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Ein phantastischer Filmklassiker - Das seltsame Ding mit der DDR-Science Fiction

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 120
Das seltsame Ding mit der DDR-Science Fiction

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Bei manchen SF-Filmen bleiben jedoch mehr Fragen.

Im Staub der SterneIm Staub der Sterne
Die SciFi in der DDR war gegenüber der klassischen Science Fiction des Westen nicht unbedingt darauf eingeschworen, ständig bösartige Aliens daran hindern zu wollen, die Erde zu erobern oder die Menschheit zu versklaven.

Wie in dem vorliegenden Film mussten die Menschen nicht einmal von der Erde selbst kommen. Was die Sache mitunter auch schon mal einfacher machen kann. Bei dem Film IM STAUB DER STERNE aus dem Jahre 1976, der von der künstlerischen Arbeitsgruppe "futurum" seitens der DEFA gedreht wurde und bei der Gottfried Kolditz Regie führte, gibt es auf dem Planeten TEM 4 dann aber doch die Ureinwohner, die seit längerem von anderen, ebenfalls recht menschlichen Invasoren unterdrückt und zu sklavenarbeiten gezwungen werden.

Genau die können dann auch mit der Sendeanlage ihrer Unterdrücker einen Notruf in den Weltraum senden, der dann das Raumschiff Cynro 19/4 auf den Plan ruft. Doch kaum ist die recht gut von den Geschlechtern her durchsetzte Besatzung angekommen, will jemand sie gewaltsam zum Absturz bringen.

Der Film selbst liegt mir zudem in der Box mit dem Titel SCIENCE FICTION SPECIAL-EDITION vor, in dem sich auch die DEFA SciFi-Produktionen DER SCHWEIGENDE STERN und EOLOMEA jeweils auf einer DVD befinden. Als kleine Zugabe gibt es dann noch eine CD mit der Filmmusik von EOLOMEA und IM STAUB DER STERNE. Ein kleines Booklet  von acht Seiten wartet dann auch gleich bei den Infos zur Handlung von IM STAUB DER STERNE mit einem recht schönen Fehler auf. Die Besatzung des Raumschiff Cynro 19/4 stammt nämlich auch von dem gleichnamigen Planeten Cynro und eben nicht wie im Booklet beschrieben, von der Erde. Also in dem Punkt ist schon mal, was die Vergabe von Bezeichnungen und Namen angeht, Fantasie reine Mangelware. Aber auch sonst kann dieses Booklet bei mir nicht wirklich mit acht Seiten bei drei Filmen punkten. Zu viel mehr als eine kurze Einführung in die Materie und drei kurzen Inhaltsbeschreibungen für die jeweiligen Filmhandlungen reicht es hier nämlich auch nicht.

Im Staub der SterneDas transportieren von Politik in der SF:
Ja, die Science Fiction wurde schon immer gerne genutzt, um politische Fragen und Inhalte zu transportieren. Da verlegten die US-Amerikaner den ach so bösen Kommunismus schon mal auf den Mars, von wo er die doch so fromme USA bedrohte, oder man nahm sich etwas ambitionierter z.B. ökologischer Themen an, wobei hier die Science Fiction nicht selten mit einem guten Schuss Dystrophie durchsetzt wurde, um den Zuschauern die schrittweise Vernichtung des ökologischen Lebensraum auf der Erde drastisch vor Augen zu führen. Ob dies immer gelang, überlasse ich einmal den SF-Fans selbst.

Bei IM STAUB DER STERNE ging es allerdings auch nebenher noch um ein recht heikles Thema, welches auch in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik durchaus recht umstritten diskutiert wurde.

Es geht dabei um die Frage, ob es richtig ist, unterdrückten Völkern politische oder/und militärische Unterstützung zu gewähren. Am Ende muss sich allerdings der Zuschauer auch zu einem hohen Maße zu dieser Frage selbst ein Urteil bilden, denn eine Lösung, in welcher Form auch immer, präsentiert uns der Film abschließend nicht. Das mochte damals dazu beigetragen haben, vom Ende des Films aus eine entsprechende Diskussion zu diesem schwierigen Thema anzuregen, doch eine vorgefertigte Meinung wollte man den Menschen doch nicht unterschieben. Für den Zuschauer heute dürfte dieses Ende des Films aber etwas verwirrend und auch mitunter höchst unlogisch wirken.

Im Staub der SterneGottfried Kolditz wollte den SciFi-Film IM STAUB DER STERNE auch als gegenwartsbezogenes Werk sehen. Das ging aber leider sauber in die Hosen, denn hierzu fehlte eine direkte Beschäftigung mit der Geschichte. In diesem Film hätte sich da die Auseinandersetzung mit einem feudalistischem System mit einem als Gegenentwurf angestrebten Sozialmodell angeboten. Das packt der Film so jedoch kaum in den Ansätzen, weshalb das angestrebte Idealmodell eines sozialistischen Weltsystems faktisch kaum zum tragen kommt.

"Im Mittelpunkt des Interesses steht die Frage: Wie wird der Mensch in der Zukunft leben? Wie wird die Gesellschaft beschaffen sein, in der er leben will? Ich habe versucht, eine menschliche Geschichte zu erzählen, und da es auch eine spannende sein sollte, habe ich unsere Kosmonauten in eine dramatische Bewährungssituation gestellt."

(Drehbuchautor Joachim Hellwig/Booklet Seite 6)

Wie gesagt, dies hatten viele Zuschauer vielleicht auch damals so gesehen, doch für heutige Verhältnisse lässt dieser SciFi-Film, der damals durchaus ein Erfolg der DEFA war, einfach zu viele Fragen offen.

Im Staub der SterneJeder macht was er will:
Gut, bei den meisten Besatzungsmitgliedern gelingt es den Ausbeutern, deren Gedanken von außen zeitweise zu manipulieren. Doch insgesamt fragt man sich schon, wie diese Besatzung im Weltraum auch nur eine Woche überleben konnte.

So ein Flug durch das All birgt immer eine gewisse Form von Disziplin, oder man findet sich mitunter recht flott am Ende der Fahnenstange wieder. Disziplin scheint in dem zu erwartenden Niveau unter den Kosmonauten nicht wirklich vorhanden zu sein. Zu oft und zu schnell begibt man sich als Einzelperson in Situationen, die man vorab nicht einmal im Ansatz überblicken kann. Das hat dann schon etwas von einem individuellen Selbstmord-Kommando.

Dass das Raumschiff wohl durch Fremdeinwirkung fasst zum Absturz gekommen wäre, bleibt unseren Kosmonauten ebenfalls nicht verborgen. Doch auch dieser Umstand scheint bei der Besatzung nicht gerade die Warnlichter blitzen zu lassen. Fakt ist, dass die auf dem Planeten herrschenden Ausbeuter jederzeit die Möglichkeit gehabt hätten, die Kosmonauten auf jede erdenkliche Art auszuschalten. Dass das Raumschiff selbst zudem Tage benötigt, um überhaupt wieder starten zu können, mischt innerhalb der Handlung die Karten für die Kosmonauten auch nicht unbedingt zu ihren Gunsten.

Aber ich will hier jetzt auch nicht alleine auf die Kosmonauten einschlagen, denn die Ausbeuter dieses Planeten stellen sich im allgemeinen auch nicht gerade sehr intelligent an.

Im Staub der SterneEinen Anteil an dem damaligen Erfolg des Film IM STAUB DER STERNE  soll denn auch der damals recht bekannte Brecht-Darsteller Ekkehard Schall gehabt haben. Schall spielt hier den Oberbösewicht, der sich an tanzenden und recht knapp bekleideten jungen Damen und jeder Menge großer Würgeschlangen ergötzt. Hier nur kurz der "Chef" genannt, wechselt er nicht nur ständig seine mitunter schrille Haarfarbe, sonder versucht sogar dem Zuschauer weiß zu machen, dass eine dieser Würgeschlangen "hoch giftig" sei, aber auch absolut zutraulich.

Auch hier muss man aber leider sagen, dass neue Zeiten auch so manche neue Sichtweisen auf das betreffnde Schauspiel werfen können. Heute jedenfalls wirkt die Darstellung des "Chef" durch Ekkehard Schall mitunter schon etwas lachhaft und mitunter sogar unglaubwürdig gestelzt bis albern. Letzteres trifft allerdings auch auf seine Leute zu, die mitunter viel zu gekünselt lachen um so zumindest etwas bedrohlich zu wirken. Da kann man dann eigentlich nur noch sagen: Wo man hämisch lacht, da lass dich nieder, dumme Menschen lachen immer wieder.

Im Staub der SterneJa, eigentlich sollte man ältere Filme im Kontext ihrer Zeit betrachten und entsprechend bewerten. Doch das gelingt leider nicht immer. Schon dann nicht, wenn ein Film offensichtlich damals mit durchaus einigem Herzblut gedreht, über die folgenden Jahrzehnte jedoch absolut nicht positiv gealtert ist.

Spannung mag da in gewissen Ansätzen noch vorhanden sein, aber in Sachen Logik, realitätsnaher Darstellung, Dramaturgie und der Vermittlung von inhaltlichen Werten, die dann eine Diskussion entfachen sollten, kann der Film IM STAUB DER STERNE wahrlich nicht mehr punkten.

Doch kommen wir nun recht kurz zu der Handlung an sich. Der Artikel selbst wird diesesmal ja ersichtlich etwas kürzer ausfallen, was allerdings dem Zeitdruck und meinem gesundheitlichen Zustand geschuldet ist. Denn einige Aliens, im normalen Sprachgebrauch auch Viren genannt, lassen mich nämlich gerade die Lunge auskotzen, meine Schädeldecke einen gewissen Überdruck spüren und am Mittwoch hatte ich gleich schon um rund 17:00 Uhr bis zum nächsten Morgen flach gelegen. Nette Menschen nennen so etwas wohl auch einen grippalen Infekt.

Im Staub der SterneEine nicht so heile Zukunftsvision:
Vom Planeten Cynro wird das Raumschiff Cynro 19/4 zum Planeten TEM 4 entsand, da man von hier einen Hilferuf empfangen hatte. Doch bevor das Raumschiff mit den Kosmonauten und der weiblichen Kommandantin landen kann, kommt es zu einem gefährlichen Zwischenfall. Es gelingt jedoch, das Raumschiff wieder unter Kontrolle zu bringen und auf TEM 4 zu landen.

Die Bewohner des Planeten scheinen jedoch keine Notsituation zu haben und drängen die ungebetenen Besucher sogar zu einer schnellen Abreise. Doch da man einige Tage benötigt, um das Raumschiff wieder starten zu können, will man sich auf TEM 4 zumindest etwas umsehen.

Zu Ehren der Besucher gibt man daher also auch recht bald ein rauschendes Fest, wobei die Kosmonauten nicht einmal merken, wie ihre Gastgeber anfangen, ihre Gedanken zu manipulieren. Nur der Navigator traut dem Spiel nicht, welches man der Besatzung vorspielt. Da er auch als einziger an Bord des Raumschiff verbleibt, gelingt es auch nicht, dessen Gedanken zu manipulieren.

Als er sich dann auch noch auf eigene Faust daran macht, der Sache auf den Grund zu gehen, findet er auch das Übel, welches man der Besatzung der Cynro 19/4 verheimlichen möchte. Die Herren von TEM 4 sind nämlich selbst Besatzer des Planeten und haben die Ureinwohner in Minen zur Sklavenarbeit gezwungen. Diesen ist es ehemals auch gelungen, den Notruf mit einem Gerät ihrer Peiniger abzusetzen.

Doch recht bald zeigt sich, dass unter der Besatzung auch sonst nicht gerade Einigkeit herrscht. Die Ureinwohner erhoffen sich indessen von den Kosmonauten die Lieferung von Waffen, damit sie sich gegen ihre Peiniger auflehenen und so ihre Freiheit selbst erkämpfen können.

Während die Kosmonauten noch darüber diskutieren, ob sie der Bitte der Ureinwohner nachkommen oder deren Zukunft doch lieber dem Lauf der Zeit überlassen sollen, schreiten die Besatzer von TEM 4 zur Tat und setzen alles daran, den Landeplatz des Raumschiffes zu überfluten.

Der Film endet mit keiner klaren Aussage. Zwar glingt es den Kosmonauten, noch rechtzeitig das Raumschiff zu starten. Dabei müssen sie allerdings die Kommandantin und den an seinen schweren Verletzungen sterbenden Navigator auf TEM 4 zurücklassen.

Im Staub der SterneMeine Filmkritik:
Heute taugt der Film IM STAUB DER STERNE (genauso wie die zwei anderen DEFA-SciFi-Filme in der Box) kaum noch dazu, jeden SF-Fans hinter dem Ofen hervorzuholen. Wer allerdings wissen will, wie der damalige Osten Science Fiction genutzt hatte, nicht nur um eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch in gewisser Weise gesellschaftliche wie politische Inhalte und Fragestellungen zu transportieren, der darf hier eigentlich gerne bei dieser DVD-Box zuschlagen.

In der Hinsicht vergebe ich auch gerne mal 2,5 Punkte für diesen Film wie auch für die gesamte Filmbox. Man sollte sich aber klar darüber sein, dass IM STAUB DER STERNE kein actionreiches Popcornkino ist, weshalb man hier auch eher von einem geschichtlichen Gesichtspunkt ausgehen sollte, wenn man sich z.B. diese DVD zur Hand nimmt.

Leider klaffen zwischen Anspruch und Realität bei diesem SicFi-Film doch einige beträchtliche Lücken. Seitens Drehbuch und Regie hatte man sich da einiges vorgenommen, was aber am Ende im fertigen Film leider eher nur noch recht mangelhaft zum tragen kam. Schade, denn da hätte bestimmt mehr drin gesteckt.

Wer hierbei dann zumindest Science Fiction in der Art von "Raumpatrouille Orion" oder ähnlichem erwartet, der dürfte zwar etwas in der Frage des Budget des Films nahe an diesen Vergleich heran kommen. Was Dramaturgie, Spannung und Action angeht, hinkt allerdings IM STAUB DER STERNE schwer hinter solchen Erwartungen zurück.

Ausblick:
Bei DER FILMKLASSIKER wenden wir uns nun einmal einem Film zu, bei dem wir in die USA der 1920er Jahre zurückversetzt werden und bei dem wir auf Bud Spencer als Catcher treffen.

Der Film hinterließ im Lexikon des internationalen Films damals keinen wirklich bleibenden Eindruck. Aber man kennt das ja bereits. Kritiken aus solchen Ecken sollte man mit Vorsicht genießen, da man von dieser Seite aus gerne blinde in die Kinos setzte, die  dann den Film auch noch auseinandernehmen sollten, den sie im Leben nie verstanden haben.

Es mag allerdings auch so sein, dass diese Gattung von Kritikern solcher sich hochtrabend bezeichnenden Institutionen nach der Sichtung eines Films weder die nächsten drei Stunden in einem Beichtstuhl verbringen, oder zum Lachen eh in den Keller marschieren. Nun ja, wie es eben so sei, man gönnt sich ja auch sonst nichts.

Statt vieler kleiner versteckter Hinweise, liefere ich euch heute zu dem Rätsel den entscheidenden Punkt, der für mich einfach ein Grund ist, hier einen Spencer/Hill Film mit aufzunehmen. Wenn ihr nämlich den Titel des Film kennt und so in der Runde fragt, wer da neben Spencer gespielt hatte, dann dürften nicht wenige nämlich gleich mit dem Namen Terence Hill antworten.

Der hätte eigentlich damals auch mitspielen sollen, konnte aber nicht. Dafür stimmte die Chemie zwischen dem Ersatzmann und Bud Spencer so perfekt, dass viele Fans heute Stein und Bein darauf schwören würden, dass in diesem Film ebenfalls Terence Hill mitgespielt hätte. Das so etwas bei Fans passieren kann (die den Film aber selber nicht in einer eigenen Sammlung besitzen), liegt aber auch darin begründet, dass dieser gesuchte Filmbeitrag in den deutschen Fernsehprogrammen einem eben nicht in gewissen regelmäßigen Abständen um die Ohren gehauen wird. Ja, ich hatte diesen gesuchten Film damals auch nur einmal im Fernsehen gesehen und zu diesem Zeitpunkt (leider) gerade keine freie oder überspielbare VHS-Kasette zur Hand. Danach sah ich ihn jedenfalls nicht mehr zu den besten Sendezeiten, egal bei welchem Fernsehprogramm.

Ach ja, es gab später hierzu auch einen zweiten Teil, aber bei dem spielte dann wiederum Bud Spencer nicht selbst mit. Doch jetzt ist genug, denn ich werde noch ein oder zwei Vitamin-Tees mit ordentlich purer Zitrone reinziehen und wohl wieder recht früh in mein warmes Bett verschwinden. Also bis demnächst in alter Frische und hoffentlich wieder etwas gesünder als jetzt (nicht das mir ein anderer meint, mir noch so eine galoppierende Schwindsucht an den Hals hängen zu müssen).

Im Staub der Sterne
Im Staub der Sterne
mit Jana Brejchova, Alfred Struwe, Ekkehard Schall, Silvia Popovici, Leon Niemczyk, Mihai Mereuta, Zephi Alsec, Violeta Andrei, Regine Heintze u.a.
Regie: Gottfried Kollditz
Drehbuch: Joachim Hellwig
Produktion: Helmut Klein
Genre: Science Fiction
Laufzeit: 95 Minuten
DVD/FSK: 6 Jahre
Drei-DVD-Box: Science Fiction Special-Edition
Weitere SF-Filme: Der schweigende Stern und Eolomea
Gesamtspielzeit aller drei Filme: 265 Minuten
Bonus: 8-seitiges-Booklet, Soundtrack CD  
Vertrieb: Icestrorm Entertainment GmbH
DDR 1976

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Kommentare  

#1 DarkDancer 2018-03-10 06:35
Zu dem DDR Klassiker kann ich nichts beitragen,weil nie gesehen und wohl auch nie sehen werde.
Der Ausblick hingegen ist seit vielen Jahren einer meiner Lieblinge.
Eine gute Geschichte mit der Moral Verbrechen zahlt sich nicht aus, Und dazu Die unvergleichliche Brandt Synchro.
Bei vielen Der alten Klopper Filme bin ich heute eher etwas peinlich berührt bei manchen Sprüchen aber hier passen sie wie Faust auf Auge.
In dem Sinne. Schönes WE Kahler Macker,grosser kälter Kacker,nackter Kater.
#2 Toni 2018-03-10 11:09
Meine Oma hat bei einem Fall von akuter Erkältung immer ein Hausrezept gehabt: Man bekam eine getragene Socke mit einer Zwiebel darin um den Hals gehangen. Anschließend hattest du zwar Hautfäule, aber das Kratzen im Hals war weg. Gute Besserung.

Bud Spencer ohne seinen Sidekick (oder umgekehrt) - da war mal was.
Die Filme waren schon allein wegen der deutschen Übersetzung klasse: "Wenn du meinst, du hast einen Doofen vor dir, dann bist du bei mir genau an der richtigen Adresse..."
#3 Laurin 2018-03-10 11:51
Mir würde ja schon der Name von Buds Sidekick reichen, dann kommt man zwangsläufig auf den Filmtitel. :lol:
Würde denn z.B. der Name Ricky Bruch da in gewisser Weise weiterhelfen??? :-*
Aber DarkDancer scheint da ja schon im Bilde zu sein. ;-)

@ Toni:
Die Sache mit der Zwiebel und der getragenen Socke würde bei mir Probleme mitbringen. Ich esse nämlich gerne schon mal so eine Zwiebel und dann wäre am nächsten Tag eventuell nach dem aufwachen von der Zwiebel als wohl auch der alten Socke nicht mehr viel zu sehen.
Allerdings habe ich mit dem Hals auch wenig Probleme. Da macht die völlig verschleimte Lunge, der Kreislauf, der Druck im Kopf (nicht zu verwechseln mit Kopfschmerzen) und die Gliederschmerzen mir im Moment immer noch mehr sorgen, obwohl ich langsam wohl wieder Licht am Ende des Tunnels sehen kann.
#4 Harantor 2018-03-10 12:05
Der Sidekick hat die Initialen GG und spielte 1970 an der Serite von Senta Berger in einem Film über Frauen, dessen Buch unter anderem von Lina Wertmüller verfasst wurde
#5 Laurin 2018-03-10 13:20
Stimmt Harantor.
Das war 1970 wohl der allgemeine filmische Beitrag zur Feminismus-Debatte ... oder so ... öhm?! :-*
#6 Andreas Decker 2018-03-10 14:10
Na ja, den Film habe ich nicht gesehen. Und werde ich wohl auch nicht.

In dem Fall muss man das Lexikon aber mal in Schutz nehmen. Das ist nun wirklich keine weltbewegende Klamotte. Der einzige Hill/Spencer - auch wenn hier Hill GG ist - wo ich gelegentlich reinsehe, da er oft wiederholt wird, ist "4 Fäuste". Kaufen würde ich den aber auch nicht.

Als Kind fand ich die Brandt-Synchros toll, heute finde ich sie im Prinzip ätzend. Wenn man es genau nimmt, verfälschen sie den Film genauso heftig - wenn nicht noch heftiger - als die stets angekreideten Schnitte. Das eine ist nur süß, das andere sauer. Eine Dampfwalze ist beides.
#7 AARN MUNRO 2018-03-14 08:31
Eolomea war immerhin von der Idee her gut, auch die Ausführung war nicht soo schlecht. Habe ihn damals im DDR-Fernsehen gesehen, dass zu uns nach west-Berlin herüberschwappte. Due DDR hatte immerhin viele gute SF-Autoren von Büchern. Leider wurden nicht viele davon selbst als Filme umgesetzt. Hätte mir so manchen K.-H.-Tuschel gern verfilmt gesehen.

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