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Ein phantastischer Filmklassiker - Wrestling, Superkräfte und Gold zum selber basteln

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 72
Wrestling, Superkräfte und Gold zum selber basteln

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Manche von den 60er-Jahre Trash-Filmen verfügen dabei über einen eigenen Charme.


Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)
Man kann die Sache sehen wie man will, aber Superargo, oder besser auf deutsch, das rote Phantom dürfte so ziemlich der einzige Superheld im Film sein, der konsequent selbst seine Geheimidentität wahrt. Gut, der Teufel, wie sich der Superschurke hier selbst nennt, demaskiert ihn einmal, doch selbst dann bekommt ihn der Zuschauer nicht zu Gesicht.

Bei den neueren Superhelden Filmen reißen sich ja die Helden bei jeder Möglichkeit die Maske vom Gesicht und führen ihre Geheimidentität damit ja faktisch schon als Absurdum. Ich will da jetzt nicht nachzählen wollen, wie viele „Normalbürger“ bereits in den vergangenen Spider-Man-Filmen unseren Peter Parker ohne Maske gesehen haben. Eigentlich könnte er sein Gesicht auch gleich in die Zeitung setzen. Das diverse Supergegner dann auch noch locker dahinter kommen, wer unter der Maske von Spider-Man steckt, da will ich schon nicht einmal mehr drüber nachdenken. In Sachen Geheimnisse wahren gibt es in den neueren Superheldenfilmen daher heute eher eine Sechs als Note … und setzen!

Oder nehmen wir gleich mal die drei IRON Man Filme. Gut, Tony Stark hätte im Suff wahrscheinlich eh alles ausgeplaudert und da er in manchen Dingen lieber gleich den leichten Weg geht, hat er seine Geheimidentität gleich selbst durchs Klo gespült.

Mal ehrlich, liebe Leserinnen und Leser. Wäre ich so ein wirklich böser Schurke, würde ich solche Gegner doch nicht mehr frontal angehen. Das Privatleben dieser Helden bietet so viele Schwachpunkte, dass wenn man es richtig macht, den Helden bald die Tränen in den Augen stehen müssten wegen ihrer Dummheit in Sachen Identitätsoffenlegung. Aber sie haben ja immer Glück, unsere Helden. Denn von einem Esslöffel Größenwahn getrieben werfen die Schurken beim Pokerspiel zwischen Gut und Böse gleich selbst ständig alle vier Asse unter den Tisch.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Von dieser Warte aus gesehen, hat Nick Nostro in Sachen Regie wirklich schon mal alles richtig gemacht. Und so schön scheint unser Held auch wohl nicht zu sein, denn der „Teufel“ legt ihm ja etwas angewidert nahe, die Maske doch schnell wieder aufzuziehen. Ja, es soll also auch Helden mit einem Gesicht geben, dass wirklich nur eine Mutter lieben kann. Fragt mal den Hulk, der kann das sicherlich bestätigen. Aber mal Spaß bei Seite, natürlich hat der Held auch eine Freundin, die ihm tatkräftig zur Seite steht und wirklich schnuckelig aussieht. Einziges Manko ist ihre Frisur, die ist zwar voll im Zeitgeist verföhnt, sieht aber wirklich zum schießen aus.

Was das allgemeine Drumherum zum Film angeht, sieht dieser Artikel allerdings wieder etwas sparsam aus. Die meisten Artikel zum Film DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU beschränken sich wieder mal auffällig auf eine Kurzfassung des Inhalt und einer mehr oder weniger längeren Kritik. Ich selbst habe diesen Film damals noch in unserem Kino in der Stadt im Jugendprogramm sehen dürfen. Lange ist das her. Heute wissen viele nicht einmal mehr, dass es in unserer Stadt sogar mal ein ziemlich großes Kino gab. Doch da ich ihn nur einmal sah, geriet gerade dieser Film bei mir irgendwann in fasst völlige Vergessenheit. Diese Nebel im Hirn lichteten sich erst wieder etwas, als ich vor kurzem per Mail die Nachricht erhielt, dass er in kürze zum ersten mal auf DVD zumindest wieder in die Heimkinos kommen würde. Ich also nicht lange gefackelt und den Film DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU gleich mal vorbestellt. Damit ist dann in Sachen Superhelden von Gestern wieder ein kleines Schätzchen in mein Filmarchiv gewandert, bei dem mein Herz wieder etwas schneller schlägt. Und wie das so ist, werden wir in den nächsten Folgen auch mal einen kleinen Blick auf klassische Filme werfen, in denen die Superschurken mal den Star des Films heraushängen lassen dürfen. Ja, auch die gab es und waren meist auch recht lustig umgesetzt worden und mitunter sprühen sie sogar hell auf im Flair der Sexy-Flower-Power-Zeit unserer guten 70er Jahre. Doch hierzu dann später mal etwas mehr. Kommen wir jetzt doch gleich mal zum eigentlichen Inhalt von DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU.

Doch vorher … bevor ich es vergesse … die diversen alternativen Titel, die dieser Film pro Land so mit sich herum geschleppt hatte:

  • Superargo contro Diabolikus (Originaltitel)
  • Das rote Phantom schlägt zu (Deut.)
  • Superargo, el hombre enmascardo (ESP)
  • Superargo contre Diabolikus (FRA)
  • Hayaletin Tuzagi (TUR)

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Aus dem Ring gleich in den Geheimdienst:
Eigentlich ist das rote Phantom ja kein Geheimagent, sondern verdient sich seinen Unterhalt recht angenehm mit schwarzer Maske und rotem Strampelanzug beim Wrestling. Angenehm, weil er am Anfang seinen Gegner erst einmal antestet, indem er ihm freie Hand gewährt. Doch spätestens ab der zweiten Runde legt unser maskierter Mann im Ring dann richtig los. Sein Geheimnis: Er besitzt übermenschliche Kräfte, Schuss- und Stichwaffen sowie Strom, Kälte und Feuer können ihm nichts anhaben und selbst unter Wasser hält er locker sieben Minuten lang aus, ohne auch nur einmal Luft zu holen.

Bei seinem letzten Match im Ring passiert ihm allerdings ein gehöriges Missgeschick und schleudert seinen Gegner aus dem Ring, der leider mit dem Kopf auf dem harten Betonboden aufschlägt und noch an Ort und Stelle stirbt. Das rote Phantom fühlt sich durchaus Schuldig an diesem Unfall und beschließt, nicht nur seine Maske an den Nagel zu hängen und somit in der Masse der Menschen förmlich zu verschwinden, sondern auch generell das Catchen in Zukunft besser zu unterlassen.

Doch hier hat er die Rechnung ohne seinen Freund, dem Chef des Geheimdienstes gemacht, der das rote Phantom und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten für das Gute nutzen will. Flugs bietet er dem roten Helden einen neuen und völlig anderen Job und mit völlig neuen Herausforderungen an. In Zukunft soll das rote Phantom seine Fähigkeiten zur Rettung der Welt einbringen. Eine Aufgabe, die unserem Helden samt seiner hübschen Freundin sehr gefällt, zumal da auch so mancher Gegner auf der Strecke bleiben darf, ohne das der Held Gewissensbisse haben müsste.

Und wie der Teufel es nun mal so will, lässt der erste neue Einsatz nicht lange auf sich warten. Spaßig dabei ist, dass der namenlose Supergegner sich selbst gerne als der Teufel bezeichnen lässt und an seiner Seite eine wunderhübsche, aber ebenso eiskalte und mörderische Schönheit sein eigen nennt. Richtige Namen bei beiden aber ebenfalls Fehlanzeige im gesamten Film.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Und der besagte Teufel hat bereits drei Schiffe überfallen, die neben jeder Menge Quecksilber auch hochgefährliches Uran transportierten. Doch sowohl die Polizei, dass Militär als auch der Geheimdienst tappen hier noch völlig im Dunkeln, denn der Teufel und seine Bande verschwinden nach jedem Überfall wieder völlig spurlos. Und das andere Problem besteht wohl darin, dass man nicht einmal weiß, was dieser Superverbrecher mit Quecksilber und Uran überhaupt vor hat. Will er vielleicht mit dem Uran ein eigenes Arsenal an Atomwaffen bauen um die Welt zu erpressen? Und wenn ja, was will er dann aber mit den großen Mengen Quecksilber?

Dem roten Phantom gelingt das in kürzester Zeit, woran der Geheimdienst bisher scheiterte. Er findet eine erste Spur, die direkt zu einer geheimnisvollen kleinen Insel mitten in der Karibik führt. Das Phantom kann dort eindringen und wird von dem Teufel jedoch bald schon gefangen genommen. So erfährt er so ganz  nebenbei, dass der Teufel und seine Bande in der unterirdischen Anlage auf der Insel sowohl das Quecksilber als auch das Uran benötigt, um Unmengen an Gold herzustellen. Damit will er das weltweite Wirtschafts- und Finanzsystem erpressen um letztendlich die Weltherrschaft zu übernehmen.

Zwar kann sich das Phantom noch mal von den Fesseln befreien und setzt nun alles daran, zum vernichtenden Schlag mit dem Geheimdienst auszuholen, um die perfiden Pläne des Teufels zu vereiteln. Doch leider fühlt sich das Phantom hier etwas zu sicher, denn dem Schurken gelingt es indessen, seine Freundin samt Lockenwicklerwelle zu entführen um sich gegen den Superhelden abzusichern.

Doch was hier für das rote Phantom galt, gilt auch für den Teufel selbst. Nicht nur das er mit dieser Entführung das Phantom geradezu herausfordert, zum entscheidenden Schlag auszuholen, sondern er sollte sich selbst auch nicht seiner scheinbar treu ergebenen Partnerin sicher sein, die ihre eigenen bösartigen Pläne ohne den Schurken verfolgt.

Es kommt zum Entscheidungskampf auf der Insel, wobei der Schurke versucht, mit einer Rakete die Insel zu verlassen, um an einem anderen geheimen Ort seine Pläne weiter zu verfolgen. Zwar kann hierbei das rote Phantom seine Freundin retten und mit Hilfe des Geheimdienstes von der Insel schaffen. Doch um den Schurken nicht die Möglichkeit der Flucht zu gewähren, muss er dafür sorgen, dass die Rakete nicht heil mit ihm starten kann. Dabei bleibt ihm nicht viel Zeit, denn die Luftwaffe hat bereits Befehl, die gesamte Insel mit Bomben wieder ins Meer zurück zu sprengen.

Doch was so ein Superheld ist, der wird natürlich auch in Zukunft gebraucht und findet so im letzten Augenblick immer noch eine Chance, heil aus dem Chaos aus Bomben, Explosionen und einer im Meer versinkenden Insel zu entkommen.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)60er Jahre Trash mit dem gewissen Charme:
Ein wenig erinnert Superargo (auf deutsch DAS ROTE PHANTOM) etwas an DIE DREI SUPERMÄNNER in seinem roten Kostüm, nur das letztere in ihrem Film keine wirklichen Superkräfte besitzen und Zwei davon eher zwangsweise mal für das Gute eintreten müssen, obwohl ihnen das klauen eher liegt. Weitere Parallelen lassen sich irgendwie auch zu der Comic-Figur DAS PHANTOM ziehen (wurde späterhin auch verfilmt und kam auch mindestens in einer Zeichentrickserie vor), dass allerdings früher eher in Afrika herum tobte und beim zuschlagen die Bösewichte mit seinem Totenkopfring zu markieren pflegte. Auch zur Verfilmung des Superhelden GOLDFACE (1967/Italien, Spanien, Venezuela) aus dem gleichen Jahr gibt es einige Parallelen. Das der Gegner die Weltherrschaft anstrebt, dürfte dabei eher der Standard gewesen sein für diese Filme. Doch auch GOLDFACE beginnt erst mal als Wrestler im Ring, bevor er dann dem Bösewicht und seiner paramilitärischen Bande im Film GOLDFACE – IL FANTASTICO SUPERMAN an die Wäsche geht.

Entgegen solchen Filmen wie DIE DREI SUPERMÄNNER (ebenfalls 1967/Italien, Deutschland, Frankreich, Jugoslawien) oder ARGOMAN – DER PHANTASTISCHE SUPERMANN (1967/Italien), den ich euch vorletzten Samstag in der Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER bereits vorgestellt hatte, nimmt sich DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU doch in Sachen Handlung und Umsetzung um einiges ernster. Dies macht jedoch nichts, denn mit dem zeitlichen Abstand gesehen und unter dem Eindruck des wohl bestehenden schmalen Budget, wirkt auch dieser Film einfach schrill, trashig und versprüht einen gewissen Charme, dem man einfach erliegen muss, wenn man sich für die frühen Filme dieses Subgenre interessiert.

Sieht man dann noch etwas genauer hin, dann stellt man unwillkürlich fest, dass das Jahr 1967 wohl das Jahr der Superhelden im europäischen Filmgeschäft gewesen sein muss. Und verfolgt man dann noch eben die gewissen Parallelen, dann dürfte sich zwangsläufig die Frage stellen, in wie weit sich diese Produktionen sich im gleichen Jahr noch gegenseitig befruchtet haben könnten. Leider fehlt im Internet allerdings vieles an Hintergrundinformationen bei diesen Filmen, so das vieles in dieser Hinsicht erst einmal nur reine Spekulation bleiben dürfte.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Meine Filmkritik:
Ja, der Film DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU nimmt sich etwas zu ernst gegenüber den anderen Filmen des Subgenre im gleichen Jahr. Doch das erhöht heute schlicht nur noch den Trash-Faktor und mit dem gewissen Charme, den diese Mischung aus Superhelden- und Spionagefilm hier abliefert, wird der Film in seiner Gesamtheit schon wieder zu einer richtig bunten und mitunter schrillen Perle des Subgenre.

Der Held, der hier sein wahres Gesicht nicht den Zuschauern präsentiert, konnte man damals recht oft selbst in der Rolle eines Bösewichtes sehen. Hier jetzt die Filme aufzählen zu wollen, in denen unser Hauptdarsteller Giovanni Cianfriglia bereits zu sehen war, würde schlicht den Rahmen des gesamten Artikels sprengen. Den Bösewicht ohne Namen, den man deshalb der Einfachheit halber schlicht „Teufel“ nennt, übernimmt dabei Gerard Tichy, der damit auch in solchen Filmen zeigt, dass die deutsche Beteiligung seit JAMES BOND verstärkt den Schurkenrollen gilt. Monica Randall, die Freundin des roten Phantom kennt man ebenfalls aus diversen Italowestern und Spionagefilmen. Und das böse weibliche Gegenstück, gespielt von Loredana Nusciak, ist weithin bekannt aus Sergio Corbucci's Italowestern „DJANGO“.

Leerlauf gibt es in der gesamten Handlung des Films auch nicht, wobei man positiver Weise auch darauf verzichtet, den maskierten Helden übermäßig in ein zu grelles Licht zu tauchen. Nick Nostro verstand in dieser Hinsicht sein Handwerk sehr wohl und drückte dafür in Sachen Handlung lieber aufs Gaspedal. Auch lehnt er sich visuell hier sehr schön am Stil der italienischen Comics („fumetti neri“) an, denen später auch Mario Bava huldigte, als er den Film über einen Supergangster mit dem Titel GEFAHR: DIABOLIK in Szene setzte. Leider lassen sich die filmischen Arbeiten von Nostro exakt an den Fingern von zwei Händen abzählen und er soll sich laut der verfügbaren Informationen am Anfang der 70er Jahre aus dem Filmgeschäft wieder zurück gezogen haben.

Wer also Spaß an einer schrillen, bunten und durchaus spannenden  Mixtur aus Superhelden- und Spionagefilm hat und einen gemütlichen Filmabend mit ordentlich Popcorn liebt, der sollte bei der DVD DAS ROTE PHANTOM SCHLÄGT ZU durchaus zugreifen. Der Spaß ist garantiert und der Film bereichert die persönliche Sammlung PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER durchaus. Von mir daher wieder mal lockere fünf von insgesamt fünf Punkten für einen trashigen Superheldenspaß vergangener Jahre.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)Ausblick:
Nein, in der Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER gibt es demnächst keinen Artikel zu den oben erwähnten Filmen DIE DREI SUPERMÄNNER oder dem maskierten Kraftprotz GOLDFACE. Auch diese Filme befinden sich natürlich in meinem Archiv, doch gab es zu diesen Superheldenfilmen von mir bereits eigene Artikel außerhalb dieser Reihe im ZAUBERSPIEGEL zu lesen.

Wenn es aber um maskierte Typen geht, dann werden wir uns noch den eigentlichen Bösewichten annehmen, die ja auch mal in der Hauptrolle glänzen durften und so ihre Späße trieben. Doch für den nächsten Samstag habe ich ebenfalls vor kurzem noch einen Horrorfilm an Land gezogen, der ebenfalls als DVD wieder auf den Markt gekommen ist.

Darin finden wir so einige Parallelen aus anderen Horrorfilmen wieder, wie z.B. die Sache mit dem Exorzismus samt unflätig fluchendem Kindlein. Dann spielen Zigeuner eine wichtige Rolle und weil die Sache so nett ist, kommt auch eine kleine Liebesgeschichte mit ins Spiel, die irgendwie in der Prostitution endet und in der unser Film-Pfarrer nicht ganz unbeteiligt ist.

Das Happy End stellt sich dann auch nicht so wirklich rundum strahlend dar, was man durchaus mal lobend erwähnen sollte. Doch Vorsicht: Nicht ein Dämon oder gar Satan selbst spielen hier den bösen Hauptpart. Die legen sich eher auf die faule Haut, lassen sich zwar anbeten, aber ansonsten … warum etwas selber machen, was auch alte Frauen locker hinbekommen können.

Na, schon eine Idee, um welchen Film es das nächste mal geht? Nein? Na dann noch eine kleine Hilfe: Wenn man noch in den Windeln liegt und nicht selber weglaufen kann, dann hat man in dieser Gegend gerade irgendwie sehr schlechte Karten.

Also dann, mal ran ihr Ratefüchse. So schwer kann es doch nicht sein. Den Regisseur hatten wir nämlich erst vor kurzem schon mal hier gewürdigt … ist echt noch nicht lange her. Aber mehr verrate ich euch nun doch nicht, sonst gibt es ja nichts mehr zum raten.

Das rote Phantom schlägt zu (Superargo contro Diabolikus)
Das rote Phantom schlägt zu
(Superargo contro Diabolikus)
mit Giovanni Cianfriglia, Gerard Tichy, Monica Randall, Loredana Nusciak, Artemio Antonini, Fortunato Arena, Giulio Battiferri, Bruno Arie, Francisco Castillo Escalona u.a.
Regie: Nick Nostro
Drehbuch: Mino Giarda, Jaime Jesus Balcazar
Genre: Action/Fantasy
Laufzeit: 84 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Alive/Endless Classics
Italien/Spanien 1967

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Kommentare  

#1 Andreas Decker 2016-11-19 14:36
Den habe ich nie gesehen. Klingt ja ganz spaßig. Von den italienischen Superheldenfilmen habe ich nur den Bava.

Den nächste Woche kenne ich auch nicht. Ich tippe mal auf DEudK. Falls er es ist, konnte ich mich noch nicht zu durchringen, auch wenn der sehr preiswert ist. Im Moment ist das Angebot so groß.
#2 Laurin 2016-11-19 16:16
Ja, Andreas Decker, er ist recht spaßig. Aber wie gesagt, dass waren die meisten aus dem besagten Jahre der Superheldenfilme. Da lässt sich perfekt der Abend mit Popcorn durchziehen. :-)

Wenn du für den Ausblick den deutschen Titel meinst, dann könnte DEudK durchaus hinhauen. ;-)
#3 Mainstream 2016-11-19 16:22
-
Also, jetzt bin ich mal brutal ehrlich. Ich habe SUPERARGO
gerade bis nach den Titelvorspann geschafft. Danach war
bei mir keine Leidensfähigkeit mehr gegeben.

So, und jetzt an den "Ausblick" ...
#4 Laurin 2016-11-19 16:37
@ Mainstream:
Ich glaube, ich hatte den Vorspann nicht als das "Beste" bezeichnet. ;-)
Du musst natürlich auch den Film anschauen. :lol:
#5 Mainstream 2016-11-20 11:48
-
Beim Vorspann haben Produzenten aber extrem auf
Bond geschielt. Fand ich ziemlich witzig. Aber es passiert
ja schon soviel davor, dass machten meine Nerven nicht
mit. Hoffentlich geht es mr bei DEudK nicht genauso.
Noch nie davon gehört, wird aber per ansehen nachgeholt.
#6 Laurin 2016-11-20 15:26
Nun ja, bei JAMES BOND haben so einige in den vergangenen Jahren geklaut, Mainstream.
Aber wirklich nervig ist der Trailer zum Film, in dem ständig eine kleine Szene mit unserem Helden wiederholt wird, Und das trifft dann auch noch bei dem bisschen Ton-Text zu. Da hätte selbst die Hälfte vom damaligen Kino-Trailer völlig ausgereicht.

so bekannt ist DEudK auch nicht in Deutschland. Vielmehr ist er sogar recht schnell in Vergessenheit geraten.

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