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Ein getrübter Spaß - Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelEin getrübter Spaß
Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel

Die Vorgeschichte ist recht einfach. Zuerst hatte die US-amerikanische Spielzeugfirma Hasbro das Hexenbrettspiel OUIJA in den Handel gebracht und 2008 berichtete THE HOLLYWOOD REPORTER, dass sich die Produktionsfirma PLATINUM DUNES die Rechte daran gesichert hatte und daran ging, mit UNIVERSAL PICTURES zusammen an einer passenden Verfilmung zu arbeiten. Hier dürfte auch eine gewisse Altersstufe als Zielgruppe ins Auge gefasst worden sein.


Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelDoch ob das nun förderlich war, werden wir hier in diesem Artikel noch genauer betrachten. Die Idee, ein Hexenbrett als Dreh- und Angelpunkt in einem Horrorfilm einzusetzen, ist dabei wahrlich nicht gerade einmalig. Schon 1986 hatte man diese Idee aufgegriffen, woraus der Film WITCHBOARD - DIE HEXENFALLE (Originaltitel: WITCHBOARD) unter der Regie von Kevin Tenney mit Todd Allen und Tawny Kitaen in den Hauptrollen entstand.

Nun ist das OUIJA-Brett nicht erst größeren Kreisen bekannt geworden, nachdem der Spielzeugkonzern Hasbro genau jenes auf den Markt geworfen hatte. Das OUIJA dürfte für alle, die sich mit und um die Esoterik herum beschäftigen schon seit vielen Jahrzehnten bekannt sein. Die Bretter, hier in Deutschland vielfach aus Holz gefertigt und recht teuer im Preis, sind eigentlich seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil in Sachen Geisterbeschwörung. Jeder gute Esoterik Shop dürfte diese Bretter also genauso standardmäßig im Sortiment haben wie die bekannten Tarotkarten oder diverse Räucherstäbchen und Pendel. Nur laufen sie mitunter auch unter völlig anderem Namen (siehe hierzu "Witchboard" oder "Spirit Brett" usw.).

Da Hasbro jedoch hier eine gezielte Altersgruppe im Auge hat, die nicht gerade im Vorschulalter liegt (auch wenn Hasbro dies angibt), aber auch noch nicht direkt vor dem Berufsleben, dürfte dies auch etwas auf den besagten Film aus dem Jahre 2014 abgefärbt haben. Doch Vorsicht, dass Hasbro OUIJA benötigt sogar eine Batterie, weshalb ich hier Interessierte lieber auf solche Bretter verweise, die nicht mit solchen miesen Tricks ausgestattet sind. Denn wenn schon, dann bitte vernünftig.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelDas hohe Budget und der Ausstieg:
2008 hatte sich also die Produktionsfirma PLATINUM DUNES von Michael Bay die Rechte an dem Brettspiel von Hasbro gesichert und plante nun mit UINIVERSAL PICTURES hieraus einen Horrorfilm zu drehen. Mit dem Franchise-Start von TRANSFORMERS im Jahre 2007 hatte Michael Bay ja bereits positive Erfahrung mit Verfilmungen von Hasbro-Produkten machen können.

Ende 2009 wurden Adam Horowitz und Richard Jefferies von UNIVERSAL beauftragt, ein Drehbuch zu verfassen und gegen Ende 2010 waren neben Pierre Morel, McG und Breck Eisner noch weitere Namen für die Regie im Gespräch. UNIVERSAL legte mittlerweile auch die Höhe des Budget fest, was zwischen 80 - 100 Millionen US-Dollar liegen sollte. 2011 verdichteten sich die Anzeichen, dass McG die Regie für den Film übernehmen sollte. McG soll aber nicht glücklich mit dem Drehbuch gewesen sein, weshalb man dieses dann überarbeiten ließ. Und über diese nun überarbeitete Version schaute dann nochmal Simon Kinberg genauer drüber.

Und dann kam der Knall. UNIVERSAL PICTURES kündigte im August 2011 an, dass man aus dem Filmprojekt ausgestiegen sei, weil man nun der Meinung war, dass das angestrebte Budget zu hoch sei. In diesem Moment schlug die Stunde des Spielzeugherstellers Hasbro. Dessen Geschäftsführer Brian Goldner gab bekannt, dass man weiterhin von dem Filmprojekt überzeugt sei und man dieses gerne mit einem geringeren Budget verwirklichen wolle. Im März 2012 konnte UNIVERSAL als Vermarkter des Films wieder ins Boot zurück geholt werden und auch BLUMHOUSE PRODUKTIONS konnte als Produktionsfirma hierzu gewonnen werden. Die Regie sollte nun Stiles White übernehmen und das Budget wurde auf nunmehr nur noch 5 Millionen US-Dollar festgelegt. Im Dezember 2013 begannen dann die Dreharbeiten in Los Angeles.

Neben BATTLESHIP ist OUIJA damit das zweite Brettspiel aus dem Hause Hasbro, dass somit verfilmt wurde. Die Zielgruppe schien hier vertärkt auf dem Bereich der Teenager zu liegen, was natürlich dann auch im Film und seiner Besetzung Ausdruck fand.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelDoch schauen wir jetzt einfach mal in die Handlung des Films OUIJA - SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL hinein, um uns so (für die, die den Film noch nicht kennen) einen groben Einblick zu verschaffen.

Du weißt nie genau, wen du auf dich aufmerksam machst:
Laine und Debbie sind noch recht jung an Jahren und machen sich einen Spaß daraus, mit dem Ouija-Brett an manchen Abenden herum zu experimentieren. Doch der Erfolg bleibt bescheiden und von den Geistern der Verstorbenen ist weit und breit nichts zu vernehmen.

Doch das Brett lässt Debbie keine Ruhe, seit sie es auf dem Dachboden gefunden hat, wo es wohl die Vormieter vergessen haben müssen. Und seit sie es alleine benutzt, scheinen wohl auch einige seltsame Dinge zu passieren, die Debbie dazu veranlassen, darüber in ihrem Video-Tagebuch zu berichten.  Eines Abends als Laine sie gerade verlassen hat, kommt es zu neuerlichen seltsamen Vorfällen und als sie durch das Glas des Ouija-Planchette blickt, sieht sie etwas, wovon sich ihre Augen merkwürdig weiß verfärben. Kurze Zeit später nur hat sich Debbie mit der Lichterkette im Hausflur erhängt.

Laine, die den Tod ihrer Freundin nicht akzeptieren kann, findet das Ouija-Brett in ihrem Zimmer und versucht nun ihrerseits damit, mit der toten Debbie in Kontakt zu treten. Hierzu überredet sie ihre Freunde Isabelle und Trevor bei der Seance mitzumachen, denn laut der Regel darf man das Brett nie alleine benutzen. Als sie numehr hierfür in das nun verlassene Haus gehen wollen, wo Debbie lebte, bemerkt Laine, dass ihre jüngere Schwester Sarah sich wieder mit einem weitaus älteren Mann treffen will und schleift sie statt dessen gegen ihren Willen kurzerhand gleich mit in das Haus. Dort nun angekommen müssen sie feststellen, dass sich Debbies Freund Pete ebenfalls hier eingeschlichen hat. Alle fünf beginnen nun mit der Geisterbeschwörung von Debbie und erhalten tatsächlich eine Nachricht mit den Worten "Hi Friend". Im festen Glauben das diese Nachricht von Debbie stammt, verabschieden sie sich von ihr ein letztes mal und gehen wieder ihre Wege.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelWenn das Böse einmal losgelassen...:
In den nächsten Tagen erhalten sie jedoch alle wieder die seltsame Nachricht "Hi Friend" auf verschiedene Weise und kommen zu dem Schluss, dass die verstorbene Debbie weiter mit ihnen kommunizieren will. Daher begeben sie sich erneut in das nun verlassene Haus um das Ouija-Brett hierfür zu benutzen. Doch dieses mal merken sie recht schnell, dass der Geist nicht Debbie ist, sondern ein kleines Mädchen, dem man die Lippen zugenäht hatte und das die Gruppe wohl vor ihrer bösartigen Mutter warnen will. Vor lauter Panik verlassen sie das Haus wieder.

Für Isabelle wird es die letzte Nacht auf Erden sein. Denn als sie sich ein Bad einlassen will und ihre Zähne vor dem Spiegel mit Zahnseide reinigt, sind ihre Lippen plötzlich zugenäht. Dann packt sie eine unsichtbare Kraft und schleudert ihren Kopf gegen das Waschbecken, worauf sie stirbt.

Nach diesem weiteren schrecklichen Vorfall bekommen Laine und die anderen heraus, dass vor Debbie eine Familie in dem Haus gewohnt hatte, deren Mutter ihre kleine Tochter Doris dort ermordet haben soll. Bei ihren Nachforschungen macht Laine die ältere Schwester von Doris, Paulina, ausfindig, die seit vielen Jahrzehnten in einer psychiatirschen Anstalt lebt. Von der nun alten Paulina erfährt sie, dass ihre Mutter damals immer wieder mit Geistern in Kontakt getreten sei, ihrer kleinen Schwester den Mund zugenäht habe, bevor sie sie getötet hatte und das die Leiche der kleinen Doris immer noch irgendwo in einem geheimen Raum im Keller liege. Erst wenn man ihr die Fäden vom Mund entfernen würde, könnte der Geist von Doris endlich Ruhe und Frieden finden.

Die Gruppe geht erneut in das Haus, findet dann nach einigem suchen sogar den geheimen Altarraum mit der mumifizierten Leiche der kleinen Doris und werden prompt vom Geist der Mutter angegriffen. Doch es gelingt ihnen, die Fäden am Mund des toten Kindes zu durchschneiden, worauf der Geist von Doris scheinbar die bösartige Mutter für immer in die Hölle schickt. Danach ist man in der Gruppe um Laine überzeugt, dass der Spuk nun endlich sein Ende gefunden haben dürfte.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelDer Sieg, der eine Falle ist:
Sehr schnell müssen sie aber erkennen, dass das Böse nach wie vor recht aktiv ist, denn bald darauf stirbt Pete auf unheimliche Weise gewaltsam. Laine, die erneut mit Paulina in der Anstalt Kontakt aufnimmt, muss mit Schrecken feststellen, dass diese selbst von dem bösen Geist gesteuert wurde und der Geist der Mutter sie nur daran hindern wollte, dass eigentliche Böse völlig frei zu setzen. Verängstigt fragen Laine und Sarah die Haushälterin, die sich mit solchen Dingen scheinbar auskennt, wie man das Böse noch stoppen könnte. Schließlich hatte sie ja auch im Vorfeld Laine gewarnt, mit dem Ouija-Brett zu experimentieren, weil es nicht sicher sei, was man damit anrichten kann. Dabei rät diese ihnen nun, dass sie das Ouija-Brett samt der Überreste der Leiche des Kindes verbrennen müssten, um das Böse entgültig zu bannen.

Gemeinsam machen sich Laine und Sarah in der Nacht erneut auf in das leer stehende Haus, wo sie auch Trevor treffen wollen. Doch sie stehen im Kampf gegen das Böse alleine, denn Trevor wurde kurz vorher bereits vom dämonischen Geist von Doris im Swimmingpool ermordet.

Im Keller angekommen wird Sarah plötzlich von einer geheimnisvollen Kraft in den geheimen Altarraum geschleift und vom dämonischen Geist von Doris traktiert. Um Sarah vor ihr zu schützen, benutzt sie nun alleine das Ouija-Brett, denn nur so kann sie den Geist von Doris zwingen, von Sarah abzulassen und sich statt dessen ihr zuzuwenden. Dies gelingt zwar, doch nun läuft Laine Gefahr, von Doris getötet zu werden. Doch plötzlich greift der Geist der verstorbenen Debbie ein, um ihrer Freundin Laine gegen das Böse zu helfen. Während dessen gelingt es Sarah, die Überreste von Doris aus dem geheimen Raum zu schaffen und samt dem Ouija-Brett in den brennenden Kellerofen zu werfen.

Der Schrecken scheint nun sein entgültiges Ende gefunden zu haben, bis eines Tages Laine aus dem Bad in ihr Zimmer zurück kehrt und auf dem Bett die Ouija-Planchette vorfindet. Sie hebt es an und blickt durch das runde Glas in der Mitte, worauf der Film endet.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelMeine kritische Bestrachtung:
Die Handlung ist recht vorhersehbar, als hätte man sie bereits an anderer Stelle schon mal gesehen. Das trübt natürlich den Spaß an diesem Horrorfilm durchaus etwas. Auch die jungen Darsteller könnten locker aus diversen Teenagerfilmen entsprungen sein, auch wenn sie scheinbar hier junge Menschen verkörpern, die mehrheitlich bis auf Sarah so um die 18 oder 19 Jahre sein müssten.

Im Grunde jedoch bekommt man hier einen der üblichen Teenager-Schocker geboten, der sich vieler Versatzstücke aus anderen, ähnlichen Horrorfilmen bedient, sie handlungsgerecht zusammen schustert und locker so den eigentlich schon bekannten Mix erneut präsentiert.

Dieser Film ist also für sich genommen nicht gerade ein Paradebeispiel für eigene, innovative Ideen. Die Grundidee um das Ouija-Brett mag sogar nicht mal schlecht sein, doch sicherlich hätte sich viel mehr daraus machen lassen, als es dann tatsächlich geworden ist.

Andererseits wäre es jedoch ebenso falsch, hier nun über den gesamten Film den Stab einer vernichtenden Kritik zu brechen.  Denn der Film hat durchaus seine spannenden Momente und kann mit einigen gut platzierten Schreckeffekten punkten. Aber auch die zumeist jungen Darsteller lassen sich nicht hängen, sondern versuchen das Beste aus dem Ganzen heraus zu holen, was schließlich aber nicht immer gelingen mag. Darstellerisch reißen sie also hier nicht alle Mankos heraus, aber man kann mit ihrem Spiel durchaus leben.

Was hier wirklich fehlt und weshalb man ab und zu mit einigem Unverständnis als Zuschauer mit dem Kopf schütteln mag, ist die fehlende Kreativität seitens der Verantwortlichen von Regie, Drehbuch und Produktion.

Wie gesagt, mitunter kann der Film durchaus mit dem einen oder anderen Moment punkten, was auch für die atmosphärische Darstellung zutrifft. Man kann ihn also nicht in Gänze gleich in die sprichwörtliche Tonne hauen. Es sagt aber schon viel darüber aus, wenn man bedenkt, dass dieser Film ungekürzt locker eine FSK-16-Freigabe erhalten hat. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der gesamte Film recht unblutig über die Bühne geht und eher voll auf die Schreckelemente setzt, die man weit jüngeren Zuschauern dann allerdings auch nicht unbedingt aufs Brot schmieren sollte, wenn sie damit noch nicht richtig umgehen können.

Ouija - Spiel nicht mit dem TeufelWie bereits oben gesagt, lagen die Produktionskosten für den Film OUIJA - SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL zuletzt bei lockeren 5 Millionen US-Dollar. Er startete am ersten Wochenende in insgesamt 2.858 US-Kinos und fuhr hier bereits rund 19 Millionen US-Dollar ein, was ihn gleich auf den ersten Platz der dortigen Kinocharts katapultierte. Bis November 2014 spielte der Film dann weltweit über 42 Millionen US-Dollar ein, was dann bereits als Erfolg gewertet werden muss, wenn man eben auf die niedrigen Produktionskosten sieht. Der Startschuss für eine Fortsetzung war damals also bereits gelegt und hat nun nach der Kino-Verwertung mittlerweile vor kurzem (2017) nun auch den DVD-Markt erreicht.

Über dieses Prequel aus dem Jahre 2016, dass in Deutschland unter dem Titel OUIJA: URSPRUNG DES BÖSEN (OUIJA: ORIGIN OF EVIL) lief, werden wir uns noch demnächst unterhalten können, denn die Veröffentlichung habe ich seit DVD-Start nun ebenfalls vorliegen. Die spannende Frage dürfte dabei sein, ob die Fortsetzung in die gleiche Kerbe schlägt und eher etwas uninspiriert seitens der Handlung daher kommt, oder ob uns die Verantwortlichen hier gar überraschen können. Man darf also auf den Folgeartikel gespannt sein.

OUIJA - SPIEL NICHT MIT DEM TEUFEL bekommt indessen von mir drei von insgesamt fünf möglichen Punkten. Für den Kenner des Subgenre ist er nämlich nicht gerade eine Leuchte der Filmkunst und erst recht keine Offenbarung, doch schafft er es trotzdem noch recht gut, nach insgesamt 89 Minuten nicht als völlig verlorene Lebenszeit  zu gelten. Vielmehr kann man ihn als einen Horrorfilm von der Stange betrachten, der durchaus noch locker seine Fans finden dürfte.
Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel
Ouija - Spiel nicht mit dem Teufel
(Ouija)
mit Olivia Cooke, Daren Kagasoff, Anna Coto, Bianca A. Santos, Douglas Smith, Lin Shaye, Shelly Hennig, Sierra Heuermann, Vivis Colombetti, Sunny May Allison, Robyn Lively, Matthew Settle, Afra Sophie Tully, Claire Beale u.a.
Regie: Stiles White
Drehbuch: Stiles White, Juliet Snowden
Produktion: Michael Bay, Jason Blum, Andrew Form, Bradley Fuller
Genre: Horror
Laufzeit: 89 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Universal Pictures
USA 2014

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-03-08 10:12
100 Millionen für dieses doch sehr kreativ beschränkte Konzept? :o Die spinnen, die Amis. Und Battleship soll ja auch nicht wirklich erfolgreich gewesen sein. Oder war Pacific Rim der Flop?

Der Film von 86 ist ganz nett. Habe den als durchaus angenehm in Erinnerung.
#2 Mainstream 2017-03-08 13:22
-
Es mag sein, dass der eigentliche Film nur ein Budget
von 5 Millionen Dollar hatte. Doch sollte man drei Jahre
Vorproduktion bei Universal mit hinein rechnen, denn
das geht ja im Grunde auch auf das Konzept. Schwer
zu sagen, aber im Gesamten hat da OUIJA wesentlich
höhere Produktionskosten. Das ist wieder schön rechnen
des Studios.
#3 Toni 2017-03-08 14:22
Da fragt man sich wofür die restlichen 75-95 draufgegangen wären. Ein guter Teil wahrscheinlich für die Schauspieler, aber sonst. Bei dem Gewinn wars doch ein voller Erfolg, auch wenn der Film kein Meilenstein war. Schöner Artikel.
#4 Laurin 2017-03-08 17:53
@ Andreas Decker:
Man muss sagen, der Film hat durchaus seinen Unterhaltungswert. Nur leider ist er von allen Seiten locker und schnell durchschaubar und an ein paar Ecken hapert es leider auch mal mit der Logik. Da wäre bestimmt mehr drin gewesen.

@ Mainstream:
Was UNIVERSAL hier schon rein gesteckt hatte, ist leider nicht heraus zu bekommen. Aber die hatten ja das hohe Budget für den Film vorgelegt und sind dann vielleicht deshalb ausgestiegen, als wohl Kosten aufkamen an Stellen, die sie nicht mit auf der Rechnung gehabt zu haben schienen.

@ Toni:
Kommt darauf an, welche Schauspieler UNIVERSAL im Auge hatte, dass kann dann die Kosten durchaus ziemlich schnell sehr hoch treiben. BLUMHAUS PRODUKTIONS ist hier allerdings durchaus bekannt dafür, Filme um die 5 Millionen US-Dollar abzuliefern - und nicht mal die schlechtesten. Ein Erfolg war der Film durchaus trotzdem und das Prequel, dass es seit kurzem auch auf DVD/BD gibt, überrascht nunmehr äußerst positiv. aber dazu bald mehr. ;-)

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