Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Ein phantastischer Filmklassiker - Steven Spielberg und der Teufel in der Scheune

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 40
Steven Spielberg und der Teufel in der Scheune

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Da haben auch die ganz Großen mal klein angefangen.


Das Haus des Bösen (Something Evil)Das Haus des Bösen (Something Evil)
Wenn man den Namen Steven Spielberg hört, dann fallen einem eine Menge Blockbuster ein wie DER WEISSE HAI oder JURESSIC PARK (Regie) oder z.B. POLTERGEIST bzw. ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT (Ausführender Produzent). Die ganze Liste hier aufzuzählen, bei denen Spielberg seine Finger mit drin hatte, würde wohl 80 Prozent der Artikellänge ausmachen. Wir reden hier ja nicht nur von Kinofilmen, sondern auch von Fernsehserien.

In jungen Jahren, als eben der Name Steven Spielberg noch einer von vielen war, wagte er sich auch an den Bereich Horror heran. Das Resultat war der Film SOMETHING EVIL (DAS HAUS DES BÖSEN) bei dem er Regie führte und der im Jahre 1972 erschien. Die DVD, die im übrigen limitiert auf 2000 Stück erschienen ist, wirbt dabei auf dem Cover mit dem Hinweis, dass es sich hier um den „Vorgänger von POLTERGEIST“ handeln würde.

Der Vorgänger von „Poltergeist“?
Grob gesehen kann man das ja durchaus so stehen lassen. Etwas ins Detail gegangen gibt es dann doch eine Menge kleiner Unterschiede. POLTERGEIST von 1982 wurde nämlich unter der Regie von Tobe Hopper gedreht. Spielberg/Marshall standen für die Produktion sowie Spielberg/Grais/Victor hierbei für das Drehbuch. Natürlich kann man Spielbergs Handschrift bei POLTERGEIST direkt erkennen, was eben diesen Film und später seine Fortsetzungen etwas von sonstigen Horrorfilmen unterscheidet. Die Unterscheidung liegt darin begründet, dass hier alles etwas zu bunt, zu witzig, mitunter auch ziemlich kitschig herüber kommt, um wirklich als vollwertiger Horrorfilm glatt durchgehen zu können. Eben diese Abweichungen, die man bei Spielberg sehr oft vorfindet, egal an welchem Filmprojekt und in welchem Genre er gerade arbeitet, trug ihm schließlich das Image als „Disneys Erbe“ ein. Und diese Bezeichnung ist nicht, wie manche jetzt denken könnten, auf meinem Mist gewachsen, sondern lässt sich auf seiner Seite bei Wikipedia ebenfalls recht nett nachlesen.

Dabei ist POLTERGEIST nicht schlecht gemacht und auch ich fand ihn recht witzig umgesetzt - aber Horror? Als wirklichen Horrorfilm mag ich ihn eben nicht durchgehen lassen, weshalb ich hier das Remake aus dem Jahre 2015 für den Bereich Horror sogar als gelungener betrachte. Schafft es doch das Remake, die Story etwas düsterer zu gestalten und eher die Spannung als den Witz nach vorne zu puschen. In diesem Sinne würde ich auch DAS HAUS DES BÖSEN nicht gänzlich als „Vorgänger“ von POLTERGEIST sehen wollen. Zumindest bis zum finalen Höhepunkt nicht, wo dann irgendwie doch der typische „Heile-Welt-Spielberg“ zum Vorschein kommt. Aber dazu gleich mehr.

SzenenfotoKein Blockbuster, aber mit düsterem Charme:
Nun muss man ganz ehrlich sagen, dass DAS HAUS DES BÖSEN wahrlich noch kein Blockbuster von Steven Spielberg war. Auch findet man in ihm schon manche Ansätze der Verspieltheit, die spätere Filmprojekte seitens Spielberg zumeist aufweisen und nur in wenigen Filmprojekten nicht zum tragen kommen, wie etwa bei seiner - aus meiner Sicht - persönlichen Glanzleistung SCHINDLERS LISTE. Ja, im Grunde genommen gab es im Bereich der Spukhaus-Filme sogar weitaus besseres, als eben DAS HAUS DES BÖSEN.

Doch wenn man betrachtet, dass dieser Film schlicht in die Anfänge des später weltberühmten Spielberg fällt, dann muss man schon hier seinen Hut vor ihm ziehen und dem hier gebotenen, irgendwie Spielberg untypisch düsteren Charme, der DAS HAUS DES BÖSEN auszeichnet, loben.

Auch hier verzichtete Spielberg nicht gänzlich auf einen gewissen Witz, doch eben in Sachen düstere Spannung weist er doch Eigenheiten auf, die bei den späteren Blockbustern von Spielberg nur noch sehr selten wieder so durchbrachen.

POLTERGEIST war hier in erster Linie ein sehr gut gemachter Unterhaltungsfilm der neben der Spannung mit einer gewissen Form von „Schabernack“ einher ging, jedoch nur ansatzweise wirklich düstere Elemente bediente um hierüber Spannung zu erzeugen. Bei DAS HAUS DES BÖSEN schien der junge Spielberg dies unerwartet genau umgekehrt anzugehen.

Genau das macht den Film dann auch gleichsam so interessant, weil er Spielberg faktisch auf einem recht ungewöhnlichen Terrain zeigt. Schon von diesem Standpunkt aus betrachtet, ist es eigentlich recht Schade, dass dem Film DAS HAUS DES BÖSEN heute nur noch so wenig Beachtung geschenkt wird.

Aber auch der noch junge Spielberg kam bei diesem Film nicht um jeden „Kitsch“ herum, den er später ebenso gerne in seinen Blockbustern verarbeitete.

So reizt denn doch die finale Auflösung der Handlung zu einer recht kritischen Betrachtung. Hier heißt das Zauberwort „Liebe“ oder um es genauer zu umschreiben, die „Liebe einer Mutter“, der am Schluss selbst der Teufel (oder Dämon – ganz wie man es auslegen möchte) nichts entgegen zu setzen vermag.

Mal ehrlich, dies ist nicht nur recht kitschig, sondern wirkt auch dermaßen naiv, dass man eigentlich nur mit dem Kopf schütteln möchte. Es mag zwar durchaus sein, dass Spielberg hier den Zuschauer auf einer emotionalen Überholspur zu fesseln versuchte, doch unter dem Strich wirkt dies eben doch nur noch irgendwie wie Kitsch hoch Drei mit Soße und so war das Finale des Films dann auch weit davon entfernt, der erwartete Höhepunkt für den Zuschauer zu sein.

Sieht man aber von diesem doch recht offensichtlichen Manko einmal ab, dann bleibt unter dem Strich DAS HAUS DES BÖSEN doch ein recht interessanter Beitrag zum Genre Horror seitens Steven Spielberg. Kommen wir jetzt jedoch gleich zur Handlung des Spielberg-Frühwerk DAS HAUS DES BÖSEN.

SzenenfotoIdylle auf dem Lande und das Schreien eines Babys:
Während eines Familienausflug aufs Land verliebt sich Marjorie Worden bei ihrem entspannenden Hobby, dem malen, in das alte Farmhaus, auch wenn es auf den ersten Blick bereits etwas verwildert erscheint. In ihrer Phantasie und damit auch auf ihrem Bild kann sie sich jedoch recht gut vorstellen, wie man es zu einem hübschen Schmuckstück herrichten könnte. Und weil es auch scheinbar zum Verkauf steht, bittet sie ihren Mann Paul, gleich einmal mit dem neugierigen, ansonsten jedoch recht schweigsamen Einheimischen zu reden, der sich hier um das Anwesen zu kümmern scheint. Zwar wäre der finanzielle Aspekt nicht unbedingt ein Pappenstiel, wie Paul dann recht schnell heraus findet, aber Majorie benötigt nicht viel Überredungskunst und bald schon ziehen sie samt ihrem Sohn Stevie und dessen kleiner Schwester im neuen „Traumhaus“ ein.

Was sie nicht ahnen, ist jedoch der Umstand, dass der Vorbesitzer hier nicht gerade eines völlig natürlichen Todes gestorben ist.

Da Paul in der nun nicht gerade nahen Stadt beruflich als Werbefachmann ziemlich eingespannt ist, bleibt Marjorie mit den Kindern oft alleine in dem Farmhaus. Als sie am Giebel der alten Scheune ein seltsames buntes Ornament entdeckt, klärt man sie darüber auf, dass dieses eine Art Pentagramm ist, dass angeblich vor dem Bösen schützen soll.

Marjorie ist fasziniert davon und beginnt recht bald damit, solche Pentagramme als Schmuckanhänger zu erstellen, die sie auf einer Party im Hause dann auch an die Gäste und Nachbarn verteilt. An diesem Abend lernt sie auch ihren älteren Nachbarn Harry Lincoln kennen, der sich recht intensiv mit okkulten Dingen beschäftigt und späterhin auch behauptet, der Teufel selbst (oder eben ein Dämon) wäre schon einmal in seinem Haus gewesen.

Als Paul später direkt bei seinem neuen Heim einen Werbefilm für einen Schokoriegel drehen lässt, kommt es zu einer ersten seltsamen Begebenheit. Vom Mikrofon gehen nämlich recht seltsame Störgeräusche aus. Als jedoch die junge Werbedarstellerin mehr aus Spaß meint, dass hiergegen vielleicht Marjories selbst gefertigte Pentagramm-Amulette helfen könnten und eines davon ans Mikrofon hängt, hören die seltsamen Störgeräusche unvermittelt auf. Doch als die Dreharbeiten am späten Abend beendet sind und man sich anschickt, zurück zu fahren, kommt es zu einem seltsamen Autounfall, bei dem es zwei Todesfälle, darunter auch die junge Darstellerin, zu beklagen gibt.

SzenenfotoDoch noch misst man diesen Vorkommnissen noch keine unheimliche Bedeutung zu und sieht auch sonst keine Verbindung zum vorherigen Ablauf des Tages. Doch recht bald beginnen weitere seltsame Vorkommnisse Marjorie zu verunsichern, weil sie sich diese nicht mehr wirklich rationell erklären kann. Darum sucht sie ihren Nachbarn Harry Lincoln auf um mehr zu erfahren und malt gleichsam ein großes Schutzpentagramm im Kinderzimmer auf den Boden, wo ihre Kinder Schutz finden sollen, wenn sie sich in dessen Zentrum befinden.

Als Paul wieder einmal Nachts noch in der Stadt arbeitet, hört Marjorie zum ersten mal recht deutlich ein kleines Baby in der Scheune schreien, doch als sie diese durchsucht, kann sie nichts finden. Die unnatürlichen Phänomene nehmen langsam überhand und Marjorie verlangt von Paul, dass man umgehend wieder von hier wegziehen müsse. Dieser hält jedoch alles für reine Einbildung seiner Frau. Derweilen wird auch Harry Lincoln, der ihr seine Hilfe angeboten hatte, von etwas unerklärlichem angegriffen, weswegen sein Sohn wiederum Marjorie die Schuld gibt. Aber auch zwischen Marjorie und ihrem Sohn Stevie kommt es zunehmend zu Aggressionen.

Das Grauen spitzt sich indessen weiter zu und Marjorie geht davon aus, dass es dem Teufel darum geht, ihre Seele in seinen Besitz zu bekommen. Deshalb schließt sie ihre beiden Kinder im Kinderzimmer ein um sie in Sicherheit zu wissen, wenn das Böse gegen sie zum finalen Schlag ausholt. Nun eilt auch Paul nach Hause, um das schlimmste für seine Familie zu verhindern. Doch erst der Mann, der vorher sich um das Anwesen gekümmert hatte und nun ebenfalls zu Hilfe kommt, weißt Paul und die völlig verstörte Marjorie darauf hin, dass das Böse längst Besitz von ihrem kleinen Sohn Stevie genommen hat, dem nun seine kleine Schwester im Kinderzimmer schutzlos ausgeliefert ist. Wird es Paul und Marjorie gelingen, Stevie aus den klauen des Bösen zu befreien, bevor es zu einer Katastrophe kommt?

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Wer weiter oben aufmerksam mitgelesen hat, der dürfte wissen, wie der Film DAS HAUS DES BÖSEN ausgeht.

Doch seien wir ehrlich, dies entbindet nicht davon, sich ein eigenes Bild zu machen von diesem Horrorfilm, der eigentlich für das Fernsehen gedreht wurde und leider (muss man sagen) etwas in Vergessenheit geraten ist.

Wie von mir oben schon gesagt, dieses „Frühwerk“ von Steven Spielberg ist noch recht weit davon entfernt, ein Blockbuster zu sein, wie man es späterhin von Spielberg gewohnt war. Auch ist dieser Film rein von seiner Machart und seinem düsteren Flair weit ab von den späteren Filmen, die Spielberg drehen bzw. produzieren wird, auch wenn ab und an schon mal seine ansonsten typische heile Welt hervorblitzt, sein typischer Witz schon mal kurz das Haupt erhebt und er im Finale dann den auch später oftmals typischen naiven Kitsch dann doch noch in voller Breite ausrollt.

Wie gesagt, es gibt gerade in diesem Subgenre des Horrors auch aus der damaligen Zeit weitaus größere Perlen. Ich nenne da nur als Beispiel mal AMITYVILLE HORROR oder THE ENTITY, der ebenfalls das Thema „Poltergeist“ - allerdings wirklich ernsthafter - aufgreift und über den ich hier im Zauberspiegel-Online bereits einen eigenen Artikel verfasst habe (einfach mal hier suchen, wer diesen nochmals lesen möchte). Dem einen oder anderen wird da bestimmt auch noch der eine oder andere Film des Subgenre einfallen, an dem sein Herz hängt. Man kann aber immer recht schlecht anhand ähnlicher Filme hier einfache Vergleiche ziehen und Wertungen treffen, weil auch hierbei gilt, dass Geschmäcker eben verschieden sind.

Mag also durchaus das eine oder andere bei dem Film DAS HAUS DES BÖSEN durchaus kritikfähig sein, so bleibt unter dem Strich doch eine recht interessante und für Steven Spielberg eher ungewöhnliche Regiearbeit, die zwar nicht mit gleichwohl ungewöhnlichen Knallern aufwarten kann, aber trotzdem gut zu unterhalten weiß. Dies liegt wie oben bereits erwähnt nicht nur an einem (zwar nicht außergewöhnlichen aber) guten Spannungsaufbau und einer nachvollziehbaren, düsteren und mitunter bedrohlichen Atmosphäre, die zum Finale dann leider doch in der Konsequenz nicht genutzt wird. Sondern auch an dem dargebotenen Schauspiel der jeweiligen Akteure innerhalb des Films.

SzenenfotoAuch hier glaubt man jeden Moment, dass der LIEBE ONKEL BILL (aus der gleichnamigen Fernsehserie) gleich um die Ecke kommen müsste, denn Johnny Whitaker in seiner Rolle hier als Stevie Worden hat sich gerade aus dieser Kinderserie fest in mein Gehirn gebrannt. Doch als ziemlich junger Darsteller gibt er auch in diesem Horrorfilm sein möglichstes. Weiterhin sehr positiv zu vermerken ist hier das Schauspiel von Sandy Dennis als Marjorie Worden, die recht bald schon von manchen ihrer Gesichtsausdrücke, mich sofort an die Figur der Annie Wilkes aus der Stephen King Verfilmung MISERY, gespielt von Kathy Bates erinnert. Leider nur zu 80 Prozent konnte mich hingegen der Schauspieler Ralph Bellamy als Nachbar und Okkultismus-Experte Harry Lincoln überzeugen, denn seine Kenntnisse auf dem Gebiet des Okkultismus brachte er dann doch etwas zu spaßhaft herüber und gab so eher das Bild eines redseligen älteren Herrn ab, der irgendwie dann doch selber nicht so ganz ernst nimmt, was er da gerade vom Stapel lässt.

Sei es nun drum, trotzdem halte ich den Film DAS HAUS DES BÖSEN für eine schöne Bereicherung und Ergänzung in einer privaten Filmbibliothek der phantastischen Klassiker. Denn bei aller berechtigten Kritik wirkt er kurzweilig, atmosphärisch oftmals recht dicht und macht einfach Spaß, ihn ab und an zu schauen. Und die Situation, in der Nachts aus der Scheune das recht gut hörbare Schreien eines Babys ertönt, hat durchaus Gänsehaut-Qualitäten. Von mir daher noch gute dreieinhalb von fünf möglichen Punkten für den Gesamtfilm.

Ausblick:
Ich glaube, der schlichte irre Mörder kam bisher doch noch recht selten in der Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER zum Zuge.

Zeit also, sich noch einer weiteren früheren Perle zuzuwenden, in der das größte Monster schlicht ein Mensch ist.

Da gibt es dann keine unnatürlichen Dinge, die die Mädchen (ja, im nächsten Film gibt es in Sachen junge Mädchen eine ganze Menge zu bewundern) in Panik versetzen und auch keine Vampire, Dämonen/Teufel oder sonstige Überwesen.

Dafür stimmt die Atmosphäre, das ganze ist recht düster und den Killer vermutet man überall, nur nicht gerade in der Gestalt, die einem dann geboten wird.

Man leistet sich dabei aber kein zu langes Versteckspiel zwischen Killer und Zuschauer, denn irgendwie beschleicht einen doch recht schnell eine ungefähre Vorahnung, was der Gesamthandlung allerdings keinen wirklichen Abbruch tut.

Der Film selbst gilt sogar als Inspiration zu einem anderen Klassiker des phantastischen Films, den Dario Argento gegen Ende der 1970er Jahre gedreht hat. Übrigens, dass war schon euer zweiter Tipp für dieses Rätsel!

Ich könnte jetzt den Namen einer sehr bekannten Schauspielerin nennen und wo diese herkommt, doch dann hättet ihr in Sachen Raten wohl schon die halbe Miete drin.

Es geht um Angst, um Mord, um Mobbing (wie man das heute ja nennt), Gewalt und Wahnsinn. Es geht um eine Menge Mädchen, wenigen männlichen Vertretern und einer recht edlen Mordszene in Zeitlupe, die ihres Gleichen sucht (ja, das war Tipp Nummer 3.). Und ganz zum Schluss hier noch der heißeste Tipp meinerseits, bevor ich mich um Kopf und Kragen im Hinblick auf die Lösung des Rätsels um den nächsten Filmklassiker rede. Der Film ist relativ selten und kann auch einige Wurzeln hinsichtlich der Giallo-Filme nicht verleugnen, .

Also, um welchen Film handelt es sich wohl am nächsten Samstag?

Gut, bevor ihr in Tränen ausbrecht um mich zu erweichen, es handelt sich weder um einen amerikanischen, englischen oder gar italienischen Film. Aber jetzt ist Schluss mit den Tipps, sonst verplappere ich mich doch noch.
Das Haus des Bösen (Something Evil)
Das Haus des Bösen (Something Evil)
(Something Evil)
mit Sandy Dennis, Darren McGavin, Ralph Bellamy, Johnny Whitaker, John Rubinstein, Laurie Hagen, Margaret Avery, Jeff Cory, David Knapp, Herb Armstrong u.a.
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Robert Clouse
Genre: Horror
Laufzeit: 72 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: SchröderMedia
USA 1972

 Zum ersten Artikel -  Zur Übersicht

 

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2016-04-09 12:40
Folge 40? Respekt!

Fernsehmovies sind immer was beliebig und jugendfrei. Erst recht in den 70ern. Insofern wundert mich der Ton des Films nicht.

Ich finde so was auch immer wieder spannend, die späteren Stars in ihren Anfängen zu sehen. Allerdings neigt man dazu, Eindrücke reinzuinterpretieren. Ich bin kein großer Spielberg-Fan, mir ist das oft zu klebrig-sentimental. Bei Poltergeist gibt es eh die Geschichte, dass er mehr Szenen gedreht als Hopper. Und auch der drückt schwer auf die Tränendrüse. Insofern bleibt er sich treu ;-)

Ich kenne den Film nicht, glaube aber gern, dass er ganz nett ist. Ich liebe Haunted House-Filme, aber die meisten enttäuschen nur noch. Entweder es ist langweiliger 08/15-Kram wie The Conjuring, oder C-Filme wie der splattrige aber ganz witzige Flesh for the Beast. (Vorsicht bei den deutschen Fassungen.) Die Kunst liegt eben in der Variation.

Was den nächsten Film angeht, wenn es der ist, der ich meine, ist das eine ungewöhnliche Wahl. Ich war schwer begeistert, als ich ihn sah. Unverfängliche Hinweise sind schwer. Der mit dem Duschen im Hemd? ;-)
#2 Laurin 2016-04-09 16:55
@Andreas Decker:
Geduscht wird, sogar mit Hemd. Spart ja Waschmittel. :lol:
#3 Estrangain 2016-04-09 16:58
Schwierig, echt schwierig.
Geduscht wird in der Scheune und der Teufel im Hemd.
Da komm´ich nie drauf!
#4 Laurin 2016-04-09 20:28
@Estrangain:
Du wirfst da gerade Folge 40 mit Folge 41 durcheinander. :lol:
Der Teufel duscht doch nicht... :-*

Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel.

Bitte registriert Euch.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.