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Besondere Begabungen und Fähigkeiten können ein Fluch sein - X-Men: Apokalypse

X-Men: ApokalypseBesondere Begabungen und Fähigkeiten ...
... können ein Fluch sein

X-Men: Apokalypse

Die X-MEN-Filme waren bisher mit einem recht hohen Erfolg an den Kinokassen gesegnet. Auch der Film X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG als Reboot nach der ersten Film-Trilogie um die Mutanten wurde durchaus von den Kritikern wie auch dem Publikum in den Kinos recht positiv aufgenommen. Das Problem lag aber darin, dass wohl der Film als solches (doch noch nicht) ganz die Erwartungen erfüllte, die man eigentlich in ihn gesetzt hatte.


X-Men: ApokalypseGrund genug also für Bryan Singer, der nicht nur Regie führte, sondern auch am Drehbuch mitgearbeitet hatte, die alten Mutanten zurück zu holen und dabei nun in X-MEN: APOKALYPSE das ganze mit weiteren Mutanten aufzufrischen, die aus den Comics den Fans recht bekannt waren. Des weiteren sorgte er mit einigen wenigen Kostümen, die man auch aus den Comics kennt dafür, das manche Figuren für die Fans einen gewissen Wiedererkennungswert aufweisen.

Ein Problem ist z.B. bei den Filmen immer die eher gleichgeschalteten Kostüme der X-MEN. Nun könnte man rückblickend auf die Comics durchaus dieses Problem umgehen, denn schon damals bei den ersten Comics waren die weitgehend einheitlichen Kostüme des Teams eher ein Manko gewesen, weshalb die Comic-Serie um die Mutanten auch erst einmal eher schleppend verkauft wurde.

Das änderte sich bei den Comics allerdings damals schlagartig, als die entsprechenden Mutanten jeweils ihre individuellen Kostüme erhielten und somit ihre individuellen Charaktere auch optisch sichtbar gemacht wurden.


X-Men: ApokalypseEine negative Erbmasse der ersten Film-Trilogie:
Mit einem recht interessanten Zeitreise-Plot brachte Singer in X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT nicht nur die meisten beliebten Charaktere wieder unter einen Hut, er schaffte überdies auch die Wende gegenüber dem eher misslungenen dritten Film X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND aus der ersten Film-Trilogie, der bei dem Publikum und den Fans eher auf geringe Gegenliebe wegen seinem Ende stieß.

Diese Veränderung im Handlungsbogen seitens des Reboot katapultierten die Marvel-Kinoverfilmungen um die Mutanten wieder merklich nach oben und ließen die eher ungeliebte Wendung am Ende innerhalb des Handlungsablauf von X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND aber schnell vergessen.

Mit dem Film X-MEN: APOKALYPSE legte Singer nun gleichsam nach und hob die Auseinandersetzung innerhalb der Handlung auf eine neue Stufe. Ging es bisher darum, das Überleben der Mutanten selbst zu sichern - nicht zuletzt, weil die normalen Menschen ihnen und ihren Fähigkeiten sehr wenig Vertrauen entgegen brachten - so stehen sie nun vor einer eher globalen Gefahr, die Mutanten wie auch Menschen gleichsam bedroht.

Auch diese Bedrohung ist ein Mutant und sogar der wohl älteste Mutant innerhalb der Menschheitsgeschichte überhaupt. Somit scheint auch der Sprung innerhalb der Evolution nicht mehr zwingend auf das Atomzeitalter begrenzt zu sein.

X-Men: ApokalypseAPOKALYPSE ist als Bösewicht um ein Vielfaches mächtiger als die bisherigen Gegner der X-MEN. Somit wurde die Action im Film auch um einiges bombastischer ausgestaltet. Ein paar eher versteckte Witze, zum Beispiel in Richtung STAR WARS (der Schauspieler Oscar Isaac, hier in der Rolle als APOKALYPSE kaum wieder zu erkennen, spielte nämlich bereits in STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT mit, der im Vorjahr in die Kinos kam) konterkarrieren jedoch mitunter etwas die Bösartigkeit dieses Charakters.

Ein weiteres Manko ist die Menge an nicht unwichtigen Charakteren innerhalb des Films, die durchweg ihre Berechtigung haben, jedoch den Zuschauer auch ein wenig wegen ihre schieren Anzahl innerhalb der Handlung verwirren können. Zwar handelt es sich bei X-MEN: APOKALYPSE um einen der längsten Verfilmungen in Sachen X-MEN, um hier möglichst auch den verschiedenen Charakteren und dessen Darstellung den nötigen Raum zu bieten, aber die Spieldauer des Films löst hier nur bedingt das Problem, so das hier dem Zuschauer eventuell doch etwas die Übersicht verloren geht.

Potential jedoch hat der Film X-MEN: APOKALYPSE durchaus und man kann hier durchweg sagen, das man den Gegner hätte durchaus noch ansprechender hätte gestalten können. Geht es APOKALYPSE ja hier nicht um Einfluss, Reichtum oder Ruhm an sich. Vielmehr will er die Macht um der Macht willen. Er kennt dabei weder Schmerz noch Gefühle und alles was ihm nicht auf Augenhöhe das Wasser reichen kann, wird für ihn schlicht schnell zum Störfaktor, dem man sich einfach entledigt. Nur hätte man dafür auch etwas von der Breite der Altersklassen abstand nehmen müssen, die man allerdings zielgerichtet mit einer möglichst niedrigen Altersfreigabe im Kino wie auch auf DVD und BD gerade ins Auge gefasst hatte.

Die Menschheit und ihre Entwicklung an sich interessiert APOKALYPSE nämlich eigentlich nicht die Bohne und wird von ihm eher als ein gewisser Störfaktor wahrgenommen, dem man sich entledigen sollte, wenn Widerspruch sich auch nur im Keim regt. Und selbst wenn er andere Mutanten wie etwa Storm, Angel oder Psylocke auf seine Seite zieht, bleiben sie eigentlich auch weiterhin für ihn nur Werkzeuge für seine Ziele und können eben genauso schnell seine Wut zu spüren bekommen, wenn sie nicht in seinem Sinne funktionieren.

Magneto, wird von ihm hierzu als vierter "Reiter der Apokalypse" auserkoren und schürt dessen Hass auf die Menschen weiter, um sich seiner Unterstützung zu versichern.

X-Men: ApokalypseWenn man keine Ruhe findet:
Erik Lehnsherr alias Magneto hat diesbezüglich seit damals den Kontakt zu Charles Xavier und seinen Mutanten abgebrochen und sich nach Polen zurück gezogen. Dort hat er mittlerweile eine Frau und eine Tochter und führt ein eher unscheinbares Leben als Arbeiter in einer Metallfabrik. Bei einem Erdbeben jedoch rettet er einen anderen Arbeiter durch seine besondere Fähigkeit und fällt damit eher unangenehm bei den normalen und eher einfach wie ängstlich gestrickten Menschen auf.

Aus Angst vor seinen Fähigkeiten halten Polizisten, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen statt Waffen aus Metall, seine Tochter Nina im Wald fest. Da Magnetos Kräfte ihm somit keinen Vorteil verschaffen und er das Leben seiner Familie schützen will, willig er ein, sich von diesen abführen zu lassen. Doch Nina ist selbst eine Mutantin und aus ihrer kindlichen Verzweiflung heraus hetzt sie einen Vogelschwarm auf die durchaus gut vorbereiteten Polizisten. In diesem Chaos tötet ein Pfeilschuss nicht nur Magnetos Frau Magda, sondern auch seine Tochter Nina.

Nun von unbändiger Rache und seelischem Schmerz getrieben nutzt Magneto den metallischen Anhänger seiner Tochter als Waffe und tötet damit die Polizisten.

Um (späterhin) Magneto auf seine Seite zu ziehen, reicht dieser Hass und Schmerz allerdings noch nicht aus, so das APOKALYPSE Erik  wieder mit den schmerzlichen Erfahrungen aus dem Konzentrationslager der Nationalsozialisten in seiner Jugend konfrontiert, wo er die Ermordung seiner geliebten Mutter mit ansehen musste.

X-Men: ApokalypseDie Handlung in wenigen Eckdaten:
Nach den bisherigen Abenteuern der noch jungen Mutanten hat sich die Welt um einiges geändert. Magneto hat sich längst an einen anderen Ort zurück gezogen, um unerkannt ein normales Leben zu führen und auch die Schule der Mutanten von Charles Xavier kann ohne Probleme ihrer Arbeit nachgehen.

Mutanten werden innerhalb der Gesellschaft sogar weitestgehend akzeptiert. Doch mit APOKALYPSE schickt sich der älteste Mutant der Menschheit bei seiner Rückkehr an, sowohl die Menschen als auch die Mutanten zu unterjochen. Dabei kennt er keinerlei Gefühlsregung, weshalb er selbst das Ende der Welt in Kauf nehmen würde um seinen Anspruch als Gott zu untermauern.

APOKALYPSE war in den frühen Jahren (3600 v. Chr. in Ägypten als En Sabah Nur) ein Gott unter den Sterblichen. Er ist ein Unsterblicher der viele Fähigkeiten und Kräfte der Mutanten in sich vereinigt. Als er nach Tausenden von Jahren wieder erwacht, ist ihm die Welt nicht nur fremd, sondern entspricht auch überhaupt nicht seinen "göttlichen" Erwartungen.

So macht sich APOKALYPSE mit Hilfe der Mutanten Storm, Psylocke, Angel und Magneto daran, die Welt in seinem Sinne neu zu ordnen und sich wieder als Gott über die "Insekten" zu erheben.

Um die Welt aus Menschen und Mutanten vor diesem grausamen Schicksal zu bewahren, liegt es alleine an Professor X und Mystique sowie einer Gruppe junger Mutanten unter ihrer Führung,  sich diesem übermächtigen Gegner und seinen Gehilfen entgegen zu stellen, damit die Welt, so wie sie sie kennen, nicht in Chaos und Feuer unter geht.

X-Men: ApokalypseMeine Filmkritik:
Ja, mitunter kommt mir persönlich APOKALYPSE im weiteren Verlauf der Handlung nicht mehr so gefährlich vor, wie er eigentlich im Film hätte angelegt werden sollen und sich auch zu Beginn durchaus zeigte. Leider hat man hier bei seiner Figur etwas zu sehr an den betreffenden Schrauben gedreht, um durch einen feinen und hintergründigen Witz die Handlung aufzulockern. Man kann aber sagen, das APOKALYPSE gegen Ende in der geistigen Auseinandersetzung mit Professor X wieder an der Darstellung einer eindrucksvollen Gefährlichkeit hinzugewinnt.

Mithin wirkte der Film allerdings doch ein wenig zu lange und man hätte die Menge an wesendlichen Charakteren auch durchaus anders dem Zuschauer präsentieren können um die Sache überschaubar zu halten. Von daher also mein Ratschlag, besser gleich die doppelte Menge Popcorn bereit stellen.

Gesamt gesehen erfüllt der Film nämlich durchaus das, was er auch sein sollte, nämlich ein buntes Feuerwerk an gutem Popcornkino mit durchweg interessanten Ideen, die den Zuschauer nicht nur fesseln sondern auch staunen lassen können.

X-Men: ApokalypseSehr nett ist hierzu auch, dass es ein Wiedersehen mit Pietro Maximoff (gespielt von Evan Peters/AMERICAN HORROR STORY) oder besser gesagt, mit dem Mutanten Quicksilver gibt (quasi das Gegenstück zu FLASH aus den DC Comics), den man leider in der Marvel-Verfilmung AVENGERS: ACE OF ULTRON aus dem Jahre 2015 (dort gespielt von Aaron Taylor-Johnson) ohne ersichtliche Not sterben gelassen hatte. Dafür spielt in X-MEN: APOKALYPSE dessen Schwester Wanda Maximoff alias Scarlet Witch erneut leider keinerlei Rolle. In diesem Sinne hält man sich daher also nicht an den ursprünglichen Kanon der Comics, in denen Pietro und Wanda Maximoff sich im weiteren Handlungsverlauf ebenfalls ja als die leiblichen Kinder (Zwillinge) von Magneto herausstellen. Schade eigentlich, denn gewisse, den alten Fans durchaus bewusste Eckpfeiler der Comic-Serien werden so etwas lieblos auseinander gerupft wie ein altes Suppenhuhn. Aber das ist wohl der Preis, den man als Fan zahlen muss, wenn Kinofilme zu den damalig geliebten Heldinnen und Helden einen eigenen und von den Comics damit abweichenden Kosmos bilden.

Das zumindest Quicksilver hier der leibliche Sohn von Magneto ist, hat man nun aber faktisch als kleinen Cliffhanger für mögliche spätere Verfilmungen mit in die Handlung des Films eingepflegt. Hierbei ist für mich sogar Evan Peters für die Rolle als Quicksilver die bessere Wahl gewesen als Aaron Taylor-Johnson, der bei dem Film AVENGERS: ACE OF ULTRON nicht wirklich diesen, aus den Comics wichtigen Charakter positiv darstellen konnte (was aber zugegeben nicht am Schauspieler selbst liegt, sondern an der eher lieblosen Darstellung seitens der Macher des zweiten Films zu den AVENGERS). Man muss aber leider auch berücksichtigen, dass die X-MEN-Filme nicht zum Kanon der eigentlichen Marvel-Disney-Filme gehören. Denn wie damals bei den FANTASTISCHEN VIER hatte man seitens Marvel (damals ja noch nicht in den Disney-Konzern eingegliedert) auch hier die Filmrechte an den Figuren der X-MEN verkauft gehabt. Ob man die Rechte wohl jemals (siehe hier auch DIE FANTASTISCHEN VIER/FV) wieder unter einem Dach zusammenführen kann, steht leider noch eher in den Sternen. Im Gegensatz zu den X-MEN-Filmen hatte man bei der letzten Verfilmung über die Superheldengruppe der FV ja leider eine (durchaus vermeidbare) Bruchlandung hingelegt, die an den Kinokassen wirklich weh getan haben mag. Zumindest bei SPIDER-MAN scheint man die Rechte ja wieder bei Marvel/Disney in Händen zu halten.

X-Men: ApokalypseRichtig gut hat mir auch dieses mal wieder Michael Fassbender als Magneto gefallen. Im Gegensatz zu seinen Rollen als Android z.B. in dem Alien-Film-Ableger PROMETHEUS ist ihm diese Rolle des Mutanten, der zwischen seiner guten wie bösen Seite hin und her gerissen ist, wie auf den Leib geschrieben. Man nimmt ihn auch nicht wirklich als absoluten Gegner wahr, weil man selbst seine üblen Taten aufgrund der jeweils vorgelagerten Vorkommnisse durchaus nachvollziehen kann. Des weiteren taucht auch in diesem Film Hugh Jackman mit einer, dieses mal eher kleinen Rolle als Wolverine/Logan wieder auf, womit man etwas den Bogen zu der ersten Trilogie der X-MEN-Filme gespannt hat. Bei Jackman bin ich mal gespannt, ob er bei weiteren Verfilmungen zu den X-MEN die Krallen wirklich endgültig ablegt, wie er es ja angekündigt hatte.

Die DVD zu dem Film X-MEN: APOKALYPSE hat hierbei ebenfalls eine "Kürzung" für den deutschen Markt von eigentlich 144 Minuten auf 138 Minuten erfahren, die ich mir allerdings wiederum nur so erklären kann, das man hier recht kaufmännisch auf dem deutschen Markt den Film mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahre durchboxen wollte, um auch möglichst jüngere Käuferschichten unter 16 Jahren mit ins Boot zu holen.

Von mir erhält der Film X-MEN: APOKALYPSE aber schon durch seinen sehr hohen Unterhaltungswert lockere vier von insgesamt fünf Punkte und damit auch meine persönliche Empfehlung, hier einen Blick zu riskieren, wenn man dies im Kino oder per Heimkino nicht schon längst getan hat. Und wer sich als Sammler der Comicverfilmungen seitens Marvel outet, der sollte erst recht die DVD oder BD für seine Sammlung an Land ziehen.
X-Men: Apokalypse
X-Men: Apokalypse
(X-Men: Apokalypse)
mit James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Evan Peters, Tye Sheridan, Sophie Turner, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Kodi Smit--McPhee, Lana Condor, Olivia Munn, Alexandra Shipp, Ben Hardy, Hugh Jackman, Thomas Lemarquis, Josh Helman u.a.
Regie: Bryan Singer
Drehbuch: Bryan Singer, Simon Kinberg, Dan Harris, Michael Dougherty
Produktion: Bryan Singer, Simon Kinberg, Lauren Shuler Donner, Hutch Parker
Genre: Fantasy/Action
Laufzeit: 138 Minuten
Extras: Spaß am Set, Audiokommentare, Bildergalerie
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment
USA 2016

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-06-21 14:56
Also von mir gibt's höchstens einen Punkt für dieses aufgeblähte Etwas :lol: Ich habe ihn erst letztens gesehen, nach längerem wieder mal ein Comic-Film. Zugegeben, das Konzept hätte es bei mir sowieso schwer gehabt, Apokalypse gehört zu meinen Hassfiguren, eine idiotische, eindimensionale und stinkend langweilige Figur, bei der es immer um das unausgegorene Gleiche geht.

Aber beim Film hätte ich auch trotzdem gern öfters mal vorgespult. Aus mindestens 25 Jahre alten oder sogar noch älteren Comics rausgepulte Handlungselemente, halt neu zusammengestückelt, obs passt oder nicht. Viel zu viele Figuren, deren Potential größtenteils verschwendet wurde - was hätte man zb aus Psylocke machen können.

Zwei Szenen weniger, in denen Magneto belabert wird, doch bitte bitte die richtige Familie zu wählen - war das öde -, hätten die schleppende Handlung etwas gestrafft. (Genau wie die völlig überflüssige Wolverine-Szene.) 100 Minuten hätten dicke gereicht für die dünne Story.

First Class hatte eigentlich etwas an neuem Wohlwollen der Reihe gegenüber gebracht nach dem unfassbar schlechten Last Stand.
Aber alles, was an FC gut war, fehlte hier wieder. Ich bin jetzt schon gespannt, wie sie den vermutlich noch kommenden Phoenix in den Sand setzen. Die Story funktioniert auch nach 40 Jahren, aber sie werden einen Weg finden :lol:
#2 Laurin 2017-06-21 17:07
Ja, stimmt. Er war etwas zu lang (also der Film), wie ich im Artikel schon sagte.
Mein Blick auf die Figur APOKALYPSE ist da ein wenig anders, weil ich die aus den Comics nicht kannte. Die X-MEN hatte ich damals regelmäßig verfolgt in den Williams-Heften, weil sie da ja als Zweitstory kamen. Danach hatte ich faktisch nur noch sporadisch mal reingesehen. So entging mir dieser Schurkenlümmel irgendwie. ;-)

Berauschend fand ich zudem die Szene mit Wolverine auch nicht, schätze aber, dass man hier mit aller Gewalt einen Bogen zur ersten Trilogie hat schlagen wollen (warum auch immer).

Wenn man also die Erwartungen nicht wirklich hoch schraubt, hat man zumindest eine solide Unterhaltung. Wenn einem dazu der Schurke nichts sagt, kann man da (wie ich) auch nicht auf hohem Niveau meckern. :lol:

Aber mal ehrlich, ich habe es mittlerweile aufgegeben, zwischen Filmstory und den Comics tiefschürfende Vergleiche anzustellen und sehe die Filme einfach als völlig eigenständigen Kosmos. Das hilft dann auch. Und besser als das, was DC einem da (jetzt wieder beim WONDER WOMAN-Movie zu sehen. Die Darstellerin ist ja schnuckelig, aber die Story selbst ... also meins ist es nicht) vorsetzt, sind die Marvel-Filme alle male. :-)

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