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Ein phantastischer Filmklassiker - Ein Unfall, ein Ball und der falsche Senator

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 95
Ein Unfall, ein Ball und der falsche Senator

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Leider bleiben dabei nicht alle Filme gut im Gedächtnis.


Das Grauen (The Changeling)Das Grauen (The Changeling)
Schon vorab gesagt, dürfte dieser Artikel dieses mal eher eine kürzere Fassung aufweisen, denn so wirklich viel mag man im Internet hierzu nicht finden, wenn man mal von der eigentlichen Zusammenfassung der Handlung absieht. Dabei war dieser Film nicht einmal schlecht gemacht, ganz im Gegenteil.

Eigentlich war er sogar so gut, dass er bei mir direkt im Gedächtnis hängen blieb, als ich ihn das erste mal im Fernsehen gesehen hatte. Grund genug jedenfalls, ihn mir also auch gleich als DVD damals an Land zu ziehen, als ich dann auf ihn gestoßen bin.

Dabei war schon die damalige Zeit als etwas ungewöhnlich zu betrachten, um hier einen Film zu produzieren, der in seiner Art und Weise eher den klassischen Haunted-House-Filmen zuzuordnen ist.

Das Grauen (The Changeling)Die Zeit des eher blutigen Horrors:
Ja, 1980 war nicht wirklich unbedingt die Zeit, in denen Geisterhäuser und schaurige Spukgeschichten gerade Hochkonjunktur hatten.

Die Welle der sich durch die Eingeweide fressenden Zombies, zumeist in italienischen Produktionen, ebbte da bereits sehr langsam etwas ab. Zwar gab es immer noch einige bekannte wie berüchtigte Kassenschlager im Kino wie ZOMBIES UNTER KANNIBALEN, IN DER GEWALT DER ZOMBIES, oder ASPHALT KANNIBALEN bis hin zum recht beliebten EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL, den der Jugendschutz geradezu als eines der Paradebeispiele geliebt haben muss, wenn es galt die Videotheken zu säubern und Bannsprüche über Filme auszustoßen.

Gleichsam drängte mit Macht eine noch relativ junge Gattung an Horrorfilmen in die Kinos und fand große Beachtung nicht nur bei Zuschauern und Fans, sondern auch in Deutschland bei der Behörde für den Jugendschutz. Zu nennen wären vielleicht Filme wie NIGHT OF DEATH, NIGHTMARES,  THE BOOGEYMAN oder solche Perlen wie MUTTERTAG, MANIAC oder FREITAG DER 13, die plötzlich eine nicht unerhebliche Anzahl von maskierten bzw. blutrünstigen Killern über die Leinwand schickten. Begleitet wurden sie von manchem Alien-Horror-Schinken der eher fraglichen Art. Im Folgejahr (1981) sollten sich noch Mutanten wie bei  SCANNERS, die Werwölfe wie etwa bei WOLFEN (der an den Kinokassen allerdings eher floppte), DAS TIER, AMERICAN WEREWOLF und weiterhin der Teufel selbst und seine Gesellen, wie in BARBARA'S BABY - OMEN III. oder TANZ DER TEUFEL noch die Klinke in die Hand geben.

Da wirkte ein doch eher unblutiger und mit reichlich Atmosphäre arbeitender Haunted-House-Film schon eher wieder wie ein exotischer Ausrutscher. Und dann wurde der auch noch in Kanada produziert. Einem Land also, wo das Horror-Genre, wenn man mal von David Cronenbergs Filmen absieht, damals auch nicht gerade Hochkonjunktur in diesem Bereich herrschte.

Das Grauen (The Changeling)Wie man aus wenig recht viel macht:
Das Horrorhaus selbst, recht groß und somit mit einigen Möglichkeiten für den Film ausgestattet, spielt in desem Film nicht wie bei den eher klassischen Haunted-House-Filmen der früheren Dekaden, eine wirklich zentrale Rolle. Dafür wird das ganze auch noch etwas aufgepeppt, indem sich der Schrecken auch schon mal in ein anderes, weitaus kleineres und unscheinbarer wirkendes Haus verlagern kann.

Dieser Kniff gelingt zum einen deshalb, weil der Ort des eigentlichen Mordes nicht der gleiche Ort ist, an dem das Opfer faktisch am Ende gelandet sein dürfte. Der Hotspot des Verstorbenen, der keine Ruhe findet, bleibt so also nicht auf ein Haus beschränkt. Ein Kniff übrigens, der gegen Ende sogar noch ausgeweitet wird, weil eine kleine Halskette mit einem Anhänger eine weitere wesendliche Rolle im Verlauf der Handlung einnimmt und dem ruhelosen Geist damit eine weitere, gewisse Bewegungsfreiheit einräumt.

Die sogar recht gelungene, düstere Atmosphäre kommt dabei überwiegend ohne finanziell aufwändige Spezialeffekte aus und kann trotzdem beim Zuschauer die eine oder andere Gänsehaut auslösen. Zumeist sind es Geräusche, die irgendwie nicht passen wollen und der Szene einen düsteren Glanz verpassen. Dies steigert sich durch leise Stimmen bis hin zu infernalischen Klopfgeräuschen, die unserem so gepeinigten Hauptdarsteller fasst die Schädeldecke abheben lassen.

Ziemlich eindringlich für den Zuschauer gestaltet sich auch der Einsatz eines kleinen Spielball, der der verstorbenen Tochter des Hauptdarstellers gehörte, weshalb dieser auch zu Beginn der seltsamen Vorkommnisse erst von eben diesem Geist seiner verstorbenen Tochter ausgeht, die so mit ihm wieder in Kontakt treten möchte. Diese falsche Fährte, die wohl auch erst einmal für den Betrachter des Films gelegt wurde, löst sich aber recht bald in Luft auf. Denn hinter den übernatürlichen Vorkommnissen steckt zwar durchaus ein Kind, jedoch steht dieses in keinerlei Zusammenhang mit dem Hauptdarsteller oder dessen, bei einem Unfall tragisch ums Leben gekommenen Frau und Tochter. Unser Hauptdarsteller, gespielt übrigens von George C. Scott (bekannt aus Filmen wie PATTON - REBELL IN UNIFORM/1970 oder DIE KADETTEN VON  BUNKER HILL/1981) hat hier leider das Pech, dass er sich in ein viel zu großes wie auch altes Haus zurück zieht und sich somit schlicht ab diesem Moment zur falschen Zeit am falschen Ort befindet.

Das Grauen (The Changeling)Der Film DAS GRAUEN nimmt allerdings erst dann wirklich Fahrt auf, als es zu einer Seance im Haus kommt, um heraus zu finden, was den Geist nicht zur Ruhe kommen lässt und was man tun muss, um ihn endlich los zu werden. War der Schrecken bis dahin eher schleichender - und somit durchaus gruseliger Art, so drückt der Geist dieses Kindes nunmehr selbst gehörig auf die Tube, denn Geduld ist nicht unbedingt immer dessen Stärke.

Ab hier wird das Haus selbst etwas zu einem Nebenschauplatz und die Handlung zieht beständig weitere Kreise wie ein Spinnennetz, durch das sich unser Hauptdarsteller durchkämpfen muss, wenn er das Rätsel lösen will. Und damit er diese Lösung nicht vollziehen kann, werden ihm bald auch einige Knüppel von recht lebendiger Seite zwischen die Beine geworfen. Denn die Spur führt bis ganz oben in die Politik und dort möchte man das Vergangene nicht so gerne wieder ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Pech nur, dass hier auch der Geist des damals noch jungen Opfers ein beträchtliches Wörtchen mitzureden hat und sich dabei nicht mehr nur auf das spuken in den heimischen vier Wänden beschränken will. Egal ob er hierbei auch eher Unschuldige (wie eben den Hauptdarsteller oder einen willfährigen Polizisten) gleich mit in den Abgrund reißen wird bzw. jederzeit könnte.

In Kanada selbst wurde der Film übrigens mehrfach nominiert und in einigen Kategorien mit dem kanadischen Genie Award ausgezeichnet. Neben der Kategorie Bester kanadischer Film wurden weiterhin ausgezeichnet George C. Scott als bester ausländischer Schauspieler, Trish van Devere als beste ausländische Schauspielerin und John Coquillon für die beste Kameraführung.

Doch kommen wir jetzt hier erst einmal zu einem groben Einblick in die eigentliche Handlung, die ich oben vielleicht in einigen Punkten schon etwas vorweg genommen habe, um den Appetit der Leser auf diesen Film durchaus schon mal etwas zu erhöhen.

Das Grauen (The Changeling)Vom alten Herrenhaus bis zum falschen Erben:
John Russell, ein in die Jahre gekommener Komponist und Musikdozent muss nach einer Autopanne mit ansehen, wie ein Truck frontal in seinen Wagen fährt, worauf seine Ehefrau wie auch seine kleine Tochter ums Leben kommen.

Um Abstand von diesem persönlichen Tiefschlag zu gewinnen, mietet er sich in ein recht abgelegenes viktorianisches Herrenhaus ein, dass eigentlich für eine Person viel zu groß erscheint. Dabei freundet er sich auch etwas mit Claire Norman an, die ihm dieses Anwesen vermittelt hat.

Hier beginnt er zu komponieren um den eigenen Kopf wieder frei zu bekommen und Abstand zu dem schrecklichen Ereignis zu erlangen. Doch mit der Ruhe ist es bald für John vorbei. Er hört leise Stimmen oder seltsame Geräusche, ohne jedoch zu wissen, woher diese kommen. Auch rollte plötzlich ein kleiner Ball die Treppe herunter, der eigentlich Johns Tochter gehörte. Verstört von diesen Vorkommnissen glaubt John zuerst, dass seine verstorbene Tochter wieder in Kontakt mit ihm treten möchte.

Die Sache wird jedoch schlimmer, weil zu einem bestimmten Zeitpunkt jeden Abend dröhnende Klopfgeräusche John schier um den Verstand bringen. Als er Claire davon erzählt, macht eine ältere Kollegin von ihr die seltsame Andeutung bei John, dass er eigentlich nie hätte in dieses Herrenhaus einziehen dürfen.

Die Sache wird immer bizarrer für John. Nicht nur das er ein im Haus einsam gelegenes Kinderzimmer findet, sondern er hat in der Nacht auch Visionen von einem kleinen kränklichen Jungen, der scheinbar von seinem eigenen Vater in der Badewanne ertränkt wird. Mit der Unterstützung von Claire kommt es zu einer Geisterbeschwörung im Haus, wo sich der Geist des Jungen ziemlich eindeutig bemerkbar macht. Doch was soll John tun, damit dieser Geist endlich seine Ruhe findet?

Bald erlangen John und Claire neue Hinweise auf den Verbleib der Leiche des Jungen. Diese soll auf einem Grundstück vergraben worden sein, worauf sich seit einiger Zeit jedoch ein Haus befindet, in der eine Mutter mit ihrer Tochter lebt. Hier zeigt sich aber für John, dass er scheinbar nun nicht mehr alleine von dem ruhelosen Geist heimgesucht wird. Die Tochter der Frau mag nämlich um keinen Preis der Welt mehr in ihrem Zimmer schlafen, weil sie des Nachts immer wieder Visionen heinsuchen, in denen ein kleiner Junge direkt aus dem Fußboden heraus versucht, in ihr Zimmer zu gelangen. Das einzige was dieser Junge dabei am Leib trägt, ist eine Kette mit einem offensichtlichen Familienanhänger.

Das Grauen (The Changeling)John kann die Mutter überzeugen, ihm Zutritt zum Haus und dem Kinderzimmer zu gestatten, um diesem Spuk auf den Grund zu gehen. John fängt mit einiger Hilfe an, direkt unter dem Holzboden im Kinderzimmer zu graben, woraufhin er unter seltsamen Umständen  auf die Kette mit dem Anhänger trifft, jedoch keine Leiche vorfindet. Aber auch die übernatürlichen Ereignisse im Herrenhaus gehen weiter und scheinbar wird der Geist des Jungen immer ungehaltener.

Doch nicht nur von dieser Seite aus wird John weiter zugesetzt. Weil die neuen Spuren nämlich direkt zum US-Senator Carmichael führen, versucht John diesen zur Rede zu stellen um weitere Informationen zu erhalten. Denn er sollte eigentlich der Junge sein, der damals in dem Herrenhaus aufgewachsen ist, aber in Johns Visionen von seinem eigenen Vater ermordet wurde.

Der US-Senator denkt jedoch nicht daran, Johns Fragen zu beantworten. Dafür taucht plötzlich die Polizei in Gestalt von DeWitt vor Johns Tür auf und setzt ihn bedrohlich unter Druck, sollte er sich nicht von Senator Carmichael fern halten. Und auch die Kette mit dem Anhänger scheint eine gewisse Bedeutung in der undurchsichtigen Sache zu bekommen.

Der Geist indessen bleibt ebenfalls nicht untätig und als DeWitt wieder das Grundstück von John verlässt, kommt es ohne triftigen Grund zu einem folgenschweren Unfall, bei dem dieser ums Leben kommt. Senator Carmichael lässt sich danach auf ein Treffen mit John ein, der ihn mit seinem grausigen Verdacht konfrontiert. So soll der Junge und richtige Erbe von seinem eigenen Vater umgebracht worden sein, weil er zu kränklich war um das Erbe antreten zu können. Außerdem hätte er durch seine Anfälligkeiten vielleicht nicht wirklich lange gelebt, so das die Vorstellungen seines Vaters für dessen Erbe und Zukunft zunichte gemacht worden wären. Nach dem Mord wurde diese Lücke dann einfach durch einen gesunden Jungen im gleichen Alter ersetzt und dieser als leiblicher Sohn groß gezogen und gezielt auf die politische Karriere vorbereitet.

Das John hier den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, war ihm in diesem Moment wohl noch nicht einmal richtig bewußt, denn Carmichael trägt insgeheim die gleiche Kette mit dem gleichen Anhänger, wie der verstorbene Junge in Johns Visionen. Wirklich beweisen kann John jedoch nach wie vor nichts.

Zurück im Herrenhaus rastet der Geist des Jungen scheinbar völlig aus, wobei John fasst körperlich zu Schaden kommt und plötzlich überall im Haus Feuer auflodert. Während John daher versucht, sein Leben zu retten, indem er das Haus zu verlassen versucht, taucht plötzlich Carmichael im Morgenmantel vor ihm auf und schreitet die brennende Treppe schweigend nach oben zu dem entlegenen Kinderzimmer, in dem der perfide Mord geschah.

Zwar handelte es sich auch hierbei um eine Vision von John, der nun gerade noch ohne Verletzungen aus dem brennenden Herrenhaus fliehen kann. Doch auch Carmichaels Leben endet auf erschreckende Weise durch die Rache des ruhelosen Geistes.

Das Grauen (The Changeling)Meine Filmkritik:
Bei dem Film DAS GRAUEN handelt es sich schlicht um einen eher zu Unrecht kaum noch beachteten Genre-Beitrag.

Gerade auch der Schauspieler George C. Scott verleiht durch sein perfektes Schauspiel dem Film eine enorme Intensität, die sich zwischen dem Horror einerseits und einer perfekt umgesetzten Dramaturgie um sein bisherig trauriges Schicksal andererseits auszeichnet.

Zwar läuft die Handlung im letzten Drittel etwas Gefahr, das ihr zwischendurch mal die Luft ausgehen könnte, doch gelingt es auch hier durchaus sehr gut, den Zuschauer weiter an den Film zu fesseln um dann auch die Spannungsschraube am Ende wieder mächtig anzuziehen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass dieser Beitrag aus Kanada in Sachen Geisterhaus-Geschichten durchaus über die Folgejahre weit mehr Beachtung verdient hätte, als es ihm dann leider zuteil wurde. Egal ob man ihn eher stärker als Charakterdrama oder doch mehr als Geisterhausfilm einstuft, hat der Film DAS GRAUEN in beiden Bereichen seine Vorzüge und weiß durch eine intensive Handlung und wirklich spannende wie schaurige Momente auf ganzer Linie zu überzeugen.

Von mir erhält dieser Film daher die vollen fünf von insgesamt fünf Punkte und dazu eine volle Empfehlung für einen sicheren Platz in einer wirklich guten Sammlung von PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKERN.

Das Grauen (The Changeling)Ausblick:
Um die Sache dieses mal recht kurz zu fassen, hier gleich mal einige Tipps zum mitraten beim nächsten Beitrag:

Der nächste Film handelt erst einmal von einem Kommissar aus dem schönen Frankreich, der sozusagen mal für einige Zeit ausgetauscht wurde.

Und dieser Kommissar findet sich so bei diesem Programm der Polizei nun im schönen England wieder, oder besser gesagt in London, wo so manche Uhren anders zu laufen scheinen. Da trinkt man lieber Tee als Kaffee oder Wein, die Vorgesetzten geben sich ruhiger aber mit einer erklärten Bestimmtheit und drumherum läuft auch so einiges anders als wie man es bisher in Paris gewohnt war. Besonders dann, wenn gerade eine ziemliche Katastrophe London heimgesucht hat, die man auch nicht alle Tage geboten bekommen dürfte.

Doch diese Katastrophe ist im Moment nicht im eigentlichen Blickpunkt des Kommissar aus Frankreich. Dafür aber ein Mann, der mit einem recht schweren Gegenstand erschlagen wurde und nun tot auf dem Boden herum liegt. Doch das Opfer bleibt leider nicht tot, sondern zeigt plötzlich wieder gewisse Lebenszeichen, die nicht nur unseren Kommissar sichtlich verwundern.

Letzteres dürfte das Opfer nämlich nach diesem Mordversuch eigentlich nicht mehr zeigen. Was steckt also dahinter und wie lange hält dieser seltsame Lebensfunke des Opfers noch an?

Also beginnt unser wackerer Kommissar mit seinen Untersuchungen und trifft auf immer mehr Merkwürdigkeiten. Und ehe er sich versieht, gerät auch die Katastrophe plötzlich in den Fokus des Falles. Das Opfer der Gewalttat scheint dem sicheren Tod indessen mit einer Menge Erfolg trotzen zu können. Dies dürfte sich dabei aber bald als der eigentliche Fluch heraus stellen.

Ja Freunde, ehrlich gesagt habe ich jetzt wohl schon zu viel verraten und das Rätsel dürfte eigentlich im Handumdrehen gelöst sein. Wer jetzt aber noch nicht auf den Titel des Films der nächsten Woche kommt, der muss sich nun etwas mehr anstrengen, denn mehr Tipps kann und darf ich hier wirklich nicht mehr geben.

Den Status eines PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKER hat sich dieser Beitrag allerdings redlich verdient. In diesem Sinne sage ich mal tschüss bis nächsten Samstag.

Das Grauen (The Changeling)
Das Grauen
(The Changeling)
mit George C. Scott, Trish Van Devere, Jean Marsh, Melvyn Douglas, John Colicos, Barry Morse, Frances Hyland, Ruth Springford, Voldi Way, Madeleine Sherwood, Eric Christmas, Helen Burns, Roberta Maxwell u.a.
Regie: Peter Medak
Drehbuch: Russell Hunter, Diana Maddox, William Gray
Produktion: Garth H. Drabinsky, Joel B. Michaels
Genre: Horror/Thriller
Laufzeit: 102 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Kinowelt/Studio Canal
Kanada 1980

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Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-04-30 11:40
Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, den gesehen zu haben. Dafür habe ich letztens den Film gesehen, in dem das mit dem Ball erfunden wurde. :-) Bavas "Operazione Paura". Lohnt sich wirklich.

Nächste Woche greifst du aber wieder tief in die Mottenkiste ;-) Obwohl ich die Filme von Jack Gold eigentlich immer ganz in Ordnung fand.
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#2 Laurin 2017-04-30 12:29
Dann sieh dir den Film mal an, Andreas Decker.
Die Mischung ist hier zwischen Thriller und Horror recht gut gelungen, wie ich finde. Für mich ist der Film DAS GRAUEN jedenfalls zu Unrecht viel zu schnell in Vergessenheit geraten.
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#3 Erlkönig 2017-04-30 20:49
Andreas Decker

Mit "Operazione Paura" kann sich "Das Grauen" freilich nicht messen. Bavas Film ist Champagner,"Das Grauen" Sekt. Aber beides prickelt und schmeckt ganz gut.
Du erwähnst die Mottenkiste. Der kommende Film sollte da auch besser bleiben, trotz guter Besetzung.
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#4 Laurin 2017-05-01 14:09
Nun, den Film OPERAZIONE PAURA von Bava kenne ich noch nicht. Werde da nach dem "Sekt" aber mal Ausschau halten. :-)

Was den folgenden Film und die "Mottenkiste" angeht, da sage ich mal, die Artikelreihe heißt nicht umsonst DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER und da nimmt man keine Filme aus z.B. dem Produktionsjahr 2011. ;-)
Und so schlecht fand ich den Film der nächsten Woche nun wirklich nicht. Eher im Gegenteil.
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#5 Estrangain 2017-05-01 14:50
Hm, dafür (trotzdem) dass man den Film der nächsten Woche im Deutschen Fernsehen als "Katastrophenfilm" anpries, bzw. noch heute so tituliert, ist er angenehm überraschend.
Was Schubladendenken so alles anrichten kann...;)
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#6 Erlkönig 2017-05-01 20:17
Laurin

Der deutsche Titel von OP ist "Die toten Augen des Dr. Dracula". Unpassender Titel zu sagen ist hier wohl eine Untertreibung.

Estrangain

Irgendwie hatte das Fernsehen mit der Bezeichnung "Katastrophenfilm" eigentlich recht......
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