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Ein phantastischer Filmklassiker - Hippies, Blutdurst und die Stadt der Mörder

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 111
Hippies, Blutdurst und die Stadt der Mörder

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. In den 80ern mogelten sich dann die Vampire unters gemeine Volk.

The Lost Boys (The Lost Boys)The Lost Boys (The Lost Boys)
Der Name Richard Donner sollte eigentlich jedem ein Begriff sein, der sich mit Filmen aus dem Bereich des Phantastischen ein wenig beschäftigt. Da wären z.B. unter seiner Regie Filme zu nennen wie DAS OMEN (1976) mit Gregory Peck (bereits in DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER vorgestellt), SUPERMAN (1978) mit Christopher Reeve oder aber DIE GOONIES (1985) mit z.B. Corey Feldman, der auch in diesem nun vorzustellenden Film eine nicht unwichtige Rolle als Edgar Frog spielt. Aber auch so mancher Actionfilm geht da auf seine Kosten wie z.B. die durchaus recht berühmten LETHAL WEAPON Filmreihe mit Mel Gibson und Danny Glover als die Chaoten-Cops Martin Riggs und Roger Murtaugh (1986 sowie Teil 2./1988, Teil 3./1992 und Teil 4./1998).

Zu Beginn seiner Karriere war Donner allerdings eher als Regisseur in diversen Fernsehproduktionen wie etwa THE TWILIGHT ZONE bekannt. Hier dürfte er in den Jahren 1959 bis 1964 recht produktiv gewesen sein.

Aber auch als Produzent war Richard Donner durchaus im Filmgeschäft zu finden. Sei es nun der Film TALES FROM THE CRYPT 2 aus dem Jahre 1989 (Regie hier unter anderem Tom Holland) oder DAS RITUAL - IM BANN DES BÖSEN (2001 unter der Regie von Avi Nesher). Hier ist daher als erste Produktionsarbeit eben auch der Film THE LOST BOYS (1987) zu nennen.

The Lost Boys (The Lost Boys)Eine etwas schwere Geburt eines passenden Regisseur:
Eigentlich sollte Donner bei THE LOST BOYS auch auf dem Regiestuhl seine Fertigkeiten einbringen, doch die zusätzliche Regiearbeit an diesem Horrorfilm mit einer Mischung aus Vampirfilm und schwarzer Komödie lehnte Richard Donner sinerseits ab.

Da Richard Donner es sich also nicht auch noch auf dem Regiestuhl bequem machen wollte, zog man für THE LOST BOYS nun die Regisseurin Mary Lambert heran, die im gleichen Jahr auch Regie im Film SIESTA führte. Bekannt sein dürfte sie aber eher durch ihre Regiearbeiten in Filmen und Fernsehepisoden des phantastischen Genre wie TALES FROM THE CRYPT (Episode COLLECTION COMPLETED/1989), FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE (Verfilmung von 1989 nach Stephen King, der hier auch das Drehbuch schrieb), als auch die Fortsetzung FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE 2 (aus dem Jahre 1992) oder dem Horrorfilm DÜSTERE LEGENDEN 3 aus dem Jahr 2005 sein. Sieht man sich diese kleine Auswahl an Arbeiten im Bereich des Horrorfilm an, so dürfte man meinen, dass Mary Lambert durchaus ein kleines Händchen für die Sparte aus Schockeffekten und Gänsehaut vorweisen konnte, wenn sie nicht gerade auch Musikvideos für Songs wie BORDERLINE und LIKE A VIRGIN für die Sängerin Madonna (insgesamt drehte sie fünf Musikvideos von 1984 bis 1989 mit Madonna), oder z.B. für den Song CONTROL der Sängerin Janet Jackson (insgesamt 1986 zwei Musikvideos) drehte. Doch leider gab es recht bald einige kreative Differenzen, weshalb man Mary Lambert dann als Regisseurin für THE LOST BOYS wieder durch Joel Schumacher ersetzte.

Joel Schumacher wiederum dürfte eigentlich auch recht bekannt sein durch Filme wie DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE DER MRS. K. von 1981 mit Lily Tomlin (Science Fiction Filmkomödie), oder späterhin mit dem Horrorfilm FLATLINERS - HEUTE IST EIN GUTER TAG ZUM STERBEN (1990) mit Kiefer Sutherland, der in dem Film THE LOST BOYS dann auch eine wesentliche Rolle spielen sollte. Auch zwei BATMAN-Filme gingen auf sein Konto wie BATMAN FOREVER (1995 mit Val Kilmer) oder BATMAN & ROBIN (1997 mit George Clooney). Besonders mit letzterem BATMAN-Film legte er dieser Filmreihe durch Clooney in der Hauptrolle einen ziemlichen Tiefpunkt hin, den ihm die Fans des dunklen Rächers aus Gotham City auch ziemlich übel nahmen. Das Schumacher allerdings auch richtige Gänsehaut mit durchaus wirklich minimalistischen Schockszenen zaubern konnte, bewies er dann z.B. recht eindrucksvoll in dem Film 8MM - ACHT MILLIMETER aus dem Jahr 1999 mit Nicolas Cage, wo er sich dem Thema der brutalen wie tödlichen Snuff-Pornos annahm (von mir damals hier im ZAUBERSPIEGEL ebenfalls schon mal eingehender besprochen).

The Lost Boys (The Lost Boys)Sutherland, die Coreys und die Sache mit den Fortsetzungen:
Das man mit dem Film THE LOST BOYS nicht nur eine in sich abgeschlossene Einzelgeschichte in die Kinos bringen wollte, war schon während der Dreharbeiten wohl eine ausgemachte Sache gewesen. Und auch in einer filmischen Fortsetzung sollte wieder Kiefer Sutherland als Vampir eine wesendliche Rolle spielen. Man kann dies sogar anhand des vorliegenden Films selbst recht gut erkennen, wenn man genau aufpasst (der berühmte Wink mit der Dachlatte). Denn der Vampir David (Kiefer Sutherland) wird im finalen Kampf zwar an den aufgehängten Geweihen aufgespießt und stirbt so scheinbar. Doch entgegen den anderen Vampiren, die sich samt und sonders völlig auflösen, bleibt sein Körper ansonsten eher unversehrt. Selbst einen Titel hatte man schon für die Fortsetzung, den man dann als THE LOST GIRLS in die Kinos bringen wollte.

Zu THE LOST GIRLS wurde dann sogar ein entsprechendes Drehbuch verfasst, allerdings ging in Sachen Fortsetzung den Machern dann irgendwie doch die Puste aus. Der Film selbst wurde jedenfalls nie gedreht. Die kanadische Mystery-Serie LOST GIRL (2010 - 2015 mit insgesamt 77 Episoden in 5 Staffeln) hat hier übrigens nur eine Ähnlichkeit hinsichtlich des Titels, hat aber mit dem Film THE LOST BOYS und der geplanten Fortsetzung überhaupt nichts zu tun.

Eine Fortsetzung gab es für THE LOST BOYS allerdings schon irgendwie, doch die spielte sich dann nicht im Kino, sondern z.B. in Sachen Comichefte ab, die unter dem Titel LOST BOYS: REIGN OF FROGS  seitens WILDSTORM bekannt wurden und von Mai bis August 2008 ein kurzes Gastspiel gaben. Im Juli 2008 kam allerdings auch eine filmische Fortsetzung unter dem Titel LOST BOYS 2: THE TRIBE auf dem Markt, in der von der Originalbesetzung z.B. noch Corey Feldman als einer der Frog-Brüder mitspielt. LOST BOYS 2: THE TRIBE hatte jedoch nie ein Kino von innen gesehen, sondern wurde direkt und ohne schnörkellose Umwege gleich als DVD auf den Ladentisch geworfen.

The Lost Boys (The Lost Boys)Was die Fans anging, so hinterließ diese Fortsetzung keine wesentlich positive Spuren. Interessant dürfte aber hierbei durchaus sein, das hier in der Rolle des Shane der Schauspieler Angus Redford Sutherland mitspielte, der wiederum ein Halbbruder von Kiefer Sutherland ist. Jamison Newlander als Alan Frog wird zwar auch irgendwie unter ferner liefen genannt, schien in dieser Fortsetzung, die mir aber leider nicht zur Einsichtnahme vorliegt, kaum keine wesentliche Rolle zu spielen. Auch Corey Haim, der in THE LOST BOYS eine der Hauptrollen spielte, wirkte in dieser reinen DVD-Produktion nochmals als Sam Emerson mit, rangierte aber eigentlich wegen seiner Kokain- und Crack-Sucht ebenfalls nur noch unter ferner liefen. Corey Haim selbst verstarb infolge seiner Drogensucht, gepaart mit einem Herzleiden und einer Lungenentzündung am 10 März 2010 im Providence St. Joseph Medical Center. Erst danach - 2011 in der ABC-Show NIGHTLINE - bestätigte dann Corey Feldman offiziell öffentlich, das sowohl er als auch Haim in der Filmbranche der 80er Jahre Opfer sexuellen Missbrauchs geworden waren.  

Mit LOST BOYS: THE THIRST kam dann 2010 die zweite Fortsetzung ebenfalls wieder nur als DVD auf den Markt. Auch hier spielt Corey Feldman als Edgar Frog wieder mit. Aber auch Jamison Newlander schlüpft in dieser Fortsetzung wieder in die Rolle von Alan Frog, den er ja bereits im Originalfilm THE LOST BOYS und  LOST BOYS 2: THE TRIBE verkörperte. Aber auch diese zweite Fortsetzung hinterließ keine wirklich nennenswerten Spuren im Genre.

The Lost Boys (The Lost Boys)Die Sache mit der Musik und einem Roman zum Film:
Der Titelsong PEOPLE ARE STRANGE aus dem Film THE LOST BOYS ist eigentlich ein Musik-Klassiker der berühmten Band THE DOORS.  Für den Film selbst griff man allerdings auf eine Coverversion der britischen Band ECHO & THE BUNNYMAN zurück. Die für den Song charakteristische Orgelmusik jedoch wird auch in dieser Coverversion von dem THE DOORS-Mitbegründer Ray Manzarek gespielt.

Den Leitsong CRY LITTLE SISTER wurde indessen von Gerard McMahon beigesteuert, der hier aber unter dem Pseudonym Gerard McMann aufgeführt wird.

Wer dann damals noch die Filmhandlung als Taschenbuch lesen wollte, konnte dies auch noch nachträglich tun, denn der Verlag BASTEI LÜBBE veröffentlichte hierzu 1988 die Originalausgabe von 1987 als Buch zum Film unter dem Titel LOST BOYS. Geschrieben hatte es Craig Shaw Gardner und ins Deutsche wurde es seiner Zeit übersetzt von Hans Wolf Sommer. Sogar die damalige ISBN-Nummer kann man noch finden auf der betreffenden Seite des Internetmagazins PHANTASTIK COUCH. Was übrigens Bücher zu diversen Filmen anging, schien dies nicht die einzige Arbeit von Gardner zu sein, denn zu den Kinofilmen BATMAN oder BATMANS RÜCKKEHR (diese z.B. im Goldmann Verlag erschienen) sowie ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT Teil 2 und 3 taucht Gardner als Autor ebenfalls auf. Es gab darüber hinaus auch noch weitere Veröffentlichungen seitens Craig Shaw Gardner, nur erfährt man leider auch auf den betreffenden Seiten von PHANTASTIK COUCH nicht wirklich etwas über die betreffenden Inhalte seiner in Deutschland verlegten Romane, seinem Schreibstil oder gar etwas erhellendes über den Autor selbst.

Ich muss hierzu auch gestehen, das ich bis vor kurzem selbst nicht wusste, ob es für den Film THE LOST BOYS überhaupt einen Roman zum Film gab. Die Information erhielt ich erst über einen Kommentar des Users "Erlkönig" hinsichtlich des letzten Beitrag von mir in der Reihe DER FILMKLASSIKER. Hierfür daher von dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die etwas erhellende Information. Das man von diesem Roman nachträglich nicht wirklich etwas mitbekommt, liegt schlicht aber auch daran, das bei den vielen Informationen, die ich zum Film THE LOST BOYS selbst finden konnte, stets über einen Roman zum besagten Film recht auffällig geschwiegen wird. Somit bin auch ich leider nicht in der Lage, hier etwas zu dem besagten Roman oder über den Autor selbst noch etwas erhellendes in Kurzform beizusteuern. Leider drängt zudem die Zeit schon wieder, denn dieser Artikel muss auch fertig werden um pünktlich im ZAUBERSPIEGEL erscheinen zu können, so das eine gezielte Recherche zu dem besagten Autor leider auch meinerseits unter den Tisch fallen muss. Vielleicht fühlt sich hier aber ein Leser oder eine Leserin eher berufen, in Sachen Craig Shaw Gardner tiefer im Internet zu graben und uns hier mit einem entsprechenden Artikel für den ZAUBERSPIEGEL vielleicht zu erfreuen.

Kommen wir aber nun langsam mal zur eigentlichen Handlung des Films THE LOST BOYS, der wirklich nicht schlecht umgesetzt wurde, was man allerdings von den diversen, auf DVD direkt veröffentlichten Fortsetzungen nicht gerade behaupten kann, wenn man hierzu gezielt die diversen Kritiken verinnerlicht.

The Lost Boys (The Lost Boys)Blutgierige Bekanntschaften in Santa Carla:
Die Familie Emerson (Mutter Lucy und ihre Söhne Michael und Sam) ziehen nach Santa Carla um. So ganz freiwillig natürlich nicht, aber ihnen bleiben finanziell leider auch keine anderen Alternativen als bei Lucys Vater einzuziehen, der wie viele in Santa Carla nie wirklich aus der Hippie-Zeit der 70er heraus gekommen ist. Das man Santa Carla unter der Hand allerdings auch noch als die Hauptstadt der Mörder bezeichnet, macht die Sache auch nicht wirklich besser.

Die Begeisterung ihrer Söhne hält sich jedenfalls ziemlich in Grenzen. Doch schon recht bald verliebt sich Michael auf dem Rummelplatz in die hübsche wie auch geheimnisvolle Star. Doch Star ist nicht so einfach zu gewinnen, denn sie scheint sich ganz alleine um ihren kleinen Bruder kümmern zu müssen und scheint auch noch mit David, dem Anführer einer Rockerclique etwas fester befreundet zu sein. So versucht er nicht nur Star beeindrucken zu wollen, sondern auch von David und seiner Clique anerkannt zu werden, der ihn gleich auch auf die Probe stellt, indem er Michael zu einem gefährlichen Motoradwettrennen animiert.

Michaels jüngerer Bruder Sam gruselt sich zuerst einmal vor Großvaters ausgestopften Tieren und trifft auf seinem Streifzug in einem Comic-Shop dann auf die Gebrüder Frog, die sich ihm als Vampirjäger vorstellen. Damit Sam auch ja lernt, wie man sich gegen Vampire zur Wehr setzt, schwatzen sie ihm auch gleich mal einen Comic in Sachen Horror und Vampire auf. Dabei ist Sam erst einmal völlig davon überzeugt, dass die Frog-Brüder wohl nicht mehr alle Murmeln im Oberstübchen haben dürften. Ganz anders ergeht es Michael indessen bei David und seiner Clique, die den Neuen scheinbar recht gerne in ihrem Kreis aufnehmen würden. Die Warnung von Star jedenfalls, dass das Getränkt das David ihm anbietet kein Wein sondern Blut ist, hält Michael zuerst für einen seltsamen Scherz des Mädchens und stößt mit David an.

In der Folgezeit scheint Michael am Tage immer gereizter auf Sonnenlicht zu reagieren, während seine Mutter Lucy bereits Glück im Hinblick einer neuen Arbeitsstelle hat. Max, wie der nette Ladenbesitzer mit Vornamen heißt, scheint aber auch sonst von Lucy ziemlich angetan zu sein. Das wiederum kommt ihrem jüngsten Sohn Sam nicht wirklich gelegen, dem das seltsame Verhalten von Michael schon in arge Sorgenfalten stößt. Sollten die Frog-Brüder doch recht damit haben, das in Santa Carla die vielen verschwundenen Menschen alle butrünstigen Vampiren zum Opfer gefallen sind? Als Max jedenfalls zum Essen bei Lucy eingeladen wird, läd Sam gleich auch die Frog-Brüder mit ein, was seiner Mutter weniger gelegen kommt. Das Abendessen wird dann auch eher ein mittleres Fiasko, denn Sam und die Frogs wollen Max als Obervampir entlarven, was jedoch auf ganzer Linie völlig daneben geht.

Michael hat indessen in diesem Punkt schon tiefere Erkenntnisse, auch wenn er liebend gerne darauf verzichtet hätte. Denn David und seine Jungs stellen sich als wirklich blutgierige Vampire heraus und ihm selbst geht es, wenn es um Tageslicht und seltsame Gelüste geht, auch nicht mehr so wirklich gut. Doch Sam, der längst gemerkt hat, wo es bei seinem großen Bruder kränkelt, kommt ihm mit der Unterstützung der Frog-Brüder zu Hilfe, wobei es ihnen sogar gelingt, einen der Vampire in deren eigener Höhle zu töten.

Das bleibt natürlich nicht unbemerkt und da Michael auf der Flucht auch gleich die hübsche Star und ihren kleinen Bruder mitgenommen hat, um sie vor David zu beschützen, wird das Haus ihres Großvaters auch in der Nacht gleich zu ihrem Angriffspunkt. Gemeinsam mit ihrer Mutter Lucy scheint es Michael und den anderen zu gelingen, die angreifenden Vampire zu besiegen. Doch dann stellt sich zu ihrem Entsetzen heraus, das Max nicht nur der Vater aller Jungs der blutsaugenden Rockerclique war, sondern, wie die Frog-Brüder bereits vermuteten, auch der Obervampir in Santa Carla ist. An diesem Brocken scheinen sie sich eher die eigenen Zähne auszubeißen, würde nicht plötzlich ihr Großvater auftauchen und den gefährlichen Obervampir flott mal pfählen. Mit ihm endet dann auch der Spuk und auch Michael muss nun keine Angst mehr haben, sich völlig in einen Vampir zu verwandeln.  

The Lost Boys (The Lost Boys)Meine Filmkritik:
Ich weiß wirklich nicht warum, aber unser damals noch recht junger Schauspieler Corey Haim, über den ich bereits vor kurzem in DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER zum Film DER WERWOLF VON TARKER MILLS nach den Kalendergeschichten von Stephen King (der ja auch persönlich irgendwie das Drehbuch vergurkte) berichtete, nervt auch hier wieder recht unsäglich. Er dürfte jedenfalls der erste jugendliche Darsteller sein, der es irgendwie schafft, mir beständig in jeder erdenklichen Rolle gnadenlos auf die Nüsse zu gehen.

Einen solchen darstellerischen Sonnenschein mit Hummeln im Hintern konnte man schlicht gesagt wohl wirklich nur in den 80er Jahren halbwegs ertragen. Hätte man den Film nicht gerade in einer der Hauptrollen mit ihm besetzt, der Film THE LOST BOYS hätte mit Sicherheit noch einen Zacken besser in meiner persönlichen Bewertung abgeschnitten.

Aber auch trotz Corey Haim kann ich hier schon einmal sagen, das dieser Beitrag zum phantastischen Thema "Vampire" noch lockere vier von insgesamt fünf Popcorntütchen bei mir einfahren konnte. Wie gesagt, Haim hat bei dieser positiven Bewertung absolut nichts beigetragen und auch die Handlung an sich schwächelt schon einmal an dem einen oder anderen kleinen Punkt. Doch als Gesamtpaket wusste der Film mich durchweg doch bisher immer gut zu unterhalten und die Darstellung der Blutsauger als Rockerclique hatte ebenfalls etwas erfrischendes. Hier muss ich dann auch mal besonders die darstellerische Leistung von Kiefer Sutherland hervorheben, der in einigen Szenen wirklich gruselig herüber kommt. Aber auch Corey Feldman konnte mir mit seinem auftreten oftmals ein Grinsen entlocken.

Das Sutherland im Film Handschuhe trägt, war im übrigen nicht der Modeerscheinung der 80er Jahre geschuldet gewesen, sondern der Tatsache, das er während der Dreharbeiten bei einer Motoradszene sich am Arm verletzt hatte (es soll sich hierbei um einen Bruch gehandelt haben). Um diese wohl auch an einer Hand sichtbaren Verletzung im Film kaschieren zu können, verpasste man ihm also über den gesamten Film die Handschuhe. Ansonsten setzte man in Sachen Mode ziemlich stark auf einen gewissen Hippie-Flair, der jedoch den typischen 80er Jahre Stil des Films nur mäßig überdecken konnte.

The Lost Boys (The Lost Boys)Aber auch die diversen komödiantischen Elemente des Films passen sich recht sauber in die Gesamthandlung ein und wirken niemals aufgesetzt oder gar albern, wie man es recht oft bei manchen US-Produktionen leider erleben muss.

Auch die Filmmusik an sich fügt sich recht ansprechend und harmonisch in der Gesamthandlung des Films THE LOST BOYS ein und wirkt zu keinem Zeitpunkt eher störend. Bleibt nur zu erwähnen, das Jami Gertz zwar in dem Film nicht unbedingt mit schauspielerischen Höchstleistungen glänzt, aber als weiblicher Blickfang peppt sie den Film durchaus auch schon gut auf.

Ausblick:
Beim nächsten Beitrag zu DER FILMKLASSIKER werden wir uns mal wieder dem Western zuwenden. Mal ehrlich, kennst du einen Western, dann überraschen dich die nächsten Filme dieses Genre in der Regel (Ausnahmen gibt es natürlich immer mal wieder) nicht unbedingt wirklich. Das Grundgerüst ist oft ziemlich ähnlich und das gilt in diesem Fall für eben das Grundgerüst z.B. von einer Stadt im stets staubigen Westen, guten und bösen Farmern, Revolvermännern und dem ganzen dazugehörigen Pathos.

Wenn man dann in einer Runde von Freunden dieses Genre fragen würde, worum es bei dieser Auseinandersetzung vielleicht gehen könnte, so dürften hier nicht wenige dieser Fans gleich auf zumindest ein brauchbares Wasserloch tippen, das auf dem Land des guten Farmers liegt, was dem bösen Farmer natürlich wiederum ein Dorn im Auge sein dürfte. Und klar, während der gute Farmer mit seinem Flecken Land mit sich, seiner Arbeit und damit wohl auch dem Rest der Welt völlig zufrieden ist, will der böse Farmer natürlich auch noch expandieren. Wenn es denn sein muss auch über den Leichen seiner eigentlich doch recht netten Nachbarn.

Na ja, irgendwie kennt man solche ähnlichen Verhaltensweisen wie bei de bösen Farmern auch in vielen anderen Bereichen eines (sogenannten) funktionierenden Wirtschaftsraum. Man nennt das Kapitalismus, den man aber in den USA nun wirklich nicht kritisieren sollte, wenn man sich hier keine Feinde machen will. Ein Teufelskreis, weshalb man daher in Sachen Western für böse Farmer und Revolvermänner sowieso eine Drehtür einbauen könnte.

Um also auch an diesen Zuständen noch etwas positives zu finden bedarf es daher eines Helden, der sich für eine miese Bezahlung und eventuell einem Sheriffstern (man muss ja was haben worauf andere zielen können) in die Runde wirft, um den bösen Gesellen zumindest einige gewisse Schranken aufzuzeigen. Das Böse ist halt eben nicht mehr so böse, wenn es sich im Rahmen gewisser Grenzen bewegt und wenn es versucht diese Grenzen doch zu überschreiten, dann muss man ihm eben aufs Maul hauen oder gleich eine Revolverkugel in die Hühnerbrust stanzen.

Das ganze würde ja eigentlich als Grundgerüst nun reichen. Tut es eigentlich auch, also fängt man nun also an die variablen Zwischenräume auszufüllen, die dieses Gerüst noch aufweist. Der Held (oder einer der Helden) darf (wie in dem Film der nächsten Woche) vielleicht ein Handicap aufweisen oder erhalten, damit es spannender wird. Und dann braucht er zumindest noch einen oder mehr Hilfskräfte, die ihm hinterher stolpern und auch irgendwie durch ein gewisses (aber bitte individuelles) Handicap nicht gleich alle wie Supermänner mit Sporen wirken. Wie wäre es damit, das einer davon mit dem Messer recht flink ist, aber zum schießen einfach nicht taugt. Ein weiterer das Rentenalter wohl schon überschritten haben dürfte und nun mit einem plärrenden Instrument nervt während eventuell der Co-Held irgendwie erst einmal an der Flasche hängt und ewig braucht, um überhaupt wieder nüchtern zu werden. Ganz unter uns gesagt, natürlich ist an diesem Zustand dann wohl mal wieder eine schöne Frau schuld ... was sonst.

Doch dieser Western der nächsten Woche hat noch weitere auffällige Ähnlichkeiten zu zwei weiteren Western die auch noch (also alle Drei) wiederum vom gleichen Rgisseur stammen. Und was zumindest einen Darsteller angeht, darf der sich in der Heldenrolle dann auch noch in jedem dieser drei Western tummeln. Man nimmt also faktisch immer das gleiche Grundgerüst und füllt die Zwischenräume dann nur noch mehr oder weniger flexibel aus. Ach ja, natürlich verzehrt sich in dem Film der nächsten Woche auch eine hübsche Dame nach dem Helden, aber der scheint zwar auch von ihr angetan zu sein, weiß aber (vielleicht wegen mangelhafter sexueller Aufklärung) zuerst nicht wirklich auf ihre offensichtlichen Paarungswünsche entsprechend zu reagieren und spielt lieber erst einmal das einsamen Raubein, der für die "gute Sache" durch die Lande zieht und ab und zu mal böse Leute umlegt.

Ihr fragt euch natürlich jetzt, wie ihr genau den gesuchten Film erraten sollt, wenn es da noch weitere gibt, die sich offensichtlich auch noch ziemlich ähnlich sind (jetzt müsstet ihr mal mein teuflisches Grinsen im Gesicht sehen)? Na, dies ist eigentlich sogar recht einfach, zumindest, wenn ihr genau mitgelesen habt und  die offensichtlichen Füllmengen dieses filmischen Grundgerüst richtig zuordnet. In diesem Sinne also viel Spaß beim raten, denn mehr Hinweise gibt es von mir nicht.

The Lost Boys (The Lost Boys)
The Lost Boys
(The Lost Boys)
mit Kiefer Sutherland, Jason Patric, Diana Wiest, Jami Gertz, Corey Haim, Edward Herrmann, Barnard Hughes, Corey Feldman, Jamison Lewlander, Alex Winter, Brooke McCarter, Billy Wirth, Chance Michael Corbitt, Timmy Cappello, Nori Morgan u.a.
Regie: Joel Schumacher
Drehbuch: James Jeremias, Janice Fischer, Jeffrey Boam
Produktion: Richard Donner
Genre: Horror/Komödie
Laufzeit: 93 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Warner Home Videos - DVD
USA 1987

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Kommentare  

#1 Harantor 2017-11-03 22:12
Zum Ausblick: "It is the middle one" (um Monty Pythons "How not to be seen" fast korrekt zu zitieren ...
#2 Friedhelm 2017-11-04 00:32
Wie bereits letzten Samstag erwähnt, habe ich "Lost Boys" nur auf DVD gesehen. Fand ich schon recht gut - aber ich werde wohl immer ein Fan des klassischen Vampir-Plots bleiben.

Zum Ausblick: Das Ding habe ich auch auf DVD -und ich kann mich an Zeiten erinnern, wo der Streifen immer mal wieder in der ARD lief.

Der Held muss sich mit einer Kugel im Rücken rumschlagen - und ein anderer (dessen Sohn seit längerem in einer Neuauflage der klassischen Krimireihe "Hawaii 50" mitwirkt)
bringt den versoffenen Sheriff mit einer recht ekelhaften "Medizin" wieder auf die Beine..

Ich denke man kann da gar nicht mehr "zuviel verraten", weil den Film eigentlich eh jeder kennt.
Sollte ich mich hier allerdings irren -und jemandem den Ratespaß verdorben haben- werde ich die gleiche Medizin zu Strafe selber trinken.. :cry:
#3 Andreas Decker 2017-11-04 11:10
Es fällt heute schwer, Sutherland sich als Vampir vorzustellen. Irgendwie hat ihn "Jack Bauer" doch arg geprägt.

Ich habe den Film schon ewig nicht mehr gesehen. Der andere Vampirfilm desselben Jahres "Near Dark", hat sich mir stärker eingeprägt. Der ist ja auch ohne Ende kopiert worden, so wie alle innovativen Filme.

Ach ja, besagte Western kann ich ohne nachzuschlagen nicht mehr auseinanderhalten. Ging es im Original nicht ua um die typische Hollywood-Mär, dass ein Alkoholiker über Nacht trocken wird? (Außer dass der Patriarch immer recht hat?) Ich glaube, der gemeinte ist der, den ich am Schwächsten finde. Da würde ich mir eher eine Folge von Hawaii 5 O ansehen. Das ist zwar auch schrecklicher Schund, aber Danno (besagten Sohn) habe ich in mein Herz geschlossen. :-)

Gardner hat diverse Fantasyromane geschrieben. Auf deutsch hießen die zb. "Zwergenzwist im Monsterland". Also eher was auf der parodistischen Schiene. Ich kenne nur die Buffy-Romane von ihm, und die waren oberflächlicher Mist.
#4 Laurin 2017-11-04 12:39
@ Harantor:
Dem möchte ich hier auch wirklich nicht widersprechen. ;-)

@ Friedhelm:
Ja, die ARD hast du als Serientäter schon recht gut eingegrenzt, was den Film im "Ausblick" betrifft. Der Kelch mit der (ekligen) Medizin geht also an dir vorüber.
Zum Film dieser Woche selbst: Natürlich hat der "klassische Vampir-Plot" seinen ganz eigenen Reiz, den auch ich sehr zu schätzen weiß. Der ließ sich allerdings wohl schon in den 80er Jahren nur noch bedingt gut vermarkten, es sei denn, man wollte gerade die gefühlte tausendste Neuverfilmung (oder entsprechend abgewandelte Version) des Dracula-Stoffes von Stoker unters Volk bringen.

@ Andreas Decker:
"Near Dark" sagt mir gerade überhaupt nichts (was ja schon etwas heißen will). Kann da also nichts zu sagen oder aus dem Stand heraus einen Vergleich ziehen.
Was Sutherland anging stimme ich dir schon zu. "Jack Bauer" wird ihm noch verdammt lange nachlaufen in seinem Beruf. Da hat er bei mir allerdings Glück, denn die Serie "24" hatte bei mir nicht diesen durchschlagenden Erfolg, weshalb ich nur zu Anfang den einen oder anderen Blick riskierte. Danach hatte ich diese Art von Serie aber schnell zu den Akten gelegt. Da blieb mir der Schauspieler doch prägender aus Filmen wie "Stand by Me", "Flatliners" (wo er ja auch in der 2017er Neuverfilmung wieder eine Rolle spielt) oder "Mirrors" haften, um hier nur mal halbwegs auch im Bereich des selbigen Genre zu bleiben.

Was den besagten Sohn (Figur des "Danno" aus der Serie "Hawaii 5O") angeht, da kann ich wiederum nicht mitreden. Habe gerade mal eine Episode der Serie überhaupt vor einigen Wochen mal gesehen. Das liegt aber daran, das mich US-Krimiserien seit Jahren irgendwie nicht mehr wirklich aufs Sofa zerren können. Der Alkohol spielt aber in allen drei ähnlich gelagerten Western eine gewichtige Rolle. Lustig hierbei ist, das man z.B. sogar Bier als Hilfsmittel für einen Alkoholiker ansieht (gut erkennbar z.B. im ersten der drei Western), was eben bei einem Alkoholiker genauso viel hilft, als versuche man mit dem Flammenwerfer ein brennendes Haus zu löschen.

Gardner sagt mir indessen nicht wirklich etwas, auch wenn ich zwei ältere (dünne von "Cultfish"/Band 1 und 2) "Buffy" Romane mein eigen nenne. Die stammen allerdings nicht aus der Feder von Gardner. Aber vielleicht nimmt sich ja mal wirklich jemand sich dieses Autoren an. Interessant wäre es ja durchaus.
#5 Andreas Decker 2017-11-04 13:36
zitiere Laurin:

"Near Dark" sagt mir gerade überhaupt nichts (was ja schon etwas heißen will). Kann da also nichts zu sagen oder aus dem Stand heraus einen Vergleich ziehen.


Man kann ja auch nicht alles gesehen haben. :-)

"Near Dark" ist mit Lance Henrikson, einer der Ikonen des modernen Horrorfilms. Eine Mischung aus Roadmovie und Western, in der ein Rudel Vampire im Kleinbus über staubige Arizona-Straßen fährt und tötet, das Wort Vampir aber nicht einmal erwähnt wird. Der Film hat thematisch den Neuzeitvampir vorweggenommen, also nichts mehr mit Grüften, Weihwasser und Reißzähnen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es nicht mal die. War auch ziemlich splatterig.
#6 Laurin 2017-11-04 17:01
Nein, alles kann man nun wirklich nicht gesehen haben. ;-)
Ausgehend von deiner kurzen Beschreibung des Inhaltes müsste ich sogar verneinen, je etwas in dieser Form bereits einmal gesehen zu haben, was mir dann jedoch in der Erinnerung nicht hängen geblieben ist. So hat man denn auch für einen Horror-Fan wie mich noch einige Überraschungen parat. Oder anders gesagt: Ein paar leere Flecken hält das Genre immer für einen bereit. :-*
Wäre ja auch blöd, wenn es nichts mehr gäbe, was einen noch überraschen könnte. Dazu gehören nun eben auch Vampire während einer Kaffeefahrt durchs staubige Arizona. :D
#7 Friedhelm 2017-11-04 21:14
Zitat:
es sei denn, man wollte gerade die gefühlte tausendste Neuverfilmung (oder entsprechend abgewandelte Version) des Dracula-Stoffes von Stoker unters Volk bringen.
Naja, obwohl der "Dracula-Plot" tatsächlich ausgereizt ist, warte ich irgendwie immer noch auf die ultimative Buchverfilmung. Selbst "Hammers Obervampir", Christopher Lee hätte sogar daran Interesse gehabt.
Francis Ford Coppolas "Dracula-Version", aus dem Jahre 92 war zwar schon nahe dran - aber letztendlich ist daraus eher so etwas wie eine Horrorfilm-Lovestory geworden. Also nichts anderes als eine Neu-Interpretation.

Leider sind die Zeiten dafür wohl endgültig vorbei - da muss ich dir schon zustimmen.
#8 Andreas Decker 2017-11-05 14:09
A propos Dracula: Wen es interessiert,

bei BBC 4 gibt es im Moment ein als Hörspiel produziertes unverfilmtes Dracula-Drehbuch (1970) von Hammer. The unquenchable Thirst of Dracula. Regie von Mark Gatiss. wurde jetzt zu Halloween uraufgeführt.

Dracula in Indien in 1932. Ist ganz witzig und auch im Ausland, also hier, kostenlos noch 22 Tage anzuhören. Man muss halt Englisch können. ;-)

www.bbc.co.uk/programmes/b09bx9fn
#9 Laurin 2017-11-05 16:12
Zitat Andreas Decker:
Man muss halt Englisch können. ;-)

Ja, und damit fängt das Grauen an. :lol:
#10 Carn 2017-11-07 09:31
Near Dark war einer der ersten Filme von Kathrin Bigelow, und ich hätte mir gewünscht, dass sie dem Horror-Genre etwas länger treu gewesen wäre - ein sehr rauer atmosphärischer Film - besonders die Bar-Szene ist mir lange im Gedächtnis geblieben - ein Film, dem der romantische Klebstoff, mit dem man das Thema in späteren Jahren zukleisterte vollends fehlte. Toller Film.

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