
DVD/FSK: 18 Jahre
Vertrieb: Atlas Film Home Entertainment
Großbritannien/Irland 2011

Kommentare  

#1 Friedhelm 2019-01-05 16:43
Ist schon länger her, dass ich den Film gesehen habe. "Hammer" hat sich hier ja ordentlich bei anderen Produktionen bedient - unter anderem gibt Ähnlichkeiten mit "The Wicker Man", einem alten Horrorfilm mit Christopher Lee. Das war allerdings kein Film aus der "Hammerfilm-Factory.."

Kann mich auch an einige Längen erinnern, die mich dazu brachten, öfter mal die "Rewind Taste" (ich glaube, das heisst beim DVD-Player so..) zu drücken.
Zitat:
Als wissenswerte Information sei hier nur noch erwähnt, dass der Horrorfilm WAKE WOOD (2009) nach dem Horrorfilm BEYOND THE RAVE (2008) der zweite Film seitens der reaktivierten britischen Hammer Film Productions war,
Zitat:
Oftmals wird er auf gerade deutschen Filmportalen fehlerhaft als erster Film der Hammer Film Productions bezeichnet.
Dieser Fehler lässt sich, so glaube ich zumindest, ganz einfach erklären.

"Beyond the Rave" wurde zunächst im Internet, bei "My Space" veröffentlicht. Eine KInoauswertung war gar nicht geplant, der Film kam dann irgendwann auf DVD raus. "Wake Wood" war somit der erste Film des neu aufgestellten "Hammerfilm-Studios", der auch tatsächlich für's Kino gedreht wurde. Ich denke, dieser Umstand könnte die falschen Angaben in den deutschen Filmportalen erklären..

By the Way - ich werde mir heute abend mal einen alten "Hammerklassiker" reinziehen..
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#2 Laurin 2019-01-05 17:29
@ Friedhelm:
Ja, die Erklärung hinsichtlich "Beyond the Rave" und "Wake Wood" klingt durchaus logisch und dürfte so auch hinhauen. :-)

Nun kenne ich "The Wicker Man" mit Christopher Lee nicht (also nie gesehen). Da kann es also auch durchaus die eine oder andere Ähnlichkeit geben. Allerdings hatte mir "Wake Wood" durchweg sehr gut gefallen, trotz der vielleicht einen oder anderen kleinen Länge innerhalb der Handlung.
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